DE1033245B - Einrichtung zum Einstellen veraenderlicher Zeilenvorschuebe fuer die Papierwalze eines Blattfernschreibers - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen veraenderlicher Zeilenvorschuebe fuer die Papierwalze eines BlattfernschreibersInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Einstellen veränderlicher Zeilenvorschübe für die
Papierwalze eines Blattfernschreibers.
Bekannte Einrichtungen dieser Art benötigen für die Verstellung der Papierwalze in Abhängigkeit von
der Größe der Verstellung der Walze eine verschieden lange Zeitspanne. Auch der Weg des Antriebsorgans
während der Zeit der Leistung von Nutzarbeit ist dabei verschieden lang. Insbesondere aber ist bei der
Verstellung der Papierwalze um einen kleineren als den einstellbaren Höchstbetrag die bei bekannten Einrichtungen
übliche stoßweise Verstellung für das Getriebe sehr schädlich.
Es sind zwar andere Schreibmaschinen bekannt, bei denen ebenfalls ein veränderlicher Vorschub in der
Zeilenrichtung mit zwischen Antriebsorgan und Verstelleinrichtung veränderbarer Übersetzung stattfindet,
aber bei den größeren Übersetzungen ist dieser Vorschub nur mit Geschwindigkeitssprüngen für das zu
verstellende Glied erreichbar.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art, bei
der zwischen dem den Zeilenvorschub bewirkenden Antriebsorgan und der Papierwalzenverstelleinrichtung
Übertragungsmittel mit veränderbarer Über-Setzung angeordnet sind, dadurch vermieden, daß eine
für jeden Zeilenvorschub gleichbleibende Bewegung des Antriebsorgans bei jeder eingestellten Übersetzung
während des gesamten Weges des Antriebsorgans in eine entsprechend bemessene, von merklichen Geschwindigkeitssprüngen
freie Bewegung der Papierwalze umgewandelt wird.
Gemäß weiterer Erfindung ist das auf die Papierwalze einwirkende Verstellglied bei jeder eingestellten
Übersetzung, abgesehen von geringfügigen Toleranzen, bei beginnender Verstellbewegung mit der Papierwalze
gekuppelt.
Ein oder mehrere Anlenkglieder sind gemäß weiterer Erfindung in dem Sinne insbesondere an Hand
einer Einstellskala verschiebbar, daß die Übersetzungshebelarme dadurch geändert werden. Das
Übersetzungsgetriebe kann auch zwei oder mehrere Klinkenräder mit verschiedenem Durchmesser und im
umgekehrten Verhältnis der Durchmesser zunehmender Zahnteilung enthalten, und ein gemeinsamer
Klinkenhebel kann dabei wahlweise mit einem der Klinkenräder in Antriebsverbindung stehen.
Das Antriebsorgan kann dabei hin- und hergehend, etwa als Druckerfalle, oder umlaufend, z. B. als
Nockenscheibe auf der Druckerwelle, ausgebildet sein.
Gemäß weiterer Erfindung kann die Übersetzungseinrichtung etwa durch Anordnung einer Schlingbandkupplung
stetig veränderbar sein.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus Einrichtung zum Einstellen
veränderlicher Zeilenvorschübe für die
Papierwalze eines Blattfernschreibers
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Josef Bauder, München-Solln,
Walter Bohne, München,
Robert Stabenau, Berlin-Spandau,
und Dipl.-Ing. Herbert Wüsteney, München,
sind als Erfinder genannt worden
den beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen
Fig. 1, 2 und 3 je einen Klinkenradantrieb für den Zeilenvorschub einer Papierwalze mit einem Hebelgetriebe,
das einen verstellbaren Anlenkbolzen enthält, Fig. 4 und 5 Zeit-Weg-Diagramme zu Fig. 2 bzw. 3,
Fig. 6 einen Schlingbandantrieb mit ähnlich aufgebautem Hebelgetriebe,
Fig. 7 und 8 einen Klinkenradantrieb mit wahlweise auf eines von mehreren Klinkenrädern mit verschiedener
Zahnteilung und verschiedenem Durchmesser einstellbarem Klinkenhebel,
Fig. 9 einen Klinkenradantrieb, welcher wahlweise von Nockenscheiben mit verschiedenem maximalem
Radius steuerbar ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist eine gleichzeitig etwa als Druckerfalle wirksame Leiste 1 in Pfeilrichtung
um einen gleichbleibenden Betrag nach dem Empfang eines Fernschreibzeichens verschiebbar. Dabei
wird eine Zugstange 2 um den gleichen Betrag in der Längsrichtung verstellt. Mit ihr ist ein Hebel 3
gelenkig verbunden, welcher um eine ortsfest gelagerte Welle 4 schwenkbar ist. In einem Langloch 3 a dieses
Hebels ist ein Bolzen 5 geführt, welcher die Bewegung des Hebels 3 auf einen Winkelhebel 6 überträgt, der
seinerseits um die ortsfest gelagerte Welle 7 schwenkbar ist und über ein Langloch 6 a, welches der Bolzen 5
ebenfalls durchdringt, einerseits mit diesem Bolzen und über seinen anderen Hebelarm 6b mit einem
Klinkenhebel 8 in Antriebsverbindung steht. Dieser
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Klinkenhebel wird mit einem auf der Papierwalze 9 befestigten Klinkenrad 10 durch eine Feder 11 im
Eingriff gehalten. Die Lage des Bolzens 5 wird durch einen Einstellmechanismus bestimmt, welcher aus
einem um eine ortsfeste Achse 12 schwenkbaren Winkelhebel 13, einem daran befestigten Stellknopf 14
und einem mit dem Winkelhebel 13 gelenkig verbundenen, den Bolzen 5 tragenden Hebel 15 besteht. Das
Ende 13 a des Winkelhebels 13 ist mit einer Markie-
Es sei angenommen, daß der Hebelarm 13 a, wie in Fig. 1 gezeichnet, auf der Marke »1,5« steht. Dann
wird bei Verstellung der Leiste 1 in Pfeilrichtung die Zugstange 2 um einen gewissen Betrag in der gleichen
seinem freien Ende als Zeiger ausgebildet und kann auf diese Weise in eine von drei mit I, II und III bezeichnete
Stellungen eingestellt werden.
Wenn die Nockenscheibe 31 eine Umdrehung macht, 5 so wird unabhängig von der Stellung des Hebels 39
während eines bei gleicher Antriebsgeschwindigkeit gleichbleibenden Zeitraumes der Hebel 34 im Uhrzeigersinn
verschwenkt. Er wird dabei durch die feststehende Rolle 40 und den Schlitz 35 geführt. Wie
rung versehen und gleitet bei seiner Verstellung an io aus dem auf einen Klinkenhub bezogenen Diagramm
einer Skala 16 entlang. Diese Skala ist mit der Zahn- (Fig. 5) ersichtlich ist, macht der Klinkenhebel 36 je
teilung des Klinkenrades auf bestimmte Zeilen vor- nach der Stellung des Hebels 39 während einer gleichschübe
der Papierwalze beispielsweise das 1-, 1,5- bleibenden Zeit einen Weg, der sich wie 1:2:3 ver-
oder 2fache des normalen Zeilenabstandes abgestellt. hält. Dabei wird das Klinkenrad in jedem Fall mit
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: 15 einer von Null allmählich ansteigenden und am Ende
allmählich auf Null absinkenden Geschwindigkeit bewegt
und so Stoß- und andere hohe Beanspruchungen der Teile vermieden.
Die Übersetzungseinrichtung nach Fig. 6 enthält
Richtung verschoben. Die Hebel 3 und 6 werden um 20 als Antriebsorgan den gleichen Winkelhebel 21 wie
ihre Drehachsen im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Einrichtung nach Fig. 2. Auch die Hebel 23 und 25
das mit der Papierwalze gekuppelte Klinkenrad um sind hier unverändert benutzt. Der als Anlenkpunkt
drei Zahnteilungen in der eingezeichneten Richtung für den Hebel 23 wirksame Bolzen 22 kann nun geverdreht,
gebenenf alls in beliebigen Zwischenstellungen zwischen Wird der Hebel 13 auf die Marke »2« der Skala 16 25 der gezeichneten obersten und der gestrichelt angedeueingestellt
und macht die Zugstange wieder den teten untersten Stellung festgelegt sein. Damit lassen
gleichen Weg wie vorhin, so wird der durch den sich nun etwa zwischen dem normalen und dem döp-Hebel
3 auf den Bolzen 5 einwirkende Hebelarm ver- pelten Zeilenabstand beliebige Abstände einstellen. Da
größert. Dementsprechend werden auch die Schwenk- sich der Zeilenabstand jedoch nicht linear mit der
winkel des Bolzens 5 und des Winkelhebels 6 ver- 3° Verstellung des Bolzens 22 innerhalb eines Langloches
größert, und zwar um einen solchen Betrag, daß das 23 α verändert, empfiehlt es sich, eine Vergleichsskala
Klinkenrad 10 durch den Klinkenhebel 8 um vier anzubringen. An die Stelle der Klinke 24 in Fig. 2
Zahnteilungen gefördert wird. tritt in diesem Beispiel ein Stößer 41, welcher an dem
Ist der Hebelarm 13 α umgekehrt auf die Marke »1« Hebel 25 angelenkt und mit einem Ende eines Schlingder
Skala 16 eingestellt, so wird in entsprechender 35 bandes 42 verbunden ist. Dieses Schlingband umgreift
Weise das Klinkenrad 10 nur um zwei Zahnteilungen den Umfang einer die Papierwalze antreibenden
Kreisscheibe 43. Mit dem anderen Ende ist es an einem Hebel 44 befestigt, welcher um die Welle 45
der Kreisscheibe schwenkbar ist. Der Hebel 44 ist 40 durch eine Feder 46 in Richtung entgegen dem Uhrzeiger
an einen einstellbaren Anschlag 47 gefesselt.
Durch diese gezeichnete Stellung ist die Ausgangslage des Hebels 44 und damit die Schlingfeder 42
festgelegt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung nach Fig. 6 ist folgende: Wird der Hebel 21 um den Betrag α im
Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt, so wird der Hebel 23 unter Berücksichtigung einer geringfügigen
Längsverschiebung dieses Hebels gegenüber dem fest-
verschwenkt. Die Rückholung der Leiste 1 und der Bauteile 2, 3, 5, 6 und 8 in ihre gezeichnete Ausgangslage
erfolgt im Anschluß an jede Einstellbewegung durch nicht dargestellte Mittel.
Fig. 2 zeigt eine Übersetzungseinrichtung, bei der
in Abhängigkeit der Bewegung eines hin- und herschwenkbaren Winkelhebels 21 unter Vermittlung
eines um einen Bolzen 22 schwenkbaren Hebels 23
und eines daran angelenkten, eine Klinke 24 tragen- 4-5
den weiteren Hebels 25 ein Klinkenrad 26 fortschaltbar ist. Der Bolzen 22 ist dabei in einem Langloch 23 α
des Hebels 23 geführt. Er kann durch nicht gezeichnete Mittel in eine der Stellungen α, b oder c gebracht
werden. Auf diese Weise wird das aus der Zeichnung 5° stehenden Anlenkbolzen 22 um einen entsprechenden ersichtliche Hebelverhältnis χ : y verändert und dem- Betrag im Uhrzeigersinn verdreht und damit der entsprechend bei gleichbleibendem Verstellwinkel α Hebel 25 und der Stößer 41 nach links gestoßen. Die des Antriebshebels 21 die Größe des Klinkenvorschubes. Schlingfeder 42 wird dabei an den Umfang der Kreis-
in Abhängigkeit der Bewegung eines hin- und herschwenkbaren Winkelhebels 21 unter Vermittlung
eines um einen Bolzen 22 schwenkbaren Hebels 23
und eines daran angelenkten, eine Klinke 24 tragen- 4-5
den weiteren Hebels 25 ein Klinkenrad 26 fortschaltbar ist. Der Bolzen 22 ist dabei in einem Langloch 23 α
des Hebels 23 geführt. Er kann durch nicht gezeichnete Mittel in eine der Stellungen α, b oder c gebracht
werden. Auf diese Weise wird das aus der Zeichnung 5° stehenden Anlenkbolzen 22 um einen entsprechenden ersichtliche Hebelverhältnis χ : y verändert und dem- Betrag im Uhrzeigersinn verdreht und damit der entsprechend bei gleichbleibendem Verstellwinkel α Hebel 25 und der Stößer 41 nach links gestoßen. Die des Antriebshebels 21 die Größe des Klinkenvorschubes. Schlingfeder 42 wird dabei an den Umfang der Kreis-
Fig. 4 zeigt ein Zeit-Weg-Diagramm für die An- scheibe 43 gepreßt und diese Scheibe und damit die
triebshebelverstellung, das mit anderem Maßstab auch 55 Papierwalze und der Hebel 44 ein Stück weit im Uhrfür
die Klinkenhebelbewegung gilt. zeigersinn verschwenkt. Beim Zurückgehen des Hebel-
Die in Fig. 3 dargestellte Übersetzungseinrichtung getriebes 21, 23, 25, 41 sorgt eine auf die Scheibe 43
ist von einer nach dem Empfang eines Fernschreib- einwirkende Reibungsbremse 48 dafür, daß die Papierzeichens
einmal umlaufenden Nockenscheibe 31 Steuer- walze in der verstellten Stellung stehenbleibt. Das
bar. An diese Nockenscheibe ist eine Rolle 32 feder- 6o Schlingband 42 kann sich von der Kreisscheibe so
gefesselt, welche einerseits in einem durch eine Feder weit lösen, daß der Hebel 44 durch die Feder 46 an
33 in der angedeuteten Richtung belasteten Hebel 34 den Anschlag 47 zurückgezogen werden kann,
und andererseits in einem ortsfesten Führungsschlitz Eine mit dieser Vorschubeinrichtung ausgerüstete
35 gelagert ist. An seinem anderen Ende trägt der Schreibwalze kann von Hand beliebig vor- und zuHebel
34 eine schwenkbare Klinke 36, welche durch 65 rückgedreht werden, während bei einem normalen
eine Feder 37 mit einem Klinkenrad 38 im Eingriff Klinkenradantrieb ein Zurückdrehen überhaupt nicht
gehalten wird. Der Hebel 34 hat in der Mitte einen möglich ist und ein Vorschub in der Arbeitsrichtung
länglichen Ausschnitt 34a, in den eine mit einem von Hand die Größe des nächsten selbsttätigen VorHebel
39 verbundene Rolle 40 eingreift. Der Hebel 39 Schubes nur dann nicht verfälscht, wenn er um ein
ist um eine ortsfeste Achse 30 schwenkbar. Er ist mit 70 ganzes Vielfaches einer Zahnteilung durchgeführt
wird. Um ein Zurückstellen von Hand zu ermöglichen, müßte zwischen Schreibwalze und Klinkenradvorschubeinrichtung
eine Steckkupplung eingebaut sein. Die Übersetzungseinrichtung nach Fig. 7 ist folgendermaßen
aufgebaut:
Eine Leiste 51 ist in Pfeilrichtung um einen gleichbleibenden
Betrag nach dem Empfang eines Fernschreibzeichens verschiebbar. Dabei wird eine Zugstange
52 in ihrer Längsrichtung verstellt. Mit ihr ist ein Hebel 53 gelenkig verbunden, welcher um eine
ortsfest gelagerte Welle 54 schwenkbar ist. An den Doppelhebel 53 ist andererseits ein Klinkenhebel 55
angelenkt, welcher durch eine Feder 56 mit einem von drei auf einer gemeinsamen Welle 57 befestigten
Klinkenrädern 58, 59 oder 60 im Eingriff steht. In der gezeichneten Lage ist der Klinkenhebel mit dem
Klinkenrad 60 gekuppelt. Der Klinkenhebel 55 ist durch einen U-förmigen, unten geschlitzten und oben
mit einem Langloch 61 α versehenen Bügel 61 geführt, der um eine Achse 62 schwenkbar und gleichzeitig
gegenüber dieser Achse ein Stück weit längs verschiebbar ist. Ferner ist der Klinkenhebel 55 längs
seinem Anlenkbolzen 63 am Hebel 53 etwas axial verschiebbar. Der Bügel 61 ist durch eine Feder 64 an
die gezeichnete Lage gefesselt; er ist mit einem Handgriff
65 verbunden, welcher in eine ortsfeste Führungskulisse 66 eingreift. Die Form dieser Kulisse ist
aus Fig. 8 ersichtlich. Drei Raststellen für den Handhebel 65 sind in der Führungskulisse 66 vorgesehen.
Davon ist eine entsprechend dem normalen Zeilenabstand mit »1«, eine zweite entsprechend dem 1,5-fachen
Zeilenabstand mit »1,5« und eine weitere entsprechend dem doppelten Zeilenabstand mit »2« bezeichnet.
Die Klinkenräder 58, 59 und 60 besitzen gleiche Abstände der Zahnspitzen. Ihre Winkelteilungen
verhalten sich wie 4:3:2. Dagegen haben die Räder Radien, die sich wie Va : Vi,5 : Vi verhalten. Um
auch einen Vorschub um das Eineinhalbfache des normalen Zeilenabstandes stets einwandfrei zu gewährleisten,
findet der Vorschub jeweils um zwei Zähne statt. Um von einer bestimmten Zeilenvorschubeinstellung
auf eine andere überzugehen, wird der Bügel 61 mit Hilfe des Handgriffs 65 zuerst im Uhrzeigersinn
verschwenkt; über das Langloch 61 α wird dann der Klinkenhebel 55 aus dem zugeordneten
Klinkenrad entfernt. Nach einer entsprechenden axialen Verschiebung des Bügels 61 wird der Handhebel
65 wieder losgelassen. Die Federn 56 und 64 sorgen dann dafür, daß der Klinkenhebel 55 in das
neu gewählte Klinkenrad einfällt. Der Handhebel 65 kommt in den zugeordneten Schlitz der Führungskulisse zu liegen.
Der Klinkenradantrieb nach Fig. 9 ist folgendermaßen aufgebaut: Ähnlich wie bei der Anordnung
nach Fig. 3 ist die Fortschalteinrichtung für eine Papierwalze 71 von einer nach dem Empfang eines
bestimmten Fernschreibzeichens einmal umlaufenden Welle 72 aus steuerbar. Auf dieser Welle sitzen drei
wahlweise benutzbare Nockenscheiben 73, 74 und 75 nebeneinander. Diese sind in der Weise exzentrisch
ausgebildet, daß ihr Bereich geringsten Radius jeweils auf der Seite liegt, auf welcher ein gemeinsamer
Übertragungshebel 76 in der Ruhelage anliegt. Mit diesem um eine ortsfeste Achse 77 schwenkbaren
Übertragungshebel ist ein Klinkenhebel 78 gelenkig verbunden, welcher an ein mit der Papierwalze fest
verbundenes Klinkenrad 79 durch eine Feder 80 gefesselt ist. Eine weitere Feder 81 sorgt für eine kraftschlüssige
Fesselung des Übertragungshebels 76 an die jeweils ausgewählte Nockenscheibe 73 bzw. 74
bzw. 75. Mit Hilfe nicht näher bezeichneter Mittel ist mindestens das an diese Nockenscheibe federgefesselte
Ende des Übertragungshebels 76 in Richtung der Achsen 72 und 77 verschiebbar. Wie aus der Zeichnung
ersichtlich ist, führt der Klinkenhebel 78, je nachdem, ob der Übertragungshebel 76 mit der
Nockenscheibe 73, 74 oder 75 im Eingriff steht, einen kleineren oder größeren Hub aus und verschwenkt
dementsprechend die Papierwalze um einen kleineren oder größeren Betrag.
Im Rahmen der Erfindung sind weitere Veränderungen der Antriebsart sowie der Übertragungs- und
Verstelleinrichtungen möglich. Es können gegebenenfalls auch mehrere stoßklinkenartig wirkende Verstellglieder
vorgesehen sein, welche verschieden große Vorschübe einleiten können und wahlweise benutzbar
sind. Bei Verwendung von klinkenartigen Verstellgliedern sind zweckmäßig Raststellungen für die Anlenkglieder
vorgesehen.
Claims (11)
1. Einrichtung zum Einstellen veränderlicher Zeilenvorschübe für die Papierwalze eines Blattfernschreibers,
bei der zwischen dem den Zeilenvorschub bewirkenden Antriebsorgan und der Papierwalzenverstelleinrichtung
Übertragungsmittel mit veränderbarer Übersetzung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine für jeden Zeilenvorschub
gleichbleibende Bewegung des Antriebsorgans bei jeder eingestellten Übersetzung während
des gesamten Weges des Antriebsorgans in eine entsprechend bemessene, von merklichen Geschwindigkeitssprüngen
freie Bewegung der Papierwalze umgewandelt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Papierwalze einwirkende
Verstellglied bei jeder eingestellten Übersetzung bereits bei beginnender Verstellbewegung
mit der Papierwalze gekuppelt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Anlenkglieder
in dem Sinne insbesondere an Hand einer Einstellskala verschiebbar sind, daß die Übersetzungshebelarme
dadurch geändert werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsgetriebe
zwei oder mehrere Klinkenräder (58, 59, 60) mit verschiedenem Durchmesser und im umgekehrten
Verhältnis der Durchmesser zunehmender Zahnteilung enthält und daß ein gemeinsamer Klinkenhebel
(55) wahlweise mit einem der Klinkenräder in Antriebsverbindung steht.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsorgan hin- und hergehend, z. B. als Druckerfalle
(1, 51) ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein umlaufendes
Antriebsorgan, z. B. eine Nockenscheibe (31) auf der Druckerwelle, vorgesehen ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungseinrichtung
stetig veränderbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die stetig veränderbare Übersetzungseinrichtung
eine Schlingbandkupplung (42, 43) enthält.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das den Umfang einer die Papierwalze
antreibenden Kreisscheibe (43) umgrei-
fende Schlingband (42) mit dem einen Ende an einem Zwischenglied der Ubersetzungseinrichtung
und mit dem anderen Ende an einem an die Ausgangslage federgefesselten, um die Achse der
Kreisscheibe schwenkbaren Hebel (44) befestigt ist und daß eine Reibungsbremse (48) die Kreisscheibe
beim Lösen der Reibungskupplung zwischen Schlingband und Kreisscheibe während des
Rückganges des Antriebsorgans festhält.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Übersetzungshebelarm
von einer Welle (72) aus über einen von meh-
reren auf dieser Welle befestigten, auswählbaren, verschieden großen Nocken steuerbar ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, insbesondere für Start-Stop-Betrieb, dadurch gkennzeichnet,
daß der an der Nockenwelle anliegende Hebelarm in der Ruhestellung der Welle in einem der nebeneinanderliegenden
Nockentäler gleichen Durchmessers liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 226 734, 292 428, 017.
Deutsche Patentschriften Nr. 226 734, 292 428, 017.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 559/133 6.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36183A DE1033245B (de) | 1953-11-05 | 1953-11-05 | Einrichtung zum Einstellen veraenderlicher Zeilenvorschuebe fuer die Papierwalze eines Blattfernschreibers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES36183A DE1033245B (de) | 1953-11-05 | 1953-11-05 | Einrichtung zum Einstellen veraenderlicher Zeilenvorschuebe fuer die Papierwalze eines Blattfernschreibers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1033245B true DE1033245B (de) | 1958-07-03 |
Family
ID=7482128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES36183A Pending DE1033245B (de) | 1953-11-05 | 1953-11-05 | Einrichtung zum Einstellen veraenderlicher Zeilenvorschuebe fuer die Papierwalze eines Blattfernschreibers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1033245B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223871B (de) | 1965-04-22 | 1966-09-01 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Zeilenschaltmechanik fuer Fernschreibmaschinen |
| DE1561308B1 (de) * | 1967-03-08 | 1970-04-09 | Siemens Ag | Zeilenschaltvorrichtung fuer Fernschreib- und aehnliche Maschinen |
| DE1561307B1 (de) * | 1967-02-27 | 1970-11-05 | Siemens Ag | Vorrichtung fuer Schreib- und aehnliche Maschinen zum Rueckwaertsdrehen der Schreibwalze |
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| DE292428C (de) * | 1911-04-15 | |||
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| DE701017C (de) * | 1936-11-20 | 1941-01-07 | Wanderer Werke Akt Ges | Zeilenschaltvorrichtung fuer die Schreibwalze an schreibenden Geschaeftsmaschinen |
-
1953
- 1953-11-05 DE DES36183A patent/DE1033245B/de active Pending
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