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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich allgemein auf ein System zum Kompensieren einer Spannung (oder
eines Stroms) einer Gegenkomponente in einem Energiesystem bzw.
Stromnetz. Im spezielleren betrifft die Erfindung ein System zum
Kompensieren einer Spannung einer Gegenkomponente in Spannungen,
die von einem Stromverbraucher empfangen werden.
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Wie bei herkömmlich bekannten Lasten in
einem Energiesystem gibt es bei einer Stromempfangsstelle eines
Stromverbrauchers (wobei dies im folgenden als Last in einem Stromverbraucher
bezeichnet wird) im allgemeinen eine Einphasen-Last, wie z.B. eine
elektrische Beleuchtung, eine elektrische Dreiphasenstrom- bzw.
Drehstrom-Last,
wie z.B. einen Induktionsmotor, und dergleichen, wobei diese Lasten
mit elektrischen Leistungen von einer Drehstromversorgung gespeist
werden. Dreiphasen-Spannungen in einer originären Stromversorgung sind ausgeglichen
bzw. symmetrisch.
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Man kann jedoch im allgemeinen sagen,
daß die
Symmetrie an der Stromeingangsstelle des Stromverbrauchers aufgrund
der gesamten Lastmengen der drei Phasen verloren geht. Das heißt, die Asymmetrie
der Lasten bei anderen Stromverbrauchern, der asymmetrische Zustand
aller mit Übertragungsleitungen
oder Verteilerleitungen verbundenen Lasten, die Asymmetrie der Lasten
in dem betreffenden Stromverbraucher und dergleichen verursachen ein
Ungleichgewicht der Dreiphasen- Spannungen
an der Stromeingangsstelle des Stromverbrauchers durch Leitungsimpedanzen
der Übertragungsleitungen.
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Infolgedessen geht das Gleichgewicht
der Dreiphasen-Spannungen verloren. (Siehe z. B. den Artikel "A Penetrating Gaze
at One Open Phase: Analyzing the Polyphase Induction Motor Dilemma", von M. Shan Griffith,
Nov./Dez. 1977, IEEE Transactions on Industry Applications, Bd.
1A–13,
Nr. 6).
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Herkömmlicherweise wird Schutz für eine Stromeingangsstelle
eines Stromverbrauchers unter Verwendung eines Schutzrelais, eines
Relais für
Unterspannung/Überspannung
oder dergleichen geschaffen. Ein Schutz für asymmetrische Dreiphasen-Spannungen wird jedoch
nicht sicher ausgeführt.
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Während
bei den herkömmlichen
Gerätschaften
an einer Stelle, an der Induktionsmotoren installiert werden, ein
Gegenkomponenten-Überstromrelais
bei den einzelnen Induktionsmotoren verwendet wird, wird jedoch
noch keine Kompensation für eine
Spannung (oder einen Strom) einer Gegenkomponente durchgeführt.
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Bei der vorstehend beschriebenen
herkömmlichen
Stromeingangsform tritt ein Problem dahingehend auf, daß eine Asymmetrie
von Dreiphasen-Spannungen an einer Stromeingangsstelle einen nachteiligen
Einfluß auf
Gerätschaften
hat, die an dem Ort eines Stromverbrauchers installiert sind, insbesondere
bei einem Drehstrom-Induktionsmotor.
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Aufgrund des negativen Einflusses
bedingt durch die Asymmetrie in den drei Phasen besteht ein Problem
darin, daß zusätzlich zu
einem normalen Drehstrom-Induktionsmotor selbst ein Drehstrom-Induktionsmotor,
der nicht zum Brennen kommt, unnötig
viel elektrische Energie verbraucht, so daß ein Stromverbraucher eine überhöhte Stromrechnung
zu bezahlen hat, wobei auch diese asymmetrischen Ströme die asymmetrischen
Spannungen eines Stromverteilungsnetzes oder eines Stromübertragungsnetzes
verstärken
und dadurch wiederum ein negativer Einfluß auf andere Stromverbraucher
entsteht.
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Weiterhin tritt ein Problem dahingehend
auf, daß die
asymmetrischen Ströme
einen Energieverlust auf einer Verteilerleitung oder einer Übertragungsleitung
erhöhen,
so daß ein
Verlust in einem Stromverteilungsvorgang entsteht, indem unnötig Energie
auf der Seite eines Stromlieferanten verbraucht wird.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
in der Überwindung
der vorstehend geschilderten Probleme und in der Angabe eines Systems zum
Kompensieren einer Spannung einer Gegenkomponente in einem Energiesystem,
das in der Lage ist, symmetrische Dreiphasen-Spannungen an eine
Last in einem Stromverbraucher zu liefern, so daß ein sicherer Betrieb desselben
durch Installieren eines Kompensators zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente ermöglicht
wird.
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Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch
ein System, wie es in einem der Ansprüche 1 bis 3 angegeben ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein System zum Kompensieren einer Spannung einer Gegenkomponente
in einem Energiesystem angegeben, das folgendes aufweist: eine Empfangsspannungs-Erfassungseinrichtung
zum Erfassen von empfangenen Spannungen an einer Strom- bzw. Leistungseingangsstelle
in einem Energiesystem, das mit einer Lasteinrichtung verbunden
ist, sowie eine Gegenkomponenten-Spannungs-Berechnungseinrichtung
zum Berechnen der Spannung einer Gegenkomponente aus den auf diese
Weise erfaßten, empfangenen
Spannungen.
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Das System beinhaltet ferner eine
Gegenkomponenten-Spannungskompensations-Eingangseinrichtung zum Anlegen einer
Spannung, die auf der Spannung einer Gegenkomponente basiert, an
ein System als ein zu kompensierendes Objekt zum Kompensieren der
empfangenen Spannungen an der Stromeingangsstelle, wobei die Spannung
einer Gegenkomponente ausgelöscht
bzw. eliminiert wird, um der Lasteinrichtung Leistung zuzuführen.
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Der Kompensator zum Kompensieren
einer Spannung einer Gegenkomponente ist dabei derart installiert,
daß die
symmetrische Dreiphasen-Spannung einer Last in einem Stromverbraucher
zugeführt
werden kann und dadurch ein sicherer Betrieb desselben ermöglicht wird.
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Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus dem Unteranspruch.
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Die Erfindung und Weiterbildungen
der Erfindung werden im folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen
von Ausführungsbeispielen noch
näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 ein
Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration einer Eingangseinheit zum Kompensieren einer
Spannung einer Gegenkomponente gemäß der vorliegenden Erfindung;
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4 ein
Diagramm zur Erläuterung
typischer Formeln bei der Methode mit symmetrischen Koordinaten
in bezug auf die vorliegende Erfindung;
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5A und 5B Vektordiagramme, die bei
der Erläuterung
eines Vektors einer Spannung (eines Stroms) einer Gegenkomponente
von Nutzen sind;
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6A, 6B und 6C ein Schaltbild bzw. Vektordiagramme,
die bei der Erläuterung
eines Beispiels zum Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente
aus Dreiphasen-Spannungen von Nutzen sind;
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7A, 7B und 7C ein Schaltbild bzw. Vektordiagramme,
die bei der Erläuterung
eines Beispiels zum Ableiten eines Stroms einer Gegenkomponente
in Form einer Spannung von Dreiphasen-Strömen von Nutzen sind;
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8 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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9 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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10 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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11 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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12 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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13 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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14 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
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15 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
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16 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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17 ein
teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Detektors zum Erfassen einer Spannung einer
Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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18 ein
Diagramm zur Erläuterung
des Einflusses, der aufgrund einer Spannung einer Gegenkomponente
bei einem Drehstrom-Induktionsmotor auf einen Eingangsstrom ausgeübt wird.
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Ausführungsbeispiel 1
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Ein System zum Kompensieren einer
Spannung einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß der vorliegenden
Erfindung wird vorgesehen zum Schaffen der Möglichkeit, daß an einer
Stelle, an der eine Kompensation von asymmetrischen Dreiphasen-Spannungen
in einem Energiesystem eines Stromverbrauchers oder dergleichen
(z.B. einer Stromeingangsstelle des Stromverbrauchers, einer Stelle,
an der ein Drehstrom-Induktionsmotor installiert ist, oder dergleichen)
erforderlich ist, eine Spannung einer Gegenkomponente, die in einer
Leitungsspannung enthalten ist, aus den Spannungen oder Strömen detektiert
wird und die Kompensation zwangsweise für diese Stelle mit einer Spannung
einer Gegenkomponente ausgeführt
wird, um die Spannung der Gegenkomponente zu eliminieren, so daß eine Last
mit symmetrischen Dreiphasen-Spannungen gespeist werden kann.
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Hierbei wird für Referenzzwecke ein nachteiliger
Einfluß auf
einen Eingangsstrom aufgrund einer Spannung einer Gegenkomponente
in einer herkömmlichen
Vorrichtung in 18 dargestellt.
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18 zeigt
ein Diagramm zur Erläuterung des
Ausmaßes
eines Anstiegs des Eingangsstroms gegenüber der Rate einer Spannung
einer Gegenkomponente, die in zugeführten Spannungen enthalten
ist, im Fall eines Drehstrom-Induktionsmotors, der einen Anlaufstrom
aufweist, der 6 Mal so hoch wie der Nennstrom ist. Wie ebenfalls
aus 18 ersichtlich ist,
kann selbst im Fall einer Spannung V2 einer
Gegenkomponente von 1 % (V2:0,01) ein Eingangsstrom
um bis zu 7 % erhöht
werden kann (Gesamtbetrag der Eingangsströme: 1,07).
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Wenn die Spannung V2 einer
Gegenkomponente gleich oder kleiner als etwa 2 % höchstens
ist (V2: gleich oder kleiner als 0,02),
dann induziert der Induktionsmotor kaum diese Spannung V2 (Gesamtbetrag der Eingangsströme: gleich
oder kleiner als 1,14). Wenn die Spannung V2 einer
Gegenkomponente in einem Bereich von bis zu 5 % liegt (V2: 0,05), wird der Eingangsstrom um bis zu
35 % erhöht
(Gesamtbetrag der Eingangsströme:
1,35), und infolgedessen kommt es in Bälde zu einem Abbrennen des Induktionsmotors.
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Aus dieser Tatsache ist klar, daß eine Gegenkomponente
eine solche nachteilige Wirkung hat. In Anbetracht des Vorstehenden
werden nun bevorzugte Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen ausführlich beschrieben.
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1 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente in einem Energiesystem gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. In 1 sind Übertragungsleitungen
(oder Verteilerleitungen) 2-1, 2-2 und 2-3 mit
Dreiphasen-Stromversorgungen 1-1, 1-2 bzw. 1-3 verbunden.
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In den Übertragungsleitungen 2-1, 2-2 und 2-3 sind
Leitungsimpedanzen 4-1, 4-2 bzw. 4-3 vorgesehen.
Eine Last eines Stromverbrauchers 6 ist über Drehstrom-Zuführungsleitungen 5 mit
den Übertragungsleitungen 2-1, 2-2 bzw. 2-3 verbunden.
Die Bezugszeichen 7-1, 7-2 und 7-3 bezeichnen
jeweilige Übertragungsleitungen
oder Verteilerleitungen, über
die elektrische Leistungen anderen Lasten zugeführt wird.
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Ferner bezeichnen die Bezugszeichen 8-1, 8-2 und 8-3 jeweilige
Lastleitungen, und einen Leistungsschalter 9 zum Schützen des
Stromeingangs ist an einer Stromeingangsstelle vorgesehen. Die Bezugszeichen 11-1, 11-2 und 11-3 bezeichnen
jeweilige Verbindungsleitungen, die von der Stromeingangsstelle
zu einer Eingangseinheit 14 geführt sind, die zum Kompensieren
einer Spannung einer Gegenkomponente dient, wie dies im folgenden
noch beschrieben wird. Die Bezugszeichen 15-1, 15-2 und 15-3 bezeichnen
jeweilige Verbindungsleitungen, die von der Einheit 14 zum
Kompensieren einer Gegenkomponente zu einer Last 17 geführt sind.
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Weiterhin bezeichnen in 1 die Bezugszeichen 12-1, 12-2 und 12-3 jeweilige
Wandler (Spannungswandler) zum Erfassen von Empfangsspannungen,
die an der Stromeingangsstelle eingehen. Das Bezugszeichen 18 bezeichnet
einen Detektor zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente,
wobei dieser zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente sowie
zum Verstärken
der erfaßten
Spannung einer Gegenkomponente bis auf einen Wert dient, der für die Kompensation
erforderlich ist.
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Wie bereits erwähnt, bezeichnet das Bezugszeichen 14 eine
Eingangseinheit zum Kompensieren einer Spannung einer Gegenkomponente,
und sie dient zum Anlegen der von dem Detektor 18 zum Detektieren
einer Spannung einer Gegenkomponente abgegebenen Spannung einer
Gegenkomponente an ein System als ein Kompensationsobjekt, um die Kompensation
für die
Stromeingangsstelle zwangsweise auszuführen, um dadurch die Spannung
einer Gegenkomponente zu eliminieren.
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In 1 werden
Dreiphasen-Spannungen Va, Vb und Vc als an der Laststelle empfangene Spannungen,
die von den Wandlern 12-1, 12-2 bzw. 12-3 induziert
werden, in den Detektor 18 zum Erfassen einer Spannung
einer Gegenkomponente eingebracht, die dann bis auf die für die Kompensation
erforderliche Spannung (Höhe
und Phase) einer Gegenkomponente zu verstärken ist. Die resultierende Spannung
wird dann in die Eingangseinheit 14 zum Kompensieren einer
Spannung einer Gegenkomponente eingespeist, um als Objekt Systemspannungen
zu kompensieren.
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Der Detektor 18 zum Detektieren
einer Spannung einer Gegenkomponente weist eine Konfiguration auf,
wie sie in 2 dargestellt
ist. In 2 bezeichnet
das Bezugszeichen 18-2 eine Rechenschaltung, die eine Schaltung
zum Ableiten einer Spannung V2 einer Gegenkomponente
aus den Dreiphasen-Spannungen Va, Vb und Vc darstellt. Ein Ableitverfahren
hierfür
wird später
noch unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
Die Bezugszeichen 18-31, 18-32 und 18-33 bezeichnen
jeweilige Sollwertgeber zum Vorgeben eines Betrages und einer Phase
einer Kompensationsspannung für
die detektierte Spannung V2 einer Gegenkomponente.
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Die Bezugszeichen 18-41, 18-42 und 18-43 bezeichnen
jeweilige Verstärker,
um auf der Basis von den den Sollwertgebern 18-31, 18-32 und 18-33 abgegebenen
Anweisungen die Spannung V2 einer Gegenkomponente
bis auf einen für
die Kompensation erforderlichen Wert zu verstärken und den verstärkten Wert
abzugeben, so daß die
Spannung V2 einer Gegenkomponente an als
Kompensationsobjekt bzw. zu kompensierendes Objekt dienende Systeme
angelegt werden kann. Dabei werden die durch Verstärken der
Spannung einer Gegenkomponente erzielten Spannungen von den Verstärkern 18-41, 18-42 und 18-83 als ΔVa, ΔVb bzw. ΔVc abgegeben.
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3 zeigt
ein Schaltbild zur Erläuterung
der inneren Konfiguration der Eingangseinheit 14 für die Kompensation
einer Spannung einer Gegenkomponente (diese Konfiguration wird auch
bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
aufgegriffen).
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Die Eingangseinheit 14 für die Kompensation
einer Spannung einer Gegenkomponente wird an ihren Eingängen mit ΔVa, ΔVb und ΔVc beaufschlagt,
die man erhält
durch Verstärken
der Spannung V2 einer Gegenkomponente, die
von dem Detektor 18 zum Detektieren einer Gegenkomponente abgegeben
wird. Unter Verwendung dieser Eingänge werden die Systemspannungen
der Systeme 15-1, 15-2 und 15-3 als Kompensationsobjekt
kompensiert, um dadurch die Spannung einer Gegenkomponente für die Last 17 zu
eliminieren.
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Dabei bezeichnen in 3 die Bezugszeichen 14-11, 14-21 und 14-31 jeweilige
System-Primärverdrahtungen,
die Bezugszeichen 14-12, 14-22 und 14-32 bezeichnen
Eisenkerne der System-Primärverdrahtungen 14-11, 14-21 bzw. 14-31,
und die Bezugszeichen 14-13, 14-23 und 14-33 bezeichnen jeweilige
System-Sekundärverdrahtungen.
Weiterhin bezeichnen die Bezugszeichen 14-15, 14-25 und 14-35 jeweilige
Kompensations-Primärverdrahtungen,
die Bezugszeichen 14-14, 14-24 und 14-34 bezeichnen
jeweilige Eisenkerne der Kompensations-Primärverdrahtungen, und die Bezugszeichen 14-16, 14-26 und 14-36 bezeichnen
jeweilige Kompensations-Sekundärverdrahtungen.
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In 3 sind
die Eisenkerne 14-12 und 14-14 konstruktionsmäßig nicht
magnetisch miteinander gekoppelt. In ähnlicher Weise sind auch die
Eisenkerne 14-22 und 14-24 sowie die Eisenkerne 14-32 und 14-34 konstruktionsmäßig nicht
magnetisch miteinander gekoppelt.
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4 zeigt
ein Diagramm zur Erläuterung von
typischen Formeln nach der Methode der symmetrischen Koordinaten.
Die Spannungen von drei Phasen sind in Form der Formel 1 veranschaulicht. Formel
2 erläutert,
daß eine
Spannung einer Nullkomponente, eine Spannung einer Mitkomponente und
eine Spannung einer Gegenkomponente von den Spannungen der drei
Phasen abgeleitet werden kann.
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Die 5A und 5B veranschaulichen einen Fall,
in dem eine Spannung einer Gegenkomponente in dem Ausdruck (6)
der 4 in Form eines
Vektors ausgedrückt
wird. 5A veranschaulicht
dabei einen Fall eines Mitsystems, während 5B den Fall eines Gegensystems veranschaulicht.
D.h. die Darstellung zeigt, daß dann,
wenn keine Spannung einer Gegenkomponente in den Systemspannungen
Va, Vb und Vc enthalten ist, eine Beziehung von V2 =
0 vorliegt. 5B dagegen
veranschaulicht, daß bei umgekehrter
Phasenfolge, wobei es sich um das extremste Beispiel der Gegenkomponente
handelt, die Systemspannung Va direkt zu der Spannung V2 der Gegenkomponente
wird.
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Als ein Verfahren zum Erfassen einer
Spannung einer Gegenkomponente kann die Erfassung unter Anwendung
des Inhalts der 4 sowie
der 5A und 5B in der dort vorliegenden
Form realisiert werden. In diesem Fall sind jedoch zwei Vektor-Handhabungen für zwei Phasen
(Phasen B und C) erforderlich, so daß dies somit im Hinblick auf
die Konfiguration des Systems teuer wird. Aus diesem Grund wird
bei der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Handhaben der Phasen
B und C in Form einer Phase verwendet.
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Obwohl dieses Verfahren auf ein Energiesystem
bzw. Stromnetz begrenzt ist, bei dem eine Nullkomponente vernachlässigbar
ist, kann das Verwenden dieses Verfahrens problemlos bleiben, da das
Hochspannungssystem in Japan das isolierte neutrale System ist.
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6A veranschaulicht
ein Verfahren zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente bei
Spannungen eines Dreiphasen-Systems. In 6A wird in einer Phase A eine Spannung
Vas 62 auf der Sekundärseite
eines Hilfswandlers 61 (Hilfs-Spannungswandler) erzeugt. Ein Kondensator (C) 63 ist
zwischen einen der Phase B entsprechenden Anschluß und einen
der Phase C entsprechenden Anschluß geschaltet, ein Strom, den
man durch den Kondensator 63 hindurchfließen läßt, wird
auf der Primärseite
eines Hilfs-Stromwandlers 64 extrahiert, und ein Strom –ibcs 65 wird
auf der Sekundärseite
des Hilfs-Stromwandlers 64 mit subtraktiver Polarität abgeleitet,
um eine Spannung Vbcs = –ibcs·R über einem
Widerstand R 66 zu entwickeln.
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Die Vektorsumme von Vas und Vbcs
wird errechnet, um die Spannung V2 einer
Gegenkomponente durch die Komposition zu erzielen. Natürlich sind
ein skalarer Wert von Vas und der von Vbcs gleich ausgebildet. Wie
in 6B gezeigt ist, ergibt sich
im Fall eines Mitsystems eine Beziehung von V2 =
0. Wie in 6C gezeigt
ist, wird dagegen im Fall eines Gegensystems eine Beziehung von
V2 = 2Va gebildet.
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Die 7A, 7B und 7C erläutern ein Verfahren zum Erfassen
einer Spannung einer Gegenkomponente aus Leitungsströmen. In 7A ist ein Hilfs-Stromwandler 71 für die Phase
A vorgesehen, und Hilfs-Stromwandler mit einem Spalt 72 und 73, bei
denen die Primärseite
durch einen Typ mit zwei Wicklungen gebildet ist, sind für die Phase
B bzw. die Phase C vorgesehen, wobei auch eine Polarität der Sekundärseite in
Form einer subtraktiven Polarität mit
der Phase B als Referenz vorgesehen ist, so daß eine Spannung –jωM (Ib – Ic) über die
Sekundärseite bei
einem Eingang von (Ib – Ic)
entwickelt wird, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist.
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Bei einer derartigen Konfiguration,
wie sie in 7b dargestellt
ist, wird im Fall eines Mitsystems eine Beziehung von V2 =
0 geschaffen, während
in der in 7C dargestellten
Weise bei einem Gegensystem eine Beziehung von V2 =
2Va vorhanden ist.
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Wie vorstehend beschrieben worden
ist, besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel
das elektrische Dreiphasen-Energiesystem bzw. Drehstromsystem die
Ableitschaltung 18-2 zum Ableiten der Spannung V2 einer Gegenkomponente aus den Spannungen Va,
Vb und Vc, die an einer Laststelle empfangen werden. Die erfaßte Spannung
V2 der Gegenkomponente wird dann durch die
Verstärker 18-41, 18-42 und 18-43 verstärkt, und
die Kompensation erfolgt zwangsweise für die Laststelle durch die
Eingangseinheit 14 für
die Kompensation einer Spannung einer Gegenkomponente, um dadurch
die Spannung einer Gegenkomponente für die Last 17 zu eliminieren.
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Auf diese Weise können die ausgeglichenen bzw.
symmetrischen Dreiphasen-Spannungen
einer Last eines Stromverbrauchers zugeführt werden, und zwar insbesondere
in dem Fall, in dem der Stromverbraucher eine Dreiphasen-Rotationsvorrichtung,
wie z.B. einen Drehstrom-Induktionsmotor, oder einen Dreiphasen-Synchronmotor aufweist.
Auf diese Weise wird verhindert, daß die Dreiphasen-Rotationsvorrichtung
in einen Überlastungszustand
gelangt, so daß ein
sicherer Betrieb derselben ermöglicht
ist.
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Die Kompensation für die Spannung
einer Gegenkomponente verlängert
die Lebensdauer eines als Objekt der Kompensation wirkenden Geräts. Infolgedessen
wird es für einen
Stromverbraucher möglich,
den Zeitpunkt des Austausches des Geräts hinauszuschieben, was wiederum
zu einer effizienten Ausnutzung der Ressourcen führt.
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Zusätzlich zu der Dreiphasen-Rotationsvorrichtung
können
sogar beispielsweise bei einem Drehstrom-Gleichrichter die Größen und
die Phasen der Spannungen der drei Phasen korrekt abgeglichen werden.
Das Entstehen von Welligkeit in einer bestimmen Phase wird somit
verhindert, und auf diese Weise läßt sich ein stabiler Gleichstrom
erzielen.
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Aufgrund der eliminierten Asymmetrie
wird ein durch die Spannung einer Gegenkomponente übermäßig erzeugter
Strom selbst für
ein höheres Stromversorgungssystem
eliminiert. Es ergibt sich somit ein Effekt dahingehend, daß Leistungsübertragungsverluste
von Leitungen vermindert werden können.
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Aufgrund der eliminierten Asymmetrie
kann ferner die Ausbreitung und Vergrößerung von asymmetrischen Spannungen
selbst für
weitere Stromverbraucher verhindert werden. Somit wird es möglich, eine
stabile Umgebung für
Dreiphasenanlagen von anderen Stromverbrauchern zu schaffen.
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Ausführungsbeispiel 2
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8 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in 8 Elemente, die den in 1 gezeigten entsprechen, mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet, wobei diese aus Gründen der Vereinfachung nicht
weiter beschrieben werden.
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In 8 bezeichnen
die Bezugszeichen 16-1, 16-2 und 16-3 jeweilige
Wandler (Spannungswandler), die mit den Verbindungsleitungen 15-1, 15-2 bzw. 15-3 verbunden
sind, die zwischen der Eingangseinheit 14 zum Kompensieren
einer Spannung einer Gegenkomponente und der Last 17 geführt sind,
um die Dreiphasen-Spannungen
nach der Abschluß der
Kompensation zu detektieren.
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Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
die Spannungen auf den Sekundärseiten
dieser Wandler 16-1, 16-2 und 16-3 herausgeführt, und
der Detektor 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente
erfaßt
eine Spannung einer Gegenkomponente an dieser Stelle, um zu beurteilen,
ob die Spannung einer Gegenkomponente, die in dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
kompensiert worden ist, angemessen ist oder nicht. D.h., es erfolgt
eine Rückkopplung,
um die optimale Kompensation auszuführen.
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9 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur spezielleren
Erläuterung einer
Konfiguration des in 8 gezeigten
Detektors 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente.
Dabei sind in 9 die
Elemente, die den in 2 gezeigten
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei diese
der Einfachheit halber nicht nochmals beschrieben werden.
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In 9 bezeichnet
das Bezugszeichen 18-5 eine Rechenschaltung, an deren Eingängen von den
Wandlern 16-1, 16-2 und 16-3 erfaßte Spannungen
Va', Vb' bzw. Vc' zugeführt werden,
um daraus die Spannung V2 einer Gegenkomponente
zu berechnen. Bei einem Rechenoperationsverfahren der Rechenschaltung 18-5 handelt
es sich um das gleiche wie bei der bereits genannten Rechenschaltung 18-1.
Auf diese Weise wird die Spannung einer Gegenkomponente aus den
von den Wandlern 16-1, 16-2 bzw. 16-3 erfaßten Spannungen
Va', Vb' und Vc' nach Abschluß der Kompensation
abgeleitet, um auf diese Weise die Eignung der Kompensation auszuwerten
bzw. zu prüfen.
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Die abgeleitete Spannung einer betreffenden Gegenkomponente
wird zu Sollwertgebern (Kompensationsbetrag-Setzeinheiten) 18-31, 18-32 und 18-33 zurückgeführt, die
wiederum eine Addition/Subtraktion durchführen, um den Kompensationswert
zu justieren. Mit einem derartigen Verfahren läßt sich noch eine angemessenere
Kompensation der Spannung einer Gegenkomponente erzielen.
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Wie vorstehend beschrieben, ist bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das elektrische Drehstrom-Energiesystem mit der Rechenschaltung 18-2 zum
Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente aus den an der Stromeingangsstelle eingehenden
Spannungen ausgestattet, wobei die erfaßte Spannung einer Gegenkomponente
verstärkt
wird. Dann wird die Kompensation für die an der Stromeingangsstelle
aufgenommenen Spannungen durchgeführt, und die Spannung einer
Gegenkomponente wird für
Lastgerätschaften
eliminiert.
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Ferner wird das Ausmaß, in dem
die Spannung einer Gegenkomponente nach Abschluß der Kompensation in den Dreiphasen-Spannungen
noch enthalten ist, überwacht.
Auf diese Weise wird es möglich,
der Last eines Stromverbrauchers symmetrische Dreiphasen-Spannungen
zuzuführen,
und dadurch läßt sich
wiederum verhindern, daß eine
Drehstrom-Rotationsvorrichtung in einen Überlastungszustand gelangt,
so daß sich
ein sicherer Betrieb derselben erzielen läßt.
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Ausführungsbeispiel 3
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10 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in 10 Elemente, die den in 1 und 8 gezeigten
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf
eine nochmalige Beschreibung derselben verzichtet wird.
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Bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen
ist die Beschreibung unter Bezugnahme auf ein Beispiel erfolgt,
bei dem die Spannung einer Gegenkomponente aus den eingehenden Spannungen
abgeleitet wird. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dagegen wird
ein Strom einer Gegenkomponente als Kompensationsobjekt von Strömen in dem System
abgeleitet. In 10 bezeichnen
die Bezugszeichen 13-1, 13-2 bzw. 13-3 Stromwandler,
die mit den Verbindungsleitungen 11-1, 11-2 bzw. 11-3 verbunden
sind, um an der Stromeingangsstelle eingehende Ströme Ia, Ib
und Ic zu detektieren.
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Die erfaßten Ströme werden dann in den Detektor 18 zum
Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente eingebracht, um einen
Strom einer Gegenkomponente aus diesen Strömen abzuleiten, und zwar gemäß dem vorstehenden
Verfahren, wie es unter Bezugnahme auf die 7A, 7B und 7C beschrieben worden ist,
um auf diese Weise eine Kompensation dafür auszuführen.
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11 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur spezielleren
Erläuterung einer
Konfiguration des in 10 gezeigten
Detektors 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente.
Dabei sind in 11 die
Elemente, die den in 2 und 9 gezeigten entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei diese der Einfachheit
halber nicht nochmals beschrieben werden. In 11 bezeichnet das Bezugszeichen 18-1 eine
Rechenschaltung zum Berechnen eines Stroms I2 einer
Gegenkomponente.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Strom
I2 einer Gegenkomponente aus Systemströmen Ia,
Ib und Ic detektiert, und eine Spannung einer Gegenkomponente wird
mittels des unter Bezugnahme auf die 7A, 7B und 7C beschriebenen Verfahrens abgeleitet,
um dann den Sollwertgebern 18-31, 18-32 und 18-33 zugeführt zu werden,
die wiederum einen Kompensationsbetrag sowie eine Phase für die Spannung
der Gegenkomponente vorgeben, woraufhin Daten des Kompensationsbetrags
in den Verstärkern 18-41, 18-42 und 18-43 erzeugt
werden, um die Spannung einer Gegenkomponente zu kompensieren. Dieses
Verfahren ist geeignet für
einen Fall, in dem die Kompensation für eine Last nicht alleine auf
der Basis einer Spannung perfekt ausgeführt werden kann, da auf der
Lastseite eine Streuung in den drei Phasen vorhanden ist.
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Wie vorstehend beschrieben, ist bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
das elektrische Drehstrom-Energiesystem mit der Rechenschaltung 18-1 zum
Ableiten eines Stroms einer Gegenkomponente aus den an der Laststelle
eingehenden Strömen
ausgestattet. Dann wird der erfaßte Strom einer Gegenkomponente
verstärkt,
um die Kompensation für
die Ströme
an der Laststelle auszuführen,
um dadurch den Strom einer Gegenkomponente für Lastgerätschaften zu eliminieren.
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Auf diese Weise wird es möglich, der
Last eines Stromverbrauchers symmetrische Dreiphasen-Spannungen
zuzuführen,
und dadurch läßt sich wiederum
verhindern, daß eine
Drehstrom-Rotationsvorrichtung in einen Überlastungszustand gelangt,
so daß sich
ein sicherer Betrieb derselben erzielen läßt.
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Ausführungsbeispiel 4
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12 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in 12 Elemente, die den in 10 gezeigten entsprechen, mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige Beschreibung
derselben verzichtet wird.
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In 12 bezeichnen
die Bezugszeichen 16-1, 16-2 bzw. 16-3 die
Wandler, wie diese auch bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel
2 beschrieben und dargestellt sind. Diese Wandler dienen zum Erfassen
einer Spannung einer Gegenkomponente aus den Spannungen nach Beendigung
der Kompensation, um eine Rückkopplung
zu der Kompensations-Setzschaltung auszuführen, um dadurch die optimale
Kompensation vorzunehmen. Ein Unterschied zu der Konfiguration des
in 10 dargestellten
dritten Ausführungsbeispiels
besteht darin, daß die Wandler 16-1, 16-2 und 16-3 hinzugefügt sind.
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13 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur spezielleren
Erläuterung
einer Konfiguration des in 12 gezeigten
Detektors 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente.
Dabei sind in 13 die
Elemente, die den in 9 und 11 gezeigten entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige
Beschreibung derselben verzichtet wird. Die Konfiguration der 13 ist derart, daß ähnlich zu 9 die Rechenschaltung 18-5 als
Ableitschaltung zum Ableiten der Spannung V2 einer
Gegenkomponente zusätzlich
zu der Konfiguration der 11 vorgesehen
ist.
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Wie vorstehend beschrieben, ist bei
diesem Ausführungsbeispiel
das elektrische Drehstrom-Energiesystem mit der Rechenschaltung 18-1 zum
Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente aus den an der Stromeingangsstelle
eingehenden Spannungen versehen, wobei die erfaßte Spannung einer Gegenkomponente
verstärkt
wird. Die Kompensation wird dann für die an der Stromeingangsstelle
eingehenden Spannungen durchgeführt,
und die Spannung einer Gegenkomponente wird für Lastgerätschaften 17 eliminiert.
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Außerdem wird das Ausmaß, in dem
die Spannung einer Gegenkomponente nach Beendigung der Kompensation
in den Dreiphasen-Spannungen noch enthalten ist, überwacht.
Auf diese Weise wird es möglich,
die Last eines Stromverbrauchers mit symmetrischen Dreiphasen-Spannungen
zu speisen, und somit wird verhindert, daß eine Drehstrom-Rotationsvorrichtung
in einen Überlastungszustand
gelangt, so daß sich
wiederum ein sicherer Betrieb derselben erzielen läßt.
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Ausführungsbeispiel 5
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14 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in 14 Elemente, die den in den 1, 8, 10 und 12 gezeigten entsprechen,
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige
Beschreibung derselben verzichtet wird.
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14 zeigt
eine Konfiguration in einem Fall, in dem ein Kompensationsbetrag
für eine
Gegenkomponente sowohl aus Leitungsspannungen als auch aus Leitungsströmen ermittelt
wird. D.h., diese Konfiguration wird bei einem Fall angewendet, in
dem ein ausreichender Kompensationsbetrag nur aufgrund der Leitungsspannungen
oder nur aufgrund der Leitungsströme nicht erzielt werden kann.
Die Konfiguration der 14 ist
dabei derart, daß die
in 1 gezeigten Wandler 12-1, 12-2 und 12-3 der Konfiguration
der 10 hinzugefügt sind.
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Dieses Ausführungsbeispiel ist beispielsweise
für einen
Fall günstig,
in dem bei einem Phasenausfall auf der Seite einer Rotationsvorrichtung
als der Kompensation bedürfender
Gegenstand das Ungleichgewicht bzw. die Asymmetrie von Strömen groß ist, wobei
dann Spannungen von den Systemspannungen gezogen werden, um einen
Zustand nahe einem Mitsystem-Zustand aufrecht zu erhalten.
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15 zeigt
eine innere Konfiguration des in 14 gezeigten
Detektors 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente.
Dabei sind die Elemente, die den in den 2, 9, 11 und 13 gezeigten entsprechen, mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige Erläuterung derselben
verzichtet wird. In 15 bezeichnet
das Bezugszeichen 18-2 eine Rechenoperationsschaltung zum
Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente aus Spannungen, die
an einer Laststelle eingehen, und das Bezugszeichen 18-1 bezeichnet
die Rechenschaltung zum Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente
aus Strömen,
die an einer Laststelle eingehen.
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D. h., eine aus den Leitungsspannungen
erfaßte
Spannung einer Gegenkomponente sowie eine aus den Leitungsströmen erfaßte Spannung
einer Gegenkomponente werden den Sollwertgebern 18-31, 18-32 und 18-33 zugeführt, um
den Kompensationsbetrag für
eine Gegenkomponente zu bestimmen.
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Wie vorstehend beschrieben worden
ist, weist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel das elektrische
Drehstrom-Energiesystem sowohl die Rechenschaltung 18-2 zum
Ableiten einer Spannung einer Gegenkomponente aus den an der Laststelle eingehenden
Spannungen sowie die Rechenschaltung 18-1 zum Ableiten
einer Spannung einer Gegenkomponente aus den an der Laststelle eingehenden Strömen auf,
wobei die erfaßten
Spannungen der Gegenkomponenten verstärkt werden, um die Kompensation
für die
Ströme
an der Laststelle auszuführen
und dadurch die Spannung einer Gegenkomponente für Lastgerätschaften zu eliminieren.
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Auf diese Weise wird es möglich, die
Last eines Stromverbrauchers mit symmetrischen Dreiphasen-Spannungen
zu speisen, und es wird verhindert, daß eine Drehstrom-Rotationsvorrichtung
in einen Überlastungszustand
gelangt, so daß sich
ein sicherer Betrieb derselben erzielen läßt.
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Ausführungsbeispiel 6
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16 zeigt
ein teilweise als Blockdiagramm dargestelltes Schaltbild zur Erläuterung
einer Konfiguration eines Systems zum Kompensieren einer Spannung
einer Gegenkomponente gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Dabei sind in 16 Elemente, die den in den 1, 8, 10, 12 und 14 gezeigten entsprechen, mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige Beschreibung
derselben verzichtet wird.
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Die in 16 dargestellte
Konfiguration ist derart, daß die
in 12A dargestellten
Wandler 16-1, 16-2 und 16-3 der in 14 dargestellten Konfiguration
hinzugefügt
sind. D.h., bei der Konfiguration der 16 wird
zusätzlich
zu der Arbeitsweise der 14 ein
Zustand nach Beendigung der Kompensation für eine Gegenkomponente überwacht,
ferner wird auf übermäßige und
unzulängliche
Kompensation überwacht,
und es erfolgt eine Rückkopplung
für die
Kompensationsbetrag-Setzeinheit zur Ausführung der optimalen Kompensation.
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17 zeigt
eine Konfiguration des in 16 dargestellten
Detektors 18 zum Erfassen einer Spannung einer Gegenkomponente.
Dabei sind in 17 Elemente,
die den in den 2, 9, 11, 13 und 15 gezeigten entsprechen,
mit denselben Bezugszeichen bezeichnet, wobei auf eine nochmalige Beschreibung
derselben verzichtet wird.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel werden zum Bestimmen
eines Kompensationsbetrags Spannungen und Ströme vor der Kompensation sowie Spannungen
und Ströme
nach der Kompensation überwacht,
und diese Spannungen und Ströme
werden einer Rückkopplung
unterzogen, um die äußerst dichte
Kompensation für
eine Spannung einer Gegenkomponente auszuführen.
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Wie vorstehend beschrieben, ist das
elektrische Drehstrom-Energiesystem bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sowohl mit der Rechenschaltung 18-2 zum Ableiten einer
Spannung einer Gegenkomponente aus den an einer Laststelle eingehenden
Spannungen sowie mit der Rechenschaltung 18-1 zum Ableiten
einer Spannung einer Gegenkomponente aus den an einer Laststelle
eingehenden Strömen
ausgestattet, wobei die erfaßten
Spannungen der Gegenkomponenten verstärkt werden und die Kompensation
für die
Spannungen an der Laststelle ausgeführt wird und ferner die Spannung einer
Gegenkomponente für
Lastgerätschaften
eliminiert wird.
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Fernern wird auch das Ausmaß überwacht, in
dem die Spannung einer Gegenkomponente nach Beendigung der Kompensation
noch in den Dreiphasen-Spannungen enthalten ist. Infolgedessen wird
es möglich,
die Last eines Stromverbrauchers mit symmetrischen Dreiphasen-Spannungen
zu speisen, so daß verhindert
wird, daß eine
Drehstrom-Rotationsvorrichtung in einen Überlastungszustand gelangt,
so daß ein
sicherer Betrieb derselben ermöglicht
wird.