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DE10350018A1 - Anschlussplatte für eine Axialkolbenpumpe - Google Patents

Anschlussplatte für eine Axialkolbenpumpe Download PDF

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Publication number
DE10350018A1
DE10350018A1 DE10350018A DE10350018A DE10350018A1 DE 10350018 A1 DE10350018 A1 DE 10350018A1 DE 10350018 A DE10350018 A DE 10350018A DE 10350018 A DE10350018 A DE 10350018A DE 10350018 A1 DE10350018 A1 DE 10350018A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
swashplate
piston
fluid
inlet passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10350018A
Other languages
English (en)
Inventor
Bryan E. Lacon Nelson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Inc filed Critical Caterpillar Inc
Publication of DE10350018A1 publication Critical patent/DE10350018A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/18Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders having self-acting distribution members, i.e. actuated by working fluid
    • F04B1/188Plate-like distribution members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/141Details or component parts
    • F04B1/146Swash plates; Actuating elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Abstract

Eine Pumpe weist ein stationäres Pumpengehäuse mit einer Gehäusekammer auf, weiter mit einer sich drehenden Pumpenwelle mit einer mittleren Längsachse, die sich durch ein nahe gelegenes Ende des Pumpengehäuses in die Gehäusekammer erstreckt, und eine sich drehende Taumelplatte, die an der Pumpenwelle befestigt ist. Die Taumelplatte weist einen Pumpeneinlassdurchlass mit einer Öffnung in einer Oberfläche der sich drehenden Taumelplatte auf. Eine Vielzahl von sich hin- und herbewegenden Kolben ist ebenfalls in der Pumpe vorgesehen, wobei jeder Pumpenkolben zumindest teilweise innerhalb einer jeweiligen Pumpenkammer enthalten ist, die in dem stationären Pumpengehäuse ausgeformt ist, und eine axiale Bohrung besitzt, die sich vollständig durch ihn erstreckt. Die axiale Bohrung von jedem Pumpenkolben kann selektiv mit der Taumelplattenoberflächenöffnung in Verbindung stehen, um die Lieferung von Einlassströmungsmittel in die axiale Bohrung vom Einlassdurchlass zu gestatten. Eine Dichtungsplatte dichtet im Wesentlichen die Taumelplattenoberflächenöffnung gegenüber einem Fluss des Strömungsmittels in den Einlassdurchlass von der Taumelplattenoberflächenöffnung ab.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf hydraulisch betätigte Systeme, die bei Verbrennungsmotoren verwendet werden, und insbesondere auf eine Axialkolbenpumpe eines hydraulisch betätigten Hochdruck-Systems.
  • Hintergrund
  • Axialkolbenpumpen werden bekanntermaßen in hydraulisch betätigten Brennstoffeinspritzssystemen verwendet. Der wirkungsvolle Betrieb von solchen Pumpen ist wichtig für den gesamten Betrieb des Motors. Darüber hinaus ist die Fähigkeit, dass solche Pumpen frei von Instandhaltung arbeiten, wichtig zur Verringerung der Zeit des Systems außer Betrieb. Während ein wirkungsvoller Betrieb ein wichtiges Konstruktionskriterium ist, beeinflussen Dinge, wie beispielsweise das Gewicht, die Größe, die Kosten und eine einfachere Instandhaltung die gesamte Konstruktion von solchen Pumpen.
  • Das US-Patent 6 035 828 von Anderson und anderen beschreibt eine Axialkolbenpumpe mit fester Verdrängung und variabler Lieferung für ein hydraulisch betätigtes Brennstoffeinspritzssystem. In dem System liefert eine Hochdruck-Common-Rail bzw. Hochdruck-Leitung hydraulisches Arbeitsströmungsmittel zu einer Vielzahl von hydraulisch betätigten Brennstoffeinspritzvorrichtungen, die in einem Dieselmotor montiert sind. Das hydraulische Strömungsmittel, welches in der Common-Rail aufgenommen ist, wird durch die Axialkolbenpumpe mit fester Verdrängung unter Druck gesetzt, die direkt durch den Motor angetrieben wird. Die Pumpe weist eine Vielzahl von Kolben auf, die parallel um eine mittlere Längsachse der Pumpe angeordnet sind, und eine Hin- und Herbewegung der Kolben wird erreicht durch die Drehung der abgewinkelten Nockenfläche oder Taumelplatte in kontinuierlichen Kontakt mit den äußeren Enden der Kolben. Das Pumpengehäuse weist Einlass- und Auslassrückschlagventile auf, die strömungsmittelmässig mit jeder Pumpenkammer verbunden sind, um einen Einweg-Fluss von hydraulischem Strömungsmittel in die Pumpenkammern hinein und aus diesen heraus während eines Pumphubes des Kolbens zu gestatten. Die Verdrängung der Pumpe wird variiert durch ein Steuerventil, welches selektiv die Menge des unter Druck gesetzten hydraulischen Strömungsmittels variiert, die zu dem Pumpenauslass während des Auslasshubes von jedem Kolben geliefert wird.
  • Während die Pumpe von Anderson und anderen im Betrieb gut arbeitet, bleibt Raum zur Verbesserung. Beispielsweise kann die Anwendung von Einlassrückschlagventilen für einen effektiven Fluss des hydraulischen Strömungsmittels zu stark einschränkend während des gesamten Betriebs der Pumpe sein. Während des Starts der Pumpe kann das Einlassrückschlagventil dahingehend wirken, dass es dem Fluss des hydraulischen Strömungsmittels beeinträchtigt, weil das Strömungsmittel kälter ist und somit weniger viskos. Dieser Widerstand des Flusses von hydraulischem Strömungsmittel zu der Pumpenkammer kann den notwendigen Fluss des Strömungsmittels zu der Hochdruck-Common-Rail unterbrechen und den Betrieb der Brennstoffeinspritzvorrichtungen beeinflussen.
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine Axialkolbenpumpe vor, die einige oder alle der zuvor erwähnten Nachteile des Standes der Technik vermeidet.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß eines Aspektes der Erfindung weist eine Pumpe ein stationäres Pumpengehäuse mit einer Gehäusekammer und einer Pumpenwelle auf, die sich durch ein äußeres Ende des Pumpengehäuses in die Gehäusekammer erstreckt, und die um eine Längsachse der Pumpenwelle drehbar ist, und wobei eine Taumelplatte mit der Pumpenwelle verbunden ist. Die Taumelplatte weist einen Pumpeneinlassdurchlass mit einer Öffnung in einer Oberfläche der Taumelplatte auf. Eine Vielzahl von hin und her laufenden Pumpenkolben ist auch in der Pumpe vorgesehen, wobei jeder Pumpenkolben zumindest teilweise innerhalb einer jeweiligen Pumpenkammer enthalten ist, die in dem stationären Pumpengehäuse ausgeformt ist, und eine Axialbohrung besitzt, die sich dadurch erstreckt. Die Axialbohrung von jedem Pumpenkolben hat eine selektive Verbindung mit der Taumelplattenoberflächenöffnung, um die Lieferung von Einlassströmungsmittel in die Axialbohrung vom Einlassdurchlass zu gestatten. Eine Dichtungsplatte ist in der Pumpe vorgesehen, und zwar angeordnet zwischen der Taumelplatte und der Vielzahl von Pumpenkolben, und sie dichtet im wesentlichen die Taumelplattenoberflächenöffnung gegenüber einem Fluss des Strömungsmittels in den Einlassdurchlass von der Taumelplattenoberflächenöffnung ab.
  • Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren vorgesehen, um die erforderliche Strömungsmittelmenge in einen Niederdruck-Strömungsmittelreservoir zu reduzieren, welches in einer Gehäusekammer einer Pumpe gelegen ist, wobei dies die Orientierung eines Pumpengehäuses zur Pumpe derart aufweist, dass die mittlere Längsachse der Welle der Pumpe sich im wesentlichen in einer horizontalen Ebene erstreckt, und wobei ein Einlassdurchlass in einer sich drehenden Taumelplatte vorgesehen wird, die mit der Pumpenwelle verbunden ist. Das Verfahren weist weiter die Aufnahme von Niederdruck-Strömungsmittel von der Niederdruck-Strömungsmittelreservoir durch den Einlassdurchlass von einer Stelle auf, die in Höhenrichtung unter einem ersten Höhenniveau in der Gehäusekammer gelegen ist, und die Abdichtung eines Teils des Einlassdurchlasses, so dass der Einlassdurchlass kein Strömungsmittel von oberhalb des ersten Höhenniveaus aufnimmt. Strömungsmittel wird von dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir durch den Einlassdurchlass und zu einer Axialbohrung von mindestens einem Pumpenkolben während eines Ansaughubes des mindestens einen Pumpenkolbens gezogen.
  • Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung weist ein hydraulisch betätigtes System eine Pumpe mit einer sich drehenden Pumpenwelle auf, die eine mittlere Längsachse besitzt, weiter eine sich drehende Taumelplatte, die an der Pumpenwelle befestigt ist, und eine Vielzahl von sich nicht drehenden Pumpenkolben. Die Pumpenkolben sind zumindest teilweise in Pumpenkammern gelegen, die in einem Gehäuse der Pumpe geformt sind. Die Pumpe weist weiter einen Einlassdurchlass auf, der in der Taumelplatte ausgeformt ist, und zwar mit einer radial inneren Öffnung und einer radial äußeren Öffnung, die in einer Oberfläche der Taumelplatte geformt ist, weiter eine Dichtungsplatte, die zwischen der Oberfläche der Taumelplatte und der Vielzahl von Kolben gelegen ist. Die Dichtungsplatte deckt die radial äußere Öffnung ab, um den Eintritt von Strömungsmittel in den Einlassdurchlass von der radial äußeren Öffnung zu blockieren. Die Pumpe weist weiter axiale Bohrungen in jedem der Pumpenkolben auf, um Strömungsmittel vom Einlassdurchlass aufzunehmen. Das System weist weiter eine Hochdruck-Rail auf, die mit der Pumpe verbunden ist, weiter mindestens eine hydraulisch betätigte Brennstoffeinspritzvorrichtung, die mit der Hochdruck-Rail verbunden ist, und ein elektronisches Steuermodul in Verbindung mit der Strömungsmittelliefersteueranordnung wobei es auch fähig ist, diese zu steuern.
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines hydraulisch betätigten Brennstoffeinspritzsystems gemäß eines beispielhaften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine teilweise diagrammartige Querschnittsansicht einer Axialkolbenpumpe gemäß eines beispielhaften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;
  • 3 ist eine vergrößerte diagrammartige Ansicht des Pumpeneinlasses, der in 2 veranschaulicht ist;
  • 4 ist eine diagrammartige Ansicht eines äußeren Endes der Axialkolbenpumpe, aufgenommen bei der Schnittlinie 4-4 der 3;
  • 5 ist eine diagrammartige Ansicht eines äußeren Endes der Axialkolbenpumpe, die an der Schnittlinie 5-5 der 3 aufgenommen wurde; und
  • 6 ist eine diagrammartige Ansicht eines äußeren Endes der Axialkolbenpumpe, die bei der Schnittlinie 6-6 der 3 aufgenommen wurde.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Es wird nun im Detail auf die Zeichnungen Bezug genommen. Wo es immer möglich ist, werden die gleichen Bezugszeichen in den gesamten Zeichnungen verwendet werden, um sich auf die gleichen oder auf ähnliche Teile zu beziehen.
  • Mit Bezug auf 1 kann eine Arbeitsströmungsmittelschaltung 10 für ein hydraulisch betätigtes Brennstoffeinspritzssystem eine Komponente eines Verbrennungsmotors ausmachen. Die Arbeitsströmungsmittelschaltung 10 kann eine Quelle für Niederdruck-Arbeitsströmungsmittel 12 aufweisen, die beispielsweise der Schmierölsumpf des Motors sein kann. Eine Versorgungspumpe 14 kann Arbeitsströmungsmittel durch eine Niederdruckversorgungsleitung 16 zu einer Hochdruck-Axialkolbenpumpe 18 liefern. Die Axialkolbenpumpe 18 kann dann Hochdruck-Arbeitsströmungsmittel entlang einer Hochdruck-Versorgungsleitung 20 zu einer Hochdruck-Strömungsmittels-Common-Rail 22 (Common-Rail = gemeinsame Druckleitung) liefern. Die Hochdruck-Strömungsmittel-Rail 22 ist strömungsmittelmässig mit jeder der Brennstoffeinspritzvorrichtungen 24 verbunden und liefert selektiv Hochdruck-Arbeitsströmungsmittel zum Antrieb der Brennstoffeinspritzvorrichtungen 24. Nachdem das Hochdruck-Arbeitsströmungsmittel durch die einzelnen Brennstoffeinspritzvorrichtungen 24 verwendet wurde, kann das Arbeitsströmungsmittel zum Sumpf 12 über einen Ablaufdurchlass 26 zurückgeleitet werden.
  • Wie es in der Technik bekannt ist, ist der erwünschte Druck in der Hochdruck-Rail 22 im allgemeinen eine Funktion des Motorbetriebszustandes. Beispielsweise soll bei hohen Drehzahlen und hohen Belastungen der Rail-Druck im allgemeinen beträchtlich höher als der erwünschte Rail-Druck sein, wenn der Motor im Leerlaufzustand arbeitet. Eine Reihe von Motorbetriebszustandssensoren 30 kann mit dem Motor an verschiedenen Stellen gekoppelt sein, um ein elektronisches Steuermodul 32 mit Daten durch Verbindungsleitungen 34 vorzusehen. Die Sensoren 30 können Motorparameter detektieren, die beispielsweise die Motordrehzahl, die Kurbelwellenposition des Motors, die Kühlmitteltemperatur des Motors, denn Abgasrückdruck des Motors, den Einlasssammelleitungsluftdruck oder die Drosselposition bzw. Gaspedalposition mit einschließen. Zusätzlich kann ein Drucksensor 36 dem elektronischen Steuermodul 32 eine Messung des Strömungsmitteldruckes in der Hochdruck-Rail 22 über eine Kommunikationsleitung 38 liefern. Das elektronische Steuermodul 32 kann ausgelegt sein, um einen erwünschten Rail-Druck, der eine Funktion des Motorbetriebszustandes ist, mit dem tatsächlichen Rail-Druck zu vergleichen, wie er durch den Drucksensor 36 gemessen wurde.
  • Wenn die erwünschten und gemessenen Rail-Drücke unterschiedlich sind, kann das elektronische Steuermodul 32 eine Bewegung einer Brennstoffliefersteueranordnung 40 über eine Kommunikationsleitung 42 anweisen. Die Position der Steueranordnung 40 bestimmt die Menge des Arbeitsströmungsmittels, die die Pumpe 18 über die Hochdruck-Versorgungsleitung 20 verlässt, und zu der Hochdruck-Rail 22 geht. Sowohl die Steueranordnung 40 als auch die Pumpe 18 können in einem einzigen stationären Pumpengehäuse 44 enthalten sein. Weiterhin kann das elektronische Steuermodul 32 mit jeder Brennstoffeinspritzvorrichtung 24 über die Kommunikationsleitung 28 gekoppelt sein, um Steuersignale zu den Arbeitsströmungsmittel Ventilen von jeder Brennstoffeinspritzvorrichtungen 24 zu liefern, um den Zeitpunkt und die Dauer von jeder Brennstoffeinspritzung zu steuern.
  • Mit Bezug auf 2 kann die Pumpe 18 ein stationäres Pumpengehäuse 44 und eine sich drehende Welle 46 aufweisen, die direkt mit dem Ausgang des Motors beispielsweise mittels eines Zahnrades 48 gekoppelt ist, so dass die Drehgeschwindigkeit der Welle 46 direkt proportional zur Drehgeschwindigkeit der (nicht gezeigten) Antriebswelle des Motors ist. Eine sich drehen de, abgewinkelte, feste Nockenfläche oder Taumelplatte 50 kann integral mit der Welle 46 ausgeformt sein oder fest an dieser angebracht sein, so dass die Welle 46 und die Taumelplatte 50 sich miteinander drehen. Die Welle 46 kann sich durch eine Öffnung 52 in einem äußeren Ende 54 des stationären Pumpengehäuses 44 erstrecken und kann drehbar durch das Pumpengehäuse 44 durch eine herkömmliche Lageranordnung getragen werden, wie beispielsweise durch das Lagerpaar 56.
  • Das stationäre Pumpengehäuse 44 kann eine Vielzahl von Kolbenöffnungen 58 aufweisen, um Teile einer Vielzahl von Pumpenkolben 60 aufzunehmen. Beispielsweise kann das stationäre Pumpengehäuse 44 sieben Kolbenöffnungen 58 aufweisen, die Teile von sieben Pumpenkolben 60 aufnehmen, wobei die Kolbenöffnungen 58 gleichmäßig in Winkelrichtung um eine Längsachse 62 der Pumpenwelle beabstandet sind. Die Kolbenöffnungen 58 können bemessen und orientiert sein, um eine Hin- und Herbewegung der Pumpenkolben 60 parallel zur Längsachse 62 der Pumpenwelle zu gestatten. Der Spalt 64, der zwischen einer Kolbenöffnung 58 und seinem jeweiligen Pumpenkolben 60 gebildet wird, kann in irgend einer herkömmlichen Weise abgedichtet werden, um den Fluss des Arbeitsströmungsmittels dort hindurch einzuschränken. Die Gegenwirkung der Pumpenkolben 60 mit dem stationären Pumpengehäuse 44 verhindert, dass die Pumpenkolben 60 sich mit der Welle 46 und der Taumelplatte 50 drehen.
  • Das Pumpengehäuse 44 kann auch eine Vielzahl von zusätzlichen Durchlässen aufweisen, die mit jeder Kolbenöffnung 58 assoziiert sind. Diese zusätzlichen Durchlässe können einen (nicht gezeigten) Hochdruck-Auslassdurchlass mit einem Rückschlagventil aufweisen, oder einen anderen geeigneten Mechanismus, um einen Ein-Weg-Strömungsmittelfluss des unter Druck gesetzten Arbeitsströmungsmittels zu der Hochdruck-Versorgungsleitung 20 vorzusehen (1). Der Hochdruck-Auslassdurchlass kann in irgend einer herkömmlichen Weise geformt werden, um eine letztendliche Verbindung mit der Hochdruck-Versorgungsleitung 20 vorzusehen.
  • Jeder Pumpenkolben 60 kann zu einer im allgemeinen zylindrischen Form geformt werden, die einen entfernt liegenden Teil 66, einen naheliegenden Teil 68 und eine Axialbohrung 70 besitzt, die sich vollständig durch den Pumpenkolben 60 in einer Richtung parallel zur Längsachse 62 der Pumpenwelle erstreckt. Die Axialbohrung 70 bildet zusammen mit einem entfernt liegenden Teil ihrer jeweiligen Kolbenöffnung 58 eine Pumpenkammer 72, um Arbeitsströmungsmittel aufzunehmen, und um danach das Arbeitsströmungsmittel durch eine Kontraktion der Pumpenkammer 72 unter Druck zu setzen, wenn der Pumpenkolben 60 sich weg in Richtung zu einer oberen Totpunktposition bewegt. Der entfernt liegende Teil 66 des Pumpenkolbens 60 kann mit einer Stufe 74 in der Axialbohrung 70 ausgeformt sein, die einen Übergang zwischen dem entfernt liegenden Bohrungsteil 76 mit größerem Durchmesser und einen näher liegenden Bohrungsteil 78 mit geringerem Durchmesser definiert. Der Bohrungsteil 76 mit größerem Durchmesser kann eine Druckfeder 80 enthalten, die zwischen dem entfernten Teil des Gehäuses 44 (nicht gezeigt) und der Stufe 74 gesichert ist. Die Druckfeder 80 kann dann dahingehend wirken, dass sie kontinuierlich den Pumpenkolben 60 zu der Taumelplatte 50 hin drückt. Weiterhin kann sich eine Vielzahl von radialen Anschlüssen 82 von der Axialbohrung 70 radial durch jeweilige Wandteile der Pumpenkolben 60 erstrecken, wobei der Zweck davon unten beschrieben wird.
  • Wie mittels einer vergrößerten Kolbenanordnung in 3 gezeigt, können die näher liegenden Teile 68 der Pumpenkolben 60 mit einem kugelförmigen näheren Ende oder Einlassende 84 ausgeformt werden, so dass sie mit einer teilweise kugelförmigen Ausnehmung 86 eines Kolbenschuhs 88 zusammenpassen. Das Zusammenpassen des näher gelegenen Kolbenendes 84 mit der Ausnehmung 86 des Kolbenschuhs 88 bildet eine Kugelgelenkkupplung, die eine relative Winkelbewegung zwischen dem Pumpenkolben 60 und dem Kolbenschuh 88 gestattet, die jedoch keine relative axiale Bewegung zwischen den Elementen gestattet. Irgendeine andere geeignete Kupplung kann verwendet werden, um die Pumpenkolben 60 und die Kol benschuhe 88 zu verbinden, solange die Kupplung eine relative Winkelbewegung und eine begrenzte axiale Relativbewegung gestattet. Die Kolbenschuhe 88 können auch eine Bohrung 90 aufweisen, die sich von ihrem äußeren Ende 92 in die Ausnehmung 86 erstreckt. Die Bohrung 90 kann ausgerichtet sein, um mit einer Axialbohrung 70 des Pumpenkolbens 60 verbunden zu sein.
  • Wie genauer unten beschrieben wird, kann eine Dichtungsplatte oder Anschlussplatte 94 mit den Kolbenschuhen 88 zwischen den nahe gelegenen Enden 92 der Kolbenschuhe 88 und der entfernten Oberfläche 96 der Taumelplatte 50 gekoppelt sein. Entsprechend kann die stationäre Anschlussplatte 94 eine Lagerfläche gegen die äußere Oberfläche 96 der sich drehenden Taumelplatte 50 bilden.
  • Mit Bezug auf 2 kann das stationäre Pumpengehäuse 44 eine Gehäusekammer 98 aufweisen, um die Pumpenkolben 60, die Kolbenschuhe 88, die Anschlussplatte 94 und einen Teil der Welle 46 aufzunehmen. Eine Seitenfläche 100 der Gehäusekammer 98 kann einen kreisförmigen Querschnitt mit einer geringfügig größeren Abmessung bilden, als ein Durchmesser der sich drehenden Taumelplatte 50, um eine Drehung der Taumelplatte 50 in der Gehäusekammer 98 zu gestatten. Die Gehäusekammer 98 kann mit der Niederdruck-Versorgungsleitung 16 (1) gekoppelt sein und Arbeitsströmungsmittel davon aufnehmen, um ein Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 zu bilden. Das Niederdruck-Reservoir 102 kann als Einlassströmungsmittelquelle für die Pumpenkammern 72 dienen. Die Orientierung der Längsachse 62 der Pumpenwelle in einer horizontalen Ebene und die Füllung des Niederdruck-Strömungsmittelreservoirs 102 mit der minimalen erforderlichen Menge von Arbeitsströmungsmittel kann ein Strömungsmittelniveau (L) zur Folge haben, welches in 3 mit gestrichelten Linien gezeigt ist.
  • Die Taumelplatte 50 kann einen Einlassdurchlass 104 aufweisen, der eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Niederdruck-Reservoir 102 und der Pumpenkammer 72 von jedem Pumpenkolben 60 gestattet. In dem in 3 veranschaulichten beispielhaften Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Einlassdurchlass 104 von einer radial inneren Öffnung 106 in der entfernten Oberfläche 96 der Taumelplatte durch die Taumelplatte 50 zu der radial äußeren Öffnung 108 in der entfernten Oberfläche 96 der Taumelplatte. Die radial inneren und äußeren Öffnungen 106, 108 können in einer Bogenform (4) oder in irgend einer anderen geeigneten Form geformt werden. Der Einlassdurchlass 104 sieht eine Strömungsmittelverbindung zwischen dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 und der Axialbohrung 70 mittels eines Schlauches oder einer Bohrung 110 vor, welches sich durch die Anschlussplatte 94 erstreckt und mit der äußeren Öffnung 108 der Taumelplatte ausgerichtet ist, und mit der Bohrung 90 des Kolbenschuhs 88. Die äußere Öffnung 108 kann in Winkelrichtung um die Taumelplatte 50 positioniert sein, um mit einer Axialbohrung 70 eines Pumpenkolbens 60 nur während eines Ansaughubes von jedem Pumpenkolben 60 in Verbindung zu sein. Der Einlassdurchlass 104 kann zu irgend einer anderen geeigneten Form, Größe oder in irgend einer anderen geeigneten Weise geformt sein, die den Fluss von Arbeitsströmungsmittel von dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 der Gehäusekammer 98 zur Bohrung 110 der Anschlussplatte 94 gestattet.
  • Mit Bezug auf die 5 und 6 veranschaulicht 5 eine entfernt liegende Seite 114 der Anschlussplatte 94, während 6 eine nahe gelegene Seite 116 davon veranschaulicht. Die Anschlussplatte 94 kann im allgemeinen kreisförmig mit einem maximalen Durchmesser geformt sein, der der Gleiche ist oder geringfügig kleiner oder größer als der maximale Durchmesser der Taumelplatte 50. Die Anschlussplatte 94 kann auch eine mittlere Bohrung 112 aufweisen, um zu gestatten, dass die Welle 46 sich dort hindurch erstreckt. Weiterhin kann die mittlere Bohrung 112 so bemessen sein, dass sie nicht die innere Öffnung 106 bedeckt, die in der entfernt liegenden Oberfläche 96 der Taumelplatte 50 ausgeformt ist. Wie oben erwähnt, kann die Anschlussplatte 94 eine Vielzahl von Bohrungen 110 aufweisen. Die Bohrungen 110 können gleichmäßig radial und in Winkelrichtung um die mittlere Bohrung 112 herum beabstanden sein und so angeordnet sein, dass sie mit den Bohrungen 90 von jedem Kolbenschuh 88 ausgerichtet sind. Wie in 5 gezeigt, kann die entfernt gelegene Seite 114 der Anschlussplatte 94 eine kreisförmige Einsenkung, eine Ausnehmung oder einen Hohlraum 120 aufweisen, der um jede Bohrung 110 herum geformt ist und bemessen ist, so dass er geringfügig größer ist als ein maximaler Durchmesser des näher gelegenen Endes 92 der Kolbenschuhe 88. Entsprechend können kreisförmige Hohlräume 120 einen ausgenommenen Sitz zur Aufnahme des äußeren Endes 92 von jedem Kolbenschuh 88 bilden.
  • Um die näher gelegene Seite 116 der Anschlussplatte 94 (6) kann einen kreisförmigen Vorsprung 122 aufweisen, der jede Bohrung 110 umgibt. Ein relativ dünner radial äußerer gekrümmter Vorsprung 124 und ein relativ dünner radial innerer gekrümmter Vorsprung 126 können jeden kreisförmigen Vorsprung 122 verbinden. Eine Dichtungskammer 128 wird somit auf der näher gelegenen Seite 116 der Anschlussplatte 94 zwischen dem verbundenen kreisförmigen Vorsprung 122, dem radial äußeren gekrümmten Vorsprung 124 und dem radial inneren gekrümmten Vorsprung 126 gebildet. Die Vorsprünge 122, 124 und 126 bilden zusammen eine Lagerfläche gegen die entfernt gelegene Oberfläche 96 der Taumelplatte 50, die eine äußere Abmessung hat, die im wesentlichen vollständig die radial äußere Öffnung 108 in der Taumelplatte 50 umgibt (4).
  • Das stationäre Pumpengehäuse 44 kann auch einen (nicht gezeigten) Steuerhebel aufweisen, der mit einer Steuerhülse 130 gekoppelt ist (3). Die Steuerhülse 130 kann Bohrungen 132 aufweisen, die sich dort hindurch erstrecken, die mit jedem Pumpenkolben 60 ausgerichtet sind, um axial entlang eines Teils einer äußeren Oberfläche 134 von jedem Pumpenkolben 60 in der Nachbarschaft von radialen Anschlüsse 82 zu gleiten. Wie unten genauer beschrieben wird, bedeckt die Steuerhülse 130 die radialen Anschlüssen 82 in dem Pumpenkolben 60 basierend auf der Betätigung des Steuerhebels in einer Richtung nach vorne oder nach hinten, oder legt diese frei.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Im Betrieb bewirkt die Drehung der Antriebswelle des Motors eine Drehung der Welle 46 der Pumpe 18. Diese Drehung der Welle 46 wirkt dahingehend, dass sie die Taumelplatte 50 dreht und die Pumpenkolben 60 in einer Richtung parallel zur Längsachse 62 der Pumpenwelle hin und her bewegt. Die Hin- und Herbewegung der Pumpenkolben 60 wird erhalten, weil die Druckfeder 80 jeden Pumpenkolben 60 gegen eine sich drehende profilierte entfernten Oberfläche 96 der Taumelplatte 50 drückt. Das Profil, welches auf der entfernt gelegene Oberfläche 96 der Taumelplatte 50 ausgeformt ist, definiert die Entfernung, bis zu der die Taumelplatte 50 sich in einer sich entfernenden Richtung bei einer speziellen Winkelposition erstreckt. Entsprechend sind die Lage des Einlassdurchlasses 104 und des Profils der Taumelplatte 50 koordiniert, so dass die Axialbohrungen 70 der Pumpenkolben 60 mit dem Einlassdurchlass 104 nur während festgelegter Winkelpositionen der Taumelplatte 50 in Verbindung stehen. Insbesondere kann der Einlassdurchlass 104 in Verbindung mit Axialbohrungen 70 der Pumpenkolben 60 sein, wenn das Profil der Taumelplatte 50 die Pumpenkolben 60 herzieht, um die Pumpenkammer 72 auszudehnen, um Arbeitsströmungsmittel vom Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 zu ziehen. Der Einlassdurchlass 104 kann nicht in Verbindung mit einer Axialbohrung 70 eines Pumpenkolbens 60 sein, wobei somit ein nahe liegendes Ende der Axialbohrung 70 abgedichtet wird, wenn das Profil der Taumelplatte 50 dem Pumpenkolben 60 weg drückt, um die Pumpenkammer 72 zusammen zu drücken und das Arbeitsströmungsmittel in der Pumpenkammer 72 unter Druck zu setzen.
  • Mit Bezug auf die 3 und 4, und wie oben bemerkt, wird Arbeitsströmungsmittel in die Axialbohrung 70 von dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 durch einen Einlassflusspfad eingespeist. Der Einlassflusspfad kann einen Einlassdurchlass 104 der Taumelplatte 50 aufweisen, weiter die Bohrung 110 der Anschlussplatte 94 und die Bohrung 90 des Kolbenschuhs 88. Mit diesem Einlassflusspfad sollte das minimale Ni veau (L) des Niederdruck-Strömungsmittelreservoirs 102 über einen obersten und radial äußersten Teil 136 der radial inneren Öffnung 106 der Taumelplatte gehalten werden. Dies stellt sicher, dass die radial innere Öffnung 106 in dem Niederdruck-Reservoir 102 während der gesamten Drehung der Taumelplatte 50 untergetaucht ist, und dass somit nur Arbeitsströmungsmittel durch den Einlassflusspfad in die axiale Bohrung 70 gespeist wird.
  • Das minimale Niveau (L), welches in den 3 und 4 gezeigt ist, ist möglich aufgrund der Existenz der Anschlussplatte 94. Ohne die Anschlussplatte 94 wäre ein Niveau L' (in gestrichelten Linien) des Arbeitsströmungsmittels in dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir 102 erforderlich. Die Strömungsmittelniveaulinie L' entspricht einem obersten und radial äußersten Teil 138 der äußeren Öffnung 108 der Taumelplatte. Ein Niveau L' des Arbeitsströmungsmittels wäre erforderlich, weil die äußere Öffnung 108 in Strömungsmittelverbindung mit der Gehäusekammer 98 in den Räumen zwischen den Kolbenschuhen 88 wäre. Wenn man die Anschlussplatte 94 vorsieht, dichtet die Dichtungskammer 128 die äußere Öffnung 108 von einer Strömungsmittelverbindung mit der Gehäusekammer 98 ab. Wie in 4 in gestrichelten Linien gezeigt, wird die Dichtungskammer 128 durch einen runden Vorsprung 122, einen radial äußeren gekrümmten Vorsprung 124 und einen radial inneren gekrümmten Vorsprung 126 gebildet, die gegen die Taumelplatte 50 anliegen, um die äußere Öffnung 108 abzudichten. Entsprechend kann das Strömungsmittel nicht in den Einlassdurchlass 104 eintreten, außer durch die radial innere Öffnung 106. Entsprechend wird das erforderliche minimale Niveau (L) des Arbeitsströmungsmittels durch Anwendung der Anschlussplatte 84 reduziert. Reibungskräfte, die aus dem Kontakt der sich drehenden Taumelplatte 50 und der stationären Anschlussplatte 84 resultieren, werden auch durch Minimierung der Kontaktfläche zwischen den Elementen reduziert, und zwar aufgrund der relativ dünnen gekrümmten Vorsprünge 124, 126.
  • Das Vorsehen der Pumpe 18 mit einem niedrigeren minimalen Niveau (L) des Arbeitsströmungsmittels verringert die erforderliche Größe des Strö mungsmittelreservoirs 102, was Raumeinsparungen für die Pumpe 18 zur Folge hat. Das minimale Niveau (L) des Arbeitsströmungsmittels ist besonders wichtig während des Starts der Pumpe, wenn das Niveau des Reservoirs auf seinem tiefsten Punkt sein kann und ein voller Fluss des Arbeitsströmungsmittels von der Niederdruck-Versorgungsleitung 24 zum Reservoir 102 noch nicht begonnen hat.
  • Sobald das Arbeitsströmungsmittel in der Pumpenkammer 72 aufgenommen worden ist, wird der Einlassdurchlass 104 außer Verbindung mit der Pumpenkammer 72 gedreht, und das Profil der Taumelplatte 50 bewirkt, dass der Pumpenkolben 60 weg bewegt wird, um die Pumpenkammer 72 zusammen zu drücken und das darin enthaltene Arbeitsströmungsmittel unter Druck zu setzen. Ein Teil des unter Druck gesetzten Arbeitsströmungsmittels wird dann durch einen (nicht gezeigten) Hochdruck-Auslassdurchlass zu einer Hochdruck-Versorgungsleitung 20 (1) und dann zu der Hochdruck-Rail 22 (1) ausgestoßen.
  • Wenn ein erwünschter Strömungsmitteldruck in der Rail 14 anders ist als der tatsächliche Druck in der Rail 14 kann die Menge des Hochdruck-Strömungsmittels, die die Pumpe 18 verlässt, durch die Steueranordnung 40 variiert werden. Die Steueranordnung 40 kann den (nicht gezeigten) Steuerhebel und die Steuerhülse 130 aufweisen. Wenn das elektronische Steuermodul 32 bestimmt, dass die Pumpe 18 übermäßiges Arbeitsströmungsmittel durch die Hochdruck-Versorgungsleitung 20 zur Rail 22 liefert, kann ein Signal entlang der Verbindungsleitung 42 zur Steueranordnung 40 gesandt werden, um den Steuerhebel zu bewegen, um die Steuerhülse 130 zu bewegen, so dass die radialen Anschlüsse 82 der Pumpenkolben 60 an einem gewissen Punkt während der Kontraktion der Pumpenkammer 72 freigelegt werden. Sobald die radialen Anschlüsse 82 freigelegt sind, wird unter Druck gesetztes Strömungsmittel innerhalb der Pumpenkammer 72 zur Gehäusekammer 98 ausgestoßen und nicht durch die Hochdruck-Auslassdurchlässe. Somit steuert die Position der Steuerhülse 130 auf dem Pumpenkolben 60 die Menge des Arbeitsströmungsmittels, die unter Druck gesetzt wird und aus der Pumpenkammer 72 zur Hochdruck-Versorgungsleitung 24 gedrückt wird.
  • Andere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden dem Fachmann aus einer Betrachtung der Beschreibung und bei der praktischen Ausführung der hier offenbarten Erfindung offensichtlich werden. Beispielsweise können die Anschlussplatte 94 und die Kolbenschuhe 88 als getrennte Elemente oder als ein integrales Element geformt werden. Weiterhin können der kreisförmige Vorsprung 122, der radial äußere Vorsprung 124 und der radial innere Vorsprung 126 in anderen Konfigurationen geformt werden, solange sie eine entsprechende Dichtung um die äußere Öffnung 108 herum bilden. Noch weiterhin kann die Anschlussplatte 84 in Verbindung mit einer Pumpe mit variabler Verdrängung verwendet werden, wie beispielsweise eine Pumpe mit einer Steuerung des Kippwinkels ihrer sich drehenden Taumelplatte. Es wird beabsichtigt, dass die Beschreibung und die Beispiele nur als beispielhaft angesehen werden, wobei ein wahrer Umfang der Erfindung durch die folgenden Ansprüche gezeigt wird.

Claims (10)

  1. Pumpe (18), die Folgendes aufweist: ein stationäres Pumpengehäuse (44) mit einer Gehäusekammer (98); eine Pumpenwelle (46), die sich durch ein nahe gelegenes Ende (54) des Pumpengehäuses in die Gehäusekammer erstreckt, und die um eine Längsachse (62) der Pumpenwelle drehbar ist; eine Taumelplatte (50), die mit der Pumpenwelle verbunden ist, wobei die Taumelplatte einen Pumpeneinlassdurchlass (104) mit einer Öffnung (108) in einer Oberfläche (96) der Taumelplatte hat; eine Vielzahl von sich hin und her bewegenden Pumpenkolben (60), wobei jeder Pumpenkolben zumindest teilweise innerhalb einer jeweiligen Pumpenkammer (58) enthalten ist, die in dem stationären Pumpengehäuse geformt ist und eine axiale Bohrung (70) besitzt, die sich dort hindurch erstreckt, wobei die axiale Bohrung von jedem Pumpenkolben eine selektive Verbindung mit der Taumelplattenoberflächenöffnung hat, um die Lieferung von Einlassströmungsmittel zur axialen Bohrung von dem Einlassdurchlass zu gestatten; und Dichtungsmittel (94), die im wesentlichen die Taumelplattenoberflächenöffnung von einem Fluss des Strömungsmittels in den Einlassdurchlass von der Taumelplattenoberflächenöffnung abdichten.
  2. Pumpe nach Anspruch 1, wobei die Taumelplattenoberflächenöffnung eine radial äußere Öffnung (108) bildet, und wobei der Einlassdurchlass eine radial innere Öffnung (106) aufweist, die den Einlassdurchlass mit der Gehäusekammer verbindet, und wobei die Dichtungsmittel die radial äußere Öffnung so abdichten, dass die axialen Bohrungen der Pumpenkolben nur Einlassströmungsmittel aufnehmen, welches von der Gehäusekammer durch die radial innere Öffnung des Einlassdurchlasses fließt.
  3. Pumpe nach Anspruch 2, wobei die radial innere Öffnung auf der Oberfläche der Taumelplatte gelegen ist.
  4. Pumpe nach Anspruch 1, wobei die Dichtungsmittel eine Dichtungsplatte aufweisen, die zwischen der Oberfläche der Taumelplatte und einem nahe gelegenen Ende (84) der Vielzahl von Pumpenkolben gelegen ist.
  5. Pumpe nach Anspruch 4, wobei die Dichtungsplatte eine Vielzahl von Löchern (110) aufweist, die sich dort hindurch erstrecken, wobei jedes Dichtungsplattenloch mit einer jeweiligen Bohrung der axialen Bohrung eines Pumpenkolbens ausgerichtet ist.
  6. Pumpe nach Anspruch 5, wobei die Dichtungsplatte eine nahe gelegene Seite (116) benachbart zur Oberfläche der Taumelplatte und eine entfernt gelegene Seite bzw. entgegengesetzte Seite (114) benachbart zu dem entfernten Ende der Pumpenkolben aufweist, wobei die nahe gelegene Seite der Dichtungsplatte verbundene Vorsprünge (122, 124, 126) aufweist, die zusammen eine Lagerfläche gegen die Oberfläche der Taumelplatte bilden, wobei eine äußere Ausdehnung der Lagerfläche im wesentlichen vollständig die Taumelplattenoberflächenöffnung umgibt.
  7. Pumpe nach Anspruch 6, wobei die entfernt gelegene Seite der Dichtungsplatte eine Vielzahl von Ausnehmungen (120) aufweist, wobei jede Ausnehmung bemessen ist, um einen Kolbenschuh (88) aufzunehmen, der mit einem jeweiligen nahe gelegenen Ende eines Pumpenkolbens verbunden ist, wobei die Kolbenschuhe jeweils ein Loch (90) haben, um den Fluss von Strömungsmittel zwischen den jeweiligen Dichtungsplattenlöchern und den axialen Bohrungen der Pumpenkolben zu gestatten.
  8. Pumpe nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl von Pumpenkolben sich jeweils im allgemeinen parallel zur mittleren Längsachse der Pum penwelle erstrecken, und wobei die Pumpe weiter eine Lieferungssteueranordnung aufweist, die eine Vielzahl von verschiebbaren Hülsen (130) besitzt, wobei jede verschiebbare Hülse auf einem jeweiligen Pumpenkolben gelegen ist und steuerbar positionierbar ist, um einen Anschluss (82) in dem Pumpenkolben freizulegen, der strömungsmittelmässig mit der axialen Bohrung des Pumpenkolbens verbunden ist.
  9. Hydraulisch betätigtes System nach einem der Ansprüche 1–8, welches weiter Folgendes aufweist: eine Hochdruck-Rail bzw. Hochdruck-Leitung (22), die mit der Pumpe verbunden ist; mindestens eine hydraulisch betätigte Brennstoffeinspritzvorrichtung (24), die mit der Hochdruck-Rail verbunden ist; und ein elektronisches Steuermodul (32), welches die Menge des Strömungsmittels steuern kann, die von der Pumpe geliefert wird.
  10. Verfahren zur Reduzierung der erforderlichen Menge des Strömungsmittels in einem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir (102), welches in einer Gehäusekammer (98) einer Pumpe (18) gelegen ist, welches Folgendes vorsieht: Orientierung eines Pumpengehäuses (44) der Pumpe derart, dass eine mittlere Längsachse (62) einer Welle der Pumpe sich im wesentlichen in einer horizontalen Ebene erstreckt; Bildung eines Einlassdurchlasses (104) in einer sich drehenden Taumelplatte (50), die an der Pumpenwelle (46) befestigt ist, wobei der Einlassdurchlass Niederdruck-Strömungsmittel von unterhalb eines ersten Höhenniveaus (L) in der Gehäusekammer aufnimmt; Abdichtung eines Teils des Einlassdurchlasses, so dass der Einlassdurchlass kein Strömungsmittel von oberhalb des ersten Höhenniveaus aufnimmt; und Ziehen von Strömungsmittel aus dem Niederdruck-Strömungsmittelreservoir durch den Einlassdurchlass und zu einer axialen Bohrung (72) von mindestens einem sich nicht drehenden Pumpenkolben (60) während eines Ansaughubes des Pumpenkolbens.
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