Pneumatische oder hydraulische Vorschubvorrichtung für Förderer aller
Art Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorschubvorrichtung für langgestreckte Förderer,
beispielsweise Kratzförderer, Bandförderer u. dgl., wie sie insbesondere in Betrieben
unter Tage zur Anwendung kommen. Diese Förderer müssen in gewissen Zeitabständen
häufig über ihre ganze Länge quer zur Förderrichtung verschoben werden. Nach der
Hauptpatentanmeldung wurde vorgeschlagen, daß der Druckkörper aus einem den Vorschub
betätigenden Balg besteht, der mittels eines Druckmittels ein- und ausziehbar ausgestaltet
ist. Durch den Balg erstreckt sich eine ein- und ausziehbare Führungssäule. Es hat
sich als notwendig erwiesen, den aufblähbaren Balg mit Armierungen aus korrosionsbeständigen
Werkstoffen zu versehen, um Beschädigungen und Betriebsstörungen durch abfallendes
Gestein, Kohle u. dgl. zu vermeiden.Pneumatic or hydraulic feed device for conveyors of all
Type The invention relates to a feed device for elongated conveyors,
For example scraper conveyors, belt conveyors and the like, as they are in particular in factories
come into use underground. These sponsors have to be at regular intervals
are often shifted across their entire length to the conveying direction. After
Main patent application has been proposed that the pressure body from a feed
actuating bellows, which is designed to be retractable and extendable by means of a pressure medium
is. A guide column that can be pulled in and out extends through the bellows. It has
proved necessary to use the inflatable bellows with reinforcements made of corrosion-resistant
Materials to prevent damage and malfunctions from falling
Avoid rock, coal and the like.
Gemäß der Erfindung ist der Balg als eine Blase ausgebildet und in
der Führungssäule angeordnet. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei
verschiedenen Ausführungsbeispielen im Längsschnitt schematisch dargestellt.According to the invention, the bellows is designed as a bladder and in
the guide column arranged. The subject of the invention is in the drawing in two
various embodiments shown schematically in longitudinal section.
Die Führungssäule der pneumatischen oder hydraulischen Vorschubvorrichtung
für Förderer aller Art besteht im wesentlichen aus einem Außenstempel
1,
in dem in axialer Richtung ein Innenstempel 2 hin-und hergleitet. Innerhalb
des Außenstempels 1 befindet sich eine aufblähbare Blase 3, Diese Blase besteht
vorzugsweise aus einem Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen von hoher Zugfestigkeit,
die auf Polyadditionsprodukten aufgebaut sind. Zwischen dem Innenstempel 2 der Führungssäule
und der aufblähbaren Blase 3 ist ein Kolben ,4 angeordnet. Dieser Kalben 4 bewegt
sich schließend entlang der Innenwandung des Außenstempels 1. Zu diesem Zweck besteht
der Kolben 4 aus einem elastischen Werkstoff mit hoher Abriebfestigkeit. Als solcher
Werkstoff kann Filz oder ein gummiähnlicher Kunststoff aus Polyadditionsprodukten
zur Anwendung kommen. Der Innenstempel 2 kann mit verhältnismäßig großem Spiel in
dem Außenstempel gleiten, so daß bei der Anfertigung keine genauen Maße eingehalten
zu werden brauchen und die Herstellungskosten erheblich verringert werden. Damit
die Blase 3 während eines Vorschubs nicht zwischen die Zylinderwandung des Innenstempels
und Außenstempels eintreten kann, ist der Kolben 4 eingeschaltet. Durch den herrschenden
Druck in der Blase 3 wird der Kolben 4 zusammengepreßt, so daß er sich an seinem
Umfang dicht an die Innenwandung des Außenstempels 1 anlegt, da der Kolben 4 aus
einem elastischen Werkstoff besteht. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Gummiblase
während des Auszugs unter Druck sich verklemmen kann. Bei dem auf der Abb. 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Blase 3 balgartig ausgestaltet, damit sie entsprechend
dem großen Auszug sich leicht ausdehnen kann. Um diese Ausdehnungen der Blase 3
über alle ihre Querschnitte möglichst gleichmäßig zu gestalten, besitzt sie Versteifungen.
Bei dem auf der Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel verlaufen die Versteifungen
5 schraubenlinienförmig um die Wandung der Blase 3. Der Erfindungsgedanke wird dadurch
nicht verlassen, daß diese Bewehrungen an der Innenwandung oder auch innerhalb der
Wandung der Blase selbst vorgesehen sind. Es ist zweckmäßig, das eine Ende der schraubenlinienförmig
verlaufenden Versteifung am Boden 6 des Außenstempels und das andere Ende am Boden
7 des Innenstempels zu befestigen. Beim Ausziehen der Führungssäule 1, 2 zieht die
Versteifung die Wandung der Blase 3 mit, so daß ihr Reibungsschluß mit der Innenwandung
des Außenstempels überwunden wird und somit die Blasenwandung sich über ihre ganzen
Querschnitte verziehen kann. Die Versteifung 5 kann aus einem Band oder einem Federdraht
von hoher Zugfestigkeit bestehen.The guide column of the pneumatic or hydraulic feed device for conveyors of all types essentially consists of an outer punch 1 in which an inner punch 2 slides back and forth in the axial direction. Inside the outer die 1 there is an inflatable bladder 3. This bladder is preferably made of a rubber or rubber-like plastics of high tensile strength that are built up on polyaddition products. A piston 4 is arranged between the inner punch 2 of the guide column and the inflatable bladder 3. This calving 4 moves closing along the inner wall of the outer die 1. For this purpose, the piston 4 consists of an elastic material with high abrasion resistance. Felt or a rubber-like plastic made from polyaddition products can be used as such a material. The inner die 2 can slide with a relatively large amount of play in the outer die, so that no precise dimensions need to be adhered to during manufacture and the manufacturing costs are considerably reduced. The piston 4 is switched on so that the bladder 3 cannot enter between the cylinder wall of the inner punch and the outer punch during an advance. The pressure prevailing in the bladder 3 compresses the piston 4 so that it rests close to the inner wall of the outer die 1 on its periphery, since the piston 4 is made of an elastic material. This prevents the rubber bladder from jamming under pressure during the pull-out. In the embodiment shown in Fig. 1, the bladder 3 is designed like a bellows so that it can easily expand in accordance with the large extension. In order to make these expansions of the bladder 3 as uniform as possible over all of its cross-sections, it has stiffeners. In the embodiment shown in Fig. 2, the stiffeners 5 run helically around the wall of the bladder 3. The idea of the invention is not abandoned by the fact that these reinforcements are provided on the inner wall or within the wall of the bladder itself. It is expedient to fasten one end of the helical reinforcement to the bottom 6 of the outer punch and the other end to the bottom 7 of the inner punch. When the guide column 1, 2 is pulled out, the stiffener pulls the wall of the bladder 3 with it, so that its frictional engagement with the inner wall of the outer die is overcome and the bladder wall can thus warp over its entire cross-section. The reinforcement 5 can consist of a band or a spring wire of high tensile strength.