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DE10342033A1 - Magnetische Haltevorrichtung für Schraubendreher - Google Patents

Magnetische Haltevorrichtung für Schraubendreher Download PDF

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DE10342033A1
DE10342033A1 DE2003142033 DE10342033A DE10342033A1 DE 10342033 A1 DE10342033 A1 DE 10342033A1 DE 2003142033 DE2003142033 DE 2003142033 DE 10342033 A DE10342033 A DE 10342033A DE 10342033 A1 DE10342033 A1 DE 10342033A1
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DE
Germany
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sleeve
holding device
magnetic holding
stop element
blade shaft
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DE2003142033
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Martin Holland-Letz
Günter Holland-Letz
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Felo Werkzeugfabrik Holland Letz GmbH
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Felo Werkzeugfabrik Holland Letz GmbH
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine magnetische Haltevorrichtung für Schraubendreher. Auf einen Schaft (2) mit einer Profilspitze (3) ist eine Hülse (4) aus nicht magnetischem Material nahe der Profilspitze in einer vorgegebenen Lage aufgesteckt. In die Hülse ist an der der Profilspitze zugeordneten Stirnseite ein ringförmiger Permanentmagnet (7) fest eingesetzt. Die Hülse (4) mit dem Permanentmagneten (7) ist leichtgängig auf dem Schaft axial beweglich. Durch die Kraft des Permanentmagneten (7) wird beim Aufsetzen einer Schraube (12) eine automatische Verschiebung der Hülse (4) bewirkt, in der Weise, dass zum einen die Profilspitze (3) voll in das Innenprofil (15) des Schraubenkopfes (14) eindringt, zum anderen sich der Schraubenkopf (14) an die vordere Stirnseite des Permanentmagneten (7) anlegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine magnetische Haltevorrichtung insbesondere für Hand-Schraubendreher oder längere Schraubendreher Einsätze.
  • Bekannt sind Schraubvorrichtungen mit Permanent-Magnet, die einen Antriebsschaft zum Einsetzen in einen Kraftschrauber und eine Einrichtung zur Aufnahme von Schraubendreher-Einsätzen aufweisen. Der Magnet hat dabei die Aufgabe, die auf die Profilspitze der Schraubendreher-Einsätze aufgesetzte Schrauben zu halten. Derartige Schraubvorrichtungen sind aus U.S.-PS 3,392,767, DE 101 48 943,9 , DE 199 07 837,8 und U.S.5,724,873 bekannt. Diese Schraubvorrichtungen haben teilweise auch den Zweck, die Einschraubtiefe der Schrauben zu begrenzen. Aus EP 1 027 959 A2 ist eine magnetische Haltevorrichtung für Schrauben bekannt, die auf die im Durchmesser reduzierte Spitze eines Schraubendreher – Einsatzes aufgesteckt ist. Allen Schraubvorrichtungen ist gemeinsam, dass sie als Magnete im wesentlichen Ringmagnete verwenden oder Magnetwerkstoff-Streifen, die ihrerseits entweder in relativ dickwandige Außenhülsen aus Metall oder zwischen Innen- und Außenhülsen aus Metall gefaßt sind. Die Bauweise der bekannten magnetischen Schraubvorrichtungen ergibt relativ große Durchmesser. Diese ist eine Nachteil, wenn Schrauben z. B. in engen Gehäusen eingesetzt werden sollen, insbesondere wenn sie tiefer liegen. Die kurzen Schraubvorrichtungen zur Aufnahme von Schraubendreher – Einsätzen eignen sich für diese Zwecke ohnehin schlecht, weil man mit ihnen tiefer liegende Gehäusebereiche nicht erreicht.
  • Haltevorrichtungen zum Halten der Schrauben sind aber auch für Handschraubendreher oder Schraubendreher-Einsätze mit langem Schaft, die in tiefer liegende Bohrungen eintauchen sollen, zweckmäßig, weil bei einer Vielzahl von Montagevorgängen das Halten der Schrauben mit der zweiten Hand an der Spitze des Schraubendrehers erschwert ist, z.B., wenn Schrauben in engen Gehäusen verschraubt werden müssen, auch wenn die Schraube beim Ansetzen oder Lösen von der Spitze des Schraubendrehers abfallen und unter Umständen Störungen an einem Gerät auslösen kann. Es gibt mechanische Vorrichtungen, die entweder in das Innenprofil einer Schraube, z. B. den Schraubenschlitz, klemmend eingreifen oder krallenartig ausgebildet sind und den Schraubenkopf von außen umgreifen. Zum Ansetzen oder Lösen der krallenartigen Haltevorrichtung muss diese gespreizt werden, was unter Umständen wegen beengter Raumverhältnisse schwierig ist, oder die Krallenspitzen werden beim Festdrehen der Schrauben durch deren Kopf eingeklemmt. Auf jeden Fall muss zur Betätigung der Haltevorrichtung eine Bewegung durch die eine oder andere Hand ausgelöst werden.
  • Aufgabe ist es, eine magnetische Haltevorrichtung für Schrauben zu gestalten, die auf die Klingen von Handschraubendrehern und Schraubendreher- Einsätze mit langem Schaft aufgesetzt werden kann und eine kleinen Außendurchmesser und ein geringes Gewicht aufweist. Ein kleiner Durchmesser und eine geringes Gewicht sind auch deshalb erforderlich, weil derartige magnetische Haltevorrichtungen – mit entsprechend angepaßten Abmessungen – auch für kleinere Schraubendreher geeignet sein sollen. Der Außendurchmesser der magnetischen Haltevorrichtung soll die Größe des zugeordneten Schraubenkopf – Durchmesser nicht überschreiten, um die Zugänglichkeit zu engen Einschraubstellen nicht zu erschweren. Wichtig ist weiterhin das stabile Anhaften der Schraube, die ausgerichtet zur Schraubendreherachse stehen soll.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Haltevorrichtung mit den Hauptmerkmalen entsprechend Anspruch 1 gelöst.
  • Die Haltevorrichtung besteht demgemäß aus einer Hülse aus nichtmagnetischem Material, zum Beispiel Aluminium oder Kunststoff, die nahe der Profilspitze auf den Klingenschaft aufgesteckt und auf diesem in axialer Richtung selbsttätig leicht verschiebbar ist. Der mögliche Verschiebeweg ist durch mindestens ein Anschlagelement begrenzt, das auf dem Klingenschaft befestigt ist und mit Anschlagelementen der Hülse zusammenwirkt. In die Hülse ist an der der Profilspitze zugewendeten Stirnseite ein ringförmiger Permanentmagnet (Ringmagnet) vorzugsweise ein Selten-Erde-Magnet, fest eingesetzt.
  • Um eine auf den Schraubenkopf wirkende möglichst große Haftkraft zu erreichen, soll ein möglichst direkter Kontakt von Magnet und Schraubenkopf erreicht werden, weil Luftspalte die auf den Schraubenkopf wirkende magnetische Feldstärke stark vermindern. Die Anlage des Schraubenkopfes an der Stirnseite des Magneten gibt außerdem einen stabileren Halt und eine achsfluchtende Ausrichtung der Schraube. Wegen der unterschiedlichen Eindringtiefe der Profilspitze in unterschiedlich große Schraubenköpfe ist eine axiale Verschiebbarkeit des Magneten erforderlich. Die hintere Stellung des Magneten muß so gewählt und durch den hinteren Anschlag begrenzt sein, daß der Magnet auch in der hintersten Stellung durch die Magnetkraft in Richtung zur Profilspitze angezogen wird, wenn eine Schraube auf diese aufgesetzt wird. In der vordersten Stellung des Magneten soll jedoch der vordere Bereich der Profilspitze so weit frei liegen, daß der Schraubenkopf darauf angesetzt werden kann.
  • Bei leicht gängiger Verschiebbarkeit wird der Magnet vom Schraubenkopf zur Profilspitze hin angezogen, wenn die Schraube auf die Profilspitze gesetzt wird, gleichzeitig zieht der Magnet die Schraube auf die Profilspitze bis sie satt anliegend in das Innenprofil der Schraube eingetaucht ist. Diese Funktion wird in Verbindung mit 2 und 5 erklärt. Die Begrenzung der Verschiebewege und die Endstellungen des Magneten werden durch die Anschlagelemente, auf dem Klingenschaft und an der Hülse, beziehungsweise dem Magnet, konstruktiv vorgegeben. Der Verschiebeweg des Magneten ist durch die Anschläge so vorgegeben, dass der maximal mögliche Verschiebeweg mindestens der Eintauchtiefe der Profilspitze in die größte einer Profilspitze zugeordneten Schraube entspricht.
  • Als Anschlagelemente (5,6) können Band-Ringfedern oder Sprengringe oder Kunststoffringe vorgesehen werden, die gegebenenfalls zusätzlich mit dem Schaft (2) verklebt werden.
  • Der Erfindungsgegenstand wird an den Zeichnungen beispielhaft erläutert: Es zeigen
  • 1. eine Draufsicht auf einen Schraubendreher mit aufgesetzter magnetischer Haltevorrichtung.
  • Darin sind:
  • 1
    der Schraubendreher
    2
    der Klingenschaft
    3
    die Profilspitze
    4
    die Hülse der magnetischen Haltevorrichtung
    6
    das hintere Anschlagelement
    7
    der ringförmige Haltemagnet (Ringmagnet) gegenüber der
    Hülse (4) etwas vorstehend
    12
    eine Schraube
  • 2 einen Schnitt durch die magnetische Haltevorrichtung gemäß 1 entlang der Linie A-A
  • Darin sind:
  • 2
    der Klingenschaft
    3
    die Profilspitze
    4
    die Hülse der magnetischen Haltevorrichtung
    5
    das vordere Anschlagelement
    6
    das hintere Anschlagelement
    7
    der Ringmagnet
    8
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und der Stufe (11)
    9
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und dem Ringmagneten (7)
    11
    die Stufe in der Bohrung der Hülse (4)
    12
    eine Schraube
    14
    der Schraubenkopf
    15
    das Innenprofil im Schraubenkopf
    T1
    eine Strecke der Bohrung in der Hülse (4) mit einem Durchmesser, deren Durchmesser dem Durchmesser des Schaftes entspricht
    T2
    eine Strecke der Bohrung in der Hülse (4) mit einem Durchmesser der größer ist als der Durchmesser des vorderen Anschlagelementes (5)
    B
    die Breite des vorderen Anschlagelementes
    K
    der Kopfdurchmesser der Schraube
  • 3 einen Schnitt durch eine Ausführung entsprechend 2, jedoch mit einer weichen Druckfeder zwischen Hülse und hinterem Anschlagelement. Darin sind:
  • 2
    der Klingenschaft
    3
    die Profilspitze
    4
    die Hülse der magnetischen Haltevorrichtung
    5
    das vordere Anschlagelement
    6
    das hintere Anschlagelement
    7
    der Ringmagnet
    8
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und der Stufe (11)
    9
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und dem Ringmagneten (7)
    11
    die Stufe in der Bohrung der Hülse (4)
    12
    eine Schraube
    13
    eine weiche Druckfeder
    14
    der Schraubenkopf
    15
    das Innenprofil im Schraubenkopf
    T1
    eine Strecke der Bohrung in der Hülse (4) mit einem Durchmesser, deren Durchmesser dem Durchmesser des Schaftes entspricht
    T2
    eine Strecke der Bohrung in der Hülse (4) mit einem Durchmesser der größer ist als der Durchmesser des vorderen Anschlagelementes (5)
    B
    die Breite des vorderen Anschlagelementes
    K
    der Kopfdurchmesser der Schraube
  • 4 einen Schnitt durch eine magnetische Haltevorrichtung in einer Ausführungsvariante ohne das hintere Anschlagelement Darin sind:
  • 2
    der Klingenschaft
    3
    die Profilspitze
    4
    die Hülse der magnetischen Haltevorrichtung
    4a
    der hintere Bereich der Hülse (4) mit dem kleineren Bohrungsdurchmesser
    5
    das vordere Anschlagelement
    7
    der Ringmagnet
    8
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und der Stufe (11)
    9
    der Zwischenraum (Abstand) zwischen dem Anschlagelement (5) und dem Ringmagneten (7)
    11
    die Stufe in der Bohrung der Hülse (4)
  • 5 einen Schnitt durch die magnetische Haltevorrichtung in einer Stellung der Hülse, bei der der Schraubenkopf am Magnet anliegt und die Profilspitze in das Innenprofil der Schraube eintaucht.
  • Darin sind:
  • 2
    der Klingenschaft
    3
    die Profilspitze
    4
    die Hülse der magnetischen Haltevorrichtung
    7
    der Ringmagnet
    8
    der Zwischenraum zwischen dem Anschlagelement (5) und der
    Stufe (11)
    9
    der Zwischenraum zwischen dem Anschlagelement (5) und dem Ringmagneten (7)
    (12)
    die Schraube
  • Bei der Darstellung gemäß 2 steht die Hülse (4) mit dem Magneten (7) in Bereitschaftsstellung. Die Profilspitze (3) ragt ein kurzes Stück aus der Hülse heraus, so daß das Innenprofil (15) der Schraube (12) beim Aufstecken auf der Profilspitze zentriert wird. Der Abstand (8) zwischen der Stufe (11) in der Bohrung der Hülse (4) zum Anschlagelement (5) ist so groß, dass die Hülse beim Aufsetzen des Schraubenkopfes auf die Profilspitze der in Richtung zum Schraubenkopf größer werdenden Magnetkraft folgend sich verschieben kann, bis die vordere Stirnseite des Magneten an dem Schraubenkopf (14) anliegt. Der Abstand (9) zwischen dem Anschlagelement (5) und der hinteren Stirnseite des Magneten ist so groß, dass nicht durch dessen Magnetkraft die Hülse in Richtung zum Anschlagelement verschoben wird und dadurch der Abstand der vorderen Stirnseite des Magneten zur Profilspitze (3) so groß wird, dass beim Aufsetzen der Schraube auf die Profilspitze die zwischen Magnet und Schraubenkopf wirkende Magnetkraft nicht mehr ausreicht, um die Hülse zum Schraubenkopf hinzuziehen und beide miteinander in Kontakt zu bringen. Der Abstand (10) zwischen dem hinteren Anschlagelement (6) und der hinteren Stirnwand der Hülse (4) muss deshalb so gewählt werden, dass der Abstand (9) auf jeden Fall ausreichend groß bleibt, wenn die Hülse einmal bis zum hinteren Anschlag verschoben sein sollte.
  • 3 zeigt die Ausführungsvariante, bei der eine weiche Druckfeder (13) hinter der Hülse (4), abgestützt auf Anschlagselement (6), angeordnet ist. Im Vergleich mit der Stellung der Hülse (4) in den 2 und 3 ist die Hülse (4) durch die Federkraft etwas weiter in Richtung der Profilspitze (3) verschoben.
  • Bei einer Ausführung gemäß 4 ist ein hinteres Anschlagselement nicht vorgesehen, die Stellung der Hülse (4) auf Schaft (2) ist alleine durch das Gleichgewicht der nach vorne, zur Profilspitze hin, und der in entgegengesetzter Richtung wirkende Magnetkräfte gegeben.
  • 5 zeigt die magnetische Haltevorrichtung in einer Stellung, in der die Fläche des Schraubenkopfes (14) mit der vorderen Stirnseite des Magneten (7) in Berüh rung gekommen ist, wobei die Profilspitze (3) in das Innenprofil (15) des Schraubenkopfes eintaucht.
  • Der Vorgang des Berührens der Fläche des Schraubenkopfes mit der vorderen Stirnseite des Magneten und das Eintauchen der Profilspitze in das Innenprofil der Schraube wird durch das Zusammenwirken des Magnetfeldes mit dem Klingenschaft (2) und dem Schraubenkopf (14) beziehungsweise der Profilspitze (3) ausgelöst. Wie gefunden wurde, nimmt ein ring- oder hülsenförmiger Magnet, der auf einen ferromagnetischen Schaft mit etwa gleichem Durchmesser wie die Bohrung im Magnet eine indifferente Lage ein, wenn der Magnet in eine von den Spitzen entfernte Stellung gebracht wird. Wird der Magnet jedoch in die Nähe der Spitze gebracht, so nimmt er eine Stellung ein, in der die vordere Stirnseite des Magneten einen gewissen Abstand von der vorderen Stirnseite der Profilspitze (3) hat.
  • Dies ist so zu erklären, dass das Magnetfeld am rückwärtigen Ende des Magneten über den Klingenschaft geschlossen wird, während das Magnetfeld im vorderen Bereich durch die Luftspalte zwischen der Innenbohrung des Magneten und der Profilspitze zunächst eine schwächere Kraftwirkung hat, und durch eine selbstständige Verschiebung des Magneten in Richtung von der Spitze weg er eine Stellung gefunden hat, in der die axial wirkenden Kräfte des Magnetfeldes an seinen beiden Polen gleich groß sind. Wird nun der Schraubenkopf (14) in die Nähe der vorderen Stirnseite des Magneten (7) gebracht, so ziehen sich die Magnet und Schraubenkopf (14) an bis der Schraubenkopf und die vordere Stirnseite des Magneten (7) zur Anlage kommt. Gleichzeitig wirkt aber auch die Magnetkraft am hinteren Ende des Magneten weiterhin, so daß die an der vorderen Stirnseite des Magneten anhaftende Schraube auf die Profilspitze (3) gezogen wird, bis diese im Innenprofil (15) des Schraubenkopfes zum Anschlag kommt. Damit diese Funktion eintreten kann, muß der Magnet (4) in der Bereitschaftsstellung in einem bestimmten Abstand zum vorderen Ende der Profilspitze (3) stehen. Die richtige Bereitschaftsstellung wird durch Versuche ermittelt, wobei Magnete (7) mit verschiedenen Abmessungen – und entsprechend unterschiedlicher Magnetkraft – in eine Hülse (4) eingesetzt und diese auf den vorgesehenen Klingenschaft (2) nahe der Profilspitze (3) aufgesteckt wird. Die Hülsen mit den verschiedenen Magneten nehmen dabei eine etwas unterschiedliche Stellung zur Profilspitze ein. Mit der jeweils größten und kleinsten Schraube wird sodann geprüft, ob die gewünschte Funktion des Anziehens der Schraube auf die Profilspitze eintritt und die ausreichende Haftkraft der Schrauben gegeben ist. Der am besten geeignete Magnet wird ausgewählt. Da die unterschiedlichen Magnete, beziehungsweise deren Magnetkraft, eine unterschiedliche Stellung zur Profilspitze bewirken, müssen auch die Abmessungen der den Magnet aufnehmenden Hülse in den Abmessungen und den Abständen (8,9,10) der Anschlagselemente so abgestimmt werden, dass die erforderlichen Verschiebewege der Hülse möglich sind. Die Anordnung einer weichen Druckfeder (13) zwischen der hinteren Stirnwand der Hülse (4) und dem hinteren Anschlageselement (6) bewirkt, dass die Hülse mit Sicherheit eine Bereitschaftsstellung einnimmt, in der beim Aufsetzen einer Schraube auf die Profilspitze (3) die Anziehungskraft des Magneten so wirkt, dass die gewünschte Funktion ausgelöst wird. Die Druckfeder (13) muss so ausgelegt sein, dass die beim Aufsetzen der Schraube auf die Profilspitze in Richtung der Druckfeder wirkende Magnetkraft größer ist, als die ihr entgegenwirkende Kraft der Druckfeder. Selten-Erde-Magnete, insbesondere Neodynemagnete, aber auch Neodynemagnete mit Kunststoffbindung, wurden als geeignet gefunden Für alle Ausführungen gilt: wird die Profilspitze (3) aus dem Schraubenkopf (14) abgezogen, so kann die Haftkraft des Magneten so groß sein, dass die Hülse (4) mit dem Magneten (7) gegenüber dem Schaft (2) weiter nacht vorne gezogen wird, bis die Stufe (11) der Bohrung in der Hülse zum Anschlag vom hinten an das Anschlagelement (5) kommt. Dann ist keine Relativverschiebung der Hülse mehr möglich, die Profilspitze wird aus dem Schraubenkopf gezogen. Anschließend verschiebt sich die Hülse unter Einwirkung der Magnetkräfte wieder in Richtung von der Profilspitze weg in die Bereitschaftsstellung.
  • Statt des direkten Anschlages des Magneten (7) an dem Anschlagelement (5) kann ein gegenüber der Bohrung vorspringender Ringansatz in der Hülse (4) hinter dem Magnet vorgesehen werden, der an dem Anschlagelement (5) anschlägt.
  • Bei dieser Ausführung muss die im Durchmesser größere Bohrung in der Hülse durchgehend sein und bei der Montage eine zweite Hülse mit der Länge T1 in die Hülse (4) eingepreßt werden.
  • Eine Magnetische Haltevorrichtung der beispielhaft beschriebenen Ausführungen kann auch aus anderen Elementen bestehen, zum Beispiel aus anderen Anschlagelementen, oder in den Maßverhältnissen anders ausgeführt sein – der Bereich der beanspruchten Schutzrechte wird nicht verlassen, sofern die beschriebene Funktion gegeben ist. Die Vorrichtung kann auch am anderen Gerät zum Einsatz kommen, wo die beschriebene Funktion zweckmäßig ist.

Claims (14)

  1. Magnetische Haltevorrichtung, insbesondere für Schraubendreher im wesentlichen bestehend aus dem Klingenschaft aus ferromagnetischem Stahl und einer Profilspitze (3) am Arbeitsende des Klingenschaftes, mit einer magnetischen Haltevorrichtung für Schrauben, dadurch gekennzeichnet dass auf dem Klingenschaft (2) nahe der Profilspitze eine Hülse (4) aus nicht magnetischem Material angeordnet, in ihre der Profilspitze (3) zugewendeten Stirnseite ein ringförmiger Permanentmagnet (7) fest eingesetzt ist, der eine zur Anlage am Schraubenkopf (14) bestimmte magnetisch wirksame Stirnfläche aufweist und die Hülse (4) auf dem Kligenschaft (2) unter Einwirkung der Magnetkraft selbständig axial verschiebbar ist.
  2. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) mit dem ringförmigen Permanentmagneten (7) derart in die vorgewählte axiale Lage bringbar ist, dass die Kraft des Permanentmagneten (7) beim Einsetzen der Profilspitze (3) in das Innenprofil (15) des Schraubenkopfes (14) automatisch eine axiale Verschiebung der Hülse (4) relativ zum Klingenschaft (2) beziehungsweise der Profilspitze (3) bewirkt, in der Weise, dass zum einen die Profilspitze (3) voll in das Innenprofil (15) des Schraubenkpfes (14) eindringt und sich zum anderen der Schraubenkopf (14) an die vordere Stirnseite des Permanentmagneten (7) anlegt.
  3. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse eine Bohrung aufweist, deren Durchmesser auf einer Teilstrecke (T1) dem Außendurchmesser des Klingenschaftes (2) entspricht und hier die Hülse auf dem Klingenschaft leichtgängig geführt wird, während eine zweite Teilstrecke (T2) einen Durchmesser der Bohrung aufweist, der größer ist als der Durchmesser eines Anschlagelementes (5) und diese Teilstrecke der Bohrung das Anschlagelement (5) überdeckt, das an dem Klingenschaft (2) fest angebracht ist.
  4. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Teilstrecke (T2) der Bohrung mit dem größeren Durchmesser eine Länge hat, die größer ist als die Breite (B) des Anschlagelementes (5) und die Differenz von (T2) und (B) der Strecke des möglichen Verschiebweges der Hülse (4) entspricht.
  5. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebeweg der Hülse (4) in Richtung zur Profilspitze (3) hin durch den Anschlag der Bohrungsstufe (11) an dem Anschlagelement (5) begrenzt ist.
  6. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des ringförmigen Permanentmagneten (7) größer ist als der Außendurchmesser des Anschlagelementes (5)
  7. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebweg der Hülse (4) in Richtung von der Profilspitze (3) weg durch ein Anschlagelement (6) begrenzt ist, dass hinter der Hülse (4) an dem Klingenschaft (2) angebracht ist
  8. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (6) auf dem Klingenschaft (2) auf dem Klingenschaft (2) fest angebracht ist.
  9. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (6) auf dem Klingenschaft (2) kraftschlüssig und auf dem Klingenschaft (2) verschiebbar angebracht ist.
  10. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des ringförmigen Permanentmagneten (7) kleiner ist als der Außendurchmesser des Anschlagelementes (5)
  11. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 5 und 10 dadurch gekennzeichnet, dass der Verschiebeweg der Hülse (4) in Richtung von der Profilspitze (3) weg durch den Anschlag des ringförmigen Permanentmagneten (7) am Anschlagelement (5) begrenzt ist.
  12. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser des ringförmigen Permanentmagne ten (7) maximal so groß ist wie der Kopfdurchmesser (K) der größten der Profilspitze zugeordneten Schraube (12)
  13. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser des ringförmigen Permanentmagneten (7) nicht größer ist als der Kopfdurchmesser (K) der kleinsten der Profilspitze zugeordneten Schraube (12)
  14. Magnetische Haltevorrichtung nach Anspruch 1 bis 13 dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung und Abstimmung der Bauelemente so getroffen ist, dass die Hülse (4) durch die Kraft des Permanentmagneten (7) in eine vorgewählte Lage relativ zur Profilspitze (3) eingestellt ist.
DE2003142033 2003-08-18 2003-08-28 Magnetische Haltevorrichtung für Schraubendreher Withdrawn DE10342033A1 (de)

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CN105773502A (zh) * 2014-08-24 2016-07-20 蔡留凤 适于节约工时、降低生产成本的自动螺丝刀

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