-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Kühlsystem
mit einem Adsorptions-Kühlgerät zum Kühlen mehrerer
wärmeerzeugende
Elemente. Das Kühlsystem
eignet sich für
eine effektive Nutzung zum Kühlen
einer Elektronikeinheit, die in einer Basisstation eines tragbaren
Telefons, eines elektrischen Geräts,
eines elektrischen Konverters, einer Batterie oder dergleichen vorgesehen
ist.
-
In einem Kühlsystem mit Adsorptions-Kühlgerät kann eine
Kühlkapazität in einer
Adsorptions-Betriebsart erzielt werden, in welcher Kältemittel an
ein Adsorptionsmittel adsorbiert wird, wohingegen die Kühlkapazität in einer
Desorptions-Betriebsart nicht erzielt werden kann, in welcher das
adsorbierte Kältemittel
von dem Adsorptionsmittel entfernt wird. Üblicherweise sind deshalb zwei
oder mehr Adsorptionseinheiten vorgesehen. Insbesondere wird eine Adsorptionseinheit
in der Adsorptions-Betriebsart derart
genutzt, dass die Kühlkapazität erzielt
wird, während
die andere Adsorptionseinheit in der Desorptions-Betriebsart derart
genutzt wird, dass das Kältemittel
desorbiert und regeneriert wird. Die Adsorptions-Betriebsart und
die Desorptions-Betriebsart werden abwechselnd wiederholt, wodurch
die Kühlkapazität kontinuierlich
bzw. lückenlos
erzielt werden kann.
-
Unmittelbar nach dem Umschalten zwischen der
Adsorptions-Betriebsart
und der Desorptions-Betriebsart wird bei diesem Kühlsystem
jedoch die Temperatur von Kühlwasser,
das dem Adsorptions-Kühlgerät zugeführt wird,
stark geändert,
und ein zu kühlender
Gegenstand, wie etwa ein elektronisches Gerät, kann beeinträchtigt sein
aufgrund der Veränderung
der Temperatur des Kühlwassers.
Da zwei oder mehr Adsorptionseinheiten verwendet werden, um die
Kühlkapazität kontinuierlich
zu erzielen, ist es außerdem
schwierig, Herstellungskosten des Kühlsystems in einem vernünftigen
Rahmen zu halten bzw. zu reduzieren.
-
Angesichts der vorstehend angesprochenen Probleme
besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Kühlsystem
mit neuartiger Systemstruktur zu schaffen.
-
Eine weitere Aufgabe der Erfindung
besteht darin, ein Kühlsystem
zu schaffen, welches es erlaubt, die Anzahl an Bestandteilen effektiv
zu verringern, während
ein wärmeerzeugendes
Element, das den zu kühlenden
Gegenstand bildet, stabil gekühlt werden
kann.
-
Gelöst wird diese Aufgabe durch
die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen
genannt.
-
In Übereinstimmung mit der Erfindung
umfasst ein Kühlsystem
zum Kühlen
von zumindest ersten und zweiten wärmeerzeugenden Elementen ein Kühlgerät, das derart
angeordnet bzw. ausgelegt ist, dass es Wärme von den ersten und zweiten
wärmeerzeugenden
Elementen absorbiert, und das betrieben wird unter Verwendung der
absorbierten Wärme,
und eine Kältespeichereinheit
zum Speichern von Kälte,
die in dem Kühlgerät erzeugt
wird. Das erste wärmeerzeugende
Element kann deshalb durch das Kühlgerät gekühlt werden,
und das zweite wärmeerzeugende
Element kann gekühlt
werden unter Verwendung der Kälte,
die in der Kältespeichereinheit
gespeichert ist. Dadurch kann das zweite wärmeerzeugende Element kontinuierlich
gekühlt
werden unter Verwendung einer einzigen Adsorptionseinheit des Kühlgeräts, wodurch
die Herstellungskosten des Kühlsystems
verringert sind. Da das zweite wärmeerzeugende
Element durch die Kältespeichereinheit
gekühlt
wird, vermag die Kältespeichereinheit eine
Kühltemperaturänderung
zu absorbieren bzw. auszugleichen und ein schlechter Einfluss auf
das zweite wärmeerzeugende
Element kann unterbunden bzw. verringert werden. Die Anzahl von
Bestandteilen des Kühlsystems
kann außerdem
verringert werden, während
die ersten und zweiten wärmeerzeugenden
Elemente stabil gekühlt
werden.
-
Das Kühlgerät umfasst allgemein eine Adsorptionseinheit
mit einem Adsorptionsmittel zum Adsorbieren von gasförmigem Käl-temittel, und das
Kältemittel,
das in dem Adsorptionsmittel adsorbiert ist, wird von dem Adsorptionsmittel
entfernt, wenn es erwärmt
wird. Die Adsorptionseinheit ist außerdem so angeordnet bzw. dazu
ausgelegt, eine Adsorptions-Betriebsart abwechselnd zu wiederholen,
in welcher das Adsorptionsmittel gasförmiges Kältemittel adsorbiert, um Kühlkapazität zu erzielen,
und eine Desorptions-Betriebsart, in welcher das adsorbierte Kältemittel
von dem Adsorptionsmittel entfernt wird. In dem Kühlsystem
ist die Kältespeichereinheit
so eingerichtet bzw. dazu ausgelegt, das zweite wärmeerzeugende
Element sowohl in der Adsorptions-Betriebsart wie der Desorptions-Betriebsart
zu kühlen.
In diesem Fall kann die Temperaturschwankung der Kühltemperatur
des zweiten wärmeerzeugenden
Elements zusätzlich
verringert werden.
-
Bevorzugt wird in der Adsorptions-Betriebsart
flüssiges
Käl- temittel
in der Adsorptionseinheit der Kältespeichereinheit
zugeführt
und die Kältespeichereinheit
speichert die Kälte
durch flüssiges
Kältemittel,
das von der Adsorptionseinheit zugeführt wird. Die Kälte kann
dadurch in der Kältespeichereinheit problemlos
gespeichert werden. Ein Kondensator bzw. Verflüssiger ist außerdem in
der Adsorptionseinheit angeordnet, um Kältemittel zu kühlen und
zu kondensieren bzw. zu verflüssigen,
das aus dem Adsorptionsmittel in der Desorptions-Betriebsart entfernt
wird. In diesem Fall kann das flüssige
Kältemittel
in der Adsorptionseinheit der Kältespeichereinheit für eine vorbestimmte
Zeit nach dem Start der Desorptions-Betriebsart derart zugeführt werden,
dass eine Flüssigkeitsoberfläche der
Adsorptionseinheit verkleinert ist bzw. verkleinert werden kann.
Der Verflüssiger
ist besonders bevorzugt in einer Position angeordnet, die höher zu liegen
kommt, als eine Flüssigkeitsoberfläche in der
Adsorptionseinheit.
-
Erste und zweite Tanks sind vorgesehen,
um ein Fluid zu speichern, durch welches von dem ersten wärmeerzeugenden
Element absorbierte Wärme dem
Kühlgerät zugeführt wird.
In diesem Fall sind die ersten und zweiten Tanks derart angeordnet,
dass das Fluid, bevor es in dem, ersten wärmeerzeugenden Element erwärmt wird,
in dem ersten Tank gespeichert wird, und das Fluid, nachdem es in
dem ersten wärmeerzeugenden
Element erwärmt
worden ist, in dem zweiten Tank gespeichert wird. In einer Fluidumwälz-Betriebsart
wird außerdem
der Durchsatz des Fluids, das dem Kühlgerät vom zweiten Tank zugeführt wird,
größer gemacht
als derjenige des Fluids, das von dem ersten Tank dem ersten wärmeerzeugenden
Element zugeführt
wird. Beispielsweise zumindest in der Desorptions-Betriebsart wird die
Fluidumwälz-Betriebsart
durchgeführt.
-
Das Kühlsystem ist besonders bevorzugt
mit einem Erleichterungselement bzw. Förderelement zum Erleichtern
bzw. Fördern
des Wärmetausches zwischen
dem Fluid in dem zweiten Tank und Luft bereitgestellt. Wenn in diesem
Fall das Kühlgerät be schädigt ist,
kann das erste wärmeerzeugende
Element gekühlt
werden.
-
Die Erfindung wird nachfolgend anhand
der Zeichnungen bei- spielhaft näher
erläutert;
in diesen zeigen:
-
1 eine
schematische Ansicht eines Kühlsystems
in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
2 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
einer ersten Grundbetriebsart (Adsorptions-Betriebsart) in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform;
-
3 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
einer zweiten Grundbetriebsart (Desorptions-Betriebsart) in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform;
-
4 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
einer Direktkühl-Betriebsart in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform;
-
5 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
der Störungsbetriebsart
in Übereinstimmung
mit einer ersten Ausführungsform;
-
6 eine
schematische Ansicht eines Kühlsystems
in Übereinstimmung
mit einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
-
7 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
der ersten Grundbetriebsart in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform;
-
8 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
der zweiten Grundbetriebsart in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform;
-
9 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
der Direktkühl-Betriebsart
in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform;
-
10 eine
schematische Ansicht einer Wärmemediumströmung in
der Störungsbetriebsart in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform;
und
-
11 eine
schematische Ansicht eines Kühlsystems
in Übereinstimmung
mit einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
Nunmehr wird eine erste Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf 1 bis 5 erläutert. In
der ersten Ausführungsform
wird ein Kühlsystem
typischerweise zum Kühlen
elektronischer Einrichtungen in einer Basisstation 1 für tragbare
Telefone verwendet. Wie in 1 gezeigt,
sind in der Basisstation 1 ein erstes wärmeerzeugendes Element 2,
ein zweites wärmeerzeugendes
Element 3 und eine Kühlvorrichtung 4 (Adsorptionskühlgerät) zum Kühlen der
ersten und zweiten wärmeerzeugenden
Elemente 2, 3 vorgesehen. Beispielsweise umfasst
das erste wärmeerzeugende
Element 2 einen Funkwellenverstärker, eine Funkwellensteuerkarte, einen
Kommutator, eine elektronische Einrichtung, eine elektrische Einrichtung
und einen elektrischen Konverter, die relativ viel Wärme er zeugen
sowie eine relativ hohe Temperatur, wenn sie sich im Betrieb befinden.
Das zweite wärmeerzeugende
Element 3 muss auf eine Temperatur gekühlt werden, die niedriger ist
als diejenige des wärmeerzeugenden Elements 2.
Beispielsweise umfasst das zweite wärmeerzeugende Element 3 eine
Steuerschaltkarte, eine Batterie, eine elektronische Einrichtung
und einen elektrischen Konverter, die relativ wenig Wärme erzeugen,
wenn sie sich im Betrieb befinden.
-
Beide Elemente, die ersten und zweiten
wärmeerzeugenden
Elemente 2, 3 werden nicht unabhängig betrieben,
sondern sind betriebsmäßig miteinander
verknüpft.
Die Kühlvorrichtung 4 liegt
in Gestalt eines Adsorptions-Kühlgeräts vor,
welches Wärme
von dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 absorbiert und (dadurch) ein Adsorptionsmittel
durch die absorbierte Wärme
erwärmt.
-
Nunmehr wird die Kühlvorrichtung 4 näher erläutert. In
den Figuren ist die Kühlvorrichtung,
eine Kältespeichereinheit 11 umfassend,
gezeigt. Von der Kühlvorrichtung
erzeugte Kälte
wird jedoch insbesondere in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert. Das
Adsorptionsmittel des Adsorptionskerns 6 adsorbiert ein
Kältemittel
(in der ersten Ausführungsform beispielsweise
Wasser) und desorbiert (entfernt) das adsorbierte Kältemittel,
wenn es erwärmt
wird. Beispielsweise in der ersten Ausführungsform wird ein Feststoff-Adsorptionsmittel,
wie etwa Silikagel und Zeolith, als Adsorptionsmittel verwendet.
Die Adsorptionseinheit 5 umfasst einen Behälter zum
dichten Einschließen
des Kältemittels
in einem Vakuumzustand, wobei der Adsorptionskern 6 zum
Durchführen eines
Wärmetausches
zwischen dem Adsorptionsmittel und dem Wärmemedium vorgesehen ist, und wobei
der Verdampfungs-/Kondensationskern 7 zum Durchführen eines
Wärmetausches
zwischen dem Wärmemedium
und dem Kältemittel
vorgesehen ist, das in dem Behälter
dicht eingeschlossen ist. In der ersten Ausführungsform handelt es sich
bei dem Wärmemedium
um eine Wasserlösung
bzw. wässerige
Lösung,
gemischt mit einem Gefrierverhinderungsfluid vom Ethylenglykol-Typ.
Das Adsorptionsmittel haftet fest an der Oberfläche des Adsorptionsmittelkerns 6.
Der Adsorptionsmittelkern 6 ist über dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 in
der Adsorptionseinheit 5 in der ersten Ausführungsform
angeordnet.
-
Ein äußerer bzw. externer Wärmetauscher 8 liegt
in Gestalt eines Radiators vor und ist außerhalb der Basisstation angeordnet,
um einen Wärmetausch zwischen
dem Wärmemedium
und Außenluft
durchzuführen.
Der externe Wärmetauscher 8 umfasst
einen ersten Wärmeabstrahlabschnitt 8a,
einen zweiten Wärmeabstrahlabschnitt 8b und
ein Gebläse bzw.
einen Lüfter 8c zum
Blasen von Außenluft
auf die ersten und zweiten Wärmeabstrahlungsabschnitte 8a, 8b.
Der erste Wärmeabstrahlungsabschnitt 8a ist
stromaufwärts
von dem zweiten Wärmeabstrahlabschnitt 8b in
der Luftströmungsrichtung
angeordnet.
-
Ein erster Wärmesammelabschnitt 2a dient dazu,
Wärme zu
sammeln, die in dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 erzeugt wird, und um einen Wärmetausch zwischen der gesammelten
Wärme und
dem Wärmemedium
durchzuführen.
Ein zweiter Wärmesammelabschnitt 3a dient
zum Sammeln von Wärme,
die in dem zweiten wärmeerzeugenden
Element 3 erzeugt wird, und zum Durchführen eines Wärmetausches
zwischen der gesammelten Wärme
und dem Wärmemedium.
Rotationsventile bzw. Drehventile 9a bis 9k zum
Umschalten einer Strömung
des Wärmemediums
sind vorgesehen. Pumpen 10a bis 10e sind außerdem angeordnet,
um das Wärmemedium
in dem Wärmemediumdurchlass umzuwälzen.
-
Eine Kältespeichereinheit 11 dient
dazu, Kälte
zu speichern, die in der Kühlvorrichtung 4 erzeugt wird.
In der Kältespeichereinheit 11 wird
ein Fluid relativ großer
spezifischer Wärme,
wie etwa Polyethylenglykol, Caprylsäure, Tetradecan und Wasser,
als Kältespeichermaterial
genutzt. Die Kältespeichereinheit 11 umfasst
einen ersten Wärmetauscher 11a,
in welchem das Wärmemedium,
das in dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 umgewälzt wird,
zum Wärmetausch
mit dem Kältespeichermaterial
gebracht wird, und einen zweiten Wärmetauscher 11b, in
welchem das Wärmemedium,
das in dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a umgewälzt wird,
zum Wärmetausch
mit dem Kältespeichermaterial
gebracht wird. In der ersten Ausführungsform ist die erste Wärmetauscheinheit 11a über der
zweiten Wärmetauscheinheit 11b in
der Kältespeichereinheit 11 angeordnet.
-
Ein erster Reservetank 12a ist
vorgesehen, um das Wärmemedium
zu speichern, bevor es in dem ersten wärmeerzeugenden Element 2 erwärmt wird,
und ein zweiter Reservetank 12b ist zum Speichern des Wärmemediums
vorgesehen, nachdem es in dem ersten wärmeerzeugenden Element 2 erwärmt worden
ist. Ein Gebläse 12c ist
außerdem
vorgesehen, um Kühlluft
in Richtung auf die Außenseite des
zweiten Reservetanks 12b zu blasen. Da die Kühlluft in
Richtung auf die Außenseite
des zweiten Reservetanks 12b geblasen wird, kann der Wärmetausch
zwischen dem Wärmemedium
in dem zweiten Reservetank 12b und Luft verbessert werden.
-
Als nächstes wird die Arbeitsweise
des Kühlsystems
in Übereinstimmung
mit der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung erläutert.
-
In der ersten Ausführungsform
arbeitet die Kühlvorrichtung 4 in
einer Betriebsart, wie etwa einer Grundbetriebsart, einer Direkt-Kühl-Betriebsart
und einer Störungsbetriebsart.
Zunächst
wird die Grundbetriebsart näher
erläutert.
Bei der Grundbetriebsart handelt es sich um eine normale Betriebsart
und sie umfasst erste und zweite Grundbetriebsarten. Die ersten
und zweiten Grundbetriebsarten werden nach einer vorbestimmten Zeit
bzw. mit einem bestimmten Zeittakt umgeschaltet. Die vorbestimmte
Zeit wird ermittelt auf Grundlage der Zeit, die erforderlich ist,
das Kältemittel,
das in dem Adsorptionsmittel adsorbiert ist, von dem Kältemittel
zu entfernen.
-
In der ersten Ausführungsform
wird das erste wärmeerzeugende
Element 2 auf eine Temperatur gleich oder niedriger als
150°C gekühlt und
das zweite wärmeerzeugenden
Element 3 wird auf eine Temperatur gleich oder niedriger
als eine vorbestimmte Temperatur (beispielsweise 55 bis 60°C) gekühlt. Außerdem stellt
die Kühlvorrichtung 4 eine
vorbestimmte Kühlkapazität entsprechend
einem Temperaturbereich zwischen 70 und 100°C bereit.
-
Um die Kühlvorrichtung 4 stabil
zu betreiben, muss die wärmeerzeugende
Menge des zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 gleich oder kleiner sein als diejenige des ersten
wärmeerzeugenden Elements.
-
(1) ERSTE GRUNDBETRIEBSART
(ADSORPTIONS-BETRIEBSART)
-
In der ersten Grundbetriebsart (Adsorptions-Betriebsart)
zirkuliert das Wärmemedium,
wie in 2 gezeigt, zwischen
dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a und
dem zweiten Wärmetauscher 11b
der Kältespeichereinheit 11 derart,
dass das zweite wärmeerzeugende
Element 3 durch die Kälte gekühlt wird,
die in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist. Zu diesem Zeitpunkt zirkuliert das Wärmemedium zwischen dem ersten
Wärmetauscher 11a der
Kältespeichereinheit 11 und
dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 der Adsorptionseinheit 5.
Flüssiges
Kältemittel
in dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 der Adsorptionseinheit 5 absorbiert demnach
Wärme von
dem Wärmemedium,
das aus dem ersten Wärmetauscher 11a ausströmt und wird verdampft.
Da das verdampfte gasförmige
Kältemittel
auf dem Adsorptionsmittel des Adsorptionskern 6 adsorbiert
wird, wird die Druckerhöhung
der Adsorptionseinheit 5 begrenzt und die Verdampfung des flüssigen Kältemittels
wird zur Erzeugung von Wärme
fortgesetzt, bis die Kältemittel-Adsorption des Kältemittels
beendet ist. Die erzeugte Kälte
wird in dem Kältespeichermaterial
der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
und zum Kühlen
des zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 genutzt.
-
Wenn das Adsorptionsmittel des Adsorptionskerns 6 das
gasförmige
Kältemittel
adsorbiert, wird eine Wärmemenge
entsprechend der Kondensationswärme
erzeugt. Da außerdem
die Temperatur des Kältemittels
steigt, wird die Menge des gasförmigen
Kältemittels,
das auf dem Adsorptionsmittel adsorbiert werden kann, verringert,
und die Adsorptionskapazität
wird verringert. In der Adsorptions-Betriebsart wird das in dem
Wärmetauscher 8 gekühlte Wärmemedium
dem Adsorptionskern 6 derart zugeführt, dass das Adsorptionsmittel
gekühlt
wird.
-
In der Adsorptions-Betriebsart wird
die Pumpe 10a betrieben, während die Pumpe 10d stoppt.
In diesem Fall wird deshalb Abwärme
von dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 rückgewonnen
und die rückgewonnene
Wärme von
dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 wird in dem zweiten Reservetank 12b gespeichert.
Das heißt,
das in dem ersten wärmeerzeugenden
Element erwärm te
Wärmemedium
wird in dem zweiten Reservetank 12b gespeichert.
-
In der ersten Grundbetriebsart wird
die in dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 erzeugte Abwärme
deshalb in dem zweiten Reservetank 12 für die nächste zweite Grundbetriebsart
gespeichert.
-
(2) ZWEITE GRUNDBETRIEBSART
(DESORPTIONS-BETRIEBSART)
-
In der Desorptions-Betriebsart und
wie in 3 gezeigt, zirkuliert
das Wärmemedium
zwischen dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a und dem
zweiten Wärmetauscher 11d der
Kältespeichereinheit 11b,
so dass das zweite wärmeerzeugende Element 3 durch
die Kälte
gekühlt
wird, die in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist. Gleichzeitig wird das Wärmemedium
zwischen dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a und
dem Adsorptionskern 6 derart umgewälzt, dass Abwärme von
dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2, rückgewonnen
in dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a,
dem Adsorptionsmittel zugeführt
wird, und das Kältemittel,
das in dem Adsorptionsmittel adsorbiert ist, wird von dem Adsorptionsmittel
entfernt. Das in dem externen Wärmetauscher 8 gekühlte Wärmemedium
wird dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 derart
zugeführt, dass
das gasförmige
Kältemittel,
desorbiert von dem Adsorptionsmittel des Adsorptionskerns 8,
gekühlt und
kondensiert bzw. verflüssigt
wird.
-
In der Desorptions-Betriebsart wird
die Menge des Wärmemediums,
die dem Adsorptionskern 6 zugeführt wird, größer gemacht
als diejenige des Wärmemediums,
das in den ersten Wärmesammelabschnitt 2a strömt, so dass
die Menge des Wärmemediums
in dem zweiten Reservetank 12b im wesentlichen Null wird,
wenn die Desorptions-Betriebsart beendet ist.
-
(3) DIREKT-KÜHL-BETRIEBSART
-
Die Direkt-Kühl-Betriebsart wird durchgeführt, wenn
die Außenlufttemperatur
im Winter extrem niedrig ist, oder wenn die Außenlufttemperatur niedriger
als eine Kühltemperatur
(d.h., eine zulässige
Wärmewiderstandstemperatur
des zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3) ist, oder wenn die Kühlvorrichtung 4 eine
Störung
aufweist.
-
Wie in 4 gezeigt,
zirkuliert in der Direkt-Kühl-Betriebsart das Wärmemedium
zwischen dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a des
ersten wärmeerzeugenden
Elements 2 und dem ersten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8a und
das Wärmemedium
zirkuliert zwischen dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeeerzeugenden Elements 3 und
dem zweiten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8b.
In den ersten und zweiten wärmeerzeugenden
Elementen 2, 3 erzeugte Wärme wird deshalb nach außen in dem äußeren bzw.
externen Wärmetauscher 8 abgestrahlt.
-
Die Außenlufttemperatur wird durch
einen Außenlufttemperatursensor
ermittelt und die Direkt-Kühl-Betriebsart
wird durchgeführt,
wenn die ermittelte Außenlufttemperatur
gleich oder niedriger als beispielsweise 15°C ist.
-
Die Störung der Kühlvorrichtung 4 wird
ermittelt, wenn der Druck in der Adsorptionseinheit 5 gleich
oder größer als
ein vorbestimmter Wert wird (beispielsweise 70 kPa), oder wenn die
Temperatur des Wärmemediums,
das ausgehend vom Verdampfungs-/Kondensationskern 7 strömt, höher als
ein vorbestimmter Wert (beispielsweise 20°C) in der Adsorptions-Betriebsart (erste
Grundbetriebsart) wird, oder wenn die Temperatur des Wärmefluids,
das ausgehend vom Verdampfungs-/Kondensationskern 7 strömt, im wesentlichen
gleich der Temperatur des Wärmemediums
im Einlass des Verdampfungs- /Kondensationskerns 7 wird,
oder wenn die Temperatur des Wärmemediums,
das in den Adsorptionskern 6 der Adsorptionseinheit 5 strömt, im wesentlichen gleich
der Temperatur des Wärmemediums
wird, das aus dem Adsorptionskern 6 strömt.
-
In der Direkt-Kühl-Betriebsart verläuft die Strömungsrichtung
des Wärmemediums
in der Pumpe 10c entgegengesetzt zu derjenigen in der Grundbetriebsart.
In der ersten Ausführungsform
kann deshalb eine Umgehungsleitung vorgesehen sein, durch die das
Wärmemedium
die Pumpe 10c umströmt.
Alternativ kann eine Pumpe für
einen Normalbetrieb bzw. einem umgekehrten Betrieb als Pumpe 10c zum Einsatz
kommen.
-
(3) STÖRUNGSBETRIEBSART
-
Die Störungsbetriebsart ist bevorzugt,
wenn die Direkt-Kühl-Betriebsart nicht
durchgeführt
werden kann, während
eine Störung
der Kühlvorrichtung 4 vorliegt.
Wie in 5 gezeigt, wird
insbesondere in der Störungsbetriebsart
das Gebläse 12c betätigt, und
das Wärmemedium
wird zwischen dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a des
ersten wärmeerzeugenden
Elements 2, dem ersten Reservetank 12a und dem
zweiten Reservetank 12b derart umgewälzt, dass das erste wärmeerzeugende
Element 2 gekühlt
wird. Gleichzeitig wird das Wärmemedium zwischen
dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 und dem zweiten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8b des externen
Wärmetauschers 8 derart
umgewälzt,
dass das zweite wärmeerzeugende
Element 3 gekühlt wird.
-
In der Störungsbetriebsart strömt das Wärmemedium
in der Pumpe 10c in umgekehrter Richtung im Vergleich zu
der Strömungsrichtung
des Wärmemediums
in den ersten und zweiten Grundbetriebsarten. Die Umgehungsleitung,
durch die das Wärmemedium
die Pumpe 10c umgeht bzw. umströmt, ist vorgesehen, bzw. die Pumpe,
die in der Lage ist, normal oder in umgekehrter Richtung betätigt zu
werden, kann als Pumpe 10c verwendet werden. Abstrahlungsrippen
können
in dem ersten Reservetank 12a außerdem vorgesehen sein. In
diesem Fall kann das Wärmeabstrahlvermögen in dem
ersten Reservetank 12a wirksam verbessert sein.
-
In Übereinstimmung mit der ersten
Ausführungsform
wird durch die Kühlvorrichtung 4 erzeugte Kälte in der
Kältespeichereinheit 11 gespeichert.
In der Desorptions-Betriebsart (d.h. der zweiten Grundbetriebsart)
kann deshalb das zweite wärmeerzeugende
Element 3 gekühlt
werden unter Verwendung der Kälte,
die in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist, wie vorstehend erläutert.
Das zweite wärmeerzeugende
Element 3 kann deshalb kontinuierlich gekühlt werden
unter Verwendung der einzigen Adsorptionseinheit 5, wodurch
die Produktkosten des Kühlsystems
verringert sind.
-
Die vorliegende Erfindung dient zum
Verringern der Anzahl der Adsorptionseinheiten. Die einzige Adsorptionseinheit 5 kann
demnach verwendet werden und mehrere Adsorptionseinheiten 5 mit
einer verringerten Anzahl können
ebenfalls verwendet werden. Das heißt, die vorliegende Erfindung
ist nicht auf lediglich die einzige Adsorptionseinheit 5 beschränkt.
-
In der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das zweite wärmeerzeugende Element 3 durch
die Kältespeichereinheit 11 gekühlt. Die
Kältespeichereinheit 11 kann
außerdem
die Veränderung
bzw. Schwankung der Temperatur des Kühlfluids aufnehmen bzw. absorbieren,
unmittelbar nach dem Umschalten zwischen der Adsorptions-Betriebsart
(d.h., der ersten Grundbetriebsart) und der Desorptions-Betriebsart
(d.h., der zweiten Grundbetriebsart). Eine große Temperatur änderung
des zu kühlenden
Gegenstands, wie etwa einer elektronischen Maschine, kann dadurch
unterbunden werden, so dass eine Beeinträchtigung des zu kühlenden
Gegenstands aufgrund der Temperaturänderung unterbunden werden
kann.
-
In der ersten Ausführungsform
wird das zweite wärmeerzeugende
Element 3 durch die Kälte gekühlt, die
in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist, und zwar sowohl in der Adsorptions-Betriebsart wie der Desorptions-Betriebsart
und die Veränderung
der Kühltemperatur
des zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 kann dadurch zusätzlich begrenzt werden. Die
Kälte kann
demnach dem wärmeerzeugenden
Körper
stabil zugeführt
werden, bei dem es sich um den zu kühlenden Gegenstand handelt,
und die Anzahl von Abteilen bzw. Bestandteilen zum Erstellen des
Kühlsystems
kann verringert sein.
-
Da in der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die Abwärme, die in dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 erzeugt wird, in der Kühlvorrichtung 4 in
der Adsorptions-Betriebsart nicht
verbraucht wird, kann das erste wärmeerzeugende Element 2 in
der Adsorptions-Betriebsart nicht gekühlt werden. In der ersten Ausführungsform
wird jedoch das Wärmemedium,
erwärmt
durch das erste wärmeerzeugende
Element 2, in dem zweiten Reservetank 12b bevorratet
und das Kühlen
des ersten wärmeerzeugenden
Elements 2 kann kontinuierlich selbst dann durchgeführt werden,
wenn die in dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 erzeugte Abwärme
in der Kühlvorrichtung 4 nicht
verbraucht wird.
-
Nunmehr wird eine zweite Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf 7 bis 10 erläutert. In
der vorstehend erläuterten
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Wärmemedium zwischen dem Verdampfungs- /Kondensationskern 7 und
dem ersten Wärmetauscher 11a der
Kältespeichereinheit 11 derart
umgewälzt,
dass das Kältespeichermaterial
gekühlt
wird und die Kälte
wird in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
bzw. bevorratet ist. Wenn in diesem Fall die Adsorptionseinheit 5 in
der Adsorptions-Betriebsart (d.h.,
der ersten Grundbetriebsart) arbeitet, befindet sich das Kältemittel
in der Adsorptionseinheit 5 auf einer Sättigungstemperatur entsprechend
dem Innendruck der Adsorptionseinheit 5. In der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist deshalb das Kältespeichermaterial, das ausschließlich für die Kältespeichereinheit 11 genutzt
wird, nicht vorgesehen. In der zweiten Ausführungsform wird in der Adsorptions-Betriebsart
gekühltes
flüssiges
Kältemittel von
der Adsorptionseinheit 5 der Kältespeichereinheit 11 derart
zugeführt,
dass die Kälte
in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
wird.
-
Wie in 6 gezeigt,
ist insbesondere eine Pumpe 10f zum Zuführen des flüssigen Kältemittels in der Adsorptionseinheit 5 zu
der Kältespeichereinheit 11 vorgesehen
und Düsen
zum Ausstrahlen des flüssigen
Kältemittels
in der Kältespeichereinheit 11 in
die Adsorptionseinheit 5 sind vorgesehen. Das flüssige Kältemittel
in der Kältespeichereinheit 11 wird
beispielsweise in Gestalt von Flüssigkeitstropfen auf
die Adsorptionseinheit 5 durch die Düsen 13 ausgestrahlt.
Die Ventile 13a, 13b sind vorgesehen, um eine
Kältemittelströmung zu
steuern, die zu den Düsen 13 zugeführt wird,
und die Ventile 9m, 9n sind vorgesehen, um eine
Wärmemediumströmung in dem
Verdampfungs-/Kondensationskern 7 zu steuern.
-
Als nächstes wird die Arbeitsweise
des Kühlsystems
in Übereinstimmung
mit der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung näher
erläutert.
-
(1) ERSTE GRUNDBETRIEBSART
(ADSORPTIONS-BETRIEBSART)
-
In der Adsorptions-Betriebsart wird,
wie in 7 gezeigt, das
Wärmemedium
zwischen dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 und dem zweiten Wärmetauscher 11b der
Kältespeichereinheit 11 umgewälzt. Das
zweite wärmeerzeugende
Element 3 wird deshalb unter Verwendung der Kälte gekühlt, die
in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist, und flüssiges
Kältemittel
in der Kältespeichereinheit 11 wird in
die Adsorptionseinheit 5 ausgestrahlt, während flüssiges Kältemittel
in der Adsorptionseinheit 5 der Kältespeichereinheit 11 zugeführt wird.
Das ausgestrahlte Kältemittel
wird deshalb, während
es vernebelt wird, durch Adsorptionswärme in der Adsorptionseinheit 5 verdampft,
und das verdampfte gasförmige
Kältemittel
wird in das Adsorptionsmittel adsorbiert. Zu diesem Zeitpunkt nimmt
das Kältemittel
in der Adsorptionseinheit 5 die Sättigungstemperatur entsprechend
dem Innendruck in der Adsorptionseinheit 5 ein. Die Temperatur
des flüssigen
Kältemittels in
der Adsorptionseinheit 5 nimmt ab und Kälte wird erzeugt. Das heißt, das
flüssige
Kältemittel
in der Adsorptionseinheit 5 wird gekühlt und das gekühlte flüssige Kältemittel
wird der Kältespeichereinheit 11 derart
zugeführt,
dass die Kälte
in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
wird.
-
Wenn das Adsorptionsmittel in der
Adsorptionseinheit 5 gasförmiges Kältemittel adsorbiert, wird eine
Wärmemenge
entsprechend der Kondensationswärme
erzeugt, und die Adsorptionskapazität des Adsorptionsmittels nimmt
ab, wenn die Temperatur des Adsorptionsmittels zunimmt. Das Wärmemedium,
das in dem externen Wärmetauscher 8 gekühlt wird,
wird dem Adsorptionskern 6 zum Kühlen des Adsorptionsmittels
zugeführt.
-
In der Adsorptions-Betriebsart wird
die Pumpe 10a betätigt,
während
die Pumpe 10d stoppt. Von dem ersten wärmeerzeugenden Element 2 erzeugte Abwärme wird
deshalb rückgewonnen
und die rückgewonnene
Wärme wird
in dem zweiten Reservetank 12b gespeichert bzw. bevorratet.
Das heißt,
das Wärmemedium,
das in dem ersten wärmeerzeugenden Element 2 erwärmt wird,
wird in dem zweiten Reservetank 12b gespeichert.
-
(2) ZWEITE GRUNDBETRIEBSART
(DESORPTIONS-BETRIEBSART)
-
In der zweiten Grundbetriebsart wird,
wie in 8 gezeigt, das
Wärmemedium
zwischen dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 und dem zweiten Wärmetauscher 11b der
Kältespeichereinheit 11 derart umgewälzt, dass
das zweite wärmeerzeugende
Element 3 durch die Kälte
gekühlt
wird, die in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
ist. Gleichzeitig wird das Wärmemedium
in dem zweiten Reservetank 12b in dem Adsorptionskern 6 derart
umgewälzt,
dass Abwärme
von dem ersten wärmeerzeugenden
Element 2 dem Adsorptionsmittel in dem Adsorptionskern 6 zugeführt wird.
Kältemittel
wird deshalb aus dem Adsorptionsmittel entfernt und das entfernte gasförmige Kältemittel
von dem Adsorptionsmittel wird gekühlt und kondensiert bzw. verflüssigt durch Zuführen des
Wärmemediums,
gekühlt
in dem externen Wärmetauscher 8,
zu dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7.
-
Die Menge des Wärmemediums, die dem Adsorptionskern 6 der
Kühlvorrichtung 4 von
dem zweiten Reservetank 12b zugeführt wird, ist außerdem größer als
die Menge des Wärmemediums,
die zu dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a des
ersten Reservetanks 2a strömt, so dass die Menge des Wärmemediums
in dem zweiten Reservetank 12b in etwa Null wird, wenn
die Desorptions-Betriebsart
beendet ist.
-
In der zweiten Ausführungsform
schließt
das Ventil 13b nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit, nachdem
die Pumpe 10f gestoppt wurde. Nahezu flüssiges Kältemittel, welches in der Adsorptionseinheit 5 zum
Startzeitpunkt der Desorptions-Betriebsart verbleibt,
bewegt sich deshalb zu der Kältespeichereinheit 11.
Nachdem das flüssige
Kältemittel,
das in der Adsorptionseinheit 5 zum Startzeitpunkt der
Desorptionsbetriebsart zurückbleibt,
sich nahezu bis zu der Kältespeichereinheit 11 bewegt
bzw. bewegt hat, wird das Ventil 13b geschlossen, um zu
verhindern, dass das erwärmte
Verdampfungsgaskältemittel,
das von dem Adsorptionsmittel getrennt wurde, zu der Kältespeichereinheit 11 strömt.
-
(3) DIREKT-KÜHL-BETRIEBSART
-
Die Direkt-Kühl-Betriebsart wird durchgeführt, wenn
die Außenlufttemperatur
im Winter extrem niedrig ist, oder wenn die Außenlufttemperatur niedriger
als eine Kühltemperatur
ist (d.h., die zulässige
Wärmewiderstandstemperatur
des zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3), oder wenn die Kühlvorrichtung 4 eine
Störung
aufweist.
-
Wie in 9 gezeigt,
zirkuliert in der Direkt-Kühl-Betriebsart das Wärmemedium
zwischen dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a des
ersten wärmeerzeugenden
Elements 2 und dem ersten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8a und
das Wärmemedium
zirkuliert zwischen dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeerzeugenden Elements 3 und
dem zweiten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8b.
In den ersten und zweiten wärmeerzeugenden
Elementen 2, 3 erzeugte Wärme wird deshalb nach außen in den
externen Wärmetauscher 8 abgestrahlt.
-
In der Direkt-Kühl-Betriebsart ist die Strömungsrichtung
des Wärmemediums
in der Pumpe 10c dieselbe wie in der Grundbetriebsart in
der zweiten Ausführungsform.
-
(4) STÖRUNGSBETRIEBSART
-
Die Störungsbetriebsart wird durchgeführt, wenn
die Direkt-Kühl-Betriebsart
nicht durchgeführt werden
kann, während
eine Störung
der Kühlvorrichtung 4 vorliegt.
Wie in 10 gezeigt, wird
in der Störungsbetriebsart
das Gebläse 12c insbesondere
betätigt
und das Wärmemedium
wird zwischen dem ersten Wärmesammelabschnitt 2a des
ersten wärmeerzeugenden
Elements 2, dem ersten Reservetank 12a und dem
zweiten Reservetank 12b umgewälzt. Zu diesem Zeitpunkt wird
das Wärmemedium zwischen
dem zweiten Wärmesammelabschnitt 3a des
zweiten wärmeerzeugenden
Elements 3 und dem zweiten Wärmeabstrahlungsabschnitt 8b des externen
Wärmetauschers 8 umgewälzt.
-
In Übereinstimmung mit der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Kälte dem wärmeerzeugenden Körper, d.h.,
dem zu kühlenden
Gegenstand stabil zugeführt
werden, und die Anzahl von Abteilen bzw. Bestandteilen zum Erstellen
des Kühlsystems
kann verringert sein ähnlich
wie bei der vorstehend erläuterten
ersten Ausführungsform.
-
In der zweiten Ausführungsform
der Erfindung wird das flüssige
Kältemittel,
welches in der Adsorptionseinheit 5 zum Startzeitpunkt
der Desorptions-Betriebsart verbleibt, nahezu (vollständig) zu
der Kältespeichereinheit 11 bewegt,
und das Kältemittel, das
aus dem Adsorptionsmittel getrennt worden ist, wird kondensiert
bzw. verflüssigt
unter Verwendung des gesamten Verdampfungs-/Kondensationskerns 7.
In der Desorptions-Betriebsart kann deshalb gasförmiges Kältemittel wirksam in dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 kondensiert
bzw. verflüssigt
werden.
-
In der vorstehend erläuterten
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Ventil 13b umgeschaltet,
um zu schließen,
nachdem eine vorbestimmte Zeit abgelaufen ist, nachdem die Pumpe 10f zum
Stopp-Zeitpunkt der Desorptions-Betriebsart
gestoppt hat. In der zweiten Ausführungsform kann die Pumpe 10f jedoch
betätigt
sein, während
das Ventil 13b geöffnet
ist, und zwar für
eine vorbestimmte Zeit, nachdem die Desorptions-Betriebsart gestartet
ist und das Ventil 13b kann gleichzeitig zum Stopp-Zeitpunkt
der Pumpe 10f geschlossen sein. In diesem Fall kann nahezu
das gesamte flüssige
Kältemittel,
das in der Rdsorptionseinheit 5 zum Start-Zeitpunkt der Desorptions-Betriebsart
verbleibt, zu der Käl-
tespeichereinheit 11 in kurzer Zeit bewegt werden, und
die vorstehend genannte vorbestimmte Zeit kann verkürzt sein.
-
Bei der dritten Ausführungsform
handelt es sich um eine Modifikation der vorstehend erläuterten zweiten
Ausführungsform.
In der dritten Ausführungsform
und wie in 11 gezeigt,
kommt der Verdampfungs-/Kondensationskern 7 über der
oberen Flüssigkeitsoberfläche in der
Adsorptionseinheit 5 zu liegen. Das gasförmige Kältemittel
kann dadurch in dem Verdampfungs/Kondensationskern 7 in
der Desorptions-Betriebsart im Vergleich zu der vorstehend erläuterten
zweiten Ausführungsform
wirksamer gekühlt
und kondensiert bzw. verflüssigt
werden. In der dritten Ausführungsform
kann außerdem
verhindert werden, dass in der Adsorptions-Betriebsart erzeugte
Kälte zu
dem Verdampfungs-/Kondensationskern 7 bewegt wird. Kälte kann
deshalb wirksamer in der Kältespeichereinheit 11 gespeichert
werden.
-
In der dritten Ausführungsform
sind die übrigen
Teile ähnlich
zu denjenigen der vorstehend erläuterten
zweiten Ausführungsform,
weshalb sich ihre detaillierte Erläuterung erübrigt.
-
Obwohl die vorliegende Erfindung
in Verbindung mit ihren bevorzugten Ausführungsformen unter Bezug auf
die anliegenden Zeichnungen erläutert wurde,
wird bemerkt, dass sie zahlreichen Abwandlungen und Modifikationen
zugänglich
ist, wie sich dem Fachmann auf diesem Gebiet der Technik erschließt.
-
In den vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
ist die Erfindung typischerweise auf die Basisstation für tragbare
Telefone angewendet. Die vorliegende Erfindung kann jedoch zum Kühlen verschiedener
Arten von wärmeerzeugenden
Elementen genutzt werden, die in einem Raum eines Gebäudes, eines
Kellergeschosses, einer Fabrik, eines Schuppens, eines Wohnhauses,
einer Garage oder eines Fahrzeugs angeordnet sind. Außerdem kann
es sich bei dem wärmeerzeugenden
Element um eine Gasturbinenmaschine, eine Gasmaschine, einen Dieselmotor,
einen Benzinmotor, eine Kraftstoffzelle, eine elektronische Maschine,
eine elektrische Maschine, einen elektrischen Konverter, einen Akkumulator,
Lebewesen, wie etwa Tiere oder Menschen oder dergleichen, zur Anwendung
gelangen. Der Raum ist nicht auf einen vollständig geschlossenen Raum beschränkt; vielmehr
kann es sich bei ihm um einen offenen Raum handeln.
-
Der Wärmeabstrahlungsabschnitt des
Kühlsystems
(beispielsweise mit Ausnahme der Adsorptionseinheit 5)
ist außerdem
nicht darauf beschränkt, in
Luft (d.h., Atmosphäre)
vorzuliegen; vielmehr kann er in einem Fluss, im Grundwasser, im
Boden, im Meerwasser und im Luftraum oder Weltraum angeordnet sein.
-
In den vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
kann als Käl-
temittel Wasser, Alkohol und dergleichen genutzt werden. In den
vorstehend erläuterten
Ausführungsformen
wird Feststoff-Adsorptionsmittel
genutzt. Ein flüssiges
Adsorptionsmittel, wie etwa Lithiumbromid und Ammoniak, mit der
eine Adsorpti onsstruktur getränkt
ist, kann jedoch als Adsorptionsmittel 5 zum Einsatz kommen.
-
In den vorstehend genannten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung kann Abwärme, ausgetragen aus dem Kühlsystem,
für einen
Heizer verwendet werden, um eine Wasserversorgung zu heizen, für einen
Heizer zum Heizen von Luft, die in eine Fahrgastzelle geblasen wird,
oder für
einen Heizer zum Schmelzen von Schnee oder dergleichen.
-
In den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
kann das Kühlsystem
außerdem
derart erstellt sein, dass das zweite wärmeerzeugende Element 3 durch
die Kühlvorrichtung 4 in
der Adsorptions-Betriebsart direkt gekühlt werden kann oder indirekt
gekühlt
werden kann durch die Kälte,
die in der Kältespeichereinheit 11 in
der Desorptions-Betriebsart zur Verfügung steht.
-
Sämtliche
dieser Abwandlungen und Modifikationen fallen unter den Umfang der
vorliegenden Erfindung, die durch die anliegenden Ansprüche festgelegt
ist.