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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Klimaeinheit mit unabhängiger
Rechfs/Links-Temperatursteuerung,
welche die Temperatur eines rechten und eines linken Bereichs einer
Fahrgastzelle getrennt regelt. Insbesondere betrifft die vorliegende
Erfindung eine Befestigungskonstruktion eines Gehäuses der
Klimaeinheit und eine Trennwand, die einen Luftkanal in dem Gehäuse in einen
ersten Luftkanal und einen zweiten Luftkanal aufteilt.
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Zum Beispiel offenbart die JP-A-10-29420 eine
Fahrzeug-Klimaeinheit mit unabhängiger Recht/Links-Temperatursteuerung.
In der Klimaeinheit ist ein in einem Klimagehäuse gebildeter Luftkanal durch
eine Trennwand in einen Fahrerseiten-Luftkanal und einen Beifahrerseiten-Luftkanal
geteilt.
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Als Konstruktion zum Befestigen einer
solchen Trennwand an einem Klimagehäuse werden zum Beispiel die
in 4A bis 6 gezeigten Beispiele vorgeschlagen.
Gemäß den in 4A bis 4D gezeigten Beispielen hat ein Kunstharzklimagehäuse ein rechtes
Gehäuse 11a und
ein linkes Gehäuse 11b. Das
rechte Gehäuse 11a und
das linke Gehäuse 11b sind
aneinander in einem Zustand befestigt, in dem ein Rand einer Kunstharztrennwand 12 zwischen eine
Eingriffsstirnseite 26a des rechten Gehäuses 11a und eine
Eingriffsstirnseite 26b des linken Gehäuses 11b gesetzt ist.
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Das rechte Gehäuse 11a ist mit einer
Stufe 40 an seiner Eingriffsstirnseite 26a. ausgebildet.
Die Stufe 40 ist von dem Ende des Gehäuses um einen Abstand zurück gesetzt,
der gleich einer Dicke der Trennwand 12 ist. Wie in 4A gezeigt, wird zuerst der
Rand der Trennwand 12 auf die Stufe 40 gesetzt, wie
durch einen Pfeil K dargestellt. Als nächstes wird die Eingriffsstirnseite 26b des
linken Gehäuses 11b mit
der Eingriffsstirnseite 26a des rechten Gehäuses 11a in
Kontakt gebracht, wie durch einen Pfeil L dargestellt. Auf diese
Weise wird der Rand der Trennwand 12 zwischen die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b der
Gehäuse 11a, 11b gesetzt
und befestigt.
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Ferner ist ein gerader Vorsprung 29 an
der Eingriffsstirnseite 26a so ausgebildet, dass er sich parallel
zu einer Längsrichtung
der Eingriffsstirnseite 26a erstreckt, wie in 4C dargestellt. Eine gerade Nut 30 ist
an der Eingriffsstirnseite 26b so ausgebildet, dass sie
sich parallel zu einer Längsrichtung
der Eingriffsstirnseite 26b erstreckt, wie in 4D dargestellt. Der gerade
Vorsprung 29 wird in die lineare Nut 30 eingepasst,
sodass die Gehäuse 11a, 11b zwischen
den Eingriffsstirnseiten 26a, 26b abgedichtet sind.
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Falls die Gehäuse 11a, 11b für eine normale Fahrzeug-Klimaeinheit
verwendet werden, welche keine Funktion einer unabhängigen Rechts/Links-Temperatursteuerung
hat, ist die Trennwand 12 nicht erforderlich. Daher wird
die Trennwand 12 von den Gehäusen 11a, 11b entfernt. Der
Rand der Trennwand 12 hat jedoch im allgemeinen eine komplizierte
Konstruktion, um einer komplizierten Form des Luftkanals in der
Klimaeinheit zu entsprechen. Da auch der gesamte Rand der Trennwand 12 zwischen
die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b gesetzt ist,
ist eine Gesamtlänge
des Randes der Trennwand 12 vergrößert.
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Da außerdem die Gehäuse 11a, 11b Formgegenstände aus
Kunstharz sind, ist die Maßgenauigkeit
im allgemeinen niedriger als diejenige von Metallgegenständen. Deshalb
ist es schwierig, den Rand der Trennwand 12 beim Einpassen
des linearen Vorsprungs 29 in die lineare Nut 30 eng
zwischen die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b zu
befestigen. Dies resultiert in einem Anstieg der Anzahl der Montageschritte
der Klimaeinheit.
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Was diese Sache angeht, wird eine
in 5A und 5B dargestellte Konstruktion
vorgeschlagen. Die Trennwand 12 ist an ihrem Rand mit einem im
wesentlichen T-förmigen
Befestigungsabschnitt 41 ausgebildet. Der Befestigungsabschnitt 41 hat
an den Stirnseiten lineare Vorsprünge 29'. Der Befestigungsabschnitt 41 wird
zwischen den Eingriffsstirnseiten 26a, 26b der
Gehäuse 11a, 11b angeordnet, sodass
die linearen Vorsprünge 29' in
lineare Nuten 30a, 30b eingepasst werden, die
an den Eingriffsstirnseiten 26a, 26b ausgebildet
sind. Deshalb wird die Trennwand 12 durch Zwischensetzen
des T-förmigen
Befestigungsabschnitts 41 zwischen die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b fixiert.
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Gemäß dem in 5A dargestellten Beispiel wird die Trennwand 12 nur
durch Einpassen der linearen Vorsprünge 29' des Befestigungsabschnits 41 in die
linearen Nuten 30a, 30b fixiert. Deshalb wird
die Trennwand 12 einfach befestigt, und daher werden die
Montageschritte im Vergleich zu der in 4A und 4B dargestellten
Konstruktion reduziert. Falls jedoch die Gehäuse 11a, 11b für eine normale
Klimaeinheit verwendet werden, ist anstelle des Befestigungsabschnitts 41 der
Trennwand 12 ein Plattenelement 42 zwischen den
Eingriffsstirnseiten 26a, 26b erforderlich. Da
das Plattenelement 42 zusätzlich erforderlich ist, steigen
die Herstellungskosten.
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Gemäß einem weiteren, in 6 dargestellten Beispiel
sind die Gehäuse 11a, 11b integral
mit Haltewandabschnitten 43, 44 an den Innenwänden versehen.
Die Haltewandabschnitte 43, 44 sind so gebogen,
dass sie im wesentlichen L-förmige
Querschnitte haben. Die Trennwand 12 wird durch Zwischensetzen
des T-förmigen
Befestigungsabschnitts 41 in die L-förmigen Haltewandabschnitte 43, 44 fixiert.
Jedoch ist die Form der Gehäuse 11a, 11b wegen
der L-förmigen
Haltewandabschnitte 43, 44 kompliziert. Somit
erhöht
dies die Herstellungskosten.
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Die vorliegende Erfindung wurde in
Anbetracht der obigen Ausführungen
gemacht und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
einfache Befestigungskonstruktion eines Gehäuses einer Klimaeinheit und
einer Trennwand, welche einen Luftkanal in dem Gehäuse in einen
ersten Luftkanal für
einen rechten Bereich einer Fahrgastzelle und einen zweiten Luftkanal
für einen
linken Bereich der Fahrgastzelle trennt, vorzusehen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält eine
Klimaeinheit für
ein Fahrzeug ein Gehäuse
und eine in dem Gehäuse
angeordnete Trennwand. Das Gehäuse
definiert einen Luftkanal, durch welchen Luft zu einer Fahrgastzelle
des Fahrzeugs strömt. Die
Trennwand ist so angeordnet, dass sie den Luftkanal in einen ersten
Luftkanal, durch welchen Luft zu einem rechten Bereich der Fahrgastzelle
strömt, und
einen zweiten Luftkanal, durch welchen Luft zu einem linken Bereich
der Fahrgastzelle strömt,
aufteilt.
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Das Gehäuse enthält ein erstes Gehäuse zum
Bilden des ersten Luftkanals und ein zweites Gehäuse zum Bilden des zweiten
Luftkanals. Das erste Gehäuse
und das zweite Gehäuse
sind miteinander durch Verbinden einer ersten Gehäusestirnseite
des ersten Gehäuses
und einer zweiten Gehäusestirnseite
des zweiten Gehäuses
verbunden. Sowohl das erste Gehäuse
als auch das zweite Gehäuse
besitzen mehrere Stiftkontaktabschnitte. Die Trennwand ist zwischen
die Stiftkontaktabschnitte des ersten Gehäuses und die Stiftkontaktabschnitte
des zweiten Gehäuses
gesetzt.
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Demgemäß ist die Trennwand einfach
fixiert, da die Trennwand zwischen die Stiftkontaktabschnitte gesetzt
ist und durch diese befestigt ist. Da die Trennwand nicht zwischen
die erste Gehäusestirnseite
und die zweite Gehäusestirnseite
gesetzt ist, ist es nicht notwendig, die Trennwand eng mit der ersten Gehäusestirnseite
und der zweiten Gehäusestirnseite
zu kontaktieren. Ferner werden das erste Gehäuse und das zweite Gehäuse auch
für ein
Gehäuse
einer normalen Klimaeinheit verwendet, welche die Temperatur des
rechten Bereichs und des linken Bereichs nicht getrennt regelt,
indem einfach die Trennwand entfernt wird.
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Vorzugsweise sind die Stiftkontaktabschnitte als
Abschnitte vorgesehen, welche durch Auswerferstifte nach einem Spritzgießen gestoßen werden,
sodass die Gehäuse
schnell aus den Formstempeln entfernt werden. Da die Stiftkontaktabschnitte
nicht nur für
die Abschnitte zum Aufnehmen des Auswerferstifts, sondern auch für die die
Trennwand fixierenden Abschnitte verwendet werden, ist es nicht
notwendig, zusätzlich
Abschnitte zum Fixieren der Trennwand auszubilden.
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Obige sowie weitere Aufgaben, Merkmale und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen,
in welchen gleiche Teile durch gleiche Bezugsziffern gekennzeichnet
sind, offensichtlicher. Darin zeigen:
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1 eine
Seitenansicht eines linken Gehäuses
einer Klimaeinheit, betrachtet von einer rechten Seite eines Fahrzeugs,
gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Querschnittsansicht des Klimagehäuses
gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3A eine
Querschnittsansicht eines ersten Stiftkontaktabschnitts, der durch
eine gestrichelte Linie A in 1 eingekreist
ist;
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3B eine
Querschnittsansicht eines zweiten Stiftkontaktabschnitts, der durch
eine gestrichelte Linie B in 1 eingekreist
ist;
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3C eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie IIIC-IIIC in 3A;
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3D eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie IIID-IIID in 3A;
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3E eine
Querschnittsansicht entlang einer Linie IIIE-IIIE in 3B;
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3F eine
Querschnittansicht entlang einer Linie IIIF-IIIF in 3B;
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4A eine
Teilquerschnittsansicht zur Darstellung eines Schritts des Fixierens
einer Trennwand an einem Gehäuse
gemäß einer
anderen Bauform;
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4B eine
Teilquerschnittsansicht der durch den Schritt von 4A fixierten Trennwand;
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4C eine
Seitenansicht einer Eingriffsstirnseite eines linken Gehäuses entlang
eines Pfeils H von 4A;
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4D eine
Seitenansicht einer Eingriffsstirnseite eines rechten Gehäuses entlang
eines Pfeils G von 4A;
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5A eine
Teilquerschnittsansicht einer Trennwand und eines Gehäuses zum
Darstellen einer Befestigungskonstruktion der Trennwand gemäß einer
weiteren anderen Bauform;
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5B eine
Teilquerschnittsansicht des Gehäuses
ohne die Trennwand gemäß der anderen Bauform;
und
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6 eine
Teilquerschnittsansicht einer Trennwand und eines Gehäuses zur
Darstellung einer Befestigungskonstruktion der Trennwand gemäß einer
noch weiteren anderen Bauform.
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Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
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1 zeigt
die Form eines Gehäuses 11 einer
Klimaeinheit 10 für
ein Fahrzeug des Ausführungsbeispiels.
Insbesondere zeigt 1 eine
Seitenansicht eines linken Gehäuses 11b des
Gehäuses 11,
wenn es von einer rechten Seite des Fahrzeugs aus betrachtet wird.
Der Zweckmäßigkeit
halber sind Wärmetauscher 15, 16,
Klappen 18a und eine Trennwand 12 in 1 mit doppelstrichpunktierten
Linien dargestellt. 2 zeigt
eine Querschnittsansicht des Gehäuses 11,
von der Oberseite des Gehäuses 11 aus
betrachtet.
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3A zeigt
eine vergrößerte Querschnittsansicht
eines Teils des Gehäuses 11,
das durch eine gestrichelte Linie A in 1 eingekreist ist. 3B zeigt eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
weiteren Teils des Gehäuses 11,
das durch eine gestrichelte Linie B in 1 eingekreist ist. Ferner sind 3C bis 3F Querschnittsansichten der Teile des Gehäuses 11 entlang
Linien IIIC-IIIC, IIID-IIID, IIIE-IIIE bzw. IIIF-IIIF. In 1 bis 3B zeigen Pfeile oben und unten, vorne
und hinten, und links und rechts die Richtungen des Gehäuses 11 in
einem Zustand, in dem es in dem Fahrzeug montiert ist.
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Zuerst wird der Grundaufbau der Klimaeinheit 10 beschrieben.
Die Klimaeinheit 10 steuert getrennt eine Temperatur der
zu einem linken Bereich und zu einem rechten Bereich einer Fahrgastzelle geblasenen
Luft. Die Klimaeinheit 10 ist in einer im wesentlichen
mittleren Position in der Fahrzeugbreitenrichtung in einem Innenraum
eines Armaturenbretts (nicht dargestellt) am vorderen Abschnitt
der Fahrgastzelle montiert.
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Die Klimaeinheit 10 empfängt Luft
von einer Gebläseeinheit
(nicht dargestellt). Die Gebläseeinheit
ist im allgemeinen angrenzend an die Klimaeinheit 10 auf
einer Beifahrersitzseite im Innenraum des Armaturenbretts angeordnet.
Obwohl nicht dargestellt, enthält
die Gebläseeinheit
einen Innenluft/Außenluft-Wechselkasten
und ein Zentrifugalgebläse. Der
Innenluft/Außenluft-Wechselkasten
leitet wahlweise Außenluft
außerhalb
der Fahrgastzelle und Innenluft innerhalb der Fahrgastzelle ein.
Das Gebläse saugt
Luft von dem Innenluft/Außenluft-Wechselkasten
an und bläst
die Luft zu der Klimaeinheit 10.
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Die Klimaeinheit 10 enthält das Gehäuse 11, welches
einen Luftkanal bildet, durch welchen klimatisierte Luft in die
Fahrgastzelle strömt.
Die Luft strömt
im allgemeinen von einer vorderen Stelle zu einer hinteren Stelle
in dem Gehäuse 11,
wie durch einen Pfeil C3 in 1 angedeutet.
Das Gehäuse 11 ist
aus einem rechten Gehäuse 11a und
einem linken Gehäuse 11b aufgebaut.
Das rechte Gehäuse 11a und
das linke Gehäuse 11b sind
aus Kunstharz gemacht.
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Eine Trennwand 12 ist in
einer Mittelposition des Gehäuses 11 in
der Links/Rechts-Richtung
angeordnet. Das rechte Gehäuse 11a und
das linke Gehäuse 11b sind
in einem Zustand miteinander befestigt, in welchem die Trennwand 12 zwischen
sie gesetzt ist. Die Trennwand 12 teilt einen Innenraum
in dem Gehäuse 11 in
einen rechten Luftkanal 13a und einen linken Luftkanal 13b auf.
Die Trennwand 12 ist aus Kunstharz gemacht.
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Falls die Klimaeinheit 10 in
einem Fahrzeug mit rechtem Steuer montiert ist, bildet das rechte
Gehäuse 11a ein
Fahrerseitengehäuse
und der rechte Luftkanal 13a in dem rechten Gehäuse 11a bildet
einen Fahrerseitenluftkanal. Das linke Gehäuse 11b bildet ein
Beifahrerseitengehäuse
und der linke Luftkanal 13b in dem linken Gehäuse 11b bildet
einen Beifahrerseitenluftkanal.
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Falls dagegen die Klimaeinheit 10 in
einem Fahrzeug mit einem linken Steuer eingebaut ist, bildet das
rechte Gehäuse 11a das
Beifahrerseitengehäuse
und der rechte Luftkanal 13a in dem rechten Gehäuse 11a bildet
den Beifahrerseitenluftkanal. Das linke Gehäuse 11b bildet das
Fahrerseitengehäuse
und der linke Luftkanal 13b in dem linken Gehäuse 11b bildet
den Fahrerseitenluftkanal.
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Das Gehäuse 11 bildet eine
Lufteinleitungskammer 14 an seiner vordersten Position.
Die Lufteinleitungskammer 14 steht mit einem Luftauslass
eines Spiralgehäuses
(nicht dargestellt) der Gebläseeinheit
in Verbindung, sodass die durch das Zentrifugalgebläse geblasene
Luft in die Lufteinleitungskammer 14 eingeleitet wird.
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Ein Verdampfapparat 15,
welcher ein Wärmetauscher
zum Kühlen
ist, und ein Heizkern 16, welcher ein Wärmetauscher zum Heizen ist,
sind in dem Gehäuse 11 aufgenommen.
Der Verdampfapparat 15 ist luftstromab der Lufteinleitungskammer 14 positioniert
und im wesentlichen vertikal angeordnet. Der Verdampfapparat 15 kühlt die
Klimaluft durch Wärmeaustausch
zwischen der Luft und einem Kältemittel
in einem Kühlkreislaufsystem.
Der Heizkern 16 ist luftstromab des Verdampfapparats 15,
d.h. an einer Rückseite
des Verdampfapparats 15 positioniert. Auch ist der Heizkern 16 von
dem Verdampfapparat 15 um einen vorgegebenen Abstand beabstandet.
Die in die Lufteinleitungskammer 14 eingeleitete Luft strömt von der
vorderen Position zu der hinteren Position des Gehäuses 11 durch
den Verdampfapparat 15 und den Heizkern 16, wie
durch den Pfeil C3 in 2 angedeutet.
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Der Heizkern 16 ist von
einer aufrechten Stellung ausgehend etwas geneigt, sodass der obere Abschnitt
des Heizkerns 16 hinter dem unteren Abschnitt des Heizkerns 16 positioniert
ist. Ein heißes Wasser
(Motorkühlmittel)
von einem Fahrzeugmotor (nicht dargestellt) strömt in dem Heizkern 16.
Somit heizt der Heizkern 16 die durch den Verdampfapparat 15 geströmte Luft
durch Aufnehmen von Wärme
aus dem heißen
Wasser.
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Die Trennwand 12 ist stromab
des Verdampfapparats 15, d.h. an der Rückseite des Verdampfapparats 15 in
dem Gehäuse 11 angeordnet, wie
in 2 dargestellt. Insbesondere
ist die Trennwand 12 in einem gepunkteten Bereich in 1 angeordnet. Die Trennwand 12 ist
mit einem Schlitz 12a ausgebildet, in welchen der Heizkern 16 eingreift,
um die Trennwand 12 zu kreuzen, sodass der Heizkern 16 sowohl
in dem rechten als auch dem linken Luftkanal 13a, 13b angeordnet
ist.
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Wie in 1 dargestellt,
sind ein rechter Kaltluftnebenkanal 17a und ein linker
Kaltluftnebenkanal 17b über
dem Heizkern 16 in dem rechten Luftkanal 13a bzw.
dem linken Luftkanal 13b ausgebildet. Die Kaltluftnebenkanäle 17a, 17b bilden
Luftkanäle,
durch welche die Luft nach Durchströmen des Verdampfapparats 15 an
dem Heizkern 16 vorbei strömt, wie durch einen Pfeil C1
in 1 angedeutet. Eine
rechte Luftmischklappe 18a und eine linke Luftmischklappe 18b sind
zwischen dem Verdampfapparat 15 und dem Heizkern 16,
d.h. stromauf des jeweiligen Kaltluftnebenkanals 17a, 17b vorgesehen.
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Die Luftmischklappen 18a, 18b sind
Klappen in der Form einer Platte und um jeweilige Drehwellen 19a, 19b drehbar
konstruiert. Die Luftmischklappen 18a, 18b öffnen und
schließen
einen rechten bzw. linken Lufteinlasskanal 20a, 20b des
Heizkerns 16 und den rechten bzw. den linken Kaltluftnebenkanal 17a, 17b.
Mit anderen Worten funktioniert die rechte Luftmischklappe 18a als
rechte Lufttemperatureinstelleinrichtung, welche ein Verhältnis von
Luftmengen zwischen der in dem rechten Kaltluftnebenkanal 17a strömenden kalten
Luft (angedeutet durch den Pfeil C1) und der aus dem rechten Lufteinlasskanal 20a zum
Erwärmen
in einen rechten Bereich des Heizkerns 16 strömenden Luft
(durch den Pfeil C2 angedeutet) einstellt. Analog funktioniert die
linke Luftmischklappe 18b als linke Lufttemperatureinstelleinrichtung,
welche ein Verhältnis
der Luftvolumina zwischen der in dem linken Kaltluftnebenkanal 17b strömenden kalten
Luft (angedeutet durch den Pfeil C1) und der aus dem linken Lufteinlasskanal 20b zum
Erwärmen
in einen linken Bereich des Heizkerns 16 strömenden Luft
(angedeutet durch den Pfeil C) einstellt.
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Die Drehwellen 19a, 19b sind
durch Seitenwände
des rechten und des linken Gehäuses 11a, 11b und
die Trennwand 12 drehbar gehalten. Die Drehwelle 19a der
rechten Luftmischklappe 18a ist durch einen Verbindungsmechanismus
(nicht dargestellt) außerhalb
des rechten Gehäuses 11a mit
einem rechten Temperaturregelmechanismus verbunden. Analog ist die
Drehwelle 19b der linken Luftmischklappe 18b durch
einen Verbindungsmechanismus außerhalb
des linken Gehäuses 11b mit
einem linken Temperaturregelmechanismus verbunden.
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Die Temperaturregelmechanismen sind
aus Stellgliedern mit Servomotoren aufgebaut. Somit werden die rechte
und die linke Luftmischklappe 18a, 18b durch die
Rotationsenergie der Servomotoren separat gedreht.
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Ein rechter Luftmischabschnitt 21a und
ein linker Luftmischabschnitt 21b sind über dem Heizkern 16 in
dem rechten Luftkanal 13a bzw. dem linken Luftkanal 13b zum
Mischen der kalten Luft (angedeutet durch den Pfeil C1) und der
erwärmten
Luft (angedeutet durch den Pfeil C2) ausgebildet. Die Temperaturen
der in den rechten Bereich und den linken Bereich der Fahrgastzelle
zu blasenden Luft werden in dem rechten bzw. dem linken Luftmischabschnitt 21a, 21b auf
gewünschte
Niveaus eingestellt.
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Die Luft nach Durchlaufen des rechten
und des linken Luftmischabschnitts 21a, 21b wird
aus einer rechten Entfrosteröffnung 22a bzw.
einer linken Entfrosteröffnung 22b,
einer rechten Gesichtsöffnung 23a bzw.
einer linken Gesichtsöffnung 23b,
einer rechten Vordersitz-Fußöffnung 24a bzw.
einer linken Vordersitz-Fußöffnung 24b,
und einer Rücksitz-Fußöffnung 25 in
die Fahrgastzelle geblasen. Obwohl nicht dargestellt, werden die
Entfrosteröffnungen 22a, 22b,
die Gesichtsöffnungen 23a, 23b und
die Vordersitz-Fußöffnungen 24a, 24b jeweils
durch darin vorgesehene Luftblasmodusklappen geöffnet und geschlossen. Die
in die Vordersitz-Fußöffnungen 24a, 24b strömende klimatisierte
Luft strömt
teilweise auch in die Rücksitz-Fußöffnung 25.
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Als nächstes wird eine Befestigungskonstruktion
der Trennwand 12, welche zwischen das rechte Gehäuse 11a und
das linke Gehäuse 11b gesetzt
ist, näher
beschrieben. Das rechte und das linke Gehäuse 11a, 11b sind
durch Spritzgießen
aus Kunstharzmaterialien wie beispielsweise Polypropylen mit mechanischer
Festigkeit und Elastizität
geformt. Beim Spritzgießen
wird geschmolzenes Kunstharz in einen in einem Formstempel gebildeten
Hohlraum eingespritzt, sodass ein Formgegenstand eine vorgegebene
Form hat. Nach dem Einspritzen wird der Formgegenstand durch einen
Auswerferstift gestoßen
und schnell aus dem Formstempel entfernt.
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Um Fehler wie Verformungen und Kratzer
an dem Formgegenstand durch den Auswerferstift zu reduzieren, sind
mehrere erste Stiftkontaktabschnitte 27 und mehrere zweite
Stiftkontaktabschnitte 28 integral mit dem rechten Gehäuse 11a und
dem linken Gehäuse 11b an
Positionen angrenzend an Eingriffsstirnseiten (Gehäusestirnseiten) 26a, 26b geformt. Die
ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 werden
durch die Auswerferstifte zum Entfernen der Gehäuse 11a, 11b aus den
Formstempeln gestoßen.
Somit sind die ersten und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 zum Formen
der Gehäuse 11a, 11b notwendige
Abschnitte. Die ersten und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 sind
für die
Form der Formgegenstände
unnötig.
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Wie in 3A und 3B dargestellt, sind die ersten
und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 so
ausgebildet, dass sie sich in Richtungen senkrecht zu Längsrichtungen
der Eingriffsstirnseiten 26a, 26b erstrecken.
D.h. die ersten und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 verlaufen
längs in
der Richtung senkrecht zu dem Papier von 1. Wie in 3C bis 3F dargestellt, haben die
ersten und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 auch
im wesentlichen kreisförmige
Querschnitte. Die Durchmesser der ersten und der zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 betragen
etwa zwischen 4,0 und 5,0 mm. Um die Festigkeit der ersten und der
zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 beizubehalten,
sind die Umfangsflächen
der ersten und der zweiten Stiftkontaktabschnitte 27, 28 teilweise
mit Wänden
der Gehäuse 11a, 11b,
welche die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b bilden, d.h.
den Wänden
der Gehäuse 11a, 11b,
die in der Richtung senkrecht zu dem Papier von 1 verlaufen, integriert.
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Wie in 3C und 3D dargesellt, hat der erste
Stiftkontaktabschnitt 27 eine flache Stirnseite. Wie in 3E und 3F dargestellt, hat der zweite Stiftkontaktabschnitt 28 dagegen
in seiner Stirnseite eine kreisförmige
Vertiefung 28a. Wie in 3B dargestellt, sind
kreisförmige
Vorsprünge 12b an
den Rändern
beider Seiten der Trennwand 12 ausgebildet. Die kreisförmigen Vorsprünge 12b sind
an Stellen entsprechend den zweiten Stiftkontaktabschnitten 28 ausgebildet,
sodass die kreisförmigen
Vorsprünge 12b in
die kreisförmigen
Vertiefungen 28a passen.
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Das rechte Gehäuse 11a und das linke
Gehäuse 11b haben
die gleiche Anzahl der ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und
die gleiche Anzahl der zweiten Stiftkontaktabschnitte 28.
Die ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 sind
in der Nähe
der Eingriffsstirnseiten 26a, 26b ausgebildet.
Die ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 des
rechten Gehäuses 11a sind
an Stellen gegenüber
jenen des linken Gehäuses 11b ausgebildet.
In dem Ausführungsbeispiel
haben die jeweiligen Gehäuse 11a, 11b zum
Beispiel neun erste Stiftkontaktabschnitte 27 und vier
zweite Stiftkontaktabschnitte 28, wie in 1 dargestellt.
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Hierbei ist eine Dicke der Trennwand 12 als T
bezeichnet. Um den Rand der Trennwand 12 zwischen den ersten
Stiftkontaktabschnitt 27 und den zweiten Stiftkontaktabschnitt 28 zu
setzen, sind die Enden der ersten Stiftkontaktabschnitte 27 von
den Eingriffsstirnseiten 26a, 26b um einen Abstand
der halben Dicke ½T
zurück
gesetzt, wie in 3A dargestellt.
D.h. der Abstand zwischen den Stirnseiten der gegenüber liegenden
Stiftkontaktabschnitte 27, 28 ist gleich der Dicke
der Trennwand 12. Analog sind die Enden der zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 von
den Eingriffsstirnseiten 26a, 26b um einen Abstand
der halben Dicke ½T
zurück
gesetzt, wie in 3B dargestellt.
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Ein gerader Vorsprung 29 ist
an einer der Eingriffsstirnseiten 26a, 26b an
dem rechten Gehäuse 11a oder
dem linken Gehäuse 11b ausgebildet. Eine
gerade Nut 30 ist an der gegenüber liegenden Eingriffsstirnseite 26a, 26b zum
Aufnehmen des geraden Vorsprungs 29 ausgebildet. Zum Beispiel
wird in 3A und 3B der an der Eingriffsstirnseite 26b des
linken Gehäuses 11b ausgebildete
gerade Vorsprung 29 in die an der Eingriffsstirnseite 26a des rechten
Gehäuses 11a ausgebildete
gerade Nut 30 eingepasst. Der gerade Vorsprung 29 und
die gerade Nut 30 sind über
die gesamten Eingriffsstirnseiten 26a, 26b ausgebildet,
um die Eingriffsabschnitte zwischen dem rechten Gehäuse 11a und
dem linken Gehäuse 11b einzuschließen.
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Als nächstes wird ein Verfahren des
Befestigens der Trennwand 12 und der Gehäuse 11a, 11b beschrieben.
Zuerst wird die Trennwand 12 an dem rechten Gehäuse 11a oder
dem linken Gehäuse 11b fixiert,
sodass die kreisförmigen
Vorsprünge 12b einer
der Seiten der Trennwand 12 in die kreisförmigen Vertiefungen 28a der
zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 passen. Hierbei haben;
wie in 1 dargestellt, die
Gehäuse 11a, 11b jeweils
drei zweite Stiftkontaktabschnitte 28 an der Unterseite
und einen zweiten Stiftkontaktabschnitt 28 an der Oberseite.
Deshalb wird die Trennwand 12 an dem ausgewählten ersten Gehäuse eines
der Gehäuse 11a, 11b durch
Eingreifen der kreisförmigen
Vertiefungen 28a und der kreisförmigen Vorsprünge 12b richtig
fixiert und positioniert. Ferner wird durch diesen Eingriff der
Rand der Trennwand 12 an den Stirnseiten des ersten Stiftkontaktabschnittes 27 positioniert.
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Als nächstes wird das andere Gehäuse 11a, 11b an
der anderen Seite der Trennwand 12 fixiert. Die kreisförmigen Vertiefungen 28a der
zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 werden in die kreisförmigen Vorsprünge 12b der
anderen Seite der Trennwand 12 eingepasst. Gleichzeitig
wird der gerade Vorsprung 29 in die gerade Nut 30 eingepasst.
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Danach werden das rechte Gehäuse 11a und
das linke Gehäuse 11b aneinander
mittels einer Befestigungsvorrichtung wie beispielsweise einer Klammer
oder Schrauben (nicht dargestellt) befestigt. Zu diesem Zeitpunkt
wird die Befestigungskraft durch die Befestigungsvorrichtung auf
die Befestigungsabschnitte des Randes der Trennwand 12 ausgeübt. Demgemäß wird der
Rand der Trennwand 12 sicher zwischen den Stirnseiten der
ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und der zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 fixiert.
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In dem Ausführungsbeispiel sind der erste Stiftkontaktabschnitt 27 und
der zweite Stiftkontaktabschnitt 28 an mehreren Stellen
in der Nähe
der Eingriffsstirnseiten 26a, 26b einander gegenüber liegend
zwischen dem rechten Gehäuse 11a und
dem linken Gehäuse 11b ausgebildet.
Die ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 werden
zum Entfernen der Gehäuse 11a, 11b aus
den Formstempeln durch den Auswerferstift nach dem Spritzgießen verwendet.
Die ersten Stiftkontaktabschnitte 27 und die zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 werden
auch zum Fixieren des Randes der Trennwand 12 zwischen
ihnen benutzt. Deshalb ist es nicht notwendig, spezielle Abschnitte
an den Gehäusen 11a, 11b zum
Zwischensetzen und Fixieren der Trennwand 12 auszubilden.
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Gemäß der obigen Befestigungskonstruktion wird
der Rand der Trennwand 12 nicht zwischen die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b der
Gehäuse 11a, 11b gesetzt.
Deshalb ist es nicht notwendig, den Rand der Trennwand 12 eng
mit den gesamten Eingriffsstirnseiten 26a, 26b in
Kontakt zu bringen. Die Trennwand 12 wird durch teilweises
Zwischensetzen ihres Randes zwischen die Stirnseiten der ersten
Stiftkontaktabschnitte 27 und der zweiten Stiftkontaktabschnitte 28 fixiert.
Demgemäß wird die
Trennwand 12 einfach fixiert, und die Anzahl der Arbeitsschritte
ist geringer.
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Da der Rand der Trennwand 12 nicht
zwischen die Eingriffsstirnseiten 26a, 26b der
Gehäuse 11a, 11b eingesetzt
wird, werden die Gehäuse 11a, 11b nicht
nur für
eine Klimaeinheit mit unabhängiger Temperaturregelung,
sondern auch für
die normale Klimaeinheit, welche keine unabhängige Temperaturregelfunktion
hat, ohne Verändern
der Formen der Eingriffsstirnseiten 26a, 26b in
den Gehäusen 11a, 11b verwendet.
Wenn die Gehäuse 11a, 11b für die normale
Klimaeinheit verwendet werden, wird nur die Trennwand 12 entfernt.
Die Befestigungskonstruktion ist nicht auf den Fall der Klimaeinheit
mit unabhängiger
Temperaturregelung beschränkt.
Die Befestigungskonstruktion kann auch nur zum Aufteilen eines Innenraums
des Gehäuses
mit der Trennwand verwendet werden.
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In dem Ausführungsbeispiel sind die kreisförmigen Vertiefungen 28a an
den Stirnseiten des zweiten Stiftkontaktabschnitts 28 ausgebildet
und die kreisförmigen
Vorsprünge 12b sind
an dem Rand der Trennwand 12 zum Bilden der Eingriffsabschnitte ausgebildet.
Alternativ kann der kreisförmige
Vorsprung 12b an der Stirnseite des zweiten Stiftkontaktabschnittes 28 ausgebildet
sein und die kreisförmige Vertiefung 28a kann
an dem Rand der Trennwand 12 ausgebildet sein.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht
auf die offenbarten Ausführungsbeispiele
beschränkt,
sondern kann auch auf andere Weise ohne Verlassen des Schutzumfangs
der Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert
ist, realisiert werden.