[go: up one dir, main page]

DE10332465B4 - Vorrichtung zur Innenbearbeitung - Google Patents

Vorrichtung zur Innenbearbeitung Download PDF

Info

Publication number
DE10332465B4
DE10332465B4 DE10332465A DE10332465A DE10332465B4 DE 10332465 B4 DE10332465 B4 DE 10332465B4 DE 10332465 A DE10332465 A DE 10332465A DE 10332465 A DE10332465 A DE 10332465A DE 10332465 B4 DE10332465 B4 DE 10332465B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drive
tools
axis
machining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE10332465A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10332465A1 (de
Inventor
Taghi Tawakoli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TAWAKOLI, TAGHI, PROF. DR.-ING., DE
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10332465A priority Critical patent/DE10332465B4/de
Publication of DE10332465A1 publication Critical patent/DE10332465A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10332465B4 publication Critical patent/DE10332465B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/48Single-purpose machines or devices for grinding walls of very fine holes, e.g. in drawing-dies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/36Single-purpose machines or devices
    • B24B5/40Single-purpose machines or devices for grinding tubes internally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Abstract

Vorrichtung (10, 50) zur Innenbearbeitung von Werkstücken (12) mit einer in Richtung einer Bohrungsachse (44) verfahrbaren Spindelaufnahme (15) und einer quer zur Spindelaufnahme angeordneten Spindelanordnung (16), die an ihren äußeren Enden mit mittels einer Antriebseinrichtung (22) antreibbaren, auf einer Spindelachse (45) drehbar gelagerten Bearbeitungswerkzeugen (31, 32; 51, 52) versehen ist, und einer auf der Spindelachse zwischen den Bearbeitungswerkzeugen vorgesehenen axialen Vorschubeinrichtung (27), wobei die Spindelaufnahme (15) in ihrem der Spindelanordnung (16) abgewandten Endbereich mit einer Antriebsachse (46) der Antriebseinrichtung (22) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelaufnahme (15) zusammen mit der Spindelanordnung (16) und der Antriebsachse (46) einen Tragrahmen zur Verbindung der Bearbeitungswerkzeuge (31, 32; 51, 52) mit der Antriebseinrichtung (22) bildet, und zum Antrieb der Spindelanordnung (16) die Spindelanordnung über ein Zugmittelgetriebe (26) mit der Antriebseinrichtung (22) verbunden ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Innenbearbeitung von Werkstücken nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei den bekannten Verfahren zur Innenbearbeitung, wie beispielsweise dem Innenrundschleifen, erfolgt eine abrasive Bearbeitung der Bohrungsoberfläche mittels einer Schleifscheibe oder eines Schleifzylinders, der mit einer parallel zur Bohrungsachse verlaufenden Rotationsachse relativ zum Werkstück rotiert. In der Regel werden dabei das Werkstück und das Schleifwerkzeug in gegensinnige Rotationsbewegungen versetzt, wobei sich eine Schleifkontaktfläche in Längsrichtung der Bohrungsachse zwischen dem Schleifwerkzeug und der Bohrungsoberfläche ergibt. Überlagert wird die Rotationsbewegung des Schleifwerkzeugs durch eine Vorschubbewegung in Rotationsachsenrichtung bzw. durch eine Vorschubbewegung des Werkstücks gegenüber dem Schleifwerkzeug in Richtung der Bohrungsachse. Ähnliche Kontaktverhältnisse sind bei einer spanenden oder honenden Bearbeitung der Bohrungsoberfläche ebenso gegeben wie bei einer Walzbearbeitung.
  • Auf Grund der relativ großen Kontaktfläche zwischen dem Werkzeug und dem Werkstück ergibt sich insbesondere beim Schleifen, also einer abrasiven Bearbeitung der Bohrungsoberfläche mittels sogenannter geometrisch unbestimmter Schneide, durch die zwischen den Schleifkörnern des Schleifwerkzeugs und der Bohrungsoberfläche ablaufenden Scher-, Trenn- und Reibvorgänge eine große Wärmeentwicklung, die nur zu einem Teil mit den Werkstückspänen abgeführt werden kann. Damit kommt es bei der konventionellen Innenrundbearbeitung zu einer erheblichen thermischen Belastung des Werkstücks, die im Falle einer Schleifbearbeitung häufig zu einem sogenannten „Schleifbrand" am Werkstück sowie am Werkzeug führen kann. Entsprechende Bedeutung kommt daher einer Verminderung der Wärmeentwicklung zu.
  • Weiterhin erweist sich insbesondere bei einer Innenbearbeitung tiefer Bohrungen die Geometrie der bei konventioneller Innenbearbeitung, wie insbesondere dem Innenrundschleifen, eingesetzten Vorrichtungen als nachteilig betreffend die erreichbare Maßhaltigkeit. Wegen der regelmäßig fliegenden Lagerung des Schleifwerkzeugs am Ende eines Werkzeugschafts, der ausreichend lang sein muss, um einen Vorschub des Schleifwerkzeugs über die gesamte Tiefe der zu bearbeitenden Bohrungsoberfläche zu ermöglichen, weisen die bekannten Vorrichtungen entsprechend große Nachgiebigkeiten auf. Um Ausweichbewegungen des Schleifwerkzeugs und daraus resultierende Maßungenauigkeiten so weit wie möglich zu verhindern, wird die Anpresskraft im Kontaktbereich reduziert, wodurch geringere Abtragsraten und entsprechend längere Fertigungszeiten bedingt sind.
  • Aus der JP 60 062 451 A ist eine Vorrichtung zur Innenbearbeitung von Werkstücken mit einer in Richtung einer Bohrungsachse verfahrbaren Spindelaufnahme und einer quer zur Spindelaufnahme angeordneten Spindelanordnung bekannt. Die Spindelanordnung ist an ihren äußeren Enden mit mittels einer Antriebseinrichtung antreibbaren, auf einer Spindelachse drehbar gelagerten Bearbeitungswerkzeugen versehen und weist eine auf der Spindelachse zwischen den Bearbeitungswerkzeugen vorgesehene axiale Vorschubeinrichtung auf. Zum Antrieb ist die Spindelaufnahme in ihrem der Spindelanordnung abgewandten Endbereich mit einer Antriebsachse der Antriebseinrichtung verbindbar.
  • Aus der DE 23 41 874 A ist eine Fräsvorrichtung zum Ausfräsen einer Gießkokille bekannt, die mit einem in Längsrichtung in den Hohlraum der Gießkokille verschiebbaren Rotationsfräser zur Bearbeitung einer Innenfläche versehen ist.
  • Die DE 34 46 055 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Schleifen der Innenflächen großlumiger gerader und gekrümmter Rohre.
  • Ausgehend von dem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Innenbearbeitung von Werkstücken vorzuschlagen, die auch die Innenbearbeitung sehr tiefer Bohrungen ermöglicht, ohne dass zu starke Schwingungen auftreten können.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist eine besonders steife Ausbildung der gesamten Vorrichtung möglich, die auch die Innenbearbeitung sehr tiefer Bohrungen ermöglicht, ohne dass zu starke Schwingungen auftreten können, wenn die Spindelaufnahme zusammen mit der Spindelanordnung und der Antriebsachse einen Tragrahmen zur Verbindung der Bearbeitungswerkzeuge mit der Antriebseinrichtung bildet.
  • Dadurch, dass zum Antrieb der Spindelanordnung die Spindelanordnung über ein Zugmittelgetriebe mit der Antriebseinrichtung verbunden ist, ist selbst bei großen Abständen zwischen der Spindelanordnung und der Antriebseinrichtung eine relativ leichtgewichtige Ausbildung des zwischen der Antriebseinrichtung und der Spindelanordnung wirksamen Getriebes möglich.
  • Im Fall einer Verwendung der Vorrichtung zur Schleifbearbeitung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Bearbeitungswerkzeuge als plane Schleifscheiben ausgebildet sind, die eine kostengünstige und effektive Bearbeitung der Bohrungsoberfläche ermöglichen.
  • Insbesondere zur Erzeugung besonderer Querschnittsgeometrien längs der Bohrungsachse des Werkstücks können aber auch abweichende Formen für die Schleifscheiben zum Einsatz kommen. So erweist es sich zur Herstellung einer zumindest abschnittsweise balligen Querschnittskontur in der zylindrischen Bohrung, wie sie beispielsweise im Rahmen der Herstellung von Lagerringen für Pendellager erforderlich ist, als vorteilhaft, wenn die Schleifscheiben als sogenannte „Topfscheiben" ausgebildet sind.
  • Für den Fall, dass die Vorrichtung zur Fräsbearbeitung eingesetzt werden soll, kann dies einfach dadurch geschehen, dass die Bearbeitungswerkzeuge als Fräswerkzeuge ausgebildet sind.
  • Für den Fall, dass die Vorrichtung zur Walzbearbeitung verwendet werden soll, ist es möglich, die Bearbeitungswerkzeuge als Walzwerkzeuge auszubilden.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung und das damit durchführbare Verfahren an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform der Bearbeitungsvorrichtung vor dem Einfahren in die zylindrische Bohrung eines Werkstücks;
  • 2 die in 1 dargestellte Bearbeitungsvorrichtung mit einer in der zylindrischen Bohrung des Werkstücks angeordneten Spindelanordnung;
  • 3 eine in der Darstellung 2 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Bearbeitungsvorrichtung;
  • 4 eine Teilschnittdarstellung gemäß Schnittlinienverlauf IV-IV in 3;
  • 5 ein Ausführungsbeispiel einer mit der in 1 dargestellten Vorrichtung bearbeiteten Bohrungsoberfläche;
  • 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer mit der in 1 dargestellten Vorrichtung bearbeiteten Bohrungsoberfläche.
  • 1 zeigt eine Bearbeitungsvorrichtung 10 unmittelbar vor der Anordnung in einer zylindrischen Bohrung 11 eines Werkstücks 12.
  • Die Bearbeitungsvorrichtung 10 weist eine im vorliegenden Fall aus zwei Längsträgern 13, 14 zusammengesetzte Spindelaufnahme 15 auf, die an ihrem der Bohrung 11 zugewandten Ende mit einer Spindelanordnung 16 versehen ist. Die Spindelanordnung 16 ist in zwei, jeweils am Ende der Längsträger 13, 14 angeordneten Spindellagern 17, 18 drehbar gelagert.
  • An den der Spindelanordnung 16 gegenüberliegenden Enden der Längsträger 13, 14 befindet sich jeweils ein Antriebswellenlager 19, 20, in denen längs einer Antriebsachse 46 eine Antriebswelle 21 der im vorliegenden Fall als Elektromotor ausgebildeten Antriebseinrichtung 22 drehbar gelagert ist. Auf die Darstellung eines die Antriebseinrichtung 22 mit der Spindelaufnahme 15 verbindenden Maschinengestells bzw. einer Momentenstütze wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit in 1 verzichtet.
  • Sowohl die Spindelanordnung 16 als auch die Antriebswelle 21 weisen eine Umfangsverzahnung 23, 24 auf, die zur Herstellung eines Eingriffs mit einem Zahnriemen 25 dienen und zusammen mit dem Zahnriemen ein Zugmittelgetriebe 26 zur Kraftübertragung von der Antriebswelle 21 auf die Spindelanordnung 16 bilden.
  • Wie 1 ferner zeigt, weist die Spindelanordnung ausgebildet im Bereich der Umfangsverzahnung 24 eine axiale Vorschubeinheit 27 auf, die, wie durch den Doppelpfeil 28 angedeutet, zur Längsverschiebung von Spindelfortsätzen 29, 30 dient, derart, dass jeweils an den äußeren Enden der Spindelfortsätze 29, 30 angeordnete Schleifscheiben 31, 32 relativ zueinander in Richtung des Doppelpfeils 28 bewegbar sind.
  • Zur Durchführung einer Schleifbearbeitung einer im Werkstück 12 ausgebildeten, hier zylindrischen, Bohrungsoberfläche 33 kann entsprechend dem Doppelpfeil 34 entweder das Werkstück 12 über die Spindelanordnung 16 verfahren werden oder die Spindelanordnung 16 wird in die Bohrung 11 verfahren, so dass eine relative Überdeckung zwischen der Spindelanordnung 16 und der Bohrung 11 des Werkstücks 12 entsteht, wie in 2 dargestellt. Zur Schleifbearbeitung werden die rotierenden Schleifscheiben 31, 32 vermittels der Vorschubeinheit 27 in die in 2 dargestellte Schleifkontaktstellung verfahren, in der sich insgesamt vier Schleifkontaktbereiche 35, 36, 37 und 38 zwischen den Schleifscheiben 31, 32 und der Bohrungsoberfläche 33 ergeben. Wie in 2 schematisch angedeutet, kann die Vorschubeinheit 27 beispielsweise so ausgebildet sein, dass ein Doppelkniehebeltrieb 39, der in einem Drehlager 40 über einen nicht näher dargestellten Antrieb angetrieben wird, über jeweils einen sowohl an einem Spindelfortsatz 29, 30 als auch an einem Antriebshebel 41 angelenkten Verstellhebel 42, 43 eine axiale Verschiebung der Spindelfortsätze 29, 30 bewirkt.
  • Zur Durchführung einer gleichmäßigen Schleifbearbeitung der gesamten Bohrungsoberfläche 33 wird das Werkstück 12 um eine Bohrungsachse 44 rotiert und überlagert hierzu in einer Vorschubbewegung längs der Bohrungsachse 44 gegenüber der in diesem Fall ortsfest angeordneten Spindelanordnung 16 verfahren. Gleichzeitig zur Bewegung des Werkstücks 12 rotieren die Schleifscheiben 31, 32 in Kontakt mit der Boh rungsoberfläche 33, so dass sich die Schleifkontaktbereiche 35 bis 38 auf einem Eingriffskreis um die Bohrungsachse 44 entsprechend der Rotation des Werkstücks 12 vorbewegen. Aufgrund der in 2 dargestellten Konfiguration ergeben sich gleichzeitig die vier Schleifkontaktbereiche 35 bis 38, die jeweils nur in einem geringen, dem Radius r der Schleifscheiben 31, 32 entsprechenden Abstand von einer Spindelachse 45 der Spindelanordnung 16 angeordnet sind. Hieraus ergibt sich, dass zum einen die Anpresskräfte F in axialer Richtung kompensiert werden und zum anderen die auf die Schleifscheiben 31, 32 in den Schleifkontaktbereichen 35 bis 38 wirkenden Ausweich- oder Kippmomente aufgrund des kleinen Hebelarms r gering sind. Insgesamt ergibt sich somit eine selbststützende, im Wesentlichen wenig nachgiebige Anordnung, so dass ein Ausweichen der Schleifscheiben 31, 32 in den Schleifkontaktbereichen 35 bis 38 im Wesentlichen unterbleibt und eine hohe Maßhaltigkeit der Schleifbearbeitung möglich ist. Die Zustellung der Schleifscheiben 31, 32 für die Spanabnahme sowie die Kompensation des Verschleißes an den Schleifscheiben 31, 32 erfolgt über die Vorschubeinheit 27.
  • Aus den vorstehenden Ausführungen wird deutlich, dass somit auch die Tiefe einer Bohrung keinen Einfluss hat auf die Qualität der Schleifbearbeitung. Aufgrund der relativ klein ausgebildeten Schleifkontaktbereiche 35 bis 38 ergibt sich ein relativ geringer Reibungswiderstand und somit eine entsprechend geringe Erwärmung des Werkstücks 12 und der Schleifscheiben 31, 32. Die definiert ausgebildeten Schleifkontaktbereiche 35 bis 38 ermöglichen auch eine entsprechend definierte und damit effektive Zuführung eines Kühlschmierstoffs.
  • Aus 2 wird ferner deutlich, dass die Bearbeitungsvorrichtung 10 mit der quer zur Bohrungsachse 44 angeordneten Spindelanordnung 16 durch eine geeignete Ansteuerung der Vorschubeinheit 27 nicht nur die Schleifbearbeitung zylindrischer Bohrungen, sondern etwa auch die Schleifbearbeitung konischer Bohrungen oder auch die Herstellung konischer Bohrungen durch eine entsprechende Schleifbearbeitung zylindrischer Bohrungen ermöglicht.
  • Die in 3 dargestellte Bearbeitungsvorrichtung 50 stimmt mit Ausnahme der Ausgestaltung von Schleifscheiben 51, 52, die als sogenannte Topfscheiben ausgebildet sind, in ihrer Ausführung mit der in den 1 und 2 dargestellten Bearbeitungsvorrichtung 10 überein, so dass abgesehen von den Schleifscheiben 51, 52 die übrigen Bestandteile der Bearbeitungsvorrichtung 50 mit identischen Bezugszeichen versehen sind.
  • Die als Topfscheiben ausgebildeten Schleifscheiben 51, 52 ermöglichen die Herstellung von balligen Bohrungsoberflächen oder von in der Bohrungsoberfläche 33 konzentrisch zur Bohrungsachse 44 umlaufenden Nuten mit teilkreisförmigem Nutgrund 53, wie beispielsweise in 4 dargestellt.
  • 5 zeigt eine Bohrungsoberfläche 33, die vier parallel zur Bohrungsachse 44 verlaufende Nuten 54 aufweist. Derartige Längsnuten sind mit der in 1 dargestellten Vorrichtung 10 herstellbar, wenn eine Rotation des Werkstücks 12 um die Bohrungsachse 44 unterbleibt bzw. ein hin- und her gehendes Verschwenken über einen relativ kleinen Schwenkwinkel um die Bohrungsachse 44 erfolgt und dabei die Spindelanordnung 16 der Vorrichtung 10 längs der Bohrungsachse 44 verfahren wird.
  • 6 zeigt eine ebenfalls mit der in 1 dargestellten Vorrichtung 10 bearbeitete Bohrungsoberfläche 33, die mit teilkreisförmigen balligen Bohrungsaufweitungen 55 versehen ist. Derartige Bohrungsaufweitungen 55 können dadurch erzielt werden, dass die vorstehend erläuterte Schwenkbewegung des Werkstücks 12 um die Bohrungsachse 44 mit einem entsprechend vergrößerten Schwenkwinkel ausgeführt wird.

Claims (5)

  1. Vorrichtung (10, 50) zur Innenbearbeitung von Werkstücken (12) mit einer in Richtung einer Bohrungsachse (44) verfahrbaren Spindelaufnahme (15) und einer quer zur Spindelaufnahme angeordneten Spindelanordnung (16), die an ihren äußeren Enden mit mittels einer Antriebseinrichtung (22) antreibbaren, auf einer Spindelachse (45) drehbar gelagerten Bearbeitungswerkzeugen (31, 32; 51, 52) versehen ist, und einer auf der Spindelachse zwischen den Bearbeitungswerkzeugen vorgesehenen axialen Vorschubeinrichtung (27), wobei die Spindelaufnahme (15) in ihrem der Spindelanordnung (16) abgewandten Endbereich mit einer Antriebsachse (46) der Antriebseinrichtung (22) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindelaufnahme (15) zusammen mit der Spindelanordnung (16) und der Antriebsachse (46) einen Tragrahmen zur Verbindung der Bearbeitungswerkzeuge (31, 32; 51, 52) mit der Antriebseinrichtung (22) bildet, und zum Antrieb der Spindelanordnung (16) die Spindelanordnung über ein Zugmittelgetriebe (26) mit der Antriebseinrichtung (22) verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswerkzeuge (31, 32) als plane Schleifscheiben ausgebildet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswerkzeuge als topfförmige Schleifscheiben (51, 52) ausgebildet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswerkzeuge als Fräswerkzeuge ausgebildet sind.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungswerkzeuge als Walzwerkzeuge ausgebildet sind.
DE10332465A 2002-07-17 2003-07-16 Vorrichtung zur Innenbearbeitung Expired - Fee Related DE10332465B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10332465A DE10332465B4 (de) 2002-07-17 2003-07-16 Vorrichtung zur Innenbearbeitung

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10232461.1 2002-07-17
DE10232461 2002-07-17
DE10332465A DE10332465B4 (de) 2002-07-17 2003-07-16 Vorrichtung zur Innenbearbeitung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10332465A1 DE10332465A1 (de) 2004-02-12
DE10332465B4 true DE10332465B4 (de) 2006-05-11

Family

ID=30128141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10332465A Expired - Fee Related DE10332465B4 (de) 2002-07-17 2003-07-16 Vorrichtung zur Innenbearbeitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10332465B4 (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105415150A (zh) * 2015-10-28 2016-03-23 芜湖市恒浩机械制造有限公司 一种阀体内壁打磨机
CN105312976A (zh) * 2015-10-28 2016-02-10 芜湖市恒浩机械制造有限公司 一种阀体打磨装置
CN105382664A (zh) * 2015-10-28 2016-03-09 芜湖市恒浩机械制造有限公司 一种阀体内壁的打磨装置
CN112775736A (zh) * 2021-01-15 2021-05-11 九江职业技术学院 一种异径管件内壁打磨装置

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2341874A1 (de) * 1973-03-29 1974-10-17 Afa Services Verfahren zum ausfraesen einer giesskokille und fraesvorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
JPS6062451A (ja) * 1983-09-13 1985-04-10 Toukan Eng Kk 管内面の研磨装置
DE3446055A1 (de) * 1984-12-18 1986-06-26 Karl Dr. 7530 Pforzheim Elbel Verfahren und vorrichtung zum schleifen der innenflaechen grosslumiger gerader und gekruemmter rohre

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2341874A1 (de) * 1973-03-29 1974-10-17 Afa Services Verfahren zum ausfraesen einer giesskokille und fraesvorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
JPS6062451A (ja) * 1983-09-13 1985-04-10 Toukan Eng Kk 管内面の研磨装置
DE3446055A1 (de) * 1984-12-18 1986-06-26 Karl Dr. 7530 Pforzheim Elbel Verfahren und vorrichtung zum schleifen der innenflaechen grosslumiger gerader und gekruemmter rohre

Also Published As

Publication number Publication date
DE10332465A1 (de) 2004-02-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69919874T2 (de) Spindeleinheit zum herstellen eines lochs in einem werkstück aus faserverstärktem material
DE102010010901B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Feinbearbeiten einer Kurbelwellenlagerbohrung
EP2509745B1 (de) Bausatz zum nachrüsten einer elektrodenschleifvorrichtung und elektrodenschleifvorrichtung
DE202007016740U1 (de) Vorrichtung zum Entgraten eines Werkstücks
DE60316628T2 (de) Tragbare Ausbohr- und Schweissmaschine mit Zahnradgetriebe
WO2007096336A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum spanabhebenden herstellen einer kalottenförmigen ausnehmung in einem werkstück
EP2629916B1 (de) Fräskopf für eine verzahnungsmaschine und verfahren zur herstellung von verzahnungen
DE202013103250U1 (de) Bohrmaschine zum Herstellen einer hochpräzisen Bohrung
DE10251922B4 (de) Proben-Fräsmaschine
DE10358503A1 (de) Laufverzahnung und Herstellungsverfahren für eine solche
DE10332465B4 (de) Vorrichtung zur Innenbearbeitung
DE69610820T2 (de) Topfschleifscheibe und schleifscheibenhalter
DE60206518T2 (de) Werkzeughaltevorrichtung für hochgenaue kalibrierung von löchern
EP2509746B1 (de) Anordnung zum schleifen von elektroden und schleifscheibe
DE102016224606B4 (de) Vorrichtung zur spanenden Bearbeitung von verschleißbelasteten Meißelhaltern von Straßenfräsen und Verwendung einer Vorrichtung zur Instandsetzung von derartigen verschleißbelasteten Meißelhaltern
EP2477770B1 (de) Verfahren zum drehbearbeiten eines rotierenden werkstücks
DE102006036004A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von Werkstücken, insbesondere von metallischen oder keramischen Werkstücken
EP2755784B1 (de) Werkzeugbaugruppe für eine drehvorrichtung
DE1023947B (de) Antriebsvorrichtung fuer umlaufende scheibenfoermige Schneidwerkzeuge
DD238556A5 (de) Fraeskopf und fraesmaschine zum fraesen von nuten und anderen vertiefungen
DE102007034140A1 (de) Instandsetzungswerkzeug
EP0131134A2 (de) Verfahren und Maschine zum Formschleifen für die funkenerosive Bearbeitung von Werkstücken
DE102007057787A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entgraten eines Werkzeugs
DE102016215277A1 (de) Verfahren zur Bearbeitung eines Kolbens einer Brennkraftmaschine
DE10352220B3 (de) Verfahren zur Bearbeitung eines Oberflächenbereichs an einer Bohrungsöffnung, sowie eine danach hergestellte Bohrungsöffnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee
8370 Indication of lapse of patent is to be deleted
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: TAWAKOLI, TAGHI, PROF. DR.-ING., DE

Free format text: FORMER OWNER: TAWAKOLI, TAGHI, PROF. DR.-ING., 79256 BUCHENBACH, DE

Effective date: 20141121

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee