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DE1034759B - Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statischen Schwankungen der UEbertragungseigenschaften von elektrischen Kabeln - Google Patents

Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statischen Schwankungen der UEbertragungseigenschaften von elektrischen Kabeln

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Publication number
DE1034759B
DE1034759B DES53479A DES0053479A DE1034759B DE 1034759 B DE1034759 B DE 1034759B DE S53479 A DES53479 A DE S53479A DE S0053479 A DES0053479 A DE S0053479A DE 1034759 B DE1034759 B DE 1034759B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
autocorrelation function
function
determining
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES53479A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Herbert Larsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES53479A priority Critical patent/DE1034759B/de
Publication of DE1034759B publication Critical patent/DE1034759B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
    • G01R27/32Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statischen Schwankungen der Ubertragungseigenschaften von elektrischen Kabeln Zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statistischen Schwankungen der Übertragungseigenschaften, insbesondeie des Wellenwiderstandes, von elektrischen Kabeln sind verschiedene Verfahren bekannt.
  • Bei einem bekannten Verfahren wird die Annahme zugrunde gelegt, daß die Autokorrelationsfunktion durch einen einfachen eingliedrigen Ausdruck, insbesondere der Form ' i f e''oder e 2 r darstellbar ist, der einen noch unbekannten Parameter r, die sogenannte Korrelationsreichweite, enthält. Dieser Parameter ist definiert durch wobei S2 bzw. S'2 die quadiatischen Mittelwerte der Schwankungsfunktion S (x) bzw. des ersten Differentialquotienten der Schwankungsfunktion bedeuten, und muß experimentell bestimmt werden, um den Verlauf der hypothetischen Autokorrelationsfunktion endgültig festzulegen.
  • Dies kann beispielsweise--wie bekannt-bei Zugrundelegung der angegebenen Definitionsgleichung für die Korrelationsreichweite dadurch geschehen, daß die Schwankungsfunktion S (x) bzw. ihre Ableitung S' (x) mit Hilfe von Rechteckimpulsen bzw. von Nadelimpalsen, für die auch die Berechnung Dirac-oder 8-Impulse gebräuchlich ist, geometrisch ähnlich auf dem Leuchtschirm einer Braunschen Röhre abgebildet wird und hiervon die quadratischen Mittelwerte gebildet werden. Für eine exakte geometrische Abbildung ist es jedoch notwendig, daß die Rechteckimpulse eine möglichst steile Flanke haben bzw. die b-Dreieckimpulse extrem kurz sind, zumindest aber dem Meßobjekt so weit angepaßt sein müssen, daß ihre Anstiegsdauer bzw. Gesamtlänge zur Darstellung der feineren Struktur nicht größer als die Korrelationsreichweite r sind. Rechteckimpulse mit steilen Flanken und kurzzeitige 8-Dreieckimpulse lassen sich aber nur schwer erzeugen und erfordern einen verhältnismäßig großen Aufwand an Geräten.
  • Um diesem Mangel abzuhelfen, ist vorgeschlagen worden, die Bestimmung der Korrelationsreichweite nicht auf Grund der genannten Definitionsgleichung durchzuführen, sondern auf einem anderen Prinzip aufzubauen.
  • Dieses Prinzip drückt sich darin aus, daß das Leistungsspektrum der Echofunktion von Trägerstromimpulsen, die auf ein Kabel gegeben werden, eine Funktion der Wellenzahl, d. h. entweder der Impulslänge bei konstanter Wellenlänge oder der Wellenlänge bei konstanter Impulslänge der Trägerstromimpulse ist. In dieser meßbaren Funktion tritt die Korrelationsreichweite r als Parameter auf, so daß diese aus den bekannten Meßgrößen bestimmt werden kann. Dieses Prinzip hat den Vorteil, daß keine nur schwer erzeugbaren Rechteckimpulse bzw. b-Dreieckimpulse mehr zur Anwendung zu kommen brauchen und daß die Messungen unter solchen Bedingungen durchgeführt werden können, denen das Kabel im Betrieb ausgesetzt ist.
  • Wie indessen Versuche gezeigt haben, läßt sich die Autokorrelationsfunktion z. B. von Wellenwiderstandsschwankungen jedoch nicht durch einen einzigen Parameter r darstellen, sondern die an Kabeln tatsächlich beobachtete Autokorrelationsfunktion hat einen mehrgliedrigen Aufbau mit einem gewissen Spektrum von Reichweiten, so daß die nach den vorstehend angegebenen Verfahren ermittelte Korrelationsreichweite nur eine hypothetische Bedeutung besitzt.
  • Ein direktes Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statistischen Schwankungen könnte darin bestehen, mittels sehr kurzer Impulse die Schwankungsfunktion S (x) auf dem Bildschirm eines Oszillographen so genau wie möglich darzustellen und aus den abgelesenen Amplitudenwerten S (xi) durch Bildung des Mittelwertes die Autokorrelationsfunktion e () punktweise zu ermitteln. Die Bildung des Mittelwertes kann auch vollautomatisch wie bei den bekannten Korrelatoren bzw.
  • Korrelationsanalysatoren mit Hilfe von Modulatoren und Integratoren geschehen. Dieses direkte Verfahren ist jedoch wieder mit dem Nachteil verbunden, daß extrem kurze Impulse benötigt werden, um eine Wiedergabe der Autokorrelationsfunktion mit feinerer Struktur zu erhalten. Auch mit dem größten Aufwand an den hierzu erforderlichen Geräten, insbesondere an Breitbandverstärkern und hochwertigen OszilIographen, bleibt es dennoch nicht aus, daß die Impulse eine endliche Bandbreite besitzen und daß damit ein Fehler in der Bestimmung der Autokorrelationsfunktion entsteht, der exakt nicht berechnet werden kann, weil man dazu bereits die Autokorrelationsfunktion der Schwankungsfunktion S (x) kennen müßte.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statistischen Schwankungen der Übeitragungseigenschaften von elektrischen Kabeln, insbesondere Fernmeldekabeln oder anderen Leitungskreisen für die Nachrichtenübermittlung, sind diese Schwierigkeiten und Mängel beseitigt.
  • Im Prinzip besteht der zur Erfindung führende Gedanke darin, statt einer direkten Messung der Autokorrelationsfunktion eine indirekte Bestimmung der Autokorrelationsfunktion über die Messung des Leistungsspektrums der Antwortfunktion, d. h. der an den Schwankungen reflektierten Impulse, durchzufiihlen. Auf Grund der bekannten Tatsache, daß die örtliche Autokorrelationsfunktion einer Schwankung, z. B. des WeUenwiderstandes, einer Spektralverteilung der Leistung der Autokorrelationsfunktion entspricht, können die Meßergebnisse zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion ausgewertet werden. Das Spektrum der die Schwankungen abtastenden Meßimpulse braucht, wenn man an Stelle der örtlichen Schwankungen selbst ihre Spektralkurve mißt, derselben nur ungefähr angepaßt zu sein, was erstens eine Einsparung an Bandbreiten bedeutet und zweitens die Möglichkeit zur vollautomatischen Registrierung der Spektralkurven bietet. Außerdem ergibt sich unmittelbar noch der weitere Vorteil, daß man zugleich einen genauen Überblick über das frequenzmäßige Verhalten eines ungleichmäßigen Kabels gewinnt.
  • Im folgenden werden die zur Erfindung führenden Überlegungen näher erläutert.
  • Gemäß der Definition wird die Autokorrelationsfunktion # () einer Schwankungsfunktion S (x) mit dem Definitionsbereich 0#X#l dargestellt durch Die Autokorrelationsfunktion n () ist wegen S ? MO für X<0 und X<l definiert in einem Bereich Wegen ist ß (0) gleich dem mittleren Schwankungsquadrat S2.
  • Durch Fourier-Transformation der Schwankungsfunktion S (x) aus dem Längenbereich x in den Frequenzbereich ce) mit dem komplexen Spektrum () erhält man das bekannte Formelpaar von Wiener und Kintchine : als spektrale Leistungsdichte der Schwankungsfunktion S (x). Kennt man die spektrale Leistungsdichte (cl), so ist gemäß der Formel (2a) auch die Autokorrelationsfunktion ß () grundsätzlich bekannt.
  • Es wird zunächst untersucht, wie sich das Echo eines eingeschwungenen Signals der Kreisfrequenz co und der zugehörigen komplexen Amplitude W (#) auf einem Kabel darstellt, dessen Wellenwiderstand Z (x) von Ort zu Ort um einen Mittelwert Zo schwankt. Mit S (x) als statistische Schwankungsfunktion läßt sich dann der Wellenwiderstand wiedergeben durch Z(x) = Z0 + S(x). (4) Durch Summation der Einzelechos über die Gesamtlänge l des Kabels erhält man für das Echo einer Sinuswelle mit der Amplitude W (cv) mit ß = #/v (v = Phasengeschwindigkeit) bei vernachlässigter Dämpfung. Wird dieser Ausdruck mit seinem konjugiert komplexen Wert multipliziert, so ergibt sich als Echoleistung der Sinuswelle Durch die Substitution g 7 und geeigneter Umformung geht dieser Ausdruck über in wobei # (<u)*(M)=G(m)(8) gesetzt wurde.
  • Nach der Definitionsgleichung (1) ist mit # (g) als Autokorrelationsfunktion der Wellenwider- standsschwankungen, so daß die Gleichung (7) auch geschrieben werden kann : Unter Berücksichtigung der Formel (2a) von Wiener und Kintchine erhält man hieraus endgültig die mittlere Echoleistung einer Sinuswelle Betrachtet man nun keine reine Sinuswelle, sondern einen Impuls mit endlicher Bandbreite, und greift aus dieser Bandbreite einen Teilbereich X co mit der Mittenfrequenz tu heraus, so trägt dieser Teil zu der gesamten Echoleistung des Impulses offenbar den Anteil bei wenn man G (co) = W (co) #*(#) nunmehr mit dem Leistungsspektrum und dementsprechend W (#) bzw. #*(#) mit dem Amplitudenspektrum des Meßimpulses identifiziert. Wird der unbedeutende konstante Faktor fortgelassen, so erhält man die im Hinblick auf die Erfindung wichtige Proportionalität zwischen dem Leistungsspektrum'P (cv) ! 2 der Echofunktion P (#) und der spektralen Leistungsdichte cp (co) der Schwankungsfunktion S : p 2 # #2G(#)#(#)##. (12) Gemäß dieser Beziehung kann die spektrale Leistungsdichte p (cu) der Schwankungsfunktion S (x) dadurch bestimmt werden, daß die Leistung der Echofunktion P (co) mit einem Empfänger der konstanten Bandbreite ## spektral abgetastet wird. Mit p (#) ist gemäß der Formel (2b) von Wiener und Kintchine auch die Autokorrelationsfunktion e () der Schwankungsfunktion S (x) bekannt. Zu bemerken ist noch, daß die Beziehung (12) allgemeine Gültigkeit besitzt und nicht auf die Bestimmung der Autokorrelationsfunktion der Wellenwiderstandsschwankungen beschränkt ist. Allgemein lassen sich mit ihrer Hilfe statistische Schwankungen von beliebigen Übertragungsparametern von Kabeln bestimmen.
  • Dann bedeutet ç) die spektrale Leistungsdichte der Schwankungsfunktion des betreffenden Parameters und P (co) die Antwortfunktion, die durch die Schwankungen der betreffenden Parameter hervorgerufen wird.
  • Entsprechend den vorstehenden Ausführungen ist soweit das erfindungsgemäße Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statistischen Schwankungen der Übertragungseigenschaften von Kabeln dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel mit Impulsen beaufschlagt und mit einem quadratisch über die Laufzeit integrierenden Empfänger der konstanten Bandbreite Xcs die Leistung der Antwortfunktion P (co) spektral abgetastet wird, so daß als Meßwerte die Größen mit G (co) als Leistungsspektrum der Meßimpulse und #(#) als spektrale Leistungsdichte der betreffenden Schwankungsfunktion angezeigt werden, aus denen mit Hilfe der Formel von Wiener und Kintchine die Autokorrelationsfunktion ermittelt wird. Bei diesem Verfahren erscheint jeder einzelne Meßwert mit einer bekannten Zahl 02G (co) multipliziert, da das Spektrum des Meßimpulses mit demselben Empfänger ein für allemal ausgemessen werden kann. Man kann also das Ergebnis auf konstantes ImpulsspektrumG (eo) = const. (weißes Rauschen) reduzieren und ist damit von der speziellen Impulsform weitgehend unabhängig. Die Verwendung einer Rauschquelle ist wegen der geringen angebotenen Leistung praktisch nicht möglich, dagegen kann die Spitzenspannung des Meßimpulses ohne Schwierigkeiten so groß gemacht werden, daß eine ausreichende Rückflußleistung der Messung zur Verfügung steht.
  • Man muß weiter berücksichtigen, daß der Anzeigeverstärker einen bestimmten Durchlaßbereich besitzt, innerhalb dessen der Ubertragungsfaktor V (co) einen bestimmten, durch Messung bekannten Gang hat. Während die Amplituden-und Phasenverzerrung, welche duich die komplexe Funktion V (o)) beschrieben wird, das Ver- fahren der affinen Abbildung von S (x) sehr erschwert, kann bei dem eifindungsgemäß vorgeschlagenen Spektralmeßverfahren dieser Einfluß vollständig eliminiert werden.
  • Die Gleichung (10) hat man sich nämlich bei einem nicht idealen Verstärker, bei dem V (#) keine Konstante ist, mit V (cv) 2 multipliziert zu denken. Wenn der Verstärkungsfaktor |V| gemessen vorliegt, kann das gemessene |p(#)|2 durch Division mit |V|2 korrigiert werden.
  • In den Fig. 1 und 2 ist der prinzipielle Meßauflbau zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt.
  • In diesen Figuren bedeutet 1 den Impulsgeber, der von einem Taktgeber 2 angestoßen wird. 4 ist der quadratisch über die Laufzeit integrierende Empfänger der konstanten Bandbreite mit einem Oszillator 5. Am Ausgang des Empfängers ist ein Anzeigeinstrument 6 oder ein von der Frequenz des Oszillators 5 im Vorschub gesteuerter Schreiber. Zur Bildung der Bezugsfunktion G (cv) kann der Meßimpuls mit Hilfe einer Differenzierschaltung 8 differenziert und vor Einlegen des Meßobjektes auf die Einrichtung gegeben werden.
  • In der Fig. 1 ist als Meßobjekt beispielsweise eine koaxiale Leitung 3 dargestellt, deren Wellenwiderstandsschwankungen analysiert werden sollen. In diesem Falle e wird die Antwortfunktion P (co), deren Leistung von dem Meßempfänger 4 spektral zerlegt wird, von den Echos des Meßimpulses, herrührend von den Wellenwiderstandsschwankungen, gebildet.
  • Wie bereits erwähnt, ist das Verfahren gemäß der Erfindung nicht auf die Analyse von Wellenwiderstandsschwankungen beschränkt, sondern kann ganz allgemein zur Analyse von Schwankungserscheinungen beliebiger Art bei Kabeln verwendet werden.
  • Hierfür sei als Beispiel die Untersuchung der Statistik von Nebensprechkopplungen genannt und auf die Fig. 2 verwiesen. Im Prinzip besteht zu dem Meßaufbau gemäß der Fig. 1 kein Unterschied. Als Meßobjekt dienen entsprechend der besonderen Untersuchung zwei Leitungen, z. B. zwei koaxiale Leitungen 31 und 32. die miteinander über die kapazitiven und/oder magnetischen Kopplungen k (x) bzw. m (x) miteinander gekoppelt sind, wobei die Kopplungen k (x) und m (x) einen statistisch schwankenden Verlauf haben.
  • Die physikalische und mathematische Grundlage ist in diesem Falle durch folgende Ansätze gegeben, wobei der Einfachheit halber angenommen sei, daß nur eine kapazitive Kopplung vorliegt : Eine Spannung Uo (t) werde an die mit ihiem Wellenwiderstand ZI. abgeschlossene Leitung 31 gelegt. tiber die an der Stellex gelegene kapazitive Kopplung k (x) entsteht auf der Leitungslänge dx eine Einströmung in die Leitung 32 : dl (t, x) k (x) e-ylx dU, dx, (13) 2 dt welche in dem am nahen Ende (x = 0) der Leitung 32 gelegenen Abschlußwiderstand Z2 eine Nebensprechspannung üg(i')=Z/(i',-(14) hervorruft. Die ganze Kabellänge I ergibt somit die Gesamtspannung Diese Gleichung transformiert man unter Festhalten von x aus dem Zeitbereich in den Frequenzbereich. Dann erhält man mit u (o) und Mg (co) als spektrale Funktionen eines Sendeimpulses und des entsprechenden Nebensprechimpulses Unter der Voraussetzung, daß die Übertragungskonstantent γ1 und γ2 der beiden Leitungengleich groß sind und daß die Dämpfung vernachlässigbar klein ist, wird γ1 = γ2 = j#/v,so daß man für (16) die der Gleichung (5) entsprechende Form erhält : Der weitere Verlauf der Rechnung führt zu einem der Gleichung (12) entsprechenden Ergebnis ! P(#)2 # #2G(#)#(#)##. (18) In dieser Form hat die Antwortfunktion P (m) die Bedeutung des Amplitudenspektrums eines Nebensprechimpulses, und damit stellt IP (cl) ; 2 das Leistungsspektrum dieses Nebensprechimpulses dar, das mit Hilfe des Empfängers 4 gemessen wird. G(#) ist das Leistungsspektrum des Meßimpulses und #(#) die spektrale Leistungsdichte der Schwankunge der kapazitiven Kopplungen k (x). Liegen anstatt kapazitiver magnetische Kopplungen vor, so ändert sich an der mathematischen Behandlung weiter nichts, als daß in den Gleichungen (15) (16) und (17) an Stelle von-Z)dieGrößeeinzusetzen ist. Dabei bedeutet m (x) die magnetische Kopplung und Z1 der Wellenwiderstand der störenden Leitung 31. Leigen kapazitive und magnetische Kopplungen gleichzeitig vor, so ist die Größek(x) in Gleichung(13) durch m (x) k1(x) = k(x) + Z1Z2 zu ersetzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion von statistischen Schwankungen der Übertragungseigenschaften von elektrischen Kabeln, insbesondere Fernmeldekabeln oder anderen Leitungskreisen für die Nachrichtenübermittlung, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel mit Impulsen beaufschlagt und mit einem quadratisch über die Laufzeit integrierenden Empfänger der konstanten Bandbreite zto die Leistung der AntwortfunktionP (co) spektral abgetastet wird, so daß als Meßwerte die Größen P P(#)2 # #2G(#) # (#) ## mit G (#) als Leistungsspektrum der Meßimpulse und y (cv) als spektrale Leistungsdichte der betreffenden Schwankungsfunktion angezeigt werden, aus denen mit Hilfe der Formel von Wiener und Kintchine die Autokorrelationsfunktion ermittelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das LeistungsspektrumG (co) del MeS impulse über eine Differenzierschaltung registriert und auf dieses das Leistungsspektrum der Antwortfunktion P (#) bezogen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion der örtlichen Wellenwiderstandsschwankungen eines Kabels, dadurch gekennzeichnet, daß Impulse auf das Kabel gegeben werden und das Leistungsspektrum der Echoimpulse gemessen wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 zur Bestimmung der Autokorrelationsfunktion der örtlichen Nebensprechkopplungen in Kabeln, dadurch gekennzeichnet, daß Impulse auf eine I eitung des Kabels gegeben werden und in einer zweiten I eitung das Leistungsspektrum der Nebensprechimpulse gemessen wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1272266B (de) * 1962-05-15 1968-07-11 Cem Comp Electro Mec Gegenlaeufig sich drehende Walzsegmente zur Herstellung von Werkstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1272266B (de) * 1962-05-15 1968-07-11 Cem Comp Electro Mec Gegenlaeufig sich drehende Walzsegmente zur Herstellung von Werkstuecken

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