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DE10348828A1 - Antrieb für eine Druckmaschine - Google Patents

Antrieb für eine Druckmaschine Download PDF

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DE10348828A1
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DE
Germany
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printing
driving
motor
drive
cylinder
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Withdrawn
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DE10348828A
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English (en)
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Sven Baumgarten
Christopher Berti
Sven Mader
Gerd Merkel
Arnd Schmidt
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Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/004Electric or hydraulic features of drives
    • B41F13/0045Electric driving devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/004Driving means for ink rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Druckmaschine. Aufgabe der Erfindung ist es, einen Antrieb zu entwickeln, der eine Verbesserung der Flexibilität des Antriebes beim Drucken und beim Bebildern ermöglicht. Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Antrieb für eine Druckmaschine, bestehend aus einem Hauptantriebsmotor zum Antreiben eines Druckzylinders und eines Formzylinders im Druckbetrieb beim Drucken auf einen Bedruckstoff in einem gemeinsamen Antriebsstrang, wobei Farbauftragswalzen eines Farbwerkes zur Farbübertragung auf den Formzylinder in berührendem Kontakt mit dem Formzylinder rotierbar gelagert sind, weiterhin bestehend aus einem Hilfsmotor zum Antreiben des Formzylinders im Bebilderungsbetrieb beim Erzeugen von druckfarbeannehmenden Punkten auf einer auf dem Formzylinder angeordneten Druckform, wobei eine Kupplung zur Unterbrechung der antriebsmäßigen Verbindung des Formzylinders mit dem Antriebsstrang vorgesehen ist, und bestehend aus Getriebeelementen zur Kopplung der Antriebsmotoren mit den angetriebenen Elementen der Druckmaschine, zum Antrieb der Farbauftragswalzen (38, 39) ein weiterer Motor (40, 41) vorgesehen ist, der unabhängig vom Hauptantriebsmotor (16) und vom Hilfsmotor (36, 37) ansteuerbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • In DE 197 23 147 A1 ist eine Einrichtung zum Antrieb einer Druckmaschine mit einer integrierten Bebilderungseinrichtung beschrieben, bei der zum Erreichen einer hohen Bebilderungsgeschwindigkeit jedem Druckformzylinder ein Eigenantrieb zugeordnet ist. Jeweils mit einer Phasenlagekupplung werden die Druckformzylinder aus dem Antriebsräderzug ausgegliedert und mittels der Eigenantriebe im Bebilderungsbetrieb mit über der maximalen Druckgeschwindigkeit liegender Bebilderungsgeschwindigkeit angetrieben. Die Phasenkupplungen koppeln bzw. entkoppeln jeweils ein drehbeweglich auf einer Achse des Druckformzylinders angeordnetes Zahnrad mit bzw. von der Achse des Druckformzylinders. Als Eigenantrieb ist ein Elektromotor vorgesehen, der jeweils über eine Metallbalgkupplung direkt an die Achse eines Druckformzylinders angeflanscht ist. Im Druckbetrieb kann der Elektromotor als elektrische Bremse betrieben werden, um die Zahnflankenanlage im Getriebe zu erhalten. Im Druckbetrieb besteht je Druckwerk oder über die gesamte Druckmaschine ein einheitlicher Zahnräderzug, in den auch die Walzen der Farbwerke eingegliedert sind. Die Farbwerke laufen im Druckbetrieb mit, was zum Teil nicht erwünscht ist. Um Farbwerke aus einem Antriebsräderzug auszukoppeln, müssen zusätzliche Kupplungen vorgesehen werden.
  • In DE 42 23 583 A1 ist eine Druckmaschine beschrieben, bei der die Druckformzylinder zum Zwecke des Druckplattenwechsels unabhängig voneinander mit einem separaten Antrieb in jede beliebige Position drehbar sind. Um dies zu ermöglichen, sind zwischen einem durchgehenden Zahnräderzug und dem jeweiligen Druckformzylinder Kupplungen vorgesehen. Nach dem Druckplattenwechsel werden die Druckformzylinder in eine für den Druckbetrieb erforderliche Stellung verbracht. Die separaten Antriebe lassen die Druckformzylinder mit einer Geschwindigkeit rotieren, die weit unter der maximalen Druckgeschwindigkeit liegt. Dabei kommt es nicht darauf an, gleichförmige Rotationsgeschwindigkeiten aufrecht zu erhalten. Die Druckmaschine enthält keine Vorrichtung zum Bebildern von Druckformen, so dass das Antriebssystem nicht auf die speziellen Belange beim Bebildern ausgelegt ist.
  • Bei dem in DE 195 15 077 A1 offenbarten Verfahren zum Beeinflussen des Farbannahmeverhaltens wird eine Druckmaschine verwendet, bei der an einer Kupplungsstelle auf der Achse einer Farbauftragswalze der von den Druckwerkszylindern ausgehende Antrieb eines Farbwerkes unterbrochen wird, so dass das Farbwerk während eines Bebilderungsprozeßes aufgrund von Überhitzung nicht trocken läuft. Im Bebilderungsbetrieb werden die Druckformzylinder über den selben Zahnräderzug angetrieben wie im Druckbetrieb. Beim Drucken ist der Antrieb des Farbwerkes in den von den Druckwerkszylindern ausgehenden Antriebsräderzug eingegliedert, so dass in nicht druckenden Farbwerken, die Farbwerke unnötigerweise mitlaufen.
  • Der Antrieb für eine Bogendruckmaschine nach DE 196 40 649 A1 enthält in den einzelnen Druckwerken Schaltkupplungen, die ermöglichen, dass mit zugeordneten Antrieben die Druckformzylinder frei gegenüber den mit diesen zusammenwirkenden Zylindern drehbar sind. Als Schaltkupplungen kommen Reib- bzw. formschlüssige Kupplungen zum Einsatz, welche im gekuppelten Zustand eine genügend drehfeste Verbindung zwischen dem Platten- bzw. Formzylinder und dem Zylinderkörper bewirken. Die Schaltkupplungen sind als Indexkupplungen ausgeführt, die das Kuppeln der Teile lediglich bei einer Relativstellung zueinander ermöglichen. Die freie Drehbarkeit der Druckformzylinder kann beim Druckplattenwechsel, bei Voreinfärben und Vorfeuchten von Farbwerkswalzen, beim Reinigen der Druckwerkszylinder und beim Bebildern und Löschen von Druckformen verwendet werden. Bei einer Variante sind Walzen des Farb- und Feuchtwerkes zusammen mit dem Druckformzylinder antreibbar. Als Antriebe für die Druckformzylinder können direkt oder über ein Untersetzungsgetriebe angekoppelte lagegeregelte Motoren verwendet werden, die im Druckbetrieb frei mitdrehen oder zwecks Erzielung einer gleichbleibenden Zahnflankenanlage zum Ausüben eines Bremsmomentes bestromt werden. In dem Getriebezug zur Ankopplung der Antriebe für die Druckformzylinder können zusätzliche Schaltkupplungen vorgesehen werden, so dass die Antriebe beim Drucken gänzlich stillgesetzt werden können. Wie bei den vorgehend beschriebenen Lösungen werden die Farbwerke im Druckbetrieb und zum Teil im Bebilderungsbetrieb über eine Zahnräderzug angetrieben, der von den Druckwerkszylindern ausgeht. Dies ist auch bei nichtdruckenden Druckwerken der Fall. Eine separate Steuerung der Drehzahl von Farbwerkswalzen ist nicht möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Antrieb für eine Druckmaschine zu entwickeln, der eine Verbesserung der Flexibilität des Antriebes beim Drucken und beim Bebildern ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird mit einem Antrieb gelöst, der die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die Erfindung beruht darauf, dass bei einer Druckmaschine neben einem Hauptantriebsmotor zum Antreiben einer Druckmachine außer den Farbwerken im Druckbetrieb und einem Hilfsmotor zum Antreiben eines Druckformzylinders im Bebilderungsbetrieb ein weiterer Motor zum Antreiben eines Farbwerkes im Druckbetrieb vorgesehen ist. Die Anzahl der Hilfsmotoren und der weiteren Motoren entspricht vorzugsweise der Zahl der Druckformzylinder und Farbwerke.
  • Damit ergeben sich eine Reihe von Vorteilen.
  • Im Druckbetrieb werden alle Zylinder inclusive den Druckformzylindern von dem Hauptantriebsmotor angetrieben, während die Walzen der Farbwerke jeweils mit eigenen Motoren angetrieben werden. Dadurch ist es möglich, die Geschwindigkeit der Farbwalzen der Geschwindigkeit der Druckformzylinder anzupassen. Hierbei sind Differenzgeschwindigkeiten möglich. Wenn bei einer Druckmaschine mit einer Vielzahl von Druckwerken für einen Druckauftrag nicht alle Druckwerke benötigt werden, dann ist es durch die Eigenantriebe der Farbwerke möglich; nicht benötigte Farbwerke abzuschalten. Im Stillstand dieser Farbwerke können Servicearbeiten durchgeführt werden.
  • Im Bebilderungsbetrieb werden die Druckformzylinder mittels Schaltkupplungen vom Antriebsräderzug von den übrigen Zylindern getrennt und separat mittels Hilfsmotoren angetrieben. Während des Bebilderns sind die Farbauftragswalzen und benachbarte Zylinder von den Druckformzylindern abgestellt. Soweit die Farbwerke schwingungsverursachende Elemente, wie hin- und hergehende Reiberwalzen, haben, werden die Antriebe für die Farbwerke beim Bebildern stillgesetzt, in dem die Antriebsmotoren für die Farbwerke nicht angesteuert werden.
  • Alternativ können im Bebilderungsbetrieb die Druckformzylinder mittels der Motoren angetrieben werden, die im Druckbetrieb die Farbwerke antreiben. Dabei kann beim Bebildern ein Teil der Farbwerkwalzen oder alle Farbwerkmatzen mitlaufen. Bei dieser Variante ist jeweils eine Kupplung zwischen dem jeweiligen Farbwerkmotor und dem zugeordneten Druckformzylinder vorgesehen.
  • Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles noch näher erläutert werden, es zeigen:
  • 1: ein Schema eines Druckwerkes einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine, und
  • 2: ein Schema für einen Antrieb von zwei Druckwerken.
  • In 1 ist ein Schema eines Druckwerkes einer Mehrfarbenoffsetdruckmaschine in Reihenbauweise dargestellt. Transferzylinder 1-3, ein Druckzylinder 4, ein Übertragungszylinder 5 und ein Druckformzylinder 6 sind über ein Antriebsräderzug miteinander verbunden. Dieser Antriebsräderzug ist mit einem Hauptantriebsmotor gekoppelt. Weiterhin befindet sich in dem Druckwerk ein Farbwerk 7 und ein Feuchtwerk 8, die jeweils separate Elektromotoren 9, 10 aufweisen. Das Farbwerk 7 dient zum Übertragen von Druckfarbe aus einem Farbkasten 11 auf die Oberfläche einer Druckform, die auf der Mantelfläche des Druckformzylinders 6 aufgenommen ist. Das Feuchtwerk 8 dient zum Übertragen von Feuchtmittel aus einem Vorratsbehälter 12 auf die Oberfläche der Druckform. Dem Druckformzylinder 6 ist ein Bebilderungskopf 13 mit einer Strahlungsquelle 14 zugeordnet. Beim bildgemäßen Ansteuern der Strahlungsquelle 14 können auf der Oberfläche eines Druckformrohlings Druckfarbe annehmende oder abstoßende Punkte erzeugt werden. Zum Bebildern eines Druckformrohlings ist der Druckformzylinder 6 aus besagtem Antriebsräderzug mittels einer Schaltkupplung auskuppelbar und mit einem Hilfsmotor 15 separat antreibbar. Der Hauptantriebsmotor, der Hilfsantriebsmotor 15 und die Elektromotoren 9-10 sind unabhängig voneinander ansteuerbar.
  • In 2 ist ein Schema für den Antrieb von zwei Druckwerken dargestellt. Ein Hauptantriebsmotor 16 ist mit einem Zahnrad 17 gekoppelt, welches zu einem Antriebsräderzug, bestehend aus Druckformzylinder 18, 19 und Übertragungszylinder 20, 21, gehört. Auf den Achsen 22, 23 der Übertragungszylinder 24, 25 befinden sich neben den Übertragungszylinderantriebszahnrädern 20, 21 Schaltkupplungen 26, 27, die als Phasenlagekupplungen ausgeführt sind. Jeweils eine Hälfte der Schaltkupplungen 26, 27 stehen drehfest mit den Achsen 22, 23 in Verbindung. Die andere Hälfte der Schaltkupplungen 26, 27 sind mit Zahnrädern 28, 29 gekoppelt, die koaxial zu den Achsen 22, 23 angeordnet sind. Die Zahnräder 28, 29 stehen mit Zahnrädern 30, 31 im Eingriff, die drehfest auf einer Achse 32, 33 des Druckformzylinders 34, 35 sitzen. An den Achsen 32, 33 sind Hilfsmotoren 36, 37 angekoppelt. Den Druckformzylindern 34, 35 sind Farbauftragswalzen 38, 39 von Farbwerken zugeordnet, die jeweils mit separaten Elektromotoren 40, 41 antreibbar sind. Weiterhin sind den Druckformzylindern 34, 35 Bebilderungsköpfe 42, 43 zugeordnet, die Strahlungsquellen 44, 45, wie z. B. Laserdiodenarrays, enthalten. Die Bebilderungsköpfe 42, 43 sind in Richtung parallel zu den Achsen 32, 33 mit einem Schraubtrieb 46, 47, positionierbar, wobei die Schraubtriebe 46, 47 jeweils mit einem Schrittmotor 48, 49 gekoppelt sind. Zum unabhängigen Steuern der Motoren 16, 36, 37, 40, 41, 48, 49 sind Drehgeber 50-56 mit der Achse des Zahnrades 17, mit den Achsen 32, 33, mit den Achsen der Farbauftragswalzen 38, 39 und mit den Schraubtrieben 46, 47 gekoppelt. Die Drehgeber 50-56 liefern Signale zu den Istwerten der Drehstellung der jeweiligen Elemente. Die Drehgebersignale werden in einer Steuereinrichtung zu Stellsignalen für die Motoren 16, 37, 40, 41, 48, 49 verarbeitet. Die Drehgeber 50-56 sind entbehrlich, wenn die Motoren 16, 37, 40, 41, 48, 49 als Schrittmotoren ausgeführt sind.
  • Für den Druckbetrieb werden die Schaltkupplungen 26, 27 geschlossen, so dass eine antriebsmäßige Verbindung zwischen dem Hauptantriebsmotor 16 und den Druckformzylindern 34, 35 hergestellt ist. Die Motoren 36, 37 werden beim Drucken nicht bestromt, d. h., sie laufen leer mit. Alternativ können die Motoren 36, 37 im Druckbetrieb generatorisch als Bremse betrieben werden, um den Antriebsräderzug zu verspannen. Die Motoren 48, 49 für die Schraubtriebe 46, 47 sind ebenfalls außer Betrieb gesetzt. Während Bogen durch den Spalt zwischen den Übertragungszylindern 24, 25 und den Druckzylindern 57, 58 gefördert werden, wird Druckfarbe mittels der Farbauftragswalzen 38, 39 auf die Oberfläche von Druckformen aufgetragen, die auf den Druckformzylindern 34, 35 aufgespannt sind. Die Übertragungszylinder 24, 25 sind an die Druckformzylinder 34, 35 angestellt, so dass die Druckfarbe von den Druckformen auf den jeweiligen Bogen übertragen wird. Da die Farbauftragswalzen 38, 39 mit den Elektromotoren 40, 41 einen eigenen Antrieb besitzen, sind die Drehzahlen des Hauptantriebsmotors 16 und der Elektromotoren 40, 41 aufeinander abgestimmt, so dass sich gleiche Umfangsgeschwindigkeiten zwischen den Farbauftragswalzen 38, 39 und den Druckformzylindern 34, 35 ergeben.
  • Im Bebilderungsbetrieb werden die Schaltkupplungen 26, 27 geöffnet und der Hauptantriebsmotor 16 und die Elektromotoren 40, 41 außer Betrieb gesetzt. Auf den Druckformzylindern 34, 35 werden Druckformrohlinge aufgespannt. Die Farbauftragswalzen 38, 39 und die Übertragungszylinder 24, 25 sind von den Druckformzylindern 34, 35 abgestellt. Während die Druckformzylinder 34, 35 mit den Motoren 36, 37 in Rotation versetzt werden und mit den Motoren 48, 49 und den Schraubtrieben 46, 47 die Bebilderungsköpfe 42, 43 in Seitenrichtung positioniert werden, werden die Strahlungsquellen 44, 45 bildgemäß eingeschaltet, so dass auf dem Druckformrohlingen Druckfarbe annehmende Bildpunkte entstehen. Beim Bebildern können die Druckformzylinder 34, 35 frei, ohne äußere mechanische Störeinflüsse rotieren, die vom Antriebsräderzug und aus dem Farbwerk kommen könnten, wenn diese nicht stillgelegt werden würden.
  • Falls bei einer Druckmaschine mit einer Vielzahl von Druckwerken die nicht benötigten Druckwerke stillgesetzt werden sollen, dann ist dies einfach möglich, in dem das jeweilige Farbwerk stillgesetzt wird und evt. zusätzlich der jeweilige Druckformzylinder mittels der Schaltkupplungen aus dem Antriebsräderzug herausgenommen wird. In diesem Fall können an den stillgesetzten Komponenten Reinigungsvorgänge, ein Farbaustausch und/oder ein Druckplattenwechsel vorgenommen werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es ist möglich, die Kupplungen 26, 27 zum Abtrennen der Druckformzylinder 34, 35 im Bebilderungsbetrieb auf der Achse der Druckformzylinder 34, 35 oder auf der Achse der Druckzylinder 58, 59 vorzusehen. Auch ist es möglich, beim Drucken Farbwerke oder Feuchtwerke verschiedene Druckwerke jeweils mit einem gemeinsamen Motor anzutreiben.
  • 1-3
    Transferzylinder
    4
    Druckzylinder
    5
    Übertragungszylinder
    6
    Druckformzylinder
    7
    Farbwerk
    8
    Feuchtwerk
    9,10
    Elektromotor
    11
    Farbkasten
    12
    Vorratsbehälter
    13
    Bebilderungskopf
    14
    Strahlungsquelle
    15
    Hilfsmotor
    16
    Hauptantriebsmotor
    17
    Zahnrad
    18,19
    Druckzylinderantriebszahnrad
    20,21
    Übertragungszylinder
    22,23
    Achse
    24,25
    Übertragungszylinder
    26,27
    Schaltkupplung
    28,29,
    30,31 Zahnrad
    32,33
    Achse
    34,35
    Druckformzylinder
    36,37
    Hilfsmotor
    38,39
    Farbauftragswalze
    40,41
    Elektromotor
    42,43
    Bebilderungskopf
    44,45
    Strahlungsquelle
    46,47
    Schraubtrieb
    48,49
    Schrittmotor
    50-56
    Drehgeber
    57,58
    Druckzylinder

Claims (4)

  1. Antrieb für eine Druckmaschine, bestehend aus einem Hauptantriebsmotor zum Antreiben eines Druckzylinders und eines Formzylinders im Druckbetrieb beim Drucken auf einen Bedruckstoff in einem gemeinsamen Antriebsstrang, wobei Farbauftragswalzen eines Farbwerkes zur Farbübertragung auf den Formzylinder in berührendem Kontakt mit dem Formzylinder rotierbar gelagert sind, weiterhin bestehend aus einem Hilfsmotor zum Antreiben des Formzylinders im Bebilderungsbetrieb beim Erzeugen von druckfarbeannehmenden Punkten auf einer auf dem Formzylinder angeordneten Druckform, wobei eine Kupplung zur Unterbrechung der antriebsmäßigen Verbindung des Formzylinders mit dem Antriebsstrang vorgesehen ist, und bestehend aus Getriebeelementen zur Kopplung der Antriebsmotoren mit den angetriebenen Elementen der Druckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Farbauftragswalzen (38, 39) ein weiterer Motor (40, 41) vorgesehen ist, der unabhängig vom Hauptantriebsmotor (16) und vom Hilfsmotor (36, 37) ansteuerbar ist.
  2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbauftragswalzen (38, 39) mit einem Zahnradgetriebe verbunden sind, wobei der weitere Motor (40, 41) an dem Zahnradgetriebe angreift.
  3. Antrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2 , dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Druckmaschine mit mehreren Druckwerken jeweils bei zum Drucken nicht verwendeten Druckwerken der weitere Motor (40, 41) stillsetzbar ist.
  4. Antrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Motor (40, 41) im Bebilderungsbetrieb stillsetzbar ist.
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