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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Bildprojektionsvorrichtung und insbesondere eine Bildprojektionsvorrichtung,
die ein Bild unter Verwendung von optischen Schaltern in einer Quadratmatrixanordnung
und optischen Schaltern in einer Einfachfolgenanordnung realisiert.
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Ein Projektor ist eine Bildprojektionsvorrichtung,
die ein Bild anzeigt, indem sie ein Eingabesignal auf eine Bildfläche projiziert.
Die Bildprojektionsvorrichtung wird allgemein an Orten wie einem
Präsentationsraum, einem
Theater oder auch einem Haushalt verwendet.
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Herkömmlicherweise wurde ein großflächiges Bild
realisiert, indem ein Bild auf einer Flüssigkristallanzeige (LCD) oder
einer Kathodenstrahlröhre
(CRT) durch eine Linse vergrößert und
dann auf eine Bildfläche projiziert
wird. Obwohl ein derartiges Bild vergrößert werden kann, wird es nicht
mit einer hohen Bildqualität erzeugt.
Um dieses Problem zu beseitigen, wurde eine Bildprojektionsvorrichtung
unter Verwendung eines digitalen Mikrospiegel (DMD)-Panels vorgeschlagen.
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Der DMD ist ein optischer Halbleiterschalter,
der einen Mikrospiegel verwendet. Der Mikrospiegel steuert die Lichtreflexion
in Übereinstimmung
mit der Eingabe eines Bildsignals. Der digitale DMD bietet eine
hochqualitative Farbwiedergabe und Helligkeit. Außerdem ist
keine A/D- oder D/A-Wandlung erforderlich, sodass das ein deutlicheres
Bild erhalten wird.
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1 ist
eine Ansicht, die den Grundaufbau einer herkömmlichen Bildprojektionsvorrichtung
unter Verwendung eines Farbrads zeigt.
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Wie in 1 gezeigt,
umfasst die herkömmliche
Bildprojektionsvorrichtung mit dem Farbrad eine Lichtquelle 110,
ein Farbrad 120, ein DMD-Panel 130 und eine Projektionslinse 140.
In 1 wird der optische Pfad
des weißen
Lichts durch eine eingepunktete Linie wiedergegeben.
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Die Lichtquelle 110 strahlt
ein weißes
Licht unter Verwendung einer Bogenlampe oder eines Lasers aus. Das
Farbrad 120 wird durch eine Dreheinrichtung (nicht gezeigt)
in der Pfeilrichtung gedreht. Das Farbrad 120 ist in rote
(R), grüne
(G) und blaue (B) Bereiche unterteilt.
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Das von der Lichtquelle 110 emittierte
weiße
Licht wird durch die R-, G- und B-Bereiche des Farbrads 120 in
rote (R), grüne
(G) und blaue (B) Strahlen unterteilt. Das DMD-Panel 130 ist
mit einer Vielzahl von Mikrospiegeln 130a versehen. Die
R-, G- und B-Strahlen werden auf das DMD-Panel 130 projiziert
und durch die Mikrospiegel 130a reflektiert. Die reflektierten
R-, G- und B-Strahlen werden durch die Projektionslinse 140 geführt und
realisieren dann ein Bild auf der Bildfläche.
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Während
bei der herkömmlichen
Bildprojektionsvorrichtung 104 mit dem oben beschriebenen
Aufbau der R-Strahl durch den R-Bereich des Farbrads 120 hindurchgeht,
kann er auch gleichmäßig über das
gesamte Panel projiziert werden, wobei die G- und B-Strahlen durch
das Farbfilter blockiert werden.
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Dasselbe gilt für die G- und B-Strahlen. Das
heißt,
die in dem DMD-Panel 130 zu einem bestimmten Zeitpunkt
verwendete Helligkeit entspricht nur einem Drittel des aus der Lichtquelle 110 emittierten
weißen Lichts,
wodurch die Helligkeit des Bildes beeinträchtigt wird.
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Mit anderen Worten verursacht die
Helligkeitsverminderung in dem DMD-Panel 130 eine Verschlechterung
der Lichteffizienz, wodurch eine Maximierung der Helligkeit des
Bildes verhindert wird. Außerdem
tritt ein „Überlappungsphänomen" auf, wobei die entsprechenden
Strahlen auf dem Panel an den entsprechenden Grenzbereichen teilweise
miteinander überlappen.
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Es ist dementsprechend eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Bildprojektionsvorrichtung anzugeben,
die die Lichteffizienz bei einem einzigen Panel verbessert kann
und die teilweise Überlappung
der entsprechenden Strahlen in den Grenzbereichen beseitigen kann.
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Um die vorstehend genannte Aufgabe
zu lösen
und/oder andere Merkmale der vorliegenden Erfindung zu erhalten,
ist eine Bildprojektionsvorrichtung angegeben, die umfasst: eine
Lichtquelle zum Ausstrahlen einer Vielzahl von monochromatischen
Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge, einer ersten Lichtübertragungseinheit,
die eine Vielzahl von optischen Fasern umfasst, durch die die entsprechenden monochromatischen
Lichtstrahlen hindurchgehen, eine erste optische Schalteinheit,
die eine Vielzahl von optischen Schaltern in einer Quadratmatrixanordnung
zum selektiven Reflektieren der monochromatischen Lichtstrahlen
umfasst, eine zweite optische Schalteinheit, die eine Vielzahl von
optischen Schaltern in einer Einfachfolge zum Reflektieren und/oder
Durchlassen der von der ersten optischen Schalteinheit reflektierten
monochromatischen Lichtstrahlen umfasst, wobei die Vielzahl der
optischen Schalter in ungerade nummerierten Reihen eine erste Gruppe
bilden, während
die optischen Schalter in gerade nummerierten Reihen eine zweite
Gruppe bilden, einen Rechteckstrahlerzeuger zum Umwandeln der vom
der zweiten optischen Schalteinheit reflektierten Lichtstrahlen
zu einem rechteckigen Strahl mit einem vorbestimmten Seitenverhältnis, eine
Paneleinheit zum Empfangen des rechteckigen Strahls aus monochromatischen
Lichtstrahlen sowie zum Realisieren des empfangenen rechteckigen
Strahls in der Form eines monochromatischen Farbstreifens mit einer
vorbestimmten Größe, und
eine Projektionslinseneinheit, die gegenüber der Paneleinheit ausgebildet
ist, wobei entweder die erste oder die zweite Gruppe der zweiten
optischen Schalteinheit periodisch die monochromatische Lichtstrahlen
reflektiert.
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Indem gemäß der vorliegenden Erfindung
die optischen Schalter in einer 3×3-Matrixanordnung und die
optischen Schalter in einer Einfachfolgenanordnung verwendet werden,
kann die Lichtnutzung verbessert werden und kann eine teilweise Überlappung
der monochromatischen Farbstreifen auf dem Panel verhindert werden.
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Die vorstehenden Aufgaben und andere
Merkmale der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform
mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen verdeutlicht.
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1 ist
eine Ansicht des Grundaufbaus einer herkömmlichen Bildprojektionsvorrichtung
unter Verwendung eines Farbrads.
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2 ist
eine Ansicht des Grundaufbaus einer Bildprojektionsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3A bis 3F sind Ansichten, die ein
Verfahren zum Realisieren eines Bildes auf einer Paneleinheit in
einer bestimmten Anordnung in Übereinstimmung
mit der Manipulation der ersten und zweiten optischen Schalter von 2 erläutern.
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4 ist
eine Ansicht, die ein Verfahren zum Realisieren eines monochromatischen
Streifens auf dem DMD-Panel von 2 erläutert.
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Im Folgenden wird die Erfindung ausführlich mit
Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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2 ist
eine Ansicht, die den Grundaufbau einer Bildprojektionsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt.
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Wie in 2 gezeigt,
umfasst die Bildprojektionsvorrichtung 200 gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Lichtquelle 210, eine erste Lichtübertragungseinheit 220,
eine erste Lichtschaltereinheit 230, eine zweite Lichtschaltereinheit 240,
eine Ausgangsanschlusseinheit 250, eine zweite Lichtübertragungseinheit 260,
einen Rechteckstrahlerzeuger 270, eine Streulinse 275,
eine Paneleinheit 280 und eine Projektionslinseneinheit 290.
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Die optischen Pfade der R-, G- und
B-Laserstrahlen in den ersten und zweiten optischen Schaltern 230, 240 von 2 werden jeweils durch ein-,
zwei- und dreigepunktete Linien wiedergegeben. Zum Beispiel wird
der optische Pfad des R-Laserstrahls, der von einem optischen Schalter 230a reflektiert
wird und auf den ersten Ausgabeanschluss 250a fällt, durch
eine eingepunktete Linie wiedergegeben.
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Die Lichtquelle 210 strahlt
eine Vielzahl von monochromatischen Lichtstrahlen unterschiedlicher
Wellenlänge
aus. Als Lichtquelle 210 kann ein Laser, eine Bogenlampe,
eine Metallhalogenlampe, eine Halogenlampe oder eine Xenonlampe
verwendet werden. In der vorliegenden Ausführungsform werden R-, G- und B-Laserstrahlen
als monochromatische Lichtstrahlen verwendet.
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Die erste Lichtübertragungseinheit 220 umfasst
eine Vielzahl von optischen Fasern 222a, 222b, 222c und
eine Vielzahl von Kollimatorlinsen 224a, 224b, 224c.
Die durch die optischen Fasern 222a, 222b, 222c zu den
Kollimatorlinsen 224a, 224b, 224c übertragenen
R-, G- und B-Laserstrahlen werden auf die erste optische Schalteinheit 230 fokussiert.
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Die erste Lichtschalteinheit 230 umfasst
eine Vielzahl von optischen Schaltern 230a bis 230i,
die die R-, G- oder B-Laserstrahlen reflektieren oder durchlassen.
Die Vielzahl× von
optischen Schaltern 230a bis 230i sind in einer
mxm-Quadratmatrixanordnung
(m: Ganzzahl ≥ 3)
angeordnet.
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In dieser Ausführungsform ist die erste optische
Schalteinheit 230 in einer 3 × 3-Quadratmatrixanordnung
ausgebildet.
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Als optischer Schalter wird ein hochreflexiver
Spiegel verwendet, der beispielsweise unter Verwendung eines mikroelektromechanischen
Systems (MEMS) hergestellt wird. Der optische Schalter gibt das
optische Signal direkt aus, d.h. der optische Schalter benötigt keinen
Prozess zum Wandeln des eingegebenen optischen Signals (der R-,
G- und B-Laserstrahlen) zu einem elektrischen Signal. Dementsprechend
kann das Ein-/Ausschalten schneller als bei einem herkömmlichen
Schalten durchgeführt
werden, das einen Prozess zum Wandeln des optischen Signals zu einem
elektrischen Signal erfordert.
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Der optische Schalter umfasst einen
Reflexionsspiegel und einen Antriebsteil. Auf einer Oberfläche des
Reflexionsspiegels ist ein hochreflektierender Spiegel vorgesehen,
der mittels MEMS als eine Reflexionsfläche zum Reflektieren eines
Laserstrahls ausgebildet ist. Der Reflexionsspiegel wird zwischen
einer ersten Position (Ein-Position)
und einer zweiten Position (Aus-Position) hin- und herbewegt. Der
Reflexionsspiegel in der Ein-Position reflektiert die einfallenden
R-, G- und B-Laserstrahlen in dem optischen Schalter zu einem vorbestimmten
Teil des Panels, während
der Reflexionsspiegel in der Aus-Position veranlasst, dass die einfallenden
R-, G- und B-Laserstrahlen in dem optischen Schalter geradeaus fortschreiten.
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Insbesondere befindet sich der optischen
Schalter in der Ein-Position in einem geneigten Zustand, wie die
optischen Schalter 230a, 230e, 230i und 240a bis 240f in 2, in der er den einfallenden
Laserstrahl reflektiert. Der optische Schalter in der Aus-Position
befindet sich in einem nichtgeneigten Zustand, wie die optischen
Schalter 230b bis 230d und 230f bis 230h in 2.
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Wie in 2 gezeigt,
wird der erste optische Schalter 230 derart betätigt, dass
in jeder Spalte und Reihe zu einem bestimmten Zeitpunkt nur ein
optischer Schalter in die Ein-Position
versetzt wird, wobei jeder der 3 × 3 Schalter wenigstens ein
Mal in die Ein-Position versetzt wird.
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Wenn sich zum Beispiel ein optischer
Schalter 230a in der Ein-Position befindet, befinden sich
die anderen optischen Schalter 230b, 230c, 230d und 230g in
derselben Spalte und Reihe in der Aus-Position. Wenn sich der optische
Schalter 230e in der Ein-Position befindet, befindet sich
auch der optische Schalter 230i in der Ein-Position.
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Nur ein optischer Schalter der ersten
optischen Schalteinheit 230 befindet sich in jeder Spalte
und jeder Reihe in der Ein-Position, wobei drei optische Schalter
wie beispielsweise die optischen Schalter 230a, 230e, 230i gleichzeitig
in die Ein-Position versetzt werden können.
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Dabei wird ein Bild realisiert, wenn
die 3 × 3
optischen Schalter wie beispielsweise die optischen Schalter 230a, 230e, 230i gleichzeitig
in die Ein-Position versetzt werden. Insbesondere wird ein Bild
realisiert, indem jeder optische Schalter jeder Reihe drei Mal in
die Ein-Position versetzt wird, d.h. indem drei optische Schalter
unterschiedlicher Spalten und Reihen drei Mal in die Ein-Position
versetzt werden. Derselbe optische Schalter wird nicht mehr in die
Ein-Position versetzt,
nachdem er ein Mal in die Ein-Position versetzt wurde.
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Die zweite optische Schalteinheit 240 umfasst
eine Vielzahl von optischen Schaltern 240a bis 240f, die
den reflektiven Laserstrahl aus der ersten optischen Schalteinheit 230 reflektieren
und/oder durchlassen. Die Vielzahl von optischen Schaltern 240a bis 240f sind
in einer einfachen Reihe angeordnet und in eine erste Gruppe von
optischen Schaltern 240a, 240c, 240e in
ungerade nummerierten Reihen und in eine zweite Gruppe von optischen
Schaltern 240b, 240d, 240f in gerade
nummerierten Reihen unterteilt.
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Vorzugsweise können entweder die erste Gruppe
oder die zweite Gruppe von optischen Schaltern der zweiten optischen
Schalteinheit 240 für
die ganze Zeit in die Ein-Position versetzt werden. Wenn zum Beispiel die
erste Gruppe in der Ein-Position gehalten wird, schaltet die zweite
Gruppe periodisch zwischen der Ein- und der Aus-Position.
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Wenn sich mit anderen Worden die
zweite Gruppe der zweiten optischen Schalteinheit 240 in
der Ein-Position befindet, wird der von einem optischen Schalter 230a der
ersten optischen Schalteinheit 230 reflektierte R-Laserstrahl
von einem optischen Schalter 240b der zweiten Gruppe von
optischen Schaltern der zweiten optischen Schalteinheit 240 reflektiert
und fällt
auf den optischen Schalter 240a der ersten Gruppe von optischen
Schaltern der zweiten optischen Schalteinheit 240. Entsprechend
wird ein von einem optischen Schalter 230e reflektierter
G-Laserstrahl durch den optischen Schalter 240d der zweiten
Gruppe zu dem optischen Schalter 240c der ersten Gruppe
reflektiert. Weiterhin wird ein von einem optischen Schalter 230i reflektierter
B-Laserstrahl von dem optischen Schalter 240f der zweiten
Gruppe zu dem optischen Schalter 240e der ersten Gruppe
reflektiert.
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Wenn die zweite Gruppe der zweiten
optischen Schalteinheit 240 in der Aus-Position positioniert
ist, wird ein von einem optischen Schalter 230a der ersten
optischen Schalteinheit 230 reflektierter R-Laserstrahl durch
einen optischen Schalter 240b der zweiten Gruppe von optischen
Schaltern der zweiten optischen Schalteinheit 240 durchgelassen,
wird ein von einem optischen Schalter 230e reflektierter
G-Laserstrahl durch einen optischen Schalter 240d der zweiten
Gruppe durchgelassen und wird ein von einem optischen Schalter 230i reflektierter
B-Laserstrahl durch einen optischen Schalter 240f der zweiten
Gruppe durchgelassen.
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An einem Ausgabeende der zweiten
optischen Schalteinheit 240 befindet sich eine Ausgabeanschlusseinheit 250.
Die Ausgabeanschlusseinheit 250 umfasst erste bis sechste
Ausgabeanschlüsse 250a bis 250f,
die einer Vielzahl von optischen Schaltern 240a bis 240f der
zweiten optischen Schalteinheit 240 entsprechen.
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Die ersten bis sechsten Ausgabeanschlüsse 250a bis 250f lassen
die von der Vielzahl von optischen Schaltern 240a bis 240f reflektierten
Laserstrahlen zu der zweiten Lichtübertragungseinheit 260 durch.
Zum Beispiel fällt
der von einem optischen Schalter 240a reflektierte Laserstrahl
auf den ersten Ausgabeanschluss 250a und wird zu der zweiten
optischen Faser 260a der zweiten Lichtübertragungseinheit 260 durchgelassen.
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Die zweite Lichtübertragungseinheit 260 umfasst
eine Vielzahl von optischen Fasern 260a bis 260f und
eine Vielzahl von Kollimatorlinsen 262a bis 262f.
Die Kollimatorlinsen 262a bis 262f kollimieren
die R-, G- und B-Laserstrahlen aus den optischen Fasern 260a bis 260f zu
dem Rechteckstrahlerzeuger 270.
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Der Rechteckstrahlerzeuger 270 ist
an einem Ausgabeende der zweiten Lichtübertragungseinheit 260 vorgesehen
und umfasst erste bis sechste Rechteckstrahlerzeuger 270a bis 270f.
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Die ersten bis sechsten Rechteckstrahlerzeuger 270a bis 270f wandeln
fokussierte R-, G- und B-Laserstrahlen aus den Kollimatorlinsen 262a bis 262f zu
rechteckigen Strahlen mit jeweils vorbestimmten Seitenverhältnissen.
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Die ersten bis sechsten Rechteckstrahlerzeuger 270a bis 270f verwenden
eine Lichtröhre
oder einen Lichtwürfel.
Die Lichtröhre
ist ein hohles Hexaeder, das vier verspiegelte Innenseiten aufweist.
Ein in die Lichtröhre
einfallender Laserstrahl wird zu einem rechteckigen Strahl gewandelt
und ausgegeben.
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Anstelle einer Lichtröhre kann
der Rechteckstrahlerzeuger 270 auch eine Anamorphotlinse
verwenden. Eine Anamorphotlinse weist eine unterschiedliche Krümmung entlang
der horizontalen und vertikalen Achsen auf und realisiert einen
balkenartigen Strahl wie etwa einen Farbstreifen auf der Paneleinheit 280.
Eine zylindrische Linse ist ein Beispiel für eine Anamorphotlinse.
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Die Streulinse 275 streut
den rechteckigen Laserstrahl, sodass er auf die Paneleinheit 280 fällt.
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Mit den einfallenden rechteckigen
Laserstrahlen aus der Streulinse 275 wird ein monochromatischer Farbstreifen
auf der Paneleinheit 280 mit einer vorbestimmten Größe gebildet.
Jeder der monochromatischen Farbstreifen gibt R-, G- und B-Laserstrahlen
wieder, wobei die monochromatischen R-, G- und B-Farbstreifen in
den Zeichnungen jeweils durch schräge, vertikale und umgekehrt
schräge
Schraffierungen wiedergegeben werden.
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Die Paneleinheit 280 wird
durch ein reflektives Panel oder ein durchlässiges Panel gebildet. Das
reflektive Panel umfasst ein digitales Mikrospiegel (DMD)-Panel
und ein Flüssigkristall-auf-Silizium
(LCOS)-Panel, während
das durchlässige
Panel ein Flüssigkristallanzeige
(LCD)-Panel oder ein anderes für
die vorliegende Erfindung geeignetes Display umfasst.
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2 zeigt
den Aufbau, in dem das LCD-Panel als eine Paneleinheit 280 verwendet
wird. Zum Beispiel ist die Paneleinheit 280 in einen ersten
oberen Teil oben_1, einen zweiten oberen Teil oben_2, einen ersten
mittleren Teil mitte_1, einen zweiten mittleren Teil mitte_2, einen
ersten unteren Teil unten_1 und einen zweiten unteren Teil unten_2
unterteilt.
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Mit den ersten und zweiten optischen
Schalteinheiten 230, 240, die wie in 2 gezeigt betrieben werden,
wird der von dem optischen Schalter 230a reflektierte R-Strahl
von den optischen Schaltern 240b, 240a reflektiert.
In diesem Fall wird der R-Strahl durch den ersten Ausgabeanschluss 250a,
die optische Faser 260a, die Kollimatorlinse 262a,
den ersten Rechteckstrahlerzeuger 270a und die Streulinse 275 durchgelassen
und fällt
dann auf den ersten oberen Teil oben_1 der Paneleinheit 280.
Gleichzeitig wird der G-Strahl zu dem ersten unteren Teil unten_1
der Paneleinheit 280 emittiert.
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Wenn das DMD-Panel als Paneleinheit 280 verwendet
wird, kann die Anordnung der Projektionslinseneinheit 290 und
der Bildfläche
variieren. Wenn die Paneleinheit 280 aus einem DMD-Panel hergestellt
ist, nimmt der bewegliche Spiegel auf dem DMD-Panel eine Zeitteilung
der monochromatischen R-, G- und B-Farbstreifen auf den entsprechenden
Teilen der Paneleinheit 280 vor und reflektiert dieselben
mit einem vorbestimmten Winkel.
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Die Projektionslinseneinheit 290 ist
gegenüber
der Paneleinheit 280 ausgebildet, um den einfallenden monochromatischen
Farbstreifen von der Paneleinheit 280 zu vergrößern und
auf die Bildfläche
zu projizieren, sodass ein Bild auf der Bildfläche realisiert wird.
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Ein Bildflächenbild wird realisiert, wenn
die entsprechenden neun optischen Schalter 230a bis 230i der ersten
optischen Schalteinheit 230 in einer bestimmten Reihenfolge
und wenigstens ein Mal in die Ein-Position versetzt wurden.
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3A bis 3F sind Ansichten, die ein
Verfahren zum Realisieren eines einzelnen Bildflächenbilds auf der Paneleinheit 280 in
einer bestimmte Reihenfolge in Übereinstimmung
mit einer Manipulation der ersten und zweiten optischen Schalteinheiten 230, 240 von 2 erläutern.
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3A bis 3F zeigen ein Beispiel, in
dem das DMD-Panel oder das LCOS-Panel für die Paneleinheit 280 verwendet
wird.
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Ein Bildflächenbild wird realisiert, indem
die Prozesse von 3A bis 3F sequentiell ausgeführt werden.
Die Prozesse von 3A bis 3F sind veränderbar. 3A, 3C und 3E zeigen
die Operation der optischen Schalter, wenn die zweite Gruppe der
zweiten optischen Schalteinheit 240 in die Ein-Position
versetzt wird, während 3B, 3D und 3F die
Operation der optischen Schalter zeigen, wenn die zweite Gruppe
in die Aus-Position
versetzt wird.
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Monochromatische R-, G- und B-Farbstreifen
werden auf den ersten und zweiten oberen Teilen oben_1, oben_2,
den ersten und zweiten mittleren Teilen mitte_1, mitte_2 sowie den
ersten und zweiten unteren Teilen unten_1, unten_2 durch die Manipulation
der ersten und zweiten optischen Schalteinheiten 230, 240 gebildet.
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Die monochromatischen Farbstreifen
auf der Paneleinheit 280 können in eine erste monochromatische
Streifengruppe einschließlich
des ersten oberen Teils oben_1, des ersten mittleren Teils mitte_1
und des ersten unteren Teils unten_1 sowie in eine zweite monochromatische
Streifengruppe einschließlich
des zweiten oberen Teils oben_2, des zweiten mittleren Teils mitte_2
und des zweiten unteren Teils unten_2 kategorisiert werden. Die
entsprechenden monochromatischen Farbstreifen werden beinahe gleichzeitig
auf der Paneleinheit 280 angezeigt, während die erste monochromatische
Streifengruppe und die zweite monochromatische Streifengruppe sequentiell
auf der Paneleinheit 280 angezeigt werden.
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Wie in 3A gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalteinheiten 230, 240 wie
in der Tabelle 1 angegeben betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Rus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 230i und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 1 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3A-1> von 3A gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3A-2> von 3A gezeigt gebildet.
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Zum Beispiel wird der R-Laserstrahl
von den optischen Schaltern in der Reihenfolge von 230a->240b->240a reflektiert, sodass
er auf den ersten Ausgabeanschluss 250a fällt. Dann
wird der R-Laserstrahl durch die Optikfaser 260a geführt und
auf dem ersten oberen Teil oben_1 der Paneleinheit in der Form eines
monochromatischen Farbstreifens gebildet. Die G- und B-Laserstrahlen
bilden jeweils auf dem ersten mittleren Teil mitte_1 und dem ersten
unteren Teil unten_1 der Paneleinheit 280 monochromatische
Streifen.
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Wie in 3B gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalteinheiten 230, 240 in
der in Tabelle 2 angegebenen Weise betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Aus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 230i und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 2 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3B-1> von 3B gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3B-2> von 3B gezeigt auf der Paneleinheit 280 gebildet.
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Wie in 3C gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalter 230, 240 in
der in Tabelle 3 angegebenen Weise betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Aus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 230i und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 3 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3C-1> von 3C gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3C-2> von 3C gezeigt auf der Paneleinheit 280 gebildet.
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Wie in 3D gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalter 230, 240 in
der in Tabelle 4 angegebenen Weise betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Aus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 2301 und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 4 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3D-1> von 3D gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3D-2> von 3D gezeigt auf der Paneleinheit gebildet.
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Wie in 3E gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalter 230, 240 in
der in Tabelle 5 angegebenen Weise betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Aus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 230i und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 5 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3E-1> von 3E gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3E-2> von 3E gezeigt auf der Paneleinheit gebildet.
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Wie in 3F gezeigt,
werden die ersten und zweiten optischen Schalter 230, 240 in
der in Tabelle 6 angegebenen Weise betrieben.
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ROT gibt den R-Strahl wieder, GRÜN gibt den
G-Strahl wieder und BLAU gibt den B-Strahl wieder. EIN gibt den
optischen Schalter in der Ein-Position wieder, in der der Laserstrahl
reflektiert wird, während
AUS den optischen Schalter in der Aus-Position wiedergibt, in der
der Laserstrahl durchgelassen wird. Die Bezugszeichen 230a bis 230i und 240a bis 240f geben
entsprechende optische Schalter wieder.
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Wenn die optischen Schalter 230a bis 230i und 240a bis 240f der
ersten und zweiten optischen Schaltereinheiten 230, 240 wie
in Tabelle 6 angegeben betrieben werden, d.h. wie in <3F-1> von 3F gezeigt, werden monochromatische Farbstreifen
wie in <3F-2> von 3F gezeigt auf der Paneleinheit gebildet.
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Wie oben beschrieben wird ein einzelnes
Bildschirmbild realisiert, wenn die Prozesse von 3A bis 3F in
dieser Reihenfolge ausgeführt
werden. Vorzugsweise werden die ersten und die zweiten Gruppen diskontinuierlich
durchgeführt,
d.h. mit vorbestimmten Zeitintervallen.
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4 ist
eine Ansicht, die ein Verfahren zum Realisieren eines monochromatischen
Farbstreifens auf dem DMD-Panel der Paneleinheit 280 von 2 erläutert.
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Mit Bezug auf 4 wird im Folgenden ein Verfahren zum
Beseitigen des Überlappungsphänomens der
monochromatischen Farbstreifen in dem ersten und zweiten oberen
Teil oben_1, oben_2 sowie in dem ersten mittleren Teil mitte_1 in
den Grenzbereichen beschrieben.
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4 zeigt
einen Teil der Paneleinheit 280, d.h. den ersten und den
zweiten oberen Teil oben_1, oben_2 sowie den ersten mittleren Teil
mitte_1. Auf dem ersten oberen Teil oben_1 wird ein erster monochromatischer
Farbstreifen (1Farbe) durch den von der ersten Reihe, z.B. von dem
optischen Schalter 240a, reflektierten Laserstrahl gebildet,
und auf dem zweiten oberen Teil oben_2 der Paneleinheit 280 wird
ein zweiter monochromatischer Farbstreifen (2Farbe) durch den von
der zweiten Reihe, z.B. von dem optischen Schalter 240b,
reflektierten Laserstrahl gebildet. Der Einfachheit halber wird
der erste monochromatische Farbstreifen (1Farbe) durch eine Schraffierung
mit schrägen
Linien wiedergegeben, während
der zweite monochromatische Farbstreifen (2Farbe) durch eine Schraffierung
mit umgekehrt schrägen
Linien wiedergegeben wird.
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Der Bereich, wo die schrägen und
umgekehrt schrägen
Linien einander kreuzen, gibt einen überlappenden Bereich zwischen
den ersten und zweiten monochromatischen Farbstreifen (1Farbe),
2Farbe) wieder. Dieser Bereich wird entsteht, indem der erste monochromatische
Farbstreifen (1Farbe) gebildet wird und dann der zweite monochromatische
Farbstreifen (2Farbe) derart gebildet wird, dass er teilweise den
unteren Teil des ersten monochromatischen Farbstreifens (1Farbe)
um eine Distanz ,d' überlappt.
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In der Realität jedoch überlappen die monochromatischen
Farbstreifen auf der Paneleinheit 280 wegen des beweglichen
Spiegels nicht. Der bewegliche Spiegel wird derart betrieben, dass
der erste monochromatische Farbstreifen (1Farbe) auf dem ersten
oberen Teil oben_1 gebildet wird, der eine obere Hälfte der überlappenden
Distanz ,d' umfasst.
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Dann wird nach der Bildung des ersten
monochromatischen Farbstreifens (1Farbe) durch den beweglichen Spiegel
der zweite monochromatische Farbstreifen (2Farbe) derart gebildet,
dass er die untere Hälfte der überlappenden
Distanz ,d' umfasst.
Mit anderen Worten wird der zweite monochromatische Farbstreifen (2Farbe)
so breit wie der zweite obere Teil oben_2 gebildet. Vorstehendes
gilt auch für
die Bildung des dritten monochromatischen Farbstreifens (3Farbe)
auf dem ersten mittleren Teil mitte_1.
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Wie oben beschrieben können durch
das Betreiben der ersten und zweiten optischen Schalteinheiten 230, 240 und
der Paneleinheit 280 monochromatische Streifen gebildet
werden, die einander nicht überlappen.
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Mit Bezug auf
4 wird im Folgenden die Lichteffizienzrate
an der Paneleinheit
280 des DMD-Panels beschrieben.
wobei SAI die Summe der tatsächlichen
Bildanzeigebereiche auf dem Panel wiedergibt und SOI die Summe der überlappenden
Bildanzeigebereiche auf dem Panel wiedergibt. Mit anderen Worten
gibt SAI die Summe des ersten oberen Teils oben_1 und des zweiten
unteren Teils unten_2 der Paneleinheit
280 wieder. Dementsprechend
bedeutet ein geringeres SOI eine höhere Lichteffizienzrate.
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Indem gemäß der vorliegenden Erfindung
die optischen Schalter in der 3 × 3-Matrixanordnung und die optischen
Schalter in einer Einfachfolge verwendet werden, kann eine Überlappung
der monochromatischen Farbstreifen auf dem Panel verhindert werden.
Insbesondere kann die Überlappung
verhindert werden, indem die optischen Schalter in der Einfachfolge
in ungerade nummerierte Reihen und gerade nummerierte Reihen unterteilt
werden, wobei die optischen Schalter jeder Gruppe alternierend betrieben
werden. Indem weiterhin monochromatische Farbstreifen sequentiell
auf dem Panel unter Verwendung von optischen Schaltern der MEMS-Technologie
realisiert werden, kann die Lichtnutzung stark verbessert werden.
Daraus resultiert, dass die Lichteffizienz und damit die Helligkeit
der Bilder verbessert werden.
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Es wurde eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei dem Fachmann jedoch
deutlich sein sollte, das die vorliegende Erfindung nicht auf die
beschriebene bevorzugte Ausführungsform
beschränkt
ist, sondern dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch der
in den beigefügten
Ansprüchen
definierte Erfindungsumfang verlassen wird.