-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
-
Die vorliegende Erfindung betrifft
das bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen gebräuchliche
Photolithografieverfahren. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Photomaske von einer Belichtungsvorrichtung einer
photolithografischen Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung der
Photomaske.
-
2. Beschreibung des Standes
der Technik
-
Bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen
werden photolithografische Verfahren weit verbreitet eingesetzt,
um Muster auf einem Wafer durch ein Übertragen eines Musters einer
Photomaske auf einen Wafer auszubilden. Bei diesen Verfahren wird eine
Photoresistschicht auf dem Wafer ausgebildet. Die Photoresistschicht
(Photolack) wird mit Licht durch die Photomaske hindurch belichtet,
wodurch eine dem Muster der Photomaske entsprechende Abbildung auf
der Photoresistschicht ausgebildet wird. Die belichtete Photoresistschicht
wird anschließend
entwickelt, wodurch die Photoresistschicht gemustert wird. Anschließend wird
eine oder mehrere Schichten, die unterhalb der Photoresistschicht liegt/liegen,
unter Verwendung der gemusterten Photoresistschicht als eine Maske
geätzt,
wodurch die unterliegende bzw. unterliegenden Schichten gemustert
werden.
-
Um die Forderung bei Halbleitervorrichtungen
nach immer höheren
Integrationsdichten zu erfüllen,
werden die Entwurfsregeln bzw. Strukturgrößen für die Herstellung dieser Vorrichtungen
immer geringer. Die Beschränkungen
in der Auflösung
bei den Belichtungsverfahren der Photolithografie stellen jedoch
ein ernsthaftes Hindernis bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen
mit hochintegrierten Schaltungsmustern dar. Insbesondere ist die
Gleichförmigkeit,
die bei den Abmessungen der Muster, die auf dem Wafer ausgebildet
sind, erreicht werden kann, durch die Auflösung begrenzt, die bei den
gegenwärtigen
photolithografischen Belichtungsverfahren erzielt werden können.
-
Ferner wird die gleiche Photomaske
bei der Photolithografie verwendet, um ein Muster auszubilden, dessen
Elemente alle die gleiche (kritische) Abmessung aufweisen. Trotzdem
können
die Abmessungen dieser Elemente des Musters in Abhängigkeit von
dem Ort bzw. der Lage auf dem Wafer, bei denen jedes der Elemente
ausgebildet ist, beträchtlich
abweichen. Dies kommt daher, daß die
Gleichförmigkeit bei
den Abmessungen der Muster, die auf einem Wafer unter Verwendung
einer gemeinsamen Maske ausgebildet sind, durch zahlreiche Faktoren
beeinflußt
wird, wie etwa der Verfahren mit welchen die Photoresistschicht
ausgebildet wird, z. B. Beschichtungs- und Backverfahren, der Eigenschaften
der Belichtungsvorrichtung einschließlich solcher der Photomaske,
dem Verfahren mit welchem die Photoresistschicht entwickelt wird
und das Verfahren mit welchem die Schicht/Schichten unterhalb der
gemusterten Photoresistschicht geätzt wird/werden. Die Shot-Gleichförmigkeit
bzw. die In-Field-Gleichförmigkeit,
d.h. die Unterschiede zwischen den entsprechenden Abmessungen innerhalb
der Muster, die auf Wafer ausgebildet sind, hängt insbesondere von den Eigenschaften
der Belichtungsvorrichtung und der Photomaske ab.
-
Daher sind die verschiedenen Arten,
die Auflösung
des Belichtungsverfahrens zu erhöhen,
seit langem von großem
Interesse auf diesem Gebiet. Beispielsweise hat die Verwendung eines
Beugungsgitters oder eines Filters, um die durch die Lichtquelle im
Verlauf des Beleuchtungsverfahren erzeugten Belichtung zu verändern, Popularität unter
den photolithografischen Verfahren erlangt, die auf eine Erhöhung bei
der Auflösung
des Verfahrens abzielen. Dieses Verfahren gilt jedoch nicht als
vollständig
erfolgreich beim Erhöhen
der Gleichförmigkeit
der Abmessungen des Musters auf einem Wafer.
-
Ebenso wurden Anstrengungen beim
Verringern eines Unterschieds bei den kritischen Strukturen bzw.
Abmessungen bei jedem der einzelnen Elemente eines Musters auf einem
Wafer mittels Vorsehen der Photomaske mit einem Filter unter Verwendung
eines Laserimpulses als Belichtungslicht und Variieren der Energie
des Laserimpulses unternommen wurden. Jedoch sind diese Anstrengungen
noch weit von einer praktischen Umsetzung entfernt, da das freie
Variieren der Intensität
bzw. Stärke
des Laserimpulses in dem Ausmaß,
wie es für
die Erzielung der Gleichförmigkeit
bei den kritischen Abmessungen erforderlich wäre, Schwierigkeiten bereitet.
-
KURZFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung die Gleichförmigkeit
der kritischen Abmessungen eines Musters zu verbessern, das auf einem
Wafer durch Photolithografie ausgebildet werden kann, ohne der Notwendigkeit
irgendwelche erheblichen Veränderungen
bei dem Beleuchtungssystem, das in der photolithografischen Vorrichtung
verwendet wird, zu machen. Zu diesem Zweck sieht die vorliegende
Erfindung Verbesserungen auf der Photomaskenebene vor. Insbesondere
sieht die vorliegende Verbindung ein Photomaske vor, die zum Erzeugen
eines Musters mit höchst
gleichförmigen
kritischen Abmessungen auf einem Wafer in der Lage ist, wenn sie
in einem typischen Belichtungsverfahren verwendet wird, sowie ein
Verfahren zur Herstellung der Photomaske und ein Belichtungsverfahren unter
Verwendung der Photomaske.
-
Die Photomaske enthält ein transparentes Photomaskensubstrat,
ein auf den Wafer zu übertragendes
Hauptmaskenmuster, daß auf
der Vorderseite des Photomaskensubstrates angeordnet ist, und eine
Transparenzeinstellschicht, die auf der Rückseite des Photomaskensubstrates
angeordnet ist. Die Transparenzeinstellschicht erzeugt leichte Veränderungen
in den Intensitäten
bzw. Stärken
der Lichtstrahlen, welche durch das Photomaskensubstrat gerichtet
bzw. geführt
werden und auf das Hauptmuster einfallen. Die Eigenschaften der
Transparenzeinstellschicht sind so bemessen, daß ein höherer Grad an Gleichförmigkeit
in dem Muster, das auf dem Wafer durch das Belichtungsver fahren
zu übertragen
ist, erzeugt wird, als wenn das Belichtungsverfahren unter Verwendung
der gleichen Photomaske ohne der Transparenzeinstellschicht ausgeführt wird.
-
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung kann die Transparenzeinstellschicht eine gemusterte Schicht
sein, die einen Satz von Transparenzeinstellmustermerkmalen bzw.
-elementen aufweist, die jeweils in Abschnitten eines Bereiches
auf der Rückseite
des Substrates vorgesehen sind. In diesem Fall können die zuvor erwähnten Veränderungen
in der Intensität
bzw. Stärke
der Lichtstrahlen (Beleuchtung) durch Variationen bei den Dichten
der Sätze
von Transparenzeinstellmusterelementen bewirkt werden. Beispielsweise
kann die Stärke
der Beleuchtung um mehr als 50% durch einen Satz von Transparenzeinstellmusterelementen
verringert werden, eine ausreichend hohe Dichte vorausgesetzt. Die
Transparenzeinstellmusterschicht wird jedoch vorzugsweise derart
ausgebildet, daß die
Intensität der
Beleuchtung um maximal ungefähr
20% verringert wird und derart, daß die Form bzw. das Profil (shape)
der Beleuchtung sich kaum verändert.
Beispielsweise variieren der Dichten der Sätze der Transparenzeinstellmustermerkmale
für den
Fall, in welchem die Form der Beleuchtung, die bei dem Belichtungsverfahren
verwendet wird, ringförmig
(annular) ist, innerhalb der Sätze
um ungefähr
maximal 5%. Demgemäß wird die
Intensität
der Beleuchtung durch die Elemente verändert, jedoch wird die Ringform
(Annularität)
der Beleuchtung größtenteils
aufrecht erhalten.
-
Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung beginnt ein Verfahren zur Herstellung einer
derartigen Photomaske mit dem Vorsehen einer Photomaske, die lediglich
das Substrat und das Hauptmuster, daß an der Vorderseite des Substrates angeordnet
ist, enthält,
sowie mit dem Übertragen
einer Abbildung des Hauptmusters auf einen Wafer mittels Durchführen eines
Belichtungsverfahrens, in welchem die Beleuchtung durch die Photomaske
auf den Wafer gerichtet ist. Die Abbildung des Hauptmusters wird
zum Erzeugen eines Musters auf dem Wafer, das aus Elementen ausgebildet
ist, die jeweilige entsprechende kritische Strukturen bzw. Abmessungen
(critical dimensions = CD) aufweisen, verwendet. Anschließend werden
die kritischen Abmessungen gemessen oder anderweitig quantifiziert,
um eine Verteilung der Werte der kritischen Abmessungen auf dem
Wafer zu erhalten bzw. zu erzielen. Ein Referenzwert für die kritische
Abmessungen wird anschließend
auf der Grundlage der quantifizierten Werte für die kritischen Abmessungen
ausgewählt. Vorzugsweise
wird der niedrigste der kritischen Abmessungswerte als der kritische
Abmessungsreferenzwert ausgewählt.
-
Die kritischen Abmessungswerte werden
mit dem kritischen Abmessungsreferenzwert verglichen, um die jeweiligen
Unterschiede zwischen ihnen festzustellen.
-
Eine Korrelation zwischen den Dichten
der Transparenzeinstellmusterelemente, hinsichtlich ihrer Größe und ihres
Abstands, und der Änderungen, die
die Transparenzeinstellmusterelemente, die bei solchen Dichten an
der Rückseite
des Substrates vorgesehen sind, in der Intensität der Beleuchtung, die durch
die Elemente hindurch während
des gleichen Belichtungsverfahrens gerichtet ist, hervorrufen würden, wird
erzielt. Ebenso werden die Ausmaße, um welche die Intensität der Beleuchtung,
die in dem Belichtungsverfahren verwendet wird, zum Verringern der
jeweiligen Unterschiede zwischen den kritischen Abmessungswerten
und dem Referenzwert der kritischen Abmessungen verringert werden
müssen,
bezogen auf Örtlichkeiten
bzw. die Lage auf der Photomaske bestimmt. Demgemäß wird eine
Verteilung der Ausmaße,
um welche die Intensität
der Beleuchtung verringert werden muß, erzielt.
-
Anschließend werden auf der Grundlage
der zuvor beschriebenen Korrelation die Dichten der Transparenzeinstellmusterelemente,
die mit der Verteilung der Ausmaße, um welche die Beleuchtungsstärke verringert
werden muß,
erzielt, wodurch eine Verteilung der Dichten der Transparenzeinstellmustermerkmale
in Relation zu den Örtlichkeiten
bzw. zur jeweiligen Lage auf der Photomaske vorgesehen wird. Schlußendlich
wird die Transparenzeinstellmusterschicht auf der Rückseite
der Photomaske in Übereinstimmung
mit der zuvor erwähnten
Verteilung der Dichten ausgebildet. Vorzugsweise besitzen die Transparenzeinstellmuster
jeweils eine Größe von ungefähr 0,8 μm (ihre größte Abmessung).
-
Vorzugsweise wird die Korrelation
zwischen den Dichten der Transparenzeinstellmusterelemente und den
Veränderungen,
die die Transparenzeinstellmusterelemente in der Intensität der Beleuchtung hervorrufen,
durch eine Fourier-Transformation erzeugt. In diesem Fall werden
Transparenzeinstellmusterelemente, die eine willkürliche Größe und Abstand
aufweisen, auf der Rückseite
des Photomaskensubstrates ausgebildet. Eine Fourier-Transformation
der Abbildungen der Transparenzeinstellmusterelemente sieht die
Intensität
der modifizierten Beleuchtung, die auf das Hauptmuster einfällt, als
eine Funktion der Größe und des
Abstandes der willkürlichen
Anordnung der Transparenzeinstellmusterelemente vor. Anschließend wird
auf der Grundlage dieser Funktion eine Korrelation zwischen den
Dichten der Transparenzeinstellmusterelemente, dargestellt durch

und den Veränderungen,
die die Transparenzeinstellmusterelemente bei der Intensität der Beleuchtung während des
Belichtungsverfahrens hervorrufen würden erzielt. Vorzugsweise
wird die Beleuchtungsintensität
in dieser Funktion durch
dargestellt.
-
Vorzugsweise werden die Ausmaße, um welche
die Beleuchtungsintensität,
die bei dem Belichtungsverfahren verwendet wird, verringert werden müßte, unter
Verwendung von Dosisgradwerten (D-L-Werten bzw. dose latitude values)
bestimmt. Die Dosisgradwerte sind repräsentativ für Abweichungen bei einer kritischen
Abmessung (CD) eines Musters, das durch ein Belichtungsverfahren
ausgebildet worden ist, bezüglich
Veränderungen
in der Beleuchtungsdosis, die zum Ausbilden des Musters verwendet
wird. Belichtungsdosisvariationen, die mit den Differenzen zwischen
den CD-Werten und dem CD-Referenzwert korrespondieren, werden unter Verwendung
der Dosisgradwerte und der Differenzen zwischen den CD-Werten und
dem CD-Referenzwert berechnet.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente können Vertiefungen
sein, die durch ein selektives Ätzen
der Rückseite
des Photomaskensubstrates ausgebildet werden. Die Vertiefungen weisen
eine vorbestimmte Größe und Tiefe
auf, so daß Licht,
das durch diese Vertiefungen passiert, eine Phase aufweist, die
unterschiedlich zu der des Lichtes ist, das durch andere Abschnitte
der Rückseite
des Photomaskensubstrates passiert. Die Vertiefungen bewirken, daß das durch
sie hindurchpassierende Licht gebeugt wird oder eine Interferenz
mit dem Licht, das durch die anderen Abschnitte der Rückseite
des Photomaskensubstrates passiert, erfährt.
-
Gemäß einem anderen Aspekt der
vorliegenden Erfindung werden die Transparenzeinstellmusterelemente
durch eine gemusterte (Abschirm-) Schicht aus einem Material, das
zum Reflektieren oder Absorbieren der einfallenden Beleuchtung in der
Lage ist, ausgebildet. Diese Elemente werden durch ein Abdecken
der Rückseite
des Photomaskensubstrates mit einer Schicht dieses Materials und einem
anschließenden Ätzen der
Schicht ausgebildet. Vorzugsweise weist das Material Chrom auf.
-
Gemäß einem weiteren anderen Aspekt
der vorliegenden Erfindung kann die Transparenzeinstellschicht auf
einem transparenten Hilfsmaskensubstrat vorgesehen werden, das auf
der Rückseite des
Photomaskensubstrates angeordnet ist, wobei die Transparenzeinstellelemente
auf dem Hilfsmaskensubstrat ausgebildet werden.
-
Gemäß einem anderen weiteren Aspekt
der vorliegenden Erfindung kann die Transparenzeinstellschicht eine
Schicht aus lichtabsorbierendem Material sein, die auf der Rückseite
des Photomaskensubstrates ausgebildet ist und eine Dicke aufweist,
die in Übereinstimmung
mit den Ausmaßen
variiert, um welche die Beleuchtungsintensität verringert werden muß.
-
Das Belichtungsverfahren der vorliegenden Erfindung
beginnt zuerst mit einem Vorsehen einer typischen Photomaske und
anschließendem
Korrigieren der Photomaske, d. h. durch Herstellung einer Photomaske,
wie zuvor beschrieben. Daher wird zuerst eine Photomaske vorgesehen,
die ein Substrat mit einer Vorderseite und einer Rückseite
sowie einem Hauptmuster enthält,
daß an
der Vorderseite des Substrates angeordnet ist. Eine Abbildung des Hauptmusters
wird in einem ersten Belichtungsverfahren auf einen Wafer übertragen
und zum Erzeugen eines Musters auf dem Wafer ver wendet. Die Werte
der kritischen Abmessungen (CDs) der Muster werden mit einem CD-Referenzwert
verglichen, um Differenzen zwischen ihnen festzustellen. Anschließend werden
die Ausmaße,
um welche die Beleuchtungsintensität, die in dem ersten Belichtungsverfahren
verwendet wird, verringert werden muß, um die jeweiligen Differenzen
zwischen den CD-Werten und dem CD-Referenzwert zu verringern, bezogen
auf die Lage auf der Photomaske bestimmt, wodurch eine Verteilung
dieser Ausmaße
in Relation zu den Orten auf der Photomaske erzielt wird. Eine Transparenzeinstellschicht
wird anschließend
auf der Rückseite
des Photomaskensubstrates ausgebildet. Die Transparenzeinstellchicht
ist zum Verändern
der Stärke
der Beleuchtung, die auf die Rückseite
der Photomaske gerichtet ist, in der Lage. Die Eigenschaften der
Transparenzeinstellschicht bezüglich
ihrer Fähigkeit
zum Verändern
der Beleuchtung variieren in Übereinstimmung
mit der Verteilung der Ausmaße,
um welche die Stärke
der Beleuchtung, die in dem Belichtungsverfahren verwendet wird,
verringert werden muß.
-
Als nächstes wird die so korrigierte
Photomaske in einem zweiten Belichtungsverfahren verwendet, nämlich dem,
welches bei der Herstellung der tatsächlichen Vorrichtungen auf
dem Wafer verwendet wird. In dieser Phase des Verfahrens wird daher
die Abbildung des Hauptmusters auf einen Wafer unter Verwendung
des Photomaskensubstrates mit der Transparenzeinstellschicht auf
ihrer Rückseite gerichtet.
Vorzugsweise wird das zweite Belichtungsverfahren unter den gleichen
Bedingungen im Bezug auf die verwendete Beleuchtung durchgeführt, wie bei
dem ersten Belichtungsverfahren.
-
Somit wird die Gleichförmigkeit
der kritischen Abmessungen des Musters, das auf dem Wafer durch
das zweite Belichtungsverfahren ausgebildet wird, im Vergleich zu
dem, was durch das erste Belichtungsverfahren erzielt worden ist,
verbessert. Dennoch kann das zweite Belichtungsverfahren unter Verwendung
des gleichen Beleuchtungssystems wie bei dem ersten Belichtungsverfahren
ausgeführt werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNG
-
Die vorherigen und andere Aufgaben,
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch Bezugnahme
auf die folgende detaillierte Beschreibung ihrer bevorzugten Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung besser ersichtlich in welcher:
-
1 ein
konzeptionelles Diagramm ist, das ein Belichtungsverfahren unter
Verwendung einer herkömmlichen
Photomaske darstellt;
-
2 ein
konzeptionelles Diagramm ist, das ein Belichtungsverfahren unter
Verwendung einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
-
3 ein
konzeptionelles Diagramm ist, das die Modifikation der Beleuchtung
durch eine Transparenzeinstellmusterschicht einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
-
4 ein
konzeptionelles Diagramm einer willkürlichen (arbitrary) Anordnung
von Transparenzeinstellmusterelementen in einem spezifischen Bereich
der Rückseite
einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
5 ein
Graph ist, der Beziehungen zwischen der modifizierten Beleuchtungsintensität und der
Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente zeigt, die zum Modifizieren
der Beleuchtung gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden;
-
6 ein
Graph ist, der den Einfluß zeigt, den
die Größe und die
Intensität
der Transparenzeinstellmusterelemente auf die Form der Pupille eines Beleuchtungssystems
haben;
-
7 ein
Diagramm der Verteilung der kritischen Abmessungen in einem Muster
auf einem Bereich eines Wafers ist, der unter Verwendung eines typischen
Belichtungsverfahrens belichtet wird;
-
8 ein
Diagramm ist, das das Muster, das durch das typische Belichtungsverfahren,
das in 7 dargestellt
ist, mit verschiedenen Beleuchtungsdosen erzeugt wird;
-
9 ein
Diagramm korrespondierend zu 7 ist,
das jedoch das Aufteilen des belichteten Bereichs in Einheitsflächen darstellt,
denen korrespondierende Sätze
von Transparenzeinstellmusterelementen jeweils gemäß der vorliegenden
Erfindung zugeordnet werden;
-
10 eine
schematische Draufsicht auf eine Photomaske gemäß der vorliegenden Erfindung ist,
die die Transparenzeinstellmusterelemente zeigt, die jeder Einheitsfläche, die
in 9 gezeigt ist, derart
zuteilt, um so entsprechend der kritischen Abmessungsverteilung,
die in 7 gezeigt ist,
zu korrigieren;
-
11 ein
Diagramm der Verteilung von kritischen Abmessungen eines Musters
ist, das auf einem Wafer durch ein Belichtungsverfahren unter Verwendung
der ersten Ausführungsform
einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgebildet worden ist;
-
12 ein
Diagramm ist, das das Muster darstellt, das durch das Belichtungsverfahren
unter Verwendung der ersten Ausführungsform
einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung bei verschiedenen Belichtungsdosen erzeugt wird;
-
13 ein
Diagramm ist, das das Muster darstellt, das durch das Beleuchtungsverfahren
unter Verwendung der ersten Ausführungsform
einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung bei verschiedenen Tiefenschärfen (depths-of-focus bzw. DOF)
erzeugt wird;
-
14 ein
Flußdiagramm
einer ersten Ausführungsform
eines Verfahrens zum Ausbilden von Transparenzeinstellmusterelementen
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
15 eine
Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsformn einer Photomaske
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
16 eine
Querschnittsansicht einer dritten Ausführungsform einer Photomaske
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
-
17 eine
Querschnittsansicht einer vierten Ausführungsform einer Photomaske
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist; und
-
18 eine
Querschnittsansicht einer fünften
Ausführungsform
einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung ist.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Die vorliegende Erfindung wird im
folgenden unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung eingehender
beschrieben. Bei den Zeichnungen ist die Dicke der Schichten und
der Bereiche aus Gründen
der Übersichtlichkeit übertrieben
dargestellt. Ebenso ist es ersichtlich, daß wenn eine Schicht als auf "auf" einer anderen Schicht
oder Substrat bezeichnet wird, eine solche Beschreibung sowohl bedeuten
kann, daß die
betreffende Schicht direkt auf einer anderen Schicht oder einem
anderen Substrat angeordnet ist, als auch, daß dazwischenliegende Schichten
vorhanden sein können.
Des weiteren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente durch
die Figuren der Zeichnung hindurch.
-
Die vorliegende Erfindung wird im
folgenden allgemein unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben. 1 zeigt ein Belichtungsverfahren
unter Verwendung einer typischen Photomaske und 2 zeigt ein Belichtungsverfahren unter
Verwendung einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung. Die Belichtungsverfahren, die in den 1 und 2 dargestellt
sind, weisen jeweils ein Beleuchten der jeweiligen Photomasken mit
Belichtungslicht auf, das eine gleichförmige Intensitätsverteilung
aufweist. Ebenso sind die Belichtungsverfahren in Bezug auf die
Form des verwendeten Belichtungslichtes und der Parameter der Linsen,
mit welchen das Belichtungslicht auf die Wafer projiziert wird,
gleich.
-
Wie in 1 gezeigt,
besteht die herkömmliche
Photomaske aus einem Maskensubstrat 10 und einem Hauptmuster 15,
das auf der Vorderseite des Substrats 10 (d.h. auf der
Wafer zugewandten Seite) ausgebildet ist. Lichtstrahlen, die auf
das Photomaskensubstrat 10 einfallen, passieren durch das
Photomaskensubstrat 10 und bestrahlen das Hauptmuster 15.
Eine Abbildung, die identisch zu der Abbildung des Hauptmusters 15 ist,
sollte durch das Belichtungsverfahren auf den Wafer übertragen
werden, wobei die Intensität
bzw. Stärke
der Lichtstrahlen, die die Photomaske beleuchten, eine gleichförmige Verteilung
aufweist. Tatsächliche
Messungen auf dem Wafer ergaben jedoch eine sehr niedrige Shot-Gleichförmigkeit
bzw. In-Field-Gleichförmigkeit, wie
in 1 gezeigt. Das heißt, die
kritische Abmessung (critical dimension = CD) variiert unter den
einzelnen Elementen des Musters.
-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Transparenzeinstellmusterschicht
auf der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 (d.h. der der Beleuchtungsquelle zugewandten
Seite) vorgesehen, um derartige Variationen in kritischen Abmessungen
zu korrigieren. Die Transparenzeinstellmusterschicht enthält Transparenzeinstellmusterelemente 200 und
die Dichte dieser Transparenzeinstellmusterelemente 200 variiert entlang
der Rückseite
des Substrats 100.
-
Gemäß 2 wird die Rückseite des Photomaskensubstrats 100 mit
Lichtstrahlen beleuchtet, die eine gleichförmige Intensitätsverteilung
aufweisen. Die Transparenzeinstellmusterelemente 200, die
auf der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 ausgebildet sind, sind zum
Induzieren einer Phasendifferenz in den einfallenden Lichtstrahlen
in der Lage oder sind zum Reflektieren oder zum Absorbieren in der
Lage, um so die Intensität
der Lichtstrahlen, die durch das Photomaskensubstrat 100 passieren,
zu verändern.
Demgemäß bewirken
die Transparenzeinstellmusterelemente 200, daß die Lichtstrahlen,
die auf die Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 einfallen, gebeugt werden
oder miteinander interferieren.
-
Im Ergebnis wird damit die Verteilung
der Intensität
der Lichtstrahlen, die durch das Photomaskensubstrat 100 passieren,
verändert.
Die Lichtstrahlen, die eine derartig veränderte Intensitätsverteilung aufweisen,
fallen auf das Hauptmuster 150, das auf der Vorderseite
des Photomaskensubstrats 100 vorgesehen ist, und übertragen
die Abbildung des Hauptmusters 150 auf einen Wafer. Obgleich
die Beleuchtungsquellen für
die Photomasken in den in 1 und 2 dargestellten Verfahren
die gleichen sind, wird die Abbildung des Hauptmusters 150 unterschiedlich
zu dem herkömmlichen
Verfahren, das in 1 dargestellt
ist, auf den Wafer übertragen,
da Lichtstrahlen mit unterschiedlichen Intensitäten auf die Hauptmuster 150 einstrahlen.
-
Die Verteilung der Transparenzeinstellmusterelemente 200 kann
so entworfen werden, daß die Gleichförmgkeit
der kritischen Abmessungen, die in 1 gezeigt
ist, verbessert wird. Insbesondere ist die Transparenzeinstellmusterschicht
in Anbetracht der Tatsache entworfen, daß die kritische Abmessung des
Musters, das auf dem Wafer ausgebildet werden soll, von der Dosis
des Belichtungslichtes abhängt.
Die Transparenzeinstellmusterelemente 200 werden so verteilt,
daß sie
die Bedingungen, unter welchen das Hauptmuster 150 beleuchtet
wird, variieren, wodurch eine Variation bei der Dosis des Belichtungslichtes
vorgesehen wird.
-
3 stellt
detaillierter die Modifikation der Beleuchtung aufgrund der Verwendung
der Transparenzeinstellmusterschicht gemäß der vorliegenden Erfindung
dar. Die Originalform der Beleuchtung hängt von den Eigenschaften des
benutzten Beleuchtungssystems (Belichtungsvorrichtung) ab. Der Einfachheit
halber wird das Verfahren in Bezug auf eine Ringform der Originalbeleuchtung
beschrieben, wie sie auf der linken Seite der 3 gezeigt ist. In diesem Fall ist ein
ringförmiger
Lichtstrahl mit dem Leistungsspektrum der Transparenzeinstellmusterelemente 200 gekoppelt,
so daß die
Lichtstrahlen modifiziert werden, wie auf der rechten Seite in 3 gezeigt. Die Abbildung
des Hauptmusters 140 wird durch die modifizierten Lichtstrahlen
auf den Wafer übertragen.
Die Dosis des Belichtungslichtes auf dem Hauptmuster 150 wird
aufgrund der Wirkung, die das Leistungsspektrum des Transparenzeinstellmusters
auf die Originalform der Beleuchtung hat, eingestellt.
-
Jedoch kann von einem Belichtungsverfahren
unter Verwendung einer typischen Photomaske 10, wie in 1 gezeigt, kaum erwartet
werden, daß ein
Muster oder mehrere Muster erzeugt wird bzw. werden, bei welchem
die Unterschiede unter den kritischen Abmessungen eine bestimmte
regelmäßig Verteilung
aufweisen. Demgemäß müssen die
Transparenzeinstellmusterelemente 200 so entworfen werden,
daß sie
zu einer unregelmäßigen Verteilung
der Unterschiede zwischen den kritischen Abmessungen beitragen,
die ansonsten in die an den Wafer erzeugten Muster bzw. Mustern
vorhanden sein würde.
Aus diesem Grund kann ein Fourier-Spektrum der modifizierten Lichtstrahlen,
welche den Wafer nach dem Passieren durch die Transparenzeinstellmusterelemente 200 erreichen,
zum Modellieren der Transparenzeinstellmusterelemente 200 verwendet
werden. Ein Fourier-Spektrum kann durch Verwendung einer Fourier-Transformation
erzielt werden. 4 stellt die
Transparenzeinstellmusterelemente 200 mit einer vorbestimmten
Dichte in einem bestimmten Bereich an der Rückseite einer Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung dar. Insbesondere weisen die Transparenzeinstellmusterelemente 200 eine
vorbestimmte Größe (d) auf
und sind mit einem vorbestimmten Abstand (p) voneinander beabstandet.
Des weiteren induzieren die Transparenzeinstellmusterelemente 200 eine
Phasendifferenz in den Lichtstrahlen, die durch die rückwärtige Oberfläche der
Photomaske passieren. In diesem Fall können die Transparenzeinstellmusterelemente 200 rechteckförmige Vertiefungen
sein, die auf der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 ausgebildet sind. Jedoch können die
Transparenzeinstellmusterelemente 200 auch andere Formen
bzw. Profile aufweisen.
-
In jedem Fall entspricht die Größe der Phasendifferenz
der Tiefe der Vertiefungen, die die Elemente 200 bilden.
Zum Beispiel können
die Vertiefungen eine vorbestimmte Tiefe derart aufweisen, daß sie eine
Phasendifferenz von 180° in
den Lichtstrahlen erzeugen, die durch das Photomaskensubstrat 100 passieren.
-
Das heißt, in diesem Beispiel weisen
Lichtstrahlen, die durch den äußersten
Teil der rückwärtigen Oberfläche des
Photomaskensubstrats 100 passieren, eine Phase von 0° auf und
Lichtstrahlen, die durch die Elemente 200 passieren, weisen
eine Phase von 180° auf.
Die Phasendifferenz dieser Lichtstrahlen führt zu Interferenz oder Beugung.
-
Wie vorhergehend erwähnt, kann
das Fourier-Spektrum der Lichtstrahlen, die den Wafer erreichen,
nachdem sie derart modifiziert worden sind, unter Verwendung der
Fourier-Transformation bestimmt werden. Insbesondere kann ein Fourier-Transformationsausdruck
für jede
Abbildung der Transparenzeinstellelemente
200 erzielt werden,
die in
4 gezeigt sind,
und eine Fourier-Transformation für die Anordnung der Transparenzeinstellmusterelemente
200 kann
gemäß des Faltungstheorems unter
Verwendung der Fourier-Transformationsausdrücke für jede der Abbildungen der
Transparenzeinstellmusterelemente
200 erzielt werden. In
der Annahme, daß Lichtstrahlen,
die auf den Wafer einfallen, keine Terme höherer Ordnung aufweisen, kann die
Fourier-Transformationsfunktion durch
ausgedrückt werden, wobei
die Intensität des Belichtungslichtes
darstellt, die näherungsweise
entspricht.
-
Die Fourier-Transformationsfunktion
zeigt, daß die
Intensität
des Lichts, das durch die Transparenzeinstellmusterelemente 200 passiert,
abhängig ist
von der Größe (d) der
Transparenzeinstellmusterelemente 200 und dem Abstand (p)
zwischen benachbarten Transparenzeinstellmusterelementen 200.
Theoretisch weist das Ergebnis der Fourier-Transformation darauf
hin, daß ein
maximaler Abfall in der Intensität
(Stärke)
des Belichtungslichtes vier mal so groß ist wie die Dichte (d2/p2) der Transparenzein-stellmusterelemente 200 vorausgesetzt, daß Tenne
höherer
Ordnung nicht betrachtet werden und die Transparenzeinstellmusterelemente 200 eine ausreichend
niedrige Dichte aufweisen. Da jedoch tatsächlich die Terme höherer Ordnung
nicht null sind, weist eine graphische Darstellung (Plot) der Beziehung
zwischen der Intensität
der modifizierten Beleuchtung bezüglich der Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200 eine
Steigung von weniger als 4 auf.
-
5 zeigt
einen Graphen, der die Beziehung zwischen der Intensität der modifizierten
Beleuchtung bezüglich
der Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200 darstellt,
die zum Modifizieren der Intensität der Beleuchtung verwendet
werden. Insbesondere zeigt 5 eine
Korrelation zwischen der Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200 mit
verschiedenen Größen und
der Intensität
der modifizierten Beleuchtung. In 5 wird
die Intensität
der Beleuchtung als ein normalisierter Wert ausgedrückt. Ebenso
sind die Plots in 5 auf
der Basis eines optischen Systems mit einer numerischen Apertur
(NA) von 0,7 erzeugt worden und erzeugen eine Beleuchtung mit einer
Ringform von 0,55–0,85
und einer Wellenlänge
von 248 nm.
-
5 zeigt,
daß die
Größe in der
Intensität der
modifizierten Beleuchtung abhängig
ist von der Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200. Mit
zunehmend kleiner werdenden Transparenzeinstellelementen 200 wandert
die Steigung der normalisierten Beleuchtungsdichte gegenüber der
Musterdichte immer näher
an den theoretisch kritischen Wert. Desweiteren wird der Einfluß der Beugung
immer größer, je
kleiner die Transparenzeinstellmusterelemente 200 werden,
was für
den Effekt der Verringerung bei den Werten der Terme mit höherer Ordnung
verantwortlich gemacht wird.
-
5 zeigt
somit, daß es
möglich
ist, die Intensität
des Belichtungslichtes durch ein Variieren der Größe (d) jedes
der Transparenzeinstellmusterelemente 200 und des Abstandes
(p) zwischen benachbarten Transparenzeinstellmusterelementen 200 zu
vari ieren. Somit macht es die vorliegende Erfindung möglich die
jeweiligen Bereiche des Wafers mit unterschiedlichen Lichtintensitäten zu belichten.
-
Es ist jedoch festzuhalten, daß der endgültige Entwurf
der Transparenzeinstellmusterelemente 200 keine gravierende
Veränderung
in der Form der Pupille des optischen Systems verursachen sollte,
in welchem die Photomaske ein integraler Bestandteil ist. Falls
die Form der Pupille zu sehr verändert
wird, kann ein Linsenflimmern (lens flare) auftreten oder zunehmen,
wodurch Defekte in der auf den Wafer projektierten Abbildung verursacht
werden können. 6 zeigt einen Graphen, der
die Variation der Form der Pupille des Beleuchtungs- bzw. Ausleuchtungssystems
bezüglich
der Größe und Dichte
der Transparenzeinstellmusterelemente zeigt. Wie in 5, sind die Plots in 6 auf der Basis eines optischen Systems
mit einer numerischen Apertur (NA) von 0,7 und einer erzeugten Ausleuchtung
mit einer Ringform von 0,55–0,85
und einer Wellenlänge
von 248 nm erzeugt worden.
-
Die Veränderung in der Form der Pupille
der Beleuchtung kann durch
wobei A
ij die
Form der Pupille in dem Teil des Beleuchtungssystems darstellt,
das die Originalform der Beleuchtung vorsieht, B
ij die
Form der Pupille an dem Teil des Systems darstellt, das die modifizierte
Form der Beleuchtung erzeugt, und NII einen normalisierten Wert
der Intensität
der Beleuchtung darstellt.
-
Wie in 6 gezeigt,
variiert die Form der Pupille des Beleuchtungssystems weniger und
weniger mit abnehmender Größe jedes
der Transparenzeinstellmusterelemente 200. Demgemäß ist das
Ausbilden kleinerer Transparenzeinstellmusterelemente 200 effektiv
hinsichtlich des Verhinderns, daß unerwünschte Effekte des Linsenflimmerns
auftreten.
-
Gemäß beiden 5 und 6 kann
die Intensität
des Belichtungslichtes durch Ausbilden von immer kleiner werdenden
Transparenzeinstellmusterelementen 200 effektiver verringert
werden, auch wenn die Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200 niedrig
ist. Außerdem
ist es einfacher, die Form der Originalbeleuchtung aufrechtzuerhalten, wenn
die Transparenzeinstellmusterelemente 200 relativ klein
sind. Demgemäß werden
die Transparenzeinstellmusterelemente 200 vorzugsweise
so ausgebildet, daß sie
die kleinste geeignete Größe aufweisen,
die mit derzeitigen Massenproduktionsverfahren für Musterbildung erzielbar ist.
Beispielsweise würden
in einem Belichtungsverfahren, in welchen eine Belichtungslichtdosis
von 130 mJ angewendet wird, die Transparenzeinstellmusterelemente 200 eine
Größe von 800
nm aufweisen. Eine Korrelation zwischen der Intensität des modifizierten
Belichtungslichtes und der Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente 200 mit
einer Größe von 800
nm wurde experimentell erzielt. Der Plot dieser Korrelation, wie
er aus der 5 ersichtlich
ist, weist eine Steigung von –3,2
auf.
-
Die Analyse, die mit Bezug auf 3 bis 6 beschrieben wird, zeigt, daß die Transparenzeinstellmusterelemente 200 in
einer abschließenden
Anordnung so ausgelegt werden können,
daß sie
den Grad der Transparenz des Photomaskensubstrats 100 ohne
einer wesentlichen Änderung
in der Form der Beleuchtung verändern.
Das heißt,
der Grad der Transparenz einer typischen Photomaske in einem oder
mehreren Bereichen kann ohne Abändern
der wesentlichen optischen Bedingungen zum Durchführen des
Belichtungsverfahrens geändert
werden. Demgemäß wird,
nachdem die anfängliche
willkürliche
Anordnung der Transparenzeinstellmusterelemente 200 (4) von der Rückseite
des Substrats 100 entfernt worden ist, die abschließende bzw.
finale Anordnung der Transparenzeinstellmusterelemente 200,
die die Unterschiede in den kritischen Abmessungen kompensieren
sollen, die ansonsten bei Verwendung der Photomaske auf dem Wafer
erzeugt werden würden,
auf der Rückseite
der Photomaske 100 angeordnet, wodurch die Photomaske dann
ein Muster erzeugen wird, bei welchem die kritischen Abmessungen
einen hohen Grad an Gleichförmigkeit aufweisen.
-
Im folgenden werden Verfahren zum
Verbessern der Shot-Gleichförmigkeit
bei Verwendung einer Photomaske mit Transparenzeinstellmusterelementen 200 auf
der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 eingehender beschrieben.
-
Erste Ausführungsform
-
7 stellt
die Ergebnisse von Messungen kritischer Abmessungen auf einem Muster
dar, das auf einem Wafer durch ein typisches Belichtungsverfahren
ausgebildet worden ist, bevor das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung
korrigiert worden ist. Insbesondere zeigt 7 die Größe und Verteilung der kritischen
Abmessungen des Musters, das auf einem Wafer durch ein Belichtungsverfahren
bei Verwendung einer herkömmlichen
Photomaske mit einer Strukturbreite (Entwurfsregel) von 0,146 μm ausgebildet
worden ist. Die Ergebnisse der Messung werden in 5-nm-breiten Gruppen,
die von 125–130 nm
bis 165–170
nm reichen, gezeigt. Der Durchschnitt der kritischen Abmessungen
beträgt
148,1 nm, 3σ der
Verteilung der kritischen Abmessung liegt bei 28,8 nm und der Bereich
der Verteilung der kritischen Abmessungen beträgt 43,1 nm.
-
Die kritischen Abmessungen werden
zum Boden der in 7 gezeigten
Verteilung hin immer größer. Mit
anderen Worten, 7 zeigt
das die gemessenen kritischen Abmessungen in einer Richtung von
oben nach unten der Verteilung immer größer werden. 8 stellt repräsentative Belichtungslichtdosen
in Bezug auf die Bereiche der in 7 gezeigten
kritischen Abmessungsverteilung, nämlich den oberen, mittleren
und unteren Bereichen der in 7 gezeigten
kritischen Abmessungsverteilung. Die Figur zeigt, daß die am
besten geeigneten Belichtungslichtdosen 30 mJ, 28 mJ bzw. 26 mJ
betragen. Geeignete Belichtungslichtdosen sind solche, die sich
nur leicht von den oberen zu den unteren Bereichen der in 7 gezeigten kritischen Abmessungsverteilung verringern.
Aus 8 ist ersichtlich,
daß die In-Field-Dosisdifferenz
ungefähr
14,4% ausmacht und die optimale Belichtungslichtdosis kann mit 28 mJ
abgeschätzt
werden.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung
werden Transparenzeinstellmusterelemente an der Rückseite
des Photomaskensubstrats vorgesehen, um die Unterschiede unter den kritischen
Abmessungen, die in 7 gezeigt
sind, zu korrigieren. Dieses Korrekturverfahren wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die 9 bis 14 detaillierter beschrieben.
-
Gemäß 9 wird der belichtete Bereich mit der
in 7 gezeigten kritischen
Abmessungsverteilung in einem Satz von Einheitsflächen aufgeteilt. Wie
in 9 gezeigt, wird der
belichtete Bereich beispielsweise in ungefähr 15 Einheitsflächen aufgeteilt, die
in fünf
Reihen (nicht numeriert) und drei Spalten 910, 930 und 950 angeordnet
sind. Jede dieser Einheitsflächen
können
eine Maschengröße von 1
mm aufweisen. Die Größe der Einheitsflächen wird
unter Berücksichtigung
der räumlichen
Auflösung
des Belichtungsverfahrens und der Eigenschaften der Belichtung,
z. B. für
den Fall der ringförmigen
Form der Belichtung, und der Photomaske eingestellt. Bei einem Beispiel
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Photomaske zur Verwendung in
einem optischen System mit einer numerischen Apertur (NA) von 0,7
entworfen und erzeugt eine Beleuchtung mit einer Ringform von 0,55 – 0,85. Ein
derartiges ringförmiges
Beleuchtungssystem kann eine räumliche
Auflösung
von ungefähr
1,26 mm vorsehen. Ebenso wird der belichtete Bereich vorzugsweise
derart aufgeteilt, daß jede
der Einheitsflächen
eine fast gleichförmige
Verteilung der kritischen Abmessungen aufweist.
-
Der in 9 gezeigte
belichtete Bereich ist jedoch willkürlich aufgeteilt worden. In
diesem Fall ist der belichtete Bereich vertikal in fünf Zeilen
eingeteilt worden, da die kritischen Abmessungen in Richtung des
unteren Bereichs der in 7 gezeigten
Verteilung hin immer größer werden,
wohingegen der belichtete Bereich horizontal lediglich in drei Abschnitte aufgeteilt
worden ist, um den Einfluß der
Größe der Transparenzeinstellmusterelemente 200 beim
Korrigieren der Unterschiede in den kritischen Abmessungen zu zeigen.
-
Bei der gegebenen Verteilung der
kritischen Abmessung wird die Intensität der Beleuchtung der fünf Einheitsflächen 911, 913, 915, 917 und 919 in der
ersten Spalte 910 durch die Transparenzeinstellmusterelemente
aufeinanderfolgend von einer Fläche
zur anderen (von der oberen Fläche 911 zu
der unteren Fläche 919)
verringert. Andererseits wird die Intensität der Beleuchtung innerhalb
jeder der Einheitsflächen 911, 913, 915, 917 und 919 gleichförmig sein.
Dieses Verfahren ist ebenso auf die zweite Spalte 930 der
fünf Einheitsflächen 931, 933, 935, 937 und 939 angewendet
worden. Jedoch ist die Größe der Transparenzeinstellmusterelemente,
die bei der Belichtung der zweiten Spalte 930 verwendet worden
sind, unterschiedlich zu der Größe der Transparenzeinstellmusterelemente,
die bei der Belichtung der ersten Spalte 910 verwendet
worden sind. Die dritte Spalte 950 der fünf Einheitsflächen 951, 953, 955, 957 und 959 ist
auf die gleiche Weise wie die erste Spalte 910 beleuchtet
worden.
-
Das Ausmaß, mit dem die Intensität der Beleuchtung
zu modifizieren ist, wird für
jede der 15 Einheitsflächen
auf der Grundlage der kritischen Abmessung dieses Abschnitts des
Musters, das in der Einheitsfläche
ausgebildet ist, oder auf der Grundlage des Unterschieds zwischen
der kritischen Abmessung und einer Referenzabmessung eingestellt.
Beispielsweise besteht kein Bedarf zum Verringern der Intensität der Beleuchtung
der Flächen 911, 931 und 951 an
dem oberen Ende des Belichtungsbereichs. Mit anderen Worten die
Intensität
der Beleuchtung wird an diesem Abschnitt des Belichtungsbereichs um
0% durch die Photomaske modifiziert. Demgemäß wird eine kritische Abmessung
entsprechend zu den in den oberen Flächen 911, 931 und 951 erzeugten
als die kritische Referenzabmessung eingestellt.
-
Da es keine Notwendigkeit zum Verringern der
Intensität
der Beleuchtung in den oberen Flächen 911, 931 und 951 gibt,
ist die Dichte (p2/d2)
der Transparenzeinstellmusterelemente an dieser Stelle der Transparenzeinstellmusterschicht
entsprechend den oberen Flächen 911, 931 und 951 0.
Jedoch sind die kritischen Abmessungen in den anderen Flächen größer als
solche, die in den Flächen 911, 931 und 951 an
dem oberen Ende des belichteten Bereichs, der in 7 gezeigt ist, erzeugt worden sind. Demgemäß kann die
Dichte der Transparenzeinstellmusterelemente (p2/d2) so eingestellt werden, daß sich die
Intensität
der Beleuchtung dieser anderen Flächen des Wafers derart verringert, daß es keine
Unterschiede in den kritischen Abmessungen in dem auf dem belichteten
Bereich ausgebildeten Muster gibt.
-
Beispielsweise kann die Dichte (p2/d2) der Transparenzeinstellmusterelemente
der Photomaske in Stufen von 1% in den Abschnitten der Photomaske
entsprechend den jeweiligen vertikalen Abschnitten des belichteten
Bereiches des Wafers variiert werden.
-
Demgemäß werden in 9 die Transparenzeinstellmusterdichtewerte
(p2/d2) von 0%,
1%, 2%, 3% oder 4% in Bezug auf jede der Einheitsflächen gezeigt.
-
Der Transparenzeinstellmusterdichtewert (p2/d2) von jedem Abschnitt
der Photodmaske, der einer Einheitsfläche des zu belichteten Waferbereiches entspricht,
wird auf der Grundlage einer Regel anstelle einer willkürlichen
Einstellung entworfen. Insbesondere werden die Transparenzeinstellmusterdichtewerte
(p2/d2) auf der
Grundlage der Unterschiede in den kritischen Abmessungen des auf
dem Wafer ausgebildeten Musters unter Verwendung eines Dosisgrades
(dose latitude) D_L ausgewählt.
-
Ein Dosisgrad wird durch Messungen,
die bei einem Belichtungsverfahren erfolgt sind, erzielt, und kann
durch
ausgedrückt werden. Insbesondere wenn
die Belichtung bei ansonsten gleichen Belichtungsbedingungen variiert
wird, variieren die kritischen Abmessungen der Muster, die unter
diesen Bedingungen ausgebildet werden, dementsprechend. Die Variationen in
den kritischen Abmessungen werden anschließend gemessen. Anschließend wird
ein Graph, der die Variation der kritischen Abmessungen im Bezug auf
die Veränderungen
der Belichtungsdosis zeigt, durch ein Plotten der Belichtungsdosiswerte
und der kritischen Abmessungswerte entlang der X-Achse bzw. der
Y-Achse konstruiert. Die Steigung des Plotes wird bestimmt und anschließend mit
der in dem derzeitigen Belichtungsverfahren verwendeten Belichtungsdosis
multipliziert.
-
Das Produkt dieser Berechnung ist
der Dosisgrad. Falls beispielsweise der Plot eines Graphen die Abweichung
der kritischen Abmessungen in Bezug auf die Veränderungen bei der Belichtungsdosis eine
Steigung von 3,7 nm/mJ für
ein vorgegebenes Belichtungsverfahren aufweist und die tatsächlich angewendete
Belichtungsdosis in dem Belichtungsverfahren 47,5 mJ beträgt, kann
anschließend
der Dosisgradwert für
dieses Belichtungsverfahren mit 1,76 nm/Δ %Dosis (= 3,7 nm/mJ × 47,5 mJ/100)
angegeben werden.
-
Zum Zwecke der Erläuterung
von vorliegender Erfindung wird angenommen, daß der zulässige Dosisgradwert bei der
Massenproduktion 2nm/%Dosis beträgt
und daß ein
Unterschied zwischen einer kritischen Abmessung in einer spezifischen
Einheitsfläche
und einer kritischen Referenzabmessung ungefähr 30 nm beträgt. In diesem
Fall muß die
Intensität
der Beleuchtung um ungefähr
15% verringert werden, falls das Beleuchtungsverfahren ein Muster
ausbilden soll, dessen kritische Abmessung in dieser bestimmten
Fläche
die gleiche sein soll, wie die kritische Referenzabmessung. Gemäß 5 kann die Verwendung von
Transparenzeinstellmusterelementen mit einem Musterdichtewert von
4% eine 15%-ige Verringerung in der Intensität der Beleuchtung, die durch
die Photomaske gerichtet, erzeugen. Die Dichte der Transparenzeinstellelemente 200 in
den Abschnitten der Maske, die zur Belichtung der jeweiligen Einheitsflächen verwendet
wird, wird auf diese Art und Weise eingestellt.
-
10 ist
eine Draufsicht auf die Transparenzeinstellmusterelemente wie sie über die
entsprechenden Einheitsflächen
des Belichtungsbereiches des Wafers überspielt worden sind. Die
Dichten der Transparenzeinstellmusterelemente ist entsprechend dem
zuvor beschriebenen Verfahren eingestellt worden, um eine Transparenzeinstellmusterschicht
auszubilden, die ein Muster mit einem hohen Grad an Gleichförmigkeit
bei den kritischen Abmessungen auf einem Wafer erzeugen wird. Beispielsweise
beträgt
der Wert der Musterdichte für
den Abschnitt der Transparenzeinstellmusterschicht, die zum Belichten
der in 10 gezeigten
Einheitsfläche 911 verwendet
wird, 0%. Somit werden angesichts der Tatsache, daß der Musterdichtewert
ein Vielfaches des Faktors d2/p2 ist,
keine Transparenzeinstellmusterelemente 200 in diesem Abschnitt
der Photomaske ausgebildet.
-
Andererseits soll der Abschnitt der
Photomaske, der zum Belichten der Einheitsfläche 913 vorgesehen
ist, eine Musterdichte von 1% aufweisen, wie in 9 gezeigt. Die Tranparenzeinstellmusterelemente 201 in
dem Abschnitt der Photomaske, der zum Belichten der Flächen auf
dem Wafer in der ersten Spalte 910 verwendet wird, besitzen
jeweils eine Größe (d,)
von 1,0 μm,
wie in der Figur dargestellt. In diesem Fall ist es erforderlich
die Transparenzeinstellmusterelemente 201 (10) mit einem Abstand P12 von
10 μm beabstandet
anzuordnen, um einen Musterdichtewert d2/p2, von 1% zu erhalten.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 201 werden
ebenso in den Abschnitten der Photomaske ausgebildet, die den Einheitsflächen 915, 917 und 919 entsprechen.
Jedoch werden diese Elemente 201 in jedem Abschnitt der
Photomaske mit Abständen
von P13, P14 bzw.
P15 voneinander beabstandet angeordnet,
die unterschiedlich zu dem Abstand P12 sind.
-
Weiterhin gemäß 10 werden Transparenzeinstellmusterelemente 202 mit
einer Größe d, in Abschnitten
der Photomaske ausgebildet, die der in 9 gezeigten zweiten Spalte 930 entsprechen. Die
Abstände
d2, um welche die Transparenzeinstellmusterelemente 202 voneinander
beabstandet sind, differieren unter den jeweiligen Abschnitten entsprechend
den Einheitsflächen 933, 935 und 939.
Ebenso unterscheidet sich die Größe d, der
Transparenzeinstellmusterelemente 202 von der Größe der Transparenzeinstellmusterelemente 201.
Wie in 9 gezeigt beträgt die Größe d, der
Transparenzeinstellmusterelemente 202 0,8 μm. Die Transparenzeinstellmusterelemente 202 sind
in jedem Abschnitt der Photomaske, die den Einheitsflächen 933, 935, 937 und 939 entsprechen
durch ihre jeweiligen Abstände P22, P23, P24 und P25 voneinander
beabstandet, so daß die
Musterdichtewerte unter diesen Abschnitten um die in 9 gezeigten Prozentzahlen
variieren.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 203,
die die gleiche Größe d1 (1,0 μm)
wie die Musterelemente 210 aufweisen, werden an den Abschnitten
der Photomaske ausgebildet, die den Einheitsflächen 953, 955, 957 und 959 der
dritten Spalte 950 entsprechen. Die Transparenzeinstellmusterelemente 203 sind
in jedem Abschnitt der Photomaske, die den Einheitsflächen 933, 935, 937 und 939 entsprechen,
durch jeweilige Abstände
P32, P33, P34 und P35, die alle
zueinander unterschiedlich sind, voneinander beabstandet. Dies führt zu unterschiedlichen
Musterdichtewerten in unterschiedlichen Abschnitten der Photomaske,
die den Einheitsflächen 953, 955, 957 und 959 entsprechen.
-
Insbesondere wird die Dichte der
1,0 μm-Elemente
und die Dichte der 0,8 μm-Elemente derart eingestellt,
um 9,7% bzw. 12,2% innerhalb jedes Abschnitts der Photomaske, die
den entsprechenden Spalten 910, 930 oder 950 entsprechen,
zu variieren. Eine Photomaske 100, die auf diese Weise
aufgebaut ist, verringert die Intensität der Beleuchtung, die durch
sie hindurch passiert, innerhalb eines Bereichs von 4%, d. h. dem
in 9 gezeigten Bereich.
Die Werte 9,7% und 12,2% sind ohne weiteres aus dem Graphen der 5 ableitbar.
-
11 zeigt
die Verteilung der kritischen Abmessungen unter den Elementen eines
Musters, das auf einem Wafer durch ein Belichtungsverfahren bei Verwendung
einer Photomaske mit der in 10 gezeigten
Transparenzeinstellschicht ausgebildet worden ist. Insbesondere
zeigt 11 die Verteilung
von kritischen Abmessungen eines Musters, das unter Verwendung des
gleichen wie in 7 gezeigten
Belichtungsverfahrens und bei den gleichen Beleuchtungsbedingungen
ausgebildet worden ist, wobei jedoch die Photomaske entsprechend
der vorliegenden Erfindung durch Vorsehen der Transparenzeinstellmusterelemente 201, 202 und 203 auf
die Rückseite
eines Photomaskensubstrats korrigiert worden ist. Das Hauptmuster 150 der
in dem Belichtungsverfahren verwendeten Photomaske wurde zur Verwendung
beim Ausbilden eines Musters mit einer Strukturbreite von 0,146
nm in einem aktiven Bereich des Wafers entworfen.
-
11 zeigt
die Ergebnisse der Messung von kritischen Abmessungen des Musters,
das auf dem Wafer ausgebildet ist. Diese Ergebnisse werden in einige
5 nm-breite Bereiche von 130–135
nm bis 155–160
nm gruppiert. Der Durchschnitt der kritischen Abmessungen beträgt 146,1
nm, 3 σ der
kritischen Abmessungsverteilung beträgt 15,3 nm verglichen mit 28,8
nm für
den in 7 gezeigten Fall,
und der Bereich der kritischen Abmessungsverteilung beträgt 24,3
nm. Zudem ist die Verteilung der kritischen Abmessung höchst gleichförmig, insbesondere
in dem Abschnitt des belichteten Bereichs, der der 9 gezeigten zweiten Spalte 930 entspricht.
-
Die Größe der Transparanzeinstellmusterelemente 202 bei
dem Abschnitt der Photomaske, der diesem Abschnitt des belichteten
Bereichs entspricht, beträgt
ungefähr
800 nm. Überdies
ist die Verteilung der kritischen Abmessungen gleichförmiger als
in den anderen Abschnitten des belichteten Bereichs, die den ersten
und dritten Spalten 910 bzw. 950 entsprechen.
Demgemäß zeigt 11, daß die Transparenzeinstellmusterelemente
gemäß der vorliegenden
Erfindung Unterschiede bei den kritischen Abmessungen eines mittels
eines typischen Belichtungsverfahrens einem Wafer ausgebildeten
Muster minimieren können.
-
12 stellt
das Muster mit der in 11 gezeigten
Verteilung der kritischen Abmessung dar, wie es mit verschiedenen
Dosen erzeugt worden ist. 12 zeigt,
daß eine
Belichtungsdosis von ungefähr
28 mJ die Mustervariation minimiert. Tatsächlich wird eine Belichtungsdosis
von 28,4 mJ in dieser Hinsicht als optimal betrachtet. In diesem
Fall beträgt
die gemessenen In-Field-Dosis-Differenz ungefähr 3%, was eine große Verbesserung
gegenüber
der in 8 gezeigten In-Field-Dosis-Differenz
von 14,4% darstellt.
-
13 stellt
das Muster mit der in 11 gezeigten
Verteilung der kritischen Abmessung dar, wie es mit verschiedenen
Tiefenschärfenrändern bzw.
-grenzen (depths-of-focus margins = DOF-Grenze) erzeugt worden ist.
Wie in 13 gezeigt, beträgt ein gemessener
In-Field-Unterschied bei der kritischen Abmessung ungefähr 9 nm,
wenn die DOF-Grenze optimal ist. Die DOF-Grenze wird als nicht beeinflussend bei
Vorhandensein der Transparenzeinstellmusterelemente der Photomaske
betrachtet. Mit anderen Worten, die Transparenzeinstellmusterelemente
beeinflussen die DOF-Grenzen nicht
negativ.
-
Ein Verfahren zum Herstellen einer
Photomaske gemäß der vorliegenden
Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf 14 beschrieben. Zunächst wird ein Wafer mit einer
Photoresistschicht darauf belichtet und unter Verwendung einer typischen
Photomaske (ohne Transparenzeinstellmusterelemente) gemustert. Die
kritischen Abmessungen werden gemessen. Die Messungen werden gruppiert,
um die Verteilung der kritischen Abmessungen auf dem Muster beispielsweise
in der Form einer Karte für
die kritischen Abmessungen auf dem Wafer (Schritt 1410) zu zeigen.
Falls notwendig, können
die Meßergebnisse
der kritischen Abmessungen zum Ausfiltern von solchen Werten, die
eine außergewöhnlich hohe
Abweichung von der Norm aufweisen, verarbeitet werden, um die unzulässige Verfälschung
der resultierenden Verteilung der kritischen Abmessungen durch solche
Werte zu verhindern.
-
Ein Dosis-Grad (ΔCD/Δ%-Dosis) des Belichtungsverfahrens,
das zum Mustern des Wafers verwendet wird, sowie die Eigenschaften
der Beleuchtung und ihre Quelle (z. B. die Form der Beleuchtung, die
NA des Systems und σ)
werden erzielt. Anschließend
wird die Rückseite
der Photomaske in eine Vielzahl von Einheitsbereichen aufgeteilt
(Schritt 1420), und anschließend
ein Musterdichtewert für
jede der Einheitsbereiche wie folgt bestimmt.
-
Der Wert einer kritischen Abmessung
für jeden
Teil des Musters, das in der jeweiligen Einheitsfläche der
Karte für
die kritischen Abmessungen ausgebildet worden ist, wird mit einem
Referenzwert für die
kritische Abmessung verglichen. Anschließend werden unter Verwendung
des Dosisgrads die Beträge,
um welche die Intensität
der Beleuchtung zum Kompensieren des Unterschieds zwischen den gemessenen
Werten der kritischen Abmessungen und dem Referenzwert der kritischen
Abmessung zu verringern ist, bestimmt (Schritt 1430). Die Beträge, um welche
die Intensität
der Beleuchtung zu erniedrigen ist, um eine gleichförmige Verteilung
der kritischen Abmes sungen zu erzeugen, wird wiederum zum Erzielen
der Transparenzeinstellmusterdichtewerte (Schritt 1440) auf der
Grundlage der Korrelation zwischen der Musterdichte und der Intensität der Beleuchtung,
die in 5 gezeigt ist,
verwendet.
-
Die Transparenzeinstellmusterdichtewerte werden
den Einheitsbereichen der Photomaske, die den Einheitsflächen des
belichteten Bereichs des Wafers entsprechen, zugeordnet, um dadurch
eine Verteilung der Transparenzeinstellmusterdichtewerte für die Photomaske
vorzusehen (Schritt 1450). Die Rückseite
der Photomaske wird anschließend
gemäß der Verteilung
der Transparenzeinstellmusterdichtewerte (Schritt 1460) gemustert,
womit eine Transparenzeinstellmusterschicht auf der Rückseite der
Photomaske ausgebildet wird.
-
Zweite Ausführungsform
-
Bei der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die in 15 gezeigt
ist, besteht die Transparenzeinstellmusterschicht in der Form einer
gemusterten Schicht aus Material, das auf einer Rückseite
eines Photomaskensubstrats ausgebildet ist.
-
Genauer gesagt wird eine Abschirmschicht auf
einer Rückseite
eines Photomaskensubstrats ausgebildet. Das Photomaskensubstrat
ist ein transparentes Substrat, beispielsweise ein Quarzsubstrat, das
ein Hauptmuster 150 trägt,
das auf den Wafer zu übertragen
ist. Die Abschirmschicht kann aus einem Material wie etwa Chrom
ausgebildet sein, das Licht reflektieren oder Licht absorbieren
kann. Die Abschirmschicht wird gemustert, wodurch Transparenzeinstellmusterelemente 250 ausgebildet
werden.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 250 verringern
die Intensität
des auf das Hauptmuster 150 einstrahlenden Lichtes durch
Reflektieren oder Absorbieren des auf die Rückseite der Photomaske einstrahlenden
Lichtes. Demgemäß erzeugen
die Transparenzeinstellmusterelemente 250 eine Belichtungsdosisverteilung
entlang dem Wafer, ähnlich
den Vertiefungen die die Transparenzeinstellmusterelemente 200 bilden.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 250 sind
entsprechend einer Verteilung der kritischen Abmessungen eines Musters,
das durch ein Belichtungsverfahren unter Verwendung einer Photomaske ausgebildet
wird, das keine Transparenzeinstellmusterelemente aufweist, bemessen
und angeordnet. Mit anderen Worten, es wird eine Verteilung der
Musterdichtewerte auf die im Zusammenhang mit 7 bis 14 beschriebenen
Art und Weise erzielt, und anschließend die Größe (d) der Transparenzeinstellmusterelemente 250 und
der Abstand (p) der Transparenzeinstellmuster 250 auf der
Grundlage der Musterdichteverteilungswerte bestimmt. Anschließend werden
die Transparenzeinstellmusterelemente 250 auf der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 gemäß der Verteilung der Musterdichtewerte ausgebildet,
um eine gleichförmigere
Verteilung der kritischen Abmessungen für das Muster vorzusehen, das
unter Verwendung der Photomaske auf dem Wafer ausgebildet wird.
-
Dritte Ausführungsform
-
Die ersten und zweiten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung führen
zu Photomasken, bei denen die Transparenzeinstellmusterelemente
an der Rückseite
des Substrats der Photomaske vorgesehen sind. Bei der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Hilfsmaskensubstrat 275 mit
den Transparenzeinstellmusterelementen 270 an der Rückseite
eines Photomaskensubstrats, wie in 16 gezeigt,
befestigt.
-
Ein Photomaskensubstrat 100 ist
ein transparentes Substrat, beispielsweise ein kristallines Substrat.
Wie vorangehend beschrieben wird das Hauptmuster 150, das
auf einem Wafer zu übertragen
ist, auf der Vorderseite des Maskensubstrats 100 ausgebildet.
Das Hilfsmaskensubstrat 275 wird an der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 durch ein Haftmaterial 279 haftend
befestigt (bonded).
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 270 sind
Vertiefungen, die in der Rückseite
des Hilfsmaskensubstrats 275 ausgebildet sind. In diesem
Fall weist Licht, das durch die Vertiefungen passiert, einen Phasenunterschied
in Bezug auf das Licht auf, das durch andere Bereiche auf dem Hilfsmaskensubstrat 275 passiert,
das keine Vertiefungen aufweist. Diese Phasendifferenz zwischen
dem Licht, das durch die Vertiefungen passiert, und Licht, das durch andere
Bereiche passiert, beträgt
vorzugsweise ungefähr
180°, kann
jedoch einen dazu unterschiedlichen Wert aufweisen, abhängig von
der Tiefe der Vertiefungen.
-
Die Transparenzeinstellmusterelernente 270 sind
gemäß der Verteilung
der kritischen Abmessungen eines Musters, das durch ein Belichtungsverfahren
unter Verwendung einer Photomaske ausgebildet worden ist, die keine
Transparenzeinstellmusterelemente aufweist, bemessen und angeordnet.
Mit anderen Worten, eine Verteilung von Musterdichtewerten wird
in der unter Bezugnahme auf 7 bis 14 beschriebenen Art und
Weise erzielt, und anschließend
die Größe (d) der
Transparenzeinstellmusterelemente 270 und der Abstand (p)
der Transparenzeinstellmusterelemente 270 wird auf der
Grundlage der Verteilung der Musterdichtewerte bestimmt. Anschließend werden
Transparenzeinstellmusterelemente 270 auf der Rückseite
des Hilfsmaskensubstrats 275 gemäß der Verteilung der Musterdichtewerte ausgebildet,
um eine gleichförmigere
Verteilung der kritischen Abmessungen für das Muster vorzusehen, das
unter Verwendung der Photomaske auf dem Substrat ausgebildet wird.
-
Vierte Ausführungsform
-
Bei der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird eine Abschirmschicht, die die Transparenzeinstellmusterelemente 280 aufweist, auf
einem Hilfsmaskensubstrat 285, wie in 17 gezeigt, ausgebildet. Das Hilfsmaskensubstrat 285 ist
an der Rückseite
eines Photomaskensubstrats 100 befestigt. Das Photomaskensubstrat 100 ist
ein transparentes Substrat, beispielsweise ein kristallines Substrat.
Wie vorangehend beschrieben, wird das Hauptmuster 150,
das auf einen Wafer zu übertragen
ist, auf der Vorderseite des Photomaskensubstrats 100 ausgebildet.
Das Hilfsmaskensubstrat 285 kann auf der Rückseite
des Photomaskensubstrats 100 mittels eines Haft- bzw. Klebematerials 279 haftend
befestigt (bonded) werden.
-
Insbesondere werden die Transparenzeinstellmusterelemente 280 auf
einer Rückseite
eines Hilfsmaskensubstrats 285, welches transparent ist, ausgebildet.
Die Transparenzeinstellmusterelemente 280 dienen als Lichtabschirmungen
auf dem Hilfsmaskensubstrat 285. Das heißt, die
Transparenzeinstellmusterelemente 280 führen die gleiche Funktion aus,
wie sie die unter Bezugnahme auf 15 hinsichtlich
der Reflexion und Absorption von einfallendem Licht für die Abschirmschicht 250 beschrieben worden
ist.
-
Die Transparenzeinstellmusterelemente 280 werden
gemäß der Verteilung
der kritischen Abmessungen eines Musters, das durch ein Belichtungsverfahren
ausgebildet wird, das eine Photomaske verwendet, die keine Transparenzeinstellmusterelemente
aufweist, bemessen und angeordnet. Mit anderen Worten, eine Verteilung
der Musterdichtewerte wird auf die gleiche Weise, wie sie unter
Bezugnahme auf 7 bis 14 beschrieben worden ist,
erzielt, und anschließend
die Größe (d) der
Transparenzeinstellmusterelemente 280 und der Abstand (p)
der Transparenzeinstellmusterelemente 280 auf der Grundlage
der Verteilung der Dichtemusterwerte bestimmt. Anschließend werden
die Transparenzeinstellmusterelemente 280 auf der Rückseite
des Hilfsmaskensubstrats 285 gemäß der Verteilung der Musterdichtewerte
ausgebildet, um eine gleichförmigere
Verteilung von kritischen Abmessungen für das Muster vorzusehen, das
unter Verwendung der Photomaske auf dem Wafer ausgebildet wird.
-
Fünfte Ausführungsform
-
Bei einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird eine Transparenzeinstellschicht in der Form einer
Lichtabsorptionsschicht 290 auf einer Rückseite eines Photomaskensubstrats 100,
wie in 18 gezeigt, angeordnet.
-
Insbesondere wird die Lichtabsorptionsschicht 290 auf
einer Rückseite
eines Photomaskensubstrats 100 abgeschieden. Die Lichtabsorptionsschicht 290 besteht
aus einem Material wie etwa Chrom, mit einer lichtabsorbierenden
Eigenschaft, so daß das
Material in der Lage ist, die Intensität der Beleuchtung des durch
die Rückseite
der Photomaske geführten
Lichtes zu verändern.
Die Lichtabsorptionsschicht 290 weist eine Dicke auf, die
in Übereinstimmung
mit den Ausmaßen
variiert, um welche die Intensität
der Beleuchtung verringert werden muß, um eine gleichförmigere
Verteilung der kritischen Abmessungen für das Muster vorzusehen; das
unter Verwendung der Photomaske auf dem Wafer ausgebildet wird.
-
Wenn beispielsweise die Verteilung
der kritischen Abmessungen eines Musters, das auf einem Wafer ausgebildet
ist, durch eine Parabel in einem Graph für die kritische Abmessungen,
wie in 1 gezeigt, dargestellt
wird, kann die Beleuchtungsintensitätsverteilung zum Verringern
der kritischen Abmessungsdifferenzen durch die Kurve dargestellt werden,
welche in 2 gezeigt
ist. Der Betrag des durch die Lichtabsorptionsschicht 290 zu
absorbierenden Lichtes ist proportional zu der Länge des optischen Pfades, entlang
welchem das Licht durch die Lichtabsorptionsschicht 290 passiert.
Demgemäß können Veränderungen
bei der Intensität
der Beleuchtung, die durch die Photomaske geführt wird, entsprechend der
in 2 gezeigten Beleuchtungsintensitätsverteilungskurve
erzielt werden, falls die Lichtabsorptionsschicht 290 in
der Mitte dicker ist als an den Rändern, wie in 18 gezeigt.
-
Das gekrümmte Oberflächenprofil der Lichtabsorptionsschicht 290 kann
durch ein Verfahren zum Abscheiden des Materials der Lichtabsorptionsschicht 290 auf
der Photomaske 100 ausgebildet werden. In diesem Fall wird
die Lichtabsorptionsschicht 290 durch ein Verfahren ausgebildet,
bei welchem die Abscheidungsrate in der Mitte der Photomaske 100 größer ist
als an dem äußeren Randbereich
der Photomaske 100. Andere Oberflächenprofile können natürlich ebenso
durch ein geeignetes Variieren der Abscheidungsraten entlang der
Photomaske 100 erzeugt werden.
-
Alternativ kann die Lichtabsorptionsschicht 290 in
einem zweistufigen Verfahren ausgebildet werden, nämlich einem
Ausbilden einer Schicht aus lichtabsorbierendem Material mit einer
gleichförmigen
Dicke auf dem Substrat 100 und selektives Ätzen der
Schicht, um einen Teil davon zu entfernen. Beispielsweise kann eine
Schicht aus lichtabsorbierendem Material mit einer gleichförmigen Dicke
wie bei dem oben beschriebe nen Beispiel durch ein Ätzverfahren
selektiv geätzt
werden, wobei an den äußeren Randabschnitten
mehr von der Schicht weggeätzt wird,
als an ihrem Mittenabschnitt. Verfahren, die zum selektiven Ätzen von
Bereichen einer homogenen Schicht in der Lage sind, sind ans sich
bekannt und somit können
sie verwendet werden um zahlreiche Variationen bei der Dicke der
Lichtabsorptionsschicht 290, wie gewünscht, vorzusehen.
-
Es ist daher offensichtlich, daß diese
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die gleichen Effekte wie die vorhergehenden
Erfindungen im Bezug auf das Verringern der Intensität der Beleuchtung vorsehen,
um so ein Muster auf einem Wafer mit einem hohen Grad an Gleichförmigkeit
bei seinen kritischen Abmessungen zu erzeugen.
-
Wie zuvor gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben, ermöglicht
die Transparenzeinstellschicht, die an der Rückseite einer Photomaske vorgesehen
ist, die Unterschiede zwischen den kritischen Abmessungen eines
Musters global bzw. ganzflächig
zu korrigieren, die ansonsten durch die Photomaske in einem Belichtungsverfahren über eine
große
Fläche
auf dem Wafer ausgebildet werden würden. Das heißt, die
Transparenzeinstellschicht verändert
die Intensität
der Beleuchtung, was zu einem höheren
Grad an Gleichförmigkeit
bei den kritischen Abmessungen des Musters führt, die auf dem Wafer unter
Verwendung des Belichtungsverfahrens ausgebildet werden können.
-
Die vorliegende Erfindung weist dahingehend
Vorteile auf, daß sie
die notwendigen Veränderungen
bei der Intensität
der Beleuchtung ohne eine Veränderung
des Beleuchtungssystems der Beleuchtungsvorrichtung an sich bewirken
kann.
-
Abschließend sei angemerkt, daß obgleich die
vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen
detailliert gezeigt und beschrieben worden ist, es dem Fachmann trotzdem
offensichtlich ist, daß zahlreiche
Veränderungen
in Form und Detail daran vorgenommen werden können, ohne von dem ursprünglichen
gedanklichen Grundkonzept und dem Umfang der vorliegenden Erfindung,
wie er durch die folgenden Ansprüche definiert
ist, abzuweichen.