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DE1033101B - Elektrisches Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige- und -schreibgeraet, insbesondere elektrischer Tachograph fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Elektrisches Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige- und -schreibgeraet, insbesondere elektrischer Tachograph fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1033101B
DE1033101B DEK18784A DEK0018784A DE1033101B DE 1033101 B DE1033101 B DE 1033101B DE K18784 A DEK18784 A DE K18784A DE K0018784 A DEK0018784 A DE K0018784A DE 1033101 B DE1033101 B DE 1033101B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
stator
electric
shaft
tachograph
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK18784A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Voegtlin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Priority to DEK18784A priority Critical patent/DE1033101B/de
Publication of DE1033101B publication Critical patent/DE1033101B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders
    • G01P1/125Speed recorders with recording discs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Elektrisches Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige-und -schreibgerät, insbesondere elektrischer Tachograph für Kraftfahrzeuge Bei elektrischen Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige- und -schreibgeräten, bei denen die Meßwerte über große Entfernungen übertragen werden müssen, bereitet die Erzeugung genügend großer Drehkräfte im Empfänger nicht unerhebliche Schwierigkeiten.
  • Bei Tachographen für Fahrzeuge mit Unterflur- und Heckmotor ist die Verlegung sehr langer biegsamer Wellen zum Antrieb der Tachographen nahezu ausgeschlossen, da diese Bauelemente infolge der Belastung durch die Tachographen Verdrehungen um ungewöhnlich große Winkel erleiden. Dadurch aber ergehen sich eine Neigung zu Drehschwingungen sowie Meßfehler, so daß auf diese Weise eine exakte Messung praktisch unmöglich gemacht wird. Infolgedessen ist in diesen Fällen eine elektrische Ubertragung der Drebwerte notwendig. Man hat schon versucht, elektrische Ubertragungseinrichtungen, z. B. in Gestalt der sogenannten elektrischen Welle, vorzusehen. Diese sind aber infolge ihres großen Aufwandes uiid komplizierten Aufbaues sehr teuer und benötigen bei einer besonderen Ausführung Wechselstrom, der jedoch im Fahrzeug meist nicht vorhanden ist. Zwar sind auch schon Geräte mit Brückenschaltungen vorgeschlagen worden, jedoch sind diese Gerate für Tachographen nicht zu gebrauchen, da die von ihnen gelieferten Verstellkräfte zum Schreiben nicht ausreichen. Diese Nachteile sollen durch die Erfindung vermieden werden.
  • Bei der Fernanzeige der Geschwindigkeit umlaufender Körper ist es bereits bekanntgeworden, einen aus einer Batterie entnommenen Gleichstrom an der Meßstelle in einem der Drehzahl proportionalen Rhythmus zu zerlegen und mittels einer Kunstschaltung in einen drehstromartigen Strom zu verwandeln, der auf der Empfängerseite einem ein umlaufendes Drehfeld erzeugenden Stator zugeführt wird, in dessen Magnetfeld ein Anker entgegen der Kraft einer Feder verstellt wird. Um nun in ähnlicher Weise auch stärkere Verstellkräfte im Empfänger zu erzeugen, wie sie insbesondere für Tachographen erforderlich sind, geht die Erfindung davon aus, daß bekanntlich durch entsprechende Abstimmung des Verhältnisses zwischen Polpaar und Frequenz die Drehzahl elektrischer Maschinen in bestimmten Stufungen wählbar ist.
  • Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Umformereinrichtung auf der Geberseite derart ausgebildet ist, daß zur Erzielung einer größeren Leistung auf der Empfängerseite das Drehfeld im Stator bei jeder einmaligen Umdrehung der Welle, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, zweimal umläuft.
  • Eine konstruktiv sehr einfache Gestaltung besteht darin, daß die Umformereinrichtung auf der Geberseite sechs ortsfest angeordnete Lamellen besitzt, die von zwei je mit dem negativen oder positiven Pol einer Gleichstromquelle verbundenen, mit der Welle, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, umlaufenden Schleifbürsten nacheinander bestrichen werden.
  • Hierbei wird gerade im Hinblick auf die bevorzugte Anwendung der Erfindung auf Tachographen die Anordnung so getroffen, daß der entsprechend der Frequenz des Drehfeldes im Stator verstellte Anker außer einem an sich bekannten Anzeigeorgan auch noch ein Schreiborgan zum Aufzeichnen der gemessenen Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitswerte betätigt, wobei vorzugsweise im Drehfeld des Stators noch ein ein weiteres Schreiborgan und ein Zählwerk betätigender Rotor angeordnet ist.
  • Zweckmäßig besitzt das Anzeige- und Schreibgerät einen magnetischen Nebenfluß für das Feld des Stators, der aus einem solchen Werkstoff besteht, daß die magnetische Leitfähigkeit mit zunehmender elektrischer Leitfähigkeit einer im Feld des Stators befindlichen Wirbelstromtrommel ebenfalls zunimmt.
  • Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt Abb. 1 das elektrische Schaltschema und Abb. 2 eine perspektivische Ansicht des Gerätes, teilweise im Schnitt.
  • Das bei dem Ausführungsbeispiel angewendete Prinzip ist folgendes: Durch ein von der Meßwelle angetriebenes rotierendes Schleifbürstensystem wird der Gleichstrom der Fahrzeugbatterie in bestimmten Zeitabschnitten unterbrochen, deren Folge proportional z. B. der Fahrzeuggeschwindigkeit ist und abwechselnd den drei Statorphasen eines »gefesselten« Kurzschlußläufermotors zugeführt wird, der das Anzeige- und Schreibsystem beeinflußt. Von der Fahrzeugbatterie 1 wird über einen Spannungsregler 2 beliebiger Bauart der Gleichstrom einem Schleifbiirstenumformer 3 zugeführt. Dieser besitzt sechs ortsfeste Lamellen 4 bis 9. Innerhalb dieser Lamellen läuft eine in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit angetriebene Welle 10 mit einem isoliert auf ihr angebrachten Bürstenhalter 11 um. Dieser besitzt zwei in radialer Richtung federnde Schleifbürsten 12 und 13, die beim Umlauf der Welle 10 die Lamellen 4 bis 9 nacheinander berühren. Der Bürstenhalter 11 trägt stirnseitig zwei Schleifringe 14 und 15, auf dem die ortsfesten, in axialer Richtung federnden Schleifbürsten 16 und 17 schleifen. Der Schleifring 14 ist mit der Schleifbürste 12, der Schleifring 15 mit der Schleifbürste 13 leitend verbunden.
  • Die elektrischen Verbindungen sind folgende: Vom Pluspol der Batterie 1 führt eine Leitung 18 über den Spannungsregler 2 zur Schleifbürste 17, während vom Minuspol eine Leitung 19 zur Schleifbürste 16 führt.
  • Bei den ortsfesten Lamellen 4 bis 9 sind jeweils die gegenüberliegenden miteinander über die Leitungen 20 bis 22 verbunden. Die Lamelle 4 und die mit ihr über die Leitung 20 verbundene Lamelle 7 sind über eine Leitung 23 mit der Klemme V verbunden. Die Lamellen 5 und 8 sind über eine Leitung 21 miteinander und über eine Leitung 24 mit der Klemme W verbunden, die Lamellen 6 und 9 sind über eine Leitung 22 miteinander und über eine Leitung 25 mit der Klemme U verbunden. Die Klemmen U, V, W sind die Anschlußpunkte der Wicklungen 26 bis 28 des Stators 29 (Abb. 2) eines das Anzeigegerät 30 betätigenden »gefesselten« Kurzschlußläufers. Die Wicklungen 26 bis 28 sind nach Abb. 1 im Dreieck geschaltet, können jedoch ebensogut in Stern geschaltet sein.
  • Die Spulen 26 bis 28 sind auf den Stator 29 in der bei Drehstrommotoren üblichen Weise gewickelt, allerdings mit dem Unterschied, daß der Stator innen angeordnet ist und dementsprechend die Spulennuten außen liegen. Die beim normalen Drehstrommotor übliche Anordnung mit åußerem Stator, bei dem die Spulennuten von der Motorbohrung ausgehen, ist an sich auch möglich, jedoch ist die räumliche Anordnung der Teile bei der in Abb. 2 gezeigten Ausführung günstiger. In einem bestimmten Abstand vom Stator 29 ist konzentrisch zu ihm ein Rückschlußkörper 31 angeordnet. In dem Luftspalt zwischen dem Stator 29 und dem Rückschlußkörper 31 befindet sich eine Wirbelstromtrommel 32, welche fest mit der Welle 33 verbunden ist. Diese ist an ihrem oberen Ende mit einer Spiralfeder 34 verbunden, deren anderes Ende in einem ortsfesten Halter 35 festgeklemmt ist. Der mittlere Teil der Welle 33 trägt ein Ritzel 36, das mit einer in ortsfesten Lagern 37 und 38 gehalterten Zahnstange39 im Eingriff ist. Ferner ist auf der Welle 33 ein Zeiger 40 befestigt, der über einer Anzeigeskala 41 spielt.
  • Zwischen dem Rückschlußkörper 31 und dem Stator 29 befindet sich ein Zentrierring 42, der in einer weiter unten beschriebenen Weise zur Temperaturkompensation herangezogen wird.
  • Konzentrisch zum unteren Ende des Stators 29 ist ein fest auf einer Welle 43 sitzender U-förmiger Magnet 44 angeordnet. Die Welle 43 treibt über eine Schnecke 45 und ein Schneckenrad 46 eine Welle 47 eines Zählwerkes 48. Die Welle 47 besitzt ferner eine Schnecke 49, die mit einem auf einer Welle 50 sitzenden Schneckenrad 51 im Eingriff steht. Die Welle 50 trägt noch eine herzförmige Kurvenscheibe 52, gegen die der Stift 53 eines fest mit einer Welle 54 verbundenen Hebels 55 durch eine Feder 56 angedrückt wird. Hierdurch wird ein am oberen Ende der Welle 54 sitzender Schreibhebel 57 mit einem Schreibstift 58 bei der Drehung der Welle 54 mittels der Kurvenscheibe 52 in hin- und hergehende Bewegung versetzt.
  • Der Schreibstift 58 schreibt auf einer zeit- oder wegabhängig angetriebenen Diagrammscheibe 59 eine Kurve 60 auf. Die Zahnstange 39 besitzt einen Schreibstift 61, der auf der Diagrammscheibe 59 eine weitere Kurve 62 aufschreibt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die (s. Abb. 1) von einer Welle des Fahrzeuges proportional zu dem zurückgelegten Weg oder der Motordrehzahl angetriebene Welle 10 dreht den Bürstenhalter 11, so daß die Bürsten 12 und 13 nacheinander mit den Lamellen 4 bis 9 in Berührung kommen. In der gezeid; neten Stellung fließt der Strom vom Pluspol der Batterie über den Spannungsregler 2 und die Leitung 18 zur Schleifbürste 17 und zur Schleifbürstel3) von da über die Lamelle 4, die Leitung 23 zur Spule 26 und zu den Spulen 28 und 27 und von da über die Leitungen 24 und 21, die Lamelle 8, die Schleifbürsten 12 und 16 und die Leitung 19 zum Minuspol der Batterie.
  • Wird die Welle 10 um 600 weitergedreht, so ist der Stromweg: Pluspol, Leitung 18, Schleifbürsten 17 und 13, Lamelle 5, Leitung 24, Spulen 27 und 26, 28, Leitung 25, Lamelle 9, Schleifbürsten 12, 16, Leitung 19 zum Minuspol der Batterie.
  • Wird die Welle 11 um weitere 600 gedreht, so erhalten nunmehr die Spulen 28 und 27, 26 Strom. Infolge dieser Stromflüsse entsteht also im Stator 29 eine Art Drehfeld' das mit einer der Drehzahl der Welle 11 proportionalen Drehzahl umläuft.
  • Die Kraftlinien gehen (vgl. Abb. 2) vom Stator 29 durch die im Luftspalt befindliche Wirbelstromtrommel 32, über den Rückschlußkörper 31 und wieder durch die Wirbelstromtrommel 32 zurück zum Stator 29. Das umlaufende Magnetfeld des Stators 29 erzeugt in der Wirbelstromtrommel 32 ein Drehmoment, das bei konstanter Stromaufnahme der Spulen 26 bis 28 der Drehzahl der Welle 10 proportional ist. Dieses Drehmoment der Wirbelstromtrommel 32 wirkt entgegen der Kraft der Spiralfeder 34 auf die Welle 33, so daß der Zeiger 40 einen Winkelausschlag proportional oder wenigstens annähernd proportional zur Drehzahl der Welle 10 erhält. Gleichzeitig bewegt die WeIle 33 über das Ritzel 36 auch die Zahnstange 39 und damit den Schreibstift 61 nach links. Dieser schreibt somit eine Kurve der Geschwindigkeit bezogen auf die Zeit trzw. auf den Weg.
  • Das umlaufende Magnetfeld des Stators 29 nimmt den U-förmigen Magneten 44, der auch als Hystereseläufer ausgebildet sein kann, synchron mit und treibt über den Schneckentrieb 45, 46 das Zählwerk 48 und über den Schneckentrieb 49, 51 den Schreibstift 58 an. An dem Zählwerk 48 ist also der zurückgelegte Weg oder die Gesamtzahl der Umdrehungen des Fahr zeugmotors unmittelbar abzulesen. Diese Werte werden als Funktion der Zeit bzw. des Weges durch die Kurve 60 aufgeschrieben, wobei der Wert eines Auf- und Abstieges von der Wahl der Untersetzung von der Schnedie 49 zum Schneckenrad 51 abhängt, also z. B. 1, 10, 100, 1000 km bzw. Motorumdrehungen bedeuten kann.
  • Um die temperaturabhängigen Änderungen des elektrischen Leitwertes der Wirbelstromtrommel 32 auszugleichen, wird zweckmäßig eine Temperaturkompensation vorgesehen. Diese kann z. B. erfindungsgemäß mit Hilfe des Zentrierringes 42 in der Weise erfolgen, daß dieser aus einem Werkstoff hergestellt wird, dessen magnetische Leitfähigkeit mit Fallen der Temperatur, also zunehmender elektrischer Leitfähigkeit der Wirbelstromtrommel 32, ebenfalls zunimmt. Die durch diese Vergrößerung des magnetischen Nebenschlusses bedingte Verkleinerung des auf die Wirbelstromtrommel 32 entfallenden Anteiles des magnetischen Flusses gestattet es, das Drehmoment der Wirbelstromtrommel bei Temperaturänderungen in weiten Grenzen konstant zu halten.
  • Die Erfindung ist nicht auf die im Beispiel dargestellte Ausführungsform beschränkt. Bei dieser ist der »gefesselte« Kurzschlußläufer 29, 31, 32, 42 mit dem synchron umlaufenden Magneten 44 zu einem Gerät 30 vereinigt. Es kann sich jedoch empfehlen, aus Platzgründen dieses Gerät in zwei Einzelgeräte aufzuteilen. Es kann ferner auch zweckmäßig sein, zur Betätigung des Zählwerkes und des Schreibwerkes ein magnetisch geschaltetes Schaltwerk zu verwenden, besonders dann, wenn das Zählwerk in dem aufklappbaren Deckel des Tachographen untergebracht werden soll. Der Umformer 3 kann selbstverständlich auch so gebaut sein, daß die Lamellen umlaufen und die Bürstenhalter ortsfest angeordnet sind. Weiterhin können sämtliche Schleifbürsten auf der Stirnseite anliegen. Endlich kann der Umformer auch so gebaut werden, daß an Stelle der Schleifbürsten und der Lamellen durch Nocken betätigte Kontaktsätze verwendet werden, die dann die Statorspulen entsprechend schalten.
  • PATENTANSPROCHE 1. Elektrisches Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige- und -schreibgerät, insbesondere elektrischer Tachograph für Kraftfahrzeuge, bei dem ein aus der Fahrzeugbatterie entnommener Gleichstrom an der Meßstelle in einem der Geschwindigkeit oder der Drehzahl proportionalen Rhythmus zerlegt und mittels einer Kunstschaltung in einen drehstromartigen Strom verwandelt wird, der auf der Empfängerseite einem ein umlaufendes Dreh- feld erzeugenden Stator zugeführt wird, in dessen Magnetfeld ein Anker entgegen der Kraft einer Feder entsprechend der Frequenz des Drehstromes und damit entsprechend der Geschwindigkeit oder der Drehzahl verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformereinrichtung (3) auf der Geberseite derart ausgebildet ist, daß zur Erzielung einer größeren Leistung auf der Empfängerseite (30) das Drehfeld im Stator bei jeder einmaligen Umdrehung der Welle, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, zweimal umläuft.
  • 2. Elektrisches Drehzahlmeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umformereinrichtung (3) auf der Geberseite aus sechs ortsfest angeordneten Lamellen besteht, die von zwei je mit dem negativen oder positiven Pol einer Gleichstromquelle verbundenen, mit der Welle, deren Geschwindigkeit gemessen werden soll, umlaufenden Schleifbürsten nacheinander bestrichen werden.
  • 3. Elektrisches Drehzahlmeßgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der entsprechend der Frequenz des Drehfeldes im Stator (29) verstellte Anker außer einem an sich bekannten Anzeigeorgan (40) auch noch ein Schreiborgan (61) zum Aufzeichnen der gemessenen Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitswerte betätigt.
  • 4. Elektrisches Drehzahlmeßgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Drehfeld des Stators (29) noch ein ein weiteres Schreiborgan (57) und ein Zählwerk (48) betätigender Rotor (44) angeordnet ist.
  • 5. Elektrisches Drehzahlmeßgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeige- und Schreibgerät (30) einen magnetischen Nebenschluß (42) für das Feld des Stators besitzt, der aus einem solchen Werkstoff besteht, daß die magnetische Leitfähigkeit mit zunehmender elektrischer Leitfähigkeit einer im Feld des Stators befindlichen Wirbelstromtrommel ebenfalls zunimmt.

Claims (1)

  1. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 690 756, 698 208, 756 460, 690 284, 739 941, 882 063, 247 936, 848614.
DEK18784A 1953-07-13 1953-07-13 Elektrisches Drehzahl-, Geschwindigkeitsanzeige- und -schreibgeraet, insbesondere elektrischer Tachograph fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1033101B (de)

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