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DE10343555A1 - Brennstofffilteranordnung und Verfahren zum Wechsel eines Brennstofffilters in einem Brennstoffsystem - Google Patents

Brennstofffilteranordnung und Verfahren zum Wechsel eines Brennstofffilters in einem Brennstoffsystem Download PDF

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Publication number
DE10343555A1
DE10343555A1 DE10343555A DE10343555A DE10343555A1 DE 10343555 A1 DE10343555 A1 DE 10343555A1 DE 10343555 A DE10343555 A DE 10343555A DE 10343555 A DE10343555 A DE 10343555A DE 10343555 A1 DE10343555 A1 DE 10343555A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
valve
fuel filter
filter
passage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10343555A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul A. Peoria Gamble
Terry L. Morton Miller
C. Brian Peoria Myer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Inc
Original Assignee
Caterpillar Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Caterpillar Inc filed Critical Caterpillar Inc
Publication of DE10343555A1 publication Critical patent/DE10343555A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/14Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
    • B01D35/153Anti-leakage or anti-return valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/04Supports for the filtering elements
    • B01D2201/0415Details of supporting structures

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Abstract

Um einen Brennstofffilter in einem Brennstoffsystem zu wechseln wird eine Brennstofffilteranordnung, in der der Brennstofffilter positioniert ist, im allgemeinen von dem Brennstoffsystem gelöst, was gestattet, dass Brennstoff aus dem Brennstoffsystem abläuft und Schmutz in das Brennstoffsystem eintritt. Die vorliegende Erfindung verringert den Ablauf von Brennstoff aus dem Brennstoffsystem und den Zutritt von Schmutz in dieses Brennstoffsystem, in dem es zumindest teilweise die Strömungsmittelverbindung zwischen dem Brennstoffsystem und der Umgebung blockiert, wenn die Brennstofffilteranordnung vom Brennstoffsystem gelöst wird. Ein Ventil ist innerhalb eines Brennstoffdurchlasses des Brennstoffsystems positioniert, und ein Ventileingriffsglied ist an einer Brennstofffilteranordnung angebracht. Das Ventil wird zumindest teilweise durch Entfernung der Brennstofffilteranordnung aus dem Brennstoffsystem geschlossen. Wenn die Brennstofffilteranordnung von dem Brennstoffsystem gelöst wird, ist das Ventileingriffsglied außer Kontakt mit dem Ventil. Das Ventil wird zumindest teilweise durch Anbringung der Brennstofffilteranordnung an dem Brennstoffsystem geöffnet. Wenn die Brennstofffilteranordnung an dem Brennstoffsystem angebracht ist, ist das Ventileingriffsglied in Kontakt mit dem Ventil.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Brennstofffilteranordnungen in Brennstoffsystemen und insbesondere auf ein Verfahren zum Wechsel eines Brennstofffilters in der Brennstofffilteranordnung.
  • In verschiedenen Brennstoffsystemen führen Brennstofffilteranordnungen heute eine intensive Filterung des Brennstoffes aus, bevor der Brennstoff in den Motor eingespritzt wird. Wenn Brennstoff durch einen Brennstofffilter geleitet wird, der in der Brennstofffilteranordnung angeordnet ist, wird Wasser von dem Brennstoff getrennt, und Partikel und andere Feststoffe werden aus dem Brennstoff entfernt. Typischerweise wird eine Brennstoffpumpe den Brennstoff von einem Brennstoffspeichertank zum Motor über einen Brennstoffdurchlass pumpen. Mindestens eine Brennstofffilteranordnung ist in dem Brennstoffdurchlass positioniert, so dass der Brennstoff durch den (die) Brennstofffilter laufen kann, bevor er in den Motor eingespritzt wird. Mit der Zeit können die abgetrennten Partikel und andere Feststoffe, die an dem Brennstofffilter anhaften, die Leistung des Brennstofffilters beeinflussen. Von Zeit zu Zeit sollte der Brennstofffilter aus dem Brennstoffsystem entfernt werden und durch einen neuen Brennstofffilter ersetzt werden. Somit sollten die Brennstofffilteranordnungen ausgelegt sein, dass sie relativ einfach aus dem Brennstoffsystem zu entfernen sind, und auch so, dass der Einfluss des Wechsels des Brennstofffilters auf den Rest des Brennstoffsystems minimiert wird. Beispielsweise sind Brennstofffilteranordnungen, wie beispielsweise jene, die in dem Patent 6090208 gezeigt sind, das am 1. August 2001 an Conelly und andere ausgegeben wurde, ausgelegt, um verschraubbar eingepasst zu werden und an dem Brennstoffsystem jedes mal dann abgedichtet zu werden, wenn die Brennstofffilteranordnung an dem Brennstoff system befestigt wird. Die Dichtung verhindert eine Leckage zwischen der abzunehmenden Brennstofffilteranordnung und dem Brennstoffdurchlass.
  • Obwohl es Verfahren zum Wechsel des Brennstofffilters gibt, ohne beträchtlich das Brennstoffsystem auseinander zu nehmen, gibt es Raum zur Verbesserung. Wenn beispielsweise der Motor, und somit das Brennstoffsystem, deaktiviert ist, wird Brennstoff, der durch das Brennstoffsystem zirkuliert hat, innerhalb des Brennstoffdurchlasses bleiben, wobei ein Teil davon in der Brennstofffilteranordnung vorhanden ist. Wenn die Brennstofffilteranordnung entfernt wird, um den Brennstofffilter zu wechseln, ist der Brennstoffdurchlass zur Umgebung hin offen, was gestattet, dass ein Teil des restlichen Brennstoffes aus dem Brennstoffsystem abläuft, was Müll verursacht und wahrscheinlich Schmutz, der aufgewischt werden muss. Wenn zusätzlich Brennstoff aus dem Brennstoffsystem abläuft kann das gesamte Brennstoffsystem, und nicht nur der frische Brennstofffilter, erneut mit Brennstoff gefüllt werden müssen, um den Motor ohne einen Schaden an anderen Komponenten innerhalb des Brennstoffsystems zu betreiben. Beispielsweise kann das Brennstoffsystem eine zweite Brennstofffilteranordnung aufweisen, die benachbart zum ersten Filter und in Verbindung mit der ersten Filteranordnung positioniert ist. Wenn Brennstoff aus dem Brennstoffsystem durch den offenen Brennstoffdurchlass abläuft, kann Luft den Raum innerhalb des Brennstoffdurchlasses einnehmen, der von dem abgelaufenen Brennstoff eingenommen wurde. Wenn Luft an Stelle von Brennstoff zu dem zweiten Brennstofffilter geliefert wird, können stromabwärts liegende Komponenten, wie beispielsweise Brennstoffeinspritzvorrichtungen beschädigt werden.
  • Zusätzlich gibt es Situationen, in denen es nötig sein kann, die Filteranordnung von dem Brennstoffsystem für eine verlängerte Zeitperiode getrennt zu halten. Weil die Entfernung des Brennstofffilters den Brennstoffdurchlass zur Umgebung hin freilegen wird, kann Schmutz in das Brennstoffsystem eintreten. Der Schmutz kann bewirken, dass andere Komponenten innerhalb des Brennstoffsystems, wie beispielsweise die Brennstoffpumpe, eine Fehlfunktion zeigen.
  • Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, eines oder mehrere der oben dargelegten Probleme zu überwinden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß eines Aspektes der vorliegenden Erfindung weist eine Brennstofffilteranordnung einen Brennstofffilter auf, der in einem Gehäuse positioniert ist. Mindestens ein Brennstofffilter und das Gehäuse definieren einen Brennstoffdurchlass, in dem mindestens ein Ventileingriffsglied positioniert ist.
  • Gemäß eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung weist ein Brennstoffsystem einen Brennstoffdurchlass auf, der einen Filterteil und einen Lieferungsteil aufweist. Eine entfernbare Brennstofffilteranordnung, an der ein Ventileingriffsglied angebracht ist, definiert den Filterteil des Brennstoffdurchlasses. Ein Ventil, welches zwischen einer offenen Position und einer geschlossenen Position bewegbar ist, ist innerhalb des Lieferungsteils des Brennstoffdurchlasses positioniert. Wenn die Brennstofffilteranordnung an dem Brennstoffsystem angebracht ist, ist das Ventileingriffsglied in Kontakt mit dem Ventil. Wenn die Brennstofffilteranordnung von dem Brennstoffsystem getrennt ist, ist das Ventileingriffsglied außer Kontakt mit dem Ventil.
  • Gemäß noch eines weiteren Aspektes der vorliegenden Erfindung gibt es ein Verfahren zum Wechsel eines Brennstofffilters innerhalb eines Brennstoffsystems. Ein Ventil, welches innerhalb des Brennstoffsystems positioniert ist, wird zumindest teilweise durch Entfernung einer Brennstofffilteranordnung aus dem Brennstoffsystem geschlossen. Das Ventil wird zumindest teilweise durch Befestigung der Brennstofffilteranordnung an dem Brennstoffsystem geöffnet.
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Brennstoffsystems gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Paares von Brennstofffilteranordnungen, die in dem Brennstoffsystem der 1 vorgesehen sind; und
  • 3 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Ventils, welches innerhalb eines Brennstoffdurchlasses positioniert ist, der in dem Brennstoffsystem der 1 vorgesehen ist.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Mit Bezug auf 1 ist eine schematische Darstellung eines Brennstoffsystems 9 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Ein Motor 10 weist ein Motorgehäuse 11 auf, an dem das Brennstoffsystem 9 angebracht ist. Das Brennstoffsystem 9 weist einen Brennstoffdurchlass 14 auf, in dem Brennstoff zwischen einem Brennstofftank 12 und dem Motor 10 zirkuliert wird. Eine Brennstofftransferpumpe 13 zieht Niederdruck-Brennstoff aus dem Brennstofftank 12, um den Brennstoff durch das Brennstoffsystem 9 zu zirkulieren. Der Brennstoff fließt von der Brennstofftransferpumpe 13 zu einer ersten Brennstofffilteranordnung 16a und einer zweiten Brennstofffilteranordnung 16b über einen Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14. Es sei bemerkt, dass, obwohl die Brennstofftransferpumpe 13 als getrennt von den Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b gezeigt ist, die Brennstofftransferpumpe 13 an mindestens einer der Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b angebracht sein könnte oder in dem gleichen Gehäuse wie diese enthalten sein könnte.
  • Der Brennstoffdurchlass 14 weist auch einen Filterteil 14a auf (der in den 2 und 3 gezeigt ist), der von der ersten Brennstofffilteranordnung 16a und der zweiten Brennstofffilteranordnung 16b definiert wird. Es sei bemerkt, dass die Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b an dem Motorgehäuse 11 oder an dem Körper des Fahrzeugs oder der Maschine angebracht sein können. Der Brennstoff fließt durch die erste Brennstofffilteranordnung 16a und dann durch die zweite Brennstofffilteranordnung 16b. Wenn der Brennstoff durch die Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b fließt, wirken die Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b dahingehend, dass sie Ausscheidungen und andere Feststoffe aus dem Brennstoff herausfangen, der durch das Brennstoffsystem 9 fließt, und dass sie Wasser vom Brennstoff abtrennen. Obwohl die vorliegende Erfindung so veranschaulicht ist, dass sie zwei Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b aufweist, sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung ein Brennstoffsystem mit irgendeiner Anzahl von Brennstofffilteranordnungen in Betracht zieht, einschließlich nur einer. Weiterhin sei bemerkt, dass beide Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b in ähnlicher Weise arbeiten, außer dass eine der Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b einen Saug-Brennstofffilter aufweist, und dass die andere Brennstofffilteranordnung 16a oder 16b einen Druck-Brennstofffilter aufweist. Der Fachmann wird erkennen, dass der Saug-Brennstofffilter Brennstoff durch den Brennstofffilter zieht, und dass der Druck-Brennstofffilter Brennstoff durch den Brennstofffilter drückt. Nachdem der Brennstoff durch die Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b gereinigt wurde, wird der Brennstoff über den Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 zu mindestens einer Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 geliefert, die in dem Motor 10 vorgesehen ist. Während die vorliegende Erfindung für eine Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 beschrieben wurde, sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung ebenfalls auf ein Motorgehäuse mit irgendeiner Anzahl von Brennstoffeinspritzvorrichtungen anwendbar ist. Der Brennstoff, der nicht in den Motor 9 durch die Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 eingespritzt wurde, wird zum Brennstofftank 12 über einen Rückleitungsteil 14c des Brennstoffdurchlasses 14 zurückgeleitet, um durch das Brennstoffsystem 9 zirkuliert zu werden.
  • Mit Bezug auf 2 ist eine geschnittene Seitenansicht der Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b des Brennstoffsystems 9 der 1 gezeigt. Obwohl die vorliegende Erfindung nur für die erste Brennstofffilteranordnung 16a besprochen wird, sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung in ähnlicher Weise bei beiden Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b arbeitet. Die Brennstofffilteranordnung 16a ist derart veranschaulicht, dass sie an einem Filterkopf 24 über einen Gewindeteil von entweder der Brennstofffilteranordnung 16a oder dem Filterkopf 24 angebracht und befestigt wurde. Es sei bemerkt, dass der Gewindeteil an verschiedenen Punkten der Brennstofffilteranordnung 16a und des Filterkopfes 24 vorgesehen sein kann, wie beispielsweise an einer Außenseite einer mittleren Verlängerung 28 des Filterkopfes 24. Die Brennstofffilteranordnung 16a ist als Filter mit invertierter Bauart veranschaulicht, wobei die Brennstofffilteranordnung 16a im allgemeinen unter dem Filterkopf 24 aufgehängt ist. Der Fachmann wird erkennen, dass die Brennstofffilteranordnung 16a und der Filterkopf 24 in verschiedenen anderen Winkelorientierungen positioniert sein können, die durch die Abmessungseinschränkungen definiert werden. Ein Brennstofffilter 18 ist innerhalb eines Gehäuses 17 der Brennstofffilteranordnung 16a positioniert. Der Brennstofffilter 18 ist wegzuwerfen und kann aus dem Gehäuse 17 entfernt werden und zu Instandhaltungszwecken ersetzt werden. Obwohl die vorliegende Erfindung für den Brennstofffilter 18 veranschaulicht ist, der von dem Gehäuse 17 zu trennen ist, kann die vorliegende Erfindung auch mit einem Brennstofffilter verwendet werden, der an dem Gehäuse 17 angebracht ist und zusammen mit dem Gehäuse 17 ersetzt wird.
  • Der Brennstofffilter 18 weist einen zylindrischen Kern 22 auf, der vorzugsweise aus Plastikmaterial besteht, und ein Filterelement 21, welches aus einem Medium besteht, welches zur Abtrennung von Verunreinigungen geeignet ist. Der zylindrische Kern 22 definiert einen mittleren Durchlass 20 des Filterteils 14b des Brennstoffdurchlasses 14. Es sei jedoch bemerkt, dass der mittlere Durchlass 20 zumindest teilweise durch das Gehäuse 17 definiert werden könnte. Das Filterelement 21 definiert einen Aussenumfangsdurchlass 25, der auch in dem Filterteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 vorgesehen ist. Der Aussenumfangsdurchlass 25 weist einen Einlass 19 des Brennstofffilters 18 auf, und der mittlere Durchlass 20 weist einen Auslass 29 des Brennstofffilters 18 auf. Der Aussenumfangsdurchlass 25 ist in Strömungsmittelverbindung mit dem Lieferungsteil 14b über den Einlass 19, und der mittleren Durchlass 20 ist in Strömungsmittelverbindung mit dem Liefe rungsteil 14b über den Auslass 29. Der zylindrische Kern 22 weist eine Vielzahl von Löchern 23 auf, die strömungsmittelmässig den Aussenumfangsdurchlass 25 mit dem mittleren Durchlass 20 verbinden.
  • Die Pfeile in 2 zeigen den Fluss des Brennstoffes vom Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 zum Filterteil 14a des Brennstoffdurchlasses 14 über den Einlass 19. Wenn der Brennstoff durch das Filterelement 21 fließt, werden Partikel und andere Feststoffe aus dem Brennstoff entfernt, und Wasser wird von dem Brennstoff abgetrennt. Der gereinigte Brennstoff fließt zum mittleren Durchlass 20 über die Vielzahl von Löchern 23, die durch den zylindrischen Kern 22 definiert werden. Ein Ventil 30 ist innerhalb des Brennstoffdurchlasses 14 positioniert. Wenn das Ventil 30 offen ist (wie in 2 veranschaulicht), kann der Brennstoff dann zurück zum Lieferungsteil 14b über den Auslass 29 fließen. Der Brennstoff wird durch die zweite Brennstofffilteranordnung 16b in ähnlicher Weise fließen. Es sei bemerkt, dass die vorliegende Erfindung ein Brennstoffsystem in Betracht zieht, bei dem Brennstoff in einem Brennstofffilter über einen mittleren Durchlass eintritt und aus dem Brennstofffilter über einen Aussenumfangsdurchlass austritt. Somit könnte der Brennstoff nach außen über ein Filterelement fließen. Weiterhin zieht die vorliegende Erfindung ein Brennstoffsystem in Betracht, bei dem Brennstoff von rechts nach links durch die Brennstofffilteranordnungen fließt. Aufgrund seines spezifischen Gewichtes sammelt sich das abgetrennte Wasser in dem unteren napfförmigen Gebiet des Gehäuses 17. Ein Wasserablaufventil 26 ist am unteren Teil des Gehäuses 17 angebracht. Um das gesammelte Wasser wegzubringen und das Wasser aus dem Gehäuse 17 abzulassen kann das Wasserablaufventil 26 manuell geöffnet werden. Obwohl die bevorzugten Ausführungsbeispiele das Wasserablaufventil 26 aufweisen, können andere Mittel zur Entfernung des gesammelten Wassers aus der Brennstofffilteranordnung 16a verwendet werden, die eine entfernbare Aufnahmeschüssel aufweisen, die an dem untersten Punkt des Gehäuses 17 angebracht ist, wobei sie jedoch nicht auf dieses eingeschränkt sind.
  • Mit Bezug auf 3 ist eine geschnittene Seitenansicht des Ventils 30 und eines Ventileingriffsgliedes 31 gezeigt, welches innerhalb des Brennstoffdurchlasses 14 positioniert ist, der in dem Brennstoffsystem 9 der 1 vorgesehen ist. Das Ventil 30 ist im Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 positioniert. Obwohl das Ventil variierende Bauarten und Größen aufweisen könnte, ist das Ventil 30 vorzugsweise ein Kugelrückschlagventil. Das Ventil weist ein Ventilglied auf, welches ein Kugelventilglied 32 ist, welches zu einer geschlossenen Position durch eine Feder 33 vorgespannt ist. Das Kugelventilglied 32, die Feder 33 und eine Scheibe 37, die über der Feder 33 positioniert ist, sind in einer Ventilbohrung 34 vorgesehen, die durch einen Abstandshalter 35 definiert wird. Der Abstandshalter 35 ist an seiner Innenseite der mittleren Verlängerung 28 des Filterkopfes 24 angebracht und weist einen Ventilsitz 36 auf. Das Kugelrückschlagventil 30 ist zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar. Wenn das Kugelrückschlagventil 30 in der geschlossenen Position ist, ist das Kugelventilglied 32 in Kontakt mit dem Ventilsitz 36 unter der Vorspannung der Feder 33. Wenn das Kugelrückschlagventil 30 in der offenen Position ist, ist das Kugelventilglied 32 außer Kontakt von dem Ventilsitz 36 (wie in 3 gezeigt).
  • Immer noch mit Bezug auf 3 ist das Ventileingriffsglied 31 an der Brennstofffilteranordnung 16a angebracht. Obwohl das Ventileingriffsglied 31 so veranschaulicht ist, dass es innerhalb des Filterteils 14b des Brennstoffdurchlasses 14 positioniert ist, sei bemerkt, dass das Ventileingriffsglied 31 an irgendeinem Punkt an der Brennstofffilteranordnung 16a angebracht sein könnte, an dem das Ventileingriffsglied 31 einen Kontakt mit dem Ventil 30 finden könnte. Beispielsweise zieht die vorliegende Erfindung in Betracht, dass der Filterkopf 24 ohne die mittlere Verlängerung 28 vorgesehen wird, und dass das Ventileingriffsglied 31 an der Brennstofffilteranordnung 16a direkt über dem Filterteil 14a angebracht werden könnte, um einen Kontakt mit dem Ventil 30 herzustellen. Jedoch trennt das Ventileingriffsglied 31 vorzugsweise den stromaufwärts liegenden Teil 38 und den stromaufwärts liegenden Teil 39 des Filterteils 14b des Brennstoffdurchlasses 14. Eine Mittellinie 27 des Gehäuses 17 schneidet vorzugsweise das Ventileingriffsglied 31.
  • Weiterhin sind das Ventileingriffsglied 31 und der zylindrische Kern 22 vorzugsweise integral aus dem Plastikmaterial gegossen, welches den zylindrischen Kern 22 bildet. Es sei jedoch bemerkt, dass das Ventileingriffsglied 31 an dem zylindrischen Kern 22 durch verschiedene in der Technik bekannte Mittel angebracht werden könnte. Obwohl das Ventileingriffsglied 31 verschiedene Formen haben könnte, weist das Ventileingriffsglied 31 vorzugsweise einen spitzen Dorn 41 und einen Ring 42 auf. Der spitze Dorn 41 ist an dem Ring 42 über eine Vielzahl von Armen 43 angebracht, und der Ring 42 definiert einen Ringteil 44 des Filterteils 14a des Brennstoffdurchlasses 14.
  • Wenn die Brennstofffilteranordnung 16a an dem Brennstoffsystem 9 angebracht ist, ist der spitze Dorn 41 des Ventileingriffsgliedes 31 in Kontakt mit dem Kugelrückschlagventilglied 32. Das Kugelrückschlagventilglied 32 hebt sich vom Ventilsitz 36 ab, und das Kugelrückschlagventil 30 bewegt sich in die offene Position (wie in 3 gezeigt), die strömungsmittelmässig den Filterteil 14a mit dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 verbindet. Wenn die Brennstofffilteranordnung 16 von dem Brennstoffsystem 9 getrennt ist, ist der spitze Dorn 41 des Ventileingriffsgliedes 31 außer Kontakt mit dem Kugelventilglied 32, und das Kugelventilglied 32 ruht auf dem Ventilsitz 36 unter der Vorspannung der Feder 33. Das Ventil 30 ist in seiner geschlossenen Position, die den Brennstoffdurchlass 14 verbindet.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Mit Bezug auf die 1-3 wird der Betrieb der vorliegenden Erfindung für die erste Brennstofffilteranordnung 16a beschrieben, obwohl bemerkt sei, dass die vorliegende Erfindung in den ersten und zweiten Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b ähnlich arbeitet. Somit kann die vorliegende Erfindung in Brennstofffilteranordnungen arbeiten, die verschiedene Arten von Brennstofffiltern aufweisen, die den Saug-Brennstofffilter und den Druck-Brennstofffilter, die in den Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b vorgesehen sind, mit einschließen, die jedoch nicht auf diese eingeschränkt sind.
  • Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung auf verschiedene Brennstofffilteranordnungen anwendbar, und zwar ungeachtet der Flussrichtung des Brennstoffes durch den Brennstofffilter.
  • Nach einer längeren Anwendung des Brennstofffilters 18 wird der Brennstofffilter schmutzig werden und kann nicht so gut funktionieren wie ein neuer Brennstofffilter. Daher muss der Brennstofffilter 18 periodisch gewechselt werden. Vor dem Wechseln des Brennstofffilters 18 wird der Motor 10 des Fahrzeugs oder der Maschine deaktiviert werden. Somit wird die Brennstofftransferpumpe 13 inaktiv werden und wird nicht Brennstoff aus dem Brennstofftank 12 durch das Brennstoffsystem 9 pumpen. Brennstoff, der in dem Brennstoffdurchlass 14 war, als der Motor 10 deaktiviert wurde, kann in dem Brennstoffdurchlass 14 bleiben. Weil die Brennstofffilteranordnung 16a an dem Brennstoffsystem 9 angebracht ist, ist das Ventileingriffsglied 31 in Kontakt mit dem Kugelventilglied 32. Das Kugelventilglied 32 wird außer Kontakt mit dem Ventilsitz 36 sein, und das Kugelrückschlagventil 30 wird offen sein. Der mittlere Durchlass 20 des Brennstofffilters 18 wird strömungsmittelmässig mit dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 verbunden sein.
  • Um den Brennstofffilter 18 zu wechseln wird die Brennstofffilteranordnung 16a manuell von dem Brennstoffsystem 9 gelöst. Um die Brennstofffilteranordnung 16a zu lösen wird das Gehäuse 17 gedreht, in dem der Brennstofffilter 18 positioniert ist. Wenn das Gehäuse 17 gedreht wird, wird sich das Ventileingriffsglied 31 außer Kontakt mit dem Kugelventilglied 32 bewegen. Das Kugelventilglied 32 wird sich unter der Vorspannung der Feder 33 bewegen, bis es in Kontakt mit dem Ventilsitz 36 kommt. Sobald das Kugelventilglied 32 in Kontakt mit dem Ventilsitz 36 ist, wird das Kugelrückschlagventil 32 in der geschlossenen Position sein, was die Strömungsmittelverbindung zwischen dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 und dem mittleren Durchlass 20 der Brennstofffilteranordnung 16a blockiert. Somit wird irgendein Rückfluss von Brennstoff, der in dem Filterteil 14a des Brennstoffdurchlasses 14 während des Lösens der Brennstofffilteranordnung 16a bleibt, durch das geschlossene Kugelrückschlagventil 30 blockiert werden. Wenn weiterhin die Brennstofffilteranordnung 16a von dem Brennstoffsystem 9 gelöst wird, wird das Kugelrückschlagventil 30 das Brennstoffsystem 9 gegenüber Schmutz und Dreck in der Umgebung blockieren, und wird den Ablauf von Brennstoff in dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 aus dem Brennstoffsystem 9 reduzieren.
  • Wenn die Brennstofffilteranordnung 16a von dem Brennstoffsystem 9 gelöst wird, kann der gebrauchte Brennstofffilter 18 vom Gehäuse 17 gelöst werden und durch einen frischen Brennstofffilter 18 ersetzt werden, der auch das Ventileingriffsglied 31 aufweist. Während der Montage des Brennstofffilters 18 wird das Ventileingriffsglied 31 vorzugsweise integral mit dem zylindrischen Kern 22 aus dem Plastikmaterial gegossen. Nachdem der frische Brennstofffilter 18 an dem Gehäuse 17 durch in der Technik bekannte Mittel angebracht und gesichert worden ist, kann die Brennstofffilteranordnung 16a an dem Filterkopf 24 befestigt und gesichert werden. Weil die vorliegende Erfindung die Brennstofffilteranordnung 16a derart veranschaulicht, dass sie durch Gewinde an dem Filterkopf 24 gesichert wird, wird die Brennstofffilteranordnung 16a mit Bezug zum Filterkopf 24 gedreht, bis die Brennstofffilteranordnung 16a sicher befestigt ist. Wenn die Brennstofffilteranordnung 16a gedreht wird, wird das Ventileingriffsglied 31, welches integral mit dem zylindrischen Kern 22 aus dem Plastikmaterial gegossen worden ist, in Kontakt mit dem Kugelventilglied 32 des Ventils 30 kommen. Der Dorn 41 des Ventileingriffsgliedes 31 ist so geformt, dass er in die Ventilbohrung 34 passt und das Kugelventilglied 32 vom Ventilsitz 36 abhebt. Der Druck, mit dem die Brennstofffilteranordnung 16a an dem Filterkopf 24 angebracht und gesichert wird, reicht aus, um die Vorspannung der Feder 33 zu überwinden. Wenn das Kugelventilglied 32 entfernt vom Ventilsitz 36 ist, ist der mittlere Durchlass 20 in Verbindung mit dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14. Wenn somit die Brennstofffilteranordnung 16a an dem Brennstoffsystem 9 angebracht ist, kann Brennstoff frei durch den Filterteil 14a des Brennstoffdurchlasses 14 fließen.
  • Wenn der Bediener den Motor 10 wieder einschaltet, wird die Brennstofftransferpumpe 13 Brennstoff vom Brennstofftank 12 zur ersten Brennstofffilteranordnung 16a und zur zweiten Brennstofffilteranordnung 16b über den Lieferungsteil 14b des Filterdurchlasses 14 pumpen. Weil der Dorn 41 das Kugelventilglied 32 vom Ventilsitz 36 abgehoben hat, ist der Brennstoffdurchlass 14 offen. Der Brennstoff wird vom Lieferungsteil 14b des Aussenumfangsdurchlasses 25 über den Einlass 19 fließen. Wenn der Brennstoff durch das Filterelement 21 fließt, werden Partikel und Wasser vom Brennstoff abgetrennt. Aufgrund seines spezifischen Gewichtes wird sich das Wasser unter dem Brennstofffilter 18 in dem napfförmigen Teil des Gehäuses 17 sammeln. Das Wasser wird vorzugsweise periodisch aus der Brennstofffilteranordnung 16a über das Wasserablaufventil 26 abgelassen, um zu vermeiden, dass das Wasser Niveaus erreicht, bei denen es sich erneut mit dem Brennstoff vermischt, der durch den Brennstofffilter 18 läuft. Der Brennstoff wird dann zum mittleren Durchlass 20 über die Vielzahl von Löchern 23 fließen. Weil das Ventil 30 offen ist wird der Brennstoff zum Lieferungsteil 14b über den Auslass 29 fließen.
  • Der Brennstoff wird zu der zweiten Brennstofffilteranordnung 16b geliefert, durch welche er in ähnlicher Weise fließt, wie er durch die erste Filteranordnung 16a fließt. Jedoch wird der Brennstoff durch eine der Brennstofffilteranordnungen 16a oder 16b gezogen werden, und der Brennstoff wird mit Druck durch die andere Brennstofffilteranordnung 16a oder 16b gedrückt. Der Brennstoff fließt durch die zweite Brennstofffilteranordnung 16b über den Aussenumfangsdurchlass 25, den mittleren Durchlass 20, die Ventilbohrung 34 und über das offene Kugelrückschlagventil 30. Der gereinigte Brennstoff wird zu der Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 zur Einspritzung in den Motor 10 geliefert. Der Brennstoff, der nicht in den Motor 10 eingespritzt wird, wird von der Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 zum Brennstofftank 12 über den Rückleitungsteil 14c des Brennstoffdurchlasses 14 geliefert. Der zurück geleitete Brennstoff kann durch das Brennstoffsystem 9 rückzirkuliert werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist vorteilhaft, weil sie das Brennstoffsystem 9, insbesondere den Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14, gegenüber der Umgebung abblockt, wenn die Brennstofffilteranordnung 16a gelöst wird, und weil sie den Brennstoffdurchlass 14 zur Brennstofffilteranordnung 16a öffnet, wenn die Brennstofffilteranordnung 16a angebracht ist. Es gibt viele Vorteile beim Blockieren des Brennstoffsystems 9 gegenüber der Umgebung, wenn die Brennstofffilteranordnung 16a vom Brennstoffsystem 9 gelöst ist. Erstens wird das Kugelrückschlagventil 30 verhindern, dass Brennstoff aus dem Brennstoffsystem 9 über die mittlere Verlängerung 28 und auf den Boden fließt, wenn der Brennstofffilter 18 gewechselt wird. Weil der Brennstoff nicht aus dem Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 ablaufen wird, muss das gesamte Brennstoffsystem 9 nicht nach dem Wechsel des Brennstofffilters 18 erneut vorgefüllt werden. Vielmehr muss nur die Brennstofffilteranordnung 16a, die den frischen Brennstofffilter 18 aufweist, vorgefüllt werden. Wenn darüber hinaus Brennstoff aus dem Brennstoffsystem 9 abgelassen wird, kann Luft den abgelassenen Brennstoff ersetzen. Somit kann die Tatsache, dass man das Ablaufen von Brennstoff aus dem Brennstoffsystem 9 verhindert, das Risiko verringern, Luft an Stelle von Brennstoff zu der Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 und den Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b zu liefern, und dadurch möglicherweise die Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 und die Brennstofffilteranordnungen 16a und 16b zu beschädigen.
  • Zusätzlich kann das Lösen der Brennstofffilteranordnung 16a von dem Brennstoffsystem 9 einen Rückfluss des Brennstoffes aus dem Filterteil 14a in den Lieferungsteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 bewirken. Weil das Kugelventilglied 32 sich in Kontakt mit dem Ventilsitz 36 bewegen wird, wenn der spitze Dorn 41 weg von dem Ventilglied 32 gezogen wird, wird das geschlossene Kugelrückschlagventil 30 den Rückfluss von Brennstoff aus dem Filterteil 14a verhindern. Weiterhin wird das geschlossene Kugelrückschlagventil 30 verhindern, dass Dreck und Schmutz in das System durch die mittlere Verlängerung 28 des Filterkopfes 24 eintritt. Dreck und Schmutz, die durch das Brennstoffsystem 9 zirkuliert werden, könnten das Brennstoffsystem 9 schädigen. Beispielsweise kann der Schmutz die Brennstofftransfer pumpe 13 verstopfen.
  • Außerdem, dass die vorliegende Erfindung vorteilhaft ist, wenn kein Brennstoff durch das Brennstoffsystem 9 zirkuliert wird, wie beispielsweise wenn der Brennstofffilter 18 gewechselt wird, ist die vorliegende Erfindung vorteilhaft, wenn ein Bediener versucht, das Fahrzeug oder die Arbeitsmaschine ohne einen Brennstofffilter zu betreiben. Wenn beispielsweise ein Bediener am Einsatzort einen verstopften Brennstofffilter entfernt und das Gehäuse 17 an dem Brennstoffsystem 9 ohne einen frischen Brennstofffilter erneut anbringt, wird das Kugelrückschlagventil 30 geschlossen bleiben. Das geschlossene Kugelrückschlagventil 30 wird den Fluss von Brennstoff durch den Filterteil 14b des Brennstoffdurchlasses 14 blockieren, was den Betrieb des Fahrzeugs oder der Arbeitsmaschine verhindert. Somit wird kein Brennstoff, der nicht von den Brennstofffiltern 16a und 16b gereinigt worden ist, zu den Brennstoffeinspritzvorrichtungen 15 geliefert, und dadurch wird die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung des Brennstoffsystems einschließlich der Brennstoffeinspritzvorrichtung 15 reduziert.
  • Es sei bemerkt, dass die obige Beschreibung nur zu veranschaulichenden Zwecken vorgesehen ist, und dass sie nicht den Umfang der vorliegenden Erfindung in irgendeiner Weise einschränken soll. Der Fachmann wird erkennen, dass andere Aspekte, Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung aus einem Studium der Zeichnungen, der Offenbarung und der beigefügten Ansprüche erhalten werden können.

Claims (10)

  1. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b), die Folgendes aufweist: ein Gehäuse (17); einen Brennstofffilter (18), der in dem Gehäuse (17) positioniert ist; einen Brennstoffdurchlass (14), der durch den Brennstofffilter (18) und/oder das Gehäuse (17) definiert wird; und mindestens ein Ventileingriffsglied (31), welches zumindest teilweise innerhalb des Brennstoffdurchlasses (14) positioniert ist.
  2. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse (17) eine Mittellinie (27) aufweist, die das Ventileingriffsglied (31) schneidet.
  3. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) nach Anspruch 1, wobei der Brennstofffilter (18) einen zylindrischen Kern (22) aufweist; und wobei das Ventileingriffsglied (31) an dem zylindrischen Kern (22) angebracht ist.
  4. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) nach Anspruch 3, wobei das Ventileingriffsglied (31) und der zylindrische Kern (22) integral aus einem Plastikmaterial gegossen sind.
  5. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) nach Anspruch 1, wobei das Ventileingriffsglied (31) einen spitzen Dorn (41) und einen Ring (42) aufweist, der einen Teil (44) eines Brennstoffdurchlasses (14) definiert.
  6. Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) nach Anspruch 5, wobei das Ventileingriffsglied (31) einen stromaufwärts liegenden Teil (38) des Brennstoffdurchlasses (14) von einem stromabwärts liegenden Teil (39) des Brennstoffdurchlasses (14) trennt.
  7. Brennstoffsystem (9), welches Folgendes aufweist: einen Brennstoffdurchlass (14), der einen Filterteil (14a) und einen Lieferungsteil (14b) aufweist; eine entfernbare Brennstofffilteranordnung (16a, 16b), die den Filterteil (14a) des Brennstoffdurchlasses (14) definiert; ein Ventil (30), welches zwischen einer geschlossenen Position und einer offenen Position bewegbar ist , und welches mindestens teilweise innerhalb des Lieferungsteil (14b) des Brennstoffdurchlasses (14) positioniert ist; ein Ventileingriffsglied (31), welches an der Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) angebracht ist; wobei das Ventileingriffsglied (31) in Kontakt mit dem Ventil (30) ist, wenn die Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) mit dem Brennstoffsystem (9) verbunden ist; und wobei das Ventileingriffsglied (31) außer Kontakt mit dem Ventil (30) ist, wenn die Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) von dem Brennstoffsystem (9) getrennt ist.
  8. Brennstoffsystem (9) nach Anspruch 7, wobei das Ventileingriffsglied (31) zumindest teilweise innerhalb des Filterteils (14a) des Brennstoffdurchlasses (14) positioniert ist.
  9. Verfahren zum Wechsel eines Brennstofffilters (18) innerhalb eines Brennstoffsystems (9), welches folgende Schritte aufweist: Schließen eines Ventils (30), dass innerhalb des Brennstoffsystems (9) positioniert ist, und zwar zumindest teilweise durch Lösen der Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) von dem Brennstoffsystem (9); und Öffnen des Ventils (30), welches innerhalb des Brennstoffsystems (9) positioniert ist, und zwar zumindest teilweise durch Anbringung der Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) an dem Brennstoffsystem (9).
  10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt des Öffnens einen Schritt der Berührung des Ventils (30) mit einem Ventileingriffsglied (31) aufweist, welches an der Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) angebracht ist, und wobei der Schritt des Schliessens den Schritt der Bewegung des Ventileingriffsgliedes (31), welches an der Brennstofffilteranordnung (16a, 16b) angebracht ist, außer Kontakt mit dem Ventil (30) aufweist.
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