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DE1033424B - Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Laenge laufender Werkstoffbahnen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Laenge laufender Werkstoffbahnen

Info

Publication number
DE1033424B
DE1033424B DEV8938A DEV0008938A DE1033424B DE 1033424 B DE1033424 B DE 1033424B DE V8938 A DEV8938 A DE V8938A DE V0008938 A DEV0008938 A DE V0008938A DE 1033424 B DE1033424 B DE 1033424B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
contact
counters
lever
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8938A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Mockel
Josef Pohl
Dipl-Oek Lothar Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VER PAPIERFABRIKEN HEIDENAU VE
Original Assignee
VER PAPIERFABRIKEN HEIDENAU VE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VER PAPIERFABRIKEN HEIDENAU VE filed Critical VER PAPIERFABRIKEN HEIDENAU VE
Priority to DEV8938A priority Critical patent/DE1033424B/de
Priority to DEV12112A priority patent/DE1103739B/de
Publication of DE1033424B publication Critical patent/DE1033424B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H19/00Changing the web roll
    • B65H19/22Changing the web roll in winding mechanisms or in connection with winding operations
    • B65H19/2238The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type
    • B65H19/2253The web roll being driven by a winding mechanism of the nip or tangential drive type and the roll being displaced during the winding operation
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B21/00Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant
    • G01B21/02Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness
    • G01B21/06Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness specially adapted for measuring length or width of objects while moving

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Länge laufender Werkstoffbahnen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ermittlung der zwischen Erzeugung und Versand, vorzugsweise bei Papier- und Folienherstellung, entstehenden I)ifferenz durch Ausschuß od. dgl. auf Flächen- bzw.
  • Meterbasis und eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.
  • Es sind bereits Längenmeßvorrichtungen bekannt, bei denen über Kontaktwalzen oder Kontaktplatten Fühlhebel angeordnet sind, die an der Berührung dieser Kontaktelemente durch die laufende Werkstoffbahn gehindert werden und einen Kontakt schließen und dadurch die nachgeordneten Zählgeräte aussdal ten, wenn sich keine Werkstoffbahn zwischen Kontaktelement und Fühlhebel befindet. Es wurden auch Schwinghebel vorgeschlagen, die von der laufenden Werkstoffbahn heruntergedrückt werden und einen Kontakt öffnen oder schließen, wenn keine Werkstoffbahn läuft. Zum Stand der Technik gehört ferner eine Vorrichtung, bei welcher über Zahnradkupplungen und Zugmagnet, der von einer Lichtschranke beeinflußt wird, wenn keine Werkstoffbahn läuft, die Längenzählgeräte ausgeschaltet werden. Es ist außerdem bekannt, die Länge der endlosen Werkstoffbahn automatisch mit mehreren Zählern festzustellen, wobei einige Zähler Einzelergebnisse anzeigen und ein anderes den Gesamtsummenwert.
  • Alle diese bekannten Vorschläge beziehen sich vornehmlich auf die Textilindustrie oder auf Bandwalzwerke, wo unter ganz anderen Voraussetzungen gemessen wird. So muß, insbesondere in der Textilindustrie, während des Meßvorganges, die an sich sowieso nicht hohe Bahngeschwindigkeit noch besonders geregelt werden, damit spannungsfrei gemessen werden kann, während an den Bandwalzwerken die Dicke der Werkstoffbahn und gleichzeitig die von der vorgeschriebenen Dicke abweichende Länge der Werkstoffbahn gemessen werden muß, wobei zu Kontrollzwecken ein zusätzlicher Zähler die gesamt gemessene Länge angibt.
  • Bei der Papier- oder Folienherstellung wird die endlose Werkstoffbahn dagegen in der Regel mit hoher Geschwindigkeit herausgearbeitet und die Bahn bei voller Geschwindigkeit getrennt und auf eine neue Rolle überführt, wenn eine Wickelrolle genügend groß geworden ist. Das Bedienungspersonal der Maschine findet infolge der großen Beanspruchung bei dieser Arbeit keine Zeit, sofort nach Durchtrennung der Bahn den Zähler abzulösen und wieder auf Null zu stellen, so daß man sich notgedrungenerweise meistens so hilft, daß jede Wickelrolle im zusätzlichen Arbeitsgang gewogen wird, oder man ermittelt mit Hilfe umständlicher Rechenformeln die Länge der Werkstoffbahn vom Durchmesser der Wickelrolle ausgehend.
  • Dies gilt sowohl für die von der Erzeugungsmaschine als auch für die von der Umrollmaschine kommenden Wickelrolle.
  • Beim Umrollen der Wickelrolle nach zwischenliegender Weiterverarbeitung oder auch direkt nach der Erzeugung des Papiers usw. besteht das Problem darin, daß es wohl möglich ist, die Länge der Werkstoffbahn mit gebräuchlichen Meterzählern zu messen, indem das Zählgerät in geeigneter und gebräuchlicher Weise von der gleichen Welle angetrieben wird, die auch die Umdrehung der Wickelrolle durchführt, doch es besteht keine Möglichkeit, die während des Meßvorganges von der Wickelrolle als Ausschuß entfernten Lagen Papier im Meßergebnis zu berücksichtigen, weil die Zähler nicht zurückgedreht werden können, nachdem der Ausschuß von der Wickelrolle entfernt worden ist. Außerdem laufen die Zählgeräte auch bei Leerlauf der Maschine mit, so daß das Meßergebnis niemals zuverlässig ist.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die bestehenden Lücken zu schließen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß in der Erzeugungsmaschine, z. B. einer Papiermaschine, die Länge der in jede Wickelrolle einlaufenden Werkstoffbahn bei voller Bahngeschwindigkeit unter absichtlichem Einbezug aller etwaigen in der Werkstoffbahn enthaltenen Fehler usw. für sich festgestellt und die endgültige Länge der Werkstoffbahn nach der Weiterverarbeitung oder auch sofort nach der Erzeugung in der Umroll- bzw. Rollenschneidmaschine unter automatischer Berücksichtigung der während des Umrollvorganges als Ausschuß usw. von der Wickelrolle entfernten Werkstoffmenge gemessen wird, so daß der zwischen Erzeugung und Versand entstandene Ausschuß als Differenz ohne zusätzlichen Arbeitsgang durch Wiegen feststellbar ist und außerdem dem Käufer die ihm gelieferte Länge bzw. Fläche des Papiers durch einfaches Ablesen des Zählers genau angegeben werden kann. Andere Vorteile des Verfahrens ergeben sich aus der Beschreibung.
  • Entsprechend der Aufgabenstellung zerfällt die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Ermittlung der Länge laufender Werkstoffbahnen in zwei Teile, nämlich in eine Vorrichtung zum Messen in der Erzeugungsmaschine, z. B. einer Papiermaschine, und eine Vorrichtung zum Messen in der Umrollmaschine.
  • Die Vorrichtung für die Erzeugungsmaschine ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise das in jede Wickelrolle einlaufende Papier gemessen wird, wobei in ebenfalls bekannter Weise die Ergebnisse der Einzelzähler durch einen zusätzlichen Summenzähler angezeigt werden können, und daß erfindungsgemäß das Aus- und Einkuppeln der Zähler von der Aufwickelvorrichtung der Arbeitsmaschine aus von Hand vorgenommen werden kann oder vollautomatisch erfolgt.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß mittels Zughebel, Seil od. dgl. von der Aufwickelvorrichtung der Arbeitsmaschine aus von Hand der jeweilige Längenzähler mechanisch in Arbeitsstellung gerückt wird oder elektrisch mittels Druckknopf und Zugmagnet.
  • Diese Lösung kann allerdings nur für Maschinen mit nicht zu - hoher Arbeitsgeschwindigkeit Verwendung finden. Es wird deshalb ein weiteres Ausführungsbeispiel vorgeschlagen, dessen erfindungsgemäß es Merkmal darin besteht, daß mit Hilfe an sich bekannter, doch besonders angeordneter und ausgebildeter Schwinghebel oder Lichtschranken die Steuerung vollautomatisch erfolgt.
  • Das Meßergebnis je Wickelrolle kann abgelesen oder aus Zweckmäßigkeitsgründen auch auf einen Zettel gestempelt oder geprägt werden. Zu diesem Zweck werden Zählgeräte verwendet, die in bekannter Weise Nummernrädchen mit erhabenen Zahlen besitzen, mittels deren unter Zuhilfenahme eines erfindungsgemäß besonders ausgebildeten und angeordneten Druckhebels das Meßergebnis auf einen Zettel gedruckt oder geprägt werden kann, so dlaß es möglich ist, jeder der zur Weiterverarbeitung oder zum Versand gehenden Papierrolle einen Zettel beizugeben. Es lassen sich jedoch auch Zählgeräte mit Druckwerken bekannter Bauart verwenden. Diese sind nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Der Antrieb der Zähler erfolgt aus Zweckmäßigkeitsgründen von einer Pa-pieHeitwalze aus oder von einer Walze des Glättwerkes oder von einem Trockenzylinder.
  • Die Vorrichtung für die Umroll- bzw. Rollmaschine ist dadurch gekennzeichnet, daß an ihr in an sich bekannter Weise ein von der Tragwalzenwelle mittels Riemen- oder anderer Übertragungselemente angetriebenes Zählgerät angebaut ist, dessen Zählvorgang durch Stromlosmachen vorgeordneter Elektromagnetkupplungen mittels an der Werkstoffbahn leicht anliegender Kontaktelemente, wie Fühlhebel, Schleiffedern, Kettchen usw. oder auch durch Lichtschranken, unterbrochen wird, wenn die Werkstoffbahn abreißt, zu Ende geht oder.größere Löcher aufweist.
  • Hierbei kann gleichzeitig auch der Rollvorgang der Maschine unterbrochen und auch die aufwickelnde Rolle abgebremst werden.
  • Das erfindungsgemäße Merkmal der Vorrichtung für die Umrollmaschine besteht nun darin, daß unter Ausnutzung des kleiner werdenden Durchmessers, wenn von der Wickelrolle aus irgendwelchen Gründen Werkstoff, z. B. Papier, entfernt werden muß, der Zählvorgang so lange unterbrochen wird, bis die Wickelrolle ihre ursprüngliche Größe wieder erreicht hat.
  • Dies wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß an der Wickelrolle oder an der Andruckwalze oder an der Wickelstange ein Fühler anliegt, der mit Anwachsen der Wickelrolle von derselben verschoben wird und dabei einen elektrischen Kontakt beeinflußt, welcher an einem verschiebbaren und in jeder Lage von selbst stehenbleibenden Kontakthebel oder Kontaktkopf angebracht ist, so daß die Elektromagnetkupplung der zweckmäßigkeitsweise auf einer Welle hintereinander angeordneten Zählgeräte Strom erhält.
  • Wird von der Wickelrolle nun eine mehr oder weniger dicke Schwarte heruntergerissen, so geht der Fühler mit der im Durchmesser kleiner gewordenen Wickelrolle zurück und übt keinen Druck mehr auf den Kontakthebel aus, der Kontakt wird dadurch geöffnet, und zwar so lange, bis die Wickelrolle wieder ihre ursprüngliche Größe erreicht hat und den Kontakt schließt. Erst dann zählen die Zähler weiter und zeigen somit den wirklichen Flächen- bzw. Längeninhalt der aufgewickelten und zum Versand kommenden Werkstoffbahn an, weil für die heruntergerissene Schwarte das ersetzende Material nicht gemessen und gezählt wird.
  • Die Vorrichtung gemäß Erfindung ist für die Papiermaschine in der Zeichnung in sechs Ausfügh rungsbeispielen und für die Rollmaschine in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 1 zeigt die Situation an gebräuchlichen älteren Papiermaschinen im Prinzip. Die durch das Glättwerk 1 hindurchgeführte bzw. direkt von der Trockenpartie kommende Papierbahn 2 wird über die Leitwalze 3 und über oder unter eine weitere Leitwalze4 geleitet und auf die obere oder untere Rolle 5 oder 5 5a gewickelt. In der Zeichnung wird beispielsweise auf die obere Rolle 5 gewickelt.
  • Die oft geübte Führung der endlosen Papierbahn2, wenn auf die untere Rolle 5 a gewickelt wird, zeigt die gestrichelte Linie. Es bildet sich dadurch vor der letzten Leit- bzw. Streichwalze 4 vor der Aufwickelvorrichtung 15 der Winkel a, in dem die mechanisch wirkenden Fühlhebel gemäß Erfindung bevorzugt ein gebaut werden. Die Führung der endlosen Papierbahn 2 erfolgt jedoch auch oft wie die Strich-Punkt-Linie zeigt, so daß sich hinter der letzten Walze 4 vor der Aufwickelvorrichtung 15 der Winkel fl ergibt, in welchem erfindungsgemäß ebenfalls die Steuerelemente angeordnet werden können, vorzugsweise die elektrischen Lichtschranken.
  • In Fig. 2 und 2 a ist die einfachste Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Fig. 2 zeigt die Ansicht von oben. Die Leitwalze3 hat auf der Führerseite der Papiermaschine einen verlängerten Wellenstumpf 6, der in der Zeichnung beispielsweise ein einfaches Reibrad 7 besitzt. Die zwei Zähler 8 und 9, in der Zeichnung als einfache, gebräuchliche Meterzähler dargestellt, sind auf einem Schlitten 10 gelagert. Sie besitzen an der Antriebsseite je ein Reibrad 11 und 12. Der Schlitten wird durch eine Zugfeder 13 in Eingriff des Reibrades 11 mit dem Reibrad 7 gezogen. Auf der anderen Seite des Schlittens ist eine Stange oder ein Seil 14 angebracht, mit welchem der Schlitten von der Aufwickelvorrichtung 15 aus nach links gezogen werden kann und dadurch das Reibrad 11 außer Eingriff mit dem Reibrad 7 bringt, dafür aber das Reibrad 12 in Eingriff kommt.
  • Der an der Aufwickelvorrichtung 15 befindliche Handgriff 16 wird in Rasten eingeklinkt. Wird an Stelle des Seiles 14 eine Zugstange verwendet, so kann auf die Zugfeder 13 verzichtet werden. An Stelle der Reibräder sind selbstverständlich auch andere Kupplungen verwendbar. Sie sind nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Das eigentliche Aus- und Einrücken der Zähler erfolgt mit Hilfe der den Zählern vorgeordneten Elektromagnetkupplungen. Sie werden durch geeignete Kontaktgebung, beispielsweise von an der Werkstoffbahn anliegenden Fühlern bekannter Bauart oder durch Lichtschranken ebenfalls bekannter Bauart und Anordnungsweise oder von in Fig. 5 und 6 dargestellten Fühlern oder Lichtschranken gemäß Erfindung, stromlos gemacht, wenn die Papierbahn abreißt und die die Zähler antreibende Leitwalze 3 infolge ihrer Schwungkraft noch eine Weile mitläuft. Der Schlitten 10 kann aber auch ohne Kontaktfühler und Lichtschranken von der Aufwickelvorrichtung 15 aus manuell außer Eingriff der Reibräder 11 und 12 gebracht werden, indem ein Mittenraster angeordnet wird, in welchem der Handgriff 16 des Seiles 14 einklinkt.
  • Fig. 3 zeigt die gleiche Vorrichtung, wie in Fig. 2 und 2 a dargestellt. Es sind lediglich statt der Zugfedern 13 und des Seiles 14 zwei Elektromagnete 18 und 19 beiderseits des Schlittens 10 angeordnet. Diese werden von der Aufwickelvorrichtung 15 aus durch Druckknöpfe gesteuert und bringen die Zähler in die gewünschte Arbeitsstellung.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen können selbstverständlich statt der einfachen Zählapparate 8 und 9 auch Zähler ähnlich der Autotaxizähler verwendet werden, so daß gleichzeitig iiber einen längeren Zeitraum gezählt werden kann. Solche Zähler 20 und 21 sind in Fig. 3 gezeigt. Sie können durch biegsame Wellen angeschlossen werden.
  • Fig. 4 zeigt die Zähleranordnung auf rein automatischem Prinzip, also völlig selbsttätig arbeitend. An der Papierleitwalze 3 ist ein Getriebe 18' üblicher Art angebracht. Mit ihm werden die Zähler 19', 20' und 21' angetrieben. Sie sind mit dem Getriebe durch je eine Elektromagnetkupplung 22, 23 und 24 verbunden. Das Getriebe läuft immer mit, wenn die Leitwalze 3 od. dgl. sich dreht. Die Zähler stehen jedoch still. Sie kommen erst in Eingriff, wenn die Elektromagnetkupplung22, 23 und 24 Strom erhält. Diese Stromgebung erfolgt erfindungsgemäß durch den Kontaktgeber 25, der bevorzugt im Winkel a vor der letzten Leit- bzw. Streichwalze vor der Aufwickelvorrichtung 15 untergebracht und in Fig. 5, 5b und 5c dargestellt ist. Er besitzt zwei Fühler 27 und 27a, die an der Papierbahn 2 nach der Mitte zu des Kontaktgebers 25 gedrückt werden und so auf die oder jene Elektromagnetkupplung der Zähler Strom geben.
  • Sinngemäß gibt der untere Fühler auf die Magnetkupplung 22 des oberen Zählers 19' Strom, weil auf die obere Rolle 5 gearbeitet wird, und der obere Fühler 27 auf den mittleren Zähler 20'. Der Zähler 21' hingegen erhält stets Strom, wenn einer der Fühler 27 und 27a Strom gibt. Er zählt also das Ergebnis der Zähler 19' und 20' zusammen.
  • Die Kontaktgebung kann durch Hebel 27 b und 27 c und durch Kontaktplatten oder Federn 28 erfolgen.
  • Drei Ausführungsbeispiele sind prinzipgemäß in den Fig. 5, 5b und 5 c dargestellt. Fig. 5 a zeigt das Schaltungsschema. Die isoliert an dem unteren Hebelarm 27b sitzende Kontaktplatte 29 ist gefedert, damit sich ein inniges Berühren mit den Kontakten ergibt und Vibrieren des Kontaktes nicht eintritt. Außerdem wird ein eventuelles Üb erdrücken der Fühlerarme durch die Papierbahn aufgefangen. Die Fühlerarme 27-und 27a werden durch eine Feder 30 leicht nach außen gedrückt. Damit die Schleifwirkung durch die laufende Papierbahn nicht nachteilig ist, besitzen zweckmäßigerweise die Fühlerarme 27 und 27a eine auf der Papierbahn aufsitzende Rolle 26 und 26e. Um zu verhindern, daß Papierstaub in das Innere des Kontaktgebers gelangt, ist die ffnung, aus welcher die Fühlerarme herausragen, in geeigneter Weise abgedichtet.
  • Statt der Fühlerarme können aber auch Blattfedern verwendet werden.
  • An Stelle des Kontaktgebers 23 auf mechanischem Prinzip kann selbstverständlich auch eine Kontaktgebung auf rein elektrischem Prinzip stattfinden, wie sie in Fig. 6 mit zugehörigem Schaltschema gemäß Fig. 6 a dargestellt ist. Vor der letzten Walze 4 vor der Aufwickelvorrichtung 15 befindet sich im Winkel a erfindungsgemäß die Lichtquelle 33 und senkrecht oder schräg über derselben je eine Fotozelle 31 und 32. Läuft die Papierbahn 2 über oder unter der Walze 4, so ist immer eine Fotozelle unter Lichtstrahl.
  • Wie aus Fig. 6 a ersichtlich ist, öffnet die unter Strom stehende Fotozelle über die notwendigen Verstärker und Relais den Stromkreis zu einem der Zähler und gleichzeitig zu dem Gesamtergehniszähler, so daß dieser Zähler stillsteht und auch der Gesamtergebniszähler keinen Strom von dieser Zelle erhält. Der Gesamtergebniszähler erhält aber Strom von der anderen Fotozelle wie auch der dritte Zähler von dieser Zelle Strom erhält.
  • Reißt die Papierbahn ganz ab, so sind beide Fotozellen unter Strom und betätigen beide Relais, so daß keiner der drei Zähler Strom erhält.
  • Selbstredend kann die Anordnung der Lichtschranke 33, 31/32 auch hinter der Walze 4 vor der Aufwickelvorrichtung 15 im Winkel fl erfolgen.
  • Die Vorrichtung zum Bedrucken von Zetteln zeigt prinzipmäßig Fig. 7. Zwischen den beiden Einzelzählern 19' und 20' ist erfindungsgemäß ein um einen Drehpunkt schwenkbar gelagerter Hebel 34 angebracht, welcher zwei Prägekissen 35 aus geeignetem Material, z. B. Gummi, besitzt. Die Nummernrädchen haben in gebräuchlicher Weise erhabene Zahlen. Über sie wird ein Blatt Papier gedrückt und so die Prägung oder Stempelung - sofern Farbkissen verwendet werden - vorgenommen.
  • Für die Rollmaschine ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt. Fig. 8 zeigt prinzipmäßig eine Rollmaschine in der Seitenansicht. Die Wickelrolle 36 wird durch die Tragwalzen 37 in Umdrehung versetzt und mit der Andruckwalze 38 belastet, damit sich die Werkstoffbahn faltenlos aufwickelt. An der Wickelrolle 36 liegt der Fühlhebel 39 an, der durch geeignete Mittel selbsthemmend in seiner einmal eingenommenen Stellung stehenbleibt. Im Ausführungsbeispiel besitzt derselbe beispielsweise an seinem Drehpunktende eine gebräuchliche Reibscheibenkupplung 40 und an seinem anderen Ende einen gefedert angebrachten Kontakthebel 41 mit Laufrolle 42. Die wachsende Wickelrolle 36 drückt gegen die Laufrolle 42 des I(ontakthebels 41, so daß der Kontakt 43 des Kontakthebels 41 geschlossen ist und gleichzeitig der Fühlhebel 39 von seinem Ausgangspunkt weggedrückt wird. Wird der Aufwickelvorgang unterbrochen, indem bei stillgesetzter Maschine von der Wickelrolle 36 eine Anzahl Lagen entfernt werden, so bleibt der Fühlhebel 39 stehen, und es öffnet sich zufolge Wirkung der Feder 44 der Kontakt 43 und unterbricht den Stromkreis zur Elektromagnetkupplung 45 der Zählgeräte 46 und 47. Läuft die Maschine wieder, so zählen die Zähler nun so lange nicht mit, bis die Wickelrolle wieder zu ihrer ursprünglichen Größe angewachsen ist und der Kontakthebel 41 den Kontakt 43 und damit den Stromkreis zur Magnetkupplung 45 der Zähler 46 und 47 schließt. Nun wird auch der Fühlhebel39 weiter aus seiner Lage verschoben. Wenn eine neue Rolle gewickelt werden soll, so wird mittels einfachen Seilzuges 48 der Fühlhebel 39 zurückgezogen und auf die im Durchmesser ganz kleine neue Wickelrolle aufgesetzt.
  • Wie die Praxis lehrt, laufen öfter die Rollen 36 nicht sofort ganz gleichmäßig rund; sie schlagen.
  • Der feinfühlige Kontakthebel 41 reagiert natürlich auf diese Schläge und öffnet und schließt nun dauernd den Kontakt 43, so daß der Lauf der Zähler unregelmäßig ist. Es wurde deshalb in den Stromkreis zum Zähler ein gebräuchliches Verzögerungsrelais 49 zwischengeschaltet, so daß die Zähler erst dann zum Stillstand kommen, wenn die Kontaktunterbrechung länger dauert, als die gewählte Verzögerung ist.
  • Bei feinen empfindlichen Papieren besteht allerdings die Gefahr, daß bei der Ausführung der Vorrichtung nach Fig. 8 die Laufrolle 42 auf der Wickelrolle 36 Markierungen hinterläßt. Dies vermeidet Ausführung der Vorrichtung gemäß Fig. 9, indem die wachsende Rolle 36 einen auf ihr oder auf der Wickelstange 50 oder auf der Andruckwalze 38 usw. aufliegenden Fühlhebel 51 hebt und dieser einen durch geeignete und bekannte Maßnahmen selbsthemmend gemachten Schlepphebel 52 verschiebt, wobei ein Kontakt geschlossen wird. Wird die Wickelrolle 36 durch Entfernen von Werkstoff verkleinert, so geht der Fühlhebel durch sein eigenes Gewicht mit derWickelstange 50 zurück, während der Schlepphebel 52 infolge seiner Selbsthemmung in seiner einmal eingenommenen Lage verharren bleibt und dadurch der Kontakt 43, mithin der Stromkreis zur Elektromagnetkupplung 45 der Zähler 46 und 47, so lange unterbrochen ist, bis der Fühlhebel 51 den Schlepphebel wieder berührt und den Kontakt 43 schließt.
  • In ähnlicher Weise kann die gleiche Wirkung erzielt werden, indem ein in der Stuhlung der Maschine gleitendes Lager, beispielsweise das der Wickelstange, einen zusätzlich und selbsthemmend über oder neben dem Lager angeordneten Kontaktkopf verschiebt, wobei der Stromkreis zur Elektromagnetkupplung der Zähler geschlossen wird.
  • Um zu vermeiden, daß das Bedienungspersonal der Maschine das Auf- oder Anlegen des Fühlhebel 52 verspätet vornimmt oder ganz vergißt, kann das Verschieben der Kontaktelemente in die Arbeitsanfangsstellung auch zwangläufig und selbsttätig erfolgen.
  • Bekanntlich hebt sich die Wickelstange 50 der aufwickelnden Rolle durch diese nur halb so hoch als die auf der Wickelrolle 36 aufliegende Andruckwalze 38, weil die Wickelstange 50 nur von den die Tragwalzen 37 berührenden unteren Papierlagen der Wickelrolle gehoben wird, während die Andruckwalze 38 von den unteren und von den oberen Lagen eine Verschiebung nach oben erfährt. Legt man den einen Schlepphebel 52 verschiebenden Fühlhebel 51 auf die Wickelstange 50 und ordnet beispielsweise am Lager der Andruckwalze einen Hebel 53 an, der auf den Schlepphebel 52 drückt, wenn die Andruckwalze 38 auf die neu zu bewickelnde Hülse 54 aufgesetzt wird, so entsteht bereits bei den ersten aufgewickelten Lagen ein Abstand zwischen Schlepphebel 52 und Druckhebel 53 der Andruckwalze 38, der immer größer wird, je mehr die Wickelrolle wächst.
  • Die Andruckwalze 38 kann deshalb während des Wickelvorganges beliebig gehoben und gesenkt werden, ohne daß Gefahr besteht, daß der Druckhebel 53 den Schlepphebel 52 berührt und ungewollt verschiebt.
  • Wird aber eine neue Wickelrolle begonnen und die Andruckwalze 38 notwendigerweise auf die Wickelhülse 54 aufgesetzt, so drückt der Druckhebel 53 der Andruckwalze 38 den Schlepphebel 52 aus seiner bei der vorhergehenden Wicklung erreichten Stellung herunter auf die Wickelstange 50, also in die Arbeitsanfangsstellung.
  • Selbstredend kann auch bei dieser Anordnung auf die zusätzliche Verwendung eines auf der Wickelstange aufliegenden Fühlhebels 51 verzichtet und das in der Stuhlung der Maschine gleitende Lager der Wickelstange 50 (in der Zeichnung nicht dargestellt) zum Verschieben eines selbsthemmend gemachten Kontaktkopfes 55 verwendet werden. Die Feinfühligkeit des Kontaktes kann dabei zweckmäßigerweise durch Übersetzungshebel, beispielsweise Winkelhebel 56, erfolgen, der durch eine Feder vom Kontakt abt gedrückt wird, wenn das Wickelstangenlager nicht mehr auf den unteren Schenkel des Winkelhebels 56 wirkt.
  • Fig.9 zeigt wieder die Situation in der Rollmaschine im Prinzip von der Seite gesehen, wenn die Wickelrolle ganz klein und die Andruckwalze 38 eben aufgesetzt worden ist. Die Wickelstange 50 mit der aufgesteckten Wickelhülse 54 liegt auf den Tragwalzen 37 auf. Die Andruckwalze 38 ist auf die Wickelhülse 54 heruntergelassen. Der Fühlhebel 51 mit der Laufrolle 42 hat sich durch sein eigenes Gewicht auf das aus der Wickelhülse 54 hervorstehende Ende der Wickelstange 50 aufgelegt. Der Schlepphebel 52 ist von dem am Lager der Andruckwalze 38 angebrachten Druckhebel 53 heruntergedrückt worden, so daß der Kontakt 43 und damit der Stromkreis zur Elektromagnetkupplung 45 der Zähler 46 und 47 geschlossen ist.
  • Fig. 10 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung für die Rollmaschine ebenfalls im Prinzip von der Seite gesehen, wenn die Wickelrolle 36 gewachsen ist. Der auf der Wickelstange 5O, besser aber auf dem in der Zeichnung nicht dargestellten Wickelstangenlager aufliegende Fühlhebel 51 hat sich gehoben und drückt dabei auf den Winkelhebel 56 des Kontaktkopfes 55, wodurch der Kontakt und damit der Stromkreis zu der Elektromagnetkupplung 45 der Zähler 46 und 47 geschlossen ist und demzufolge die Zähler arbeiten. Die Andruckwalze 38 mit dem Druckhebel 53 hat sich aber um das Doppelte als die Wickelstange 50 von ihrer Arbeitsanfangsstellung entfernt. Der Druckhebel 52 berührt also den Kontaktkopf 55 nicht mehr, so daß die Andruckwalze 38 mithin beliebig angehoben und wieder auf die Wickelrolle 36 aufgesetzt werden kann, ohne daß Gefahr besteht, den Kontaktkopf 55 aus seiner einmal eingenommenen Stellung ungewollt zu verschieben.

Claims (12)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Ermittlung der Länge laufender Werkstoffbahnen, vorzugsweise bei der Papier- oder Folienerzeugung, mit Hilfe mehrerer Zählgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß in der Erzeugungsmaschine, z. B. einer Papiermasuhine, die in jede Wickelrolle einlaufende Länge der Werkstoffbahn bei voller BahngeschwindigkeiX unter Einbezug aller etwaigen in der Werkstoffbahn enthaltenen Fehler usw. für sich festgestellt und die endgültige Länge der Werkstoffbahn nach Weiterverarbeitung oder auch sofort nach der Erzeugung in der Umrollmaschine unter automatischer Berücksichtigung der während des Umrollvorganges als Ausschuß od. dgl. von der Wickelrolle entfernten Werkstoffmenge durch Unterbrechung des Meßvorganges, bis die Wickelrolle wieder ihre vorherige Größe erreicht hat, gemessen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Ermittlung der Länge laufender Werkstoffbahnen nach Anspruch 1 für die Erzeugungsmaschine, z. B. eine Papiermaschine, unter Zuhilfenahme von an der Werkstoffbahn anliegenden Kontaktelementen, die über vorgeschaltete Magnetkupplungen Zählgeräte beeinflussen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der einzelnen Zähler durch eine Schubstange, ein Seil (14) od. dgl. oder mittels Druckknopf und Elektromagnete (18, 19) von der Aufwickelvorrichtung aus manuell oder über vor oder hinter der letzten Walze (4) vor der Aufwickelvorrichtung angeordnete mechanische oder elektrische Steuerelemente, beispielsweise Lichtschranken bekannter Bauart, vollautomatisch erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mechanische Kontaktgeber (25) zwei Fühlerarme (27,27«) besitzt. die wechselweise von der laufenden Werkstoffbahn (2) niedergedrückt werden und über Kontakte und den Zählgeräten vorgeordnete Elektromagnete die einzelneu Zählgeräte in Arbeitsstellung bringen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlerarme (27,27a) über angelenkte Hebel (27b, 27c) eine federnde und einstellbare Kontaktplatte (29) auf die Steuerkontakte niederdriicken.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4 unter Benutzung handelsüblicher Zählgeräte. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Zählern (19' und 20') ein mit Farbkissen oder Prägeplatte (35) ausgerüsteter und in einem Drehpunkt angelenkter Druckhebel (34) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur Ermittlung der Länge laufender Werkstoffbahnen nach Anspruch t für die Umrollmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wickelrolle (36) oder an der Andruckwalze (38) ein in einem Drehpunkt gelagerter Fühlerarm (39) anliegt, welcher durch das Wachsen der Wickelrolle (36) aus seiner Ursprungslage verschoben wird und durch den dabei hervorgerufenen Druck über Kon- takte (43) den Stromkreis zur Elektromagnetkupplung (45) der Zählgeräte (46, 47) beeinflußt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Wickelrolle (36) oder an der Andruckwalze (38) anliegende Fühlerarm (39) mit einer Brems- bzw. Haltevorrichtung (40) ausgestattet ist, die den Fühlerarm (39) in seiner einmal eingenommenen Stellung festhält.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlerarm (39) einen angelenkten und unter Federwirkung (44) stehenden Kontakthebel (41) besitzt, welcher unter dem Druck der wachsenden Wickelrolle (36) auf Kontakte (43) wirkt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 für die Umrollmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an der Wickelrolle (36) oder an der Andruckwalze (38) oder an der Wickelstange (50) od. dgl. ein auf einer Stange gleitender Fühlhebel (51) anliegt, der einen in gebräuchlicher Art selbsthemmend gemachten Schlepphebel (52) verschiebt und dabei den elektrischen Kontakt (43) zur den Zählern (46, 47) vorgeordneten Magnetkupplung (45) beeinflußt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Heben des die Wickelstange (50) mit Wickelhülse (54) tragenden und in der Stuhlung der Umrollmaschine gleitenden Lagers beim Wachsen der Wickelrolle (363 über einen Fühlhebel (51) ein mit gebräuchlichen Mitteln selbsthemmend gemachter und auf einer Stange gleitender Kontaktkopf (55) verschoben wird, der einen Winkelhebel (56) besitzt, welcher den elektrischen Kontakt (43) öffnet und schließt.
  11. 11.Vorrichtung nach Anspruch 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein beispielsweise am Lager der Andruckwalze (38) angeordneter Druckhebel (53) die kontaktgebendenElemente, beispielsweise den Schlepphebel (52) oder den Kontaktkopf (55) zwangläufig und selbsttätig in die Arheitsanfangsstellung hringt. wenn die Andruckwalze auf die neu zu bewickelnde Wickelhülse (54) heruntergelassen wird.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis zur den Zählern (46 und 47) vorgeordneten Elektromagnetkupplung (45) ein Verzögerungsrelais zwischengeschaltet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 665 473; deutsche Patentanmeldung V 6240 IN/42h (bekanntgemacht am 10. 3. 1955); USA.-Patentschrift Nr. 2 315 747.
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