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Die
Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Kühlung von Reinigungsgut in
Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, die beispielsweise in Krankenhäusern sowie
Pflegeheimen und dergleichen eingesetzt werden. Hier kommt es neben
einer bequemen Handhabung und einer raschen Arbeitsweise auf gründliche
Sauberkeit und Desinfektion, d.h. auf Hygiene besonders an.
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Aus
DE 195 09 877 C2 ist
eine Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Steckbecken, Urinflaschen
und dergleichen bekannt. Diese umfasst eine Kammer, eine Dampferzeugungskammer, einen
Wasservorratstank und eine Wasserpumpe, wobei eine Wassereinlassleitung
in die Kammer als Überlaufleitung
des Wasservorratstanks ausgebildet ist. Die Dampferzeugungskammer
und der Wasservorratstank sind nach dem Prinzip kommunizierender Gefäße verbunden,
derart, dass selbst bei niedrigem Wasserniveau im Wasservorratstank
ein Dampferzeuger in der Dampferzeugungskammer vollständig überflutet
ist und eine Dampfeinlassleitung zwischen Dampferzeugungskammer
und Kammer ebenfalls eine Überlaufleitung
des Wasservorratstanks und der Wasservorratstank ein Überdruckventil
für die Dampfeinlassleitung
bildet.
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Aus
DE 198 31 950 C2 ist
eine Maschine zum Reinigen und Desinfizieren von Pflegegeschirr bekannt.
Das Pflegegeschirr wird über
eine Tür
in eine Kammer eingeführt,
dort gelagert und über
Düsen mit
Wasser oder Dampf besprüht.
Es ist ein Wasserkasten, ein Wasserzulauf und ein Pumpensystem zur
Einleitung von Reinigungsflüssigkeit
in eine Kammer vorgesehen. Ferner wird eine Heizeinrichtung für die Flüssigkeit
und als Dampferzeuger eingesetzt, wobei der oberhalb des Flüssigkeitsspiegels
des Dampfbereiches gebildete Dampf durch eine Dampfleitung in die
Kammer geführt
wird. Der Wasserkasten ist durch eine Trenneinrichtung bis unterhalb
des niedrigsten Wasserspiegels unter Aufrecht erhaltung einer Wasserverbindung
in einen Hauptwasserkasten und einen Dampfbereich unterteilt. Die
Heizeinrichtung ist als Dampferzeuger im Dampfbereich angeordnet.
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Aus
DE 198 38 180 C2 ist
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren
von Gefäßen bekannt.
Mittels dieser Vorrichtung lassen sich insbesondere Steckbecken,
Urinflaschen oder Absaugflaschen reinigen. Zunächst wird das betreffende Gefäß entleert
und vorgespült
durch kontinuierliches Besprühen
mit frisch zugeführter
Reinigungsflüssigkeit
und kontinuierlichem Abführen
verunreinigter Reinigungsflüssigkeit über einen
Abfluss der Sprühvorrichtung.
Das Besprühen
mit Reinigungsflüssigkeit
wird unterbrochen, wobei ein weiteres Abführen verunreinigter Reinigungsflüssigkeit
erfolgt. Danach wird der Abfluss der Spülvorrichtung verschlossen.
Es wird eine vorbestimmte Menge an Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit
in die Spülkammer
eingebracht. Danach erfolgt ein kontinuierliches Reinigen und Desinfizieren
des Gefäßes durch Umwälzen und
Besprühen
mit der in der Spülkammer enthaltenden
Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit.
In die Spülkammer
wird Heißdampf
eingebracht, wobei beim Einbringen des Heißdampfes mittels einer Wasserstrahlpumpe
oder einer elektrisch angetriebenen Pumpe feuchte Luft aus der Spülkammer abgesaugt
wird.
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Reinigungs-
und Desinfektionsautomaten für menschliche
Ausscheidungen enthaltende Gefäße und Behälter, wie
beispielsweise Steckbecken und Urinflaschen sind an sich bekannte
Maschinen. Am Ende des im Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
ablaufenden Reinigungsprogrammes erfolgt in der Regel ein Desinfektionsschritt.
Häufig
wird dieser Desinfektionsschritt mit Hilfe von Wasserdampf in der Weise
durchgeführt,
dass das Reinigungsgut bis zu einer eingestellten Temperatur aufgeheizt
wird. Am Ende der Desinfektion ist die Kammer vollständig mit Dampf
gefüllt,
wobei das in der Kammer enthaltende Reinigungsgut auf Temperaturen
bis etwa 85°C
aufgeheizt ist. Öffnet
die Bedienperson nun die Kammer, strömt der Dampf aus der Waschkammer
in den Arbeitsraum. Dies ist zumindest unangenehm für die Bedienperson,
weiterhin steht je nach Desinfektionstemperatur für die Bedienperson
die Gefahr von Verbrennungen und Verbrühungen durch den austretenden
Dampf. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass gleichzeitig
unnötig
Feuchtigkeit in den Raum eingetragen wird, in welchem der Reinigungs-
und Desinfektionsautomat aufgestellt ist. Aufgrund der hohen Temperatur
des Reinigungsgutes kann die Bedienperson das Reinigungsgut nicht
sofort entnehmen, ohne sich der Gefahr einer Brandverletzung auszusetzen.
Es ist eine Abwartezeit erforderlich, bis das Reinigungsgut durch
die kühlere
Raumluft abgekühlt
ist.
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Um
diesen Nachteilen abzuhelfen, gibt es in Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
für die
Reinigung von menschlichen Ausscheidungen enthaltenden Gefäße Reinigungsprogramme,
die nach dem Desinfektionsschritt Wasser in die Kammer einspritzen
und so das Reinigungsgut abkühlen,
so zum Beispiel aus der Betriebsanleitung „Reinigungs- und Desinfektionsautomat
KD.2", Seite 13/19,
Druckdatum: 13.12.2002, der Meiko Maschinenbau GmbH & Co. WG. Ferner
wird durch das in die Kammer eingespritzte Wasser Dampf in der Kammer
kondensiert. Dieses Wasser wird aus dem im Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
eingebauten Wasservorratstank entnommen. Ein Nachteil dieser Abhilfemöglichkeit
ist, dass der Dampf in der Kammer beim Einspritzen des Wassers schlagartig
kondensiert. Aufgrund dessen verringert sich das Volumen in kürzester
Zeit auf weniger als ein Tausendstel seines Ausgangsvolumens. Damit
einhergeht die Erzeugung eines sehr starken Unterdrucks in der Kammer. Dieser
wird über
die Öffnungen
der Kammer ausgeglichen, was bei dem erforderlichen starken Zustrom von
Luft von außen
häufig
nur unzureichend gelingt. Aus diesem Grunde wird der sich einstellende
Unterdruck bei der Kondensation des Wasserdampfes auch über das
Abwassersystem durch den Geruchsverschluss der Kammer ausgeglichen.
Dies hat zur Folge, dass das Abwasser im Geruchsverschluss mit Luft
aus dem Abwassersystem weit in das Kammerinnere geschleudert wird
und somit das bereits desinfizierte Reinigungsgut neu verkeimt wird.
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Darstellung
der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist es, den oben stehend beschriebenen Nachteilen
des Standes der Technik abzuhelfen und die Gefahr der Rückverkeimung über das
Wasser aus dem Geruchsverschluss und durch das Fäkalgas aus dem Abwassersystem zu
beseitigen, wenn in der Kammer eine Rückkühlung des Reinigungsgutes mit
Wasser durchgeführt wird.
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In
der Kammer des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, in welchem
die zu reinigenden menschliche Ausscheidung enthaltenden Behälter und
Gefäße aufgenommen
sind, laufen die Programmschritte bis einschließlich des Desinfektionsschrittes
ab, wobei der bisherige Schritt des Niederschlagen des Dampfes in
der Kammer und Rückkühlen des
Reinigungsgutes erfindungsgemäß in zwei Schritte
aufgeteilt wird. Zum Niederschlagen des Dampfes erfolgt nach dem
Desinfektionsschritt das Einspritzen von Wasser aus dem im Reinigungs-
und Desinfektionsautomaten eingebauten Vorratstank nur in sehr kleinen
Mengen in die Kammer. Dies wird dadurch erreicht, dass die Waschpumpe,
die normalerweise für
den Eintrag der Reinigungsflüssigkeit
in die Kammer eingesetzt wird, nur für eine sehr kurze Zeitspanne,
zum Beispiel 0,1 s eingeschaltet wird, anschließend eine Pause von etwa 10
s eingehalten wird und die Einspritzung sehr kleiner Wassermengen
getaktet mehrmals wiederholt wird, bis der Dampf in der Kammer weitgehend
kondensiert ist. Die Waschpumpe fördert dabei das Wasser durch dieselben
Düsen in
die Kammer, die auch für den Eintrag
der Reinigungsflüssigkeit
benutzt werden. In einem sich daran anschließenden weiteren Verfahrensschritt
erfolgt eine weitere Abkühlung
des Reinigungsgutes dadurch, dass eine dauernde Einschaltung der
Waschpumpe bewirkt wird und somit weiteres Wasser aus dem Vorratstank
des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten in die Kammer eingespritzt
wird. Dem in diesem weiteren Verfahrensschritt in die Kammer eingespritzten
Wasser können auch
zusätzliche
Hilfsstoffe, wie zum Beispiel Klarspülmittel beigefügt werden.
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Durch
diese Verfahrensschritte erfolgt die Kondensation und damit die
Verringerung des Volumens des in der Kammer enthaltenden Dampfes
sehr viel langsamer. Über
die Steuerung des Wasserzulaufes in die Kammer nach dem Desinfektionsschritt kann
die Kondensationsgeschwindigkeit des in der Kammer enthaltenen Wasserdampfes
beeinflusst und damit der entstehende Unterdruck in der Kammer gesteuert
werden. Der Unterdruck in der Kammer wird so klein gehalten, dass
der Geruchsverschluss zum Abwassersystem nicht in rückwärtige Richtung
durchbrochen wird; d. h. der im Abwassersystem durch die Wassersperre
gegebene Geruchverschluss nicht durch einströmende Umgebungsluft aufgehoben
wird. Eine Rückverkeimung
des in der Kammer nach dem Desinfektionsschritt enthaltenen desinfizierten
Reinigungsgutes durch Fäkalgas
oder aufspritzendes Abwasser aus dem Geruchsverschluss wird durch
die Steuerung der Kondensationsgeschwindigkeit des in der Kammer
enthaltenen Wasserdampfes vermieden. Der gewünschte Abkühleffekt des in der Kammer
enthaltenen Reinigungsgutes lässt
sich ebenfalls erreichen.
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Eine
weitere Möglichkeit,
eine gesteuerte Dampfkondensation in der Kammer des Reinigungs- und
Desinfektionsautomaten zu erreichen, besteht darin, dass der Reinigungs-
und Desinfektionsautomat eine spezielle Wasserpumpe mit einem zugehörigen Düsensystem
nur für
die Dampfkondensation enthält.
Dieses separate Abkühlsystem
ist auf einen entsprechend kleineren Wasserstrom ausgelegt, was hinsichtlich
der Dimensionierung der Pumpengröße, der
Düsendurchflüsse und
des Düsenspritzbildes von
Bedeutung ist. Die Abkühlung
des Reinigungsgutes kann in dieser alternativen Ausführung eines Reinigungs- und Desinfektionsautomaten über das für die Reinigung
eingesetzte Düsensystem
erfolgen.
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Eine
weitere Ausführungsvariante
eines solchen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit gesteuerter
Dampfkondensation in der Kammer ist dadurch gegeben, dass einem
Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit nur einer Waschpumpe
zusätzlich
zum Düsensystem
für die
Reinigung ein eigenes Düsensystem
für die
Dampfkondensation mit entsprechend kleinem Wasserdurchsatz zugeordnet ist.
Bei Durchführung
des oben geschilderten Verfahrensschrittes „gesteuerte Kondensation des
Wasserdampfes" wird
das norma le Reinigungssystem abgeschaltet und die Waschpumpe trägt nur durch
das Düsensystem
für die
Dampfkondensation Wasser in die Kammer ein. Eine Abkühlung des
in der Kammer enthaltenen Reinigungsgutes kann dadurch erfolgen, dass
das Düsensystem
für die
Reinigung wieder zugeschaltet wird und mit dessen Hilfe weiteres
Wasser in die Kammer eingespritzt werden kann.
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Durch
die Aufteilung der Verfahrensschritte Niederschlagen des Dampfes
in der Kammer und Rückkühlen des
Reinigungsgutes, wird eine Rückverkeimung
des in der Kammer enthaltenen desinfizierten Reinigungsgutes durch
Fäkalgas
oder aufspritzendes Abwasser aus dem Geruchsverschluss vermieden.
Ferner kann durch die gesteuerte Dampfkondensation in der Kammer
ein Austritt von Wrasen in den Arbeitsbereich nach dem Öffnen der
Kammertüre
erheblich verringert werden. Ferner kann der gewünschte Abkühleffekt am Reinigungsgut nach
Ablauf des Dampfkondensationsschrittes in der Kammer eingeleitet
werden, so dass der Bediener bei offener Kammertüre bereits abgekühltes Reinigungsgut
aus der Kammer entnehmen kann und eine Wartezeit entfallen kann.
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Zeichnung
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Es
zeigt
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1 den
Aufbau sowie das Leitungsschema eines Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, der
mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Verfahren betreibbar ist,
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2,
eine Ausführungsvariante
eines Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit Kondensationssystem
und diesem zugeordneter separater Wasserpumpe und
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3 eine
Ausführungsvariante
eines Reinigungs- und Desinfektionsautomaten mit einer Wasserpumpe,
welche sowohl das Hauptwaschsystem als auch das Kondensationssystem
mit Wasser versorgt.
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Ausführungsvariante
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In
einem im Krankenhaus oder Pflegeheim eingesetzten Reinigungs- und
Desinfektionsautomaten werden in einer Kammer 1 Steckbecken,
Urinflaschen sowie andere Auffangbehältnisse für menschliche Ausscheidungen
gereinigt und desinfiziert. Die Desinfektion dieser Behältnisse
kann sowohl thermisch, d.h. mit Dampf, als auch chemisch erfolgen.
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Dazu
ist in den Reinigungs- und Desinfektionsautomaten in der Regel eine
Kammer 1 ausgebildet, die von außen her über eine Tür 5 mit zu reinigenden
Behältnissen
beladen werden kann und durch welche die gereinigten desinfizierten
Behältnisse
aus der Kammer 1 auch wieder entnommen werden können.
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Die
Kammer 1 umfasst an ihrem unteren Ende einen einen Siphonbogen 3 enthaltenden
Ablauf 2, über
welchen die Reste menschlicher Ausscheidungen in ein Abwassersystem
eingeleitet werden können.
Zur Vermeidung von Geruchsbildung in der Kammer 1 dient
der im Ablauf 2 ausgebildete Siphonbogen 3, in
welchem sich ein Wasservorrat bildet, der im Allgemeinen als Geruchssperre
in Abwassersystemen dient, so auch an dem hier beschriebenen Reinigungs-
und Desinfektionsautomaten. Die Kammer 1 des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
ist durch eine schwenkbare Tür 5 zugänglich. Die
Tür 5 ist
um ein am unteren Ende der Tür
angebrachtes Scharnier bewegbar und lässt sich in Öffnungs-/Schließrichtung 31 gemäß des in
der Zeichnung eingetragenen Doppelpfeils bewegen. Die Kammer 1 ist über eine
Wasser-/Dampf-Einheit 16 mit Dampf beaufschlagbar. In der
Zeichnung sind Düsen 4.1, 4.2, 4.3 dargestellt,
aus welchen Wasserdampf in die Kammer 1 eintreten kann.
Diese sind in die Dachfläche
der Kammer 1 integriert, können jedoch auch in deren seitlichen
Begrenzungsflächen vorgesehen
sein. Die Düsen 4.1, 4.2, 4.3, über welche
Dampf in die Kammer 1 einleitbar ist, könnte ebenso gut an der rückwärtigen Begrenzungswand der
Kammer 1 angebracht sein. In die Kammer 1 mündet ferner
an einer Mündungsstelle 10 ein
Sicherheitsüberlauf 32, über welchen
Wasser aus der Wasser-/Dampf-Einheit 16 im oberen Bereich
des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten in die Kammer 1 überströmen kann
und von dort in den Ablauf 2 gelangt. Der Sicherheitsüberlauf 32 könnte auch
in den Ablauf 2 münden.
Ferner befindet sich in der Dachfläche der Kammer 1 des
Reinigungs- und Desinfektionsautomaten die Mündungsstelle 12 einer Zuluftleitung 8.
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Im
oberen Bereich des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten gemäß 1 ist
eine Wasser-/Dampf-Einheit 16 aufgenommen. Der Wasser-/Dampf-Einheit 16 ist
eine Wasserpumpe 15 zugeordnet, die unterhalb des Bodens 19 der
Wasser-/Dampf-Einheit 16 angeordnet ist. Über die
Wasserpumpe 15, die eine Druckerhöhung des Wassers herbeiführt, wird
Wasser aus einem Wasserbehälter 20 der
Wasser-/Dampf- Einheit 16 über einen
Wasserzulauf 14 in die Kammer 1 gepumpt. Der Wasserbehälter 20 der
Wasser-/Dampf-Einheit 16 wird über einen Kaltwasser- oder
einen Warmwasserzulauf 13 versorgt. Je nach gebäudeseitigem
Anschluss kann über
den Wasserzulauf 13 entweder Kaltwasser in einem Temperaturbereich
zwischen 10°C
und 30°C
in den Wasserbehälter 20 gefüllt werden
oder, falls es sich um einen gebäudeseitigen
Warmwasseranschluss handelt, Wasser mit einer Temperatur zwischen
45°C und
60°C in
den Wasserbehälter 20 der Wasser-/Dampf-Einheit 16 einströmen. Auch
eine Mischwasserbefüllung
des Wasserbehälters 20 ist möglich. Das über den
Wasserzulauf 13 zuströmende
Warmwasser oder Kaltwasser strömt
in einen Topf 17, der am Boden 19 der Wasser-/Dampf-Einheit 16 befestigt
ist. Der Wasserspiegel im Topf 17 liegt im in der Zeichnung
dargestellten Zustand oberhalb eines Überlaufes 18. Über den Überlauf 18 strömt das im Topf 17 über den
Wasserzulauf 13 einströmende Wasser
konstant in den Wasserbehälter 20 ein.
Im Falle eines übermäßigen Wassereinlaufs
strömt Wasser
aus dem Topf 17 über
den Sicherheitsüberlauf 32 durch
die Mündungsstelle 10 in
die Kammer 1 ein und strömt über den stets geöffneten
Ablauf 2 in das Abwassersystem ab, so dass keine Wasserschäden in dem
Raum auftreten können,
in dem der Reinigungs- und Desinfektionsautomat aufgestellt ist.
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Das
aus dem Topf 17 über
den Überlauf 18 in den
Wasserbehälter 20 überströmende Wasser
füllt den
Wasserbehälter 20 bis
zu einem Wasserpegel 21 an. Der Wasserbehälter 20 ist über eine
Trennwand 24 von einem Dampferzeuger 22 der Wasser-/Dampf-Einheit 16 getrennt.
Zur Befüllung
des Dampferzeugers 20 mit Wasser erstreckt sich durch die
Trennwand 24 eine Überströmleitung 25. Über die Überströmleitung 25 strömt Wasser
in den Dampferzeuger 22 über. Nach dem Abpumpen stellt sich
ein Pegel 23 im Dampferzeuger 22 ein. Zur Erwärmung des
im Dampferzeuger 22 vorhandenen Wassers wird der im Dampferzeuger 22 enthaltene Wasservorrat über eine
in der Zeichnung durch eine Wendel angedeutete Heizeinrichtung 26 erhitzt.
Der bei der Erhitzung des Wassers entstehende Dampf wird über einen
Leitungsabschnitt in die sich von der Wasserpumpe 15 aus
erstreckende Zulaufleitung 14 zur Kammer 1 geführt. Der
Leitungsabschnitt zwischen dem Dampferzeuger 22 und der
Zulaufleitung 14 zur Kammer 1 ist durch ein Rückschlagventil 27 geschlossen.
Aufgrund des Druckes des Wasserdampfes im Dampferzeuger 22 vermag
das Rückschlagventil 27 zu öffnen, so
dass an einer Mündungsstelle 28 Wasserdampf
in die Zulaufleitung 14 zur Kammer 1 einströmen kann.
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Über die
Wasserpumpe 15 kann Wasser aus dem Wasserbehälter 20 auch über Sprühdüsen 4.1 an
der Decke der Kammer 1 und/oder über Sprühdüsen 4.2, 4.3,
die im rückwandseitigen
Bereich der Kammer 1 angeordnet sind, in diese eingespritzt
werden. Die Sprühdüsen 4.1, 4.2, 4.3 können auch
an den Seitenwänden
oder an der der Kammer 1 zuweisenden Seite der die Kammer 1 verschließenden Türe angeordnet
sein.
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Der
zur thermischen Desinfektion des in der Kammer 1 enthaltenen
Reinigungsgutes benötigte Dampf
wird bei entsprechender Dampferzeugung im Dampferzeuger 22 über das
geöffnete
Rückschlagventil 27 an
der Mündungsstelle 28 in
die Leitung 14 eingebracht und über diese entweder über in die Dachfläche der
Kammer 1 integrierte Düsen 4.1 oder über an der
Rückwand
der Kammer 1 integrierte Düsen 4.2, 4.3 zeitgleich
in die Kammer 1 eingetragen.
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Des
Weiteren ist eine Belüftung
der Kammer 1 über
eine Zuluftleitung 8 möglich,
die über
ein Zuluftventil 9 freigebbar oder verschließbar ist.
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Das
in der Kammer 1 des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten
ablaufende Programm kann gemäß der nachfolgend
skizzierten Verfahrensschritte ablaufen, wobei es nicht zwingend
ist, die nachfolgend aufgeführten
Verfahrensschritte zu durchlaufen, sondern die nachfolgend wiedergegebenen
Verfahrensschritte durchaus auch um andere Verfahrensschritte ergänzt werden
können:
Zunächst wird
die Kammer 1 mit Gefäßen, wie
zum Beispiel Steckbecken, Urinflaschen, Nachttöpfen oder dergleichen bestückt, die
mit menschlichem Blut oder anderen menschlichen Ausscheidungen verschmutzt
sind, um diese zu reinigen und wieder zu verwenden. Nach Beschicken
der Kammer 1 wird die Tür 5 verschlossen
und es erfolgt ein erster Spülschritt
mit Kaltwasser. Über
die Sprühdüsen 4.2, 4.3 werden
die im Inneren der Kammer 1 aufgenommenen Behältnisse
mit kaltem Wasser in einem Temperaturbereich zwischen 10°C und 30°C ausgespült. An den
genannten Ausspülschritt
mit Kaltwasser kann sich entsprechend des in der Kammer 1 ablaufenden Reinigungsprogrammes
ein zweiter Reinigungsschritt anschließen, der mit Warmwasser durchgeführt werden
kann, wobei dieses Wasser eine Temperatur zwischen 45°C und 60°C hat. Der
zweite Vorreinigungsschritt kann hingegen auch mit Kaltwasser im
oben genannten Temperaturbereich durchgeführt werden, um das Ankleben
von Eiweiß-Rückständen, die
in den menschlichen Ausscheidungen enthalten sein können, an
zu reinigendem und zu desinfizierendem Reinigungsgut zu verhindern.
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An
den zweiten Vorreinigungsschritt der in der Kammer 1 enthaltenen
Behältnisse
kann sich eine Endreinigung mit Klarspülung anschließen. Dazu
kann dem Waschwasser über
eine in der Zeichnung nicht dargestellte feindosierende Pumpe ein Klarspülzusatz
beigemischt werden. Der Klarspülzusatz
wird in geringen Mengen dem aus dem Wasserbehälter 20 über die
Wasserpumpe 15 geförderten Wasser,
sei es Kaltwasser, sei es Warmwasser, beigemischt und auf die durch
den ersten Spülschritt und
den zweiten Vorreinigungsschritt gereinigten Behältnisse aufgebracht. An den
Reinigungsschritt unter Zusatz eines Klarspülmittels schließt sich
ein thermischer Desinfektionsschritt an. Beim thermischen Desinfektionsschritt
wird die Entnahme von kaltem oder warmem Wasser aus dem Wasserbehälter 20 der
Wasser-/Dampf-Einheit 16 unterbrochen und es wird im Dampferzeuger 22 erzeugter
Wasserdampf über
das Rückschlagventil 27 in
die Zuleitung 14 zur Kammer 1 eingeleitet. Der
Wasserdampf tritt entweder an in die Dachfläche 4 der Kammer 1 integrierten Düsen 4.1 aus
oder an Düsen 4.2, 4.3,
welche in die rückwärtige Begrenzungswand
der Kammer 1 integriert sind. Über den Wasserdampf erfolgt
eine Desinfektion der durch die zuvor skizzierten Reinigungsschritte
gereinigten Behältnisse
innerhalb der Kammer 1. Während aller vorstehend aufgezählter Schritte
befindet sich die Tür 5 der
Kammer 1 stets im geschlossenen Zustand. Nach dem Desinfektionsschritt ist
die Kammer 1 aufgrund der geschlossenen Tür 5 vollständig mit
Dampf befüllt.
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Die
Niederschlagung des in der Kammer 1 enthaltenen Wasserdampfes
und das Rückkühlen des
in der Kammer 1 enthaltenen Reinigungsgutes folgt in zwei
Verfahrensschritten. Zunächst
erfolgt das Niederschlagen des Dampfes nach der Durchführung des
thermischen Desinfektionsschrittes durch Einspritzen von Wasser,
welches aus dem in dem Reinigungs- und Desinfektionsautomaten vorgesehenen
Wasserbehälter 20 entnommen
wird. Die Entnahme des Wassers aus dem Wasserbehälter 20 erfolgt durch
getaktetes, mehrmaliges Ansteuern der Wasserpumpe 15, die
zur Versorgung der Düsen 4.1, 4.2 und 4.3 eingesetzt
wird. Die Wasserpumpe 15 wird nur für sehr kurze Zeitspannen, die
etwa in der Größenordnung
von 0,1 s liegen können,
eingeschaltet. Danach erfolgt eine Pause von etwa 10 s oder länger, an
die sich wiederum eine Ansteuerung der Wasserpumpe 15 für die oben
erwähnte
sehr kurze Zeitspanne anschließt.
Das getaktete Ansteuern und das Beibehalten der Pause zwischen einzelnen
Einspritzungen von Wasser erfolgt solange, bis der in der Kammer 1 enthaltene
Wasserdampf weitestgehend kondensiert ist.
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Um
eine weitere Abkühlung
des in der Kammer 1 enthaltenen Reinigungsgutes zu erreichen, kann
anschließend
an das vorstehend beschriebene getaktete Ansteuern der Wasserpumpe 5 diese
dauernd eingeschaltet werden und weiteres Wasser aus dem Wasserbehälter 20 in
die Kammer 1 eingespritzt werden. Dies erfolgt ebenfalls über die
Düsen 4.1, 4.2 und 4.3.
Dabei können
dem aus dem Wasserbehälter 20 entnommenen
Wasser auch zusätzliche Hilfsstoffe
wie zum Beispiel Klarspülmittel
beigegeben werden. Mit der Durchführung der oben skizzierten
Verfahrensschritte, dem gesteuerten Niederschlagen des Dampfes in
der Kammer 1 nach der thermischen Desinfektion und der
weite ren Abkühlung
des in der Kammer 1 enthaltenen gereinigten und desinfizierten
Reinigungsgutes durch Einspritzen von Wasser erfolgt die Kondensation
und damit die Volumenabnahme des Wasserdampfes in der Kammer 1 sehr
viel langsamer als bei den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen.
Die Größe des in
der Kammer 1 entstehenden Unterdruckes lässt sich
auf diese Weise gezielt beeinflussen. Der Unterdruck in der Kammer 1 ist
so klein gehalten, dass der Geruchsverschluss zum Abwassersystem 2 nicht
rückwärts durchbrochen
wird, d. h. das die im Abwassersystem 2 ausgebildete Wassersperre
nicht durch von außen
einströmende
Luft aufgehoben wird. Eine Rückverkeimung
des in der Kammer 1 enthaltenen gereinigten und desinfizierten
Reinigungsgutes durch Fäkalgas
oder aufspritzendes Abwasser aus dem Siphon 3 bei schlagartiger
Druckabnahme in der Kammer 1 wird somit vermieden. Ferner
kann durch das bei dauerndem Betrieb der Wasserpumpe 15 in
die Kammer 1 eingetragene Wasser eine erhebliche Abkühlung des
gereinigten und desinfizierten Reinigungsgutes erreicht werden.
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Wenn
auch in 1 nicht näher dargestellt, erfolgt das
Zumischen des Klarspülzusatzes über eine
separate Pumpe, die zusätzlich
zur Wasserpumpe 15 der Wasser-/Dampf-Einheit 16 zugeordnet
sein kann, wobei die Leitung, die durch diese zusätzliche Dosierpumpe
beaufschlagt wird, in die Leitung 14 zur Kammer 1 mündet.
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Des
Weiteren ist es in Abwandlung des vorstehend skizzierten Reinigungsprogrammes
durchaus möglich,
fest anhaftende Rückstände wie
zum Beispiel Salben, die auf Sitzflächen der menschlichen Ausscheidungen
aufnehmenden Behälter
verbleiben können,
durch einen Salben entfernenden Zusatz, der der Reinigungsflüssigkeit
beigemischt, zu entfernen. Neben einem zusätzlichen Programmschritt, wie
z.B. dem Zusatz eines salbenentfernenden Mittels zur Reinigungsflüssigkeit,
können
auch zusätzliche
weitere Schritt in das Reinigungsprogramm eingebaut werden, wie
es auch möglich
ist, die vorstehend skizzierten Reinigungsschritte je nach Erfordernissen
entweder mit Kaltwasser oder mit Warmwasser in den genannten Temperaturbereichen frei
zu kombinieren.
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Der
Darstellung gemäß 2 ist
eine Ausführungsvariante
eines Reinigungs- und Desinfektionsautomaten zu entnehmen, der ein
Kondensationssystem mit separater Wasserpumpe aufweist.
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Während bei
der in 1 dargestellten Ausführungsvariante eines Reinigungs-
und Desinfektionsautomaten der Eintrag von Wasser zum Niederschlagen
des in der Kammer 1 nach dem thermischen Desinfektionsschritt
enthaltenen Wasserdampfes über
die Düsen 4.1, 4.2 bzw. 4.3 erfolgt, kann
dies in der Ausführungsvariante
gemäß 2 über ein Kondensationssystem 34 erfolgen.
Das Kondensationssystem 34 verfügt über eine eigene, separate Pumpe 36,
die Wasser aus dem Wasserbehälter 20 pumpt,
welches über
Einspritzdüsen 35 in die
Kammer 1 eingespritzt wird. Das Kondensationssystem 34 ist
für einen
kleinen Wasserstrom ausgelegt, an welchem das die Baugröße sowie
das Fördervolumen
der separaten Pumpe 36, der Düsendurchfluss der Einspritzdüsen 35 sowie
das Düsenspritzbild
angepasst sind. Gemäß der in 2 dargestellten
Ausführungsvariante
erfolgt über
das Kondensationssystem 34 eine kontrollierte Niederschlagung
des Wasserdampfes in der Kammer 1 über ein Ansteuern der weiteren
Pumpe 36 gemäß dem oben Gesagten.
Bei geringem durch die Pumpe 36 gefördertem Volumenstrom kann auf
eine Taktung der Pumpe 36 verzichtet werden. Wenngleich
die Einspritzdüsen 35 des
Kondensationssystemes 34 gemäß der Darstellung in 2 in
der rückwärtigen Wand
der Kammer 1 angeordnet sind, können diese auch in den Seitenwänden oder
im Dachbereich analog zum Anordnungsmuster der Düsen 4.1, 4.2 bzw. 4.3 angebracht
werden. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsvariante
des Reinigungs- und Desinfektionsautomaten erfolgt die Abkühlung des
Reinigungsgutes in der Kammer 1 nach der Durchführung der
thermischen Desinfektion über
Einspritzen von Wasser über
die Düsen 4.1, 4.2 und 4.3,
die über
die Zuleitung 15 beaufschlagt werden. Der Eintrag des Wassers
in die Kammer 1 nach dem kontrollierten Niederschlagen
des darin enthaltenen Wasserdampfes, erfolgt über die Einschaltung der Wasserpumpe 15.
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Der
Darstellung gemäß 3 ist
eine weitere Ausführungsvariante
eines Reinigungs- und
Desinfektionsautomaten zu entnehmen, bei welchem die Düsen des
Reinigungssystemes und diejenigen des Kondensationssystemes über eine
gemeinsame Wasserpumpe versorgt werden.
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Im
Vergleich zu den Darstellungen gemäß der 1 und 2 ist
in der Ausführungsvariante gemäß 3 ein
Reinigungs- und Desinfektionsautomat wiedergeben, der das Kondensationssystem 34 umfasst.
In dieser Ausführungsvariante
werden sowohl die Düsen 4.1, 4.2, 4.3, über welche
das Wasser bzw. die Reinigungsflüssigkeit
in die Kammer 1 eingetragen wird als auch die Einspritzdüsen 35 des Kondensationssystems 34 über die
Wasserpumpe 15 gemeinsam versorgt. Die Einspritzdüsen 35 haben
gemäß dieser
Ausführungsvariante
einen sehr kleinen Wasserdurchsatz und ein dementsprechendes Spritzbild,
wie es die gewünschte
Geschwindigkeit der Dampfkondensation erfordert. Nach Durchführung des
Reinigungsprogrammes und insbesondere nach Durchführung der
thermischen Desinfektion in der Kammer 1 wird der dort
enthaltene Wasserdampf über
das Kondensationssystem 34 niedergeschlagen. Über ein
in der Zuleitung 14 angeordnetes Absperrventil 37 wird
die Zuleitung 14 geschlossen, so dass durch getaktetes
oder andauerndes Ansteuern der Wasserpumpe 15 während der
in Zusammenhang mit 1 beschriebenen Zeiträume ein
gesteuertes Einspritzen von Wasser aus dem Vorratsbehälter 20 in
die Kammer 1 über
die Einspritzdüsen 35 erfolgt.
Nach dem gesteuerten Niederschlagen des Wasserdampfes in der Kammer 1 und
einer damit einhergehenden Steuerung des sich in der Kammer 1 einstellenden
Unterdruckes, wird das Absperrelement 37 in der Zuleitung 14 wieder
geöffnet, so
dass zur Abkühlung
des in der Kammer 1 enthaltenen gereinigten und desinfizierten
Reinigungsgutes sowohl über
die Düsen 4.1, 4.2, 4.3,
als auch über die
Einspritzdüsen 35 Wasser
in die Kammer 1 eingespritzt wird.
-
Im
Vergleich zur Dimensionierung der Düsen 4.1, 4.2 und 4.3 sind
die Einspritzdüsen 35 des
Kondensationssystemes 34 gemäß der Ausführungsvarianten in 2 und 3 für einen
wesentlich geringeren Wasserdurchsatz ausgelegt.
-
Durch
die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung, den
in der Kammer 1 nach der thermischen Desinfektion enthaltenen
Wasserdampf durch getaktetes Ansteuern einer Wasserpumpe 15 bzw.
einer ein separates Kondensationssystem 34 kontrolliert niederzuschlagen,
und die damit einhergehende Unterdruckerzeugung in der Kammer zu
steuern und dem sich an diesen Schritt anschließenden Einspritzen von Wasser
in die Kammer 1 zur Abkühlung
des dort enthaltenen Reinigungsgutes, kann eine Rückverkeimung
desinfizierten Reinigungsgutes ausgeschlossen werden. Nach dem Öffnen der
Tür 5 der Kammer 1 treten
keine Dampfschwaden in den Arbeitsraum, in welchem der Reinigungs-
und Desinfektionsautomat aufgestellt ist aus, da vor dem Öffnen der
Tür 5 durch
das erfindungsgemäß vorgeschlagene
Verfahren der in der Kammer 1 enthaltene Wasserdampf kontrolliert
niedergeschlagen wurde. Schließlich
kann durch den Eintrag von Wasser, sei es über die Düsen 4.1, 4.2 und 4.3 oder
sei es über die
Einspritzdüsen 35 das
in der Kammer 1 gereinigte und desinfizierte Reinigungsgut
zum Schutz der Bedienperson abgekühlt werden.
-
- 1
- Kammer
- 2
- Ablauf
- 3
- Siphonboden
- 4.1
- Düse
- 4.2
- Düse
- 4.3
- Düse
- 5
- Tür
- 8
- Zuluftleitung
- 9
- Zuluftventil
- 10
- Mündung Sicherheitsüberlauf
- 12
- Mündung Zulufteintrag
- 13
- Kaltwasser/Warmwasser-Zulauf
- 14
- Zuleitung
zur Kammer 1
- 15
- Wasserpumpe
- 16
- Wasser-/Dampf-Einheit
- 17
- Topf
- 18
- Überlauf
- 19
- Boden
- 20
- Wasserbehälter
- 21
- Wasserspiegel
im Wasserbehälter 20
- 22
- Dampferzeuger
- 23
- Wasserspiegel
im Dampferzeuger
- 24
- Trennwand
- 25
- Überströmleitung
- 26
- Heizeinrichtung
- 27
- Rückschlagventil
- 28
- Mündungsstelle
Dampfleitung
- 29
- Raumluft
- 31
- Öffnungs-/Schließrichtung
- 32
- Sicherheitsüberlauf
- 34
- Kondensationssystem
- 35
- Einspritzdüsen
- 36
- weitere
Pumpe
- 37
- Absperrelement
für Zuleitung 14