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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Anschlussklemme und eine Steckverbindung und insbesondere eine
verbesserte Anschlussklemme mit einem Draht-Druckkontaktteil, mit
dem ein Draht derart druckkontaktiert wird, dass sich der Draht
in einer Richtung senkrecht zu der Anschlussverbindungsrichtung
erstreckt.
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Weiterhin betrifft die Erfindung
eine Steckverbindung mit einem Gehäuse, in dem eine Vielzahl von
Anschlussklemmen aufgenommen sind, die jeweils mit Drähten verbunden
sind, und insbesondere eine derartige Steckverbindung, in der die
elektrische Verbindung jeder Anschlussklemme geprüft werden kann,
indem ein Fühler
eines Testgerätes
von außerhalb
des Gehäuses
in Kontakt mit der Anschlussklemme gebracht wird.
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Eine Metall-Anschlussklemme aus dem Stand
der Technik wird ausgebildet, indem ein elektrisch leitendes Metallblech
geschnitten und gebogen wird, wobei diese Metall-Anschlussklemme einen schmalen, länglichen
Kasten-artigen Körper
mit einer entlang der gesamten Länge
gleichbleibenden Dicke aufweist (siehe zum Beispiel
JP-A-10-294138 und insbesondere
die Seiten 2 und 3,
1).
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Wie in 23 gezeigt,
ist ein vorderer Teil (der linke Teil in 23) einer derartigen Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 zu
einem Anschlussverbindungsteil 110 für die Verbindung mit einem
entsprechenden Metall-Anschluss ausgebildet, während ein hinterer Teil derselben
(der rechte Teil in 23)
zu einem Draht-Druckkontaktteil 120 ausgebildet ist, mit
dem ein Draht D druckkontaktiert werden kann.
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Der Anschlussverbindungsteil 110 wird
ausgebildet, indem ein entsprechender Teil eines Metallblechs zu
einer rechteckigen Rohrform mit vier Eckteilen 111 gebogen
wird, wobei Endteile dieses Metallblechteils an einem oberen Wandteil
dieses Anschlussverbindungsteils übereinander gelegt sind. Ein
elastischer Kontaktteil 112 für den elastischen Kontakt mit
einem entsprechenden Metall-Anschluss ist innerhalb dieses Anschlussverbindungsteils
vorgesehen.
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Der Draht-Druckkontaktteil 120 wird
ebenfalls ausgebildet, indem ein entsprechender Teil des Metallblechs
zu einer rechteckigen Rohrform mit vier Eckteilen 121 gebogen
wird. Vertiefungen 123 sind an hinteren Endteilen von oberen
und unteren Platten 122U und 122L ausgebildet,
um jeweils ein Paar von Druckkontaktklingen 124 vorzusehen,
mit denen der Draht D druckkontaktiert werden kann. Die Klingenbreite
des Paares von Druckkontaktklingen 124 ist allgemein gleich
der Breite des rechteckigen Rohrkörpers.
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Es ist eine Druckkontakt-Steckverbindung aus
dem Stand der Technik bekannt, die eine Vielzahl von oben beschriebenen
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen sowie ein Gehäuse zum
Aufnehmen der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen umfasst (siehe
zum Beispiel
JP-A-11-191443 und insbesondere
die Seiten 2 und 3 sowie die
8).
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Wie in 24 gezeigt,
umfasst eine derartige Druckkontakt-Steckverbindung 130 eine
Vielzahl von oben beschriebenen Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 100 und
ein Gehäuse 140 zum
Aufnahmen der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 100.
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Das Steckverbindungsgehäuse 140 umfasst eine
Vielzahl von Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 141, um die
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 140 nebeneinander
aufzunehmen. Aufnahmeteile 142a und 142b sind
in jeder Anschlussklemmen-Aufnahmekammer 141 ausgebildet und
an einem im wesentlichen zentralen Teil der Anschlussklemmen-Aufnahmekammer 141 in
einer Anschlusseinführungsrichtung
(nach links in 24) angeordnet.
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Wenn der Draht D durch das Paar von Druckkontaktklingen 124 der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 in der Anschlussklemmen-Aufnahmekammer 141 druckkontaktiert
wird, werden Stoßteile 101a und 101b,
die jeweils auf der oberen und unteren Platte 122U und 122L der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 ausgebildet sind,
jeweils in eine anstoßende
Verbindung mit den Aufnahmeteilen 142a und 142b gebracht,
sodass eine Druckkraft empfangen wird.
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Dadurch wird eine Verformung der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 im
Vergleich zu dem Fall verhindert, wo eine derartige Druckkraft durch
einen vorderen Endteil der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme empfangen
wird.
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Mit dem in den letzten Jahren entwickelten kompakten
Aufbau von elektrischen Teilen ist ein Bedarf für einen kompakten Aufbau der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 sowie für einen kompakten
Aufbau der Druckkontakt- Steckverbindung 130 entstanden.
Die Klingenbreite des Paares von Druckkontaktklingen 124 ist
jedoch wie oben beschrieben gleich der Bereite der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100,
wobei der kompakte Aufbau durch die Größe des Drahtes D begrenzt wird, der
durch die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme druckkontaktiert
werden soll.
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Außerdem besteht das Problem,
dass die Stärke
der Druckkontaktklingen bei einem kompakten Aufbau der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
vermindert wird, wodurch die Druckkontaktkraft herabgesetzt wird.
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Außerdem werden bei der Ausbildung
der oben beschriebenen Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 mit
der Kasten-artigen Form diejenigen Teile des Metallblechs, die jeweils
zu den Eckteilen 121 zu formen sind, einstückig und
parallel zu den benachbarten Vertiefungen 123 gebogen,
sodass die Vertiefungen 123 geweitet werden, was zu dem
Problem führt,
dass die Verarbeitungspräzision der
Druckkontaktklingen 124 herabgesetzt wird.
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Wenn in der Druckkontakt-Steckverbindung 130 der
Draht D mit dem Paar von Druckkontaktklingen 124 in Druckkontakt
gebracht wird, stoßen
die Stoßteile 101a und 101b der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 100 jeweils gegen die
Aufnahmeteile 142a und 142b des Steckverbindungsgehäuses 140 und
werden durch dasselbe gehalten. Die Dicke der Stoßteile 101a und 101b kann
jedoch nur gleich oder ungefähr
zwei Mal so groß wie
die Blechdicke vorgesehen werden, sodass die Möglichkeit besteht, dass die
Stoßteile 101a und 101b bei
Anwendung der Druckkraft in die Aufnahmeteile 142a und 142b schneiden,
sodass das Steckverbindungsgehäuse 140 eine
Beschädigung,
Verformung oder ähnliches
erfährt.
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Herkömmlicherweise werden elektrische
Teile, elektrische Einrichtungen, Steuerplatinen usw., die in einem
Fahrzeug oder ähnlichem
zueinander beabstandet angebracht sind, durch einen Kabelbaum miteinander
verbunden, der eine Vielzahl von Drahtgruppen umfasst, wobei vorbestimmte
Steckverbindungen mit vorbestimmten Drähten verbunden sind.
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Wenn bei einem derartigen Kabelbaum
ein Problem mit einer der Steckverbindungen auftritt, wird diese
Steckverbindung mit ihren sich nach außen erstreckenden Drähten von
dem Kabelbaum abgeschnitten und wird eine Ersatz-Steckverbindung mit
zuvor damit verbundenen Drähten
verwendet, wobei die Drähte
der Ersatz-Steckverbindung jeweils mit entsprechenden Drähten des
Kabelbaums verbunden werden, um die Funktion wiederherzustellen. In
diesem Fall muss bestätigt
werden, ob die ursprünglichen
Drähte
des Kabelbaums korrekt mit den jeweiligen Drähten der Ersatz-Steckverbindung
verbunden wurden.
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In den letzten Jahren hat sich mit
der Nutzung einer vermehrten Anzahl von elektrischen Teilen und
Steuerschaltungen eine Tendenz abgezeichnet, dass Steckverbindungen
eine immer höhere
Anzahl von Anschlussklemmen aufnehmen. Dadurch wird die Aufnahmedichte
erhöht,
was wiederum höhere
dimensionale Anforderungen für
die Kontrolle die Anschlussklemmen mit sich bringt.
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Wenn also zum Beispiel die elektrische
Verbindung einer Anschlussklemme geprüft werden soll, muss vermieden
werden, das der Fühler
eines Testgeräts
in direkten Kontakt mit einem elektrischen Kontaktteil der Anschlussklemme
gebracht wird. Deshalb wurde ein Typ von Steckverbindung vorgeschlagen,
in dem die elektrische Verbindung jeder Anschlussklemme geprüft werden
kann, ohne den Fühler
in Kontakt mit dem elektrischen Kontaktteil zu bringen.
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Bei der in 25 gezeigten Steckverbindung 201 sind
Prüflöcher 209,
die jeweils Hohlräumen 207 entsprechen,
durch einen hinteren Teil einer unteren Wand 205 eines
Gehäuses 203 ausgebildet. Eine
untere Metallwand (untere Oberflächenplatte) 213 jeder
Druckkontakt-Anschlussklemme 211 ist dem entsprechenden
Prüfloch 209 gegenüber angeordnet,
und die Innenseite des Prüflochs 9 wird
durch die untere Oberflächenplatte 213 der
Druckkontakt-Anschlussklemme 211 geschlossen.
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Bei dieser Steckverbindung
201 kann
ein Teststange T in das Prüfloch
209 in
dem Gehäuse
203 eingeführt werden
und in eine Stoßverbindung mit
der unteren Oberflächenplatte
213 der
Druckkontakt-Anschlussklemme
211 gebracht werden, um die elektrische
Verbindung der Anschlussklemme zu prüfen (siehe
JP-A-11-204227 ).
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In vielen Fällen werden für einen
Kabelbaum verwendete Steckverbindungen aus einem Kunstharzmaterial
gegossen, das neben den isolierenden Eigenschaften andere vorteilhafte
Eigenschaften wie Stoßfestigkeit,
Formbarkeit und ein leichtes Gewicht bietet. Der Aufbau der Steckverbindung
kann aber unter Umständen
durch die Richtung, in der die gegossene Steckverbindung aus der
Form entnommen wird, eingeschränkt
werden.
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Die Verbindungsrichtung der oben
genannten Steckverbindung 201 mit einer entsprechenden Steckverbindung
sowie die Einführungsrichtung
der Anschlussklemmen in die Steckverbindung 101 stimmen
miteinander überein,
d.h. entsprechen der durch den Pfeil „a" in 25 angegebenen
Richtung. Deshalb stimmt auch die Entnahmerichtung der Steckverbindung
aus der Form mit dieser Richtung „a" überein.
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Bei der oben beschriebenen Steckverbindung
werden jedoch die Prüflöcher 9,
die jeweils den Hohlräumen
entsprechen, durch die Wand in einer Richtung senkrecht zu der Entnahmerichtung
aus der Form ausgebildet. Wegen dieser Ausrichtung muss die Form
eine zusätzliche
Schieberform aufweisen, wodurch ihr Aufbau komplexer wird. Dadurch
werden die Kosten für
die Form unvorteilhaft erhöht.
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Um mit dieses Problem zu beseitigen,
wurde beispielsweise auf die Ausbildung von Prüflöchern verzichtet, wobei ein
Prüfstab
durch ein Drahtausführloch
am hinteren Ende der Steckverbindung eingeführt und in eine Stoßverbindung
mit der Metallanschlussklemme gebracht wurde, um eine Prüfung auf elektrische
Verbindung vorzunehmen. In diesem Fall stören sich der Draht und das
Testgerät
gegenseitig, sodass die Handhabung schwierig ist.
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Insbesondere wenn die Drähte am Drahtausführloch durch
einen verbundenen Deckel wie bei der Steckverbindung von
25 zu einer gewinkelten Form
gebogen werden, kann der Teststab nicht in das Drahtausführloch eingeführt werden,
sondern muss in eine am vorderen Ende der Steckverbindung ausgebildete
Hohlraumöffnung
eingeführt
werden, wodurch möglicherweise
die Anschlussklemme beschädigt
werden kann.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen kompakten Aufbau für
eine Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
und einen kompakten Aufbau für
eine Druckkontakt-Steckverbindung sowie eine vorteilhafte Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
und eine vorteilhafte Druckkontakt-Steckverbindung anzugeben, bei
denen die Zuverlässigkeit
der Druckkontaktverbindung erhöht
ist.
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Es ist außerdem eine andere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Steckverbindung anzugeben, in der
ein Gehäuse
mit Löchern
für eine
Prüfung
auf elektrische Verbindung unter Verwendung einer Form mit einem
einfachen Aufbau gegossen werden kann, sodass die Kosten für die Form
niedrig sind.
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Um die oben genannten Aufgaben zu
lösen, ist
gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Anschlussklemme angegeben, die umfasst:
einen
Anschlussverbindungsteil, der eine Rohrform aufweist und einen entsprechenden
Anschluss aufnehmen kann,
einen Draht-Druckkontaktteil, der
eine Druckkontakt klinge zum Druckkontaktieren eines Drahtes umfasst,
wobei die Druckkontaktklinge eine Klingenbreite aufweist, die größer ist
als die Breite des Anschlussverbindungsteils, und
einen Verbindungsteil,
der den Anschlussverbindungsteil und den Draht-Druckkontaktteil
miteinander verbindet,
wobei die Druckkontaktrichtung, in welcher
der Draht mit dem Draht-Druckkontaktteil druckkontaktiert wird, parallel
zu der Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils
ist.
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Bei dem oben beschriebenen Aufbau
umfasst der Draht-Druckkontaktteil
die Druckkontakt klinge, deren Klingenbreite größer als die Breite des Anschlussverbindungsteils
ist, sodass auch wenn der Anschlussverbindungsteil mit einem kompakten Aufbau
ausgebildet wird, die Zuverlässigkeit
der Druckkontaktverbindung durch die Druckkontaktklinge aufgrund
eines kompakten Aufbaus der Druckkontakt-Anschlussklemme nicht vermindert
wird.
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Die Druckkontaktklinge der Druckkontakt-Anschlussklemme,
die durch den Verbindungsteil parallel mit dem Anschlussverbindungsteil
verbunden ist, wird unabhängig
von dem Anschlussverbindungsteil ausgebildet.
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Deshalb wird die Verarbeitungspräzision der Druckkontaktklinge
nicht beeinträchtigt,
wenn der Anschlussverbindungsteil ausgebildet wird.
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Vorzugsweise weist der Verbindungsteil
eine Druckkontakt-Empfangsfläche zum
Empfangen einer Druckkraft auf, die auf die Druckkontaktklinge einwirkt.
Die Druckkontakt-Empfangsfläche
stößt gegen eine
Innenwand eines Steckverbindungsgehäuses, sodass die Druckkontaktkraft
durch die Innenwand des Steckverbindungsgehäuses über die Druckkontakt-Empfangsfläche empfangen
wird, wenn der Draht durch die Druckkontaktklinge druckkontaktiert wird.
Die Druckkontakt-Empfangsfläche
wird vorzugsweise an der Rückseite
der Druckkontaktklinge ausgebildet.
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Bei dem oben beschriebenen Aufbau
wird die Druckkontaktkraft zum Druckkontaktieren des Drahts mit
der Druckkontaktklinge von der Innenwand des Steckverbindungsgehäuses über die Druckkontakt-Empfangsfläche empfangen,
die an der Rückseite
der Druckkontaktklinge ausgebildet ist.
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Dadurch kann der Druck der Druckkontakt-Anschlussklemme,
der während
des Druckkontaktierens auf die Innenwand des Steckverbindungsgehäuses wirkt,
reduziert werden, wodurch eine Beschädigung und Verformung des Steckverbindungsgehäuses verhindert
werden können.
Außerdem wirkt
die Druckkontaktkraft nicht auf den Anschlussverbindungsteil, sodass
eine Verformung des Anschlussverbindungsteils verhindert wird.
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Vorzugsweise wird die Druckkontaktklinge durch
eine flache Platte gebildet, die eine Vertiefung aufweist, mit welcher
der Draht druckkontaktiert wird.
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Vorzugsweise ist der Draht-Druckkontaktteil mit
einem vorbestimmten Abstand zu dem Anschlussverbindungsteil in einer
Richtung senkrecht zu der Druckkontaktrichtung beabstandet.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
ist weiterhin eine Steckverbindung angegeben, die umfasst:
eine
Vielzahl von Anschlussklemmen, und
ein Steckverbindungsgehäuse zum
Aufnehmen der Anschlussklemmen, wobei jede der Anschlussklemmen
umfasst:
einen Anschlussverbindungsteil, der eine Rohrform aufweist
und einen entsprechenden Anschluss aufnehmen kann,
einen Draht-Druckkontaktteil
mit einer Druckkontaktklinge zum Druckkontaktieren eines Drahts,
wobei die Druckkontaktklinge eine Klingenbreite aufweist, die größer als
die Breite des Anschlussverbindungsteils ist, und
einen Verbindungsteil,
der den Anschlussverbindungsteil mit dem Draht-Druckkontaktteil
verbindet,
wobei die Druckkontaktrichtung, in welcher der Draht mit
dem Draht-Druckkontaktteil druckkontaktiert wird, parallel zu der
Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils ist,
und
wobei die Anschlussverbindungsteile der Anschlussklemmen
in dem Steckverbindungsgehäuse
parallel aufgenommen werden, sodass die Druckkontakt klingen gestaffelt
angeordnet sind.
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Bei dem oben beschriebenen Aufbau
werden die Anschlussverbindungsteile der Vielzahl von Druckkontakt-Anschlussklemmen
(die jeweils den Draht-Druckkontaktteil und den Anschlussverbindungsteil
aufweisen, die durch den Verbindungsteil derart miteinander verbunden
sind, dass die Druckkontaktrichtung des Draht-Druckkontaktteils
parallel zu der Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils
ist) derart in dem Steckverbindungsgehäuse nebeneinander aufgenommen, dass
die Druckkontaktklingen der Druckkontakt-Anschlussklemmen gestaffelt angeordnet
sind. Also auch wenn die Anschlussverbindungsteile der Druckkontakt-Anschlussklemmen
gestaffelt und eng zueinander beabstandet in dem Steckverbindungsgehäuse aufgenommen
werden, wird eine gegenseitige Störung von benachbarten Druckkontaktklingen
verhindert.
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Deshalb kann die Klingenbreite der
Druckkontaktklingen vergrößert werden,
um die Stärke
derselben zu erhöhen,
ohne dadurch den Abstand der nebeneinander angeordneten Druckkontakt-Anschlussklemmen
zu vergrößern. Außerdem kann
das Steckverbindungsgehäuse
mit einem kompakten Aufbau ausgebildet werden, wobei der Abstand
der nebeneinander angeordneten Druckkontakt-Anschlussklemmen reduziert
wird, sodass die Druckkontakt-Steckverbindung mit einem kompakten
Aufbau ausgebildet werden kann.
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Vorzugsweise weist der Verbindungsteil
eine Druckkontakt-Empfangsfläche auf,
die gegen eine Innenwand des Steckverbindungsgehäuses stößt, sodass eine auf die Druckkontaktklinge
wirkende Druckkontaktkraft durch die Innenwand des Steckverbindungsgehäuses empfangen
wird, wenn der Draht durch die Druckkontaktklinge druckkontaktiert wird.
Das Steckverbindungsgehäuse
weist einen Stützwerkzeug-Einführteil auf,
in den ein Stützwerkzeug
zum Empfangen der Druckkontaktkraft über die Innenfläche des
Steckverbindungsgehäuses
eingeführt
wird.
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Bei dem oben beschriebene Aufbau
wird die Druckkontaktkraft über
die Druckkontakt-Empfangsfläche
durch das in den Stützwerkzeug-Einführteil des
Steckverbindungsgehäuses
eingeführte
Stützwerkzeug
empfangen. Dadurch wird verhindert, dass das Steckverbindungsgehäuse und
die Anschlussklemme während
der Druckkontaktierung verformt werden, wobei außerdem der Draht einfach und
positiv durch die Druckkontaktklinge druckkontaktiert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
ist weiterhin eine Steckverbindung angegeben, die umfasst:
ein
Gehäuse,
und
eine Anschlussklemme, die in dem Gehäuse aufgenommen wird und einen
Drahtverbindungsteil aufweist, der einen Draht mit einem Verlängerungsteil verbindet,
der sich von dem Drahtverbindungsteil erstreckt,
wobei der
Verlängerungsteil
einen leitenden Teil aufweist, der in einer Richtung ausgebildet
ist, die eine Richtung schneidet, in der die Anschlussklemme in das
Gehäuse
eingeführt
wird, und
wobei das Gehäuse
ein Öffnungsloch
aufweist, durch das wenigstens ein Teil des leitenden Teils nach
außen
freiliegt.
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Ein Beispiel des Steckverbindungsgehäuses ist
aus einem Kunstharz geformt, und eine Vielzahl von Anschlussklemmen-Aufnahmekammern (Unterteilungen)
zum Aufnehmen der Anschlussklemmen sind in dem Gehäuse ausgebildet.
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Ein Beispiel für die Anschlussklemme ist eine Druckkontakt-Anschlussklemme,
die einen elektrischen Kontaktteil umfasst, der an einem vorderen Ende
derselben ausgebildet ist, während
der Druckkontaktteil an einem hinteren Ende derselben vorgesehen
ist. Ein Beispiel für
den leitenden Teil ist ein sich nach oben erstreckender Teil, der
senkrecht relativ zu dem Verlängerungsteil
gebogen ist, der sich zwischen dem elektrischen Kontaktteil und
dem Druckkontaktteil erstreckt.
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Bei dem oben beschriebenen Aufbau
weist die Anschlussklemme den leitenden Teil auf, der beispielsweise
nach oben in einer Richtung vorsteht, die die Einführrichtung
der Anschlussklemme schneidet, sodass das Öffnungsloch (das heißt, eine Öffnung oder
ein Loch für
eine elektrische Prüfung)
zum Freilegen des leitenden Teils in der Entnahmerichtung aus der
Form ausgebildet werden kann. Deshalb muss keine komplexe Form mit
einer Schieberform oder ähnlichem
wie für
den Aufbau aus dem Stand der Technik verwendet werden, in dem Löcher zum Prüfen der
elektrischen Verbindung in der Richtung senkrecht zu der Entnahmerichtung
aus der Form ausgebildet sind, sodass der Aufbau der Form vereinfacht
und dadurch die Kosten für
die Form vermindert werden können.
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Diese Steckverbindung löst also
das mit dem Stand der Technik verbundene Problem, nämlich den komplizierten
Aufbau der Form und die erhöhten Kosten
für die
Form.
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Vorzugsweise öffnet sich das Öffnungsloch in
einer Richtung, in der das Gehäuse
mit einem entsprechenden Gehäuse
verbunden wird.
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Bei dem oben beschriebenen Aufbau
können
ein Fühler
eines Testgeräts
und der auf die elektrische Verbindung zu prüfende Anschluss aus derselben
Richtung aus nächster
Nähe betrachtet
werden, sodass der Fühler
problemlos zu dem richtigen auf elektrische Verbindung zu prüfenden Anschluss geführt werden
kann. Die Prüfung
auf elektrische Verbindung kann also einfach durchgeführt werden.
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Vorzugsweise ist der leitende Teil über den Drahtverbindungsteil
elektrisch mit dem Draht verbunden.
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Vorzugsweise wird bei der Steckverbindung der
Verlängerungsteil
durch eine leitende Platte gebildet. Der leitende Teil wird gebildet,
indem die leitende Platte gefaltet wird.
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Die oben genannten Aufgaben und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden durch die folgende ausführliche
Beschreibung von bevorzugten beispielhaften Ausführungsformen mit Bezug auf
die beigefügten
Zeichnungen verdeutlicht:
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine erste Ausführungsform
einer Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme gemäß der Erfindung vollständig zeigt;
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2 ist
eine Ansicht der Herstellung der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme von 1;
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3 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der ersten Ausführungsform
einer Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
gemäß der Erfindung von
vorne;
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4 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
von 3 von hinten;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht eines Zustands, in dem die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen
in ein Steckverbindungsgehäuse von 4 einzusetzen sind;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht eines Zustands, in dem die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen
in dem Steckverbindungsgehäuse von 5 aufgenommen sind;
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7 ist
eine perspektivische Querschnittansicht entlang der Linie VII–VII von 6;
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8 ist
eine Querschnittansicht entlang der Linie VII-VII von 6;
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9 ist
eine Querschnittansicht entlang der Linie IX–IX von 6;
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10 ist
eine perspektivische Ansicht des Steckverbindungsgehäuses, mit
dem die Drähte druckkontaktiert
sind;
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11 ist
eine Längsquerschnittsansicht
der Druckkontakt-Anschlussklemme, mit der die Drähte druckkontaktiert sind;
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12 ist
eine Längsquerschnittansicht
der Druckkontakt-Anschlussklemme,
mit der die Drähte druckkontaktiert
sind;
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13 ist
eine perspektivische Ansicht einer Steckverbindung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung von unten vorne, die einen Zustand einer Prüfung auf
elektrische Verbindung zeigt;
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14 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der Steckverbindung von 13;
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15 ist
eine perspektivische Ansicht einer Anschlussklemme von 14;
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16 ist
eine Ansicht, die das Verfahren zum Ausbilden der Anschlussklemmen
von 15 aus einem Metallblech
zeigt;
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17 ist
eine vergrößerte Ansicht
eines wichtigen Teils der Anschlussklemme von 15;
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18 ist
eine perspektivische Explosionsansicht der Steckverbindung von 13 von vorne und oben;
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19 ist
eine perspektivische Ansicht der Steckverbindung mit verbundenen
Drähten
von hinten;
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20 ist
eine Längsquerschnittansicht,
die eine Prüfung
auf elektrische Verbindung für
eine Anschlussklemme zeigt, die in einer unteren Aufnahmekammer
aufgenommen ist;
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21 ist
eine Längsquerschnittansicht,
die eine elektrische Verbindung für eine Anschlussklemme zeigt,
die in einer oberen Aufnahmekammer aufgenommen ist;
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22A bis 22C sind perspektivische
Ansichten, die jeweils modifizierte Anschlussklemmen zeigen;
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23 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme
aus dem Stand der Technik zeigt;
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24 ist
eine Längsquerschnittansicht,
die eine Druckkontakt-Steckverbindung aus dem Stand der Technik
zeigt; und
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25 ist
eine Querschnittansicht einer Steckverbindung mit Prüflöchern aus
dem Stand der Technik.
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Im Folgenden wird eine erste Ausführungsform
einer Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme und einer Druckkontakt- Steckverbindung gemäß der Erfindung
mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht der vollständigen ersten Ausführungsform
der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme der Erfindung, und 2 ist eine Herstellungsansicht
der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme von 1.
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Wie in 1 gezeigt,
umfasst die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 dieser
Ausführungsform
einen Anschlussverbindungsteil 20 mit einer Rohrform, der
an einem Ende einer Basisplatte 21L aus einem elektrisch
leitenden Metallblech ausgebildet ist, wobei ein Draht-Druckkontaktteil 30 an dem
anderen Ende der Basisplatte 21L ausgebildet ist und ein
Draht D mit diesem Draht-Druckkontaktteil 30 derart druckkontaktiert
werden kann, dass sich der Draht D in einer Richtung senkrecht zu
einer Anschlussverbindungsrichtung (in der Richtung des Pfeils A
in 1) erstreckt.
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Der Draht-Druckkontaktteil 30 und
der Anschlussverbindungsteil 20 sind durch einen Verbindungsteil 40 derart
miteinander verbunden, dass die Druckkontaktrichtung des Draht-Druckkontaktteils 30 parallel
zu der Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils 20 ist.
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Wie in 1 und 2 gezeigt, wird der Anschlussverbindungsteil 20 ausgebildet,
in dem ein Blechteil aus einem elektrisch leitenden Metallblech (Blechmaterial) 11 gestanzt
wird und dann zu einem Rohrkörper
mit rechteckigem Querschnitt mit einer überlagerten oberen Platte 21U gebogen wird.
Ein entsprechender Anschluss kann in den Innenraum 22 innerhalb
des Anschlussverbindungsteils 20 eingeführt werden.
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Um diese Metall-Anschlussklemme positiv mit
dem entsprechenden Anschluss zu verbinden, ist ein elastischer und
zurückgebogener
Kontaktteil 23 (der elastisch verformt werden kann) in
dem Innenraum 22 angeordnet. Ein elastisch verformbarer Sperrteil 24 ist
auf der oberen Platte 21U ausgebildet, und wenn die Metall-Anschlussklemme
in ein weiter unten beschriebenes Steckverbindungsgehäuse 60 (siehe 4) eingesetzt wird, verhindert
dieses Sperrteil 24, dass die Metall-Anschlussklemme herausgezogen
wird.
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Der Verbindungsteil 40 weist
eine L-Form auf und umfasst einen horizontalen Teil 41,
der einstückig
mit der Basisplatte 21L des Anschlussverbindungsteils 20 ausgebildet
ist und sich von dieser erstreckt, sowie einen vertikalen Teil 42,
der sich von einem hinteren Ende dieses horizontalen Teils 41 vertikal
nach oben erstreckt. Der Draht-Druckkontaktteil 30 ist
einstückig
an einem oberen Ende des vertikalen Teils 42 ausgebildet.
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Deshalb ist die Druckkontaktrichtung
des Draht-Druckkontaktteils 30 parallel
zu der Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils 20,
wobei der Draht-Druckkontaktteil 30 mit einem vorbestimmten
Abstand H von einer Zentrumslinie (Achse) CL1 des Anschlussverbindungsteils 20 beabstandet
ist.
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Der Verbindungsteil 40 kann
derart geformt sein, dass er nur den vertikalen Teil aufweist, der
sich von dem hinteren Ende der Basisplatte 21L des Anschlussverbindungsteils 20 vertikal
nach oben erstreckt.
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Zwei (eine obere und eine untere)
flache Platten-artige Druckkontaktklingen 31 sind an dem Draht-Druckkontaktteil 30 ausgebildet,
und eine Vertiefung 32 zum Druckkontaktieren des Drahtes
D ist an einem in der Breite zentralen Teil jeder Druckkontaktklinge 31 ausgebildet.
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Die Klingenbreite „B" der Druckkontaktklingen 31 ist
größer als
die Breite „b" des Anschlussverbindungsteils 20,
und eine ausreichende Stärke
der Druckkontaktklinge 31 wird sichergestellt, sodass eine
ausreichende Druckkontaktkraft erhalten werden kann.
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Eine Druckkontakt-Empfangsfläche 33 ist
an einer hinteren Seite (linken Seite in 1) der Druckkontaktklingen 31 ausgebildet,
und wenn der Draht D durch die Druckkontaktklingen 31 druckkontaktiert wird,
stößt diese
Druckkontakt-Empfangsfläche 33 gegen
eine Innenwand des Steckverbindungsgehäuses, sodass eine Druckkontaktkraft,
die auf die Druckkontaktklingen 31 wirkt, durch die Innenwand des
Steckverbindungsgehäuses
getragen werden kann.
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Bei der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 dieser
Ausführungsform
weist der Draht-Druckkontaktteil 30 die Druckkontaktklingen 31 auf,
deren Klingenbreite „B" größer als
die Breite „b" des Anschlussverbindungsteils 20 ist.
Wenn also der Anschlussverbindungsteil 20 mit einem kompakten
Aufbau ausgebildet wird, weil die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 mit
einem kompakten Aufbau vorgesehen wird, wird die Zuverlässigkeit der
Druckkontaktverbindung durch die Druckkontaktklingen 31 nicht
herabgesetzt.
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Die Druckkontaktklingen 31 des Draht-Druckkontaktteils 30,
der durch den Verbindungsteil 40 mit dem Anschlussverbindungsteil 20 parallel
verbunden wird, werden unabhängig
von dem Anschlussverbindungsteil 20 ausgebildet.
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Wenn nämlich das Blechmaterial 11 derart gestanzt
wird, dass die Vertiefungen 32 in den Druckkontaktklingen 31 mit
einem vorbestimmten Abstand zu dem Anschlussverbindungsteil 20 beabstandet sind,
werden diese Vertiefungen 32 später bei einer Biegeoperation
während
der Ausbildung des Anschlussverbindungsteils 20 nicht beeinflusst.
Wenn außerdem
das Paar von Druckkontaktklingen 31 gebogen wird, wird
kein Teil parallel zu den Vertiefungen 32 gebogen, sodass
keine verminderte Verarbeitungspräzision der Druckkontaktklingen 31 wie
etwa eine Erweiterung der Vertiefungen 32 auftritt.
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Im Folgenden wird die erste Ausführungsform
der Druckkontakt-Steckverbindung der Erfindung mit Bezug auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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3 und 4 sind perspektivische Explosionsansichten
der ersten Ausführungsform
der Druckkontakt-Steckverbindung der Erfindung jeweils von vorne
und von hinten.
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Wie in 3 und 4 gezeigt, umfasst die Druckkontakt-Steckverbindung 50 dieser
Ausführungsform
das Steckverbindungsgehäuse 60,
um die Anschlussverbindungsteile 20 einer Vielzahl von Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 nebeneinander
derart aufzunehmen, dass die Paare von Druckkontaktklingen 31 der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 gestaffelt
angeordnet sind, wobei ein Deckel 70 mit einem hinteren
Ende des Steckverbindungsgehäuses 60 verbunden
ist, um die durch die Druckkontaktklingen 31 druckkontaktierten Teile
der Drähte
D zu bedecken.
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Ein Steckverbindungsgehäuse 60 mit
einer allgemein rechtwinkligen Parallelepipedform ist aus einem
isolierenden Kunstharz ausgebildet, wobei eine Vielzahl von Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 61 in
einem unteren Abschnitt des Innenraums dieses Steckverbindungsgehäuses ausgebildet
sind, um eine Vielzahl von Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 nebeneinander
aufzunehmen. Anschlusseinstecköffnungen 61a sind
an einer vorderen Oberfläche
(linken Oberfläche
in 3) des Steckverbindungsgehäuses ausgebildet,
und entsprechende Anschlüsse
können
durch diese Anschlusseinstecköffnungen 61a eingesteckt
werden.
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Stützteil-Einführteile 62 (die als
Stützwerkzeug-Einführteil dienen)
zum Aufnehmen eines weiter unten beschriebenen Stützwerkzeugs 80 (siehe 9) sind in einem oberen
Teil des Innenraums des Steckverbindungsgehäuses ausgebildet.
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Eine Stützteil-Gleitoberfläche 63 (die
als Stützwerkzeug-Einführteil dient)
zum Führen
einer Gleitbewegung eines Stützteils 82b des
Stützwerkzeugs 80 ist
auf einer unteren Oberfläche
des Steckverbindungsgehäuses 60 ausgebildet.
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Eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten
Führungsvertiefungen 64U sind
in einem hinteren Ende (linken Ende von 4) einer oberen Platte 60U des
Steckverbindungsgehäuses 60 ausgebildet, während eine
Vielzahl von nebeneinander angeordneten Führungsvertiefungen 64L in
einem hinteren Ende (linken Ende in 4)
einer unteren Platte 60L des Steckverbindungsgehäuses ausgebildet
sind. Diese Vertiefungen 64U und 64L führen und
halten die sich vertikal erstreckenden isolierten Leiter (Drähte) D.
Trennwände 65 zum
Trennen der Vielzahl von Drähten
D sind an einer hinteren Endoberfläche des Steckverbindungsgehäuses 60 ausgebildet,
wobei sie zwischen der Reihe von oberen Führungsvertiefungen 64U und
der Reihe von unteren Führungsvertiefungen 64L angeordnet
sind und sich vertikal erstrecken.
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Ein elastisch verformbarer Sperrarm 66 ist an
einer oberen Oberfläche
der oberen Platte 60U des Steckverbindungsgehäuses 60 ausgebildet,
und wenn die Druckkontakt-Steckverbindung 50 mit einem
entsprechenden Steckverbindungsteil wie etwa einer Buchse verbunden
wird, verhindert dieser Sperrarm 66, dass die Steckverbindung 50 von
dem entsprechenden Steckverbindungsteil gelöst wird. Haltevorsprünge 68 sind
jeweils an Außenflächen von
gegenüberliegenden
Seitenplatten 67 des Steckverbindungsgehäuses 60 ausgebildet,
und wenn der Deckel 70 an dem Steckverbindungsgehäuse angebracht
wird, halten diese Haltevorsprünge 68 den
Deckel 70.
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Wie in 3 und 4 gezeigt, weist der Deckel 70 eine
im wesentlichen flache platten-artige Form auf, wobei die Sperrarme 71 an
diesem Deckel ausgebildet sind und von der rechten und linken Seite des
Deckels vorstehen. Diese Sperrarme 71 sind haltend mit
jeweils den Haltevorsprüngen 68 des
Steckverbindungsgehäuses 60 verbunden,
um zu verhindern, dass der Deckel 70 von dem Steckverbindungsgehäuse 60 gelöst wird.
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Führungsrippen 51a,
die den Führungsvertiefungen 64U entsprechen,
sind in einer oberen Oberfläche
des Deckels 70 derart ausgebildet, dass sie die Drähte D nach
hinten führen,
während
Führungsrippen 51a,
die den Führungsvertiefungen 64L entsprechen,
in einer unteren Oberfläche
des Deckels 70 derart ausgebildet sind, dass sie die Drähte D nach
hinten führen.
Die Führungsrippen 51a erstrecken
sich in einer nach vorne und hinten verlaufenden Richtung. Druckvorsprünge 72 zum
Drücken
der isolierten Leiter (Drähte)
D in der Druckkontaktrichtung sind auf einer Innenoberfläche des
Deckels 70 ausgebildet.
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Im Folgenden wird ein Verfahren zum
Druckkontaktieren von Metall-Anschlussklemmen 10 in das Steckverbindungsgehäuse 60 beschrieben.
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Wie im Detail mit Bezug auf 1 beschrieben, ist die Klingenbreite „B" der Druckkontaktklingen 31 der
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 größer als
die Breite „b" des Anschlussverbindungsteils 20,
sodass wenn alle Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 eng
nebeneinander in derselben Haltung angeordnet sind, die Druckkontaktklingen 31 von
benachbarten Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 einander
stören.
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Deshalb werden die nebeneinander
anzuordnenden Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 wie
in 5 gezeigt alternierend
invertiert (d.h. um die Zentrumslinie CL1 der entsprechenden Anschlussverbindungsteile 20 um
180° Grad
gedreht), wobei dann die Anschlussverbindungsteile 20 dieser Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 jeweils in
die Anschlussaufnahmekammern 61 des Steckverbindungsgehäuses 60 eingeführt werden.
Die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 werden derart
in das Steckverbindungsgehäuse 60 eingeführt, dass
ihre Anschlussverbindungsteile 20 jeweils in die Anschlussaufnahmekammern 61 von
der hinteren Seite (von der linken Seite in 5) des Steckverbindungsgehäuses 60 eingeführt werden.
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Obwohl nämlich die Anschlussverbindungsteile 20 der
Vielzahl von Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 nebeneinander
in dem Steckverbindungsgehäuse 60 aufgenommen
werden, sind die Draht-Druckkontaktteile 30 (die jeweils
nicht mit dem Anschlussverbindungsteil 20 ausgerichtet
sind) gestaffelt angeordnet, das heißt alternierend nahe zu der
oberen Platte 60 und der unteren Platte 60L des Steckverbindungsgehäuses wie
in 6 bis 8 gezeigt angeordnet.
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Deshalb ist der Draht-Druckkontaktteil 30 parallel
zu der Anschlussverbindungsrichtung des Anschlussverbindungsteils 20 angeordnet,
weil der Verbindungsteil 40 der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 vorgesehen
ist und der Draht-Druckkontaktteil 30 mit
dem vorbestimmten Abstand H zu der Zentrumslinie (Achse) CL1 des
Anschlussverbindungsteil 20 beabstandet ist. Die Draht-Druckkontaktteile 30 sind
derart angeordnet, das sie alternierend gegen die Innenseiten der
oberen und unteren Führungsvertiefungen 64U und 64L in
dem Steckverbindungsgehäuse 60 anstoßen. Bei
dieser Anordnung sind die Druckkontaktklingen 31 von zwei
benachbarten Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 mit
einem ausreichenden Abstand zueinander benachbart.
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In der Druckkontakt-Steckverbindung 50 der vorliegenden
Ausführungsform
ist also die Vielzahl von Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 alternierend
invertiert, sodass ihre Druckkontaktklingen 31 alternierend
in einer oberen und einer unteren Position angeordnet sind, wobei
bei dieser Anordnung ausreichender Raum zwischen den benachbarten
Druckkontaktklingen 31 vorgesehen wird. Also auch wenn
die Anschlussverbindungsteile 20 der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 in
dem Steckverbindungsgehäuse
eng nebeneinander aufgenommen werden, wird verhindert, dass benachbarte
Druckkontaktklingen 31 einander stören. Deshalb kann ein kompakter
Aufbau der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 sowie
ein kompakter Aufbau der Druckkontakt-Steckverbindung 50 erreicht
werden.
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Im Folgenden wird die Operation zum
Druckkontaktieren der Drähte
D durch die Druckkontaktklingen 31 in der Druckkontakt-Steckverbindung 50 beschrieben.
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Zuerst wird das Stützwerkzeug 80 entlang der
Stützteil-Einführteile 62 und
der Stützteil-Gleitfläche 63 des
Steckverbindungsgehäuses 60 wie
in 9 gezeigt eingeführt.
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Das Stützwerkzeug 80 umfasst
ein plattenartiges Basisteil 81, die vier nebeneinander
angeordneten schmalen Stützteile 82a,
die sich senkrecht von dem Basisteil 81 erstrecken, um
in die Stützteil-Einführteile 62 eingeführt zu werden,
und den breiten Stützteil 82b,
der sich senkrecht von dem Basisteil 81 und parallel zu
den Stützteilen 82a erstreckt,
um entlang der Stützteil-Gleitoberfläche 63 zu
gleiten.
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Ein entferntes Ende jedes eingeführten Stützteils 82a stößt gegen
eine untere Wandfläche 62a des
entsprechenden Stützteil-Einführteils 62, und
ein entferntes Ende des Stützteils 82b stößt gegen
eine Stoßfläche 63a,
die an einem hinteren Ende der Stützteil-Gleitfläche 63 ausgebildet
ist.
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Die Bodenwandflächen 62a und die Stoßfläche 63a,
die an dem Steckverbindungsgehäuse 60 ausgebildet
sind, sind angeordnet, um den Draht-Druckkontaktteilen 30 der
in dem Steckverbindungsgehäuse 60 aufgenommenen
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 zu
entsprechen, und die entfernten Enden der Stützteile 82a liegen
jeweils den Druckkontakt-Empfangsflächen 33 der
entsprechenden Draht-Druckkontaktteilen 30 über die Innenwand
des Steckverbindungsgehäuses
gegenüber,
während
das entfernte Ende des Stützteils 82b den
Druckkontakt-Empfangsflächen 33 der
entsprechenden Draht-Druckkontaktteile 30 über die
Innenwand des Steckverbindungsgehäuses gegenüberliegt.
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Unter Verwendung einer Druckkontakt-Maschine
(nicht gezeigt) wird jeder Draht D in die Druckkontaktklingen 31 der
entsprechenden Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 in
dem Steckverbindungsgehäuse 60 auf
dem Stützwerkzeug 80 gedrückt, wobei
der Draht D durch die Druckkontaktklingen 31 druckkontaktiert
wird.
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Dabei wird die Druckkontaktkraft über die
Innenwand des Steckverbindungsgehäuses über die Druckkontakt-Empfangsfläche 33 an
der Rückseite der
Druckkontaktklingen 33 jeder Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 durch
den entsprechenden Stützteil 82a (eingeführt entlang
des Stützteil-Einführteils 62 des
Steckverbindungsgehäuses 60)
oder den Stützteil 82b (eingeführt entlang
der Stützteil-Gleitfläche 63 des
Steckverbindungsgehäuses 60)
des Stützwerkzeugs 80 aufgenommen.
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Dadurch wird verhindert, dass die
Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10 und
das Steckverbindungsgehäuse 60 durch
die Druckkontaktlast verformt werden, sodass der Draht D einfach
und positiv durch die Druckkontaktklingen 31 druckkontaktiert werden
kann.
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Dadurch werden Variationen in der
Höhe der Drähte D relativ
zu den Druckkontaktklingen 31 reduziert, wodurch die Zuverlässigkeit
der Druckkontaktverbindung erhöht
wird.
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Wie in 10 gezeigt,
sind die Druckkontaktklingen 31 der nebeneinander angeordneten Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 alternierend
invertiert, sodass die Druckkontaktklingen 31 von benachbarten
Anschlussklemmen 10, die mit den entsprechenden Drähten D druckkontaktiert
werden, alternierend in der oberen Position und der unteren Position
angeordnet sind, wobei die Vielzahl von benachbarten Drähten D mit
einem Abstand druckkontaktiert werden kann, der kleiner als die
Klingenbreit „B" der Druckkontaktklingen 31 ist.
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Nachdem die Drähte D jeweils mit den Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen
druckkontaktiert wurden, wird der Deckel 70 auf dem hinteren Ende
des Steckverbindungsgehäuses 60 wie
in 11 und 12 gezeigt angebracht, wobei
die Sperrarme 71 jeweils mit den Haltevorsprüngen 68 des Steckverbindungsgehäuses 60 gesperrt
werden, sodass die Drähte
D zwischen dem Deckel 70 und dem Steckverbindungsgehäuse 60 gebogen
gehalten werden.
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Die gegenüberliegenden, nach außen geführten Teile
jedes Drahtes, die sich jeweils nach oben und unten erstrecken,
werden durch die Führungsrippen 51a des
Deckels 70 nach hinten geführt und durch ein Bindeglied 73 wie
etwa ein Isolierband gebündelt. 11 zeigt einen Draht D,
der durch die Druckkontaktklingen 31 am oberen Teil der
Steckverbindung druckkontaktiert wird, und 12 zeigt einen Draht D, der durch die
Druckkontaktklingen 31 am unteren Teil der Steckverbindung
druckkontaktiert wird.
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Wenn also jeder Draht D mit den entsprechenden
Druckkontaktklingen 31 in der Druckkontakt-Steckverbindung 50 druckkontaktiert
wird, wirkt keine übermäßige Kontaktierungskraft
auf das Steckverbindungsgehäuse 60 und
den Anschlussverbindungsteil 20 der Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme 10,
sodass die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemmen 10 und
das Steckverbindungsgehäuse 60 nicht
verformt werden, wobei außerdem
jeder Draht D einfach und positiv mit den entsprechenden Druckkontaktklingen 31 druckkontaktiert
werden kann.
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Die Druckkontakt-Metall-Anschlussklemme und
die Druckkontakt-Steckverbindung der Erfindung sind nicht auf die
oben beschriebene Ausführungsform
beschränkt
und können
verschiedene Formen auf der Basis des Gegenstands der Erfindung
annehmen.
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Zum Beispiel wird in der vorstehend
beschriebenen Ausführungsform
eine Vielzahl von ummantelten Drähten
mit den Anschlüssen
druckkontaktiert, wobei aber auch eine Vielzahl von separaten isolierten
Leitern verwendet werden kann, die erhalten wird, indem ein Flachdraht
mit einer Vielzahl von benachbarten und mit einem Isolationsmaterial
bedeckten Leitern unterteilt wird.
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Im Folgenden wird eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
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Wie in 13 und 14 gezeigt, umfasst die Steckverbindung 121 dieser
Ausführungsform
ein Gehäuse 123,
das aus Kunstharz gegossen ist, wobei eine Vielzahl von Anschlussklemmen 125 und
ein weiter unten beschriebenes Drahthalteglied (Halteglied) in dem
Gehäuse 123 aufgenommen
ist.
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Wie in 15 gezeigt,
wird eine Anschlussklemme 125 gebildet, indem ein elektrisch
leitendes Blechmaterial gebogen wird, wobei die Anschlussklemme 125 einen
Kasten-artigen elektrischen Kontaktteil 127 an ihrem vorderen
Teil aufeist.
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Ein elastisches Kontaktteil 129 für den Kontakt
mit einem entsprechenden männlichen
Anschluss (nicht gezeigt) ist durch Biegen ausgebildet und in dem
elektrischen Kontaktteil 127 aufgenommen.
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Ein Halteteil 131 wird durch
Biegen auf einer oberen Oberfläche
des elektrischen Kontaktteils 127 ausgebildet und erstreckt
sich schräg
nach unten zu dem hinteren Ende der Anschlussklemme. Wenn die Anschlussklemme 125 in
das Gehäuse 123 eingeführt wird,
wird der Halteteil 131 in eine haltende Verbindung mit
einem Halteteil (nicht gezeigt) innerhalb des Gehäuses 123 gebracht,
um das Herausziehen der Anschlussklemme 125 zu verhindern.
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Ein Verlängerungsteil 133 ist
an einem hinteren Teil des Anschlusses 125 ausgebildet
und erstreckt sich von einem unteren Plattenteil des Kasten-artigen
Körpers
nach hinten, und ein Druckkontaktteil 135 ist an einem
hinteren Ende des Verlängerungsteils 133 ausgebildet.
Der Druckkontaktteil 135 umfasst ein Paar von parallelen
Druckkontaktklingen 137, und jede der Druckkontaktklingen 137 weist
eine Rille 139 in der Form eines Schlitzes auf, der sich
von einer hinteren Kante zu einem zentralen Teil erstreckt.
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Wenn ein ummantelter Draht in die
Druckkontaktklingen 137 pressgepasst wird, wird der Mantel
des ummantelten Drahtes durch Klingenteile (jeweils durch gegenüberliegende
Seitenkanten jeder Rille 139 definiert) geschnitten, sodass
der Druckkontaktteil 135 elektrisch mit einem Leiter innerhalb des
ummantelten Drahtes kontaktiert wird.
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Der Verlängerungsteil 133 weist
einen sich nach oben erstreckenden Teil (gebogenen Teil) 141 auf,
der zwischen dem elektrischen Kontaktteil 127 und dem Druckkontaktteil 135 ausgebildet
ist, und dieser gebogene Teil 141 steht nach oben in einer Richtung
vor, die die Einführungsrichtung
der Anschlussklemme 125 schneidet (d.h. in dieser Ausführungsform „senkrecht" zu derselben ist).
Der Druckkontaktteil 135 ist an einem oberen Ende dieses
gebogenen Teils 141 vorgesehen und erstreckt sich nach
hinten.
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Deshalb ist der mit dem Druckkontaktteil 135 verbundene
Draht senkrecht zu der Einführungsrichtung
der Anschlussklemme 125 angeordnet.
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Wie in 16 gezeigt,
wird die Anschlussklemme 125 durch Biegen (Metallblechverarbeitung) eines
entwickelten Gliedes 143 ausgebildet, das etwa aus einem
Metallblech ausgestanzt wurde. Die Bezugszeichen in 16 geben die verschiedenen Teile der
Anschlussklemme 125 in der Form des entwickelten Gliedes 143 wieder.
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In diesem entwickelten Glied 143 ist
der Druckkontaktteil 135 mit dem Verlängerungsteil 133 durch
einen Verbindungsteil 145 verbunden, der sich von dem hinteren
Endteil des Verlängerungsteils 133 zur
Seite erstreckt. Das Paar von Druckkontaktklingen 137 sind
jeweils an der vorderen und hinteren Kante einer Basisplatte 147 (des
Druckkontaktteils) ausgebildet, die sich von dem Verbindungsteil 145 erstreckt.
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Dabei wird der Druckkontaktteil 135 wie
folgt durch eine Metallblechverarbeitung ausgebildet. Zuerst wird
der Verbindungsteil 145 relativ zu dem Verlängerungsteil 133 nach
hinten gebogen, und dann wird das Paar von oberen und unteren Druckkontaktklingen 137 wie
in 17 gezeigt relativ
zu der Basisplatte 147 (des Druckkontaktteils), die sich
parallel zu dem Verlängerungsteil 133 erstreckt,
nach hinten gebogen.
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Die Oberfläche 149 des Verlängerungsteils 133,
die diesem Druckkontaktteil 135 abgewandt ist, dient wie
weiter unten beschrieben als Testgerätfühler-Kontaktfläche. Der
Fühler
wird also mit der Oberfläche 149 des
Verlängerungsteils 133 und
nicht direkt mit dem Druckkontaktteil 135 in Kontakt gebracht.
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Der Verlängerungsteil 133 und
die Basisplatte 147 des Druckkontaktteils 135 sehen
gemeinsam eine Doppelwandstruktur vor, in der diese zwei Plattenteile
aneinander anschließend
angeordnet sind, wodurch eine größere Stärke erhalten
wird als wenn der Teil nur durch einen einzelnen Plattenteil gebildet wird.
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Wie in 18 gezeigt,
weist das Gehäuse 123 einen
hohlen Teil auf, der in zwei Abschnitte (einen oberen und einen
unteren Abschnitt) geteilt ist. Eine Vielzahl von nebeneinander
angeordneten Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 151 zum Aufnehmen
der Anschlussklemmen 125 sind in dem unteren hohlen Abschnitt
ausgebildet und in einer Reihe angeordnet.
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Der obere hohle Abschnitt ist durch
eine Trennwand 153 in Einstecköffnungen 155 unterteilt, die
jeweils einer vorbestimmten Anzahl von Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 151 entsprechen.
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Wie in 14 gezeigt,
ist jeder der Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 151 zur
Rückseite
des Gehäuses 123 hin
geöffnet,
wobei die Anschlussklemme 125 durch diese hintere Öffnung 157 in
die Anschlussklemmen-Aufnahmekammer eingeführt wird. In dem Gehäuse 123 dieser
Ausführungsform
sind die Anschlussklemmen 125 jeweils in den Anschlussklemmen-Aufnahmekammern 151 derart vorgesehen,
dass die benachbarten Anschlussklemmen 125 alternierend
invertiert sind (d.h. um 180° Grad
gedreht sind).
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Deshalb sind die Druckkontaktteile 135,
die an jeweiligen Enden der benachbarten Anschlussklemmen 125 ausgebildet
sind, in dem hinteren Teil des Gehäuses 123 derart angeordnet,
dass die Druckkontaktteile 135 von zwei benachbarten Anschlussklemmen 125 wie
in 18 gezeigt zueinander
in einer umgekehrten Beziehung angeordnet sind.
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Die Drähte werden jeweils in die Druckkontaktteile 135 pressgepasst,
die in dem hinteren Teil des Gehäuses 123 positioniert
sind. Nach dem Presspassen der Drähte wird das Halteteil 159 an
dem hinteren Ende des Gehäuses 123 angebracht,
wobei das Halteteil 159 eine derartige Konfiguration aufweist,
dass es die Teile der Drähte
drücken
kann, die jeweils in den Druckkontaktteilen 135 gehalten
werden.
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Das Halteteil 159 weist
jeweils an gegenüberliegenden
Enden Halterahmen 161 mit einer im wesentlichen rechteckigen
Form auf, die haltend jeweils mit Vorsprüngen 163 auf gegenüberliegenden Seitenflächen des
Gehäuses 123 verbunden sind, um
das Halteglied 159 an dem hinteren Ende des Gehäuses 123 wie
in 19 gezeigt zu befestigen.
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Das Halteglied wird am hinteren Ende
des Gehäuses 123 befestigt,
um zu verhindern, dass die Drähte 165 (die
jeweils mit den Druckkontaktteilen 135 druckkontaktiert
sind) sich relativ zu den entsprechenden Vertiefungen 139 nach
außen
bewegen. Dadurch wird ein guter elektrischer Verbindungszustand
aufrechterhalten.
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Die durch das Halteglied 159 gehaltenen Drähte 165 erstrecken
sich nach hinten entlang der oberen und unteren Oberfläche des
Halteglied 159 und werden zum Beispiel durch ein Bindeband 167 oder ähnliches
zu einer flachen Konfiguration gebündelt.
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Obere Vertiefungen 169a zum
Halten der entsprechenden Druckkontaktteile 135 sowie untere Vertiefungen 169b zum
Halten der entsprechenden Druckkontaktteile 135 sind jeweils
an dem hinteren Endteil des Gehäuses 123 wie
in 20 und 21 ausgebildet. Die Vielzahl
von oberen Vertiefungen 169a und die Vielzahl von unteren
Vertiefungen 168b sind jeweils in zwei (oberen und unteren)
Reihen derart ausgebildet, dass diese Vertiefungen 169a und 169b jeweils
den Anschlussklemmen 125 entsprechen. Jede der oberen Vertiefungen 169a kommuniziert
mit der Einführungsöffnung 155 über ein
entsprechendes Durchgangsloch 171.
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Jede der unteren Vertiefungen 169b öffnet sich
zu der Vorderseite des Gehäuses 123 über ein entsprechendes Öffnungsloch 173,
das in der Einführungsrichtung
ausgebildet ist.
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Bei den Anschlussklemmen 125 mit
den nach oben gerichteten Druckkontaktteilen 135 werden
die Druckkontaktteile 135 jeweils in den oberen Vertiefungen 169a wie
in 20 gezeigt aufgenommen.
Bei den Anschlussklemmen 125 mit den nach unten gerichteten
Druckkontaktteilen 135 werden die Druckkontaktteile 135 in
den unteren Vertiefungen 169b jeweils wie in 21 gezeigt aufgenommen.
-
Also bei den Anschlussklemmen 125,
deren Druckkontaktteile 135 jeweils in den oberen Vertiefungen 169a aufgenommen
werden, ist die Oberfläche 149 des
gebogenen Teils 141 jeder Anschlussklemme 125 zur
Vorderseite des Gehäuses 123 durch
das entsprechende Durchgangsloch 171 und die Einführungsöffnung 155 geöffnet. Bei
den Anschlussklemmen 125, deren Druckkontaktteile 135 jeweils
in den unteren Vertiefungen 169b aufgenommen werden, öffnet sich
die Oberfläche 149 des
gebogenen Teils 141 jeder Anschlussklemme 125 zur Vorderseite
des Gehäuses 123 durch
das entsprechende Öffnungsloch 173.
-
Die Durchgangslöcher 171 und die Öffnungslöcher 173 erfüllen eine ähnliche
Funktion wie die im Aufbau aus dem Stand der Technik. Wenn nämlich die
elektrische Verbindung jeder dieser Anschlussklemmen 125 geprüft wird,
deren Druckkontaktteile 135 jeweils in den oberen Vertiefungen 169a aufgenommen
sind, wird der Fühler
P in das entsprechende Durchgangsloch 171 eingeführt, das
direkt über
der zu prüfenden
Anschlussklemme 125 angeordnet ist, und wird wie in
-
20 gezeigt
in Kontakt mit der Oberfläche 149 des
gebogenen Teils 141 dieser Anschlussklemme gebracht.
-
Wenn die elektrische Verbindung jeder
dieser Anschlussklemmen 125 geprüft wird, deren Druckkontaktteile 135 jeweils
in den unteren Vertiefungen 169b aufgenommen sind, wird
der Fühler
P in das entsprechende Öffnungsloch 173 eingeführt, das direkt
unter der zu prüfenden
Anschlussklemme 125 angeordnet ist, und wie in 21 gezeigt in Kontakt mit
der Oberfläche 149 des
gebogenen Teils 141 dieser Anschlussklemme gebracht.
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Bei dieser Steckverbindung 121 weist
jede Anschlussklemme 125 den gebogenen Teil 141 auf, der
nach oben in der Richtung vorsteht, die die Einführungsrichtung der Anschlussklemme 125 schneidet,
sodass die Öffnungslöcher 173 zum
Freilegen des entsprechenden gebogenen Teils 141 in der
Entfernungsrichtung einer Form ausgebildet werden können.
-
Deshalb muss keine komplexe Form
mit einer Schieberform oder ähnlichem
wie im Stand der Technik verwendet werden, in dem die Löcher zum Prüfen der
elektrischen Verbindung in der Richtung senkrecht zu der Entfernungsrichtung
ausgebildet sind. Der Aufbau der Form kann also vereinfacht werden,
wodurch die Kosten für
die Form herabgesetzt werden können.
-
Außerdem sind die Öffnungslöcher 173 in der
Einführungsrichtung
des Gehäuses
in das entsprechende Gehäuse
geöffnet
(d.h. sie sind nach vorne geöffnet),
sodass der Fühler
P des Testgeräts und
die auf ihre elektrische Verbindung zu prüfende Anschlussklemme 125 aus
derselben Richtung von einer nahen Position aus betrachtet werden
können. Dadurch
kann der Fühler
einfach zu der richtigen aus ihre elektrische Verbindung hin zu
prüfenden
Anschlussklemme 125 geführt
werden, sodass die Prüfung
der elektrischen Verbindung einfach vorgenommen werden kann.
-
Die Steckverbindung der vorliegenden
Erfindung ist nicht auf die zweite Ausführungsform beschränkt, und
es können
geeignete Modifikationen und Verbesserungen vorgenommen werden.
-
Zum Beispiel ist in der zweiten Ausführungsform
der Verlängerungsteil 133 zu
einer L-Form gebogen, wodurch der gebogene Teile 141 ausgebildet wird.
Bei der Steckverbindung der vorliegenden Erfindung kann jedoch ein
beliebiger gebogener Teil verwendet werden, sofern der nach oben
in einer die Einführungsrichtung
der Anschlussklemme 125 schneidenden Richtung vorgesehene
gebogene Teil 141 an dem Verlängerungsteil 133 ausgebildet
werden kann. Der gebogene Teil ist nicht auf die L-Form beschränkt. Zum
Beispiel kann ein gebogener Teil ein Zwischenteil 181 sein,
der durch das Biegen eines Verlängerungsteil 133 zu
einer wie in 22A gezeigten
Z-Form geformt wird.
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Ein gebogener Teil kann ein Hängeteil 183 sein,
das durch Biegen eines zentralen Teils eines Verlängerungsteils 133 zu
im wesentlichen einer U-Form wie in 22B ausgebildet
wird.
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Wie in 22C gezeigt,
kann ein Aufbau verwendet werden, in dem ein Erweiterungsteil 133 nach
oben gebogen wird, dann mit einem Winkel von 45 Grad entlang einer
Faltlinie 185 gebogen wird, dann mit einem Winkel von 180
Grad entlang einer vertikalen Faltlinie 187 nach hinten
gebogen wird und weiterhin entlang einer Faltlinie gefaltet wird,
die sich in derselben Richtung erstreckt wie die Faltlinie 185, sodass
ein gebogener Teil 189 ausgebildet wird, der sich von dem
Verlängerungsteil 133 zur
Seite erstreckt.
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In der vorstehenden Ausführungsform
sind die Konfiguration, die Abmessungen, die Anzahl und die Anordnung
usw. der gezeigten Einführungsöffnungen 155,
Durchgangslöcher 171, Öffnungslöcher 173 und
Halteteile 159 usw. willkürlich gewählt, wobei die Erfindung nicht
darauf beschränkt
ist.