[go: up one dir, main page]

DE10335797B4 - Elektroverbindungseinheit mit selbstblockierenden Öffnungen - Google Patents

Elektroverbindungseinheit mit selbstblockierenden Öffnungen Download PDF

Info

Publication number
DE10335797B4
DE10335797B4 DE10335797A DE10335797A DE10335797B4 DE 10335797 B4 DE10335797 B4 DE 10335797B4 DE 10335797 A DE10335797 A DE 10335797A DE 10335797 A DE10335797 A DE 10335797A DE 10335797 B4 DE10335797 B4 DE 10335797B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
housing
spring tongue
unit according
tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10335797A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10335797A1 (de
Inventor
Stéphane Prost
Michel Sartorio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB France SAS
Original Assignee
ABB Entrelec SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Entrelec SAS filed Critical ABB Entrelec SAS
Publication of DE10335797A1 publication Critical patent/DE10335797A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10335797B4 publication Critical patent/DE10335797B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/48Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member
    • H01R4/4809Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member using a leaf spring to bias the conductor toward the busbar
    • H01R4/484Spring housing details
    • H01R4/4842Spring housing details the spring housing being provided with a single opening for insertion of a spring-activating tool
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/48Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member
    • H01R4/4809Clamped connections, spring connections utilising a spring, clip, or other resilient member using a leaf spring to bias the conductor toward the busbar
    • H01R4/4811Spring details
    • H01R4/4816Spring details the spring shape preventing insertion of the conductor end when the spring is unbiased

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Elektrische Verbindungseinheit zum Anschließen elektrischer Kabel von außerhalb der Einheit, die umfasst:
– ein isolierendes Gehäuse (2),
– mindestens eine in dem Gehäuse (2) angeordnete leitende Leiste (5),
– mindestens eine in dem Gehäuse (2) angeordnete, schleifenförmige Federzunge (6), die einen ersten Arm (15) aufweist, der in elektrischem Kontakt mit der leitenden Leiste (5) angeordnet ist, sowie einen zweiten, beweglichen Arm (16), der mit einer Öffnung versehen ist, die für die Durchführung des Endes eines Elektrokabels (11) vorgesehen ist,
– mindestens eine Einführöffnung (10) für ein Elektrokabel (11), die in einer Seite (9) des Gehäuses (2) vorgesehen ist und nahe dem beweglichen Arm (16) mündet,
– und mindestens eine Arbeitsöffnung (12) zum Betätigen der Federzunge (6), die in einer Seite (9) des Gehäuses und für die Durchführung eines äußeren Werkzeugs (13) vorgesehen ist, mit dem der bewegliche Arm (16) der Federzunge (6) zwischen einer Ruheposition,...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Verbindungseinheit für den Anschluss elektrisch leitender Elemente, die sich außerhalb dieser Einheit befinden gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Die Verbindungseinheit umfasst:
    • – ein isolierendes Gehäuse,
    • – mindestens eine in dem Gehäuse angeordnete leitende Leiste,
    • – mindestens eine in dem Gehäuse angeordnete, schleifenförmige Federzunge, die einen ersten Arm aufweist, der in elektrischem Kontakt mit der leitenden Leiste angeordnet ist, sowie einen zweiten, beweglichen Arm, der mit einer Öffnung versehen ist, die für die Durchführung des Endes eines Elektrokabels vorgesehen ist,
    • – mindestens eine Einführöffnung für ein Elektrokabel, die in einer Seite des Gehäuses vorgesehen ist und nahe dem beweglichen Arm mündet,
    • – und mindestens eine Arbeitsöffnung für ein Bewegen der Federzunge, die in einer Seite des Gehäuses und für die Durchführung eines äußeren Werkzeugs vorgesehen ist, mit dem der bewegliche Arm der Federzunge zwischen einer Ruheposition, in der die Position der Öffnung nicht auf die Einführöffnung abgestimmt ist, und einer aktiven Position bewegt werden kann, in der die Federzunge weggedrückt wird und sich die Öffnung gegenüber der Einführöffnung befindet.
  • Aus der DE 299 21 249 U1 ist ein Block zum Anschluss von mehreren elektrischen Leitern bekannt, welcher eine Öffnung zum Einführen eines Kabels und eine Öffnung zum Einführen eines Werkzeugs umfasst. Die Öffnung für das Werkzeug ist teilweise durch ein elastisch mit dem Block verbundenes Betätigungselement abgedeckt. Einerseits drückt dieses Betätigungselement beim Einführen des Werkzeugs auf die Feder, so dass diese in die zur Einführung des Kabels geeignete Stellung verschoben wird, und andererseits schützt es die Öffnung der Feder vor einer Einführung des Werkzeugs in diese Federöffnung, was zu einer Beschädigung der Feder mit entsprechenden Fehlfunktionen führen kann.
  • Aus der DE 198 17 927 C1 ist ebenfalls ein Block mit einer Öffnung zum Einführen eines Werkzeugs bekannt. Diese Öffnung weist eine geneigte Wand auf, welche das Führen des Werkzeugs derart ermöglicht, dass es an einem bestimmten Punkt und unter einem bestimmten Winkel an der Feder anliegt. Die Neigung der Wand kann dabei zu einem Herausschieben und Herausfallen des Werkzeugs führen, wenn es nicht durch eine Bedienperson gehalten wird.
  • Die DE 197 11 051 A1 zeigt eine Klemme, bei der das Werkzeug durch eine Feder gegen einen Anschlag gedrückt wird, der durch ein Isoliergehäuse gebildet ist.
  • Nach dem Einführen des äußeren Werkzeugs wie beispielsweise eines Schraubenziehers in die Arbeitsöffnung zum Wegdrücken der Federschleife sucht eine Kraft diesen aus dieser Öffnung herauszudrücken. Die Federschleife übt nämlich auf den Schaft des Schraubenziehers eine Kraft aus, deren Richtung entgegengesetzt zur Einführrichtung des Schraubenziehers ist. Der Bediener muss also diesen Schraubenzieher so lange an Ort und Stelle halten, bis er das Ende eines Elektrokabels in der Einheit angebracht hat.
  • Der Bediener braucht also beide Hände nur zum Anschließen des Kabels, während man bei solchen Anschlussarbeiten oft eine freie Hand für parallele Arbeiten braucht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindungseinheit zur Verfügung stellen, die ein Herausfallen des Werkzeugs aus der Öffnung verhindert.
  • Hierzu weist eine Verbindungseinheit der in Rede stehenden Art die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 auf.
  • Durch diese Anordnung braucht die Bedienungsperson für das Anschließen eines Elektrokabels in der Elektroverbindungseinheit nur eine Hand und hat somit eine Hand für eine gleichzeitig durchzuführende Tätigkeit frei.
  • Vorteilhafterweise umfassen die Mittel zum Blockieren erste elastische Rückhaltevorrichtungen, die auf das äußere Werkzeug in gleicher Richtung eine Beanspruchung ausüben wie die Beanspruchung der Federzunge auf das äußere Werkzeug erfolgt.
  • Vorzugsweise umfassen die Mittel zum Blockieren zweite elastische Rückhaltevorrichtungen, die auf das äußere Werkzeug eine Beanspruchung in einer Richtung ausüben, die quer zu derjenigen ist, in der die Federzunge das äußere Werkzeug beansprucht.
  • Ebenso vorzugsweise drücken die ersten und/oder zweiten elastischen Rückhaltevorrichtungen das äußere Werkzeug gegen eine Wand der Arbeitsöffnung.
  • Vorteilhafterweise erstrecken sich die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen über im Wesentlichen die ganze Höhe der Arbeitsöffnung und ragen in dieser heraus.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen mindestens eine konvexe Zunge, deren Wölbung zum Inneren der Arbeitsöffnung hin gerichtet ist.
  • Die Zunge erstreckt sich vorzugsweise über die ganze Breite der Arbeitsöffnung.
  • Ebenso vorteilhafterweise umfassen die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen mindestens zwei Zacken, die in das Innere der Arbeitsöffnung hineinragen.
  • Vorzugsweise umfassen die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen zwei konvexe Zungen, deren Wölbung zum Inneren der Arbeitsöffnung hin gerichtet ist und die in deren Winkel hervorstehen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung fünf ihrer Ausführungsformen hervor, die als nicht einschränkende Beispiele gegeben sind und sich auf die beiliegenden Zeichnungen beziehen, in denen:
  • 1 eine Seitenteilansicht einer ersten Ausführungsform einer Verbindungseinheit nach der vorliegenden Erfindung ist, wobei die Oberseite der Einheit im Schnitt gesehen ist;
  • 2 eine Ansicht nur der Kabeleinführöffnung und der Arbeitsöffnung für ein äußeres Werkzeug der Einheit der 1 ist; und
  • die 3 bis 6 Ansichten sind, die denen der 2 vergleichbar sind, welche die zweite bis fünfte Ausführungsform der Einheit der vorliegenden Erfindung darstellen.
  • In 1 ist eine Elektroverbindungseinheit 1 für den Anschluss elektrischer Kabel von außerhalb der Einheit dargestellt. In an sich bekannter Weise umfasst diese Verbindungseinheit ein Gehäuse 2, das aus einem formgegossenen, isolierenden Material gefertigt ist, dessen Form im Wesentlichen flach und gemessen an seinen übrigen Abmessungen von geringer Dicke ist. Dieses Gehäuse besitzt einen Befestigungsfuß 3, mit dem es in eine Trägerschiene genormter Art eingreifen kann, zusammen mit anderen identischen oder kompatiblen Gehäusen, gegen die oder zwischen denen dieses platziert werden soll.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform und nach einer bekannten Technik ist das Gehäuse 2 in Form eines Kastens vorgesehen, dessen Boden 4, der auch Seitenfläche genannt wird, mehrere Aufnahmen trägt, die eine besondere Form haben, um insbesondere eine leitende Leiste 5 und schleifenförmige Federzungen 6 aufzunehmen.
  • Die Seitenfläche 4 hat die Funktion einer Seitentrennwand gegenüber einem weiteren, identischen oder kompatiblen Gehäuse, wenn zwei Verbindungseinheiten nebeneinander auf ein und derselben Trägerschiene montiert werden. Das Gehäuse 2 ist hier so vorgesehen, dass es durch ein äußeres Element verschlossen werden kann, das eine Trennwand bildet, die eine zweite Seitenwand bildet, die zur ersten Seitenfläche 4 parallel ist.
  • In ebenso bekannter Weise besteht die leitende Leiste 5 vorzugsweise aus einem flachen, starren, elektrisch leitenden Material und weist Streben 7 auf, die in elektrischen Kontakt mit den schleifenförmigen Federn 6 kommen sollen.
  • Die schleifenförmigen Federn 6 sind jeweils in Aufnahmen 8 angeordnet, die von der Seitenwand 4 des Gehäuses 2 getragen werden.
  • Die Oberseite 9 des Gehäuses 2, die entgegengesetzt zum Fuß 3 dieses Gehäuses angeordnet ist, weist im Bereich jeder Aufnahme 8 eine Einführöffnung 10 für ein Elektrokabel 11 und eine Arbeitsöffnung 12 für ein äußeres Werkzeug wie einen Schraubenzieher 13 auf.
  • In ebenso bekannter Weise ist jede schleifenförmige Feder 6 aus einer elastischen Zunge aus beispielsweise nichtrostendem Stahl hergestellt. Diese elastische Zunge wird so umgebogen, dass sie eine Feder bildet. Sie weist dann die Form einer Schleife mit einem Auflagearm 15 und einem beweglichen Arm 16 auf.
  • Der Auflagearm 15 ist vorgesehen, gegen die Strebe 7 der leitenden Leiste 5 anzuliegen.
  • Der bewegliche Arm 16 hat eine gekrümmte Form, deren Krümmung 17 im Wesentlichen vertikal zur Arbeitsöffnung 12 ist.
  • Der bewegliche Arm 16 hat ferner eine Öffnung, in die das Elektrokabel 11 eingeführt werden soll, um in Kontakt mit der Strebe 7 der leitenden Leiste 5 zu kommen.
  • Die Aufnahme 8, welche die Federzunge 6 aufnimmt, weist eine Seitenwand 20 auf, die gegenüber der Krümmung 17 des beweglichen Arms 16 der Zunge 6 angeordnet ist, wobei diese Seitenwand in Richtung auf die Federzunge schräg ausgerichtet und durch eine gerade Trennwand 21 verlängert ist, die sich im Wesentlichen lotrecht zur Oberseite 9 des Gehäuses 2 erstreckt. Die Aufnahme 8 weist ferner einen Boden 22 auf, der sich parallel zur Oberseite 9 des Gehäuses erstreckt.
  • In der Ruheposition der schleifenförmigen Feder 6, wie sie im linken Teil von 1 dargestellt ist, nimmt die in dem beweglichen Arm 16 der schleifenförmigen Feder 6 vorgesehene Öffnung eine Ruheposition ein, in der die Position der Öffnung nicht auf die Einführöffnung 10 des Elektrokabels 11 abgestimmt ist.
  • Im Gegenteil und in an sich bekannter Weise befindet sich die von dem beweglichen Arm 16 getragene Öffnung in der gespannten Position der schleifenförmigen Feder 6, wie sie im rechten Teil der 1 dargestellt ist, vertikal zur Einführöffnung 10, sodass das isolierte Ende 28 des Elektrokabels 11 durch diese Öffnung eingeführt werden kann, um von der Feder gegen die Strebe 7 der leitenden Leiste 5 gedrückt zu werden.
  • Wie dies insbesondere in 2 zu sehen ist, hat die Arbeitsöffnung 12 beispielsweise eine rechteckige Form. Diese Öffnung erstreckt sich entlang der Richtung der Oberseite 9 und weist zwei Längsseiten 30, 31 und zwei Querseiten 32, 33 auf. Die beiden Längsseiten 30 und 31 erstrecken sich parallel zur Seitenfläche 4 des Gehäuses 2, während die beiden Querseiten 32 und 33 quer angeordnet sind.
  • Zum Bewegen der Federzunge 6 zwischen ihrer Ruhe- und ihrer aktiven Position wird ein äußeres Werkzeug wie beispielsweise ein Schraubenzieher 13 in die Arbeitsöffnung 12 eingeführt, um in einem ersten Schritt in Kontakt mit der schrägen Seitenwand 20 der Aufnahme 8 zu kommen und so an die Krümmung 17 des beweglichen Arms 16 der Feder anzuliegen.
  • In einem zweiten Schritt drückt der bis zum Boden 22 der Aufnahme 8 eingeführte und dort anschlagende Schraubenzieher die schleifenförmige Feder 6 so zusammen, dass der bewegliche Arm 16 in Richtung auf seine aktive Position bewegt wird, in der seine Öffnung unter der Einführöffnung 10 des Elektrokabels 11 angeordnet ist. Während des Bewegens der Feder gelangt der Schraubenzieher so aus einer geneigten Position, in der er einerseits an die Querseite 33 der Arbeitsöffnung 12 und andererseits an die schräge Seitenwand 20 anliegt, bis in eine vertikale Position, in der das freie Ende des Schraubenziehers an die gerade Wand 21 der Aufnahme 8 anliegt.
  • Nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung weist die Arbeitsöffnung 12 Vorrichtungen zum Blockieren 35 auf, mit denen der Schraubenzieher 13 vorübergehend in der Arbeitsöffnung 12 blockiert werden kann, wenn er bis zum Boden der Aufnahme 8 eingeführt wurde, um die Federzunge 6 in ihre aktive Position zu bewegen.
  • Die Vorrichtungen zum Blockieren 35 sind elastische Rückhaltevorrichtungen, die sich beim Einführen des Schraubenziehers 13 in die Arbeitsöffnung 12 verformen und den Schaft des Schraubenziehers 13 gegen eine Seite der Öffnung ziehen, um den Schraubenzieher 13 festzuklemmen, wenn sich dieser in Position in der Aufnahme 8 befindet. In dieser Position ist der Schraubenzieher im Wesentlichen gerade und liegt auf der einen Seite an die gerade Trennwand der Aufnahme 8 und auf der anderen Seite an die Krümmung 17 der schleifenförmigen Feder 6 an. Die Vorrichtungen zum Blockieren 35 üben ausreichende Reibungskräfte, beispielsweise durch Klemmwirkung, auf den Schaft des Schraubenziehers aus, um diesen in der Öffnung zu blockieren. Diese Kräfte sind insofern ausreichend, als sie zumindest gleich der durch die schleifenförmige Feder 6 auf den Schaft des Schraubenziehers ausgeübten Kraft sind, die diesen aus der Arbeitsöffnung hinauszudrängen sucht.
  • Bei einer ersten, in 2 dargestellten Ausführungsform haben die Rückhaltevorrichtungen 35 die Form einer konvexen Zunge 36, deren Wölbung zum Inneren der Arbeitsöffnung 12 hin gerichtet ist. Diese Zunge 36 erstreckt sich über die ganze Breite (parallel zur Querseite 33) der Arbeitsöffnung 12 und über deren ganze Höhe, wie dies in 1 zu sehen ist. Auf diese Weise ist sie fest mit dem Boden der Arbeitsöffnung sowie den Längsseiten 30 und 31 dieser Öffnung verbunden.
  • In der Praxis ist die konvexe Zunge 36 fest in die Oberseite 9 des Gehäuses 2 eingearbeitet und besteht aus einer dünnen Abdeckung.
  • Die konvexe Zunge 36 ist vorzugsweise an der Querseite 33 der Arbeitsöffnung 12 vorgesehen, die entgegengesetzt zur schrägen Seitenwand der Aufnahme 8 angeordnet ist. Diese Zunge befindet sich unter dem Schraubenzieher, wenn dieser schräg gehalten wird, um in die Aufnahme 8 eingeführt zu werden. Beim Einführen des Schraubenziehers wird die konvexe Zunge 36 durch den Schaft elastisch verformt. Die konvexe Zunge 36 zieht dann den Schraubenzieher 13 in Richtung auf die entgegengesetzte Querseite 32, d.h. in die gleiche Richtung wie die durch die Feder auf das Ende des Schraubenziehers ausgeübte Kraft. Der Schaft des Schraubenziehers ist somit zwischen der konvexen Zunge 36 und der entgegengesetzten Querseite 32 eingeklemmt und kann nicht durch Wirkung der schleifenförmigen Feder 6 aus der Arbeitsöffnung herauskommen.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform haben die Rückhaltevorrichtungen 35 die Form zweier Zacken 38, die aus der Querseite 33 in Richtung auf die entgegengesetzte Querseite 32 herausstehen. In gleicher Weise wie die konvexe Zunge 36 drücken die beiden Zacken 38 auf den Schraubenzieher 31, um diesen in der Arbeitsöffnung 12 in seiner Position zu blockieren.
  • Bei noch einer dritten Ausführungsform, wie sie in 4 dargestellt ist, haben die Vorrichtungen zum Blockieren 35 die Form zweier konvexer Zungen 39 und 40, deren Wölbung jeweils zum Inneren der Öffnung hin gerichtet ist. Sie erstrecken sich entlang der Längsseiten 30 und 31 der Arbeitsöffnung 12. Diese beiden Zungen 39 und 40 ziehen so den Schraubenzieher in eine Richtung, die quer zu derjenigen der von der Feder auf den Schraubenzieher ausgeübten Kraft ist.
  • In 5 ist eine vierte Ausführungsform der Vorrichtungen zum Blockieren 35 dargestellt. Diese haben die Form dreier Nocken 42 bis 44, die jeweils von einer Seite der Arbeitsöffnung 12 ausgehen, um den Schraubenzieher 13 elastisch zu blockieren.
  • Schließlich haben in einer fünften Ausführungsform, wie sie in 6 dargestellt ist, die Vorrichtungen zum Blockieren 35 die Form zweier konvexer Zungen 45 und 46, die sich in den Winkel zwischen den Längsseiten 30, 31 und der Querseite 33 der Arbeitsöffnung 12 erstrecken.
  • Man sieht also, dass die Vorrichtungen zum Blockieren nach der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise eine Blockierung des Schraubenziehers 13 erlauben, wenn dieser die Federzunge 6 verformt hat, ebenso wie sie dem Benutzer die Hände frei halten, damit dieser das Kabel 11 ohne Probleme in die Einführöffnung 10 einführen kann und dabei immer noch eine Hand frei hat.

Claims (8)

  1. Elektrische Verbindungseinheit zum Anschließen elektrischer Kabel von außerhalb der Einheit, die umfasst: – ein isolierendes Gehäuse (2), – mindestens eine in dem Gehäuse (2) angeordnete leitende Leiste (5), – mindestens eine in dem Gehäuse (2) angeordnete, schleifenförmige Federzunge (6), die einen ersten Arm (15) aufweist, der in elektrischem Kontakt mit der leitenden Leiste (5) angeordnet ist, sowie einen zweiten, beweglichen Arm (16), der mit einer Öffnung versehen ist, die für die Durchführung des Endes eines Elektrokabels (11) vorgesehen ist, – mindestens eine Einführöffnung (10) für ein Elektrokabel (11), die in einer Seite (9) des Gehäuses (2) vorgesehen ist und nahe dem beweglichen Arm (16) mündet, – und mindestens eine Arbeitsöffnung (12) zum Betätigen der Federzunge (6), die in einer Seite (9) des Gehäuses und für die Durchführung eines äußeren Werkzeugs (13) vorgesehen ist, mit dem der bewegliche Arm (16) der Federzunge (6) zwischen einer Ruheposition, in der die Position der Öffnung nicht auf die Einführöffnung (10) abgestimmt ist, und einer aktiven Position bewegt werden kann, in der die Federzunge (6) weggedrückt wird und sich die Öffnung gegenüber der Einführöffnung (10) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsöffnung (12) Mittel zum Blockieren (35) aufweist, mit denen das äußere Werkzeug (13) vorübergehend in der Arbeitsöffnung (12) blockiert werden kann, wenn dieses Werkzeug zum Bewegen der Federzunge (6) in ihre aktive Position eingeführt ist, wobei die Mittel zum Blockieren elastische Rückhaltevorrichtungen (36; 38; 44; 48; 39, 40; 42, 43) umfassen, welche sich über im Wesentlichen die ganze Höhe der Arbeitsöffnung (12) erstrecken und in diese hineinragen.
  2. Verbindungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Blockieren (35) erste elastische Rückhaltevorrichtungen (36; 38; 44; 45, 46) umfassen, die auf das äußere Werkzeug (13) eine Beanspruchung in der gleichen Richtung ausüben wie die Beanspruchung der Federzunge (6) auf das äußere Werkzeug (13) erfolgt.
  3. Verbindungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Blockieren (35) zweite elastische Rückhaltevorrichtungen (39, 40; 42, 43) umfassen, die auf das äußere Werkzeug (13) eine Beanspruchung in einer Richtung ausüben, die quer zu derjenigen ist, in der die Federzunge (6) das äußere Werkzeug (13) beansprucht.
  4. Verbindungseinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten elastischen Rückhaltevorrichtungen das äußere Werkzeug (13) gegen eine Wand (32) der Arbeitsöffnung (12) drücken.
  5. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen mindestens eine konvexe Zunge (36) umfassen, deren Wölbung zum Inneren der Arbeitsöffnung (12) hin gerichtet ist.
  6. Verbindungseinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die konvexe Zunge (36) über die ganze Breite der Arbeitsöffnung (12) erstreckt.
  7. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen mindestens zwei Zacken (38) umfassen, die in das Innere der Arbeitsöffnung (12) hineinragen.
  8. Verbindungseinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder zweiten Rückhaltevorrichtungen zwei konvexe Zungen (45, 46) umfassen, deren Wölbung zum Inneren der Arbeitsöffnung (12) hin gerichtet ist und die in deren Winkel hervorstehen.
DE10335797A 2002-08-06 2003-08-05 Elektroverbindungseinheit mit selbstblockierenden Öffnungen Expired - Fee Related DE10335797B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0209993A FR2843496B1 (fr) 2002-08-06 2002-08-06 Bloc de jonction electrique a fenetre autobloquante
FR02/09993 2002-08-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10335797A1 DE10335797A1 (de) 2004-04-08
DE10335797B4 true DE10335797B4 (de) 2007-10-11

Family

ID=30470958

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10335797A Expired - Fee Related DE10335797B4 (de) 2002-08-06 2003-08-05 Elektroverbindungseinheit mit selbstblockierenden Öffnungen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE10335797B4 (de)
FR (1) FR2843496B1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009029942A1 (de) * 2009-06-19 2010-12-30 Günther Spelsberg GmbH & Co. KG Brandschutzklemme
CN103111843B (zh) * 2013-02-05 2015-04-08 浙江中环赛特光伏科技有限公司 一种自动三角簧装配机
DE202016008576U1 (de) * 2016-11-16 2018-06-25 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Elektrische Anschluss- sowie Verbindungsklemme

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711051A1 (de) * 1997-03-03 1998-09-10 Wago Verwaltungs Gmbh Elektrische Klemme
DE19817927C1 (de) * 1998-04-17 1999-10-28 Wago Verwaltungs Gmbh Steckverbinder als Buchsen- oder Stiftteil und mit einem Federkraftklemmanschluß für elektr. Leiter
DE29921249U1 (de) * 1999-12-07 2000-03-16 Günther Spelsberg GmbH & Co KG, 58579 Schalksmühle Neutral-Schutzleiter-Anschlußleiste

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10034589C2 (de) * 2000-07-14 2002-12-12 Phoenix Contact Gmbh & Co Anschlußklemme für elektrische Leiter

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19711051A1 (de) * 1997-03-03 1998-09-10 Wago Verwaltungs Gmbh Elektrische Klemme
DE19817927C1 (de) * 1998-04-17 1999-10-28 Wago Verwaltungs Gmbh Steckverbinder als Buchsen- oder Stiftteil und mit einem Federkraftklemmanschluß für elektr. Leiter
DE29921249U1 (de) * 1999-12-07 2000-03-16 Günther Spelsberg GmbH & Co KG, 58579 Schalksmühle Neutral-Schutzleiter-Anschlußleiste

Also Published As

Publication number Publication date
DE10335797A1 (de) 2004-04-08
FR2843496A1 (fr) 2004-02-13
FR2843496B1 (fr) 2004-12-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007059096B4 (de) Elektrodenklemme zum elektrischen Kontaktieren einer Filmelektrode und einer Druckknopfelektrode
EP3345256B1 (de) Halterahmen für steckverbindermodule mit einem fixierbaren rastbügel
EP3454422B1 (de) Leiteranschlussklemme
EP3345251B1 (de) Halterahmen für steckverbindermodule mit einem blattfederartigen fixiermittel
EP2824770B1 (de) Mehrfachsteckdose
WO2017036439A1 (de) Halterahmen für steckverbindermodule
DE69434005T2 (de) Vorrichtungen zur Verbesserung von Verbindern und Verfahren zur Verbesserung desselben
EP3776742B1 (de) Leiteranschlussklemme
DE3705739C2 (de) Elektrische Verbinderanordnung
EP2614556B1 (de) Anschlussvorrichtung
DE10132560C2 (de) Steckverbinder
DE102019120305B4 (de) Leiteranschlussklemme
DE2724354C2 (de) Schraubenlose Klemme für elektrische Leiter
EP3776740B1 (de) Reihenklemme
EP3776743B1 (de) Leiteranschlussklemme
DE10335797B4 (de) Elektroverbindungseinheit mit selbstblockierenden Öffnungen
DE202007009193U1 (de) Elektrischer Steckverbinder mit Schenkelfederklemme
EP3776741B1 (de) Leiteranschlussklemme
EP0424806B1 (de) Anordnung zum Fixieren eines mechanischen und/oder elektrischen Verbindungselementes, insbesondere einer Kontaktfeder
DE2706988A1 (de) Schraubenlose anschlussklemme zur stromuebertragung von elektrischen leitern
DE10248892B3 (de) Stecker zum Verbinden mit einer Steckbuchse
DE60106218T2 (de) Hebelarmmechanismus
CH629917A5 (de) Schraubenlose klemme fuer elektrische leiter.
DE102008015374B4 (de) Elektrische Klemme
DE102021132254A1 (de) Elektrische Federklemmen-Verbindungsvorrichtung mit Aktuator und mehrpoliger Steckverbinder mit einer Vielzahl solcher Vorrichtungen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20110301