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Die Erfindung betrifft eine Ultraschall-Therapievorrichtung
und ein Therapieverfahren, welches die Ultraschall-Therapievorrichtung
zur Zahntherapie bei Verwendung eines Implantatbefestigungsorgans benutzt.
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Eine konventionelle Methode für die Zahntherapie
auf Implantatbasis umfaßt
einen ersten Schritt des Einbettens einer künstlichen Wurzel, welche die
Form eines Stiftes hat, auch Implantatbefestigungsorgan genannt,
in einen Oberkiefer oder einen Unterkiefer, und einen zweiten Schritt
des Befestigens einer Krone auf der künstlichen Wurzel unter Benutzung
eines Schraubgewindes, das in der oberen Endfläche der künstlichen Wurzel geformt ist.
Bei dieser Methode muß zwischen
dem ersten und dem zweiten Schritt die Zeit liegen, die zur Integration
der künstlichen
Wurzel in Knochengewebe aufgrund natürlichen Wachstums nötig ist.
Es ist deshalb notwendig, einen provisorischen Zahnersatz zu benutzen, was
für den
Patienten unbequem ist. Es wird kein positives Therapieverfahren
und keine Therapievorrichtung zur Beschleunigung der Integration
der künstlichen
Wurzel in das Knochengewebe benutzt.
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Physikalische Therapien zur Beschleunigung
der Integration haben ein Potential zur Beschleunigung der Integration.
Jedoch sind keine spezifischen Strukturen einer Vorrichtung bekannt,
die einen Ultraschall-Oszillator so halten, daß er Ultraschallwellen auf
einen betroffenen Bereich abstrahlt, und daher ist es nicht möglich den
Ultraschall-Oszillator
an den betroffenen Bereich zu halten.
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Die vorliegende Erfindung wurde in
Anbetracht der vorausgehend genannten Probleme geschaffen. Sie trachtet
danach, Vorrichtungen zum Halten eines Ultraschall-Oszillators bereitzustellen und
eine Therapiemethode, die von den Vorrichtungen Gebrauch macht,
anzugeben.
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In einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist eine Ultraschall-Therapievorrichtung
mit einem Oszillator vorgesehen , der benachbart zu einem betroffenen
Bereich in einer Mundhöhle,
in dem ein Implantatbefestigungsorgan eingebettet ist, angeordnet
ist, und der Ultraschallwellen an den betroffenen Bereich abgibt.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, zumindest einen Körper vorzusehen, der benachbart
zu dem betroffenen Bereich, in dem ein Implantatbefestigungsorgan
eingebettet ist, angeordnet ist, sowie einen Oszillator, der an
einer inneren Fläche
des Körpers
angeordnet ist, und ein Paar von Haltegliedern, die an Seitenflächen des
Körpers
angeordnet sind und neben dem betroffenen Bereich gelegene Zähne bedecken.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, zumindest einen Körper vozusehen, der benachbart
zu dem betroffenen Bereich, in dem ein Inaplantatbefestigungsorgan
eingebettet ist, angeordnet ist, sowie einen Oszillator, der an
einer inneren Fläche
des Körpers
angeordnet ist, und ein Paar von Eingriffsgliedern, die an Seitenflächen des
Körpers
angeordnet sind und mit neben dem betroffenen Bereich gelegenen
Zähnen
in elastischem Eingriff stehen.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, zumindest einen Körper vorzusehen, der benachbart
zu dem betroffenen Bereich, in dem ein Implantatbefestigungsorgan
eingebettet ist, angeordnet ist, sowie einen Oszillator, der an
einer inneren Fläche
des Körpers
angeordnet ist, und ein Aufbauglied, auf dem der Körper aufgebaut
ist, und das so angeordnet ist, daß es alle Zähne einer Oberkiefers oder
eines Unterkiefers bedeckt.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, zumindest einen Körper vorzusehen, der benachbart
zu dem betroffenen Bereich, in dem ein Implantatbefestigungsorgan
eingebettet ist, angeordnet ist, sowie einen Oszillator, der an
einer inneren Fläche
des Körpers
angeordnet ist, eine Kopftrageinrichtung, die der Patient am Kopf
trägt,
und ein elastisches Glied, das den Oszillator elastisch benachbart
zu dem betroffenen Bereich hält.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, eine Ultraschall-Therapievorrichtung nach dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung vorzusehen, die zumindest einen
Körper
aufweist, der benachbart zu dem betroffenen Bereich, in dem ein
Implantatbefestigungsorgan eingebettet ist, angeordnet ist, und
die ein Stützglied
mit einem konkaven Raum aufweist, der eine Form entsprechend einem
unebenen Bereich im Mund eines Patienten hat.
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Ein weiterer Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist es, eine Ultraschall-Therapievorrichtung vorzusehen, bei
der ein Oszillator an einem Grundplattenglied angeordnet ist, an
dem Ersatzzähne
angeordnet sind, und das in einer menschlichen Mundhöhle gehalten
wird.
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Ein Aspekt des Therapieverfahrens
der vorliegenden Erfindung ist es, ein Implantatbefestigungsorgan
in einen Patienten einzubetten und Ultraschallwellen auf den Patienten,
in den das Implantatbefestigungsorgan eingebettet ist, abzustrahlen.
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Ein weiterer Aspekt des Therapieverfahrens ist
es, Ultraschallwellen durch einen Oszillator abzugeben, der in dem
Organismus durch verschiedene Arten einer Halteausrüstung gehalten
wird.
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Die vorliegende Erfindung kann für Implantationstherapien
in Mundhöhlen
benutzt werden, in denen einige oder alle Zähne fehlen, und weil der Oszillator
Ultraschallwellen in einem Zustand abstrahlt, in dem der Körper der
Ultraschall-Therapieeinrichtung sicher von dem Organismus gehalten
wird, ist es möglich,
Knochenwachstum zum Integrieren eines Implantatbefestigungsorgans
in einem Knochengewebe zu beschleunigen, so daß die für die Implantationstherapie
benötigte
Zeit minimiert wird.
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Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele
anhand der Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
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1A eine
perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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1B eine
perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
in einem Zustand in dem die Vorrichtung auf einem betroffenen Bereich
plaziert ist,
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2 eine
Teilexplosionsdarstellung der Ultraschall-Therapievorrichtung der
ersten Ausführungsform,
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3A eine
perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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3B eine
perspektivische Ansicht der zweiten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
in einem Zustand in dem die Vorrichtung auf einem betroffenen Bereich
plaziert ist,
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4 eine
perspektivische Ansicht der dritten Ausführungsform der Ultraschall-Thexapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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5A eine
perspektivische Ansicht der vierten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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5B eine
perspektivische Ansicht der vierten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
in einem Zustand in dem die Vorrichtung auf einem betroffenen Bereich
plaziert ist,
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6A eine
perspektivische Ansicht der fünften
Ausführungsform
der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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6B eine
perspektivische Ansicht der fünften
Ausführungsform
der Ultraschall-Therapievorrichtung
in einem Zustand in dem die Vorrichtung auf einem betroffenen Bereich
plaziert ist,
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7 eine
Seitenansicht der sechsten Ausführungsform
der Ultraschall-Therapievorrichtung nach
der vorliegenden Erfindung,
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7 eine
perspektivische Ansicht der achten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung,
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7 eine
perspektivische Ansicht der neunten Ausführungsform der Ultraschall-Therapievorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung.
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Die erste Ausführungsform wird nachfolgend mit
Bezug auf die 1A, 1B und 2 erläutert.
Die 1A und 1B zeigen
einen Überblick
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 2 zeigt
eine perspektivische Teilexplosionsdarstellung der Ultraschall-Therapievorrichtung 6 in
einem Zustand, in dem die Ultraschall-Therapievorrichtung 6 an einem
Zahnfleisch in einer Mundhöhle
befestigt ist.
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In 2 bezeichnet
die Bezugszahl 1 ein Zahnfleisch, aus dem ein Zahn gezogen
wurde, die Zahl 2 bezeichnet einen Kieferknochen, die Zahl 3 ein
Zahnfleischgewebe und die Zahl 4 eine Oberhaut. Die Zahl 5 bezeichnet
ein Implantat als künstliche Wurzel,
die im Zahnfleisch 1 in den Kieferknochen 2 eingebettet
ist. Ein Gewindeloch 5a, in das eine künstliche Krone eingeschraubt
wird, ist in einer oberen Endfläche
des Implantats 5 geformt. Die Zahl 2A bezeichnet
Knochengewebe, das um das Implantat herum wächst.
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In den 1A, 1B und 2 bezeichnet
die Zahl 6 eine Ultraschall-Therapievorrichtung, die aus
miteinander vereinten Körpern 7 und
aus einem Paar von Befestigungsrahmen 10 und 11 besteht.
Eine Unterseite des Körpers 7 ist
offen und ein Paar von Oszillatoren 8a und 8b sind
in einer Innenseite des Körpers 7 eingebettet.
Das Paar von Oszillatoren 8a und 8b liegt einander
gegenüber.
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Eine Seite jedes der Oszillatoren 8a und 8b ist
freiliegend, so daß die
Oszillatoren 8a und 8b eine Oberfläche der
Oberhaut 4 berühren
und die anderen Seiten der Oszillatoren 8a und 8b sind
von Vibrationsabsorbern 9 bedeckt. Die Befestigungsrahmen 10 und 11 haben
jeweils die Form einer Krone, so daß sie die intakten Zähne 12 und 13,
die sich neben den Implantaten 5 befinden, bedecken, und
sie sind an dem Körper 7 durch
Verbindungsabschnitte 10a und 11a befestigt. Zuleitungen 14 zum
Zuführen
eines Ultraschallsignals zum Antreiben der Oszillatoren 8a und 8b erstrecken
sich von dem Körper 7 weg. In
der Ausführungsform,
die in 1A gezeigt ist,
erstrecken sich die Zuleitungen aus der Mundhöhle heraus.
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Als nächstes wird ein Therapieverfahren, das
die Ausrüstung
der ersten Ausführungsform
benutzt, erläutert.
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Wie in 1B gezeigt,
sind zwei Implantate in dem Zahnfleisch eingebettet, aus dem zwei
zueinander benachbarte Zähne
gezogen wurden. Die Körper 7 der
Ultraschall-Therapievorrichtung 6 werden durch
die Befestigungsrahmen 10 und 11, welche die Zähne 12 und 13 bedecken,
zwischen den Zähnen 12 und 13 gehalten
und bedecken das Zahnfleisch 1. Die so gehaltene Ultraschall-Therapievorrichtung 6 ist
sicher auf dem betroffenen Bereich befestigt.
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In diesem Zustand ist es möglich, ein
Knochenwachstum in einem Knochengewebe 2A in dem Kieferknochen 2 zu
beschleunigen, indem Ultraschallsignale, die von einem externen
(in den Figuren nicht gezeigten) Ultraschallgenerator erzeugt werden,
den Oszillatoren 8a und 8b durch die Zuleitung 14 zugeführt werden.
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Es ist möglich, die zwei Körper 7 der
Ultraschall-Therapievorrichtung 6 in der Mundhöhle durch die
vorausgehend beschriebene Konstruktion genau zu befestigen, und
daher ist es möglich,
die Ultraschallsignale den Oszillatoren zuzuführen, die in einem betroffenen
Bereich befestigt sind, um das Knochenwachstum in dem Knochengewebe 2A zu
beschleunigen. Weil die Oszillatoren 8a und 8b in
dem Körper 7 mit
den Vibrationsabsorbern 9 gehalten werden, um die Vibration
nicht aus dem betroffenen Bereich heraus zu übertragen, fühlt ein
Patient kein Unbehagen.
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Die Anzahl der Körper ist nicht auf zwei beschränkt, und
eine Ultraschall-Therapievorrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
die einen einzigen Körper
hat, ist ebenso möglich
wie eine, die drei oder mehr miteinander kombinierte Körper hat.
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Die 3A und 3B zeigen die zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform werden für diejenigen
Bestandteile, die zu Bestandteilen der ersten Ausführungsform äquivalent
sind, die gleichen Bezugszahlen verwendet, und es werden Erläuterungen
der äquivalenten Bestandteile
weggelassen.
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Die Ultraschall-Therapievorrichtung
dieser Ausführungsform 6 umfaßt zwei
Körper 7,
die miteinander verbunden sind. Jede Seitenfläche der Körper 7 weist einen
Verbindungsabschnitt 15 bzw. 16 auf, der aus einem
U-förmigen
Draht hergestellt ist.
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Diese Ultraschall-Therapievorrichtung 6 wird durch
die folgenden Schritte in einem betroffenen Bereich angeordnet:
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- (1) Plazieren der Körper 7 bei dem betroffenen Bereich,
in den die Implantate 5 eingebettet sind.
- (2) Elastisches Biegen der Verbindungsabschnitte 15 und 16 und
Herstellen eines Eingriffs der Verbindungsabschnitte mit den Zähnen 12,
so daß sie
um die Zähne 12 herum
gewunden sind.
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Durch die vorgenannten Schritte des
Anordnens werden die Körper 7 der
Ultraschall-Therapievorrichtung
sicher in einer Mundhöhle
befestigt.
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Die Anzahl der Körper ist nicht auf zwei beschränkt, und
eine Ultraschall-Therapievorrichtung gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel,
die einen einzigen Körper
hat, ist ebenso möglich
wie eine, die drei oder mehr miteinander kombinierte Körper hat.
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4 ist
eine perspektivische Ansicht der dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In dieser Ausführungsform
werden für
diejenigen Bestandteile der Ausführungsform,
die in den 3A und 3B gezeigt sind, und die
zu Bestandteilen der ersten Ausführungsform äquivalent
sind, die gleichen Bezugszahlen verwendet, und es werden Erläuterungen
der äquivalenten
Bestandteile weggelassen.
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In dieser Ausführungsform sind zwei Körper 7 in
einem Abstand, welcher der Größe eines
gesunden Zahnes 17 entspricht, der sich zwischen betroffenen
Bereichen befindet, miteinander verbunden, und zwar durch ein Verbindungsglied 18,
das aus einem Draht hergestellt ist und eine Form hat, die den Konturen
des zu umspannenden Zahnes entspricht.
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Die Ultraschall-Therapieeinrichtung 6 der dritten
Ausführungsform
ist dazu geeignet, bei betroffenen Bereichen benutzt zu werden,
zwischen denen sich ein gesunder Zahn befindet.
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Die 5A und 5B sind perspektivische Ansichten
der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform werden für diejenigen
Bestandteile der Ausführungsform,
die in den 3A und 3B gezeigt sind, und die
zu Bestandteilen der ersten Ausführungsform äquivalent
sind, die gleichen Bezugszahlen verwendet, und es werden Erläuterungen
der äquivalenten
Bestandteile weggelassen.
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Die Ultraschall-Therapievorrichtung 6 dieser Ausführungsform
sieht zwei Körper 7 vor,
deren jeweilige Verbindungsabschnitte die gleiche Konstruktion haben
wie bei der in 3 gezeigten Ultraschall-Therapievorrichtung.
Die zwei Körper 7 sind miteinander
durch ein Verbindungsglied 19 verbunden, das aus einem
Draht 19a und einer Platte 19b, auf der ein Oszillator 20 aufgebaut
ist , besteht.
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Die in 1A gezeigte
Ultraschall-Therapievorrichtung kann anstelle der in 3A gezeigten ebenfalls für die vierte
Ausführungsform
benutzt werden.
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Wie in 5B gezeigt
ist, sind die Körper 7 zwischen
den Zähnen 12 und 13 und
auch zwischen den Zähnen 21 und 22 angeordnet.
Jeder der Verbindungsabschnitte 15 und 16 ist
elastisch gebogen und befindet sich mit den Zähnen in Eingriff, um die Körper 7 sicher
zu befestigen. In dem in 5B gezeigten
Zustand ist es möglich,
Ultraschallwellen von dem Oszillator 20 zu den Körpern zu übertragen.
Bei dieser Ausführungsform
ist es möglich,
drei betroffene Zähne
gleichzeitig einer Heilbehandlung zu unterziehen.
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Die 6A und 6B sind perspektivische Ansichten
der fünften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. In dieser Ausführungsform werden für diejenigen
Bestandteile der Ausführungsform,
die in den 1A und 1B gezeigt sind, und die
zu Bestandteilen der ersten Ausführungsform äquivalent
sind, die gleichen Bezugszahlen verwendet, und es werden Erläuterungen
der äquivalenten
Bestandteile weggelassen.
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Ein Stützglied 23, das alle
Zähne des
Oberkiefers oder des Unterkiefers bedeckt, wird dazu benutzt, die
Ultraschall-Therapievorrichtung in der Mundhöhle eines Patienten zu halten.
In dieser Ausführungsform
sind zwei Körper 7 in
dem Stützglied angeordnet.
Die Anzahl der Körper
ist nicht auf zwei beschränkt,
wie in dem vorausgehenden Ausführungsbeispiel
erläutert
wurde, und eine Ultraschall-Therapievorrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
die einen einzigen Körper
hat, ist ebenso möglich
wie eine, die drei oder mehr miteinander kombinierte Körper hat.
Das Stützglied
kann unter Benutzung einer Form hergestellt werden, welche dem Zahnprofil
eines Patienten entspricht.
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Unter Benutzung des Stützgliedes 23 dieser Ausführungsform
ist es möglich,
den Körper 7 der
Ultraschall-Therapievorrichtung in jeder Position in der Mundhöhle des
Patienten zu halten.
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7 ist
eine Seitenansicht der sechsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In 7 ist
ein betroffener Bereich einer Mundhöhle eines Patienten 24 durch
den Körper 7 bedeckt,
der mit einem Ende eines aus Stahldraht hergestellten Federgliedes 25 verbunden
ist. Der Patient 24 trägt
eine Kopftrageinrichtung 26, die das andere Ende des Federgliedes 25 hält. Der
Körper 7 wird
elastisch durch den Patienten 24 gehalten, um in einem
betroffenen Bereich gehalten zu werden.
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Als nächstes wird die siebte Ausführungsform
erläutert.
In der siebten Ausführungsform
wird ein Stützglied,
das in der Hand eines Patienten zu halten ist, und das eine konkave Form
hat, die der konvexen Form des Mundes des Patienten entspricht,
dazu benutzt, den Körper
oder den Oszillator der Ultraschall-Therapievorrichtung zu halten.
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Durch Benutzung des Stützgliedes
ist es möglich,
den Oszillator an einem betroffenen Bereich eines Patienten zu halten,
und es ist auch möglich, Ultraschallwellen
zu dem betroffenen Bereich zu übertragen.
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Als nächstes wird die achte Ausführungsform
erläutert.
In dieser Ausführungsform
ist der Oszillator 20 in einem Grundplattenglied 31 angeordnet, das
einige Ersatzzähne 30 hält und in
einer Mundhöhle
getragen wird. Ein Oszillator 20 ist an dem Grundplattenglied 31 befestigt.
Es ist möglich,
Ultraschallwellen, die von dem einzigen Oszillator 20 erzeugt
werden, zu einem betroffenen Bereich unter jedem der Ersatzzähne 30 durch
das Grundplattenglied 31 zu übertragen, und daher ist es
möglich,
eine Vielzahl von betroffenen Bereichen, in denen Implantatbefestigungsorgane
eingebettet sind, durch den einzigen Oszillator 20 einer
Heilbehandlung zu unterziehen. Für
die Ultraschall-Therapievorrichtung
dieser Ausführungsform
ist es wünschenswert,
mit einem Vibrationsabsorber aus einem elastischen Material an einigen
Stellen des Grundplattengliedes angeordnet zu werden, so daß auf Körperstellen
des Patienten wie die innere Oberfläche des Oberkiefers oder des
Unterkiefers mit Ausnahme des betroffenen, einer Vibration auszusetzenden
Bereiches, keine Ultraschallwellen übertragen werden.
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Als nächstes wird die neunte Ausführungsform
erläutert.
Diese Ausführungsform
ist geeignet für
einen Patienten, der keine Zähne
im Oberkiefer oder im Unterkiefer hat. Ersatzzähne 30 im Umfang der
gesamten Zähne
des Oberkiefers oder des Unterkiefers sind an einem Grundplattenglied 31 angeordnet.
Das Grundplattenglied 31 wird in einer Mundhöhle eines
Patienten getragen und es ist in ihm ein Oszillator 20 angeordnet.
Weil die von dem Oszillator 20 erzeugten Ultraschallwellen
zu jedem betroffenen Bereich unter den Ersatzzähnen 30 durch das
Grundplattenglied 31 übertragen
werden, ist es möglich,
die Gesamtheit der betroffenen Bereiche im Oberkiefer oder im Unterkiefer,
der keine Zähne
besitzt, mit Hilfe eines einzigen Oszillators 20 einer
Heilbehandlung zu unterziehen.
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Es ist möglich, zwei oder drei Oszillatoren 20 entsprechend
der Anzahl der betroffenen Bereiche anzuordnen, um eine ausreichende
Stärke
der Ultraschallwellen zu erreichen.
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Es ist möglich, daß der Vibrationsabsorber an
Flächen
mit Ausnahme von Bereichen des Oszillators, welche dem betroffenen
Bereich gegenüberliegen,
angeordnet wird. Zuleitungen zum Zuführen des Ultraschallsignals
zu den Oszillatoren sind in dem Befestigungsglied angeordnet.
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Als nächstes werden Wirkungen der
Ultraschall-Therapievorrichtungen der vorausgehend erläuterten
Ausführungsbeispiele
dagelegt:
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- 1) Beschleunigte Osteogenesis und Osseointegration
um einen betroffenen Bereich eines Implantatbefestigungsorgans herum
nach dem Einbetten des Implantatbefestigungsorgans
- 2) Beschleunigte Osteogenesis und Osseointegration um einen
betroffenen Bereich eines Implantatbefestigungsorgans herum nach
dem Entfernen des Implantatbefestigungsorgans
- 3) Beschleunigte Osteogenesis in einem Kieferknochendefekt um
ein Implantatbefestigungsorgan herum
- 4) Beschleunigte Osteogenesis in einer Kieferknochen-Hyperplasie
für einen
Spender und einen Empfänger
- 5) Beschleunigte Osteogenesis in einer Technik zur Extensionsosteogenesis
- 6) Beschleunigte postoperative Heilung bei Oberkieferverletzungen
und -brühen
sowie Zahndislokationen
- 7) Beschleunigte Osteogenesis nach Operation einer Oberkieferfehlbildung
- 8) Minimierung einer Nichtretentionszeit und einer Retentionszeit
während
kieferorthopädischer
Behandlung
- 9) Beschleunigte Osteogenesis nach einer Wiederherstellung der
Gaumennaht
- 10) Beschleunigte Sekundärdentinbildung
nach dem Anschneiden von vitaler Pulpa und direktem oder indirektem
Abdecken vitaler Pulpa bei einer Kariesbehandlung
- 11) Schmerzverringerung bei einer Dentin-Überempfindlichkeit durch Beschleunigung
einer Sekundärdentinbildung
- 12) Beschleunigte Blockierung eines apikalen Bereiches nach
der Entfernung vitaler Pulpa und einer Operation für flektierte
vitale Pulpa
- 13) Beschleunigte Erholung nach Parodontaloperation (Klappenoperation
FGGAPF) 14) Beschleunigte Osteogenesis nach einer Zahnfixierung
bei einem okklusalen Trauma
- 15) Beschleunigte Erholung bei unzureichender Heilung nach Operation
- 16) Beschleunigte Erholung eines abnormalen Zungen- oder Lippenbändchens
nach Operation
- 17) Beschleunigte Erholung nach Operation wegen Lippenspalte,
Gaumenspalte, Lippenkieferspalte
- 18) Beschleunigte Erholung nach Operation wegen Gelenkversteifung
des Kiefergelenks
- 19) Beschleunigte Osteogenesis und Erholung nach Operation wegen
Ostitis und Osteomyelitis
- 20) Beschleunigte Normalisierung der Speicheldrüsenfunktion
- 21) Beschleunigte Heilung nach Entfernung eines ossären Entzündungsherdes
im Knochengewebe des Mund-Kieferbereiches
- 22) Beschleunigte Osteogenesis in einem parodontalen Knochendefekt
(GTR- und GBR-Technik)
- 23) Beschleunigte Osteoatresie einer Wurzelspitze während der
Zahntherapie
- 24) Beschleunigte Heilung einer Wunde nach dem Entfernen Weichgewebes
in einem Mund-Kieferbereich, eines durch ein Trauma beschädigten Weichgewebes,
und eines chirurgisch veränderten
Weichgewebes
- 25) Beschleunigte Osteogenesis neuen Gewebes um einen implantierten
und einen replantierten Zahn herum
- 26) Beschleunigte Schließung
einer Zahnextraktionswunde
- 27) Linderung einer Muskelermüdung bei Kiefergelenksarthrose
- 28) Beschleunigte Osteogenesis in Gelenkkopf und Gelenkhöhle bei
Kiefergelenksarthrose
- 29) Beschleunigte Heilung einer oberflächlichen Verletzung in Weichgewebe