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DE10335703A1 - Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik - Google Patents

Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik Download PDF

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DE10335703A1
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DE
Germany
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power supply
switching device
current transformer
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load
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DE10335703A
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English (en)
Inventor
Christian Dr.-Ing. Heite
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ABB Patent GmbH
Original Assignee
ABB Patent GmbH
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Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
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Publication of DE10335703A1 publication Critical patent/DE10335703A1/de
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/42Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal
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    • H02M7/48Conversion of DC power input into AC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes with control electrode or semiconductor devices with control electrode
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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    • HELECTRICITY
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Abstract

Es wird eine Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Dreht-Technik vorgeschlagen, welches einen ersten Anschluss (1) für eine Phase (L) und einen zweiten Anschluss (2) für eine Last (4) aufweist, wobei die Last (4) andererseits am Nullleiter (N) angeschlossen ist, wobei ein Schaltgerät (8, 9, 10) zwischen beiden Anschlüssen (1, 2) angeordnet ist und wobei ein kapazitives oder resistives Netzteil mit beiden Polen des Schaltgerätes verbunden ist und zur Versorgung der Elektronik des Installationsgerätes bei geöffnetem Schaltgerät dient. Ein Stromwandler (7) ist zwischen Schaltgerät (8, 9, 10) und einem Anschluss (1, 2) angeordnet und dient zur Versorgung der Elektronik des Installationsgerätes bei geschlossenem Schaltgerät.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromversorgungseinrichtung für ein (elektrisches oder elektronisches) Installationsgerät in 2-Draht-Technik gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung kann beispielsweise bei Bewegungsmeldern und (beispielsweise über Infrarotsignale) fernsteuerbaren Schaltern, Tastern sowie Dimmern verwendet werden.
  • Das Prinzip der Stromversorgung von elektrischen und elektronischen Installationsgeräten in 2-Draht Technik über die angeschlossene Last ist allgemein bekannt. Gerade im Bereich der Nachrüstung kommt es häufig vor, dass der Nullleiter in der Schalterdose (Unterputzdose) fehlt und trotzdem der elektromechanische Schalter durch ein elektronisches Schaltgerät, beispielsweise einen UP(Unterputz)-Bewegungsmelder oder einen Infrarotempfänger ersetzt werden soll. Diese Installations-Schaltgeräte beziehen dabei ihre Hilfsenergie (Kleinspannung) für die Elektronik über die angeschlossene Last. Als Netzteile werden dabei kapazitive (oder auch resistive) Netzteile eingesetzt. Konventionelle Netzteile oder Schaltnetzteile scheiden wegen des fehlenden Nullleiters aus.
  • In 4 ist eine Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik nach dem Stand der Technik gezeigt. Es ist ein elektronisches Schaltgerät 3 (Unterputz-Bewegungsmelder, Infrarotempfänger) mit einem ersten Anschluss 1 für den Anschluss der Phase L (230 V) und einem zweiten Anschluss 2 für den Anschluss einer Last 4, beispielsweise einer 40-Watt-Glühlampe, zu erkennen. Die Last 4 ist andererseits mit dem Nullleiter N verbunden. Zwischen den Anschlüssen 1 und 2 liegen eine Sicherung 6 sowie ein Halbleiterschalter 5 (Triac, IGBT, Power-MOSFET) – nachfolgend auch allgemein als Schaltgerät bezeichnet – in Reihe.
  • Zur Stromversorgung der Elektronik des elektronischen Schaltgerätes 3 ist ein kapazitives Netzteil vorgesehen, bestehend aus einem Netzkondensator CNetz, welcher über die Sicherung 6 an der Phase L liegt und über eine Diode D1 einen Ladekondensator CLade versorgt, dem zur Spannungsstabilisierung eine Zenerdiode D3 parallel liegt. Zenerdiode D3, Ladekondensator CLade sowie eine weitere Diode D2 sind mit dem Anschluss 2 verbunden. Die weitere Diode D2 liegt andererseits am Verbindungspunkt von D1 und CNetz.
  • Bezüglich der Stromversorgung für die Elektronik des elektronischen Schaltgerätes 3 müssen zwei Fälle unterschieden werden, nämlich das geöffnete und das geschlossene Schaltgerät 5:
    Im Fall des geöffneten Schaltergerätes 5 fließt ein relativ kleiner Strom über den als hochohmiger Vorwiderstand fungierenden Netzkondensator CNetz in den Ladekondensator (Elektrolyt-Kondensator) CLade und die daran angeschlossene Elektronik. Der Netzkondensator CNetz wird eingesetzt, um die Verlustleistung der Anordnung in engen Grenzen zu halten. Man sieht, dass dieser Strom im mA-Bereich durch die angeschlossene Last 4, z.B. eine 230V-Glühlampe und den Nullleiter N zurückfließt. Der Strom ist dabei so klein, dass die Lampe noch nicht leuchtet.
  • Im Falle des geschlossenen Schaltergerätes 5 steht bei Einsatz eines idealen Schaltgerätes kein Spannungsabfall über dem Schaltgerät mehr an. Das Netzteil arbeitet folglich nicht mehr. Gemäß dem Stand der Technik wird deshalb das Schaltgerät 5 periodisch während einer kleinen Zeitspanne der Netzperiode (beispielsweise 20ms) geöffnet und das Netzteil für die Versorgung der Elektronik damit aufrecht erhalten. Die Ansteuerung des Schaltgerätes 5 erfolgt über die Elektronik des elektronischen Schaltgerätes 3. Das Öffnen des Schaltgerätes 5 erfolgt dabei so kurzzeitig und schnell, dass die angeschlossene Last 4 trotz dieser Unterbrechungen praktisch eingeschaltet wirkt und die kurzfristigen Unterbrechungen nicht bemerkt werden. Wegen dieser speziellen Anforderungen an das Schaltgerät 5 kommt nur ein Halbleiterschalter, z.B. Triac, IGBT oder Power-MOSFET in Frage.
  • Nachteile des gemäß Fig. skizzierten Standes der Technik resultieren aus der erläuterten Tatsache, dass bei 2-Draht-Schaltgeräten nahezu ausschließlich Halbleiterschalter eingesetzt werden müssen. Zwar sind diese (weitgehend) geräuschlos, haben aber für die Installationstechnik gravierende Nachteile:
    • 1) Der Halbleiterschalter muss durch die Sicherung (Schmelzsicherung) 6 vor Zerstörung im Falle der Überlast und des Kurzschlusses geschützt werden. Diese Sicherung 6 führt im Falle des Ansprechens für den Endkunden zu einem „defekten" Gerät, auch nachdem der Fehlerfall (Kurzschluss o.ä.) beseitigt worden ist.
    • 2) In manchen Fällen muss der Halbleiterschalter gekühlt, in nahezu allen Fällen zusätzlich entstört werden – wegen der vorstehend beschriebenen periodischen Unterbrechungen. Die dazu erforderlichen Bauelemente sind (wie die Sicherung 6) relativ voluminös und teuer.
    • 3) Der wohl gravierendste Nachteil: Die Schaltleistung des Halbleiterschalters ist aus thermischen Gründen auf ca. 500 VA, entsprechend etwa einem Strom von 2-3 A bei 230 Volt, beschränkt. Dies liegt an der Tatsache, dass über den Spannungsabfall über dem Halbleiterschalter, in der Regel ca. 1 V bei einem Laststrom von 3 A (ca. 700 W Last), bereits eine Verlustleistung von 3 W auftritt. Dies führt, insbesondere bei Unterputz-Schaltgeräten zu enormen Temperaturwerten von bis zu 100°C und darüber. Es ist leicht einzusehen, dass diese hohen Temperaturen in vielerlei Hinsicht von Nachteil sind.
    • 4) Durch die Einschränkungen bezüglich des Schaltvermögens muss der Elektro-Installateur häufig den in der Installationstechnik üblichen 16-A-Leitungsschutzschalter (Schutz im Kurzschlussfall) gegen ein anderes Sicherungselement mit geringerer Stromauslösung austauschen. Dies führt nicht nur zu Mehraufwand für den Elektriker, son dern auch zu Einschränkungen in diesem Stromkreis für den Endkunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stromversorgungseinrichtung für ein (elektrisches oder elektronisches) Installationsgerät in 2-Draht-Technik der eingangs genannten Art anzugeben, welche den Einsatz eines Halbleiterschalters als Schaltgerät nicht zwingend erfordert.
  • Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass es ermöglicht wird, ein monostabiles Relais mit Schließerkontakt oder ein monostabiles Relais mit Öffnerkontakt oder ein bistabiles Relais als Schaltgerät bei einem Installationsgerät in 2-Draht-Technik einzusetzen. Relais stellen äußerst robuste, praxiserprobte und in hohen Stückzahlen eingesetzte Schaltgeräte dar und weisen die vorstehend für Halbleiterschalter beschriebenen Nachteile – zusätzlich erforderliche Schmelzsicherung, zusätzliche Kühlung, zusätzliche Entstörung, stark begrenzte Schaltleistung, Einsatz eines Leitungsschutzschalters mit relativ geringer Stromauslösung – nicht auf. Ein derartiges Relais bietet ein Schaltvermögen von 16 A und ist für beliebige ohmsche, kapazitive, induktive und Glühlampenlasten zugelassen. Der Schutz im Kurzschlussfall erfolgt über den aus der Installationstechnik üblichen 16-A-Leitungsschutzschalter.
  • Weitere Vorteile sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:
  • 1, 2, 3 unterschiedliche Ausführungsvarianten von Stromversorgungseinrichtungen für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik,
  • 2 eine Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik gemäß dem Stand der Technik.
  • In den 1, 2, 3 sind unterschiedliche Ausführungsvarianten von Stromversorgungseinrichtungen für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik dargestellt. Allen Ausführungsvarianten ist es gemeinsam, dass ein Relais an Stelle eines Halbleiterschalters als Schaltgerät eingesetzt ist, und zwar
    • • ein monostabiles Relais 8 mit Schließerkontakt bei der Variante gemäß 1: bei unerregtem Relais (Ruhestellung) ist der Relaiskontakt geöffnet,
    • • ein monostabiles Relais 9 mit Öffnerkontakt bei der Variante gemäß 2: bei unerregtem Relais (Ruhestellung) ist der Relaiskontakt geschlossen, und
    • • ein bistabiles Relais 10 bei der Variante gemäß 3.
  • Die Ansteuerung des Spulenkreises des Relais 8, 9, 10 erfolgt jeweils über die Elektronik des elektronischen Schaltgerätes 3. Es ist wiederum ein kapazitives Netzteil mit Netzkondensator CNetz, Ladekondensator CLade und den Dioden D1, D2, D3 vorgesehen, wie unter 4 beschrieben. Bei allen drei Varianten gemäß den 1, 2 und 3 ist jedoch ein Stromwandler 7 zwischen Anschluss 1 und dem Relais angeordnet. Beispielsweise liegt die Primärwicklung n1 des Stromwandlers 7 zwischen Anschluss 1 und dem Relais. Die Sekundärwicklung n2 des Stromwandlers 7 liegt einerseits am Verbindungspunkt des Ladekondensators CLade mit dem Anschluss 2, der Diode D2 und der Zenerdiode D3 sowie andererseits über einer Diode D4 am Verbindungspunkt von Diode D1, Ladekondensator CLade und Zenerdiode D3. Die Konfiguration CNetz / CLade / Diode D1 / Diode D2 / Zenerdiode D3 + Stromwandler 7 / Diode D4 kann somit als "kombiniert induktives und kapazitives Netzteil" bezeichnet werden.
  • Bei den Stromversorgungseinrichtungen gemäß den 1, 2, 3 wird vom Grundgedanken ausgegangen, dass bei geschlossenem Relaiskontakt zwar kein mit Hilfe des kapazitiven Netzteils verwertbarer Spannungsabfall über dem Schaltgerät mehr anliegt, dass aber ein Strom durch das Schaltgerät fließt, der über den Stromwandler 7 die Stromversorgung für die Elektronik des elektronischen Schaltgerätes 3 übernimmt.
  • Der Stromwandler 7 ist dabei primärseitig sehr niederohmig zu dimensionieren, damit die eingangs beschriebene Verlustleistungsproblematik (Wärmeentwicklung) vermieden wird. Dazu sind primärseitig entsprechende relativ "dicke" Drähte mit hoher Stromtragfähigkeit erforderlich. Zusätzlich darf die Windungszahl der Primärwicklung n1 (Laststromwicklung) nicht hoch gewählt werden, um die Drahtlänge möglichst gering zu halten (entsprechend einem möglichst geringen ohmschen Widerstand).
  • Im einfachsten Fall wird der Laststrom durch einen (Ring-) Kern mit hochpermeablem Material, ähnlich dem Funktionsprinzip einer Strommesszange geführt, d. h. der Stromwandler 7 weist einen Kern aus hochpermeablem Material auf, der den elektrischen Leiter zwischen Schaltgerät (8, 9, 10) und einem Anschluss (1, 2) umfasst und welcher eine Sekundärwicklung n2 trägt. Bei dieser Ausführungsform ist also überhaupt keine galvanisch mit dem Anschluss 1 bzw. dem Schaltgerät zu verbindende Primärwicklung erforderlich.
  • Bei geöffnetem Schaltgerät, d. h. geöffnetem Relaiskontakt wird die Elektronik dem Stand der Technik entsprechend aus dem kapazitiven oder resistiven Netzteil versorgt. Bei geschlossenem Schaltgerät, d. h. Relaiskontakt übernimmt der Stromwandler 7 mit der als Gleichrichtereinheit fungierenden Diode D4 die Energieversorgung. Dabei ist für eine korrekte Funktionsweise des kapazitiven oder resistiven Netzteils sowohl im induktiven, als auch im kapazitiven Betriebsfall eine Grundlast, z.B. eine 40-Watt-Glühlampenlast erforderlich.
  • Die Dimensionierung des Stromwandlers 7 orientiert sich am vorgesehenen Einsatzbereich. Als günstige Dimensionierung hat sich gezeigt, bei minimalem Strom (d.h. Betrieb mit der Grundlast) einen gerade noch linearen Betrieb des Stromwandlers 7 zu gewährleisten. Bei größeren Strömen gelangt der Kern dann zunehmend in Sättigung, was im vorliegenden Anwendungsfall nicht stört. Im Gegenteil, durch die Kernsättigung bleibt die übertragene Leistung auf einen gewissen Wert beschränkt und die Anordnung schützt sich sozusagen selbst.
  • Bei der Primärwicklung n1 muss der DC-Widerstand auf etwa 10mΩ beschränkt bleiben, da bei einem Maximalstrom von 16 A dann bereits eine Verlustleistung von etwa 2,5 W erzeugt wird. Niedriger DC-Widerstand bedeutet eine geringe Anzahl von Windungen, verbunden mit entsprechend großem Drahtquerschnitt. Dimensionierungen haben gezeigt, dass mit einem Kerndurchmesser von 20 mm und einer primären Windungszahl von 12 etwa 10 bis 20 mW Leistung übertragen werden können. Dies reicht bei stromsparender Auslegung völlig aus, um die Elektronik zu versorgen. Allerdings ist es mit dieser relativ geringen Leistung gegebenenfalls nicht mehr möglich, ein in 1 gezeigtes monostabiles Relais 8 mit Schließerkontakt angezogen zu halten. Um dennoch mit einem Relais als Schaltgerät arbeiten zu können bieten sich folgende beiden Möglichkeiten an:
    • • Verwendung eines bistabilen Relais 10 als Schaltgerät, wie in 3 gezeigt. Das bistabile Relais 10 verbleibt nach Abschalten der Erregungsgröße im erreichten Schaltzustand. Zur Rückkehr ist ein weiterer geeigneter Erregungsvorgang bzw. Stromimpuls (beispielsweise Ansteuern der Rückwerfspule) notwendig. Nachteil: Bistabile Relais sind teurer als monostabile Relais.
    • • Verwendung eines monostabilen Relais 9 mit Öffnerkontakt als Schaltgerät, wie in 2 gezeigt. Bei unerregtem Relais (Ruhestellung) ist der Relaiskontakt geschlossen, bei geöffnetem Kontakt (= Relais angezogen) wird das monostabile Relais 9 aus dem leistungsfähigeren kapazitivem Netzteil (Kondensatornetzteil) versorgt. Bei geschlossenem Kontakt (= Relais abgefallen) übernimmt der Stromwandler 7 die Versorgung.
  • Selbstverständlich kann bei allen Ausführungsvarianten ein resistives Netzteil an Stelle eines kapazitiven Netzteils eingesetzt werden, wobei der Netzkondensator CNetz durch einen ohmschen Widerstand ersetzt ist. Selbstverständlich kann der Stromwandler 7 bei allen Ausführungsvarianten auch zwischen Schaltgerät und Anschluss 2 angeordnet sein.
  • CLade
    Ladekondensator
    CNetz
    Netzkondensator
    D1
    Diode
    D2
    Diode
    D3
    Zenerdiode
    D4
    Diode
    L
    Phase
    N
    Nullleiter
    n1
    Primärwicklung
    n2
    Sekundärwicklung
    1
    erster Anschluss
    2
    zweiter Anschluss
    3
    elektronisches Schaltgerät
    4
    Last
    5
    Halbleiterschalter
    6
    Sicherung
    7
    Stromwandler
    8
    Monostabiles Relais mit Schließerkontakt
    9
    Monostabiles Relais mit Öffnerkontakt
    10
    Bistabiles Relais

Claims (4)

  1. Stromversorgungseinrichtung für ein Installationsgerät in 2-Draht-Technik, welches einen ersten Anschluss (1) für eine Phase (L) und einen zweiten Anschluss (2) für eine Last (4) aufweist, wobei die Last (4) andererseits am Nullleiter (N) angeschlossen ist, wobei ein Schaltgerät (8, 9, 10) zwischen beiden Anschlüssen (1, 2) angeordnet ist und wobei ein kapazitives Netzteil (CNetz, CLade, D1, D2, D3) oder resistives Netzteil mit beiden Polen des Schaltgerätes verbunden ist und zur Versorgung der Elektronik des Installationsgerätes bei geöffnetem Schaltgerät dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromwandler (7) zwischen dem Schaltgerät (8, 9, 10) und einem Anschluss (1, 2) angeordnet ist und zur Versorgung der Elektronik des Installationsgerätes bei geschlossenem Schaltgerät dient.
  2. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromwandler (7) mit seiner Primärwicklung (n1) zwischen Schaltgerät (8, 9, 10) und einem Anschluss (1, 2) geschaltet ist.
  3. Stromversorgungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromwandler einen Kern aus hochpermeablem Material aufweist, der den elektrischen Leiter zwischen Schaltgerät (8, 9, 10) und einem Anschluss (1, 2) umfasst und welcher eine Sekundärwicklung (n2) trägt.
  4. Stromversorgungseinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromwandler (7) über seine Sekundärwicklung (n2) und eine Gleichrichtereinheit einen Ladekondensator (CLade) des kapazitiven oder resistiven Netzteils beaufschlagt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004049819B3 (de) * 2004-10-13 2006-05-24 Abb Patent Gmbh Lichtansteuervorrichtung

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DE102004049819B3 (de) * 2004-10-13 2006-05-24 Abb Patent Gmbh Lichtansteuervorrichtung

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