DE 10155792 beschreibt
kosmetische Schäume,
die Elastomere zur Stabilisierung der Schaumstruktur enthält. Über Haarbehandlungen
und Auswirkungen auf die Beschaffenheit des Haares wird nichts erwähnt.
EP 889716 beschreibt ausschließlich Shampoos, über eine
synergistische Wirkung von Elastomeren in Kombination mit kationischen
Tensiden und/oder Polymeren in nichtreinigenden Pflegeprodukten
wird nichts erwähnt.
US 6200581 beschreibt den
Einsatz von elastomeren Silikon Terpolymeren, über deren Wirkung in Kombination
mit kationischen Tensiden und/oder Polymeren am Haar wird nichts
erwähnt.
EP 0855178 beschreibt die
Kombination von Silikonelastomeren mit AHA's in Haarpflegeprodukten ausschließlich für rinse-off
Anwendungen. Über
die Kombination von Elastomeren mit kationischen Tensiden und/oder
Polymeren in AHA-freien Haarpflegformulierungen wird nichts erwähnt.
Die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
weisen folgende Vorteile auf:
- • Verbesserung
der Frisierbarkeit des Haares (Geschmeidigkeit, Kämmbarkeit,
Volumen)
- • Verbesserung
der taktilen Eigenschaften des Haares (Griffempfinden)
- • Vermeidung
von Beschwerung des Haares.
Weiterhin
wurde gefunden, dass es bevorzugt ist, wenn die Siloxanelasteomere
gewählt
werden aus der Gruppe Polysilicone-11, Dimethicone/Vinyl Dimethicone
Crosspolymer, Crosslinked Stearyl-Methyl-Dimethyl Siloxane. Besonders
bevorzugt ist es, wenn als Siloxanelasteomer Dimethicone/Vinyl Dimethicone
Crosspolymer verwendet wird. Dabei ist es bevorzugt, wenn der Gehalt
an Siloxanelasteomer 0,05 bis 5,0 % beträgt.
Darüber hinaus
ist es bevorzugt, wenn erfindungsgemäße Zubereitungen zusätzlich kationische
Tenside und/oder oder kationische, anionisch, amphotere oder nichtionische
Polymere enthalten. Dabei ist es besonders bevorzugt, wenn der Gehalt
an kationischen Tensiden 0,05 bis 5,0 % beträgt und/oder der Gehalt an kationischen,
anionischen, amphoteren oder nichtionischen Polymeren 0,01 bis 2,0
% beträgt.
Besonders bevorzugt ist es, wenn das Massenverhältnis von Siloxanelastomeren
zu kationischen Tensiden und/oder anionischen, amphoteren oder nichtionischen
Polymeren 1 zu 50 bis 50 zu 1 beträgt.
Bevorzugt
werden erfindungsgemäße Zubereitungen
als kosmetische und/oder dermatologische Haarpflegezubereitung zur
Verbesserung der Griff- und Kämmeigenschaften
und/oder des Volumens des Haares von Säugetieren oder zur Verbesserung
der Griff- und Verarbeitungseigenschaften von keratinischen Fasern
und/oder Geweben verwendet.
Erfindungsgemäße Zubereitungen
können
in verschiedenen Formen vorliegen. So können sie z.B. eine Lösung, eine
wasserfreie Zubereitung, eine Emulsion oder Mikroemulsion vom Typ
Wasser-in-Öl
(W/O) oder vom Typ Öl-in-Wasser
(O/W), eine multi ple Emulsionen, beispielsweise vom Typ Wasser-in-öl-in-Wasser (W/O/W),
ein Gel oder auch ein Aerosol darstellen.
Die
Haarpflegemittel und Zubereitungen, die erfindungsgemäße Wirkstoffe
enthalten, sind topische Zubereitungen. Diese können wie üblich zusammengesetzt sein
und zur Behandlung und der Pflege der Kopfhaut und/oder der Haare
oder als Lichtschutzpräparat
dienen. Zur Anwendung werden die erfindungsgemäßen Zubereitungen in der für Kosmetika
und Haarpflegemittel üblichen
Weise auf die Kopfhaut und die Haare in ausreichender Menge aufgebracht.
Vorteilhaft
können
Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung als Haarkur oder
Haarspülung vorliegen.
Die
Mittel gemäß der Erfindung
können
beispielsweise als aus Aerosolbehältern, Quetschflaschen oder
durch eine Pump-, Sprüh-
oder Schaumvorrichtung versprühbare
Präparate
vorliegen, jedoch auch in Form eines aus normalen Flaschen und Behältern auftragbaren
Mittels.
Als
Treibmittel für
aus Aerosolbehältern
versprühbare
kosmetische oder dermatologische Zubereitungen im Sinne der vorliegenden
Erfindung, sind die üblichen
bekannten leichtflüchtigen,
verflüssigten
Treibmittel, beispielsweise Dimethylether, Kohlenwasserstoffe (Propan,
Butan, Isobutan) geeignet, die allein oder in Mischung miteinander
eingesetzt werden können.
Auch Druckluft, Stickstoff, Stickstoffdioxid oder Kohlendioxid oder
Gemische aus diesen Substanzen sind vorteilhaft zu verwenden.
Natürlich weiß der Fachmann,
daß es
an sich nichttoxische Treibgase gibt, die grundsätzlich für die Verwirklichung der vorliegenden
Erfindung in Form von Aerosolpräparaten
geeignet wären,
auf die aber dennoch wegen bedenklicher Wirkung auf die Umwelt oder
sonstiger Begleitumstände
verzichtet werden sollte, insbesondere Fluorkohlenwasserstoffe und
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).
Vorteilhaft
enthalten erfindungsgemäße Zubereitungen
neben einem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäßen Wirkstoffen ferner übliche Wirk-,
Inhalts-, Zusatz- und/oder Hilfsstoffe.
Als
Haarpflegemittel wird eine Vielzahl von Produkten bezeichnet, deren
wichtigste Vertreter Vorbehandlungsmittel, Haarwässer und Haarkurmittel sind.
Grundstoffe
für Haarpflegemittel
sind z.B. Fettalkohole, Wachse, Paraffine, Vaseline, Paraffinöl und Lösemittel.
Fettalkohole
sind z.B. gerad- oder verzweigtkettige aliphatische einwertige Alkohole
mit 6 – 22
C-Atomen im Molekül.
In der Kosmetik werden vorzugsweise geradkettige Fettalkohole mit
einer Kettenlänge
von 12 – 18
C-Atomen verwendet. Diese Fettalkohole sind weiche, farblose Massen,
praktisch ungiftig und gut hautverträglich. Fettalkohole werden
bevorzugt zur Herstellung von Haarkuren und Frisiercremes verwendet,
wobei dem Cetylalkohol und dem Stearylalkohol besondere Bedeutung
zukommt.
Wachse
sind Fettsäureester,
die in tierischen und pflanzlichen Produkten vorkommen, aber auch
synthetisch hergestellt werden können.
Das wohl bekannteste natürlich
vorkommende Wachs ist das Bienenwachs, das als Hauptbestandteile
Cerin und Myricin enthält.
Wachs ist jedoch ein Oberbegriff für eine Reihe natürlich oder
künstlich
gewonnener Stoffe, die in der Regel halbfeste, weiße, geruchlose
und in Wasser unlösliche
Massen darstellen.
Paraffine
im kosmetischen Sinn sind weiße,
geruchlose Massen aus geradkettigen hochmolekularen Kohlenwasserstoffen.
Wegen ihrer den der Wachse vergleichbaren Eigenschaften werden sie
auch oft als Erdölwachse
bezeichnet.
Vaseline
ist ein Gemisch von verzweigtkettigen Paraffinen mit geringem Anteil
an zyklischen Paraffinen. Es ist eine weiche, transparente und in
Wasser unlösliche
Masse mit geringem Eigengeruch, die bei der Aufbereitung des Erdöls anfällt.
Paraffinöl ist ein
Gemisch gesättigter
flüssiger
Kohlenwasserstoffe. Es ist unlöslich
in Wasser, aber mischbar mit Fettalkoholen und Wachsen. Es wird
als Zusatz in Haarpflegemitteln zur Konsistenzregulierung verwendet.
Lösemittel
spielen in der Kosmetik eine erhebliche Rolle. Von der großen Anzahl
Lösemittel,
die zur Verfügung
stehen, hat Ethanol die größte Bedeutung.
Es wird zur Herstellung von Haarwässern verwendet, in denen es
wegen seiner desinfizierenden Eigenschaften gleichzeitig die Funktion
eines Wirkstoffes erfüllt.
Hilfstoffe
können
verwendet werden, um bestimmte Eigenschaften der Haarpflegemittel,
z.B. Konsistenz, Temperatur- und Lichtstabilität, Aussehen und Geruch, zu
verbessern sowie deren Herstellung zu erleichtern. Zugesetzt werden
z.B. nach Bedarf:
- – Emulgatoren, um die Grenzflächenspannung
zwischen zwei an sich nicht mischbaren Phasen so weit herabzusetzen,
daß deren
feine Vermischung möglich
wird,
- – Verdickungsmittel,
um die Stabilität
von Emulsionen zu erhöhen
und deren Viskosität
einzustellen,
- – UV-Absorber,
um die Lichtstabilität
der in Haarpflegemitteln enthaltenen Farbstoffe und anderer lichtempfindlicher
Komponenten zu verbessern. Daneben dienen sie dem Schutz des Haares
vor Lichteinflüssen.
- – Konservierungsmittel,
um mikrobieller Zersetzung vorzubeugen.
- – Antioxidantien,
um Geruchsveränderungen,
die durch Oxidationsvorgänge
hervorgerufen werden können,
zu verhindern.
- – Farbstoffe,
um Haarpflegemitteln ein ansprechendes Aussehen zu verleihen.
- – Parfümöle, um Haarpflegemitteln
einen angenehmen Duft zu verleihen und Nebengerüche der Rohstoffe zu überdecken.
Die
Menge der Grundstoffe beträgt
beispielsweise 85 bis 99,999 Gew.-%, vorzugsweise 90 bis 99,99 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Quaternäre Ammonium-Verbindungen
sind eine wichtige Gruppe der speziellen Wirkstoffe, die zur Herstellung
von Haarpflegemitteln verwendet werden. Haarpflegemittel, insbesondere
Haarkuren, erhalten wesentliche Eigenschaften wie Verbesserung von
Kämmbarkeit
sowie Griff und Verhinderung statischer Aufladung der Haare vornehmlich
durch den Einsatz quaternärer
Ammonium-Verbindungen.
Die
Eigenschaften quaternärer
Ammonium-Verbindungen werden durch die kationische Gruppe einerseits
und durch die Art der lipophilen Reste dieser Gruppe andererseits
bestimmt. Geeignet sind z.B. die Verbindungen, in denen ein bis
zwei Reste längerkettige
Alkyl-Gruppen, wie Lauryl-, Cetyl- oder Stearyl-Gruppen, und die
verbliebenen Reste Methyl-Gruppen sind. Produkte dieses Typs werden
vorzugsweise als Chloride, Bromide und Methosulfate eingesetzt.
Geeignet
sind auch polymere quaternäre
Ammonium-Verbindungen, Makromoleküle, deren wesentliches Merkmal
das Vorhandensein mehrerer quaternärer Ammonium-Gruppen im Molekül ist. Dadurch
wird ihre Haftfähigkeit
am Haar deutlich erhöht.
Besonders
vorteilhaft zu verwendende kationische Tenside sind
- 1. Alkylamine
- 2. Alkylimidazole
- 3. Ethoxylierte Amine und
- 4. Quaternäre
Tenside.
- 5. Esterquats
Quaternäre Tenside
erhalten mindestens ein N-Atom, das mit 4 Alkyl- oder Arylgruppen
kovafent verbunden ist. Dies führt,
unabhängig
vom pH-Wert, zu einer positiven Ladung. Die erfindungsgemäß verwendeten
kationischen Tenside können
ferner bevorzugt gewählt
werden aus der Gruppe der quaternären Ammoniumverbindungen, insbesondere Benzyltrialkylammoniumchlorid,
ferner Alkyltrialkylammoniumsalze, beispielsweise Cetyltrimethylammoniumchlorid
oder -bromid,
Alkyldimethylhydroxyethylammoniumchloride oder
-bromide,
Dialkyldimethylammoniumchloride oder -bromide,
Alkylamidethyltrimethylammoniumethersulfate,
Alkylpyridiniumsalze, beispielsweise Lauryl- oder Cetylpyrimidiniumchlorid,
Imidazolinderivate und Verbindungen mit kationischem Charakter wie
Aminoxide, beispielsweise Alkyldimethylaminoxide oder Alkylaminoethyldimethylaminoxide.
Vorteilhaft sind insbesondere Cetyltrimethylammoniumsalze zu verwenden.
Monomere
oder polymere quaternäre
Ammonium-Verbindungen werden vielfach in Haarspülungen und Haarkuren z.B. in
Konzentrationen von 0,5 – 5
Gew.-% eingesetzt. Dazu gehören
Cetrimoniumchlorid wie es unter der Bezeichnung Dehyquart A von
der Gesellschaft Cognis angeboten wird oder Distearoylethyl Hydroxyethylmonium
Methosulfate wie es unter der Bezeichnung Dehyquart F 75 von der
Gesellschaft Cognis angeboten wird.
Liegen
die kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen in Form einer
Lotion vor, die ausgespült
und z.B. vor oder nach der Entfärbung,
vor oder nach der Shampoonierung, zwischen zwei Shampoonierungsschritten,
vor oder nach der Dauerwellbehandlung angewendet wird, so handelt
es sich dabei z.B. um Emulsionen, die gegebenenfalls oberflächenaktive
Substanzen enthalten, deren Konzentration zwischen 0,1 und 10 Gew.-%,
vorzugsweise zwischen 0,2 und 5 Gew.-%, liegen kann.
Eine
kosmetische Zubereitung in Form einer Lotion, die nicht ausgespült wird,
insbesondere eine Lotion zum Einlegen der Haare, eine Lotion, die
beim Fönen
der Haare verwendet wird, eine Frisier- und Behandlungslotion, stellt
im allgemeinen eine Emulsion dar und enthält die erfindungsgemäßen Kombinationen.
Es ist allerdings gegebenenfalls vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Lotion
in Form einer Mikroemulsion oder einer wässrigen oder wässrig-alkoholischen
Lösung
vorliegt.
Erfindungsgemäß können kosmetische
Zubereitungen zur Behandlung und Pflege der Haare als Gele vorliegen,
die organische Verdickungsmittel, z.B. Acrylat Polymere und Copolymere,
Gummiarabikum, Xanthangummi, Natriumalginat, Cellulose-Derivate,
vorzugsweise Methylcellulose, Hydroxymethylcellulose, Hydroxyethylcellulose,
Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose oder anorganische
Verdickungsmittel, z.B. Aluminiumsilikate wie beispielsweise Bentonite,
oder ein Gemisch aus Polyethylenglykol und Polyethylenglycolstearat
oder -distearat, enthalten. Das Verdickungsmittel ist in dem Gel
z.B. in einer Menge zwischen 0,1 und 30 Gew.-%, bevorzugt zwischen
0,5 und 15 Gew.-%, enthalten.
Die
vorstehenden Prozentangaben beziehen sich auf das Gesamtgewicht
der Zubereitungen.
Die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
können
kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen
verwendet werden, z.B. Konservierungsmittel, Parfüme, Substanzen
zum Verhindern des Schäumens,
Schaumstabilisatoren, Farbstoffe, Pigmente, die eine färbende Wirkung
haben, Verdickungsmittel, oberflächenaktive
Substanzen, Emulgatoren, weichmachende, anfeuchtende und/oder feuchthaltende
Substanzen, rückfettende
Agentien, Fette, Öle,
Wachse, Alkohole, Polyole und deren toxikologisch verträglichen
Ether und Ester, verzweigte und/oder unverzweigte Kohlenwasserstoffe,
weitere Antioxidantien, Stabilisatoren, pH-Wert-Regulatoren, Konsistenzgeber,
Bakterizide, Desodorantien, antimikrobielle Stoffe, Antistatika,
UV-Absorber, Komplexierungs-
und Sequestrierungsagentien, Perlglanzagentien, Polymere, Elektrolyte,
organische Lösungsmittel,
Silikonderivate, Pflanzenextrakte, Vitamine und/oder andere Wirkstoffe
oder andere übliche
Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung.
Auch Lösungsvermittler,
z.B. zur Einarbeitung hydrophober Komponenten wie z.B. von Parfümzubereitungen
können
enthalten sein.
Die
Gesamtmenge der Hilfsstoffe beträgt
beispielsweise 0,001 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Die
Menge der Verdickungsmittel beträgt
beispielsweise 0,05 bis 5,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 3,0 Gew.-%,
insbesondere 0,15 bis 2,0 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zubereitung.
Der
Wassergehalt der Zubereitungen beträgt beispielsweise 60 bis 95
Gew.-%, vorzugsweise 75 bis 95 Gew.-%, insbesondere 80 bis 90 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Erfindungsgemäß können als
weitere Antioxidantien alle für
kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder
gebräuchlichen
Antioxidantien verwendet werden.
Die
Gesamtmenge der Antioxidantien beträgt beispielsweise 0,000.001
bis 2 Gew.-%, vorzugsweise 0,001 bis 1 Gew. %, jeweils bezogen auf
das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Vorteilhaft
werden weitere Antioxidantien gewählt aus der Gruppe bestehend
aus Aminosäuren
( z.B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate,
Imidazole ( z.B. Urocaninsäure)
und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin
und deren Derivate (z.B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z.B. -Carotin,
-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Chlorogensäure und
deren Derivate, Liponsäure
und deren Derivate (z.B. Dihydroliponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil
und andere Thiole (z.B. Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin,
Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-,
Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, -Linoleyl-, Cholesteryl-
und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodipropionat,
Thiodipropionsäure
und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside
und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (z.B. Buthioninsulfoximine,
Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathioninsuffoximin)
in sehr geringen verträglichen
Dosierungen (z.B. pmol bis μmol/kg),
ferner (Metall)-Chelatoren (z.B. -Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), – Hydroxysäuren (z.B.
Citronensäure,
Milchsäure,
Apfelsäure),
Huminsäure,
Gallensäure,
Gallenextrakte, Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate,
ungesättigte
Fettsäuren
und deren Derivate (z.B. -Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und deren Derivate, Vitamin
C und Derivate (z.B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat, Ascorbylacetat),
Tocopherole und Derivate (z.B. Vitamin-E-acetat), Vitamin A und Derivate
(Vitamin-A-palmitat) sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und
deren Derivate, α-Glycosylrutin,
Ferulasäure,
Furfurylidenglucitol, Carnosin, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol,
Nordihydroguajakharzsäure,
Nordihydroguajaretsäure,
Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure
und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen
Derivate (z.B. ZnO, ZnSO4) Selen und dessen
Derivate (z.B. Selenmethionin), Stilbene und deren Derivate (z.B.
Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid) und die erfindungsgemäß geeigneten
Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide
und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
Vorteilhaft
können
erfindungsgemäße Zubereitungen
außerdem
Substanzen enthalten, die UV-Strahlung im UV-B-Bereich absorbieren,
wobei die Gesamtmenge der Filtersubstanzen z.B. 0,001 Gew.-% bis
30 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis
1,0 Gew.-% beträgt,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, um kosmetische
Zubereitungen zur Verfügung
zu stellen, die das Haar bzw. die Haut vor dem gesamten Bereich
der ultravioletten Strahlung schützen.
Sie können
auch als Sonnenschutzmittel fürs
Haar oder die Haut, insbesondere die Kopfhaut dienen.
Enthalten
die erfindungsgemäßen Emulsionen
UV-B-Filtersubstanzen, können
diese vorteilhaft wasserlöslich
sein. Vorteilhafte wasserlösliche
UV-B-Filter sind z.B.:
- – Salze der 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure wie
ihr Natrium-, Kalium- oder ihr Triethanolammonium-Salz, sowie die
2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure
selbst;
- – Sulfonsäure-Derivate
von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und
ihre Salze;
- – Sulfonsäure-Derivate
des 3-Benzylidencamphers, wie z.B. 4-(2-Oxo-3-bornylidenmethyl)benzolsulfonsäure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylidenmethyl)sulfonsäure und
ihre Salze.
Es
kann auch von Vorteil sein, erfindungsgemäße Zubereitungen mit UV-A-Filtern
zu versetzen, die bisher üblicherweise
in kosmetischen Zubereitungen enthalten sind. Es können die
für die
UV-B-Kombination verwendeten Mengen eingesetzt werden.
Die
nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen,
ohne sie einzuschränken. Die
Zahlenwerte in den Beispielen bedeuten Gewichtsprozente, bezogen
auf das Gesamtgewicht der jeweiligen Zubereitungen.