DE10333945B4 - Allrad-Antriebsstrang - Google Patents
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Abstract
Allrad-Antriebsstrang,
bei welchem ein Antriebsmotor und ein sich diesem anschließendes Automatikgetriebe
(1) in Fahrzeuglängsrichtung
eingebaut sind, wobei zumindest ein Teil eines Antriebsmomentes von
einer Getriebeausgangswelle (2) des Automatikgetriebe (1) über eine
Zahnradpaarung auf eine Seitenwelle (10) übertragbar ist, wobei axial
zwischen dem Automatikgetriebe (1) und einem Antriebsritzel (8)
der Zahnradpaarung eine Lamellenkupplung (14) angeordnet ist, mittels
welcher ein Drehmoment zwischen dem Antriebsritzel (8) und der Getriebeausgangswelle
(2) übertragbar
ist, wobei die Seitenwelle (10) in einem sich öffnenden Winkel am Automatikgetriebe
(1) vorbei zur Vorderachse führt,
wobei ein Durchmesser der Lamellenkupplung (14)
– kleiner ist, als der Durchmesser der in Fahrtrichtung hinten liegenden Komponenten (51) des Automatikgetriebes (1) und
– größer ist, als der Durchmesser des Antriebsritzels (8),
wobei eine mit der Getriebeausgangswelle (2) drehfest verbundene Kupplungshälfte der Lamellenkupplung (14) mittels eines Parksperrenstellgliedes festsetzbar ist, welches sich eine gemeinsame axiale Ebene mit dem Antriebsritzel (8) teilt.
– kleiner ist, als der Durchmesser der in Fahrtrichtung hinten liegenden Komponenten (51) des Automatikgetriebes (1) und
– größer ist, als der Durchmesser des Antriebsritzels (8),
wobei eine mit der Getriebeausgangswelle (2) drehfest verbundene Kupplungshälfte der Lamellenkupplung (14) mittels eines Parksperrenstellgliedes festsetzbar ist, welches sich eine gemeinsame axiale Ebene mit dem Antriebsritzel (8) teilt.
Description
- Die Erfindung betrifft gemäß dem einteiligen Patentanspruch 1 einen Allrad-Antriebsstrang.
- Aus der
US 4,484,654 ist bereits ein Allrad-Antriebsstrang bekannt, dessen Einbaurichtung in Fahrzeuglängsrichtung liegt. Es wird ein Antriebsmoment über ein Achsversatzgetriebe und eine Seitenwelle auf eine Vorderachse übertragen. Zur Drehmomentübertragung auf die Vorderachse ist eine Lamellenkupplung vorgesehen. Die Seitenwelle ist parallel zum Getriebe geführt. Das dazu verwendete Achsversatzgetriebe ist ein Kettengetriebe. - Ferner ist aus der
EP 1 238 847 A2 ein Allrad-Antriebsstrang bekannt, bei welchem ein Antriebsmotor und ein sich diesem anschließendes Getriebe in Fahrzeuglängsrichtung eingebaut sind. Ein Teil des Antriebsmomentes wird über eine Welle und ein Hinterachsgetriebe auf eine Hinterachse übertragen. Ein weiterer Teil des Antriebsmomentes wird über eine winkelige Zahnradpaarung auf eine Seitenwelle übertragen, die in einem sich öffnenden Winkel am Getriebe vorbei zur Vorderachse geführt ist. - Das grundsätzliche Konzept eines solchen Allrad-Antriebsstranges ist bereits aus der
EP 1 273 473 A2 bekannt. - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kupplung in einem solchen Allrad-Antriebsstrang zu integrieren, welche beispielsweise als Zentraldifferentialsperre oder als Lastschlagelement ausgestaltet sein kann.
- Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen von Patentanspruch 1 gelöst.
- Gemäß de Erfindung ist die Kupplung axial zwischen dem Automatikgetriebe und einer Antriebskomponente des Achsversatzgetriebes vorgesehen. Dabei ist mittels der Kupplung ein Drehmoment zwischen der Antriebskomponente und der Getriebeausgangswelle übertragbar.
- Dabei ist der Durchmesser der Kupplung kleiner als der Durchmesser der in Fahrtrichtung hinten liegenden Komponenten des Automatikgetriebes. Damit ist es in besonders vorteilhafter Weise möglich, die Seitenwelle eng am Automatikgetriebe vorbei nach vorne zu führen.
- Ferner ist der Durchmesser der Kupplung größer als der Durchmesser der Antriebskomponente welche als Antriebsritzel einer Zahnradpaarung ausgestaltet ist. Je größer der Durchmesser der Kupplung ist, desto größer ist das Drehmoment, das mit dieser übertragen werden kann. Ist die Kupplung als reibschlüssige Lamellenkupplung ausgeführt, so brauchen infolge des großen übertragbaren Drehmomentes nur wenige Lamellen verwendet werden, was mit Kosten- und Bauraumvorteilen in axialer Richtung einhergeht. Ist die Kupplung als Formschlusskupplung ausgeführt, so kann diese aufgrund der geringen Kräfte, die radial weit außen aufgebracht werden müssen gering dimensioniert sein. Beispielsweise kann die Formschlusskupplung mit einer ungehärteten Verzahnung ausgeführt sein. Infolge der geringen Kräfte kann die Formschlusskupplung auch als leichtgewichtiges Aluminiumgussteil ausgeführt sein.
- Die Kupplung ist als Lamellenkupplung ausgeführt. Eine solche reibschlüssige Lamellenkupplung kann sowohl
- a) als Lastschlagelement, welches Schläge und Stöße im Antriebsstrang dämpft,
- b) als auch als stufenlos regelbare Zentraldifferentialsperre, mit welcher die mögliche Drehzahldifferenz zwischen Vorderachse und Hinterachse stufenlose gegen Null geregelt werden kann,
- c) als auch als Lamellenverteilerkupplung, mit welcher die Vorderachse bei Bedarf stufenlos in die Antriebsmomentübertragung eingekuppelt werden kann,
- Im letzteren Fall c) kann die Einkupplung der Vorderachse in die Antriebsmomentübertragung von den Drehzahldifferenzen zwischen der Vorderachse und der Hinterachse abhängig gemacht werden. Ferner kann der Fahrzeugführer durch Knopfdruck vorgeben, ob er beispielsweise auf regennassem/verschneitem/glattem Untergrund den geländegängigen Allradantrieb wünscht, oder ob er den kraftstoffsparenden Hinterachsantrieb wünscht.
- Es besteht die Möglichkeit, mittels besagter Kupplung eine Getriebebremse oder Getriebesperre zu integrieren, welche beispielsweise als Parksperre oder als Hillholder ausgeführt sein kann. Die Erfindung zeigt dabei eine besonders platzsparende Möglichkeit der Integration eines Stellgliedes für die Getriebebremse oder Getriebesperre.
- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den übrigen Patentansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung vor.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit einer
1 erläutert. - Die
1 zeigt einen Teil eines längs eingebauten Allrad-Antriebsstrangs für ein Kraftfahrzeug. Der Allrad-Antriebsstrang weist neben einem Automatikgetriebe1 eine im eingebauten Zustand zum Heck des Kraftfahrzeugs weisende Getriebeausgangswelle2 auf. Diese Getriebeausgangswelle2 bildet die Eingangswelle6 des Zentraldifferentials3 . - Das Automatikgetriebe
1 besitzt ein Getriebegehäuse4 mit einem angeformten Lagergehäuse5 für einen Seitenabtrieb7 , so dass das Automatikgetriebe1 kostengünstig nach einem sogenannten „add-on-Prinzip" für eine Allradvariante nutzbar ist. - Bei einer derartigen Allradvariante ist die gegenüber der reinen Heckantriebsvariante verlängerte Getriebeausgangswelle
2 bzw. Eingangswelle6 über das Zentraldifferential3 und eine Heckantriebsgelenkwelle mit einer Ritzelwelle eines nicht näher dargestellten Hinterachsgetriebes derart verbunden, dass ein erster Teil des Antriebsmomentes auf das Hinterachsgetriebe übertragen wird. Ein zweiter Teil des Antriebsmomentes wird von der Eingangswelle6 über - – das
Zentraldifferential
3 , - – ein
Antriebsritzel
8 , - – ein
Abtriebsritzel
9 , - – eine
gelenkige Seitenwelle
10 des Seitenabtriebs7 und - – eine Kegelritzelwelle eines nicht näher dargestellten Vorderachsgetriebes
- Die Seitenwelle
10 des Seitenabtriebs7 ist in einem sich nach vorne öffnenden Winkel am Automatikgetriebe1 vorbei zur Vorderachse geführt. Dazu ist die Seitenwelle10 horizontal um einen Winkel von ca. 8° zur Antriebsstranglängsachse11 verschwenkt. Die Seitenwelle10 des Seitenabtriebs7 ist vertikal um einen Winkel von ca. 4° zur Antriebsstranglängsachse11 verschwenkt. - Der Seitenabtrieb
7 wird von einer Zahnradpaarung gebildet, die funktionell ein Achsversatzgetriebe mit Drehrichtungsumkehr bildet und das Antriebsritzel8 und das mit diesem kämmenden Abtriebsritzel9 umfasst. Das Antriebsritzel8 ist drehfest mit einer Hohlwelle12 verbunden, welche einteilig mit einem Sonnenrad des Zentraldifferentials3 ausgeführt ist. Innerhalb dieser Hohlwelle12 verläuft die Getriebeausgangswelle2 und die Eingangswelle6 . Das Abtriebsritzel9 ist prinzipiell eine hohle, außenverzahnte Welle, welche mittels einer angestellten Kegelrollenlagerung in x-Anordnung in dem Lagergehäuse5 gelagert ist. - Zur Herstellung des horizontalen Winkels und des nicht näher dargestellten vertikalen Winkels ist die Seitenwelle
10 mittels eines Kreuzgelenkes gelenkig radial innerhalb des Abtriebsritzels9 angeordnet. Ferner ist die Seitenwelle10 in Fahrtrichtung vorn – d.h. an deren anderem Ende – mit einem weiteren Kreuzgelenk gelenkig an die nicht näher dargestellte Kegelritzelwelle des Vorderachsgetriebes gekoppelt. - Bei dem Allrad-Antriebsstrang sind das Antriebsritzel
8 und das mit diesem kämmende Abtriebsritzel9 jeweils als kegeliges Stirnrad ausgeführt. Die Seitenwelle10 ist auf der in Fahrtrichtung rechts liegenden Seite des Automatikgetriebes1 angeordnet und führt mit einem engen Abstand am Getriebegehäuse4 vorbei. Dabei passiert die Seitenwelle10 - – zuerst
eine regelbare Differentialsperre
13 , - – dann
eine Trennwand
50 , - – dann
die hinten liegenden Komponenten
51 des Automatikgetriebes1 , - – dann
die weiter vorne liegenden Komponenten
52 des Automatikgetriebes1 , - – dann
einen nicht näher
dargestellten Antriebsmotor, der längs eingebaut ist und an das
Automatikgetriebe
1 angeflanscht ist. - Die Seitenwelle
10 führt schließlich über besagte Kegelritzelwelle in das Vorderachsgetriebe, dessen Gehäuse mit einer Ölwanne des Antriebsmotors verschraubt ist. Dabei sind das Gehäuse des Vorderachsgetriebes und die Ölwanne als Aluminiumdruckgussteil ausgeführt. - Die regelbare Differentialsperre
13 für das Zentraldifferential3 ist zusätzlich als Lastschlagelement bzw. Rutschkupplung ausgeführt. Die Differentialsperre13 ist unmittelbar axial benachbart zum Automatikgetriebe1 zwischen diesem und dem Antriebsritzel8 angeordnet, wobei die Differentialsperre mittels der Trennwand50 von den hinteren Komponenten51 des Automatikgetriebes1 getrennt ist. - Das Getriebegehäuse
4 mit dem angeformten Lagergehäuse5 ist dabei dreigeteilt, wobei sämtliche drei miteinander verschraubten Gehäuseteile53 ,54 ,55 nur in der gezeigten Allradvariante Anwendung finden. Das vorderste Gehäuseteil53 nimmt - – die
Komponenten
51 ,52 des Automatikgetriebes1 , - – die
von letzteren mittels der Trennwand
50 getrennte Differentialsperre13 und - – den
vorderen Teil des Achsversatzgetriebes auf. Das mittlere Gehäuseteil
54 nimmt den hinteren Teil des Achsversatzgetriebes auf. Das hintere Gehäuseteil55 nimmt das Zentraldifferential3 auf. - Die Differentialsperre
13 umfasst eine Lamellenkupplung14 , mittels welcher - – die Hohlwelle
12 bzw. - – das
Sonnenrad des Zentraldifferentials
3 bzw. - – das
Antriebsritzel
8 - – der
Getriebeausgangswelle
2 bzw. - – der
Eingangswelle
6 bzw. - – dem
Hohlrad des Zentraldifferentials
3 koppelbar ist. Zur Regelung des übertragenen Drehmoments zwischen zwei Kupplungshälften15 ,16 der Differentialsperre13 , sind die beiden Kupplungshälften15 ,16 mittels eines ringförmigen Stellkolbens17 axial aneinander andrückbar. Dabei stützt sich der Stellkolben17 axial einerseits am vorderen Gehäuseteil53 und andererseits über ein Axial-Wälzlager an einer Lamelle18 der ersten Kupplungshälfte15 ab. Dieser Lamelle18 folgen in der nach vorne weisenden Richtung axial wechselweise die übrigen Lamellen der beiden Kupplungshälften15 ,16 , wobei sich der letzten Lamelle19 der zweiten Kupplungshälfte16 eine Widerlagerscheibe20 anschließt, die axial an einem Trägertopf21 aus Aluminiumguss anliegt, der mittels einer Keilwellenverzahnung drehfest mit der Getriebeausgangswelle2 verbunden ist. Dieser Trägertopf21 ist mit einer Außenverzahnung56 versehen und stützt sich in der axial von vorne weisenden Richtung an einem Absatz der Getriebeausgangswelle2 ab, so dass sämtliche Lamellen der Differentialsperre13 beim Ausrücken des Stellkolbens17 im Kraftfluss zwischen dem Getriebegehäuse4 und der Getriebeausgangswelle2 verspannt werden. Der Trägertopf21 weist zusätzlich zur Keilwelleninnenverzahnung95 zur drehfesten Verbindung mit der Getriebeeingangswelle2 eine Innenverzahnung94 zur drehfesten und axialverschieblichen Verbindung mit den Lamellen der zweiten Kupplungshälfte16 auf. Dazu weisen die Lamellen der zweiten Kupplungshälfte16 an deren Außenkantenbereich eine Außenverzahnung auf, die in die Innenverzahnung des Trägertopfes21 eingreift. - Die Lamellen der ersten Kupplungshälfte
15 weisen am Innenkantenbereich eine Innenverzahnung auf, welche das Drehmoment formschlüssig auf eine außenschrägverzahnte Steckhülse22 überträgt, die mittels einer Keilwellenverzahnung drehfest am vorderen Ende der Hohlwelle12 angeordnet ist. Die Steckhülse22 ist einerseits am vorderen Ende der Getriebeausgangswelle2 an einem Axialsicherungsring abgestützt. Andererseits ist die Steckhülse22 an einem Lagerinnenring des Kegelrollenlagers abgestützt, welches das Antriebsritzel8 lagert. - Radial außerhalb des Trägertopfes
21 ist eine Parksperrenklinke57 angeordnet, so dass diese in eine Zahnlücke der Außenverzahnung56 eingreifen und den Trägertopf21 stillsetzen kann. Dazu ist die radial nach innen schwenkbare Parksperrenklinke57 mittels eines Parksperrenstellgliedes betätigbar, dessen Kolbenstange59 parallel zur Antriebsstranglängsachse11 verschieblich ist. Das Parksperrenstellglied selbst ist innerhalb des Getriebegehäuses4 in einem Raum58 unterhalb des Antriebsritzels8 angeordnet, der somit axial in der gleichen Position, wie das Achsversatzgetriebe liegt. Somit wird dieser Bereich des Allrad-Antriebsstranges bzgl. des Bauraumes gut ausgenutzt. - Der Durchmesser der einzelnen Bauteile nimmt ausgehend vom Antriebsritzel
8 in die nach vorne weisende Richtung zu. So ist der Außendurchmesser des ringförmigen Stellkolbens17 kleiner als der Außendurchmesser der außenverzahnten Lamellen, der wiederum - – kleiner ist, als der Außendurchmesser
des Trägertopfes
21 der wiederum - – kleiner
ist, als der Außendurchmesser
der Außenverzahnung
56 , der wiederum - – kleiner
ist, als der Außendurchmesser
der Trennwand
50 , der wiederum - – kleiner
ist, als der Außendurchmesser
der hinteren Komponenten
51 des Automatikgetriebes1 , der wiederum - – kleiner
ist, als der Außendurchmesser
der folgenden Komponenten
52 des Automatikgetriebes1 . - Damit kann der vordere Gehäuseteil
53 des Getriebegehäuses4 eine Wand gleichmäßiger Dicke haben, die somit ohne Lunker problemlos aus einer Magnesiumlegierung gefertigt werden kann, wobei die Seitenwelle eng beabstandet zum Vorderachsgetriebe nach vorne geführt werden kann. - Als Seitenabtrieb bzw. Achsversatzgetriebe kann neben der besagten Zahnradpaarung auch ein Zahnriementrieb oder ein Kettentrieb vorgesehen sein, wobei die in diesem Fall nicht vorhandenen Drehrichtungsumkehr bei der Ausführung des Vorderachsgetriebes berücksichtigt werden muss.
- Die Seitenwelle muss nicht mit Gelenken ausgeführt sein. Insbesondere wenn der Abstand zwischen dem Seitenabtrieb und der Vorderachse kurz ist, kann auf Gelenke verzichtet werden.
Claims (3)
- Allrad-Antriebsstrang, bei welchem ein Antriebsmotor und ein sich diesem anschließendes Automatikgetriebe (
1 ) in Fahrzeuglängsrichtung eingebaut sind, wobei zumindest ein Teil eines Antriebsmomentes von einer Getriebeausgangswelle (2 ) des Automatikgetriebe (1 ) über eine Zahnradpaarung auf eine Seitenwelle (10 ) übertragbar ist, wobei axial zwischen dem Automatikgetriebe (1 ) und einem Antriebsritzel (8 ) der Zahnradpaarung eine Lamellenkupplung (14 ) angeordnet ist, mittels welcher ein Drehmoment zwischen dem Antriebsritzel (8 ) und der Getriebeausgangswelle (2 ) übertragbar ist, wobei die Seitenwelle (10 ) in einem sich öffnenden Winkel am Automatikgetriebe (1 ) vorbei zur Vorderachse führt, wobei ein Durchmesser der Lamellenkupplung (14 ) – kleiner ist, als der Durchmesser der in Fahrtrichtung hinten liegenden Komponenten (51 ) des Automatikgetriebes (1 ) und – größer ist, als der Durchmesser des Antriebsritzels (8 ), wobei eine mit der Getriebeausgangswelle (2 ) drehfest verbundene Kupplungshälfte der Lamellenkupplung (14 ) mittels eines Parksperrenstellgliedes festsetzbar ist, welches sich eine gemeinsame axiale Ebene mit dem Antriebsritzel (8 ) teilt. - Allrad-Antriebsstrang nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellbewegung des Parksperrenstellgliedes parallel zu einer Antriebsstranglängsachse (
11 ) erfolgt. - Allrad-Antriebsstrang nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Antriebsritzel (
8 ) ein Zentraldifferential (3 ) angeordnet ist.
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