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DE10333643A1 - Kiesfangvorrichtung - Google Patents

Kiesfangvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE10333643A1
DE10333643A1 DE2003133643 DE10333643A DE10333643A1 DE 10333643 A1 DE10333643 A1 DE 10333643A1 DE 2003133643 DE2003133643 DE 2003133643 DE 10333643 A DE10333643 A DE 10333643A DE 10333643 A1 DE10333643 A1 DE 10333643A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gravel
leg
catching device
gravel catching
balcony
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003133643
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003133643 priority Critical patent/DE10333643A1/de
Publication of DE10333643A1 publication Critical patent/DE10333643A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/04Roof drainage; Drainage fittings in flat roofs, balconies or the like
    • E04D13/0404Drainage on the roof surface
    • E04D13/0459Drainage borders, e.g. dripping edges, gravel stops or dispersers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04D13/0459Drainage borders, e.g. dripping edges, gravel stops or dispersers
    • E04D2013/0472Gravel stops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kiesfangvorrichtung für einen Balkon oder ein Flachdach, umfassend mindestens eine Kiesfangleiste (3), wobei die Kiesfangvorrichtung mindestens ein Halteelement (1) zur Anbringung der Kiesfangleiste (3) an dem Balkon oder Flachdach aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kiesfangvorrichtung für einen Balkon oder ein Flachdach, umfassend mindestens eine Kiesfangleiste.
  • Kiesfangvorrichtungen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie dienen dazu, ein Verrutschen einer auf dem Flachdach oder Balkon aufgeschütteten Bekiesung, auf der anschließend Platten verlegt werden, zu verhindern. Ferner werden Kiesfangvorrichtungen auch bei der Dachbegrünung eingesetzt.
  • Häufig werden zu diesen Zwecken mehrfach gekantete Kiesfangleisten an eine Vorderkante eines Traufblechs eines Balkons oder Flachdachs genietet. Derartige Kiesfangvorrichtungen haben allerdings den Nachteil, dass sie nach dem Aufbringen der Bekiesung und nach dem Verlegen der Platten auf der Bekiesung langfristig nicht die gewünschte Stabilität bieten. Darüber hinaus ist die Montage derartiger Kiesfangvorrichtungen relativ kompliziert, da eine Vielzahl von Nietverbindungen zwischen der Kiesfangleiste und dem Traufblech hergestellt werden müssen, um der Kiesfangvorrichtung die erforderliche Stabilität zu liefern.
  • Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine einfach montierbare Kiesfangvorrichtung der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, die darüber hinaus auch hinreichend flexibel einsetzbar und stabil ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Kiesfangvorrichtung der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Kiesfangvorrichtung mindestens ein Halteelement zur Anbringung der Kiesfangleiste an dem Balkon oder Flachdach aufweist. Dabei wird bei der vorliegenden Erfindung auf die aus dem Stand der Technik bekannte Nietverbindung der Kiesfangleiste mit dem Traufblech verzichtet. Stattdessen wird ein Halteelement eingesetzt, der bei der erfindungsgemäßen Kiesfangvorrichtung eine stabile Anbringung der Kiesfangleiste gestattet und die Anordnung stabilisiert.
  • Entlang des Außenumfangs des Daches oder Balkons können dabei in unterschiedlichen Abständen voneinander mehrere derartige Halteelemente angebracht sein.
  • Das Halteelement ist dabei vorzugsweise auf einer Montagefläche des Balkons oder Flachdachs festlegbar. Die Montagefläche kann beispielsweise eine gegossene Betondecke sein.
  • Der Halteelement weist vorzugsweise mindestens einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel auf. Diese sind unter einem Winkel zueinander angeordnet. In einer bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich im Gebrauchszustand der erste Schenkel im Wesentlichen horizontal und der zweite Schenkel im Wesentlichen vertikal.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der erste Schenkel mindestens eine Öffnung, um das Halteelement mittels eines Befestigungsmittels auf der Montagefläche festzulegen. Gegebenenfalls können auch mehrere Öffnungen vorgesehen sein. Als Befestigungsmittel können beispielsweise Betonschrauben eingesetzt werden.
  • Vorzugsweise ist die Kiesfangleiste am zweiten Schenkel des Halteelements anbringbar, der sich, wie bereits erwähnt, im Wesentlichen vertikal, also vom Balkon oder Dach aus betrachtet nach oben hin erstreckt. Die Anbringung der Kiesfangleiste am zweiten Schenkel des Halteelements kann dabei, abhängig von den eingesetzten Materialien, durch Verschrauben, Vernieten, Verkleben, Verlöten usw. erfolgen.
  • Zur Vereinfachung der Montage ist die Kiesfangleiste in einer bevorzugten Ausführungsform an einer Innenseite des zweiten Schenkel angebracht.
  • Eine Weiterbildung der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass der zweite Schenkel ein Hakenelement aufweist, an dem die Kiesfangleiste befestigbar ist. Bei dieser Ausführungsform kann auf eine unmittelbare Verbindung der Kiesfangleiste mit dem zweiten Schenkel des Halteelements verzichtet werden. Vorzugsweise weist das Hakenelement einen Klemmabschnitt auf, der zumindest abschnittsweise die Kiesfangleiste umgreift. Zur Vereinfachung der Montage kann der Klemmabschnitt in einem oberen Bereich des Hakenelements angeordnet sein.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Kiesfangleiste einen Falz auf, der in den Klemmabschnitt des Hakenelements klemmbar ist. Dabei umgreift der Klemmabschnitt des Hakenelements im montierten Zustand den Falz der Kiesfangleiste. Dieser Falz kann in einem oberen Abschnitt der Kiesfangleiste angeordnet sein. Eine derartige Klemmverbindung gewährleistet eine ausreichende Stabilität der Kiesfangvorrichtung bei verhältnismäßig geringem Montageaufwand. Eine Vernietung oder Verschraubung der Kiesfangleiste mit dem Halteelement ist nicht mehr erforderlich.
  • Kiesfangleisten besitzen unterschiedliche Höhen, die von der Dicke der Bekiesung und/oder der Dicke der Platten abhängen, die auf der Bekiesung verlegt werden. Um für eine Vielzahl von Kiesfangleisten mit unterschiedlichen Höhen jeweils nur eine Ausführungsform des Halteelements mit entsprechendem Hakenelement bevorraten zu müssen, sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform vor, dass das Hakenelement in axialer Richtung relativ zum zweiten Schenkel des Halteelements verschiebbar ist. Auf diese Weise wird das Hakenelement höhenverstellbar.
  • Das Hakenelement ist dabei vorzugsweise mittels einer Schraube oder dergleichen lösbar am zweiten Schenkel des Halteelements befestigt.
  • Ferner kann das Hakenelement ein Langloch aufweisen, durch das die Schraube steckbar ist. Die Schraube, die der lösbaren Befestigung des Hakenelements am Halteelement dient, kann somit bei unterschiedlichen Montagehöhen der Kiesfangleiste durch das Langloch geführt werden, um das Hakenelement festzulegen. Die axiale Ausdehnung des Langlochs legt obere und untere Grenzen fest, innerhalb derer das Hakenelement axial gegenüber dem zweiten Schenkel des Halteelements verschiebbar und damit in der Höhe verstellbar ist.
  • Die Verschiebung des Hakenelements in axialer Richtung gestattet auf einfache Weise die Anpassung der Höhe an die Höhe der eingesetzten Kiesfangleiste.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die sich in vertikaler Richtung erstreckenden seitlichen Ränder des Hakenelements dergestalt nach innen umgebogen, dass das Hakenelement auf dem zweiten Schenkel des Halteelements führbar ist. Die nach innen gebogenen seitlichen Ränder verhindern, dass sich das Hakenelement bei der axialen Verschiebung unbeabsichtigt verdreht werden kann.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist die Kiesfangvorrichtung ein Traufblech auf, das vorzugsweise auf dem ersten Schenkel des Halteelements angeordnet ist. Das Traufblech bildet den Übergang zwischen der Montagefläche des Flachdachs bzw. Balkons und einer Dachrinne. Das Traufblech ragt zumindest abschnittsweise in die Dachrinne hinein und dient vor allem dem Schutz der Gebäudefassade. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform sieht daher vor, dass sich zwischen dem ersten Schenkel und dem zweiten Schenkel des Halteelements ein dritter Schenkel und ein vierter Schenkel erstrecken, so dass ein unterer Bereich des Halteelements in etwa rinnenartig ausgebildet ist. In seinem unteren Bereich weist das Halteelement, ausgehend vom zweiten Schenkel, den dritten Schenkel auf, der sich im Wesentlichen horizontal erstreckt. Der vierte Schenkel bildet dann den Übergang zwischen dem ersten Schenkel und dem dritten Schenkel. Der Winkel zwischen dem ersten Schenkel und dem vierten Schenkel ist vorzugsweise größer oder gleich 90°.
  • Um eine zuverlässige Dach- beziehungsweise Balkonentwässerung zu gewährleisten, sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform vor, dass die Kiesfangleiste ein Lochblech mit einer Mehrzahl von Durchgangslöchern umfasst.
  • Die Kiesfangleiste ist vorzugsweise aus einem korrosionsbeständigen Metall oder einer korrosionsbeständigen Metalllegierung.
  • Die Kiesfangleiste kann beispielsweise als Lochblech aus Aluminium ausgeführt sein.
  • Um ferner die Korrosion des Halteelements und/oder des Hakenelements zu vermeiden und der Kiesfangvorrichtung zudem ein stimmiges Aussehen zu verleihen, sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform vor, dass das Halteelement und/oder das Hakenelement zumindest abschnittsweise aus einem korrosionsbeständigen Metall oder einer korrosionsbeständigen Metalllegierung gefertigt sind/ist.
  • Dabei können das Halteelement und/oder das Hakenelement aus Edelstahl, Zink oder Kupfer gefertigt sein.
  • Um ein seitliches Entweichen der Bekiesung nach unten hin zu verhindern, sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform vor, dass die Kiesfangleiste mindestens einen in Gebrauchsstellung in Richtung auf den Balkon oder dergleichen gerichteten Vorsprung aufweist.
  • Dieser Vorsprung liegt quasi auf der Montagefläche auf und verhindert, dass die Bekiesung durch einen Zwischenraum zwischen der Montagefläche und dem Halteelement entweichen kann.
  • Die Anbringung der erfindungsgemäßen Kiesfangvorrichtung erfolgt nach der Montage der Dachrinnenhalter und der Dachrinne, welche beispielsweise eckig oder halbrund ausgeführt sein können, am Balkon oder Flachdach. Dabei wird das Halteelement in der Regel rechts oder links neben dem Dachrinnenhalter montiert. Der erste Schenkel wird dabei auf der Montagefläche festgelegt.
  • Danach wird das Traufblech angebracht und es erfolgt die Abdichtung des Balkons oder des Daches mit Hilfe herkömmlicher Dachbahnen. Im Anschluss daran wird die vorgefertigte, mehrfach gekantete Kiesfangleiste, wie oben bereits beschrieben, montiert.
  • Dann kann der weitere Aufbau des Daches oder des Balkons durch Aufbringen der Bekiesung und Verlegen der Platten erfolgen. Die erfindungsgemäße Kiesfangvorrichtung eignet sich darüber hinaus auch für die Begrünung von Flachdächern.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines Halteelements mit einem daran angebrachten Hakenelement;
  • 2 eine perspektivische Ansicht einer Kiesfangleiste;
  • 3 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kiesfangvorrichtung im montierten Zustand.
  • Zunächst wird auf 1 Bezug genommen. Dort ist eine perspektivische Ansicht eines Halteelements 1 der erfindungsgemäßen Kiesfangvorrichtung mit einem an diesem angebrachten Hakenelement 2 dargestellt.
  • Das Halteelement 1 umfasst in diesem Ausführungsbeispiel einen ersten, sich im Wesentlichen horizontal erstreckenden Schenkel 1a und einen zweiten, sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Schenkel 1b. Ausgehend vom zweiten Schenkel 1b weist das Halteelement 1 in seinem unteren Bereich einen dritten Schenkel 1c auf, der sich ebenfalls im Wesentlichen horizontal erstreckt. Ein vierter Schenkel 1d bildet den Übergang zwischen dem ersten Schenkel 1a und dem dritten Schenkel 1c. Der Winkel zwischen dem ersten Schenkel 1a und dem vierten Schenkel 1d ist vorzugsweise größer oder gleich 90°. Ein unterer Bereich des Halteelements 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel somit etwa rinnenartig ausgebildet, so dass darin ein vorderer Abschnitt eines Traufblechs 6 aufgenommen werden kann (vergleiche dazu auch 3 nebst Erläuterungen).
  • Das Hakenelement 2 ist mittels einer Schraube 8 mit zugehöriger Unterlegscheibe am zweiten Schenkel 1b des Halteelements 1 lösbar befestigt.
  • Sowohl das Halteelement 1 als auch das Hakenelement 2 sind vorzugsweise aus einem korrosionsbeständigen Metall wie zum Beispiel Kupfer, Zink oder Edelstahl bzw. aus einer korrosionsbeständigen Metalllegierung gefertigt.
  • Man erkennt, dass das Hakenelement 2 darüber hinaus einen sich in axialer Richtung erstreckendes Langloch 9 aufweist. Durch Lösen der Halteschraube 8 kann das Hakenelement 2 folglich in axialer Richtung verschoben und so an unterschiedliche Höhen einer Kiesfangleiste 3, die perspektivisch in 2 dargestellt ist, angepasst werden. In einem oberen Bereich weist das Hakenelement 2 einen Klemmabschnitt 2a auf, der nach innen umgebogen ist und die Kiesfangleiste 3 abschnittsweise klemmend aufnehmen kann.
  • Die beiden sich in vertikaler Richtung erstreckenden seitlichen Ränder 2c des Hakenelements 2, von denen in dieser Ansicht nur einer sichtbar ist, sind nach innen umgebogen, so dass das Hakenelement 2 bequem auf dem zweiten Schenkel 1b des Halteelements axial verschoben werden kann, ohne dass die Gefahr eines Verrutschens oder Verdrehens des Hakenelements 2 besteht.
  • In diesem Ausführungsbeispiel weist der erste Schenkel 1a des Halteelements 1 zudem zwei Bohrungen 10 auf, durch die Befestigungsmittel wie zum Beispiel Betonschrauben führbar sind, um das Halteelement 1 auf einer hier nicht dargestellten Montagefläche eines Balkons oder Flachdachs festzulegen.
  • 2 zeigt perspektivisch eine Kiesfangleiste 3, die an dem in 1 dargestellten Halteelement 1 angebracht werden kann. Man erkennt, dass die Kiesfangleiste 3 ein mehrfach gekantetes Lochblech mit einer Mehrzahl von Durchgangslöchern 11 umfasst. Die Durchgangslöcher 11 dienen dem Wasserabfluss. In ihrem oberen Bereich weist die Kiesfangleiste 3 einen Falz 3a auf. Dieser Falz 3a ist nach innen umgebogen, so dass er in den oberen, ebenfalls nach innen umgebogenen Klemmabschnitt 2a des Hakenelements 2 aufgenommen und von diesem geklemmt werden kann, um die Kiesfangleiste 3 am Halteelement 1 zu halten. Eine zusätzliche Verschraubung oder Vernietung der Kiesfangleiste 3 ist nicht mehr erforderlich. Die Kiesfangleiste 3 besteht vorzugsweise aus einem korrosionsbeständigen Metall (beispielsweise aus Aluminium) bzw. aus einer korrosionsbeständigen Metalllegierung.
  • Darüber hinaus weist die Kiesfangleiste 3 einen Vorsprung 3b auf, der verhindert, dass eine nach der Montage auf die Kiesfangvorrichtung aufgebrachte Bekiesung seitlich nach unten hin entweichen kann.
  • 3 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Kiesfangvorrichtung in ihrem montierten Zustand. Vor der Montage der Kiesfangvorrichtung werden zunächst ein Dachrinnenhalter 4 und eine Dachrinne 5, die in diesem Ausführungsbeispiel jeweils eckig ausgeführt sind, an einem Flachdach- bzw. Balkonabschluss montiert.
  • Das Halteelement 1 der Kiesfangvorrichtung wird dann mit seinem ersten Schenkel 1a rechts oder links neben dem Rinnenhalter 4 der Dachrinne 5 auf einer Montagefläche des Flachdachs oder Balkons angebracht. Dabei werden beispielsweise Betonschrauben oder andere geeignete Befestigungsmittel durch die Löcher 10 des ersten Schenkels 1a des Halteelements 1 geführt und in den Beton des Flachdachs bzw. Balkons getrieben.
  • In einem nächsten Schritt wird dann ein Traufblech 6 auf die Anordnung aufgesetzt und mittels einer Dachbahn 7, die beispielsweise eine Bitumenbahn oder Korkbahn sein kann, abgedichtet. Das Traufblech 6 wird so montiert, dass ein vorderer, nach unten abgewinkelter Abschnitt in den unteren, rinnenförmigen Bereich des Halteelements 1 hineinragt.
  • Im Anschluss daran wird die Kiesfangleiste 3, wie sie beispielhaft in 2 dargestellt ist, montiert. Zu diesem Zweck wird die Schraube 8 am zweiten Schenkel 1b des Halteelements 1 gelöst, damit das Hakenelement 2 in axialer Richtung bewegt und so an die Höhe der Kiesfangleiste 3 angepasst werden kann. Der Längsschlitz 9 verhindert, dass das Hakenelement 2 ungewollt aus der Anordnung gezogen werden kann.
  • Die Kiesfangleiste 3 wird dann an die Innenseite des Halteelements 1 angelegt. Danach wird das Hakenelement 2 nach unten bewegt, bis der Klemmabschnitt 2a des Hakenelements 2 in den abgekanteten Falz 3a der Kiesfangleiste 3 eingreift, um auf diese Weise die Kiesfangleiste 3 zu klemmen und dadurch zu halten.
  • Im Anschluss daran wird die Schraube 8 wieder angezogen, um das Hakenelement 2 gegen eine axiale Verschiebung zu sichern und so der Kiesfangvorrichtung eine zusätzliche Stabilität zu verleihen.
  • Man erkennt ferner aus der Darstellung in 3, dass der Vorsprung 3b sich nach innen in einen Bereich oberhalb der Dachbahn 7 erstreckt. Der Vorsprung 3b verhindert, dass die Bekiesung, die auf die Dachbahn aufgeschüttet wird, seitlich nach unten hin entweichen kann. Anstelle des Vorsprungs 3b kann der untere Abschnitt der Kiesfangleiste 3 auch einfach um etwa 90° abgekantet sein und auf der Dachbahn 7 aufliegen.
  • Zur Stabilisierung umfasst die erfindungsgemäße Kiesfangvorrichtung in der Regel eine Mehrzahl der hier beschriebenen Halteelemente 1 mit zugehörigem Hakenelement 2, die typischerweise in Abständen von 50 bis 100 cm um den Außenumfang eines Flachdachs oder Balkons herum angebracht werden. Abhängig von den Stabilitätsanforderungen können die Abstände zwischen den Halteelementen auch größer oder kleiner gewählt sein.
  • Sobald die erfindungsgemäße Kiesfangvorrichtung, wie soeben beschrieben, montiert worden ist, kann mit dem weiteren Aufbau des Daches oder Balkons, insbesondere mit der Bekiesung und der Verlegung von Platten beziehungsweise mit der Dachbegrünung begonnen werden.
  • Im Vergleich zu den bisher bekannt gewordenen Kiesfangvorrichtungen liefert die erfindungsgemäße Lösung mehr Stabilität und Flexibilität und ist darüber hinaus auch einfach zu montieren.

Claims (26)

  1. Kiesfangvorrichtung für einen Balkon oder ein Flachdach, umfassend mindestens eine Kiesfangleiste (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangvorrichtung mindestens ein Halteelement (1) zur Anbringung der Kiesfangleiste (3) an dem Balkon oder Flachdach aufweist.
  2. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) auf einer Montagefläche des Balkons oder Flachdachs festlegbar ist.
  3. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) mindestens einen ersten Schenkel (1a) und einen zweiten Schenkel (1b) aufweist.
  4. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Gebrauchszustand der erste Schenkel (1a) im Wesentlichen horizontal erstreckt und dass sich der zweite Schenkel (1b) im Wesentlichen vertikal erstreckt.
  5. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schenkel (1a) mindestens eine Öffnung (10) umfasst, um das Haltelement (1) mittels eines Befestigungsmittels auf der Montagefläche festzulegen.
  6. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) am zweiten Schenkel (1b) des Halteelements (1) anbringbar ist.
  7. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) an einer Innenseite des zweiten Schenkels (1b) angebracht ist.
  8. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (1b) ein Hakenelement (2) aufweist, an dem die Kiesfangleiste (3) befestigbar ist.
  9. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (2) einen Klemmabschnitt (2a) aufweist, der zumindest abschnittsweise die Kiesfangleiste (3) umgreift.
  10. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmabschnitt (2a) in einem oberen Bereich des Hakenelements (2) angeordnet ist.
  11. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) einen Falz (3a) aufweist, der in den Klemmabschnitt (2a) des Hakenelements (2) klemmbar ist.
  12. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (2) in axialer Richtung relativ zum zweiten Schenkel (1b) des Halteelements (1) verschiebbar ist.
  13. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (2) mittels einer Schraube (8) oder dergleichen lösbar am zweiten Schenkel (1b) des Halteelements (2) befestigt ist.
  14. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hakenelement (2) ein Langloch (9) aufweist, durch das die Schraube (8) steckbar ist.
  15. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die sich in vertikaler Richtung erstreckenden seitlichen Ränder des Hakenelements (2) dergestalt nach innen umgebogen sind, dass das Hakenelement (2) auf dem zweiten Schenkel (1b) des Halteelements (1) führbar ist.
  16. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangvorrichtung ein Traufblech (6) aufweist.
  17. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Traufblech (6) auf dem ersten Schenkel (1a) des Halteelements (1) angeordnet ist.
  18. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen dem ersten Schenkel (1a) und dem zweiten Schenkel (1b) des Haltelements (1) ein dritter Schenkel (1c) und ein vierter Schenkel (1d) erstrecken, so dass ein unterer Bereich des Halteelements (1) in etwa rinnenartig ausgebildet ist.
  19. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) ein Lochblech mit einer Mehrzahl von Durchgangslöchern (11) umfasst.
  20. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, die Kiesfangleiste (3) aus einem korrosionsbeständigen Metall oder aus einer korrosionsbeständigen Metalllegierung gefertigt ist.
  21. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) aus Aluminium gefertigt ist.
  22. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) und/oder das Hakenelement (2) zumindest abschnittsweise aus einem korrosionsbeständigen Metall oder einer korrosionsbeständigen Metalllegierung gefertigt sind/ist.
  23. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) und/oder das Hakenelement (2) zumindest abschnittsweise aus Edelstahl gefertigt sind/ist.
  24. Kiesfangvorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) und/oder das Hakenelement (2) zumindest abschnittsweise aus Zink gefertigt sind/ist.
  25. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (1) und/oder das Hakenelement (2) zumindest abschnittsweise aus Kupfer gefertigt sind/ist.
  26. Kiesfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Kiesfangleiste (3) mindestens einen in Gebrauchsstellung in Richtung auf den Balkon oder dergleichen gerichteten Vorsprung (3b) aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH702150A1 (de) * 2009-11-10 2011-05-13 Gabs Ag Kieswinkel und Halter für einen Kieswinkel.
CN111206726A (zh) * 2020-01-22 2020-05-29 康慧英 一种新型金属建筑屋面自由落水装置

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