DE10352420A1 - Saitenspannvorrichtung für ein Saiteninstrument - Google Patents
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Abstract
Die Saitenspannvorrichtung ist im Instrumentkörper (1, 20, 25) untergebracht und zieht beim Spannen der Saite (2) diese durch eine Zuführöffnung (4) in den Instrumentkörper (1, 20, 25) hinein. Im Instrumentkörper (1, 20, 25) ist die Saite (2) gegenüber der Zuführöffnung (4) an einer Befestigungsstelle (8) befestigt. Eine mit einer Stimmschraube (3) drehbare und mit der Saite (2) über einen Saitenspannkopf (11, 15, 27) gekuppelte Spannschraube (12, 26) liegt zwischen der Zuführöffnung (4) und der Befestigungsstelle (8). Um die Saite (2) beim Spannen nicht um scharfkantige Ecken führen zu müssen, sind beidseitig der Kupplungsstelle der Saite (2) mit dem Saitenspannkopf (11, 15, 27) Freiräume vorgesehen, die sowohl zwischen dem Saitenspannkopf (11, 15, 27) und der Zuführöffnung (4) als auch zwischen dem Saitenspannkopf (11, 15, 27) und der Befestigungsstelle (8) eine freie seitliche Bewegung der Saite (2) zulassen. Diese Anordnung ist geeignet durch Abnützung bedingte Saitenbrüche zu verhindern und den beim Spannen der Saite (2) erforderlichen Kraftaufwand herabzusetzen.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Saitenspannvorrichtung für ein Saiteninstrument mit einem Instrumentkörper, mit mindestens einer an der Oberfläche des Instrumentkörpers spannbaren Saite, die mit ihren beiden Enden am Instrumentkörper befestigt ist und mit einer von aussen betätigbaren Saitenspannvorrichtung, wobei die Saitenspannvorrichtung in einem im Instrumentkörper vorhandenen Raum zwischen einer in den Raum mündenden Saiteneinführöffnung und einer dieser im Raum gegenüberliegenden Befestigungsstelle des einen Endes der Saite untergebracht ist und aus einer von aussen durch eine quer zur Verbindungslinie zwischen Saitenzuführöffnung und Befestigungsstelle der Saite ausgerichtete Spannschraube besteht, wobei die Spannschraube mit einem durch Drehung der Spannschraube in Längsrichtung verschiebbaren, mit der Saite gekuppelten Saitenspannkopf zusammenwirkt.
- Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE-A1-10132643 ist eine Saitenspannvorrichtung der eingangs erwähnten Art bekannt. In dieser Offenlegungsschrift ist eine Saitenspannvorrichtung offenbart, die in einem im Instrumentkörper vorhandenen Raum untergebracht ist. Die Saitenspannvorrichtung liegt im Raum zwischen einer in den Raum mündenden Saiteneinführöffnung und einer dieser im Raum gegenüberliegenden Befestigungsstelle des einen Endes der Saite. Das andere Ende der Saite ist am Instrumentkörper im anderen, entfernten Endbereich des Instrumentes befestigt. Diese Saitenspannvorrichtung enthält eine quer zur Verbindungslinie zwischen der Saiteneinführöffnung und der Befestigungsstelle des einen Saitenendes ausgerichtete Spannschraube mit einem darauf durch drehen der Spannschraube verschiebbaren, als Schraubenmutter ausgebildeten Saitenspannkopf. Die am Saitenspannkopf angekoppelte Saite wird beim Spannen in eine den Saitenspannkopf umgebende Hülse hineingezogen und dadurch gespannt. Die Saite wird dabei um die scharfe Kante der den Saitenspannkopf umgebenden und führenden Hülse gezogen, wodurch eine unerwünschte Abnützung der Saite und eine damit verbundene Gefahr eines Saitenbruches entsteht. Ausserdem ist der Reibungswiderstand der Saite um die scharfe Kante der Hülse verhältnismässig hoch, so dass zum Spannen der Saite ein relativ grosser Kraftaufwand erforderlich ist. - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Saitenspannvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die die Gefahr eines Saitenbruchs vermeiden lässt, mit einem verhältnismässig kleinem Kraftaufwand betätigbar ist und wirtschaftliche Vorteile aufweist.
- Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, dass neben dem mit der Saite gekuppelten Saitenspannkopf beidseitig der Kupplungsstelle ein Freiraum vorgesehen ist, der im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes sowohl zwischen dem Saitenspannkopf und der Zuführöffnung als auch zwischen dem Saitenspannkopf und der Befestigungsstelle eine freie seitliche Bewegung der längsverschiebbaren Saite zulässt. Durch diese Massnahme wird die Saite zwischen der Zuführöffnung und dem Saitenspannkopf und auch zwischen der Befestigungsstelle des Saitenendes und dem Saitenspannkopf ohne eine scharfkantige Richtungsänderung geführt. Dadurch kann die Gefahr einer übermässigen Saitenabnützung und ein allfälliger Saitenbruch vermieden werden. Der Kraftsaufwand beim Saitenspannen ist auch verhältnismässig gering, weil die Saite nicht um scharfkantigen Stellen gezogen werden muss.
- Der Saitenspannkopf ist mit Vorteil in einem klotzförmigen Führungskörper geführt, wobei der Führungskörper beidseitig des Bewegungsbereiches des Saitenspannkopfes eine schlitzförmige Aussparung aufweist, die einerseits zwischen dem Saitenspannkopf und der Zuführöffnung und anderseits zwischen dem Saitenspannkopf und der Befestigungsstelle eine freie seitliche Bewegung der Saite zulässt. Der klotzförmige Führungskörper ist einfach herstellbar und ist auch geeignet zur Führung des Saitenspannkopfes. Die im Führungskörper der Zuführöffnung und der Befestigungsstelle zugekehrt angebrachten schlitzförmigen Aussparungen erlauben eine freie seitliche Bewegung der längsverschiebbaren Saite um den geführten Saitenspannkopf.
- Der Saitenspannkopf kann in einer mindestens im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes beidseitig geschlitzten Hülse geführt sein, wobei die Hülse im Instrumentkörper mit ihren beiden Enden befestigt ist. Die in der Regel aus Metall hergestellte Hülse sichert eine verdrehungssichere gute Führung für den Saitenspannkopf. Diese Hülse kann mit einfachen Mitteln mit zwei gegenüberliegenden Längsschlitzen versehen werden. Die Längsschlitze erlauben einerseits die beidseitige freie Bewegung der am Saitenspannkopf angekuppelten Saite und anderseits eine verdrehungssichere Führung des mit einem seitlich vorstehenden und in einem Längsschlitz geführten Stift ausgerüsteten Saitenspannkopfes.
- Der klotzförmige Führungskörper kann aus dem mit Schlitzen versehenen Endteil des Instrumentkörpers bestehen, wobei die Schlitze an ihren dem Instrumentkörper abgekehrten Eckbereichen mit eingesetzten und darin befestigten Materialstücken unter Freilassung der für die Saite vorgesehenen Freiräume ausgefüllt sind. Die Benützung des Instrumentenkörpers selbst für die Bildung der Saitenspannvorrichtung ermöglicht eine besonders wirtschaftliche Ausbildung und Herstellung der ganzen Saitenspannvorrichtung.
- Der auf einer Spannschraube verdrehungssicher geführte, mit Innengewinde versehene Saitenspannkopf kann einen neben der Spannschraube liegende Seitenflügel aufweisen, wobei der Seitenflügel mit der Saite gekuppelt ist und senkrecht zur Verschieberichtung des Saitenspannkopfes beidseitig der Kuppelstelle ein zur Zuführöffnung und zur Befestigungsstelle zugekehrter freier Raum vorhanden ist. Bei dieser Anordnung ist der Saitenspannkopf als Wandermutter ausgebildet, wodurch eine wirtschaftlich vorteilhafte und einfach zu montierende Saitenspannvorrichtung entsteht.
- Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 Ein Saiteninstrument mit Instrumentkörper und Saiten jedoch ohne Körperstütze in perspektivischer Darstellung, -
2 eine in einem Füllkörper angeordnete Saitenspannvorrichtung im Schnitt -
3 den Füllkörper allein von unten her gesehen, -
4 eine Saitenspannvorrichtung mit einer geschlitzten Hülse im Schnitt, -
5 die Hülse allein, -
6 die Spannschraube mit einem Saitenspannkopf allein, -
7 eine im geschlitzten Endteil des Instrumentkörpers eingebaute Saitenspannvorrichtung im Schnitt, -
8 den geschlitzten Endteil des Instrumentkörpers vor dem Einbau der Spannvorrichtung, -
9 den geschlitzten Endteil vom Ende des Instrumentkörpers her gesehen, -
10 eine in einem Hohlraum des Instrumentkörpers eingebaute Saitenspannvorrichtung im Schnitt mit einem auf einer Spannschraube mit Gewinde aufgebrachten Saitenspannkopf, -
11 die eingebaute Spannschraube mit der Saite und mit dem Saitenspannkopf im Schnitt, -
12 die Spannschraube mit dem Saitenspannkopf allein in perspektivischer Darstellung. -
1 zeigt ein Saiteninstrument, das in diesem Beispiel eine Gitarre ist, mit einem Instrumentkörper1 und sechs Saiten2 . Die zum Spielen der Gitarre erforderliche Körperstütze ist in der WO-A1-00/25296 beschrieben. Die Saitenspannvorrichtung ist im Endbereich der Gitarre im Instrumentkörper1 untergebracht. Von aussen sind nur die Stimmschrauben3 zugänglich. Jede Saite2 ist am den Stimmschrauben3 abgekehrten Ende und in der Saitenspannvorrichtung am Instrumentkörper1 befestigt. Jede Saite2 ist durch eine Zuführöffnung4 in den Instrumentkörper1 zur Saitenspannvorrichtung eingeführt. Vor den Zuführöffnungen4 liegen die Saiten2 auf einem Steg5 mit einem Stegeinsatz6 auf. - In
2 ist der eine Stimmschraube3 aufweisende Endbereich des Instrumentkörpers1 im Schnitt dargestellt. Die durch die Zuführöffnung4 in den im Instrumentkörper1 vorhandenen Raum7 eingeführte Saite2 ist an der der Zuführöffnung gegenüberliehenden Seite des Raumes7 an einer Befestigungsstelle8 am Instrumentkörper1 befestigt. Im Raum7 ist ein in3 von unten her gesehen gezeigter Führungskörper9 eingebracht. Der Führungskörper9 ist mit Bohrungen10 versehen. In diesen Bohrungen10 sind Saitenspannköpfe11 geführt. Jeder Saitenspannkopf11 ist am Ende einer mit dem Innengewinde der Stimmschraube3 in Eingriff stehenden Spannschraube12 befestigt. Die Stimmschraube3 stützt sich am Instrumentkörper1 ab, so dass beim Drehen der Stimmschraube3 die Spannschraube12 in die Stimmschraube3 eintaucht und den Saitenspannkopf11 mitnimmt. Die zwischen der Zuführöffnung4 und der Befestigungsstelle8 liegende Saite2 ist durch die Bohrung13 im Saitenspannkopf11 geführt, so dass die Saite2 beim Drehen der Stimmschraube3 in den Hohlraum7 hineingezogen und somit gespannt wird. Wie aus3 hervorgeht weist der Führungskörper9 Schlitze14 auf. Diese Schlitze14 ergeben beidseitig des Saitenspannkopfes11 einen Freiraum, der im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes11 sowohl zwischen dem Saitenspannkopf11 und der Zuführöffnung4 als auch zwischen dem Saitenspannkopf11 und der Befestigungsstelle8 eine freie seitliche Bewegung der längsverschiebbaren Saite2 zulässt. Der im Schlitz14 geführte Stift15 dient zur Verdrehungssicherung des Saitenspannkopfes11 . Bei dieser Anordnung kann die Saite2 ohne scharfkantige Richtungsänderungen gespannt werden, wodurch beim Spannen der Saite2 übermässige Saitenabnützungen und hohe Spannkräfte vermieden werden können. -
4 zeigt eine Ausführungsvariante der Saitenspannvorrichtung im Schnitt. Die Saite2 ist auch bei dieser Anordnung durch die Zuführöffnung4 geführt und auch an der Befestigungsstelle8 mit dem Instrumentkörper1 verbunden. Quer zur Verbindungslinie zwischender Zuführöffnung4 und der Befestigungsstelle8 ist eine für den Saitenspannkopf15 vorgesehene, geschlitzte Hülse16 mit ihren beiden Endbereichen in den Instrumentkörper1 eingebaut. Diese Hülse16 ist für die Führung des Saitenspannkopfes15 bestimmt. Im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes15 ist die Hülse16 mit zwei gegenüberliegenden Schlitzen17 versehen. Die in der Bohrung18 des Saitenspannkopfes15 mit diesem gekuppelte und durch die Schlitze17 geführte Saite2 kann sich beidseitig des Saitenspannkopfes15 im ganzen Bewegungsbereich seitlich frei bewegen. Der am Saitenspannkopf15 seitlich angebrachte und im Schlitz17 geführte Stift19 sichert eine verdrehungssichere Führung. Die hier nicht näher beschriebenen Bezugsziffern wurden aus der2 mit den gleichen Funktionen übernommen. - Die
7 ,8 und9 zeigen eine Ausführungsvariante, bei welcher der Instrumentkörper20 selbst zur Bildung der Saitenspannvorrichtung benützt ist. In den Endbereich des Instrumentkörpers20 sind in9 sichtbare Schlitze21 und für die Aufnahme von Hülsen16 bestimmte Bohrungen22 angebracht. Für die Sicherung der Stabilität des Instrumentkörpers20 sind in die dem Instrumentkörper20 abgekehrten Eckbereiche der Schlitze21 mit darin befestigten Materialstücken23 ausgefüllt. Hinter diesen Materialstücken23 entsteht ein Freiraum, der die freie seitliche Bewegung der mit dem Saitenspannkopf15 gekuppelten Saite2 im ganzen Bewegungsbereich ermöglicht. In der5 ist die Hülse16 und in der6 die Spannschraube12 mit dem Saitenspannkopf15 und mit der Stimmschraube3 perspektivisch dargestellt. Die anhand der7 nicht näher beschriebenen Bezugsziffern und die Funktionen der dadurch bezeichneten Teile gehen aus der vorangegangenen Beschreibung und aus den dazugehörenden Figuren hervor. - In den
10 ,11 , und12 ist eine in einem Hohlraum24 im Instrumentkörper25 untergebrachte Saitenspannvorrichtung gezeigt. Quer durch diesen Hohlraum24 ist eine im Instrumentkörper25 in Längsrichtung unverschiebbar gelagerte Spannschraube26 angeordnet. Die Spannschraube26 ist von aussen mit der Stimmschraube3 drehbar. Auf der Spannschraube26 liegt ein mit einem Innengewinde versehene Saitenspannkopf27 . Dieser Saitenspannkopf27 besteht aus zwei Hälften. Die erste Hälfte ist mit einem Innengewinde versehen und die zweite Hälfte, die als Seitenflügel der ersten Hälfte ausgebildet ist, ist mit der Saite2 gekuppelt. Um die Unverdrehbarkeit des Saitenspannkopfes27 zu sichern ist im in den10 und11 oberen Bereich des Hohlraumes24 eine mit Schlitzen28 versehene Einlage29 eingebaut. Diese Schlitze28 ergeben beidseitig der Kuppelstelle der Saite2 am Saitenspannkopf27 einen zur Zuführöffnung4 und zur Befestigungsstelle8 zugekehrten Freiraum. Der Freiraum erlaubt der Saite2 zwischen der Zuführöffnung4 und dem Saitenspannkopf27 sowie zwischen der Befestigungsstelle8 und dem Saitenspannkopf27 eine seitliche freie Bewegung. - Im Bedarfsfall kann natürlich die Drehrichtung der Spannschraube
26 umgekehrt und dadurch auch die Schubbewegung des Saitenspannkopfes27 von der Stimmschraube3 weg gerichtet werden. In diesem Fall ist für die Aufnahme der Spannschraube26 und des Saitenspannkopfes27 mit den beidseitigen freien Räumen im Instrumentkörper25 ein entsprechender Raum vorgesehen Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung eines besonders kurzen, mit der Zuführöffnung4 endenden Instrumentkörpers25 .
Claims (5)
- Saitenspannvorrichtung für ein Saiteninstrument mit einem Instrumentkörper (
1 ,20 ,25 ), mit mindestens einer an der Oberfläche des Instrumentkörpers (1 ,20 ,25 ) spannbaren Saite (2 ), die mit ihren beiden Enden am Instrumentkörper (1 ,20 ,25 ) befestigt ist und mit einer von aussen betätigbaren Saitenspannvorrichtung, wobei die Saitenspannvorrichtung in einem im Instrumentkörper (1 ,20 ,25 ) vorhandenen Raum (7 ,21 ,24 ) zwischen einer in den Raum (7 ,21 ,24 ) mündenden Saiteneinführöffnung (4 ) und einer dieser im Raum (7 ,21 ,24 ) gegenüberliegenden Befestigungsstelle (8 ) des einen Endes der Saite (2 ) untergebracht ist und aus einer von aussen durch eine quer zur Verbindungslinie zwischen Saitenzuführöffnung (4 ) und Befestigungsstelle (8 ) der Saite (2 ) ausgerichtete Spannschraube (12 ,26 ) besteht, wobei die Spannschraube (12 ,26 )) mit einem durch Drehung der Spannschraube (12 ,26 ) in Längsrichtung verschiebbaren, mit der Saite (2 ) gekuppelten Saitenspannkopf (11 ,15 ,27 ) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem mit der Saite (2 ) gekuppelten – Saitenspannkopf (11 ,15 ,27 ) beidseitig der Kupplungsstelle ein Freiraum vorgesehen ist, der im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes (11 ,15 ,27 ) sowohl zwischen dem Saitenspannkopf (11 ,15 ,27 ) und der Zuführöffnung (4 ) als auch zwischen dem Saitenspannkopf (11 ,15 ,27 ) und der Befestigungsstelle (8 ) eine freie seitliche Bewegung der längsverschiebbaren Saite (2 ) zulässt. - Saitenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saitenspannkopf (
11 ) in einem klotzförmigen Führungskörper (9 ) geführt ist, wobei der Führungskörper (9 ) beidseitig des Bewegungsbereiches des Saitenspannkopfes (11 ) eine schlitzförmige Aussparung (14 ) aufweist, die einerseits zwischen dem Saitenspannkopf (11 ) und der Zuführöffnung (4 ) und anderseits zwischen dem Saitenspannkopf (11 ) und der Befestigungsstelle (8 ) eine freie seitliche Bewegung der Saite (2 ) zulässt. - Saitenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saitenspannkopf (
15 ) in einer mindestens im Bewegungsbereich des Saitenspannkopfes (15 } beidseitig geschlitzten Hülse (16 ) geführt ist, wobei die Hülse (16 ) im Instrumentkörper (1 ) mit ihren beiden Enden befestigt ist. - Saitenspannvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der klotzförmige Führungskörper aus dem mit Schlitzen (
21 ) versehenen Endteil des Instrumentkörpers (20 ) besteht, wobei die Schlitze (21 ) an ihren dem Instrumentkörper (20 ) abgekehrten Eckbereichen mit eingesetzten und darin befestigten Materialstücken (23 ) unter Freilassung der für die Saite (2 ) vorgesehenen Freiräume ausgefüllt sind. - Saitenspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einer Spannschraube (
26 ) verdrehungssicher geführte, mit Innengewinde versehene Saitenspannkopf (27 ) einen neben der Spannschraube (26 ) liegende Seitenflügel aufweist, wobei der Seitenflügel mit der Saite (2 ) gekuppelt ist und senkrecht zur Verschieberichtung des Saitenspannkopfes (27 ) beidseitig der Kuppelstelle ein zur Zuführöffnung (4 ) und zur Befestigungsstelle (8 ) zugekehrter freier Raum vorhanden ist.
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