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DE10338498A1 - Gelenkanordnung - Google Patents

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Publication number
DE10338498A1
DE10338498A1 DE2003138498 DE10338498A DE10338498A1 DE 10338498 A1 DE10338498 A1 DE 10338498A1 DE 2003138498 DE2003138498 DE 2003138498 DE 10338498 A DE10338498 A DE 10338498A DE 10338498 A1 DE10338498 A1 DE 10338498A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
ball
holding body
arrangement according
ball joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2003138498
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Erath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss AG
Original Assignee
Carl Zeiss AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE10219970A external-priority patent/DE10219970A1/de
Application filed by Carl Zeiss AG filed Critical Carl Zeiss AG
Priority to DE2003138498 priority Critical patent/DE10338498A1/de
Publication of DE10338498A1 publication Critical patent/DE10338498A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R35/00Flexible or turnable line connectors, i.e. the rotation angle being limited
    • H01R35/04Turnable line connectors with limited rotation angle with frictional contact members

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Abstract

Bei einer Gelenkanordnung 100 mit einem Haltekörper 105 und mit einem Schenkel 106 bzw. 107, der an dem Haltekörper 105 in einem Kugelgelenk 103 bzw. 104 drehbeweglich gelagert ist, gibt es einen Mechanismus zur Drehbegrenzung des Schenkels 106 zu dem Haltekörper 105. Dieses Kugelgelenk 103 bzw. 104 weist eine Gelenkkugel 107 auf und umfasst weiter eine Gelenkkugelpfanne, welche die Gelenkkugel hält. Die Gelenkkugel hat eine Gelenkkugelausnehmung und entsprechend weist die Gelenkkugelpfanne eine Gelenkkugelpfannenausnehmung auf. Diese Ausnehmungen schließen gemeinsam ein Kulissenelement ein, um so eine Drehbegrenzung der Gelenkanordnung zu bewirken.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gelenkanordnung mit einem Haltekörper und mit einem Schenkel, der an dem Haltekörper drehbeweglich gelagert ist, bei der ein Mechanismus zur Drehbegrenzung des Schenkels zu dem Haltekörper vorgesehen ist, um ein bei Schenkel und Haltekörper geführtes Kabel vor übermäßigem Verdrillen zu schützen.
  • Eine derartige Gelenkanordnung ist aus der DE 26 43 780 A1 bekannt. Dort ist eine kippbare Standleuchte beschrieben, welche ein Kugelgelenk mit Kabeldurchführung im Lampenfuß aufweist. An diesem Kugelgelenk ist eine Teleskoprohr-Anordnung aufgenommen, in der ein Lampenkabel geführt ist. Um ein übermäßiges Verdrehen der Teleskoprohre zueinander zu vermeiden, wird vorgeschlagen, bei den Teleskoprohren Begrenzungsstifte und Begrenzungsleisten vorzusehen.
  • In der DE 42 02 176 A1 ist ein mittels Überwurfmutter festklemmbares Kugelgelenk beschrieben, bei dem eine Kabeldurchführung ausgebildet ist. Dieses Kugelgelenk ist einer Steckervorrichtung zugeordnet.
  • Aus der DE 43 33 913 C2 ist ein Kugelgelenk mit einer Gelenkkugel bekannt, bei dem mittels einer Spannschraube eine Verstellkraft für die Gelenkkugel in einer Gelenkkugelpfanne eingestellt werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gelenkanordnung für eine Kabeldurchführung, insbesondere eine Durchführung für elektrische Kabel und Lichtleiter, zu schaffen, welche sich zur Befestigung von einem elektrischen Bedienelement an einem medizinisch-optischen Gerät eignet und dabei eine große Bandbreite von Betätigungspositionen für das Bedienelement zu dem optischen Gerät ermöglicht, die alle eine zuverlässige Funktion des medizinisch-optischen Geräts gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Gelenkanordnung gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Bei einer Gelenkanordnung nach Anspruch 1 ist ein Schenkel an einem Haltekörper mit einem Kugelgelenk gelagert, das eine Gelenkkugel aufweist und eine Gelenkkugelpfanne umfasst. Die Gelenkkugelpfanne hält die Gelenkkugel. Dabei ist ein Mechanismus zur Drehbegrenzung vorgesehen, der durch eine an der Gelenkkugel ausgebildete Gelenkkugelausnehmung und eine an der Gelenkkugelpfanne vorhandene Gelenkkugelpfannenausnehmung gebildet wird, indem die beiden Ausnehmungen gemeinsam ein Kulissenelement einschließen. Unter Kulissenelement wird dabei ein Element verstanden, das durch Einschluss in den Ausnehmungen von Gelenkkugel und Gelenkkugelpfanne eine Drehbegrenzung der Gelenkkugel in der Gelenkkugelpfanne bewirkt.
  • Auf diese Weise wird eine Gelenkanordnung geschaffen, bei der Gelenkbewegungen für ein durchgeführtes elektrisches Kabel zu begrenzten bzw. lediglich geringen mechanischen Belastungen führen. Damit wird die Zuverlässigkeit eines mit einem solchen Kabel verbundenen elektrischen Systems gewährleistet, denn es können Kabelbrüche aufgrund von Materialermüdung und Kurzschlüssen, die durch Aufbrechen von Isolationsmaterial entstehen, vermieden werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Gelenkkugelausnehmung nutenförmig ausgebildet. Auf diese Weise wird für die Gelenkanordnung eine Drehachse definiert, um die Schenkel und Haltekörper drehbegrenzt bewegbar sind.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Gelenkkugelausnehmungen vorgesehen. Auf diese Weise kann die Bewegbarkeit der Gelenkanordnung um unterschiedliche Drehachsen eingeschränkt werden.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Gelenkkugelpfannenausnehmung nutenförmig, das heißt als Nut ausgebildet. Auf diese Weise wird eine Gelenkanordnung mit mehreren Bewegungsfreiheitsgraden bereitgestellt. In Weiterbildung der Erfindung verläuft die in der Gelenkkugelpfannenausnehmung ausgebildete Nut spiralförmig. Auf diese Weise wird eine Drehbegrenzung für die Gelenkanordnung geschaffen, die mehrfache Umdrehungen um eine Drehachse der Gelenkanordnung zulässt.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist das Kulissenelement als Kugelelement ausgebildet. Auf diese Weise wird eine besonders leichtgängige Gelenkanordnung geschaffen.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist die Gelenkkugelpfanne als Hülse ausgebildet, welche in dem Haltekörper drehbar gelagert ist. Auf diese Weise wird eine fertigungstechnisch einfach herstellbare Gelenkanordnung bereitgestellt.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind der Hülse Anschlagmittel für Drehbegrenzung zugeordnet. Auf diese Weise kann eine Drehbegrenzung der Gelenkanordnung bewirkt werden, die Drehungen um mehr als 360° gestattet.
  • In Weiterbildung der Erfindung weist die Gelenkanordnung eine Bohrung zur Kabeldurchführung auf. Auf diese Weise kann eine verdeckte Kabeldurchführung durch die Gelenkanordnung erfolgen.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind Mittel zum Festklemmen der Gelenkanordnung vorgesehen. Auf diese Weise wird eine Gelenkanordnung geschaffen, die in beliebiger Stellung mit Kraft beaufschlagbar ist.
  • In Weiterbildung der Erfindung umfassen die Mittel zum Festklemmen der Gelenkanordnung Mittel zum Zusammendrücken der Gelenkkugelpfanne. Dabei umgibt die Gelenkkugelpfanne die Gelenkkugel. Auf diese Weise werden große Klemmmomente bzw. Reibmomente ermöglicht, so dass die Gelenkanordnung stabil arretiert werden kann.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist in dem Haltekörper ein Schlitz vorgesehen. Auf diese Weise ist es möglich, entsprechend einer Schlitzdimensionierung die Größe eines Klemmweges und somit auch einer Klemmkraft einzustellen.
  • In Weiterbildung ist in einem ersten Haltekörperabschnitt der Gelenkanordnung ein Ankerelement vorgesehen und es gibt weiter ein Element das an einem zweiten Haltekörperabschnitt abgestützt ist und sich über den Schlitz des Haltekörpers von dem zweiten Haltekörper-Abschnitt zu dem Ankerelement an dem ersten Haltekörper-Abschnitt erstreckt. Weiter sind Mittel zum Erzeugen einer Zug- oder Druckkraft mit dem Element vorgesehen, um den ersten Haltekörper-Abschnitt gegen den zweiten Haltekörper-Abschnitt über den Schlitz des Haltekörpers zusammenzudrücken oder auseinander zu stemmen.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist als Mittel zum Erzeugen einer Zug- oder Druckkraft ein Excenter-Wellenelement vorgesehen, welches an dem zweiten Haltekörper- Abschnitt drehbar gelagert ist und mit dem Element in Wirkverbindung steht, wobei durch Drehen des Excenter-Wellenelements in das Element eine Kraft eingeleitet wird. Auf diese Weise wird ein schnelles Festklemmen und Freigeben der Gelenkanordnung ermöglicht.
  • In Weiterbildung der Erfindung ist zum Antrieb des Excenter-Wellenelements ein Hebel-Element vorgesehen. Auf diese Weise wird eine leicht handhabbare Gelenkanordnung bereitgestellt.
  • Ein Operationsmikroskop mit einer entsprechenden Gelenkanordnung ermöglichet eine ergonomische Stellung von Handgriffen mit Operationsmikroskop-Bedienelementen bei Operationsbetrieb.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben.
  • Es zeigen
  • 1 eine Gelenkanordnung mit Handgriff;
  • 2 eine Gelenkkugel mit Schenkel der Gelenkanordnung aus 1;
  • 3 eine Gelenkkugel in einer Gelenkkugelpfanne;
  • 4 einen Schnitt von Gelenkkugel und Gelenkkugelpfanne entlang der Linie IV-IV in 3;
  • 5 einen Schnitt von Gelenkkugel und Gelenkkugelpfanne entlang der Linie V-V in 4;
  • 6 eine erste Ansicht einer Gelenkkugelpfanne mit spiralförmiger Nut;
  • 7 eine zweite Ansicht einer Gelenkkugelpfanne mit spiralförmiger Nut;
  • 8 eine Gelenkanordnung mit einer Gelenkkugel, die in einer Gelenkkugelpfanne mit spiralförmiger Nut angeordnet ist;
  • 9 eine Gelenkanordnung, bei der eine Gelenkkugelpfanne als Hülse ausgebildet ist;
  • 10 einen Schnitt der Gelenkanordnung aus 9 entlang der Linie X-X;
  • 11 eine Gelenkkugel mit mehreren nutenförmigen Ausnehmungen;
  • 12 einen Schnitt der Gelenkanordnung aus 1 entlang der Linie XII-XII, um die Funktionsweise von Mitteln zum Festklemmen der Gelenkanordnung zu illustrieren;
  • 13 einen weiteren Schnitt der Gelenkanordnung aus 1 entlang der Linie XIII-XIII, um die Funktionsweise von Mitteln zum Festklemmen der Gelenkanordnung zu illustrieren, und;
  • 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV aus 12 als weitere Ansicht der Mittel zum Festklemmen der Gelenkanordnung.
  • Die 1 zeigt eine Gelenkanordnung 100 zur Aufnahme eines als Handgriff ausgebildeten Bedienelements 101 am Grundkörper 102 eines nicht weiter dargestellten Operationsmikroskops. Die Gelenkanordnung 100 umfasst ein erstes Kugelgelenk 103 und ein zweites Kugelgelenk 104, die einander entsprechend aufgebaut sind. Die Gelenkanordnung 100 hat einen Haltekörper 105 mit Kugelgelenk 103, an dem ein Schenkel 106 drehbeweglich gelagert ist, der das Bedienelement 101 hält.
  • Mit dem Kugelgelenk 104 ist ein Haltekörper 105 an einen Schenkel 107 angeschlossen, der starr mit dem Grundkörper 102 des Operationsmikroskops verbunden ist.
  • Die Kugelgelenke 103 und 104 umfassen jeweils Gelenkkugeln 108 bzw. 109, welche in einander entsprechenden Gelenkkugelpfannen in dem Haltekörper 105 gelagert sind. Die Kugelgelenke 103 und 104 ermöglichen eine Beweglichkeit des Haltekörpers 1105 zu dem Grundkörper 102 des Operationsmikroskops und von dem Bedienelement 101 zu dem Haltekörper 105, wie dies mit den Pfeilen 110, 111, 112, 113, 116 und 117 in 1 kenntlich gemacht ist.
  • An dem Haltekörper 105 gibt es ein Hebelelement in Form eines Arretierhebels 114, der es ermöglicht, die Gelenkkugeln 108 und 109 in den entsprechenden Gelenkkugelpfannen festzuklemmen bzw. freizugeben.
  • Von dem Bedienelement 101 zu dem Grundkörper 102 des Operationsmikroskops sind durch die Schenkel 106 und 107 sowie den Haltekörper 105 in 1 nicht weiter dargestellte Kabelstränge für Operationsmikroskop-Steuerfunktionen gelegt. Diese Kabelstränge von Bedienelement 101 zu dem Grundkörper 102 des Operationsmikroskops sind verdeckt geführt. Sie verbinden Steuerknöpfe und Hebel 115, welche an dem Bedienelement 102 zur Steuerung von Mikroskopfunktionen ausgebildet sind, mit entsprechenden Operationsmikroskop-Baugruppen im Grundkörper des Operationsmikroskops, wie beispielsweise eine Videokamera, eine Beleuchtungseinrichtung oder ein elektrisch steuerbares Zoomsystem.
  • Die 2 zeigt die Gelenkkugel von Kugelgelenk 104 aus 1 mit entsprechendem Schenkel. Die Gelenkkugel 201 hat an einer Oberfläche 202 eine Gelenkkugelausnehmung 203 in Form einer sich längsförmig erstreckenden Nut. Weiter hat die Gelenkkugel zur Durchführung eines oder mehrerer Kabelstränge eine Durchtrittsbohrung 204, in deren Inneres der rohrförmige Schenkel 205 ragt, welcher mit der Gelenkkugel 201 verbunden ist.
  • Die 3 zeigt einen Ausschnitt des Haltekörpers 105 aus 1 mit Kugelgelenk 104. Das Kugelgelenk 301 der Gelenkkugel 302 ist mit einer in der Figur nicht sichtbaren Gelenkkugelpfanne an dem Haltekörper 303 ausgebildet. Der Haltekörper 303 hat einen Öffnungsschlitz 304, der es ermöglicht, einen ersten Haltekörperabschnittes 305 gegen einen zweiten Haltekörperabschnitt 306 zusammenzudrücken, um eine Klemmkraft auf die Gelenkkugel 302 in dem Haltekörper 301 zu erzeugen.
  • In 4 ist ein Schnitt von Haltekörper 303 in dem Kugelgelenk 301 aus 3 entlang der Linie IV-IV gezeigt. An dem Haltekörper 401 ist die Gelenkkugelpfanne 402 ausgebildet, in der die Gelenkkugel 403 drehbar gelagert ist. Als Mechanismus zur Drehbegrenzung der Gelenkanordnung ist in der Wandung der Gelenkkugelpfanne 402 eine nutenförmige Gelenkkugelpfannenausnehmung 404 ausgebildet, die mit einer nutenförmigen Ausnehmung 405 an der Gelenkkugel 403 als Kulissenelement ein Kugelelement 406 in Form einer Lagerkugel einschließt. Bei der Position der Lagerkugel 406 bilden die nutenförmigen Ausnehmungen 404 und 405 einen Winkel von 90°.
  • In die Bohrung 407 der Gelenkkugel 403 ist der Schenkel 408 eingesetzt und wird dort mit einer Klebeverbindung festgehalten. Selbstverständlich sind auch andere Verbindungen von Gelenkkugel und Schenkel denkbar. Die nutenförmige Gelenkkugelpfannenausnehmung 404 hat einen Steg, der eine Drehbegrenzung von Kugelgelenk 409 bei einer Drehbewegung des Gelenks um die Achse 410 bewirkt.
  • Damit wird erreicht, dass bei Bewegen der Gelenkanordnung entsprechend der mit Pfeil 420 bezeichneten Richtung ein durch die Gelenkanordnung geführter Kabelstrang 412 sich nicht über bestimmte Winkelwerte hinaus verdrillt.
  • Die 5 zeigt einen Schnitt des Haltekörpers 401 aus 4 entlang der Linie V-V. Die Gelenkkugelausnehmung 501 in der Gelenkkugelaufnahme 502 verläuft kreisbogenförmig um ein Zentrum 504 des Kugelgelenks 505. Dabei wird eine Drehbegrenzung durch einen Steg 506 bewirkt, der einen Anschlag für das Kugelelement 507 bildet, welches von der Gelenkkugelausnehmung 508 an der Oberfläche der Gelenkkugel 510 und der Gelenkkugelpfannenausnehmung 502 im Haltekörper 503 eingeschlossen wird. Der Steg 506 begrenzt eine Drehung der Gelenkanordnung auf den mit Pfeil 509 angedeuteten Winkelwert.
  • Anhand der 6, 7 und 8 ist eine alternative Ausführungsform für eine Gelenkanordnung mit Kugelgelenk beschrieben. Dabei werden für gleiche Baugruppen, die in diesen Figuren gezeigt sind, identische Bezugszeichen verwendet.
  • Die Gelenkanordnung hat einen Haltekörper 601 mit Kugelgelenkpfanne 602, in der als Mechanismus zur Drehbegrenzung eine spiralförmige Gelenkkugelpfannenausnehmung 603 in Nutenform vorgesehen ist. In dieser Gelenkkugelpfannenausnehmung befindet sich ein Kugelelement 604, das mit der nutenförmigen Ausnehmung 605 an einer Gelenkkugel 606 in Wirkverbindung steht. Durch Wahl von entsprechender Länge und Steigung der spiralförmigen Gelenkkugelausnehmung 603 ist somit eine Bewegungsbegrenzung der Gelenkanordnung erzielbar. Insbesondere kann so eine Bewegbarkeit der Gelenkanordnung auf Drehwinkel größer als 360° begrenzt werden.
  • In 9 ist eine weitere modifizierte Ausführungsform für eine Gelenkanordnung mit Kugelgelenk beschrieben. Die Gelenkanordnung 900 umfasst einen Haltekörper 901, in dem sich eine Gelenkkugelpfanne 902 befindet. Diese Gelenkkugelpfanne 902 ist als Hülse ausgeführt, welche in dem Haltekörper 901 drehbar gelagert ist. Die Hülse kann um eine Achse 903 gedreht werden, wobei entsprechende Anschläge 904 eine Drehbegrenzung für eine Drehung der Hülse um die Achse 903 gewährleisten.
  • Grundsätzlich ist es möglich, die Hülse mit einen oder mehreren Anschlagscheiben zu kombinieren, die miteinander über entsprechende Rastnasen in Wirkverbindung stehen, beispielsweise Anschlagscheiben, die entsprechend der Carl Zeiss Norm 786 ausgebildet sind. Hierdurch kann eine Drehbegrenzung für Winkel größer als 360° geschaffen werden. Insbesondere ist so eine Drehbegrenzung möglich, die mehrere Drehungen der Hülse um die betreffende Achse zulässt.
  • In die Gelenkkugelpfanne 902 ist wiederum eine Gelenkkugel 905 aufgenommen, welche mit einem Schenkel 906 verbunden ist. Gelenkkugel 905 und Gelenkkugelpfanne 902 haben entsprechende Ausnehmungen 907 und 908, die wiederum nutenförmig ausgeführt sind und ein Kugelelement 909 einschließen. Dieses Kugelelement bewirkt eine Wirkverbindung der Gelenkkugel 905 mit der Gelenkkugelpfanne 902. Damit ist die Gelenkkugel 905 in der als Hülse ausgebildeten Gelenkkugelpfanne drehbegrenzt gelagert.
  • 10 zeigt einen Schnitt der Gelenkanordnung 900 aus 9 entlang der Linie X-X. Soweit in 10 Baugruppen sichtbar sind, die schon in 9 gezeigt sind, tragen diese Baugruppen 10 die selben Bezugszeichen wie in 9.
  • 10 zeigt, dass dort, wo die nutenförmige Ausnehmung 907 in der Gelenkkugel 905 und die nutenförmige Ausnehmung 908 in der Gelenkkugelpfanne 902 das Kugelelement 909 einschließen, die nutenförmigen Ausnehmungen 907 und 908 in einem Winkel von etwa 90° zueinander stehen. Die nutenförmige Ausnehmung 908 in der Gelenkkugelpfanne 902 verläuft kreisbogenartig an der inneren Oberfläche der Gelenkkugelpfanne 902. Zur Drehbegrenzung der Gelenkkugel 905 in der Gelenkkugelpfanne 902 ist an dieser ein Anschlagsteg 910 ausgebildet.
  • 11 erläutert eine weitere alternative Ausführungsform für eine Gelenkanordnung, deren Aufbau den zuvor beschriebenen Gelenkanordnungen grundsätzlich entspricht.
  • Die betreffende Gelenkanordnung hat wiederum eine Gelenkkugel 1101 mit einem Schenkel 1102, der rohrförmig gehalten ist, um eine geeignete Kabelführung zu ermöglichen. An der Gelenkkugel 1101 sind als Mechanismus zur Drehbegrenzung zwei nutenförmige Ausnehmungen 1103 und 1104 vorgesehen, die über zwei nicht weiter dargestellte Kugelelemente mit einer entsprechenden Gelenkkugelpfanne in Wirkverbindung stehen. Die Kugelelemente werden von den nutenförmigen Ausnehmungen 1103 und 1104 in der Gelenkkugelpfanne eingeschlossen. Wiederum ergibt sich hierdurch eine drehbegrenzende Wirkverbindung. Aufgrund der mehreren nutenförmigen Ausnehmungen ist es dabei möglich, eine Bewegbarkeit der Gelenkanordnung für mit Bezugszeichen 1105, 1106 und 1107 kenntlich gemachte unterschiedliche Drehachsen, die in einem Winkel zueinander stehen, auf bestimmte Winkelwerte zu begrenzen.
  • Es sei bemerkt, dass in einer entsprechenden Gelenkanordnung auch mehr als zwei nutenförmige Ausnehmungen an der Gelenkkugeloberfläche vorgesehen werden können, die dann über Kugelelemente mit entsprechenden Ausnehmungen in der Gelenkkugelpfanne zusammenwirken.
  • Nachfolgend wird die Funktionsweise des Mechanismus zum Festklemmen der Gelenkkugel in der Gelenkkugelpfanne und des Haltekörpers bei den zuvor beschriebenen Gelenkkugelanordnungen erläutert: Die 12 zeigt einen Teilschnitt der Haltevorrichtung 105 aus 1 entlang der Linie XII-XII.
  • Der Teilschnitt der Haltevorrichtung 1201 in 12 hat einen Schlitz 1202. Dieser Schlitz 1202 ermöglicht es, einen ersten Haltekörper-Abschnitt 1203 gegen einen zweiten Haltekörper-Abschnitt 1204 zu verspannen. Hierzu gibt es in dem ersten Haltekörper-Abschnitt 1203 ein Ankerelement 1205, das mit einem Zugelement 1206 in Wirkverbindung steht. Das Ankerelement 1205 ist als Mutter mit einer kugelförmigen Kontaktfläche 1211 ausgeführt, die in einer entsprechenden Ausnehmung 1212 an dem ersten Haltekörper-Abschnitt 1203 mit Bewegungsspiel anliegt. Das Zugelement 1206 hat eine runde Bohrung, in der ein Excenter-Wellenelement 1207 drehbar aufgenommen ist. Dieses Excenter-Wellenelement 1207 ist mit einer Drehachse 1208 an dem zweiten Haltekörper- Abschnitt 1204 drehbar gelagert. Durch Bewegen des Excenter-Wellenelements 1207 um die Drehachse 1208 kann in das Zugelement 1206 eine Zugkraft eingeleitet werden, was eine Änderung des Abstands des ersten Haltekörper-Abschnitts 1203 zu dem zweiten Haltekörper-Abschnitt 1204 bewirkt. Mit dem Zugelement 1206 kann also über den Schlitz 1202 der erste Haltekörper-Abschnitt 1203 und der zweite Haltekörper 1204 zusammengedrückt werden. Es lässt sich somit eine gewünschte Verspannung der Haltevorrichtung einstellen, wodurch eine Klemmkraft auf die Gelenkkugel 1209 in der Gelenkkugelpfanne 1210 aufgebracht wird.
  • Die 13 zeigt einen weiteren Teilschnitt der Haltevorrichtung 100 aus 1 entlang der Linie XIII-XIII. Soweit dabei Baugruppen sichtbar sind, die schon anhand der 12 erläutert wurden, tragen diese identische Bezugszeichen. Zum Antrieb des an der Drehachse 1208 gelagerten-Excenter-Wellenelements 1207 ist ein Hebel 1301 vorgesehen, der mit dem Excenter-Wellenelement 1207 starr verbunden ist. Die Bewegung des Hebels 1301 um die Drehachse 1208 wird über ein an dem Zugelement 1206 ausgebildeten Zapfen 1302 begrenzt, der mit Anschlägen zusammenwirkt, die anhand von 14 erläutert sind.
  • 14 zeigt einen Schnitt der in 13 dargestellten Baugruppe entlang der Linie XIV-XIV, wobei wiederum Baugruppen, die schon anhand der 13 erläutert wurden, in 14 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind.
  • Das Hebel-Element 1301 ist entsprechend dem Pfeil 1401 zwischen zwei Anschlägen 1402 und 1403, die mit dem Zugelement 1206 zusammenwirken, begrenzt bewegbar und vermag das Zugelement 1206 mit dem Ankerelement 1205 auf- und abzusenken. Durch diese Bewegung des Ankerelements 1205 kann damit der erste Haltekörper-Abschnitt 1203 gegen den zweiten Haltekörper-Abschnitt 1204 verspannt werden.
  • Es sei bemerkt, dass es grundsätzlich auch möglich ist, das Ankerelement 1205 mit dem ersten Haltekörper-Abschnitt 1203 fest zu verbinden, was es ermöglicht, dass mit dem Zugelement 1206 nicht nur Zugkräfte, sondern auch Druckkräfte von dem zweiten Haltekörper-Abschnitt 1204 auf den ersten Haltekörper-Abschnitt 1203 überlagert werden können. So kann über den Schlitz 1202 der erste Haltekörper-Abschnitt 1203 und der zweite Haltekörper-Abschnitt 1204 nicht nur zusammengedrückt, sondern auch auseinandergestemmt bzw. auseinandergedrückt werden. Ein solches Auseinanderdrücken der Haltevorrichtung kann insbesondere eine Montage der Gelenkanordnung erleichtern, etwa um Kulissenelemente in entsprechenden Ausnehmungen anzubringen. Grundsätzlich ist es so auch möglich, bei entsprechender Ausgestaltung der Haltevorrichtung ein Verspannen einer Gelenkkugel in einer Gelenkkugelpfanne zu bewirken.

Claims (16)

  1. Gelenkanordnung (100) – mit einem Haltekörper (105), – mit einem Schenkel (106, 107), der an dem Haltekörper (105) drehbeweglich gelagert ist, und – mit einem Mechanismus zur Drehbegrenzung des Schenkels (106) zu dem Haltekörper (105), um ein bei Schenkel (106, 107) und Haltekörper (105) geführtes Kabel vor übermäßigem Verdrillen zu schützen, dadurch gekennzeichnet, dass – der Schenkel (106, 107) am Haltekörper (105) mit einem Kugelgelenk (103, 104) gelagert ist, – wobei das Kugelgelenk (103, 104) eine Gelenkkugel (107, 403) aufweist und eine Gelenkkugelpfanne (402) umfasst, welche die Gelenkkugel (107, 403) hält, und – als Mechanismus zur Drehbegrenzung an der Gelenkkugel (107, 403) eine Gelenkkugelausnehmung (403) ausgebildet ist und an der Gelenkkugelpfanne (402) eine Gelenkkugelpfannenausnehmung (501) vorgesehen ist, die gemeinsam ein Kulissenelement (406, 507) einschließen.
  2. Gelenkanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkugelausnehmung (405, 508) nutenförmig ausgebildet ist.
  3. Gelenkanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gelenkkugelausnehmungen (1103, 1104) vorgesehen sind.
  4. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkugelpfannenausnehmung (404, 508) nutenförmig ausgebildet ist.
  5. Gelenkanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nutenförmige Gelenkkugelpfannenausnehmung als spiralförmig verlaufende Nut (603) gehalten ist.
  6. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kulissenelement als Kugelelement (406, 507) ausgebildet ist.
  7. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkugelpfanne als Hülse (902) ausgebildet ist, welche in dem Haltekörper (901) drehbar gelagert ist.
  8. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hülse (902) Anschlagmittel (904) für Drehbegrenzung zugeordnet sind.
  9. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkugel eine Bohrung (204, 407) zur Kabeldurchführung aufweist.
  10. Gelenkanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (114) zum Festklemmen der Gelenkanordnung vorgesehen sind.
  11. Gelenkanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Festklemmen der Gelenkanordnung Mittel (1205, 1206, 1207) zum Zusammendrücken der Gelenkkugelpfanne (1210) aufweisen.
  12. Gelenkanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Haltekörper ein Schlitz (1202) vorgesehen ist.
  13. Gelenkanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass – in einem ersten Haltekörper-Abschnitt ein (1203) ein Ankerelement (1205) vorgesehen ist, und – die Mittel zum Zusammendrücken der Gelenkkugelpfanne (1210) ein Element (1206) umfassen, das an einem zweiten Haltekörper-Abschnitt (1204) abgestützt ist und sich über den Schlitz (1202) des Haltekörpers von dem zweiten Haltekörper-Abschnitt (1204) zu dem Ankerelement (1205) an dem ersten Haltekörper- Abschnitt (1203) erstreckt, und wobei – Mittel zum Erzeugen einer Zug- oder Druckkraft mit dem Element (1206) vorgesehen sind, um den ersten Haltekörper-Abschnitt (1203) und den zweiten Haltekörper-Abschnitt (1204) über den Schlitz (1202) des Haltekörpers (1201) zusammenzudrücken oder auseinander zu stemmen.
  14. Gelenkanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erzeugen einer Zug- oder Druckkraft ein Excenter-Wellenelement (1207) vorgesehen ist, welches an dem zweiten Haltekörper-Abschnitt (1204) drehbar gelagert ist und mit dem Zug-Druckelement (1206) in Wirkverbindung steht, wobei durch Drehen des Excenter-Wellenelements (1207) in das Zug- Druckelement (1206) eine Kraft eingeleitet wird.
  15. Gelenkanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des Excenter-Wellenelements (1207) ein Hebel-Element (1401) vorgesehen ist.
  16. Operationsmikroskop mit einer Gelenkanordnung, die nach einem der Ansprüche 1 – 15 ausgebildet ist.
DE2003138498 2002-05-03 2003-08-21 Gelenkanordnung Ceased DE10338498A1 (de)

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