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DE10340357A1 - Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie - Google Patents

Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie Download PDF

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DE10340357A1
DE10340357A1 DE2003140357 DE10340357A DE10340357A1 DE 10340357 A1 DE10340357 A1 DE 10340357A1 DE 2003140357 DE2003140357 DE 2003140357 DE 10340357 A DE10340357 A DE 10340357A DE 10340357 A1 DE10340357 A1 DE 10340357A1
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DE
Germany
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roof
leg
insert
node structure
structure according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003140357
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Cordes
Andreas Weiss
Werner Seel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE2003140357 priority Critical patent/DE10340357A1/de
Publication of DE10340357A1 publication Critical patent/DE10340357A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/06Fixed roofs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/04Door pillars ; windshield pillars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie, mit einem Vertikalpfosten (1), einem Dachlängsträger (2), einem Dachquerträger (3) und einem Einlegeteil (4), bei der das Einlegeteil (4) sowohl an dem Vertikalpfosten (1) als auch an dem Dachquerträger (3) zumindest teilweise anliegt und an beiden befestigt ist. Die Erfindung betrifft auch eine Knotenstruktur mit einem Vertikalpfosten (11), einem Dachlängsträger (12) und einem Einlegeteil (13), bei der letzteres (13) an dem Vertikalpfosten (11) und dem Dachlängsträger (12) zumindest teilweise anliegt und an diesen befestigt ist. Sie löst die Aufgabe, eine derartige Knotenstruktur so zu gestalten, dass diese eine erhöhte Verwindungssteifigkeit aufweist. Dazu umfasst das Einlegeteil (4, 13) im Bereich des Dachlängsträgers (2, 12) eine Schottwand (7b, 16), deren Flächennormale sich etwa in Längsrichtung des Dachlängsträgers (2, 12) erstreckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie, insbesondere eine Knotenstruktur für den Verbindungsbereich eines Vertikalpfostens mit einem Dachlängsträger und einem Dachquerträger der Fahrzeugkarosserie, die durch ein Einlegeteil verstärkt ist.
  • Aus der DE 196 38 156 A1 ist eine Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie der vorgenannten Art bekannt. Das darin beschriebene verstärkende Einlegeteil weist einen an einem Dachquerträger anliegenden und an diesem befestigten Abschnitt auf, der an den Querschnitt des Dachquerträgers angepasst ist. Vertikalpfostenseitig schließen sich an diesen Abschnitt drei etwa senkrecht nach unten ragende Lappen an, die mit dem Vertikalpfosten bzw. seinem oberen Endstück verschraubt sind. Durch dieses Einlegeteil kann eine Deformation des Vertikalpfostens im Dachbereich im Falle eines Seitenaufpralls vermieden werden. Die Verwindungssteifheit der Fahrzeugkarosserie wird jedoch in diesem Verbindungsbereich nicht wesentlich erhöht Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so zu gestalten, dass diese eine erhöhte Verwindungssteifigkeit aufweist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Knotenstruktur nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
  • Die Erfindung besteht darin, dass das Einlegeteil im Bereich des Dachlängsträgers eine Schottwand aufweist, deren Flächennormale sich etwa in Längsrichtung des Dachlängsträgers erstreckt. Durch die derart ausgerichtete Schottwand wird die Verwindungssteifigkeit des Verbindungsbereiches von Dachlängsträger und Vertikalpfosten bzw. von Dachlängsträger, Vertikalpfosten und Dachquerträger wesentlich erhöht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Einlegeteil einen unteren, sich etwa parallel zu dem Vertikalpfosten erstreckenden Abschnitt, der einen Schenkel aufweist, der in die Schottwand übergeht, wobei vorzugsweise der in die Schottwand übergehende Schenkel des unteren Abschnitts des Einlegeteils an einem ersten Schenkel des Vertikalpfostens anliegt und an diesem befestigt ist. Der unten an dem Vertikalpfosten anliegende Schenkel setzt sich als Schottwand durch den Dachlängsträger hindurch fort.
  • Vorteilhafterweise weist der untere Abschnitt des Einlegeteils einen U-förmigen Querschnitt auf, wobei der in die Schottwand übergehende Schenkel (Wandungsteil) die Querstrebe des U bildet. Vorzugsweise kann einer der beiden anderen Schenkel des U an einem zweiten Schenkel des Vertikalpfostens anliegen und ebenfalls an diesem befestigt sein.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Einlegeteil einen oberen Abschnitt, der ebenfalls einen Schenkel aufweist, der in die Schottwand übergeht, wobei dieser Schenkel vorzugsweise an einem ersten Schenkel des Dachquerträgers anliegt und an diesem befestigt ist. Hierzu weist der obere Abschnitt des Einlegeteils vorzugsweise einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt auf, wobei der in die Schottwand übergehende Schenkel der mittlere der drei Schenkel ist. In der Regel ist der Dachquerträger im Verbindungsbereich mit dem Dachlängsträger mit einem im wesentlichen nach oben offenen U-förmigen Querschnitt versehen, wobei obere, sich an die freien Enden der Schenkel des U anschließende, nach außen abgewinkelte Auflageflächen vorgesehen sind. Vorteilhafterweise liegt der in die Schottwand übergehende Schenkel des oberen Abschnitts des Einlegeteils an einem einen Schenkel des U bildenden Schenkel des Dachquerträgers an und ist an diesem befestigt. Die Schottwand geht also im Bereich des Dachquerträgers in einen vertikal ausgerichteten Schenkel über, der seitlich an einem U-Schenkel des Dachquerträgers befestigt ist, wobei die Schottwand nach unten in den sich nach außen weg erstreckenden Schenkel des unteren U-förmigen Abschnitts des Einlegeteils übergeht, der die Querstrebe des U bildet und an einem entsprechend ausgerichteten Schenkel des Vertikalpfostens befestigt ist. Die sich auf diese Weise in Richtung des Dachquerträgers und in Richtung des Vertikalpfostens fortsetzende Schottwand gewährleistet eine ausgesprochen hohe Verwindungssteifheit der Knotenstruktur selbst bei geringen Materialstärken des Einlegeteils.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der Dachlängsträger im Verbindungsbereich zum Dachquerträger eine sich etwa in Richtung des Dachquerträgers erstreckende und diesen überlappende Ausbuchtung auf, deren Querschnitt etwa dem des Dachquerträgers in diesem Bereich entspricht, wobei das Einlegeteil vorzugsweise im Überlappbereich der beiden zwischen der Ausbuchtung und dem Dachquerträger angeordnet ist. Durch diese Ausführung der Knotenstruktur wird die Stabilität und Verwindungssteifheit weiter erhöht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung geht der an der oberen Auflagefläche des Dachquerträgers anliegende Schenkel des oberen Abschnitts des Einlegeteils im Bereich des Dachlängsträgers in einen Schenkel über, der sich etwa senkrecht von der Schottwand weg erstreckt und in den Schenkel des unteren Abschnitts des Einlegeteils übergeht, der nicht an einem Schenkel des Vertikalpfostens anliegt. Auf diese Weise ist zusätzlich zu der sich nach unten und in Richtung des Dachquerträgers fortsetzenden Schottwand ein weiterer jeweils immer etwa senkrecht zu dieser ausgerichteter Schenkel gegeben, der sich über die gesamte Länge des Einlegeteils erstreckt. Die senkrechte Ausrichtung der beiden Schenkel zueinander über die gesamte Länge des Einlegeteils erhöht die Stabilität und Verwindungssteifheit des Verbindungsbereichs zusätzlich.
  • Bei der Ausführungsform ohne sich an den Verbindungsbereich anschließenden Dachquerträger setzt sich vorteilhafterweise ein an einem Schenkel des Vertikalpfostens anliegender Schenkel des unteren Abschnitts des Einlegeteils in einen Schenkel fort, der an einem Schenkel des Dachlängsträgers in dessen Längsrichtung anliegt. Jeweils senkrecht zu diesen beiden Schenkeln erstreckt sich die Schottwand sowie der sich nach unten an die Schottwand anschließende Schenkel, der an einem zweiten Schenkel des Vertikalpfostens anliegt und an diesem befestigt ist. Auch hier tragen die beiden sich über die gesamte Länge des Einlegeteils etwa senkrecht zueinander erstreckenden Schenkel zur Stabilität und Verwindungssteifheit des Verbindungsbereichs zwischen Vertikalpfosten und Dachlängsträger bei.
  • Das Einlegeteil kann entweder einstückig aus Blech gefertigt sein oder aber aus zwei oder mehr Blechteilen gefertigt sein, die etwa im Bereich der Schottwand aneinander gefügt sind.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht vom Kreuzungsbereich des Dachlängsträgers, Dachquerträgers und Vertikalpfostens einer Fahrzeugkarosserie mit einem erfindungsgemäßen Einlegeteil;
  • 2 eine Ansicht gemäß dem Pfeil II in 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Einlegeteils gemäß 1;
  • 4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht vom Kreuzungsbereich nach 1;
  • 5a eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Kreuzungsbereich gemäß 1;
  • 5b eine Schnittansicht gemäß dem Pfeil Vb in 2;
  • 5c eine Schnittansicht gemäß dem Pfeil Vc in 2;
  • 6 eine perspektivische Seitenansicht auf den Verbindungsbereich von Dachlängsträger und Vertikalpfosten mit einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Einlegeteils bei einer Fahrzeugkarosserie ohne Dachquerträger in dem dargestellten Verbindungsbereich;
  • 7 eine Schnittansicht gemäß dem Pfeil VII in 6;
  • 8 eine Schnittansicht gemäß dem Pfeil VIII in 6.
  • Es wird zunächst Bezug genommen auf die 1 bis 6, in denen der Verbindungsbereich eines Dachlängsträgers 2, eines Dachquerträgers 3 und eines Vertikalpfostens 1 einer Fahrzeugkarosserie abgebildet ist. Der Vertikalpfosten 1 kann beispielsweise die B- oder C-Säule der Karosserie sein. Im Bereich der Anbindung des Dachquerträgers 3 an den Dachlängsträger 2 weist dieser eine etwa U-förmige Ausbuchtung 5 nach oben und hinten (2) auf. Die U-förmige Ausbuchtung 5 umfasst eine untere, in 1 quer verlaufende Fläche 5a, zwei schräg nach oben verlaufende, etwa den Schenkeln eines U entsprechende Flächen 5b, 5c sowie an den Enden der U-Schenkel angeschlossene, jeweils etwa horizontal nach außen abgewinkelte Auflageflächen 5d, 5e (5b).
  • Auf der Ausbuchtung 5 liegt ein oberer Abschnitt 6 des Einlegeteils 4 (3) etwa Z-förmig auf. Aus 5b ist ersichtlich, dass dabei ein unterer, etwa waagerecht verlaufender Schenkel 6a des oberen Abschnitts 6 des Einlegeteils 4 fast auf der gesamten Breite der unteren Fläche 5a der Ausbuchtung 5 aufliegt. An diesen Schenkel 6a schließt sich ein um etwa 90° nach oben abgewinkelter Schenkel 6b an, der an dem Schenkel 5b der Ausbuchtung 5 anliegt. Der vertikal verlaufende Schenkel 6b ist an seinem oberen Ende um etwa 90° abgewinkelt und geht in einen oberen, waagerecht verlaufenden Schenkel 6c über, der auf der linken Auflagefläche 5d der Ausbuchtung 5 aufliegt. Insgesamt verleihen somit die drei Schenkel 6a, 6b, 6c, die in 1 bzw. 5b etwa an der linken Hälfte der Ausbuchtung 5 anliegen, dem oberen Abschnitt 6 des Einlegeteils 4 eine Z-förmige Form.
  • Auf dem dachseitigen Endbereich der Ausbuchtung 5 und auf dem oberen Abschnitt 6 des Einlegeteils 4 liegt der Dachquerträger 3 auf, der in diesem Bereich einen ähnlichen Querschnitt aufweist wie die Ausbuchtung 5. Dies ist aus 5c ersichtlich, in der eine untere Fläche 3a, zwei sich von dieser Fläche nach oben erstreckende Schenkel 3b und 3c sowie zwei sich an deren obere Enden anschließende, sich von diesen etwa waagerecht nach außen erstreckende Auflageflächen 3d und 3e des Dachquerträgers 3 zu erkennen sind. Der Dachquerträger 3 liegt im rechten Teil der Ausbuchtung 5 auf dieser auf, wohingegen er im linken Teil auf dem auf der Ausbuchtung 5 aufliegenden oberen Abschnitts 6 des Einlegeteils 4 aufliegt.
  • Im Bereich des Dachlängsträgers 2 schließt sich an den oberen Abschnitt 6 des Einlegeteils 4 (3) ein Übergangsabschnitt 7 und an diesen ein unterer, parallel zu dem Vertikalpfosten 1 verlaufender Abschnitt 8 an. In dem Übergangsabschnitt 7 des Einlegeteils 4 endet ein Schenkel 7a, der eine Verlängerung des unteren, waagerecht verlaufenden Schenkels 6a darstellt, an einem Einschnitt 9, der etwa in dem Übergangsbereich zwischen Dachlängsträger 2 und Vertikalpfosten 1 angeordnet ist. Von dem Einschnitt 9 an ist der sich an die Schenkel 6a, 7a anschließende Teil des Einlegeteils 4 nach unten und anschließend nach links in 3 etwa um insgesamt 180° umgebogen, so dass der etwa parallel zum Vertikalpfosten 1 verlaufende Abschnitt 8 des Einlegeteils 4 einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, wie dies aus 5a ersichtlich ist. Der untere Abschnitt 8 des Einlegeteils 4 umfasst einen die Querstrebe des U bildenden Wandungsteil 8a sowie zwei von diesem etwa rechtwinklig abgewinkelte Schenkel 8b, 8c.
  • Der im oberen Abschnitt 6 des Einlegeteils 4 vertikal ausgerichtete Schenkel 6b geht in dem Übergangsabschnitt 7 des Einlegeteils 4 in einen ebenfalls vertikal ausgerichteten Schenkel über und bildet im Bereich des Dachlängsträgers 2 eine Schottwand 7b, die den Dachlängsträger 2 in eine linke und eine rechte Hälfte teilt (4). Der die Schottwand 7b bildende vertikale Schenkel geht in den die Querstrebe des U bildenden Wandungsteil 8a des unteren Abschnitts 8 des Einlegeteils 4 über (3).
  • Der obere, waagerecht verlaufende Schenkel 6c des Einlegeteils 4, der im Bereich der Ausbuchtung 5 auf der Auflagefläche 5d aufliegt, geht in den Schenkel 7c des Übergangsabschnitts 7, der im Bereich der Anbindung des Vertikalpfostens 1 an den Dachlängsträger 2 eine sich über den Anbindungsbereich erstreckende Abbiegung von etwa 70° aufweist, und danach in den Schenkel 8c des Abschnitts 8 über.
  • Wie aus 5a ersichtlich ist, weist der Vertikalpfosten 1 einen etwa L-förmigen Querschnitt mit einem etwa senkrecht zur Fahrzeugkarosserie abstehenden Schenkel 1a und einem sich fahrzeuginnenseitig an diesen anschließenden und etwa parallel zum Dachlängsträger 2 verlaufenden Schenkel 1b auf. Gestrichelt ist ein äußeres Seitenteil 10 eingezeichnet, das den im wesentlichen L-förmigen Vertikalpfosten 1 nach außen hin abschließt. Des Weiteren ist aus 5a ersichtlich, dass der die Querstrebe des unteren U-förmigen Abschnitts 8 bildende Wandungsteil 8a des Einlegeteils 4 an dem Schenkel 1a und der Schenkel 8b an dem zweiten Schenkel 1b des Vertikalpfostens 1 anliegt.
  • Das Einlegeteil 4 kann vorzugsweise aus einem einzigen Stück Blech durch Stanzen und Biegen hergestellt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, zwei Blechstücke zu verwenden, diese durch Stanzen und Biegen in die gewünschte Form zu bringen und beispielsweise im Bereich des Einschnitts 9 aneinander zu fügen.
  • Die Verbindungen zwischen den aneinander anliegenden Schenkeln der unterschiedlichen Abschnitte des Einlegeteils und der entsprechenden Abschnitte des Vertikalpfostens 1, des Dachlängsträgers 2 bzw. dessen Ausbuchtung 5 sowie des Dachquerträgers 3 kann durch Verschweißen, durch Vernieten, durch Verkleben, durch Verschrauben und/oder dergleichen erzielt werden.
  • Die besondere Verwindungssteifheit dieses Bereichs der Fahrzeugkarosserie ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Aufbau dadurch, dass das Einlegeteil 4 eine durchgehende Wand aufweist, die durch die Schenkel 6b, 7b und 8a gebildet wird. Insbesondere der eine Schottwand bildende Schenkel 7b, der einstückig mit den benachbarten Schenkeln 6b und 8a verbunden ist, trägt erheblich zur Verwindungssteifheit des Aufbaus bei.
  • In dem in den 6 bis 8 abgebildeten Ausführungsbeispiel ist der Verbindungsbereich eines Vertikalpfostens 11 mit einem Dachlängsträger 12 bei einer Fahrzeugkarosserie gezeigt, die in dem dargestellten Verbindungsbereich keinen Dachquerträger 3 aufweist. Der Vertikalpfosten 11 ist entsprechend dem Vertikalpfosten 1 im wesentlichen L-förmig mit einem parallel zum Dachlängsträger 12 verlaufenden Schenkel 11b und einem etwa senkrecht zur Fahrzeugkarosserie abstehenden Schenkel 11a ausgebildet. Das in den 6 bis 8 abgebildete Einlegeteil 13 weist einen unteren Abschnitt 14 mit ebenfalls zwei L-förmig zueinander angeordneten Schenkeln 14a und 14b auf, die an den Schenkeln 11a und 11b des Vertikalpfostens 11 anliegen. 6 zeigt, dass der sich an den unteren Abschnitt 14 anschließende obere Abschnitt 15 des Einlegeteils etwa im Verbindungsbereich von Vertikalpfosten 11 und Dachlängsträger 12 um 90° Grad nach links abgebogen ist. Gemäß 7 weist der Dachlängsträger 12 eine im wesentlichen L-förmige Querschnittsform auf, wobei dessen beide Schenkel 12a, 12b an ihren freien Enden jeweils um etwa 90° abgewinkelt sind, so dass dachseitig eine zum Dach hin erstreckte Auflagefläche 12c und am unteren Ende eine sich nach unten erstreckende Anlagefläche 12d gegeben sind. Der an die Form des Dachlängsträgers 12 angepasste obere Abschnitt 15 des Einlegeteils 13 weist ebenfalls zwei L-förmig zueinander angeordnete Schenkel 15a und 15b, die an den mit diesen korrespondierenden Schenkeln 12a und 12b des Dachlängsträgers 12 anliegen, sowie einen Auflageschenkel 15c auf, der an den Schenkel 15a angeschlossen ist.
  • Der vertikal ausgerichtete Schenkel 15a geht in den etwa parallel zum Dachlängsträger 12 verlaufenden Schenkel 14b des unteren Abschnitts 14 des Einlegeteils 13 über und der Auflageschenkel 15c im Übergangsbereich zwischen dessen oberen und unteren Abschnitt 15, 14 in eine vertikal ausgerichtete Schottwand 16, die quasi eine Verlängerung des von der Fahrzeugkarosserie nach außen erstreckten Schenkels 14a des unteren Abschnitts 14 darstellt.
  • Durch die Schottwand 16, die wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß den 1 bis 5 den Dachlängsträger 12 in zwei Hälften teilt, wird die Verwindungssteifheit des erfindungsgemäßen Aufbaus wesentlich erhöht. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Einlegeteil mit einem zweiten oberen Abschnitt zu versehen, der an dem in 6 nach rechts erstreckten Abschnitt des Dachlängsträgers 12 befestigt wird. Dieser zweite obere Abschnitt kann auf seiner in 6 linken Seite ebenfalls durch eine der Schottwand 16 entsprechende Schottwand abgeschlossen sein, die mit dieser (16) beispielsweise verschweißt sein kann. Alternativ zu diesem zweiten Abschnitt kann auch ein zweites Einlegeteil angeordnet werden. Durch einen zweiten oberen Abschnitt, der als gesondertes Bauteil hergestellt und im Verbindungsbereich angebracht werden kann, bzw. ein zweites Einlegeteil kann die Verwindungssteifheit zusätzlich vergrößert werden.
  • 1
    Vertikalpfosten
    1a
    Schenkel
    1b
    Schenkel
    2
    Dachlängsträger
    3
    Dachquerträger
    3a
    Fläche
    3b, 3c
    Schenkel
    3d, 3e
    Auflagefläche
    4
    Einlegeteil
    5
    Ausbuchtung
    5a
    Fläche
    5b, 5c
    Schenkel
    5d, 5e
    Auflagefläche
    6
    Abschnitt
    6a
    Schenkel
    6b
    Schenkel
    6c
    Schenkel
    7
    Übergangsabschnitt
    7a
    Schenkel
    7b
    Schenkel, Schottwand
    7c
    Schenkel
    8
    Abschnitt
    8a
    Wandungsteil
    8b, 8c
    Schenkel
    9
    Einschnitt
    10
    Seitenteil
    11
    Vertikalpfosten
    11a
    Schenkel
    11b
    Schenkel
    12
    Dachlängsträger
    12a, 12b
    Schenkel
    12c
    Auflagefläche
    12d
    Anlagefläche
    13
    Einlegeteil
    14
    Abschnitt
    14a, 14b
    Schenkel
    15
    Abschnitt
    15a, 15b
    Schenkel
    15c
    Auflageschenkel
    16
    Schottwand

Claims (26)

  1. Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie, mit einem Vertikalpfosten (1), einem Dachlängsträger (2), einem Dachquerträger (3) und einem Einlegeteil (4), bei der das Einlegeteil (4) sowohl an dem Vertikalpfosten (1) als auch an dem Dachquerträger (3) zumindest teilweise anliegt und an beiden befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4) im Bereich des Dachlängsträgers (2) eine Schottwand (7b) umfasst, deren Flächennormale sich etwa in Längsrichtung des Dachlängsträgers (2) erstreckt.
  2. Knotenstruktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4) einen unteren, etwa parallel zu dem Vertikalpfosten (1) erstreckten Abschnitt (8) mit einem in die Schottwand (7b) übergehenden Wandungsteil (8a) aufweist.
  3. Knotenstruktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandungsteil (8a) an einem ersten Schenkel (1a) des Vertikalpfostens (1) anliegt und an diesem befestigt ist.
  4. Knotenstruktur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt (8) einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln (8b, 8c) aufweist, die durch den Wandungsteil (8a) als Querstrebe verbunden sind.
  5. Knotenstruktur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkel (8b) an einem zweiten Schenkel (1b) des Vertikalpfostens (1) anliegt und an diesem befestigt ist, wobei der zweite Schenkel (1b) im wesentlichen senkrecht zum ersten Schenkel (1a) angeordnet ist.
  6. Knotenstruktur nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4) einen oberen Abschnitt (6) umfasst, der einen Schenkel (6b) aufweist, der in die Schottwand (7b) übergeht.
  7. Knotenstruktur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (6b) an einem ersten Schenkel (3b) des Dachquerträgers (3) anliegt und an diesem befestigt ist.
  8. Knotenstruktur nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (6) einen im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt mit drei Schenkeln (6a, 6b, 6c) aufweist, von denen der Schenkel (6b) der mittlere ist.
  9. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachquerträger (3) im Verbindungsbereich mit dem Dachlängsträger (2) einen nach oben offenen, im wesentlichen U-förmigen Querschnitt mit zwei Schenkeln (3b, 3c) mit nach außen abgewinkelten Auflageflächen (3d, 3e) aufweist, wobei die Schenkel (3b, 3c) durch einen diese als Querstrebe verbindenden Schenkel (3a) miteinander verbunden sind.
  10. Knotenstruktur nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (6b) am Schenkel (3b) des Dachquerträgers (3) anliegt und an diesem befestigt ist.
  11. Knotenstruktur nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Schenkel (6a, 6c) des Abschnitts (6) des Einlegeteils (4) an dem Schenkel (3a) bzw. an einer der Auflageflächen (3d) anliegen und an diesen befestigt sind.
  12. Knotenstruktur nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlängsträger (2) im Verbindungsbereich zum Dachquerträger (3) eine sich etwa in Richtung des Dachquerträgers (3) erstreckende und diesen überlappende Ausbuchtung (5) aufweist, deren Querschnitt etwa dem des Dachquerträgers (3) in diesem Bereich entspricht.
  13. Knotenstruktur nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (6) des Einlegeteils (4) im Verbindungsbereich von Ausbuchtung (5) und Dachquerträger (3) zwischen diesen angeordnet ist, wobei jeder der Schenkel (6a, 6b, 6c) des oberen Abschnitts (6) auf einer seiner Seiten an dem entsprechenden Schenkel (3a, 3b, 3d) des Dachquerträgers (3) und auf der anderen seiner Seiten an dem entsprechenden Schenkel (5a, 5b, 5d) der Ausbuchtung (5) anliegt und jeweils an diesen befestigt ist.
  14. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Auflagefläche (3d) des Dachquerträgers (3) anliegende Schenkel (6c) des oberen Abschnitts (6) im Bereich des Dachlängsträgers (2) in einen Schenkel (7c) übergeht, der etwa senkrecht zur Schottwand (7b) angeordnet ist und in den Schenkel (8c) des unteren Abschnitts (8) des Einlegeteils (4) übergeht und vom Schenkel (1a) des Vertikalpfostens (1) absteht.
  15. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4) zumindest teilweise, insbesondere zumindest teilweise im Bereich eines Übergangsabschnitts (7) zwischen dem oberen Abschnitt (6) und dem unteren Abschnitt (8), am Dachlängsträger (2) anliegt und an diesem befestigt ist.
  16. Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie, mit einem Vertikalpfostens (11), einem Dachlängsträger (12) und einem Einlegeteil (13), bei der das Einlegeteil (13) an dem Vertikalpfosten (11) und dem Dachlängsträger (12) zumindest teilweise anliegt und an diesem befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (13) im Bereich des Dachlängsträgers (12) eine Schottwand (16) umfasst, deren Flächennormale sich etwa in Längsrichtung des Dachlängsträgers (12) erstreckt.
  17. Knotenstruktur nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (13) einen unteren, sich etwa parallel zu dem Vertikalpfosten (11) erstreckenden Abschnitt (14) umfasst, der einen Schenkel (14a) aufweist, der in die Schottwand (16) übergeht.
  18. Knotenstruktur nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (14a) an einem ersten Schenkel (11a) des Vertikalpfostens (11) anliegt und an diesem befestigt ist.
  19. Knotenstruktur nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der untere Abschnitt (14) des Einlegeteils (13) als auch der Vertikalpfosten (11) einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt mit je einem etwa parallel zum Dachlängsträger (12) ausgerichteten Schenkel (11b, 14b) und je einem sich von diesem etwa senkrecht nach außen erstreckenden Schenkel (11a, 14a) aufweisen, wobei die miteinander korrespondierenden Schenkel (11a/14a und 11b/14b) aneinander anliegen und aneinander befestigt sind.
  20. Knotenstruktur nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (13) einen oberen Abschnitt (15) umfasst, der zumindest teilweise an dem Dachlängsträger (12) anliegt und an diesem befestigt ist.
  21. Knotenstruktur nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der obere Abschnitt (15) des Einlegeteils (13) als auch der Dachlängsträger (12) einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt mit einem unteren horizontalen Schenkel (12b, 15b) und einem sich von diesem etwa vertikal nach oben erstreckenden Schenkel (12a, 15a) aufweisen, wobei die miteinander korrespondierenden Schenkel (12a/15a und 12b/15b) aneinander anliegen und aneinander befestigt sind.
  22. Knotenstruktur nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass sich sowohl bei dem oberen Abschnitt (15) des Einlegeteils (13) als auch bei dem Dachlängsträger (12) dachseitig eine Auflagefläche (12c, 15c) an den vertikalen Schenkel (12a, 15a) anschließt, und dass die beiden Auflageflächen (12c, 15c) aneinander anliegen und aneinander befestigt sind.
  23. Knotenstruktur nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Schenkel (15a) des oberen Abschnitts (15) des Einlegeteils (13) in den etwa parallel zum Dachlängsträger ausgerichteten Schenkel (14b) des unteren Abschnitts (14) des Einlegeteils (13) übergeht.
  24. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen den aneinander anliegenden Schenkeln von Einlegeteil (4, 13) einerseits und Vertikalpfosten (1), Dachlängsträger (2) und Dachquerträger (3) bzw. Vertikalpfosten (11) und Dachlängsträger (12) andererseits Schweiß-, Niet-, Klebe- und/oder Schraubverbindungen sind.
  25. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4, 13) einstückig aus Blech gefertigt ist.
  26. Knotenstruktur nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegeteil (4, 13) aus mindestens zwei Blechteilen gefertigt ist, die etwa im Bereich der Schottwand (7b, 16) aneinander gefügt sind.
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