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DE1033304B - Lastschalter mit magnetischer Blasung - Google Patents

Lastschalter mit magnetischer Blasung

Info

Publication number
DE1033304B
DE1033304B DEA22621A DEA0022621A DE1033304B DE 1033304 B DE1033304 B DE 1033304B DE A22621 A DEA22621 A DE A22621A DE A0022621 A DEA0022621 A DE A0022621A DE 1033304 B DE1033304 B DE 1033304B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
load switch
switch according
contact carrier
busbar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA22621A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Billeter
Erwin Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1033304B publication Critical patent/DE1033304B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/44Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Lastschalter mit magnetischer Blasung arbeiten bekanntlich in der Weise, daß der beim öffnen des Kontaktes entstehende Lichtbogen durch die magnetische Wirkung einer oder mehrerer Stromschleifen vom Kontakt weggedrängt und in die Länge gezogen wird. Man verwendet hierzu Blasspulen, die vom Hauptstrom durchflossen werden. Zur Verstärkung des Blasfeldes werden magnetische Platten angebracht. Der Kontakt besteht meist aus einem festen und einem beweglichen Kontaktstück, die beide über innerhalb des Schalters befindliche flexible Verbindungen mit dem Anschlußstück verbunden sind. Zum Schließen des Kontaktes werden Federn benutzt, die über ein Gestänge an dem beweglichen Kontaktstück angreifen und die Schließung bewirken. Dieses Gestange wirkt als elastisches Zwischenglied und verursacht dadurch Prellungen beim Schalten. Es werden besondere Funkenkammern aus hitzebeständigem Material verwendet, die das Übergreifen des Lichtbogens auf die andern Pole und das Gehäuse verhindern. Die ganze aus allen diesen Teilen bestehende Anordnung wird auf einer Grundplatte befestigt, die meist an besonderen Gerüsten montiert werden muß.
Diese bisher bekannten Ausführungen erfordern einen großen Platzaufwand, verursachen bei Über-Prüfungen, Instandhaltungen und Reparaturen umständliche Montagearbeiten und sind infolge ihres komplizierten mechanischen Aufbaus störanfällig.
Es sind auch Anordnungen bekannt geworden, bei denen das eine feste Kontaktstück unmittelbar auf der einen Anschlußschiene, das andere bewegliche drehbar auf der anderen Anschlußschiene befestigt ist. Hierbei ist am Ende dieser drehbaren Schiene der eigentliche Kontakt ebenfalls drehbar angeordnet, um eine zuverlässige Kontaktgabe zu gewährleisten.
Auch diese Anordnung erfordert umständliche Montagearbeiten, da der Schalter nicht als Ganzes von der Schiene gelöst werden kann. Außerdem sind zur guten Kontaktgabe besondere Maßnahmen erforderlich, nämlich die erwähnte zusätzliche Drehung des eigentlichen Kontaktes. Dies ist nötig, weil die Schiene nicht so angeordnet werden kann, daß sie zu allen Schalterausführungen in gleicher Weise paßt.
Es wird nun ein Lastschalter mit magnetischer Blasung beschrieben, der erfindungsgemäß ohne Grundplatte unmittelbar auf einer einzigen Stromschiene aufgebaut ist, die zugleich als Anschluß für die Zuleitung und als Halter für die Kontaktträger des festen und des beweglichen Kontaktstückes dient, wobei der Kontaktträger als Anschluß für die zweite Zuleitung ausgebildet ist, welche somit ebenfalls von der ersten Stromschiene getragen ist. Ferner kann der Schalter dadurch vereinfacht werden, daß die Kon-Lastschalter
mit magnetischer Blasung
Anmelder:
Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 26. April 1955
Walter Billeter, Baden (Schweiz),
und Erwin Klein, Mannheim,
sind als Erfinder genannt worden
taktträger aus je zwei parallelen Schienen bestehen, welche die Stromschiene seitlich umschließen. Die Zuführung zum Kontakt ist hierbei also durch eine Schiene gebildet, auf der zwei parallele Schienen befestigt sind, die als Kontaktträger dienen.
Ordnet man den festen und beweglichen Kontaktträger parallel zueinander an und befestigt man beide auf der senkrecht dazu liegenden Stromschiene derart, daß eine Doppelkreuzform entsteht, so bildet sich bei geschlossenem Kontakt eine enge Stromschleife, die die Blasung beim Ausschalten bewirkt. Um eine möglichst geringe Reibung zwischen der Stromschiene und den beiden parallelen Schienen des beweglichen Kontaktträgers zu erhalten und um flexible Leitungen zu vermeiden, werden Preßfedern vorgesehen, die die beiden parallelen Schienen des beweglichen Kontaktträgers an die Stromschiene für die Zuführung anpressen. Zwischen ihnen werden galvanisch behandelte, aus gut leitfähigem Material bestehende Scheiben gelegt. Hierdurch wird der Reibungsdurchmesser auf ein günstiges Maß verringert und ein guter Kontakt mit gleichmäßigem Übergangswiderstand zwischen dem beweglichen und festen Teil erreicht.
Die Kontaktstücke werden bei dieser Ausführung auf die Schmalseite der Kontaktträger aufgesetzt und auf durch die beiden Schienen des Kontaktträgers
809 559/315
durchgesteckte Achsen festgeschraubt. Hierdurch vermeidet man seitliche Kräfte auf die Kontaktträger und Schienen, welche den Kontaktschluß am Drehpunkt gefährden wurden.
Wichtig ist hierbei auch die Anordnung der Schließfeder, um von vornherein ohne zusätzliche Maßnahmen Prellungen zu vermeiden. Die Feder wird so angeordnet, daß sie in Richtung der Kontaktbewegung wirkt. Es können daher praktisch keine Kräfte auf die Achse des beweglichen Kontaktträgers ausgeübt werden. Auf diese Weise werden elastische Glieder vermieden, die ein Prellen verursachen würden.
Besonders einfach wird die Anordnung noch dadurch, daß die das feste Kontaktstück tragenden Parallelschienen gleichzeitig als Anschluß für die Stromzuführung dienen.
Zur Lenkung und Verstärkung des Blasfeldes werden an den Seiten des Schalters Eisenplatten vorgesehen, die gleichzeitig als Halter dienen, indem so zwischen ihnen die Kontaktträger befestigt werden. Außerdem können sie auch als Halter für eine in bekannter Weise ausgeführte Funkenkammer verwendet werden, für die dann keine besondere Befestigung nötig ist.
Eine weitere Verbesserung des Abschaltvermögens kann durch eine besondere Ausführung der Kontaktstücke selbst erreicht werden. Sie werden geschlitzt ausgeführt, so daß die beim Abschalten entstehende Stromschleife eingeengt und dadurch das Abreißen des Lichtbogens weiter beschleunigt wird. Die Fig. 1 bis 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht und -. Fig. 2 einen Querschnitt durch den Schalter,
Fig. 3 die Verbindung zwischen dem beweglichen Kontaktträger und der Stromschiene,
Fig. 4 die Ausbildung der Kontaktstücke. 1 ist die Stromschiene, auf der der Schalter aufgebaut ist. Sie trägt den festen, 2, und den bewegliehen Kontaktträger 3, auf welche die Kontaktstücke 6 aufgesetzt sind. Die beiden Kontaktträger 2 und. 3 sind parallel angeordnet und auf der senkrecht dazu liegenden Stromschiene 1 befestigt, so daß ein Doppelkreuz gebildet wird. Die Stromführung ist durch die Pfeile 13 und 14 angegeben. Es entsteht durch diese Anordnung eine Stromschleife aus den Teilen 1, 3, 6, 2, die beim öffnen des Kontaktes die Blaswirkung erzeugt. Der Kontakt wird durch die Schließfeder 8 geschlossen und in geschlossenem Zustand gehalten. Die Betätigung des Schalters erfolgt durch Bewegung des beweglichen Kontaktträgers 3, wie durch den Pfeil 12 angegeben. Dies kann beispielsweise durch eine Nockenscheibe (nicht gezeichnet) erfolgen. Die Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den Schalter, der im Zusammenhang mit der Fig. 1 die gegenseitige Lage der Schienen und die Befestigung der Kontaktstücke wiedergibt. Man erkennt, daß die Schiene 1 beispielsweise als Einfachschiene ausgeführt ist und durch das Isoliermaterial 15 von den aus zwei Schienen bestehenden Kontaktträgern 2 getrennt ist. Das Kontaktstück 6 ist auf die Schmalseite der Kontaktträger 2 aufgesetzt und in der durchbohrten Achse 7 mittels der Schraube 16 gehalten. Die ganze Anordnung liegt zwischen den Eisenplatten 9, die der Lenkung und Verstärkung des Blasfeldes sowie zur Befestigung der Schließfeder 8 und der Funkenkammer 10 dienen.
Den Kontakt zwischen den beweglichen Trägern 3 und der Schiene 1 zeigt Fig. 3. Zwischen den Schienen 3 und 1 liegen Scheiben 5, die an der Oberfläche galvanisch behandelt sind, so daß in Verbindung mit den Preßfedern 4 ein inniger Kontakt entsteht.
Fig. 4 zeigt die Ausführung des Kontaktstückes 6. Dort ist der Schlitz 11 dargestellt, der zur Verengung der Stromschleife, wie durch die punktierte Linie angedeutet, beiträgt.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Lastschalter mit magnetischer Blasung, dadurch gekennzeichnet, daß er auf einer einzigen Stromschiene aufgebaut ist, die zugleich als Anschluß für die Zuleitung und als Halter für die Kontaktträger (2, 3) des festen sowie des beweglichen Kontaktstückes dient, wobei der Kontaktträger als Anschluß für die zweite Zuleitung ausgebildet ist, welche somit ebenfalls von der ersten Stromschiene (1) getragen wird.
2. Lastschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktträger des festen und des beweglichen Kontaktstückes aus je zwei parallelen Schienen bestehen, welche die Stromschiene (1) seitlich umschliessen.
3. Lastschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen des festen und beweglichen Kontaktträgers parallel liegen und auf der senkrecht dazu liegenden Stromschiene (1) befestigt sind, derart, daß eine Doppelkreuzform entsteht, so daß bei geschlossenem Kontakt eine enge Stromschleife gebildet wird.
4. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt zwischen der Stromschiene (1) und den parallelen Schienen (3) des beweglichen Kontaktträgers unter der Wirkung von seitlich angeordneten Preßfedern (4) erfolgt.
5. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktschluß zwischen der Stromschiene (1) und den Schienen (3) des beweglichen Kontaktträgers über an den Oberflächen galvanisch behandelte Scheiben (5) aus gut leitfähigem Material erfolgt.
6. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (6) auf die Schmalseiten der Kontaktträger aufgesetzt sind.
7. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsschrauben der Kontaktstücke in eine drehbare Achse (7), welche lose in den Schienen liegt, eingeschraubt sind.
8. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließfeder (8) in Richtung der Kontaktbewegung wirkt, so daß sie bei der Beschleunigung des beweglichen Kontaktstückes und bei der Herstellung des Kontaktes keine Kräfte auf die Achse des beweglichen Kontaktträgers ausübt.
9. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Schienen des den festen Kontakt tragenden Kontaktträgers als Anschluß benutzt werden.
10. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich angeordneten, das Blasfeld lenkenden Eisenplatten gleichzeitig als Halter dienen, indem zwischen ihnen die Kontaktträger befestigt werden.
11. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenplatten gleichzeitig als Halter für eine Funkenkammer (10) dienen.
12. Lastschalter nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke geschlitzt sind, so daß die beim Abschalten entstehende Stromschleife eingeengt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 545 341.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 559/315 6.58
DEA22621A 1955-04-26 1955-05-06 Lastschalter mit magnetischer Blasung Pending DE1033304B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1147241X 1955-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1033304B true DE1033304B (de) 1958-07-03

Family

ID=4559980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA22621A Pending DE1033304B (de) 1955-04-26 1955-05-06 Lastschalter mit magnetischer Blasung

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH335335A (de)
DE (1) DE1033304B (de)
FR (1) FR1147241A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2545341A (en) * 1944-04-22 1951-03-13 Ite Circuit Breaker Ltd Blow on arc tip

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2545341A (en) * 1944-04-22 1951-03-13 Ite Circuit Breaker Ltd Blow on arc tip

Also Published As

Publication number Publication date
FR1147241A (fr) 1957-11-20
CH335335A (de) 1958-12-31

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