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Die Erfindung bezieht sich auf ein
Mehrschicht-Gassensorelement,
das im Abgassystem der Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs oder
dergleichen Verwendung finden und zur Ermittlung der Konzentration
von NOx oder dergleichen dienen kann, und betrifft weiterhin ein
Gassensorelement, das in einem zur Regelung der Verbrennungsvorgänge in der
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs und anderen Verwendungszwecken
dienenden Gassensor angeordnet ist.
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Die durch Abgase der Brennkraftmaschinen von
Kraftfahrzeugen und dergleichen hervorgerufene Luftverschmutzung
wirft in der heutigen Zeit schwerwiegende Probleme auf, was wiederum
zur Folge hat, dass die Emissionsauflagen, d.h., die Reinigungs-Standardwerte
für in
den Abgasen enthaltene Schadstoffe wie NOx und dergleichen, Jahr
um Jahr immer mehr verschärft
werden.
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In diesem Zusammenhang kann davon
ausgegangen werden, dass sich eine effektivere Abgasreinigung erzielen
lässt,
wenn die Konzentration von NOx im Abgas gemessen und das Messergebnis
auf ein Überwachungssystem
für die
Regelung des in der Brennkraftmaschine ablaufenden Verbrennungsvorgangs,
ein Katalysator-Überwachungssystem
oder dergleichen rückgekoppelt
werden. Dies erfordert jedoch ein Gassensorelement, mit dessen Hilfe
eine genaue Ermittlung der NOx-Konzentration im Abgas möglich ist.
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In 26 ist
ein Mehrschicht-Gassensorelement bekannter Art veranschaulicht.
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Wie 26 zu
entnehmen ist, ist in dem allgemein mit der Bezugszahl 9 bezeichneten
Mehrschicht- oder Vielschicht-Gassensorelement
eine Sauerstoff-Pumpzelle 92 gegenüber einer ersten Messgaskammer 11 angeordnet
und pumpt bei Zuführung
einer Spannung im Inneren der ersten Messgaskammer 11 befindlichen
Sauerstoff in den Außenbereich
des Gassensorelements oder pumpt Sauerstoff aus dem Außenbereich
des Gassensorelements in das Innere der ersten Messgaskammer 11.
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Außerdem ist eine Sauerstoff-Überwachungszelle 93 vorgesehen,
die zur Ermittlung der Sauerstoffkonzentration im Inneren der ersten
Messgaskammer 11 dient und die Sauerstoff-Pumpzelle 92 durch
Rückkopplung
derart regelt, dass die von der Sauerstoff-Überwachungszelle 93 ermittelte
Sauerstoffkonzentration in der ersten Messgaskammer 11 einen
stationären
Zustand annimmt.
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Weiterhin ist in einer mit der ersten
Messgaskammer 11 in Verbindung stehenden zweiten Messgaskammer 12 eine
Sensorzelle 94 zur Messung der Konzentration von NOx vorgesehen,
was durch Messung eines Ionenstroms auf Grund von Sauerstoffionen
erfolgt, die durch die Aufspaltung von NOx an einer Elektrode erzeugt
werden.
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Da die Sauerstoffkonzentration in
der ersten Messgaskammer 11 in der vorstehend beschriebenen
Weise auf einen stationären
Zustand eingeregelt wird, wird auch die Sauerstoffkonzentration
in der zweiten Messgaskammer 12 konstant. Die Menge an Sauerstoffionen,
die sich zwischen den Elektroden der Sensorzelle 94 bewegen,
d.h., der Betrag des Sauerstoffionenstroms in der Sensorzelle 94,
entspricht somit der Konzentration von NOx.
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Auf diese Weise lässt sich die NOx-Konzentration
eines in die erste Messgaskammer 11 und die zweite Messgaskammer 12 eingeführten Messgases unabhängig von
einer Zunahme/Abnahme der Sauerstoffkonzentration in der Atmosphäre (Umgebungsluft)
außerhalb
des Gassensorelements mit hoher Genauigkeit messen.
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Bei diesem Mehrschicht-Gassensorelement können jedoch
die aus der Sauerstoff-Pumpzelle, der Sensorzelle und der Überwachungszelle
bestehenden Zellen ihre Funktion nicht erfüllen, bevor sie nicht auf eine
Aktivierungstemperatur erwärmt
sind.
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Für
die Erwärmung
der Zellen ist das Mehrschicht-Gassensorelement 9 in
der in 26 veranschaulichten
Weise in integrierter Bauweise mit einem Heizelement 19 versehen,
das einen Wärmegenerator 191,
der in Abhängigkeit
von zugeführtem Strom
Wärme erzeugt,
sowie eine Heizelement-Anschlussleitung (Zuleitung) 192 aufweist.
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Wenn bei diesem Heizelement 19 nur
eine geringe Differenz zwischen den elektrischen Widerstandswerten
des Wärmegenerators 191 und
der Heizelement-Zuleitung 192 besteht, erzeugt auch die Heizelement-Zuleitung 192 Wärme bis
zu einer Temperatur, die dicht bei derjenigen des Wärmegenerators 191 liegt.
Dies führt
zu einem Temperaturanstieg im Bereich der Heizelement-Zuleitung 192,
sodass dessen elektrischer Widerstandswert abfällt und hierdurch eine Situation
entsteht, in der ein Leckstrom fließen kann.
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Darüber hinaus stellt bei diesem
Mehrschicht-Gassensorelement
der über
die Sauerstoff-Überwachungszelle
oder die Sensorzelle fließende
Strom einen winzigen Strom in der Größenordnung von μA dar, sodass
sich die Messgenauigkeit bereits beim Fließen eines sehr kleinen Leckstroms
verschlechtern kann.
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In Bezug auf ein Gassensorelement,
das in einem zur Regelung der Verbrennungsvorgänge in der Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeugs und für andere
Verwendungszwecke vorgesehenen Gassensor angeordnet ist, sind viele
derartige Elemente bekannt, wie z.B. das aus der japanischen Patentschrift Nr.
2885336 bekannte Element.
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Nachstehend wird auf ein Beispiel
für ein Gassensorelement
für die
Steuerung der Verbrennungsvorgänge
in einer Brennkraftmaschine oder dergleichen unter Bezugnahme auf 27 näher eingegangen.
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Wie 27 zu
entnehmen ist, umfasst dieses, allgemein mit der Bezugszahl 509 bezeichnete Gassensorelement
ein Heizelementsubstrat 515, einen auf dem Heizelementsubstrat 515 ausgebildeten Wärmegenerator 561,
der bei Erregung Wärme
erzeugt, ein Heizelement 506 mit einer mit dem Wärmegenerator 561 elektrisch
verbundenen (nicht dargestellten) Heizelement-Zuleitung, ein Distanzstück 514 für eine Referenzgaskammer 5140,
in die ein Referenzgas eingeführt
wird, eine Pumpzellen-Festelektrolytplatte 513 zur Bildung
einer Pumpzelle 502, ein Distanzstück 512 für eine Messgaskammer 5122, in
die ein Messgas aus dem Außenbereich
eingeführt wird,
eine weitere eingefügte
Elektrolytplatte 511 zur Bildung einer Sensorzelle 504 und
einer Überwachungszelle 503 sowie
ein Distanzstück 516 für eine weitere
Referenzgaskammer 5160, wobei diese Bauelemente in Form
einer mehrschichtigen Anordnung zusammengefügt (übereinander angeordnet) sind.
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Bei dieser Anordnung dient die Sensorzelle 504 zur
Messung einer spezifischen Gaskonzentration, wie der NOx-Konzentration eines
Messgases, während
die Überwachungszelle 503 zur Überwachung
der Sauerstoffkonzentration des Messgases dient. Außerdem sind in
der in den 28A und 28B veranschaulichten Weise
Pumpzellen-Zuleitungen 5211 und 5221 der Pumpzelle 502 in
zentralen Bereichen in der Breitenrichtung der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 513 angeordnet.
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Eine der die Sensorzelle 504 bildenden
Elektroden ist gegenüber
der Messgaskammer 5122 angeordnet, wobei ein spezifisches
Gas im Inneren der Messgaskammer 5122 an der Elektrodenoberfläche aufgespaltet
wird, sodass die Konzentration des spezifischen Gases auf der Basis
eines Stroms gemessen wird, der durch die erzeugten Sauerstoffionen entsteht.
In ähnlicher
Weise umfasst die Überwachungszelle 503 eine
der Messgaskammer 5122 gegenüberliegende Elektrode, bei
der Sauerstoff an der Elektrodenoberfläche ionisiert und sodann die
Sauerstoffkonzentration mit Hilfe des durch die erzeugten Sauerstoffionen
entstehenden Stroms gemessen wird.
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Der über die Überwachungszelle 503 und
die Sensorzelle 504 fließende Strom ist jedoch sehr schwach
und liegt üblicherweise
unter 10 μA.
Der über
den Wärmegenerator 561 oder
die Heizelement-Zuleitung des Heizelements 506 fließende Strom
nimmt dagegen so hohe Werte wie 10 A oder weniger an.
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Bei den meisten Gassensorelementen
ist zwischen dem Heizelement 506 und den Elektroden der
Sensorzelle 504 oder der Überwachungszelle 503 ein
Isoliermaterial oder dergleichen zur Vergrößerung des elektrischen Widerstands
eines sich zwischen dem Heizelement 506 und der Sensorzelle 504 oder
der Überwachungszelle 503 bildenden elektrischen
Leitungsweges bzw. Strompfades angeordnet (bei der Anordnung gemäß 27 kann das Distanzstück 514 oder 512 aus
einem Isoliermaterial bestehen). Eine Verringerung des Leckstroms
zwischen dem Heizelement 506 und der Sensorzelle
504 oder Überwachungszelle 503 auf
den Wert 0 ist jedoch mit Schwierigkeiten verbunden.
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Außerdem kann die Auswirkung
eines auch nur geringen Leckstromes auch auf Grund der Tatsache
nicht ignoriert werden, dass der über die Sensorzelle 504 oder
die Überwachungszelle 503 fließende Sauerstoffionenstrom – wie vorstehend
beschrieben – sehr
schwach ist, sodass ein Leckstrom zu einer erheblichen Verschlechterung
der Messgenauigkeit des Gassensorelements führen kann.
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Unter Berücksichtigung der vorstehend
beschriebenen Probleme des Standes der Technik liegt der Erfindung
daher die Aufgabe zu Grunde, ein Mehrschicht-Gassensorelement anzugeben,
das eine von Leckströmen
weitgehend unbeeinträchtigte hohe
Messgenauigkeit aufweist, wobei diese hohe Messgenauigkeit insbesondere
gegenüber
dem vom Heizelement hervorgerufenen Leckstrom weitgehend unempfindlich
sein soll.
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Diese Aufgabe wird mit den in den
Patentansprüchen
angegebenen Mitteln gelöst.
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Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst
ein Mehrschicht-Gassensorelement eine Messgaskammer, in die ein
Messgas unter einem vorgegebenen Diffusionswiderstand eingeführt wird, eine
Sauerstoff-Pumpzelle, bei der zwei Elektroden an Oberflächen einer
Sauerstoffionen leitenden Festelektrolytplatte derart angeordnet
sind, dass eine der beiden Elektroden der Messgaskammer gegenüberliegt
und bei Erregung der beiden Elektroden zur Einstellung einer Sauerstoffkonzentration
im Inneren der Messgaskammer Sauerstoff in die Messgaskammer eingeführt oder
Sauerstoff aus der Messgaskammer abgeführt wird, eine Sensorzelle,
bei der zwei Elektroden an Oberflächen einer Sauerstoffionen leitenden
Festelektrolytplatte derart angeordnet sind, dass eine der beiden
Elektroden der Messgaskammer gegenüberliegt und zur Ermittlung
einer spezifischen Gaskonzentration im Inneren der Messgaskammer auf
der Basis eines zwischen den beiden Elektroden auftretenden Sauerstoffionenstroms
dient, und ein Heizelement zur Erwärmung der Sauerstoff-Pumpzelle
und der Sensorzelle auf eine Aktivierungstemperatur, das einen Wärmegenerator
zur Erzeugung von Wärme
bei Erregung, einen an der Außenseite des
Mehrschicht-Gassensorelements angeordneten Heizelement-Anschluss,
und eine Heizelement-Zuleitung
zur Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen dem Wärmegenerator
und dem Heizelement-Anschluss aufweist, wobei bei einem elektrischen
Widerstandswert RH des Wärmegenerators und
einem elektrischen Widerstandswert RL der Heizelement-Zuleitung
die Widerstandswerte RH und RL derart festgelegt sind, dass die
Bedingung 1,5 ≤ RH/RL
erfüllt
ist.
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Nachstehend wird auf die vorteilhaften
Eigenschaften der Erfindung näher
eingegangen.
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Bei dem erfindungsgemäßen Mehrschicht-Gassensorelement
ist die Beziehung 1,5 ≤ RH/RL
zwischen dem elektrischen Widerstandswert RH des Wärmegenerators
und dem elektrischen Widerstandswert RL der Heizelement-Zuleitung
gegeben. Bei Stromzufuhr erzeugen der Wärmegenerator und die Heizelement-Zuleitung
jeweils Wärme
entsprechend ihrem elektrischen Widerstandswert. Wenn davon ausgegangen
wird, dass der elektrische Widerstandswert des Wärmegenerators im Vergleich zu
demjenigen der Heizelement-Zuleitung relativ gering ist, ergibt
sich, dass von der Heizelement-Zuleitung eine relativ hohe Wärmemenge
erzeugt wird.
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Weiterhin fällt im allgemeinen bei einem
keramischen Material, wie Aluminiumoxid oder Zirkondioxid, dessen elektrischer
Widerstandswert bei einem Temperaturanstieg ab, was das Fließen eines Stroms
erleichtert. Aus diesem Grund zeigt ein Bereich, dessen elektrischer
Widerstandswert auf Grund einer Erwärmung durch die Heizelement-Zuleitung
abfällt,
die Tendenz, einen Leckstrompfad zu bilden.
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Erfindungsgemäß wird der elektrische Widerstandswert
der Heizelement-Zuleitung derart eingestellt, dass er in Bezug auf
den elektrischen Widerstandswert des Wärmegenerators unter RH/1,5
liegt, um die von der Heizelement-Zuleitung erzeugte Wärmemenge
zu verringern und damit die Temperatur in der Nähe der Heizelement-Zuleitung
herabzusetzen, wodurch sich der Bereich verkleinert, der eine Tendenz
zur Bildung eines Leckstrompfades zeigt, sodass auf diese Weise
das Auftreten eines Leckstroms unterdrückt und die Beeinflussung der
Sensorzelle durch den Leckstrom verringert werden kann.
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Erfindungsgemäß wird somit ein Mehrschicht-Gassensorelement
erhalten, das eine von Leckströmen
weitgehend unbeeinträchtigte
hohe Messgenauigkeit aufweist.
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Bei dem erfindungsgemäßen Mehrschicht-Gassensorelement
sind ein Wärmegenerator und
eine Heizelement-Zuleitung in Form eines dünnen Leiterschichtmusters auf
einem Substrat ausgebildet (siehe z.B. 3).
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Bei diesem Mehrschicht-Gassensorelement erzeugt
der Wärmegenerator
bei Erregung grundsätzlich
eine große
Wärmemenge,
um eine Sauerstoff-Pumpzelle, eine Sensorzelle, eine Sauerstoff-Überwachungszelle,
andere Festelektrolytplatten, deren Betriebszustand temperaturabhängig ist, sowie
verschiedene elektrochemische Zellen mit jeweils zwei Elektroden
(z.B. eine zweite Pumpzelle gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel)
auf eine Aktivierungstemperatur zu erwärmen, bei der sie betrieben
werden können,
oder um die Aktivierungstemperatur aufrecht zu erhalten.
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Darüber hinaus ist der Wärmegenerator
in der in den 3 bis 6 veranschaulichten Weise
derart ausgestaltet, dass er leichter Wärme erzeugt und abgibt als
die Heizelement-Zuleitung.
Die Heizelement-Zuleitung bzw. Heizelement-Leiterbahn weist hierbei eine große Breite
auf, um auf diese Weise einen leichten Stromfluss zu gewährleisten.
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Bei dem erfindungsgemäßen Mehrschicht-Gassensorelement
wird vorzugsweise der obere Grenzwert von RH/RL auf 10 eingestellt.
Wenn dieser Wert überschritten
wird, nimmt der elektrische Gesamtwiderstand des Wärmegenerators
und der Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) einen zu hohen Wert an,
sodass die Möglichkeit
besteht, dass die anzulegende Spannung zu hoch wird. Vorzugsweise
gilt daher 2 ≤ RH/RL ≤ 5.
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Das erfindungsgemäße Mehrschicht-Gassensorelement
ist bei einem NOx-Sensorelement, einem CO-Sensorelement und/oder
einem HC-Sensorelement mit zwei oder mehr Zellen verwendbar.
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Vorzugsweise bestehen der Wärmegenerator
und die Heizelement-Zuleitung bzw. -Leiterbahn aus Materialien mit
unterschiedlichen elektrischen Widerstandswerten. Dies ermöglicht eine
einfache Einstellung der elektrischen Widerstandswerte des Wärmegenerators
und der Heizelement-Zuleitung bzw.
-Leiterbahn.
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Wenn der elektrische Widerstandswert
durch Änderung
des verwendeten Materials verändert
werden soll, bestehen der Wärmegenerator
und die Heizelement-Zuleitung vorzugsweise aus einem metallkeramischen
Verbundwerkstoff, der Pt enthaltende Metallpartikel und Aluminiumoxid
enthaltende Keramikpartikel aufweist, wobei der Anteil der Keramikpartikel
in dem den Wärmegenerator
bildenden metallkeramischen Verbundwerkstoff größer als der Anteil der Keramikpartikel
in dem die Heizelement-Zuleitung bildenden metallkeramischen Verbundwerkstoff ist.
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Die metallischen Partikel bestehen
aus einem elektrischen Leiter, während
die keramischen Partikel aus einem Isoliermaterial bestehen, sodass bei
Herstellung eines Gemisches beider Partikel mit einem geeigneten
jeweiligen Anteil der Wärmegenerator
und die Heizelement-Zuleitung oder -Leiterbahn auf einfache Weise
mit vorgegebenen elektrischen Widerstandswerten versehen werden
können.
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Außerdem besteht der Körper des
Heizelements im allgemeinen aus Aluminiumoxid, sodass bei Verwendung
des gleichen Materials bei dem Wärmegenerator
oder der Heizelement-Zuleitung
oder -Leiterbahn eine bessere Verbindung zwischen ihnen erhalten
werden kann, sodass sich Störungen
wie Rissbildung, Abblättern
und dergleichen verringern.
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Vorzugsweise wird der Anteil der
keramischen Partikel des metallkeramischen Verbundwerkstoffs (Cermet-Material)
für den
Wärmegenerator
auf 5 bis 15 Gew.-% festgelegt. Wenn der Anteil der keramischen
Partikel unter 5 Gew.-% abfällt,
können sich
die Verbindungseigenschaften mit dem Körper des Heizelements verschlechtern,
während
bei einem über
15 Gew.-% liegenden Anteil der keramischen Partikel auf Grund der
häufigen
Ausgestaltung des Wärmegenerators
mit einer geringen Breite Unterbrechungen auftreten können.
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In Bezug auf die Pt enthaltenden
metallischen Partikel kann ein nur Pt-Partikel enthaltendes Pulver
oder aber auch ein Pulver aus einer Mischung von Pt und Rh (Rhodium)
in Betracht gezogen werden.
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Weiterhin können für die Aluminiumoxid enthaltenden
keramischen Partikel aus einem Aluminiumoxidpulver bestehende keramische
Partikel oder keramische Partikel in Betracht gezogen werden, die aus
dem Pulver eines Gemischs aus Aluminiumoxid und Zirkondioxid bestehen.
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Vorzugsweise ist die Dicke des Wärmegenerators
geringer als die Dicke der Heizelement-Zuleitung bzw. -Leiterbahn.
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Hierdurch lassen sich auf einfache
Weise ein Wärmegenerator
und eine Heizelement-Zuleitung bzw. -Leiterbahn herstellen, die
jeweils einen gewünschten
elektrischen Widerstandswert aufweisen. Außerdem werden der Wärmegenerator
und die Heizelement-Zuleitung bzw. -Leiterbahn aus dem gleichen
metallkeramischen Verbundwerkstoff (Cermet-Material) hergestellt,
was ihre Herstellung vereinfacht.
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Vorzugsweise beträgt die Dicke des Wärmegenerators
20 bis 70 μm.
Bei einer unter 20 μm
liegenden Dicke besteht die Möglichkeit,
dass Unterbrechungen auftreten oder dass der elektrische Widerstandswert übermäßig ansteigt,
sodass eine übermäßig hohe
Spannung angelegt werden müsste. Wenn
dagegen die Dicke 70 μm übersteigt,
kann die gleichmäßige Ausbildung
seines Musters mit Schwierigkeiten verbunden sein.
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Außerdem umfasst das Gassensorelement vorzugsweise
eine Sauerstoff-Überwachungszelle, bei
der zwei Elektroden an der Oberfläche einer Sauerstoffionen leitenden
Festelektrolytplatte derart angeordnet sind, dass eine der beiden
Elektroden der Messgaskammer gegenüberliegt und zur Ermittlung einer
Sauerstoffkonzentration im Inneren der Messgaskammer auf der Basis
eines zwischen den beiden Elektroden auftretenden Stroms oder einer
zwischen den beiden Elektroden auftretenden Quellenspannung dient.
Hierdurch wird eine Überwachung
der Sauerstoffkonzentration in der Messgaskammer ermöglicht.
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Außerdem umfasst das Mehrschicht-Gassensorelement
zusätzlich
zu einer Anordnung, bei der z.B. der Betrieb der Sauerstoff-Pumpzelle
dahingehend gesteuert wird, dass die Sauerstoffkonzentration in
der Messgaskammer in einen vorgegebenen Bereich fällt, eine
weitere Anordnung, durch die ein zwischen zwei Elektroden einer
Sensorzelle fließender
Sauerstoffionenstrom genauer einer zu messenden spezifischen Gaskonzentration
entspricht.
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In diesem Zusammenhang dient die
zur Messung einer Sauerstoffkonzentration auf der Basis eines Stromwertes
ausgestaltete Sauerstoff-Überwachungszelle
als Sauerstoffsensor des Grenzstromtyps, während die zur Messung einer
Sauerstoffkonzentration auf der Basis einer Quellenspannung (EMK)
ausgestaltete Sauerstoff-Überwachungszelle als
Sauerstoffsensor der eine Quellenspannung (EMK) in Abhängigkeit
von einer Sauerstoffkonzentration erzeugenden Art dient (siehe 1).
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Gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung umfasst ein Gassensorelement ein Heizelement, mit
einem Heizelementsubstrat, einem auf dem Heizelementsubstrat angeordneten
Wärmegenerator,
der bei Erregung Wärme
erzeugt, und einem Heizelement-Anschluss, der über eine Heizelement-Zuleitung
mit dem Wärmegenerator
elektrisch verbunden ist, ein Distanzstück zur Bildung einer Messgaskammer,
in die ein Messgas aus dem Außenbereich
eingeführt
wird, ein Distanzstück
zur Bildung einer Referenzgaskammer, in die ein Referenzgas eingeführt wird,
und eine Festelektrolytplatte mit einer zwei Elektroden aufweisenden
elektrochemischen Zelle zur Ermittlung einer spezifischen Gaskonzentration
auf der Basis eines zwischen den beiden Elektroden fließenden und
von Sauerstoffionen stammenden winzigen Stroms, wobei das Heizelement,
die Distanzstücke
und die Festelektrolytplatte in Form einer Mehrschichtanordnung
aufgebaut sind, und ein Leckstrom-Leitungsweg in der Mitte eines elektrischen
Weges zwischen dem Heizelement und der elektrochemischen Zelle zur
Führung
eines Leckstroms von dem Heizelement zu einem anderen Bereich als
der elektrochemischen Zelle vorgesehen ist.
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Bei diesem erfindungsgemäßen Gassensorelement
ist somit ein Leckstrom-Leitungsweg an einer Stelle ausgebildet,
die als Weg für
einen Leckstrom zwischen dem Heizelement und der elektrochemischen
Zelle dienen kann, d.h., in der Mitte eines zwischen ihnen liegenden
elektrischen Leitungsweges. Der Leckstrom wird somit über den
Leckstrom-Leitungsweg abgeführt,
ohne die elektrochemische Zelle zu erreichen.
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Hierbei wird der elektrische Leitungsweg
in einem die Festelektrolytplatte umfassenden Festkörperbereich
zwischen dem Heizelement und der elektrochemischen Zelle gebildet.
Auch wenn zwischen dem Heizelement und der elektrochemischen Zelle ein
Isoliermaterial wie im Falle eines nachstehend noch näher beschriebenen
fünften
Ausführungsbeispiels
der Erfindung vorhanden ist, kann in diesem Isoliermaterialabschnitt
ein winziger Leckstrom fließen,
sodass auch dieser Isoliermaterialabschnitt als elektrischer Leitungsweg
dienen kann.
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Auf diese Weise kann ein Gassensorelement mit
einer vom Leckstrom des Heizelements weitgehend unbeeinträchtigten
Messgenauigkeit erhalten werden.
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Erfindungsgemäß stellt die elektrochemische
Zelle eine Zelle dar, bei der der Betrag eines zwischen den Elektroden
fließenden
Sauerstoffionenstroms unter 10 μA
liegt. Bei einem zur Messung von NOx, der Sauerstoffkonzentration
und des λ-Bereichs
oder -Punktes dienenden Gassensorelement gemäß einem nachstehend noch näher beschriebenen
fünften
Ausführungsbeispiel
entsprechen eine Sensorzelle zur Messung der NOx-Konzentration eines
Messgases, eine Überwachungszelle
zur Überwachung
der Sauerstoffkonzentration des Messgases und eine λ-Zelle zur
Ermittlung des λ-Punktes
unter Verwendung eines im Außenbereich
des Gassensorelements befindlichen Messgases der "elektrochemischen
Zelle zur Ermittlung einer spezifischen Gaskonzentration in der
Messgaskammer auf der Basis eines von Sauerstoffionen stammenden
und zwischen den beiden Elektroden fließenden winzigen Stroms".
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Darüber hinaus kann die Erfindung
jedoch auch zusätzlich
zu der Messung der NOx-Konzentration bei einem zur Messung einer
HC-Konzentration oder einer CO-Konzentration dienenden Gassensorelement
Verwendung finden. In diesem Falle entspricht die Sensorzelle zur
Messung der HC-Konzentration
oder der CO-Konzentration der "elektrochemischen
Zelle zur Ermittlung einer spezifischen Gaskonzentration in der
Messgaskammer auf der Basis eines von Sauerstoffionen stammenden
und zwischen den beiden Elektroden fließenden winzigen Stroms".
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Weiterhin fällt auch eine Sauerstoff-Sensorzelle
für die
Messung der Sauerstoffkonzentration eines Messgases bei einem zur
Messung einer Sauerstoffkonzentration dienenden Gassensorelement
unter den erfindungsgemäßen Begriff
einer elektrochemischen Zelle.
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Diese Sauerstoff-Sensorzelle umfasst
jeweils einer Messgaskammer und einer Referenzgaskammer gegenüberliegende
Elektroden und lässt sich
in eine zur Messung einer Sauerstoffkonzentration auf der Basis
einer zwischen den beiden Elektroden auftretenden Quellenspannung
(EMK) ausgestaltete Zelle und eine zur Messung der Sauerstoffkonzentration
auf der Basis eines bei Anlegen einer Spannung an die beiden Elektroden
auftretenden Grenzstroms ausgestaltete Zelle unterteilen.
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Wenn ferner der vorstehend beschriebene Leckstrom-Leitungsweg derart
ausgebildet wird, dass er teilweise einen elektrischen Leitungsweg überdeckt,
also z.B. einen den elektrischen Leitungsweg bildenden Abschnitt
kreuzt, lässt
sich ebenfalls die erfindungsgemäße Wirkung
erzielen.
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Darüber hinaus kann der Leckstrom
besser in den Bereich des Leckstrom-Leitungsweges abgeführt werden,
wenn der Leckstrom-Leitungsweg elektrisch an Masse gelegt wird.
Weiterhin besteht der Leckstrom-Leitungsweg vorzugsweise aus einem Material
mit einem kleineren elektrischen Widerstandswert als der Widerstandswert
des elektrischen Leitungsweges, über
den der Leckstrom fließt,
und wird aus einem qualitativ hochwertigen elektrischen Leiter hergestellt.
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Ferner umfasst das vorstehend beschriebene
Gassensorelement vorzugsweise eine Pumpzelle zum Pumpen von Sauerstoff
in Bezug auf die Messgaskammer, die aus einer Pumpzellen-Festelektrolytplatte
und zwei, an der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
angeordneten Pumpelektroden besteht, wobei die Pumpzellen-Festelektrolytplatte
mit den beiden Pumpelektroden elektrisch verbundene Pumpleitungen
aufweist, die mit an der Außenseite
des Gassensorelements vorgesehenen Anschlüssen elektrisch verbunden sind,
und der Leckstrom-Leitungsweg unter Verwendung der Pumpleitungen
hergestellt wird.
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Der über die Pumpzelle fließende Strom
liegt unter 10 mA (in der Größenordnung
von mA), wobei das Fließen
eines Leckstroms vernachlässigbar
ist. Außerdem
besteht die Funktion der Pumpzelle darin, Sauerstoff in die Messgaskammer
einzuführen
oder aus der Messgaskammer abzuführen,
um auf diese Weise die Sauerstoffkonzentration in der Messgaskammer
auf einen vorgegebenen Wert einzustellen. Eine weitere Funktion
der Pumpzelle besteht darin, Sauerstoff aus der Messgaskammer derart
abzuführen,
dass der Sauerstoffgehalt höchstens
auf den Wert 0 abfällt.
Die Messgenauigkeit des Gassensorelements hängt somit kaum von dem Betrag
des über die
Pumpzelle fließenden
Stroms ab.
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Selbst wenn die Pump-Leiterbahnen
auch als Leckstrom-Leitungsweg
dienen, wird aus diesem Grund die Wirkungsweise der Pumpzelle nicht
beeinträchtigt,
sodass minimale Spezifikationsänderungen in
Bezug auf den üblichen
Aufbau akzeptabel sind, wodurch sich die Anzahl der Bauteile im
Vergleich zu dem Fall der Verwendung separater Bauteile in entsprechendem
Umfang verringern lässt.
Dies erweist sich in Bezug auf die Herstellungskosten oder dergleichen
als vorteilhaft.
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Hierbei werden die Pump-Leiterbahnen
als Leitungswege zur Herstellung von Verbindungen zwischen den Pumpelektroden
der Pumpzelle und den an der Außenseite
des Gassensorelements für
die Verbindung mit einer Stromquelle zur Ansteuerung der Pumpzelle
und anderen Zellen vorgesehenen Anschlüssen verwendet.
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Vorzugsweise sind das Heizelement,
das Referenzgaskammer-Distanzstück, die
Pumpzellen-Festelektrolytplatte und das Messgaskammer-Distanzstück in Form
einer aneinander grenzenden Anordnung aufgebaut, wobei eine der
Pumpleitungen in einer ersten Grenzfläche zwischen einer Außenfläche des
Gassensorelements und einer Innenfläche der Referenzgaskammer sowie
zwischen der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
und dem Referenzgaskammer-Distanzstück angeordnet ist, und die
andere Pumpleitung in einer zweiten Grenzfläche zwischen der anderen Außenfläche des
Gassensorelements und einer Innenfläche der Messgaskammer sowie
zwischen der Pumpzellen-Festelektrolytplatte und dem Messgaskammer-Distanzstück angeordnet ist.
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Wenn die Distanzstücke und
die Pumpzellen-Festelektrolytplatte
in der vorstehend beschriebenen Reihenfolge angeordnet sind, tritt
ein Leckstrom vom Heizelement durch das Referenzgaskammer-Distanzstück, die
Pumpzellen-Festelektrolytplatte und das Messgaskammer-Distanzstück in der
Anordnungsrichtung hindurch und erreicht sodann die Festelektrolytplatte
der elektrochemischen Zelle.
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Die erste und die zweite Grenzfläche sind daher
derart angeordnet, dass sie den elektrischen Leitungsweg zwischen
dem Heizelement und der elektrochemischen Zelle kreuzen. Wenn die Pump-Leiterbahnen
an der ersten und der zweiten Grenzfläche angeordnet sind, fließt der Leckstrom
zu den Pump-Leiterbahnen, wodurch verhindert wird, dass der Leckstrom
die elektrochemische Zelle erreicht.
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Weiterhin sind bei einer minimalen
Breite A der ersten Grenzfläche
entlang einer senkrecht zur Längsrichtung
des Gassensorelements verlaufenden Querrichtung, einer maximalen
Breite a der in der ersten Grenzfläche entlang dieser Querrichtung
angeordneten Pumpleitung, einer minimalen Breite C der zweiten Grenzfläche entlang
dieser Querrichtung und einer maximalen Breite c der in der zweiten Grenzfläche entlang
dieser Querrichtung angeordneten Pumpleitung diese Größen vorzugsweise
derart festgelegt, dass 0,1 ≤ a/A,
0,1 ≤ c/C
gilt.
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Auf diese Weise kann eine effektivere
Führung
des Leckstroms durch die Pump-Leiterbahnen erzielt werden.
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Wenn a/A und c/C unter 0,1 liegen,
kann die Abführung
des Leckstroms mit Schwierigkeiten verbunden sein, da sie dann zu
dünn werden.
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Vorzugsweise werden die oberen Grenzwerte
von a/A und c/C auf 0,99 festgelegt. Wenn diese oberen Grenzwerte überschritten
werden, gelangt das Messgas aus dem Außenbereich des Gassensorelements
in die als Stromweg dienende Messgaskammer, sodass eine unzureichende
Pumpwirkung auftreten kann, weil z.B. die ausreichende Abführung des
ein (die Messung einer spezifischen Gaskonzentration in der Sensorzelle
behinderndes) Störgas
darstellenden Sauerstoffs durch Verwendung der Pumpzelle mit Schwierigkeiten
verbunden ist. Außerdem kann
die zu messende Konzentration des spezifisches Gases in der Sensorzelle
schwanken. Darüber hinaus
kann eine Rissbildung oder ein Abblättern an der ersten Grenzfläche oder
der zweiten Grenzfläche auftreten.
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Weiterhin sind die Pump-Leiterbahnen
vorzugsweise eingebettet, damit verhindert wird, dass sie an der
Außenseite
des Gassensorelements mit einem Messgas in Berührung kommen.
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Außerdem umfasst das vorstehend
beschriebene Gassensorelement eine Pumpzelle zum Pumpen von Sauerstoff
in Bezug auf die Messgaskammer, die eine Pumpzellen-Festelektrolytplatte und
zwei, an der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
angeordnete Pumpelektroden aufweist, wobei die Pumpelektroden derart
ausgestaltet sind, dass sie eine Elektroden-Vorsprungsebene bedecken,
die durch Verlängerung
von zwei Elektroden für
die elektrochemische Zelle auf die Pumpzellen-Festelektrolytplatte gebildet
wird, und der Leckstrom-Leitungsweg unter Verwendung der Pumpelektroden
hergestellt wird.
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Wenn der Verlauf der Pumpelektroden
in dieser Form ausgebildet wird, kann eine bestimmte Positionsbeziehung
der den Leckstrom-Leitungsweg kreuzenden Pumpelektroden erhalten
werden.
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Üblicherweise
liegt der über
die Pumpzelle fließende
Strom unter 10 mA (in der Größenordnung von
mA), wobei das Fließen
eines Leckstroms vernachlässigbar
ist. Ferner besteht die Funktion der Pumpzelle darin, Sauerstoff
in die Messgaskammer einzuführen
oder aus der Messgaskammer abzuführen,
um auf diese Weise die Sauerstoffkonzentration in der Messgaskammer
auf einen vorgegebenen Wert einzustellen. Darüber hinaus besteht ihre Funktion
darin, Sauerstoff aus der Messgaskammer derart abzuführen, dass
der Sauerstoffanteil höchstens
auf 0 abfällt.
Die Messgenauigkeit des Gassensorelements hängt somit kaum von dem Betrag
des über die
Pumpzelle fließenden
Stroms ab.
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Selbst wenn die Pumpelektroden auch
als Leckstrom-Leitungsweg
dienen, wird aus diesem Grund die Wirkungsweise der Pumpzelle nicht
beeinträchtigt,
sodass minimale Spezifikationsänderungen in
Bezug auf den üblichen
Aufbau akzeptabel sind, wodurch sich die Anzahl von Bauteilen im Vergleich zu
dem Fall der Verwendung separater Bauteile in entsprechendem Umfang
verringert. Dies erweist sich in Bezug auf die Herstellungskosten
oder dergleichen als vorteilhaft.
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Wenn hierbei zumindest eine der beiden Pumpelektroden
in der vorstehend beschriebenen Weise aufgebaut ist, lassen sich
bereits die erfindungsgemäßen Vorteile
erzielen.
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Außerdem wird vorzugsweise der
Leckstrom-Leitungsweg unter Verwendung einer auf dem Heizelement
angeordneten leitenden Schicht hergestellt, wobei zwischen der leitenden
Schicht und dem Heizelement eine Isolierplatte angeordnet ist.
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Auf diese Weise kreuzt die leitende
Schicht den elektrischen Leitungsweg zwischen dem Heizelement und
der elektrochemischen Zelle, sodass der Leckstrom über die
leitende Schicht fließt,
ohne die elektrochemische Zelle zu erreichen. Somit ist gewährleistet,
dass die erfindungsgemäß angestrebte Wirkung
zuverlässig
erzielt wird.
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Weiterhin sind bei einer Breite B
des Gassensorelements entlang einer senkrecht zur Längsrichtung
des Gassensorelements verlaufenden Querrichtung und einer Breite
b der leitenden Schicht diese Größen vorzugsweise
derart festgelegt, dass 0,5 ≤ b/B
gilt.
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Auf diese Weise wird ein zuverlässigeres Fließen des
Leckstroms über
die leitende Schicht erzielt.
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Wenn b/B unter 0,1 liegt, wird die
Breite der leitenden Schicht zu gering, was dazu führen kann, dass
das Fließen
des Leckstroms erschwert wird.
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Weiterhin ist der obere Grenzwert
für b/B
auf 0,99 festgelegt. Wenn dieser Wert überschritten wird, kann im
Bereich der leitenden Schicht eine Rissbildung oder ein Abblättern des
Gassensorelements auftreten. Hierbei stellen die Werte b und B Mittelwerte
dar.
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Außerdem besteht vorzugsweise
der Leckstrom-Leitungsweg aus einem Material, das ein Edelmetall
und/oder einen metallkeramischen Verbundwerkstoff aus einem Edelmetall
und einem keramischen Werkstoff enthält.
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Auf diese Weise kann ein von einem
qualitativ hochwertigen elektrischen Leiter gebildeter Leckstrom-Leitungsweg
erhalten werden, der das Fließen des
Leckstroms erleichtert.
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Für
das vorstehend genannte Edelmetall können Pt, Au, Rh und Pd in Betracht
gezogen werden, während
für das
keramische Material Aluminiumoxid, Zirkondioxid und dergleichen
verwendbar sind.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand
bevorzugter Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
-
1A eine
Längsschnittansicht
eines Mehrschicht-Gassensorelements
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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1B eine
Querschnittsansicht entlang der durch Pfeile gekennzeichneten Linie
A-A gemäß 1A,
-
2 eine
perspektivische auseinandergezogene Darstellung des Mehrschicht-Gassensorelements
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel,
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3 eine
Querschnitts-Draufsicht entlang der durch Pfeile gekennzeichneten
Linie B-B gemäß 1, die eine erste Konfiguration eines
Wärmegenerators
und einer Heizelement-Zuleitung bzw. -Leiterbahn bei einem Heizelement
des ersten Ausführungsbeispiels
veranschaulicht,
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4 eine
Draufsicht einer zweiten Konfiguration des Wärmegenerators und der Heizelement-Zuleitung
bzw. -Leiterbahn gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
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5 eine
Draufsicht einer dritten Konfiguration des Wärmegenerators und der Heizelement-Zuleitung
bzw. -Leiterbahn gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
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6 eine
Draufsicht einer vierten Konfiguration des Wärmegenerators und der Heizelement-Zuleitung
bzw. -Leiterbahn gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
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7 eine
grafische Darstellung der Beziehung zwischen PH/RL und einem Messfehler
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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8A eine
Längsschnittansicht
eines Mehrschicht-Gassensorelements
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das für
eine Steuerung auf der Basis einer an eine Sauerstoff-Pumpzelle
angelegten Spannung und eines über
die Sauerstoff-Pumpzelle fließenden
Stroms ausgestaltet ist,
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8B eine
Querschnittsansicht entlang der durch Pfeile gekennzeichneten Linie
C-C gemäß 8A,
-
9 eine
Längsschnittansicht
eines Mehrschicht-Gassensorelements
mit einer ersten und einer zweiten Sauerstoff-Pumpzelle gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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10 eine
Längsschnittansicht
eines wesentlichen Bereichs eines Gassensorelements gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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11 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie A-A gemäß 10,
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12 eine
schematische Darstellung zur Veranschaulichung der Abmessungen bzw.
Breite von Pump-Leiterbahnen
und der Abmessungen bzw. Breite einer ersten und einer zweiten Grenzfläche gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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13A eine
Draufsicht der Diffusionswiderstandsschichtseite des Gassensorelements
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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13B eine
Seitenansicht des Gassensorelements gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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13C eine
Draufsicht der Heizelementseite des Gassensorelements gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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14A eine
Draufsicht der Diffusionswiderstandsschicht und eines Distanzstücks gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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14B eine
Draufsicht der Vorderseite einer Pumpzellen-Festelektrolytplatte
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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14C eine
Draufsicht der Rückseite
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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14D eine
Draufsicht eines Distanzstücks
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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15A eine
Draufsicht der Vorderseite einer Pumpzellen-Festelektrolytplatte
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
-
15B eine
Draufsicht der Rückseite
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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15C eine
Draufsicht eines Distanzstücks
gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
-
15D eine
Draufsicht eines Heizelementsubstrats gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
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16 eine
grafische Darstellung der Temperaturabhängigkeit eines Offsetstroms
bei dem fünften
Ausführungsbeispiel
und einem Ausführungsbeispiel
des Standes der Technik,
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17 eine
Längsschnittansicht
des wesentlichen Bereichs eines Gassensorelements gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das Pumpelektroden aufweist, die sich bis zu der
Position einer Sensorzelle und einer Überwachungszelle erstrecken,
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18 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie B-B gemäß 17,
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19 eine
Querschnittsansicht eines wesentlichen Bereichs eines Gassensorelements
mit einer leitenden Schicht gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel,
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20 die
Anordnung von Elektroden auf einer Pumpzellen-Festelektrolytplatte
bei einem siebten Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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21 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie C-C gemäß 20,
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22 die
Beziehung zwischen der Breite einer leitenden Schicht und der Breite
eines Elements gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel,
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23 eine
Längsschnittansicht
eines Gassensorelements gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel,
bei dem eine leitende Schicht elektrisch über ein leitendes Durchgangsloch
mit einem Anschluss verbunden ist,
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24 eine
Querschnittsansicht eines Gassensorelements gemäß einem achten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem eine Überwachungszelle
und eine Sensorzelle in Längsrichtung
angeordnet sind,
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25 eine
Querschnittsansicht eines wesentlichen Bereichs eines Gassensorelements
gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem ein Wärmegenerator
mit einem Isoliermaterial bedeckt ist,
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26 eine
Querschnittsansicht eines Mehrschicht-Gassensorelements des Standes der Technik,
-
27 eine
Querschnittsansicht eines Gassensorelements mit einem üblichen
Aufbau,
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28A eine
Draufsicht der Vorderseite einer Pumpzellen-Festelektrolytplatte
bei einem bekannten Gassensorelement, und
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28B eine
Draufsicht der Rückseite
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte
bei dem bekannten Gassensorelement.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend wird ein Mehrschicht-Gassensorelement
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher
beschrieben. Wie in den 1A, 1B und 2 veranschaulicht ist, besteht bei diesem
Ausführungsbeispiel
ein allgemein mit der Bezugszahl 1 bezeichnetes Mehrschicht-Gassensorelement
aus einer ersten Messgaskammer 11 und einer zweiten Messgaskammer 12,
in die ein Messgas unter Einbeziehung eines vorgegebenen Diffusionswiderstands
eingeführt
wird, einer Sauerstoff-Pumpzelle 2, bei der zwei Elektroden 21 und 22 an
den Oberflächen
einer Sauerstoffionen leitenden Festelektrolytplatte 16 derart
angeordnet sind, dass eine Elektrode 21 der ersten Messgaskammer 11 gegenüberliegt und
bei Erregung der beiden Elektroden 21 und 22 Sauerstoff
in die erste Messgaskammer 11 eingeführt oder aus der ersten Messgaskammer 11 abgeführt wird,
um die Sauerstoffkonzentration im Inneren der ersten Messgaskammer 11 einzustellen,
einer Sensorzelle 4, bei der zwei Elektroden 41 und 42 an
den Oberflächen
einer Sauerstoffionen leitenden Festelektrolytplatte 14 derart
angeordnet sind, dass eine Elektrode 42 der zweiten Messgaskammer 12 gegenüberliegt
und zur Ermittlung einer spezifischen Gaskonzentration (NOx bei
diesem Ausführungsbeispiel)
im Inneren der zweiten Messgaskammer 12 auf der Basis eines
zwischen den beiden Elektroden 41 und 42 auftretenden
Sauerstoffionenstroms dient, und einem Heizelement 19 zur
Erwärmung
der Sauerstoff-Pumpzelle 2 und der Sensorzelle 4 auf
eine Aktivierungstemperatur.
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Das Heizelement 19 umfasst
einen Wärmegenerator
(Heizeinrichtung) 191, der bei Erregung Wärme erzeugt,
einen an der Außenseite
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 angeordneten Heizelementanschluss
(90) und eine Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) 192,
die die elektrische Verbindung zwischen dem Wärmegenerator 191 und
dem Heizelementanschluss 190 herstellt.
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Wenn der elektrische Widerstandswert
des Wärmegenerators 191 mit
RH und der elektrische Widerstandswert der Heizelement-Zuleitung
(Leiterbahn) 192 mit RL bezeichnet werden, ist die Beziehung
1,5 ≤ RH/RL
gegeben.
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Nachstehend wird das Mehrschicht-Gassensorelement 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
im einzelnen beschrieben.
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Wie den 1A, 1B und 2 zu entnehmen ist, sind
bei dem Mehrschicht-Gassensorelement 1 aufeinanderfolgend
die blattartige Festelektrolytplatte 16, eine blattartige
Festelektrolytplatte 14 zur Bildung einer Sauerstoff-Überwachungszelle 3,
die Sensorzelle 4, ein blattartiges Distanzstück 15 zur
Bildung der ersten Messgaskammer 11 und der zweiten Messgaskammer 12,
blattartige Distanzstücke 17, 133 und 132 zur
Bildung von Referenzgaskammern 121 und 122 sowie
das Heizelement 19 zur Erwärmung der Zellen 2, 3 und 4 in
Form einer Schichtanordnung vorgesehen.
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Die erste Messgaskammer 11 und
die zweite Messgaskammer 12 bestehen jeweils aus einer
inneren Kammer, in die ein zu messendes Gas aus dem Außenbereich
des Gassensorelements 1 eingeführt wird, wobei diese Kammern
in der in 2 dargestellten
Weise von zwei ausgestanzten Ausnehmungen 110 und 120 in
dem zwischen den Festelektrolytplatten 14 und 16 angeordneten
Distanzstück 15 gebildet
werden. Zwischen den ausgestanzten Ausnehmungen 110 und 120 ist
ein Reduzierbereich 102 ausgebildet, der eine geringere
Breite als die beiden Ausnehmungen 110 und 120 aufweist.
Durch diesen Reduzierbereich 102 wird die erste Messgaskammer 11 von
der Ausnehmung 110 und die zweite Messgaskammer 12 von
der Ausnehmung 120 gebildet, wobei die erste Messgaskammer 11 im
Bereich der Spitze (auf der linken Seite der 1A und 2)
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 angeordnet ist.
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Außerdem steht die erste Messgaskammer 11 mit
dem Außenbereich
des Gassensorelements 1 über ein Nadelloch 101 in
Verbindung, das durch die Festelektrolytplatte 14 hindurch
verläuft
und als Diffusionswiderstandselement dient.
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Der Durchmesser des Nadellochs 101 ist
in geeigneter Weise vorgegeben, sodass die Diffusionsgeschwindigkeit
des über
das Nadelloch 101 in die erste Messgaskammer 11 und
die zweite Messgaskammer 12 eingeführten Messgases einen vorgegebenen
Wert annimmt.
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Außerdem ist auf der Festelektrolytplatte 14 eine
poröse
Schutzschicht 131 aus porösem Aluminiumoxid oder dergleichen
ausgebildet, die die Öffnung des
Nadellochs 101 abdeckt. Hierdurch wird verhindert, dass
sich das Nadelloch 101 zusetzt und dass die im Inneren
der ersten Messgaskammer 11 und der zweiten Messgaskammer 12 angeordneten
Elektroden 21, 32 und 42 verunreinigt
werden.
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Die Referenzgaskammern 121 und 122 stellen
jeweils eine innere Kammer dar, in die Umgebungsluft als Gas mit
einer konstanten Referenz-Sauerstoffkonzentration eingeführt wird.
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Die Referenzgaskammer 121 wird
von einer ausgestanzten Ausnehmung 1210 in dem unter der Festelektrolytplatte 16 angeordneten
Distanzstück 17 gebildet,
während
die Referenzgaskammer 122 von einer ausgestanzten Ausnehmung 1220 in
dem unter der Festelektrolytplatte 14 angeordneten Distanzstück 133 gebildet
wird.
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Diese ausgestanzten Ausnehmungen 1210 und 1220 besitzen
jeweils einen in Längsrichtung
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 verlaufenden Durchgangskanal 1211 bzw. 1221,
sodass die Umgebungsluft über
diese Durchgangskanäle 1211 und 1221 eintreten
kann.
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Die Sauerstoff-Pumpzelle 2 besteht
aus der Festelektrolytplatte 16 und zwei einander gegenüberliegend
angeordneten Elektroden 21 und 22, zwischen denen
sich die Festelektrolytplatte 16 befindet.
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Von den beiden Elektroden 21 und 22 befindet
sich die Elektrode 21 in Berührung mit der Festelektrolytplatte 16 und
ist in Bezug auf die beiden Messgaskammern 11 und 12 in
der in der Gasströmungsrichtung
stromauf gelegenen ersten Messgaskammer 11 angeordnet,
während
die andere Elektrode 22 sich ebenfalls in Kontakt mit der
Festelektrolytplatte 16 befindet und in der Referenzgaskammer 121 angeordnet
ist.
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Die Sensorzelle 4 besteht
aus der Festelektrolytplatte 14 und zwei, einander gegenüber liegend angeordneten
Elektroden 41 und 42, zwischen denen sich die
Festelektrolytplatte 14 befindet.
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Von den beiden Elektroden 41 und 42 befindet
sich die eine Elektrode 42 in Berührung mit der Festelektrolytplatte 14 und
ist in Bezug auf die beiden Messgaskammern 11 und 12 gegenüber der
in der Gasströmungsrichtung
stromab gelegenen zweiten Messgaskammer 12 angeordnet,
während
die andere Elektrode 41 sich ebenfalls in Berührung mit
der Festelektrolytplatte 14 befindet und gegenüber der Referenzgaskammer 122 angeordnet
ist.
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Die Sauerstoff-Überwachungszelle 3 besteht aus
der Festelektrolytplatte 14 und zwei, einander gegenüber liegend
angeordneten Elektroden 31 und 32, zwischen denen
sich die Festelektrolytplatte 14 befindet.
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Von den beiden Elektroden 31 und 32 ist
die eine Elektrode 32 an der Festelektrolytplatte 14 angebracht
und in Bezug auf die beiden Messgaskammern 11 und 12 gegenüber der
in der Gasströmungsrichtung
stromab gelegenen zweiten Messgaskammer 12 angeordnet,
während
die andere Elektrode 31 ebenfalls an der Festelektrolytplatte 14 angeordnet ist
und der Referenzgaskammer 122 gegenüber liegt.
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Wie in 2 veranschaulicht
ist, sind außerdem
Elektroden-Zuleitungsabschnitte (Leiterbahnen) 211, 221, 311, 321, 411 und 421 in
integrierter Bauweise mit den vorstehend genannten Elektroden 21, 22, 31, 32, 41 und 42 ausgeführt, die
jeweils zum Ableiten elektrischer Signale oder zur Zuführung von elektrischer
Energie von einer Energiequelle dienen.
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Weiterhin sind vorzugsweise in anderen
Bereichen als der Elektrode 21 und den anderen Elektroden
auf den Festelektrolytplatten 14 und 16 insbesondere
in den Ausbildungsbereichen des Elektroden-Zuleitungsabschnitts 211 und
den anderen Elektroden-Zuleitungsabschnitten (nicht dargestellte)
Isolierschichten aus z.B. Aluminiumoxid zwischen den Festelektrolytplatten 14, 16 und
den Elektroden-Zuleitungsabschnitten 211, 321, 421 und
anderen ausgebildet.
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Ferner sind in der in 2 veranschaulichten Weise
die Elektroden 21, 22, 31, 32, 41 und 42 der
Zellen 2, 3 und 4 über die Zuleitungsabschnitte 211, 221, 311, 321, 411 und 421 und
in dem Distanzstück 17 und
anderen Distanzstücken
ausgebildete Durchgangslöcher 180 mit
externen Anschlusselementen 310, 320, 410, 420, 210 und 220 verbunden, die
freiliegend an der Außenseite
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 ausgebildet sind.
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Wenn die externen Anschlusselemente 310, 320, 410, 420, 210 und 220 über geeignete
Verbindungselemente durch Druckkontaktierung, Hartlöten oder
dergleichen mit Leitungen verbunden werden, können elektrische Signale zwischen
externen Schaltungsanordnungen (auf die nachstehend noch näher eingegangen
wird) und den Zellen 2, 3 und 4 ausgetauscht
werden.
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Die Bezugszahlen 322 und 422 bezeichnen interne
Anschlüsse,
die jeweils mit dem Elektroden-Zuleitungsabschnitt 321 bzw. 421 verbunden sind.
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Die Sauerstoff-Pumpzelle 2,
die Sauerstoff-Überwachungszelle 3 und
die Sensorzelle 4 sind über
die vorstehend genannten externen Anschlusselemente (310 und
andere) jeweils mit einer von einer Pumpstromquelle 251 und
einem Amperemeter 252 gebildeten Pumpschaltung 250,
einer von einer Stromquelle 351 und einem Amperemeter 352 gebildeten Überwachungsschaltung 350 bzw.
einer von einer Stromquelle 451 und einem Amperemeter 452 gebildeten
Sensorschaltung 450 verbunden.
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Das Heizelement 19 dient
dazu, über
den Wärmegenerator 191 Wärme in Abhängigkeit
von der von einer (nicht dargestellten) externen Energiequelle zugeführten Energie
zur Erwärmung
der jeweiligen Zellen 2, 3 und 4 auf
eine Aktivierungstemperatur zu erzeugen.
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Zur Herstellung des Heizelements 19 wird der
zur Erzeugung von Wärme
bei Erregung ausgestaltete Wärmegenerator 191 in
Form eines Leitermusters auf der Oberseite eines aus Aluminiumoxid bestehenden
Heizelementsubstrats 195 ausgebildet und auf der Oberseite
(der Seitenfläche
des Distanzstücks 17)
des Wärmegenerators 191 eine
Beschichtungsplatte 196 als Isolation angebracht.
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In 3 ist
die Konfiguration des Wärmegenerators 191 und
der Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) 192 des Heizelements 19 veranschaulicht.
Der Wärmegenerator 191 wird
mit einer geringen Breite ausgebildet, während die Heizelement-Zuleitung 192 mit
einer großen
Breite ausgebildet wird, wobei der Wärmegenerator 191 direkt.
unter den Positionen der Zellen 2, 3 und 4 ausgebildet
wird, wie dies 2 zu entnehmen
ist.
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Außerdem sind Anschlusselemente 190 des Heizelements 19 in
nicht näher
dargestellter Weise mit einer eine Heizstromquelle umfassenden Heizschaltung
verbunden.
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Wie in 2 veranschaulicht
ist, sind hierbei die Heizelement-Anschlusselemente 190 und
die externen Anschlusselemente 210 und 220 an
der Seite der Oberfläche
des Heizelements 19 (Unterseite in der Figur) des Mehrschicht-Gassensorelements 1 vorgesehen,
während
die externen Anschlusselemente 310, 320, 410 und 420 auf
der Seite der Oberfläche
des Distanzstücks 132 (Oberseite
in der Figur) vorgesehen sind.
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Nachstehend wird auf die Zusammensetzung
der jeweiligen Teile des auf diese Weise aufgebauten Mehrschicht-Gassensorelements 1 näher eingegangen.
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Die Distanzstücke 17, 15, 133 und 132 bestehen
jeweils aus einem Isoliermaterial wie Aluminiumoxid, während die
Festelektrolytplatten 14 und 16, die die Sauerstoff-Pumpzelle 2,
die Sauerstoff-Überwachungszelle 3 und
die Sensorzelle 4 bilden, aus einem Keramikmaterial wie
Zirkondioxid oder Ceroxid mit Sauerstoffionen leitenden Eigenschaften
bestehen.
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Vorzugsweise wird für eine der
Elektroden 21 und 32 der Sauerstoff-Pumpzelle 2 und
der Sauerstoff-Überwachungszelle 3 eine
Elektrode mit einer geringen Reaktionsfähigkeit in Bezug auf eine NOx-Aufspaltung
verwendet, um eine Aufspaltung von NOx in der ersten Messgaskammer 11 und
der zweiten Messgaskammer 12 zu unterdrücken. Zu diesem Zweck wird
vorzugsweise eine Pt und Au enthaltende Elektrode aus einem porösen metallkeramischen
Verbundwerkstoff (Cermet-Material)
verwendet. In diesem Fall beträgt
bei der porösen
Cermet-Elektrode vorzugsweise der Anteil von Au der Metallkomponente
annähernd
1 bis 10 Gew.-%.
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Für
die der zweiten Messgaskammer 12 gegenüber liegende Elektrode 42 der
Sensorzelle 4 wird vorzugsweise eine Elektrode mit einer
hohen Reaktionsfähigkeit
in Bezug auf eine NOx-Aufspaltung verwendet, um eine Aufspaltung
von NOx im Messgas herbeizuführen.
Zu diesem Zweck wird vorzugsweise eine Pt und Rh enthaltende Elektrode
aus einem porösen
metallkeramischen Verbundwerkstoff (Cermet-Material) verwendet. In diesem Fall
beträgt bei
der porösen
Cermet-Elektrode vorzugsweise der Anteil von Rh der Metallkomponente
annähernd
10 bis 50 Gew.-%.
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Die Festelektrolytplatten 14, 16,
die Distanzstücke 15, 17, 133, 132,
die Aluminiumoxid-Isolierplatte 196 und das Heizelementblatt 195 können mit Hilfe
eines Aufstreichverfahrens, eines Strangpressverfahrens oder dergleichen
in Form einer blattartigen Konfiguration ausgebildet werden.
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Darüber hinaus können die
vorstehend genannten Elektroden, wie die Elektrode 21,
die vorstehend genannten Zuleitungsabschnitte, wie der Zuleitungsabschnitt 211 und
die vorstehend genannten Anschlusselemente, wie das Anschlusselement 210, auch
durch Verwendung eines Sieb- oder
Schablonendruckverfahrens oder dergleichen ausgebildet werden. Die
jeweiligen Blätter
können
bei der Anordnung miteinander integriert und kalziniert werden.
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Weiterhin findet für die den
Referenzgaskammern 121 und 122 gegenüberliegenden
Elektroden 22, 31 und 41 der Sauerstoff-Pumpzelle 2,
der Sauerstoff-Überwachungszelle 3 und
der Sensorzelle 4 vorzugsweise z.B. eine Pt enthaltende
Elektrode aus einem porösen
metallkeramischen Verbundwerkstoff (Cermet-Material) Verwendung.
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Ferner bestehen der Wärmegenerator 191 und
die Heizelement-Zuleitung
(Leiterbahn) 192 jeweils aus einem metallkeramischen Verbundwerkstoff
(Cermet-Material), das aus Pt und einem Aluminiumoxid enthaltenden
Keramikmaterial besteht.
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Hierbei weist das Cermet-Material
für den Wärmegenerator 191 eine
Zusammensetzung von 85 Gew.-% Pt und 15 Gew.-% des Aluminiumoxid enthaltenden
Keramikmaterials auf, während
das Cermet-Material für
die Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) 192 eine Zusammensetzung
von 90 Gew.-% Pt und 10 Gew.-% des Aluminiumoxid enthaltenden Keramikmaterials
aufweist.
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Der elektrische Widerstandswert RH
des Wärmegenerators 191 ist
hierbei auf 1,5 Ω eingestellt,
während
der elektrische Widerstandswert RL der Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) 192 auf
0,5 Ω eingestellt
ist.
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Nachstehend werden die grundsätzliche Funktion
und Wirkungsweise des derart aufgebauten Gassensorelements 1 näher beschrieben.
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Ein zu messendes Gas gelangt nach
Hindurchtreten durch die poröse
Schutzschicht 131 und das Nadelloch 101 in die
erste Messgaskammer 11. Hierbei hängt die Menge des einzuführenden
Gases von den Diffusionswiderständen
der porösen
Schutzschicht 131 und des Nadellochs 101 ab. Sodann
tritt das Messgas durch den Reduzierabschnitt 102 hindurch
und gelangt in die zweite Messgaskammer 12.
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Wenn von der Pumpstromquelle eine
Spannung an die beiden Elektroden 21 und 22 der
Sauerstoff-Pumpzelle 2 derart angelegt wird, dass die auf der
Seite der Referenzgaskammer 121 angeordnete Elektrode 22 den
Pluspol bildet, wird der Sauerstoff des Messgases an der auf der
Seite der ersten Messgaskammer 11 angeordneten Elektrode 21 zu
Sauerstoffionen reduziert, die wiederum durch den Pumpvorgang zu
der Elektrode 22 hin abgeführt werden.
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Wenn dagegen das Anlegen der Spannung derart
erfolgt, dass die auf der Seite der ersten Messgaskammer 11 gelegene
Elektrode 21 den Pluspol bildet, wird der Sauerstoff an
der auf der Seite der Referenzgaskammer 121 gelegenen Elektrode 22 reduziert
und die hierbei erzeugten Sauerstoffionen durch den Pumpvorgang
in Richtung der Elektrode 21 geführt.
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Die Sauerstoffkonzentrationen in
der ersten Messgaskammer 11 und der mit ihr in Verbindung stehenden
zweiten Messgaskammer 12 können somit durch entsprechende
Verwendung der Sauerstoffpumpfunktion gesteuert werden.
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Wenn eine vorgegebene Spannung (von
z.B. 0,40 V) an die beiden Elektroden 31 und 32 der
Sauerstoff-Überwachungszelle 3 derart
angelegt wird, dass die auf der Seite der Referenzgaskammer 122 gelegene
Elektrode 31 den Pluspol bildet, wird der Sauerstoff des
Messgases an der auf der Seite der zweiten Messgaskammer 12 gelegenen
Elektrode 32 unter Bildung von Sauerstoffionen reduziert,
die wiederum durch die Pumpwirkung in Richtung der Elektrode 31 geführt werden.
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Da die Elektrode 32 aus
einer Pt-Au-Cermet-Elektrode besteht, die in Bezug auf die Aufspaltung
von NOx inaktiv ist, tritt der zwischen den Elektroden 31 und 32 fließende Sauerstoffionenstrom durch
die poröse
Schutzschicht 131, das Nadelloch 101, die erste
Messgaskammer 11 und so weiter hindurch und hängt hierbei
von der zu der Elektrode 32 gelangenden Sauerstoffmenge
des Messgases, nicht jedoch von der Menge an NOx ab.
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Wenn somit die an die Elektroden 21 und 22 der
Sauerstoff-Pumpzelle 2 angelegte
Spannung derart gesteuert wird, dass der zwischen den Elektroden 31 und 32 fließende Strom
einen konstanten Wert (von z.B. 0,2 μA) annimmt, kann die Sauerstoffkonzentration
in der zweiten Messgaskammer 12 stets auf einen konstanten
oder vorgegebenen Konzentrationswert eingeregelt werden.
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An die beiden Elektroden 41 und 42 der
Sensorzelle 4 wird eine vorgegebene Spannung (von z.B. 0,40
V) derart angelegt, dass die Elektrode 41 auf der Seite
der Referenzgaskammer 122 den Pluspol bildet. Da die Elektrode 42 von
einer Pt-Rh-Cermet-Elektrode gebildet wird, die in Bezug auf die
Aufspaltung von NOx reaktionsfähig
ist, werden der Sauerstoff und das NOx des Messgases an der auf
der Seite der zweiten Messgaskammer 12 gelegenen Elektrode 42 unter
Bildung von Sauerstoffionen reduziert, die durch die Pumpwirkung
in Richtung der Elektrode 41 geführt werden.
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Wie in den 1A und 1B veranschaulicht ist,
wird bei diesem Ausführungsbeispiel
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 außerdem die
Sauerstoff-Pumpzelle 2 derart gesteuert, dass der zwischen
den Elektroden 31 und 32 der Sauerstoff-Überwachungszelle 3 fließende Strom
einen konstanten Wert (von z.B. 0,2 μA) annimmt.
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Wenn hierbei im Messgas kein NOx
enthalten ist, nimmt der zwischen den Elektroden 41 und 42 der
Sensorzelle 4 fließende
Strom ebenfalls einen konstanten Wert (von z.B. 0,2 μA) an. Wenn
dagegen im Messgas NOx vorhanden ist, steigt die Stromstärke mit
der NOx-Konzentration an, was die Ermittlung der NOx-Konzentration
im Messgas ermöglicht.
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Nachstehend wird auf die mit diesem
Ausführungsbeispiel
erzielbaren Vorteile näher
eingegangen.
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Wenn der elektrische Widerstandswert
des Wärmegenerators 191 in
Bezug auf den Widerstandswert der Heizelement-Zuleitung (Leiterbahn) 192 relativ
gering ist, nimmt die von der Heizelement-Zuleitung 192 erzeugte
Wärmemenge
hohe Werte an.
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Wie 2 zu
entnehmen ist, befinden sich bei diesem Ausführungsbeispiel des Mehrschicht-Gassensorelements 1 über der
Heizelement-Zuleitung 192 die Zuleitungsabschnitte 421, 321 und
andere, die mit den beiden Elektroden 41, 42 der
Sensorzelle 4 und 31, 32 der Sauerstoff-Überwachungszelle 3 verbunden
sind. Aus diesem Grund besteht eine Tendenz zur Bildung von Leckströmen zwischen
den Elektroden-Zuleitungsabschnitten oder zwischen den externen
Anschlusselementen auf Grund der Wärmeerzeugung durch die Heizelement-Zuleitung 192.
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Da bei der Konfiguration dieses Ausführungsbeispiels
insbesondere das Durchgangsloch 180 in der Festelektrolytplatte 14,
dem Distanzstück 17 und
dergleichen vorgesehen ist, führt
ein Temperaturanstieg eines direkt über der Heizelement-Zuleitung 192 angeordneten
Bereichs der Festelektrolytplatte 14 oder des Distanzstücks 17 leicht
zum Auftreten eines Leckstroms.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel des Mehrschicht-Gassensorelements 1 sind
jedoch der elektrische Widerstandswert RH des Wärmegenerators 191 auf
1,5 Ω und
der elektrische Widerstandswert RL der Heizelement-Zuleitung 192 auf
0,5 Ω eingestellt,
wodurch die Beziehung 1,5 ≤ RH/RL
erfüllt
ist. Aus diesem Grund entsteht nur schwer ein Leckstrom direkt über der
Heizelement-Zuleitung 192, was eine genauere Konzentrationsmessung
ermöglicht
(siehe zweites Ausführungsbeispiel).
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Wie vorstehend beschrieben, wird
somit gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ein Mehrschicht-Gassensorelement erhalten, das gegenüber den
Einflüssen
eines Leckstroms weitgehend unempfindlich ist und eine hohe Messgenauigkeit
besitzt.
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Auch wenn das Mehrschicht-Gassensorelement 1 jeweils
mit einem der in den 4 bis 6 dargestellten Wärmegeneratoren 191 ausgestattet
ist, die eine andere Konfiguration als die Ausgestaltung gemäß 3 aufweisen, ist die gleiche
oder eine ähnliche
Wirkung erzielbar, wenn das Verhältnis
der elektrischen Widerstandswerte des Wärmegenerators 191 und
der Heizelement-Zuleitung 192 die Bedingung 1,5 ≤ RH/RL erfüllt.
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Obwohl die Konfiguration gemäß 4 derjenigen gemäß 3 weitgehend entspricht,
sind hierbei die Eckbereiche des Wärmegenerators 191 abgerundet,
d.h., in einer kurvenförmigen
Konfiguration ausgeführt. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei
dem der Wärmegenerator 191 eine
höhere
Dichte aufweist, während 6 ein Ausführungsbeispiel zeigt,
bei dem der Wärmegenerator 191 in
Querrichtung in Wellenlinien ausgeführt ist.
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Wenn der Wärmegenerator 191 und
die Heizelement-Zuleitung 192 in der Konfiguration gemäß 3 aus Materialien mit der
gleichen Zusammensetzung bestehen, wobei die Dicke des Wärmegenerators 191 auf
40 μm und
die Dicke der Heizelement-Zuleitung 192 auf 60 μm eingestellt
sind, kann auch hier der elektrische Widerstandswert des Wärmegenerators 191 auf
1,5 Ω und
der elektrische Widerstandswert der Heizelement-Zuleitung 192 auf
0,5 Ω eingestellt
werden, wodurch sich die gleiche Wirkung wie im Falle des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiels
erhalten lässt.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich
auf eine Auswertung der Wirkung oder Leistung des ersten Ausführungsbeispiels
des Mehrschicht-Gassensorelements. Hierbei wurde ein Mehrschicht-Gassensorelement
mit RH/RL = 10 hergestellt, wodurch die Bedingung eines ausreichend
hohen Wertes von RH erfüllt
war, woraufhin der Messfehler dieses Mehrschicht-Gassensorelements auf den Wert 1 festgelegt
und sodann die Messfehler von anderen Mehrschicht-Gassensorelementen
mit unterschiedlichen Werten von RH/RL gemessen wurden, wie dies in 7 veranschaulicht ist.
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Nachstehend wird auf dieses Verfahren
zur Ermittlung eines Messfehlers näher eingegangen. Es wurden
Gassensorelemente mit unterschiedlichen Werten von RH/RL hergestellt
und einem 100 ppm an NO enthaltenden Messgas ausgesetzt, wobei die Temperatur
des Messgases von 30°C
bis 100°C
verändert
und hierbei der Messfehler bei der Ermittlung der NOx-Konzentration gemessen
wurden. Die Temperatur des Messbereichs des Gassensorelements wurde
durch entsprechende Veränderung
einer an das Heizelement angelegten Spannung auf einem konstanten
Wert gehalten. Bei dieser Messung wurde die an das Heizelement anzulegende
Spannung in Abhängigkeit
von der Temperatur des Messgases verändert, wobei sich auch die
von der Heizelement-Zuleitung
erzeugte Wärmemenge
veränderte, sodass
sich der Einfluss des Leckstroms auf den Messfehler abschätzen ließ.
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Wie aus 7 ersichtlich ist, vergrößert sich der
Messfehler mit abnehmenden Werten von RH/RL, wobei ermittelt werden
konnte, dass zur Erzielung einer hohen Messgenauigkeit RH/RL gleich oder
größer als
2 (vorzugsweise gleich oder größer als
3) sein sollte.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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In den 8A und 8B ist ein Mehrschicht-Gassensorelement
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung veranschaulicht. Wie den 8A und 8B zu
entnehmen ist, entspricht die Konfiguration der Bauelemente bei
diesem Ausführungsbeispiel
des Mehrschicht-Gassensorelements 1 im wesentlichen derjenigen
des Gassensorelements 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, jedoch
findet in Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel eine unterschiedliche
Schaltungsanordnung Verwendung.
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Bei dieser Schaltungsanordnung umfasst eine
Pumpschaltung 250 eine Stromquelle 251 und ein
Amperemeter 252, wobei eine Spannung in Abhängigkeit
von einer Sauerstoffkonzentration auf der Basis einer vorher erhaltenen
Beziehung zwischen einer an die Sauerstoff-Pumpzelle 2 angelegten Spannung
und einem demzufolge über
die Sauerstoff-Pumpzelle 2 fließenden Strom derart angelegt wird,
dass ein Sauerstoff-Pumpstrom mit einem Grenzstrom übereinstimmt.
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Auf diese Weise kann die Sauerstoffkonzentration
in der ersten Messgaskammer 11 und der zweiten Messgaskammer 12 auf
einen vorgegebenen niedrigen Konzentrationswert eingeregelt werden.
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Wenn die Sauerstoffkonzentrationen
in der ersten Messgaskammer 11 und der Messgaskammer 12 auf
diese Weise geregelt werden, neigt im Vergleich zu der auf der Sauerstoff-Überwachungszelle basierenden
Regelung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
die Sauerstoffkonzentration in der zweiten Messgaskammer 12 zu Änderungen,
die die Messgenauigkeit bei der Ermittlung von NOx verschlechtern,
wenn der zwischen den Elektroden 41 und 42 der
Sensorzelle 4 fließende
Strom direkt als Sensorsignal verwendet wird.
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Aus diesem Grund wird die Differenz
zwischen dem zwischen den Elektroden 41 und 42 der Sensorzelle 4 fließenden Strom
und dem zwischen den Elektroden 31 und 32 der
Sauerstoff-Überwachungszelle
fließenden
Strom in einer Stromdifferenz-Detektorschaltung 459 ermittelt
und diese Differenz als Sensorsignal verwendet, wodurch der Einfluss
der Sauerstoffkonzentrationsänderung
in der zweiten Messgaskammer 12 verringert und ein Sensorzellen-Ausgangssignal erhalten
wird, das die NOx-Konzentration genauer wiedergibt, ohne von der
Sauerstoffkonzentration des Messgases abzuhängen.
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Viertes Ausführungsbeispiel
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9 veranschaulicht
ein Mehrschicht-Gassensorelement gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Gemäß 9 besitzt ein Mehrschicht-Gassensorelement 6 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
vier Zellen, die eine zweite Sauerstoff-Pumpzelle 5 umfassen.
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Hierbei sind bei dem Mehrschicht-Gassensorelement 6 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ein Distanzstück 64 zur
Bildung einer Referenzgaskammer 640, eine Festelektrolytplatte 63 zur
Bildung einer Sauerstoff-Überwachungszelle 3 und
einer Sensorzelle 4, ein Distanzstück 62 zur Bildung
einer ersten Messgaskammer 11 und einer zweiten Messgaskammer 12 sowie
eine Festelektrolytplatte 61 zur Bildung einer Sauerstoff-Pumpzelle 2 und
einer zweiten Sauerstoff-Pumpzelle 5 in ähnlicher
Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel
auf einem Heizelement 19 angeordnet.
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Die Sauerstoff-Pumpzelle 2 umfasst
eine der ersten Messgaskammer 11 gegenüber liegende Elektrode 21 und
eine mit einer porösen
Schutzschicht 131 bedeckte und einem im Außenbereich des
Gassensorelements 6 befindlichen Messgas ausgesetzte Elektrode 22 und
ist mit einer eine Stromquelle 251 umfassenden Pumpschaltung 250 verbunden.
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Die Überwachungszelle 3 umfasst
eine der ersten Messgaskammer 11 gegenüber liegende Elektrode 32 und
eine der Referenzgaskammer 640 gegenüber liegende Elektrode 31 und
ist mit einer ein Voltmeter 357 umfassenden Schaltung 350 verbunden.
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Die Sensorzelle 4 umfasst
eine der zweiten Messgaskammer 12 gegenüber liegende Elektrode 42 und
eine der Referenzgaskammer 640 gegenüber liegende Elektrode 41 und
ist mit einer ein Amperemeter 457 umfassenden Schaltung 450 verbunden. Hierbei
sind die Elektroden 31 und 41 in integrierter Bauweise
als eine Elektrode ausgeführt.
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Zwischen dem Voltmeter 357 und
der Stromquelle 251 ist eine Steuerschaltung 255 zur
Steuerung der Stromquelle 251 für die Sauerstoff-Pumpzelle 2 auf
der Basis eines von dem Voltmeter 357 ermittelten Spannungswertes
angeordnet.
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Die zweite Sauerstoff-Pumpzelle 5 umfasst eine
mit der Elektrode 22 der ersten Sauerstoff-Pumpzelle 2 in
integrierter Bauweise ausgeführte
Elektrode 51 sowie eine der zweiten Messgaskammer 12 ausgesetzte
Elektrode 52 und ist mit einer eine Stromquelle 551 umfassenden
Schaltung 550 verbunden.
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Während
bei dem ersten Ausführungsbeispiel
die Sauerstoffkonzentration in der zweiten Messgaskammer 12 auf
der Basis eines über
die Sauerstoff-Überwachungszelle 3 fließenden Stroms ermittelt
wird, wird sie bei diesem Ausführungsbeispiel
auf der Basis einer zwischen den Elektroden 31 und 32 der
Sauerstoff-Überwachungszelle 3 auftretenden
Quellenspannung (EMK) ermittelt.
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Nachstehend wird unter Bezugnahme
auf 9 näher auf
Betrieb und Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispiels eingegangen.
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Die Elektrode 32 der Sauerstoff-Überwachungszelle 3 liegt
der ersten Messgaskammer 11 gegenüber, während ihre Elektrode 31 der
Referenzgaskammer 640 gegenüber liegt, in die Umgebungsluft
eintritt. Zwischen den Elektroden 31 und 32 tritt auf
Grund der Differenz der Sauerstoffkonzentration zwischen der ersten
Messgaskammer 11 und der Referenzgaskammer 640 eine
Quellenspannung (EMK) gemäß der Nernst'schen Gleichung auf.
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Da die Sauerstoffkonzentration in
der Referenzgaskammer 640 konstant ist, gibt die zwischen den
Elektroden 31 und 32 auftretende Quellenspannung
(EMK) die Sauerstoffkonzentration in der ersten Messgaskammer 11 wieder.
Wenn daher die an die Elektroden 21 und 22 der
Sauerstoff-Pumpzelle 2 anzulegende Spannung derart gesteuert
wird, dass die zwischen den Elektroden 31 und 32 auftretende Quellenspannung
(EMK) einen vorgegebenen konstanten Wert (von z.B. 0,20 V) annimmt,
kann die Konzentration des in die zweite Messgaskammer 12 strömenden Sauerstoffs
auf einen konstanten Wert eingeregelt werden.
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Außerdem ist bei diesem Ausführungsbeispiel
die zweite Sauerstoff-Pumpzelle 5 vorgesehen, um den Sauerstoff
in den Außenbereich
abzuführen, der
noch in die zweite Messgaskammer 12 strömt, ohne von der Sauerstoff-Pumpzelle 2 abgeführt zu werden.
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Demzufolge erreicht die Sauerstoffkonzentration
in der zweiten Messgaskammer 12 annähernd den Wert 0, sodass die
Sensorzelle 4 die NOx-Konzentration mit hoher Genauigkeit
messen kann.
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Die weitere Konfiguration wie im
Falle des Heizelements 19 entspricht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel,
sodass die gleiche oder eine ähnliche
Wirkung erzielt wird.
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Fünftes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend wird unter Bezugnahme
auf die 10 bis 15D ein Gassensorelement
gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher
beschrieben.
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Ein Gassensorelement 1 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
umfasst ein Heizelement 606, das ein Heizelement-Substrat 615,
einen zur Erzeugung von Wärme
bei Erregung auf dem Heizelement-Substrat 615 angeordneten
Wärmegenerator 661 sowie
mit dem Wärmegenerator 661 über Heizelement-Zuleitungen 6611 elektrisch
verbundene Heizelement-Anschlüsse 6613 aufweist,
ein Distanzstück 612 zur
Bildung einer Messgaskammer in die Messgas aus dem Außenbereich
eingeleitet wird, Distanzstücke 614 und 616 zur
Bildung einer Referenzgaskammer, in die ein Referenzgas eingeleitet wird,
sowie eine Festelektrolytplatte 611 zur Bildung einer Überwachungszelle 603,
einer Sensorzelle 604 und einer λ-Zelle 605, die jeweils eine
elektrochemische Zelle mit zwei Elektroden zur Ermittlung einer spezifischen
Gaskonzentration auf der Basis eines zwischen den beiden Elektroden
fließenden
und von Sauerstoffionen stammenden winzigen Stroms bilden, wobei
diese Bauelemente in Form einer Mehrschicht- oder Vielschicht-Konfiguration
angeordnet sind.
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Weiterhin ist ein Leckstrom-Leitungsweg
in der Mitte eines elektrischen Leitungsweges zwischen dem Heizelement 606 und
der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 ausgebildet, um einen
Leckstrom 619 von dem Heizelement 606 in den Außenbereich
abzuführen.
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Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Leckstrom-Leitungsweg unter
Verwendung von Pumpleitungen 6211 und
6221 gebildet,
worauf nachstehend noch näher
eingegangen wird.
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Nachstehend wird das Gassensorelement gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
im einzelnen beschrieben.
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Dieses Ausführungsbeispiel des Gassensorelements 1 findet
bei einem Gassensor Verwendung, der im Abgassystem der Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeugs zur Regelung der Verbrennungsvorgänge in der
Brennkraftmaschine angeordnet ist, d.h., das Gassensorelement 1 dient
zur Messung der NOx-Konzentration im Abgas, zur Messung der Sauerstoffkonzentration
im Abgas sowie zur Ermittlung des λ-Punktes bzw. λ-Bereiches
(d.h., des theoretischen bzw. stöchiometrischen
Luft/Kraftstoff-Verhältnispunktes)
im Betrieb der Brennkraftmaschine.
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Wie in 10 veranschaulicht
ist, besteht bei diesem Ausführungsbeispiel
der Aufbau des Gassensorelements 1 aus einer Schichtanordnung,
die in der Figur von unten nach oben das Heizelement 606, das
Distanzstück 614 zur
Bildung einer ersten Referenzgaskammer 6140, eine Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613,
das Distanzstück 612 für die Bildung der
ersten Messgaskammer 6121 und der zweiten Messgaskammer 6122,
eine Festelektrolytplatte 611, das Distanzstück 616 für die Bildung
einer zweiten Referenzgaskammer 6160 und eine Diffusionswiderstandsschicht 617 in
dieser Reihenfolge umfasst.
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In die Messgaskammer 6121 und
die zweite Messgaskammer 6122 wird Abgas aus dem Außenbereich
eingeleitet, während
in die erste Referenzgaskammer 6140 und die zweite Referenzgaskammer 6160 Umgebungsluft
eintritt.
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Das Gassensorelement 1 umfasst
somit die erste Messgaskammer 6121 und die zweite Messgaskammer 6122,
die erste Referenzgaskammer 6140 und die zweite Referenzgaskammer 6160,
die Pumpzelle 602 zum Pumpen von Sauerstoff in Bezug auf
die erste Messgaskammer 6121, die Überwachungszelle 603 zur Überwachung
der Sauerstoffkonzentration in der zweiten Messgaskammer 6122, die
Sensorzelle 604 zur Ermittlung der NOx-Konzentration in
der zweiten Messgaskammer 6122, sowie die λ-Zelle 605 zur
Ermittlung des λ-Punktes
oder λ-Bereiches
auf der Basis der Sauerstoffkonzentration eines Messgases im Außenbereich
des Gassensorelements 1.
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Die erste Messgaskammer 6121 und
die zweite Messgaskammer 6122 werden von der Festelektrolytplatte 611,
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 und dem Distanzstück 612 gebildet,
wobei die erste Messgaskammer 6121 über eine in der Festelektrolytplatte 611 ausgebildete
Einlassöffnung 610 mit
dem Außenbereich
in Verbindung steht. Zwischen der ersten Messgaskammer 6121 und
der zweiten Messgaskammer 6122 ist ein Diffusionskanal 6120 ausgebildet.
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Außerdem umfasst das Gassensorelement 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
eine Diffusionswiderstandsschicht 617, die die Einlassöffnung 610 der
Festelektrolytplatte 611 bedeckt, wobei das Distanzstück 616 zur
Bildung der zweiten Referenzgaskammer 6160 an die Diffusionswiderstandsschicht 617 angrenzt.
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Hierbei wird die erste Referenzgaskammer 6140 von
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613, dem Distanzstück 614 und
dem Heizelement 606 gebildet.
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Das Heizelement 606 besteht
aus dem Heizelement-Substrat 615 und dem auf dem Heizelement-Substrat 615 angeordneten
Wärmegenerator 661.
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Die Festelektrolytplatte 611 und
die Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 bestehen
aus einem Zirkondioxid-Keramikmaterial,
während
das Heizelement-Substrat 615, die Distanzstücke 614, 612, 616 und
die Diffusionswiderstandsschicht 617 aus einem isolierenden
Aluminiumoxid-Keramikmaterial bestehen.
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Wie in den 10 und 11 veranschaulicht ist,
umfasst die Pumpzelle 602 eine an der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 angeordnete
und der ersten Messgaskammer 6121 gegenüber liegende erste Pumpelektrode 621,
sowie eine an der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 angeordnete
und der ersten Referenzgaskammer 6140 gegenüber liegende zweite
Pumpelektrode 622. Die beiden Elektroden 621 und 622 sind
mit einer eine einstellbare Strom- oder Spannungsquelle 6251 und
ein Amperemeter 6252 umfassenden Pumpschaltung 625 verbunden.
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Die Überwachungszelle 603 umfasst
eine an der Festelektrolytplatte 611 angeordnete und der zweiten
Messgaskammer 6122 gegenüber liegende messgasseitige
Elektrode 632 sowie eine an der Festelektrolytplatte 611 angeordnete
und der zweiten Referenzgaskammer 6160 gegenüber liegende
Referenzelektrode 631. Die beiden Elektroden 631 und 632 sind
mit einer eine Strom- oder Spannungsquelle 6351 und ein
Amperemeter 6352 umfassenden Überwachungsschaltung 635 verbunden.
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Darüber hinaus ist ein Rückkopplungskreis 6255 vom
Amperemeter 6352 zu der Stromquelle 6251 zur Steuerung
der Pumpzelle 602 unter Verwendung der Überwachungszelle 603 vorgesehen.
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Die Sensorzelle 604 umfasst
eine an der Festelektrolytplatte 611 angeordnete und der
zweiten Messgaskammer 6122 gegenüber liegende messgasseitige
Elektrode 642 sowie eine an der Festelektrolytplatte 611 angeordnete
und der zweiten Referenzgaskammer 6160 gegenüber liegende
Referenzelektrode 641. Die beiden Elektroden 641 und 642 sind
mit einer eine Strom- oder Spannungsquelle 6451 und ein
Amperemeter 6452 umfassenden Sensorschaltung 645 verbunden.
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Wie in 10 veranschaulicht
ist, ist die λ-Zelle 605 zwischen
der Festelektrolytplatte 611 und der Diffusionswiderstandsschicht 617 angeordnet und
besteht aus einer messgasseitigen Elektrode 652, die über die
Diffusionswiderstandsschicht 617 einem im Außenbereich
des Gassensorelements 1 befindlichen Messgas ausgesetzt
ist, sowie aus einer der zweiten Referenzgaskammer 6160 gegenüber liegenden
Referenzelektrode 651. Die beiden Elektroden 651 und 652 sind
mit einer ein Voltmeter 6552 umfassenden λ-Zellenschaltung 655 verbunden.
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Der Wärmegenerator 661 des
Heizelements 606 ist über
nachstehend noch näher
beschriebene Heizelement-Zuleitungen und/oder Anschlüsse mit einer
eine Stromquelle 6651 umfassenden Heizelementschaltung 665 verbunden.
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Die Referenzelektroden 631, 641 und 651 der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 sind in integrierter
Bauweise als gemeinsame Elektrode ausgeführt, wie dies in den 10 und 14B veranschaulicht ist.
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Die Strom- oder Spannungsquellen 6351 und 6451 erzeugen
eine Spannung von 0,4 V, während
die einstellbare bzw. variable Strom- oder Spannungsquelle 6251 eine
Spannung von 0,3 V bis 0,5 V erzeugt und die Strom- oder Spannungsquelle 6651 eine
Spannung von 0 bis 16 V erzeugt, wobei diese Spannungen den Zellen 602, 603, 604 sowie
dem Wärmegenerator 661 zugeführt werden.
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13A stellt
eine Draufsicht dar, die das Gassensorelement 1 von der
Seite der Diffusionswiderstandsschicht 617 und des Distanzstücks 616 her zeigt,
während 13B einen Seitenaufriss
des Gassensorelements 1 und 13C eine
Draufsicht des Gassensorelements 1 von der Seite des Heizelements 606 her
zeigen.
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Auf der Seite der Diffusionswiderstandsschicht 617 und
des Distanzstücks 616 sind
an der Außenseite
des Gassensorelements 1 Anschlüsse 6312, 6523, 6423 und 6323 angeordnet,
während
auf der Seite des Heizelements 606 an der Außenseite des
Gassensorelements 1 Anschlüsse 6613, 6213 und 6223 angeordnet
sind. Über
diese Anschlüsse erfolgt
die Verbindung des Heizelements 606, der Pumpzelle 602,
der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 sowie der λ-Zelle 605 mit den
Schaltungen 665, 625, 635, 645 und 655.
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Die 14A bis 14D und 15A bis 15D stellen Draufsichten
dar, die die Festelektrolytplatte 611 und andere, das Gassensorelement 1 bildende
Elemente zeigen, wobei mit (VORDERSEITE) die Konfiguration bezeichnet
ist, die sich von der Seite der Diffusionswiderstandsschicht 617 und
des Distanzstücks 616 her
ergibt, während
mit (RÜCKSEITE)
die Konfiguration bezeichnet ist, die sich von der Seite des Heizelements 606 her
ergibt.
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Hierbei zeigt 14A die Diffusionswiderstandsschicht 617 und
das zur Bildung einer Referenzgaskammer dienende Distanzstück 616,
wobei das Distanzstück 616 eine
elliptische Referenzgaskammer 6160 und einen Einlasskanal 6161 zur
Einführung
von Umgebungsluft aus dem Außenbereich in
die Referenzgaskammer 6160 aufweist.
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14B zeigt
die Vorderseite der Festelektrolytplatte 611 sowie die
messgasseitige Elektrode 652 der λ-Zelle 605 und eine
Elektrode, die als gemeinsame Elektrode für die Referenzelektroden 631, 641 und 651 der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 dient. Außerdem veranschaulicht
die Figur eine in integrierter Anordnung mit der messgasseitigen
Elektrode 652 ausgeführte λ-Zellen-Zuleitung 6521,
einen Anschluss 6523, eine in integrierter Anordnung mit
der gemeinsamen Elektrode ausgeführte
gemeinsame Zuleitung 6311 sowie einen Anschluss 6312.
Außerdem
sind Anschlüsse 6323 und 6423 dargestellt,
die über
leitende Durchgangslöcher
mit in 14C dargestellten
Anschlüssen 6322 und 6422 verbunden
sind.
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14C zeigt
die Rückseite
der Festelektrolytplatte 611, wo sich die messgasseitigen
Elektroden 632 und 642 der Überwachungszelle 603 und
der Sensorzelle 604 befinden. Außerdem sind eine Überwachungszellen-Zuleitung 6321 und
eine Sensorzellen-Zuleitung 6421 dargestellt, die in integrierter
Anordnung mit der jeweiligen messgasseitigen Elektrode 632 bzw. 642 ausgebildet
und mit den mit ihnen in integrierter Bauweise ausgeführten Anschlüssen 6322 und 6422 verbunden
sind.
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Die Anschlüsse 6322 und 6422 sind
in der in 13A veranschaulichten
Weise über
die leitenden Durchgangslöcher
mit den an der Außenseite
des Gassensorelements 1 vorgesehenen Anschlüssen 6323 und 6423 elektrisch
verbunden.
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14D veranschaulicht
die Vorderseite des Distanzstücks 612,
wobei die erste Messgaskammer 6121, die zweite Messgaskammer 6122 und der
die Verbindung zwischen diesen Kammern herstellende Diffusionskanal 6121 gezeigt
sind.
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Wie in den 15A und 15B gezeigt
ist, ist die Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 mit den Pumpleitungen 6211 und 6221 versehen,
die in integrierter Anordnung mit der ersten Pumpelektrode 621 und
der zweiten Pumpelektrode 622 ausgebildet sind. Die Pumpleitungen 6211 und 6221 sind
in einer ersten Grenzfläche 6105 und
einer zweiten Grenzfläche 6106 angeordnet,
die zwischen dem Distanzstück 614 und
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 sowie zwischen
der Festelektrolytplatte 613 und dem Distanzstück 612 an
den Randseiten der Festelektrolytplatte 613 gemäß den 11 und 12 ausgebildet sind.
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Nachstehend wird auf die vorstehend
beschriebene Pumpleitung 6211 näher eingegangen.
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Wie in den 11 und 12 veranschaulicht ist,
ist die erste Grenzfläche 6105 zwischen
dem Distanzstück 614 und
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 zwischen einer
Außenfläche 6101 des Gassensorelements 1 und
einer Innenfläche 6102 der
Referenzgaskammer 6140 ausgebildet, die senkrecht zur Längsrichtung
des Gassensorelements 1 verlaufen. Die zweite Grenzfläche 6106 ist
dagegen zwischen dem Distanzstück 612 und
der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 zwischen
einer anderen Außenfläche 6103 als
der Außenfläche 6101 und
einer Innenfläche 6104 der
Messgaskammer 6122 ausgebildet.
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Wenn die minimale Breite der ersten
Grenzfläche 6105 mit
A und die maximale Breite der Pumpleitung 6221 in Querrichtung
mit a bezeichnet werden, ist die Beziehung 0,1 ≤ a/A gegeben.
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Wenn weiterhin die minimale Breite
der zweiten Grenzfläche 6106 mit
C und die maximale Breite der Pumpleitung 6211 in Querrichtung
mit c bezeichnet werden, ist die Beziehung 0,1 ≤ c/C gegeben.
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Außerdem sind die Pumpleitungen 6211 und 6221 über leitende
Durchgangslöcher
mit den an der Außenseite
des Gassensorelements 1 angeordneten Anschlüssen 6213 und 6223 des
Heizelementsubstrats 615 elektrisch verbunden.
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15C zeigt
die Vorderseite des Distanzstücks 614,
wo sich die Referenzgaskammer 6140 befindet.
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15D zeigt
die Vorderseite des Heizelements 615, wo sich der Wärmegenerator 661,
die mit dem Wärmegenerator 661 integrierten
Heizelement-Zuleitungen (Leiterbahnen) 6611 und die mit dem
Wärmegenerator 661 integrierten
Anschlüsse 6612 befinden.
Die Anschlüsse 6612 sind über leitende
Durchgangslöcher
mit den Anschlüssen 6613 elektrisch
verbunden, die an der Außenseite
des Gassensorelements 1 auf der Rückseite des Heizelementsubstrats 615 in
der in 13C veranschaulichten
Weise angeordnet sind.
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Bei dem Gassensorelement 1 gemäß 11 fließen die Leckströme 619 über das
Distanzstück 614,
die Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613,
das Distanzstück 612 und
die Festelektrolytplatte 611 und werden zu der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 geführt, die
jeweils eine elektrochemische Zelle bilden.
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Dieses Ausführungsbeispiel des Gassensorelements 1 weist
eine Positionsbeziehung auf, bei der die Pumpleitungen 6211 und 6221 die
elektrischen Leitungswege zwischen dem Heizelement 606 und
den vorstehend genannten elektrochemischen Zellen kreuzen. Auf diese
Weise wirken die Pumpleitungen 6211 und 6221 der
Pumpzelle 602 als Leckstrom-Leitungswege, über die
die Leckströme
vom Heizelement 606 zu anderen Bereichen als den elektrochemischen
Zellen abgeführt
werden.
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Die erste Pumpelektrode 621 und
die messgasseitige Elektrode 632 sind Pt-Au-Elektroden,
die in Bezug auf NOx inaktiv bzw. nicht reaktionsfähig sind.
Der Anteil an Au beträgt
3 Gew.-%. Die messgasseitige Elektrode 642 besteht aus
einer Pt-Rh-Elektrode, die in Bezug auf NOx reaktionsfähig ist.
Die anderen Elektroden 622, 631, 641, 651 und 652 bestehen
jeweils aus einer Pt-Elektrode.
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Dieses Ausführungsbeispiel des Gassensorelements 1 wurde
einem Leistungsvergleich mit einem üblichen Gassensorelement unterzogen.
Die 27, 28A und 28B zeigen
dieses bekannte Gassensorelement, das allgemein mit der Bezugszahl 509 bezeichnet
ist.
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Obwohl die Längsschnittansicht des bekannten
Gassensorelements derjenigen des Ausführungsbeispiels gemäß 10 ähnelt, zeigt die Querschnittsansicht
entlang der Linie A-A eine Ausgestaltung, wie sie in 27 dargestellt ist. Die
Vorderseite und Rückseite
der Pumpzelle 513 sind jeweils in 28A bzw. 28B dargestellt.
Wie diesen Darstellungen zu entnehmen ist, befinden sich bei dem
bekannten Gassensorelement 509 die Pumpleitungen 5211 und 5221 in
mittleren Bereichen der Pumpzellen-Festelektrolytplatte 513.
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Aus diesem Grund fließen die
Leckströme 519 vom
Heizelement 506 in der in 27 veranschaulichten
Weise über
das Distanzstück 514,
die Festelektrolytplatte 513, das Distanzstück 512 und die
Festelektrolytplatte 511 und fließen sodann in die Überwachungszelle 503,
die Sensorzelle 504 und eine (nicht dargestellte) λ-Zelle.
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Die Temperaturabhängigkeit des Offsetstroms wurde
bei der Sensorzelle 504 des bekannten Gassensorelements 509 und
bei der Sensorzelle 604 des Gassensorelements 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
gemessen. Die Messergebnisse sind in 16 dargestellt.
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Hierbei bezeichnet der Offsetstrom
eine Stromstärke
in der Sensorzelle 604, wenn die NOx-Konzentration eines
Messgases den Wert 0 aufweist. Obwohl bei einer NOx-Konzentration
mit dem Wert 0 kein Sauerstoffionenstrom in der Sensorzelle 604 fließen sollte,
fließt
tatsächlich
ein bestimmter Strom auf Grund des Restsauerstoffs in der zweiten Messgaskammer 6122.
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Außerdem nimmt der elektrische
Widerstand in dem Leckstrom-Leitungsweg
mit steigenden Temperaturen ab, sodass davon ausgegangen wird, dass ein
größerer Leckstrom
in die Sensorzelle 604 fließt.
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Bei dem bekannten Gassensorelement 509, dessen
Struktur das Fließen
eines solchen Leckstroms ermöglicht,
steigt somit der Offsetstrom mit der Temperatur des Gassensorelements 509 an.
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Da bei diesem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Gassensorelements 1 der
Leckstrom jedoch über
die Pumpleitungen 6211 und 6221 fließt, treten
auch bei einem Anstieg der Elementtemperatur kaum Änderungen
des Offsetstroms auf.
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Bei dem Gassensorelement 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
sind somit die als Leckstrom-Leitungsweg wirkenden Pumpleitungen 6211 und 6221 in
der ersten Grenzfläche 6105 und
der zweiten Grenzfläche 6106 angeordnet,
die auf diese Weise einen Leckstrom-Leitungsweg zwischen dem Heizelement 606 und
der Überwachungszelle 603, der
Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 bilden,
die jeweils eine elektrochemische Zelle darstellen.
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Auf diese Weise wird ein Leckstrom über die einen
Leckstrom-Leitungsweg herstellenden Pumpleitungen 6211 und 6221 geführt, sodass
er nicht die Überwachungszelle 603,
die Sensorzelle 604 und die λ-Zelle 605 erreicht,
die jeweils eine elektrochemische Zelle bilden.
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Da außerdem bei diesem Ausführungsbeispiel
des Gassensorelements 1 die Pumpleitungen 6211 und 6221 als
Leckstrom-Leitungsweg dienen, sind lediglich minimale Änderungen
der Spezifikation in Bezug auf den üblichen. Aufbau erforderlich,
wodurch sich im Vergleich zu der Verwendung separater Einzelteile
die Anzahl der Bauelemente entsprechend verringert. Dies ist in
Bezug auf die Herstellungskosten oder dergleichen von Vorteil.
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Durch dieses Ausführungsbeispiel kann somit ein
Gassensorelement erhalten werden, dessen Messgenauigkeit von einem
Leckstrom des Heizelementabschnitts kaum beeinträchtigt wird.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend wird unter Bezugnahme
auf die 17 und 18 ein Gassensorelement 1 gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher
beschrieben. Wie in den 17 und 18 veranschaulicht ist, sind
bei diesem Ausführungsbeispiel des
Gassensorelements 1 eine Pumpzelle 602 bildende
Pumpelektroden 621 und 622 derart ausgebildet,
dass sie bis zu den Positionen der Sensorzelle 604 und
der Überwachungszelle 603 verlaufen,
um Elektroden-Vorsprungsebenen
oder -Verlängerungsebenen
zu überdecken,
die durch Verlängerung
der Elektroden 631, 632, 641, 642, 651 und 652 der Überwachungszelle 603,
der Sensorzelle 604 und der λ-Zelle 605 bis zu der
Pumpzellen-Festelektrolytplatte 613 in
der in 19 dargestellten
Weise erhalten worden sind (die äußere Form
der jeweiligen Elektroden ist in 19 durch
die gestrichelten Umrisse dargestellt, wobei die gestrichelt dargestellten Bereiche
die Elektroden-Vorsprungsebenen oder -Verlängerungsebenen bilden). Durch
diese Anordnung wirken die Pumpelektroden 621 und 622 als Leckstrom-Leitungswege
zur Abführung
eines Leckstroms 619. Die anderen Bauelemente entsprechen denjenigen
des fünften
Ausführungsbeispiels.
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Da bei diesem Ausführungsbeispiel
des Gassensorelements 1 die Pumpelektroden 621 und 622 auch
als Leckstrom-Leitungsweg
verwendet werden, sind nur minimale Spezifikationsänderungen in
Bezug auf den üblichen
Aufbau erforderlich, wodurch sich im Vergleich zu der Verwendung
separater Einzelteile die Anzahl der Bauelemente entsprechend verringern
lässt.
Dies ist in Bezug auf die Herstellungskosten oder dergleichen von
Vorteil. Die anderen Eigenschaften dieses Ausführungsbeispiels entsprechen
denjenigen des fünften
Ausführungsbeispiels.
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Siebtes Ausführungsbeispiel
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Nachstehend wird unter Bezugnahme
auf die 20 und 21 ein Gassensorelement 1 gemäß einem
siebten Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher
beschrieben. Wie in den 20 und 21 veranschaulicht ist, ist
bei dem Gassensorelement 1 gemäß diesem Ausführungsbeispiel
eine als Leckstrom-Leitungsweg dienende leitende Schicht 607 über dem
Heizelement 606 angeordnet, wobei zwischen ihnen eine Isolierplatte 671 angeordnet
ist. Diese leitende Schicht 607 erstreckt sich in der Längsrichtung
des Gassensorelements 1 zumindest bis zu den Positionen
der Überwachungszelle 603 und
der Sensorzelle 604.
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Wenn hierbei in der in 22 veranschaulichten Weise
die Breite des Gassensorelements 1 in einer senkrecht zur
Längsrichtung
des Gassensorelements 1 verlaufenden Querrichtung mit B
und die Breite der leitenden Schicht 607 mit b bezeichnet sind,
ist die Beziehung 0,5 ≤ b/B
gegeben.
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Der weitere Aufbau entspricht weitgehend dem
fünften
Ausführungsbeispiel.
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Bei dem Gassensorelement 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist die als elektrischer Leitungsweg für einen Leckstrom dienende
leitende Schicht 607 auf der dem Heizelement 606 zugewandten
Oberfläche
des Distanzstücks 614 angeordnet,
sodass ein Leckstrom 619 über die leitende Schicht 607 fließt und nicht
die Überwachungszelle 603,
die Sensorzelle 604 und die λ-Zelle 605 erreicht, die
jeweils eine elektrochemische Zelle darstellen.
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Die anderen Eigenschaften dieses
Ausführungsbeispiels
entsprechen denjenigen des fünften Ausführungsbeispiels.
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Hierbei besteht weiterhin die Möglichkeit,
in der in 23 veranschaulichten
Weise die leitende Schicht 607 über ein leitendes Durchgangsloch 672 mit
einem mit der negativen Seite der Heizelementschaltung 665 verbundenen
Anschluss 6612 elektrisch zu verbinden. Hierbei fällt das
elektrische Potential der leitenden Schicht 607 ab, wodurch
das Fließen
des Leckstroms erleichtert wird.
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Achtes Ausführungsbeispiel
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Bei einem Gassensorelement 1 gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel
der Erfindung sind die Überwachungszelle 603 und
die Sensorzelle 604 in Längsrichtung des Gassensorelements 1 in
der in 24 veranschaulichten
Weise angeordnet. Der weitere Aufbau entspricht demjenigen des fünften Ausführungsbeispiels,
sodass die Eigenschaften dieses Ausführungsbeispiels denjenigen
des fünften Ausführungsbeispiels
entsprechen.
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Neuntes Ausführungsbeispiel
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Während
ein Gassensorelement 1 gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel
der Erfindung im wesentlichen den gleichen Aufbau wie das Gassensorelement 1 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel
aufweist, bestehen hierbei jedoch das Heizelementsubstrat 615 und
die Distanzstücke 612, 614 und 616 aus
dem gleichen Material wie die Festelektrolytplatten 611 und 613,
wobei lediglich der Wärmegenerator 661 in
der in 25 dargestellten
Weise mit einem Isoliermaterial 6600 bedeckt (überzogen) ist.
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Da bei diesem, in 25 veranschaulichten Ausführungsbeispiel
die Hauptbestandteile des Gassensorelements 1 aus dem gleichen
Material bestehen, lässt
sich bei der Herstellung des Gassensorelements 1, bei der
eine Vielzahl von Grünblättern in Form
einer Schichtanordnung zusammengedrückt und sodann kalziniert wird,
das Auftreten von Kalzinierungsbrüchen weitgehend vermeiden,
die meist auf Grund unterschiedlicher thermischer Ausdehnungskoeffizienten
bei Verwendung unterschiedlicher Werkstoffe auftreten.
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Wie vorstehend beschrieben, wird
erfindungsgemäß ein Mehrschicht-Gassensorelement
mit einer hohen Messgenauigkeit erhalten, das weitgehend unempfindlich
gegenüber
Leckströmen
ist. Das Gassensorelement umfasst eine Sauerstoff-Pumpzelle zur
Einstellung einer Sauerstoffkonzentration in einer Messgaskammer,
eine Sensorzelle zur Ermittlung einer spezifischen Gaskonzentration
in der Messgaskammer sowie ein Heizelement zur Erwärmung der
Zellen auf eine Aktivierungstemperatur. Das Heizelement umfasst
einen Wärmegenerator, der
bei Erregung Wärme
erzeugt, einen externen Heizelementanschluss und eine Heizelement-Zuleitung
zur Herstellung der elektrischen Verbindung zwischen dem Wärmegenerator
und dem Heizelementanschluss. Bei einem elektrischen Widerstandswert
RH des Wärmegenerators
und einem elektrischen Widerstandswert RL der Heizelement-Zuleitung
werden diese Werte derart festgelegt, dass die Bedingung 1,5 ≤ RH/RL erfüllt ist.