[go: up one dir, main page]

DE10352641A1 - Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren - Google Patents

Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren Download PDF

Info

Publication number
DE10352641A1
DE10352641A1 DE10352641A DE10352641A DE10352641A1 DE 10352641 A1 DE10352641 A1 DE 10352641A1 DE 10352641 A DE10352641 A DE 10352641A DE 10352641 A DE10352641 A DE 10352641A DE 10352641 A1 DE10352641 A1 DE 10352641A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gate electrode
memory cell
memory
area
charge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10352641A
Other languages
English (en)
Inventor
Jens-Uwe Dr. Sachse
Ricardo Mikalo
Ralf Dr. Richter
Joachim Dr. Deppe
Jan-Malte Fischer
Christoph Dr. Kleint
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Infineon Technologies AG
Original Assignee
Infineon Technologies AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Infineon Technologies AG filed Critical Infineon Technologies AG
Priority to DE10352641A priority Critical patent/DE10352641A1/de
Publication of DE10352641A1 publication Critical patent/DE10352641A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/60Insulated-gate field-effect transistors [IGFET]
    • H10D30/69IGFETs having charge trapping gate insulators, e.g. MNOS transistors
    • H10D30/691IGFETs having charge trapping gate insulators, e.g. MNOS transistors having more than two programming levels
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D30/00Field-effect transistors [FET]
    • H10D30/01Manufacture or treatment
    • H10D30/021Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET]
    • H10D30/0413Manufacture or treatment of FETs having insulated gates [IGFET] of FETs having charge-trapping gate insulators, e.g. MNOS transistors

Landscapes

  • Non-Volatile Memory (AREA)
  • Semiconductor Memories (AREA)

Abstract

Eine für Charge-Trapping vorgesehene Speicherschichtfolge mit einem Speicherbereich (8) zwischen Begrenzungsschichten (7, 9) wird an überhängenden Flanken (6) einer Gate-Elektrode (5) ausgebildet, wobei der Speicherbereich (8) an der unteren Gate-Kante in Form einer Ader über einer zwischen dem betreffenden Source-/Drain-Bereich (2) und dem Kanalbereich (3) vorhandenen Grenzfläche (10) verläuft.

Description

  • Bei Charge-Trapping-Speicherzellen, insbesondere SONOS-Speicherzellen und NROM-Speicherzellen, bei denen zwei Bits pro Zelle nichtflüchtig gespeichert werden, tritt das Problem auf, die Ladungsträger in der Speicherschicht an den zwei Speicherplätzen zu lokalisieren. Beim Vorgang des Programmierens werden energiereiche Ladungsträger, heiße Elektronen aus dem Kanalbereich (CHE, Channel Hot Electrons), je nach Vorzeichen der angelegten Spannungen sourceseitig oder drainseitig in die Speicherschicht injiziert und bleiben dort lokalisiert. Es ist vorteilhaft, wenn der Speicherbereich auf einen engen Bereich beschränkt bleibt, da somit die Möglichkeit geschaffen wird, die Abmessungen der Speicherzelle weiter zu verringern. Außerdem soll die gespeicherte Information möglichst lange erhalten bleiben.
  • Die Speicherschicht befindet sich zwischen Begrenzungsschichten aus einem Material einer höheren Energiebandlücke als die Energiebandlücke der Speicherschicht, so dass die Ladungsträger, die in der Speicherschicht eingefangen sind, dort lokalisiert bleiben. Als Material für die Speicherschicht kommt vorzugsweise ein Nitrid in Frage; als umgebendes Material ist vorrangig ein Oxid geeignet. Bei einer Speicherzelle im Materialsystem von Silizium ist die Speicherschicht in dem Beispiel einer ONO-Schichtfolge Siliziumnitrid mit einer Energiebandlücke von etwa 5 eV; die umgebenden Begrenzungsschichten sind Siliziumoxid mit einer Energiebandlücke von etwa 9 eV. Die Speicherschicht kann ein anderes Material sein, dessen Energiebandlücke kleiner als die Energiebandlücke der Begrenzungsschichten ist, wobei die Differenz der Energiebandlücken für einen guten elektrischen Einschluss der Ladungsträger (confinement) möglichst groß sein soll. In Verbindung mit Siliziumoxid als Begrenzungsschichten kann z. B. Tantaloxid, Hafniumsilicat, Titanoxid (im Fall stöchiometri scher Zusammensetzung TiO2), Zirkonoxid (im Fall stöchiometrischer Zusammensetzung ZrO2), Aluminiumoxid (im Fall stöchiometrischer Zusammensetzung Al2O3) oder intrinsisch leitendes (undotiertes) Silizium als Material der Speicherschicht eingesetzt werden.
  • In der US 5,408,115 ist eine EEPROM-Speicherzelle beschrieben, bei der eine Oxid-Nitrid-Oxid-Speicherschichtfolge an den Flanken einer Auswahl-Gate-Elektrode angeordnet ist. Seitlich und oberhalb der Speicherschichtfolge befindet sich eine Kontroll-Gate-Elektrode, die für das Programmieren durch Einfangen von Ladungsträgern in der Nitridschicht vorgesehen ist. Die Grenzfläche zwischen dem Kanalbereich und dem Source-Bereich befindet sich unterhalb des Randes der Auswahl-Gate-Elektrode, während die Grenzfläche zwischen dem Kanalbereich und dem Source-Bereich unterhalb des von der Auswahl-Gate-Elektrode abgewandten Randes der Kontroll-Gate-Elektrode angeordnet ist. Source und Drain können auch vertauscht sein.
  • In der WO 98/06139 ist eine nichtflüchtige Speicherzelle beschrieben, bei der auf einem Halbleiterkörper in vertikaler Richtung übereinanderfolgend Bereiche von Source, Kanal und Drain angeordnet sind. Eine ONO-Speicherschichtfolge befindet sich an der Flanke dieser Anordnung und ist auf der gegenüberliegenden Seite mit einer spacerartig ausgebildeten Gate-Elektrode versehen.
  • In der Veröffentlichung von T. Ogura et al.: "Embedded Twin MONOS Flash Memories with 4ns and 15ns Fast Access Times", 2003 Symposium on VLSI Circuits Digest of Technical Papers, ist eine so genannte Twin-MONOS-Speicherzelle beschrieben, bei der eine ONO-Schichtfolge an der Oberseite eines Halbleiterkörpers in der Ebene dieser Oberseite unterhalb einer jeweiligen, als Seitenwandspacer einer Wortleitungs-Gate-Elektrode ausgebildeten Kontroll-Gate-Elektrode angeordnet ist. Die Programmierung erfolgt durch CHE-Injektion.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Charge-Trapping-Speicherzelle für die Speicherung zweier Bits bei verkleinerten Abmessungen und ein zugehöriges Herstellungsverfahren anzugeben.
  • Diese Aufgabe wird mit der Charge-Trapping-Speicherzelle mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. mit dem Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die Grundidee der im Folgenden beschriebenen Charge-Trapping-Speicherzelle ist es, die grundlegende Transistorstruktur der Zelle mit Source und Drain im Halbleiterkörper beizubehalten, aber die Speicherschichtfolge an die sourceseitigen und drainseitigen Flanken der Gate-Elektrode zu verlagern. Zwischen dem Kanalbereich und der Gate-Elektrode kann sich daher ein herkömmliches Gate-Dielektrikum befinden. Die Speicherschichtfolge kann insbesondere nach Art eines modifizierten Seitenwandspacers aus Nitrid hergestellt werden. Für den Speicherbereich kommen aber im Prinzip alle für Charge-Trapping-Speicherzellen geeigneten Speichermedien in Frage. Vorzugsweise wird die Gate-Elektrode mit sourceseitigen und drainseitigen überhängenden Flanken ausgebildet, so dass die Speicherbereiche und die Grenzflächen von Source und Drain zum Kanal hin (Junctions) jeweils seitlich der Gate-Elektrode angeordnet sein können, aber trotzdem ein für das Programmieren ausreichend starkes elektrisches Feld durch die an der Gate-Elektrode anzulegende Spannung erzeugt werden kann.
  • Es folgt eine genauere Beschreibung von Beispielen der Speicherzelle und bevorzugter Herstellungsverfahren.
  • Die 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Speicherzelle im Querschnitt.
  • Die 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Speicherzelle im Querschnitt.
  • Die 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Speicherzelle im Querschnitt.
  • Die 4 zeigt im Querschnitt ein Zwischenprodukt eines Herstellungsverfahrens nach dem Aufbringen der Gate-Elektrode.
  • Die 5 zeigt im Querschnitt ein Zwischenprodukt des Herstellungsverfahrens nach einem ersten Oxidationsschritt.
  • Die 6 zeigt im Querschnitt ein Zwischenprodukt des Herstellungsverfahrens nach dem Entfernen der Oxidschicht.
  • Die 7 zeigt im Querschnitt ein Zwischenprodukt des Herstellungsverfahrens nach dem Herstellen einer Seitenwandoxidation und dem Aufbringen einer Nitridschicht.
  • Die 8 zeigt im Querschnitt ein Zwischenprodukt des Herstellungsverfahrens nach dem Rückätzen der Nitridschicht auf die Speicherbereiche und dem Aufbringen einer oberen Begrenzungsschicht.
  • Die 1 zeigt im Querschnitt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Speicherzelle auf einem Halbleiterkörper 1 oder Substrat aus Halbleitermaterial, in dem Source-/Drain-Bereiche 2 durch Implantation von Dotierstoff ausgebildet sind. Die Source-/Drain-Bereiche 2 können z. B. selbstjustiert nach der Strukturierung der Gate-Elektrode oder auch erst nach einem weiteren Verfahrensschritt hergestellt werden. Zwischen den Source-/Drain-Bereichen 2 befindet sich an der Oberseite des Halbleiterkörpers 1 der Kanalbereich 3, auf dem das Gate-Dielektrikum 4 vorhanden ist. Darauf befindet sich die Gate-Elektrode 5 zur Steuerung des Kanals. Die sourceseitigen und drainseitigen Flanken 6 der Gate-Elektrode 5 sind mit einer Speicherschichtfolge bedeckt. Diese Speicherschichtfolge umfasst hier eine erste Begrenzungsschicht 7, einen Speicherbe reich 8, der in diesem Beispiel als vertikal angeordnete streifenförmige Schicht ausgebildet ist, und eine zweite Begrenzungsschicht 9 auf der Oberseite. Der Speicherbereich 8 ist z. B. Nitrid und stellt insbesondere eine modifizierte Ausführung eines Seitenwandspacers aus Nitrid dar. Auf der Oberseite der Gate-Elektrode 5 können, wie in den Figuren angedeutet ist, weitere Schichten, z. B. einer Wortleitung aus einem Metall oder Silizid, vorhanden sein.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel befinden sich die Grenzflächen 10 (junctions) zwischen den Source-/Drain-Bereichen 2 und dem Kanalbereich 3 unterhalb der äußeren Anteile der Gate-Elektrode 5, d. h. noch unterhalb der Gate-Elektrode 5. Damit die zur Programmierung vorgesehenen Ladungsträger, d. h. vorzugsweise heiße Elektronen aus dem Kanalbereich 3, in den Speicherbereich 8 gelangen können, müssen die Ladungsträger bei dieser Ausführungsform der Speicherzelle eine ausreichend hohe kinetische Energie erhalten. Die Position der Grenzflächen 10 kann jedoch innerhalb gewisser Grenzen variiert werden.
  • Die 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Speicherbereiche 8 auf jeweils am Fuß der Flanken 6 der Gate-Elektrode 5 entlanglaufende Adern begrenzt sind. Diese Adern sind rings von dem Material der Begrenzungsschichten 7, 9 umgeben und verlaufen vorzugsweise geradlinig; sie können daher auch als pfeilartige (sagittale) Strukturen bezeichnet werden. Auf der oberen Begrenzungsschicht 9 kann sich weiteres Material befinden, das dem Material des Speicherbereiches 8 entspricht, insbesondere in Form eines in der 2 nicht eingezeichneten Nitrid-Spacers.
  • Der Kanal der Charge-Trapping-Speicherzelle muss mittels der Gate-Spannung steuerbar sein, so dass zum Zweck der Programmierung Ladungsträger aus dem Kanal in den Speicherbereich 8 injiziert werden können. Daher ist die Position der Grenzfläche 10 zwischen den Source-/Drain-Bereichen 2 und im Kanalbe reich 3 geeignet anzuordnen. Diese Grenzfläche 10 sollte sich zumindest in der Nähe des Speicherbereichs 8 befinden.
  • In der 3 ist ein Querschnitt eines in dieser Hinsicht bevorzugten Ausführungsbeispiels dargestellt. Bei dieser Ausführungsform besitzt die Gate-Elektrode 5 überhängende Flanken 6, die in dem dargestellten einfachen Beispiel durch schräg ausgebildete seitliche Begrenzungen der Gate-Elektrode 5 gebildet sind. Durch diese überhängenden Flanken wird erreicht, dass das elektrische Feld im Bereich neben der unteren Gate-Kante, also am Fuß der Flanke 6, verstärkt wird, so dass die Ladungsträger in den seitlich der Flanke angeordneten Speicherbereich gelangen können. Die Grenzflächen 10 können daher etwas weiter außerhalb des von der unteren Grenzfläche der Gate-Elektrode 5 überdeckten Bereiches angeordnet sein. Je nach Herstellungsprozess können die überhängenden Flanken auch durch Stufen oder dergleichen ausgebildet sein. Insbesondere ist auch eine mehrlagig hergestellte Gate-Elektrode 5 verwendbar.
  • Die Injektion von negativen Ladungsträgern in den Speicherbereich 8 erfolgt vorzugsweise durch Injektion heißer Elektronen aus dem Kanal. Die Dicke des Dielektrikums der Begrenzungsschicht 7 zwischen dem Speicherbereich 8 und dem Halbleitermaterial, insbesondere dem Kanalbereich 3, beträgt vorzugsweise mindestens 3 nm.
  • Ein bevorzugtes Herstellungsverfahren wird als Beispiel anhand der 4 bis 8 beschrieben. In der 4 ist im Querschnitt ein erstes Zwischenprodukt dargestellt, bei dem auf einem Halbleiterkörper 1 oder einer Halbleiterschicht ein Gate-Dielektrikum 4 und darauf eine strukturierte Gate-Elektrode 5 mit sourceseitigen und drainseitigen Flanken 6 angeordnet sind. Die Gate-Elektrode 5 ist vorzugsweise Polysilizium. Die Implantation der Source-/Drain-Bereiche 2 kann in verschiedenen Schritten des Prozessablaufs erfolgen, entweder nach der Strukturierung der Gate-Elektrode, nach der im Fol genden beschriebenen Seitenwandoxidation oder auch erst nach der Einkapselung des Speicherbereichs in die Begrenzungsschichten. In der 4 ist mit den seitlichen Pfeilen ein gegebenenfalls zusätzlich angewendeter Ätzschritt dargestellt, mit dem die überhängenden Flanken erzeugt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2 kann dieser Ätzschritt entfallen.
  • In der 5 ist ein weiteres Zwischenprodukt in einem Querschnitt gemäß der 4 nach einer Herstellung eines Oxids auf den Flanken der Gate-Elektrode 5 dargestellt. Im Fall einer Gate-Elektrode 5 aus Polysilizium geschieht das vorzugsweise durch eine Seitenwandoxidation. Durch diese Oxidation wird das Halbleitermaterial der Gate-Elektrode an den Flanken 6 oxidiert und ebenso das Halbleitermaterial des Halbleiterkörpers 1 im Bereich der Source-/Drain-Bereiche 2, so dass die in der 5 erkennbare so genannte Bird's-Beak-Struktur der Oxidschicht 11 ausgebildet wird.
  • Anschließend wird die Oxidschicht 11 so weit entfernt, dass die in der 6 im Querschnitt dargestellte Struktur übrig bleibt, bei der nur noch ein Oxid als Gate-Dielektrikum 4 zwischen dem Kanalbereich 3 und der Gate-Elektrode 5 übrig bleibt. Beim Entfernen der Oxidschicht 11 wird das Oxid auch zwischen den unteren Kanten der Gate-Elektrode und dem Halbleiterkörper 1 entfernt, so dass an den unteren Rändern der Flanken 6 Aushöhlungen oder Aussparungen gebildet werden. Diese Aussparungen sind im weiteren Prozessverlauf vorteilhaft für die Anordnung der vorgesehenen Speicherbereiche. Die so erhaltene Struktur gemäß dem Querschnitt der 6 kann dann durch eine thermische Oxidation mit einer dünnen Oxidschicht auf dem Halbleitermaterial versehen werden, die typisch z. B. 3 nm bis 4 nm dick ist.
  • Die 7 zeigt die dünne Oxidschicht, die die erste Begrenzungsschicht 7 bildet und die in dem dargestellten Beispiel auf der Oberseite der Gate-Elektrode 5 gegebenenfalls entfernt worden ist, falls dort nicht zuvor schon eine weitere Schicht oder weitere Schichten, zum Beispiel einer Wortleitung, vorhanden waren. Auf die so erhaltene Struktur wird eine Schicht aus dem Material, das für die Speicherbereiche vorgesehen ist, abgeschieden. In dem dargestellten Beispiel handelt es sich um eine Nitridschicht 12, die z. B. durch ALD (Atomic Layer Deposition) oder LPCVD (Low Pressure Chemical Vapor Deposition) aufgebracht werden kann. Die zunächst kantenkonform aufgebrachte Nitridschicht 12 wird dann, wie bei der Herstellung von Spacern auch sonst üblich, anisotrop rückgeätzt. Im Unterschied zu herkömmlichen Spacerätzungen geschieht das hier so, dass im Vergleich zu herkömmlichen Spacern in der Form etwas modifizierte Seitenwandspacer aus dem Material der Schicht stehen bleiben.
  • Die 8 zeigt eine mögliche Ausgestaltung dieser Seitenwandspacer aus (in diesem Beispiel) Nitrid, die die Speicherbereiche 8 bilden. Die Speicherbereiche 8 besitzen innerhalb der Zeichenebene der 8 typische diametrale Abmessungen von bis zu 20 nm. Darauf wird das Material der oberen Begrenzungsschicht 9 abgeschieden, das z. B. Oxid ist. Daran können sich weitere, an sich bekannte Schritte des Herstellungsverfahrens für Speicherzellen anschließen.
  • 1
    Halbleiterkörper
    2
    Source-/Drain-Bereich
    3
    Kanalbereich
    4
    Gate-Dielektrikum
    5
    Gate-Elektrode
    6
    Flanke
    7
    Begrenzungsschicht
    8
    Speicherbereich
    9
    Begrenzungsschicht
    10
    Grenzfläche
    11
    Oxidschicht
    12
    Nitridschicht

Claims (10)

  1. Charge-Trapping-Speicherzelle mit einem Halbleiterkörper (1) oder Substrat, in dem Source-/Drain-Bereiche (2) ausgebildet sind, einer über einem vorgesehenen Kanalbereich (3) und davon durch ein Gate-Dielektrikum (4) elektrisch isoliert angeordneten Gate-Elektrode (5), die sourceseitige und drainseitige Flanken (6) aufweist, und einer für Charge-Trapping vorgesehenen Speicherschichtfolge mit einem Speicherbereich (8) zwischen Begrenzungsschichten (7, 9), dadurch gekennzeichnet, dass an der sourceseitigen Flanke (6) und/oder der drainseitigen Flanke (6) der Gate-Elektrode (5) ein Speicherbereich (8) angeordnet ist, der von der Gate-Elektrode (5) durch eine Begrenzungsschicht (7) getrennt ist, und der Speicherbereich (8) derart in Bezug auf eine Grenzfläche (10) zwischen einem betreffenden Source-/Drain-Bereich (2) und dem Kanalbereich (3) angeordnet ist, dass eine Programmierung der Speicherzelle durch Injektion von Ladungsträgern aus dem Kanalbereich (3) in den Speicherbereich (8) erfolgt.
  2. Charge-Trapping-Speicherzelle nach Anspruch 1, bei der der Speicherbereich (8) durch eine schichtartige Bedeckung einer mit einer Begrenzungsschicht (7) versehenen Flanke (6) der Gate-Elektrode (5) gebildet ist.
  3. Charge-Trapping-Speicherzelle nach Anspruch 1, bei der der Speicherbereich (8) durch eine an einer unteren Kante der Gate-Elektrode (5) bzw. an einem Fuß der betreffenden Flanke (6) der Gate-Elektrode (5) längs der Flanke (6) verlaufende Ader aus einem für den Speicherbereich (8) vorgesehenen Material gebildet ist, die von einem für die Begrenzungsschichten (7, 9) vorgesehenen Material umgeben ist.
  4. Charge-Trapping-Speicherzelle nach Anspruch 3, bei der die Flanken (6) der Gate-Elektrode (5) den Speicherbereich (8) zumindest teilweise überragen.
  5. Charge-Trapping-Speicherzelle nach Anspruch 4, bei der die Flanken (6) der Gate-Elektrode (5) schräg bezüglich einer mit der Gate-Elektrode (5) versehenen Oberseite des Halbleiterkörpers (1) oder Substrats ausgebildet sind.
  6. Charge-Trapping-Speicherzelle nach Anspruch 4 oder 5, bei der die Gate-Elektrode (5) so angeordnet ist, dass eine Grenzfläche (10) zwischen einem Source-/Drain-Bereich (2) und dem Kanalbereich (3) jeweils nur von einer Flanke (6) der Gate-Elektrode (5) überragt wird.
  7. Charge-Trapping-Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der eine Injektion von heißen Elektronen aus dem Kanalbereich (3) in den Speicherbereich (8) vorgesehen ist.
  8. Charge-Trapping-Speicherzelle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Begrenzungsschicht (7) zwischen dem Speicherbereich (8) und dem Kanalbereich (3) eine Dicke von mindestens 3 nm aufweist.
  9. Verfahren zur Herstellung einer Charge-Trapping-Speicherzelle, bei dem an einer Oberseite eines Halbleiterkörpers (1) oder eines Substrats ein Gate-Dielektrikum (4) und eine Gate-Elektrode (5) hergestellt und in Halbleitermaterial Source-/Drain-Bereiche (2) ausgebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Gate-Elektrode (5) aus einem oxidierbaren Halbleitermaterial hergestellt wird und sourceseitige und drainseitige Flanken (6) der Gate-Elektrode (5) oxidiert werden, wobei der Abstand zwischen der Gate-Elektrode (5) und dem Halbleiterkörper (1) an den Flanken (6) der Gate-Elektrode (5) vergrößert wird, das Oxid zumindest im Bereich der Flanken (6) entfernt wird, eine erste Begrenzungsschicht (7) an den Flanken (6) der Gate-Elektrode (5) im Bereich vorgesehener Speicherbereiche (8) hergestellt wird, ein für die Speicherbereiche (8) vorgesehenes Material abgeschieden und gegebenenfalls bis auf vorgesehene Abmessungen der Speicherbereiche (8) entfernt wird und ein Material für eine oberseitige Begrenzungsschicht (9) abgeschieden wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Gate-Elektrode (5) sourceseitig und drainseitig mit überhängenden Flanken (6) strukturiert wird.
DE10352641A 2003-11-11 2003-11-11 Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren Ceased DE10352641A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10352641A DE10352641A1 (de) 2003-11-11 2003-11-11 Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10352641A DE10352641A1 (de) 2003-11-11 2003-11-11 Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10352641A1 true DE10352641A1 (de) 2005-02-17

Family

ID=34072115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10352641A Ceased DE10352641A1 (de) 2003-11-11 2003-11-11 Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10352641A1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5408115A (en) * 1994-04-04 1995-04-18 Motorola Inc. Self-aligned, split-gate EEPROM device
WO1998006139A1 (de) * 1996-08-01 1998-02-12 Siemens Aktiengesellschaft Nichtflüchtige speicherzelle
US5838041A (en) * 1995-10-02 1998-11-17 Kabushiki Kaisha Toshiba Nonvolatile semiconductor memory device having memory cell transistor provided with offset region acting as a charge carrier injecting region
WO1999065083A1 (en) * 1998-06-12 1999-12-16 Hitachi, Ltd. Semiconductor integrated circuit device and method of its manufacture
US20030053345A1 (en) * 2000-10-27 2003-03-20 Hiroyuki Moriya Nonvolatile semiconductor storage device and production method therefor
WO2003044868A1 (fr) * 2001-11-21 2003-05-30 Sharp Kabushiki Kaisha Dispositif de stockage semi-conducteur, son procede de fabrication et d'utilisation et appareil electronique portatif

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5408115A (en) * 1994-04-04 1995-04-18 Motorola Inc. Self-aligned, split-gate EEPROM device
US5838041A (en) * 1995-10-02 1998-11-17 Kabushiki Kaisha Toshiba Nonvolatile semiconductor memory device having memory cell transistor provided with offset region acting as a charge carrier injecting region
WO1998006139A1 (de) * 1996-08-01 1998-02-12 Siemens Aktiengesellschaft Nichtflüchtige speicherzelle
WO1999065083A1 (en) * 1998-06-12 1999-12-16 Hitachi, Ltd. Semiconductor integrated circuit device and method of its manufacture
US20030053345A1 (en) * 2000-10-27 2003-03-20 Hiroyuki Moriya Nonvolatile semiconductor storage device and production method therefor
WO2003044868A1 (fr) * 2001-11-21 2003-05-30 Sharp Kabushiki Kaisha Dispositif de stockage semi-conducteur, son procede de fabrication et d'utilisation et appareil electronique portatif

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19612948B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halbleitereinrichtung mit vertiefter Kanalstruktur
DE10326805B4 (de) Herstellungsverfahren für nichtflüchtige Speicherzellen
DE10036911C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Multi-Bit-Speicherzelle
DE102004006505B4 (de) Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren
DE19527682B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer EEPROM-Flashzelle
DE10129958B4 (de) Speicherzellenanordnung und Herstellungsverfahren
DE19511846C2 (de) Zweikanalige EEPROM-Grabenspeicherzelle auf SOI und Verfahren zur Herstellung derselben
DE10336876B4 (de) Speicherzelle mit Nanokristallen oder Nanodots und Verfahren zu deren Herstellung
DE10039441A1 (de) Speicherzelle, Speicherzellenanordnung und Herstellungsverfahren
DE4335834A1 (de) Nichtflüchtiger Speicher und Verfahren zu dessen Herstellung
DE112017006252T5 (de) Split-Gate-Flashzelle, die auf ausgeschnittenem Substrat geformt ist
DE102004043517B4 (de) Halbleiterspeicherbauelement mit Speicherzellen mit Floating-Gate-Elektrode und Herstellungsverfahren
DE19747776A1 (de) Halbleiterspeicher und Verfahren zu dessen Herstellung
DE102005030845B4 (de) Nichtflüchtige NAND-Typ-Halbleiterspeichervorrichtungen mit Gräben und Verfahren zum Bilden derselben
DE112006000208B4 (de) Speicherbauelement mit trapezförmigen Bitleitungen und Verfahren zur Herstellung desselben, und Array von Speicherelementen
DE10324550B4 (de) Herstellungsverfahren für eine NROM-Halbleiterspeichervorrichtung
DE69517268T2 (de) Selbstjustierende Flash-Speicherzelle mit begrabenem Kanalübergang und gestapeltem Gate
DE102005001291A1 (de) Charge-trapping-Speicherbauelement und Herstellungsverfahren
EP1514304B1 (de) Verfahren zur herstellung einer nrom-speicherzellenanordnung
EP1518277B1 (de) Verfahren zur herstellung eines nrom-speicherzellenfeldes
DE69518970T2 (de) Nichtflüchtiger Speicher und dessen Herstellungsverfahren
DE102004045773B4 (de) Halbleiterbauelement mit dielektrischer Schichtfolge und Herstellungsverfahren
DE69316298T2 (de) Nichtflüchtige Speicherzelle
DE69330401T2 (de) EEPROM-Zelle mit doppelter Polysiliziumschicht und ihr Herstellungsverfahren
DE10352641A1 (de) Charge-Trapping-Speicherzelle und Herstellungsverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
OAV Publication of unexamined application with consent of applicant
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection