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DE1033075B - Einrichtung zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten in das Wasser - Google Patents

Einrichtung zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten in das Wasser

Info

Publication number
DE1033075B
DE1033075B DEA25366A DEA0025366A DE1033075B DE 1033075 B DE1033075 B DE 1033075B DE A25366 A DEA25366 A DE A25366A DE A0025366 A DEA0025366 A DE A0025366A DE 1033075 B DE1033075 B DE 1033075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
central support
piston
boat
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA25366A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald T Adams
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DONALD T ADAMS
Original Assignee
DONALD T ADAMS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DONALD T ADAMS filed Critical DONALD T ADAMS
Priority to DEA25366A priority Critical patent/DE1033075B/de
Publication of DE1033075B publication Critical patent/DE1033075B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/02Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like
    • B63B23/26Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with rectilinear translation of boat before lowering
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B23/00Equipment for handling lifeboats or the like
    • B63B23/02Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like
    • B63B23/04Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type
    • B63B23/12Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with simulated pivots
    • B63B23/16Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with simulated pivots using guide tracks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten in das Wasser Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, insbesondere für Schiffe, zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten usw. in das Wasser.
  • Es sind die verschiedensten Einrichtungen bekannt, um die Rettungsboote eines Schiffes auch bei schwerem Wetter sicher zu Wasser bringen zu können, ohne daß diese Boote beim Ablassen gegen die Schiffswand geschleudert oder durch die Wellen beschädigt werden.
  • Bei einer bekannten Einrichtung sind an der Schiffswand in Richtung zur Wasseroberfläche angeordnete Führungsschienen vorgesehen, in denen Blöcke gleiten, die für die die Boote haltenden Davits als Drehpunkte dienen. Die Blöcke werden nach einer bestimmten Abwärtsbewegung festgehalten, so daß die Davits um ihren Drehpunkt nach außen schwingen und das von ihnen getragene Boot auf das Wasser aufgesetzt oder vom Wasser aufgenommen werden kann, wobei die Schwenkbewegungen der Davits durch Haltetaue gesichert werden. Zum Ablassen der die Davits tragenden und in den Führungsschienen gleitenden Blöcke sind Seiltrommeln vorgesehen. An ihren die Boote aufnehmenden Enden weisen die Davits einen wiegenförmigen, am Davitsende drehbaren Schlitten auf, durch den das Boot beim Aussetzen waagerecht gehalten wird. Bei dieser Einrichtung ist zwar das Zuwasserbringen des Bootes in einem bestimmten Abstand zur Schiffswand möglich, und es kann das im Wasser befindliche Boot noch in seiner Lage gehalten werden, um es dann in einem günstigen Augenblick von den Davits ganz zu befreien und um damit ein Anschlagen des Bootes gegen die Schiffswand zu verhindern. Der Abstand des Bootes von der Schiffswand ist durch die unveränderliche Länge der Davits vorgegeben und nur durch die Größe des Ausschwenkwinkels bis höchstens 90° zur Schiffswand zu beeinflussen. In allen übrigen Lagen ist dieser Abstand kleiner, und bei einer erhebliehen Krängung ist das Zuwasserlassen des Bootes schwierig.
  • In einer weiteren bekannten Einrichtung zum Aussetzen von Rettungsbooten ist die Ausführung so getroffen, daß am Schiffsheck ein kranartiger, an der Deckskante schwenkbarer Ausleger vorgesehen ist. Diesem Ausleger werden über sich in Schiffslängsrichtung auf dem Oberdeck erstreckende Schienen die quer zur Schiffslängsrichtung liegenden Boote über Führungsrollen zugeführt und dann durch Schwenken des Auslegers nach unten auf die Wasseroberfläche ausgesetzt, wobei das Schwenken des Auslegers mittels über den Ausleger geführter Taue erfolgt. Auch bei dieser Aussetzeinrichtung ist die Länge des schwenkbaren Armes unveränderlich.
  • Um diese Nachteile bei einer Einrichtung, insbesondere für Schiffe, zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten usw. in das Wasser mit einem quer zur Bordwand oder Kaikante beweglichen Wagen, an dem die das Boot aufnehmende Einrichtung beweglich angeordnet ist, zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß an dem Wagen ein Oberträger schwenkbar angeordnet ist, an dem mindestens ein sich nach oben erstreckender Obergliedzylinder befestigt ist, in dem ein Obergliedkolben bewegbar ist, daß ein Mittelträger unterhalb des Oberträgers vorgesehen ist, der mit dem Obergliedkolben verbunden ist, daß am Mittelträger mindestens ein sich nach oben erstreckender Mittelträgerzylinder vorgesehen ist, in dem ein Mittelträgerkolben bewegbar ist, und daß ein Unterträger unterhalb des Mittelträgers vorgesehen ist, der mit dem Mittelträgerkolben verbunden ist und einen Aufnehmer für das Boot trägt. Durch die in den Zylindern ausfahrbaren Kolben -also in ihrer Länge veränderlichen Aussetzarme -,die an ihren Enden den Unterträger mit dem Aufnehmer für das Boot tragen, ist es möglich, die Abstandslage des auszusetzenden Bootes unter Berücksichtigung der jeweiligen Schiffslage so einzustellen; daß ein genügend weiter Sicherheitsabstand des auszusetzenden Bootes von der Schiffswand erreicht wird, Zweckmäßig kann es dabei sein; wenn der Mittelträgerzylinder im Oberträger gleitbar angeordnet ist, da hierdurch eine sichere Führung für den Zylinder und damit die in ihm gleitenden Mittelträgerkolbenstangen erreicht werden, die über den an ihnen befestigten Unterträger den Ausleger tragen.
  • Entsprechend der in Frage kommenden Lagen für das Aussetzen des Bootes ist es günstig, wenn der Aufnehmer schwenkbar am Unterträger angeordnet ist und Mittel zu seinem Schwenken vorgesehen sind. Auf diese Weise kann der Aufnehmer jede gewünschte Lage zum Aus- oder Einsetzen eines Bootes bzw. auch zum Erfassen im Wasser befindlicher Gegenstände einnehmen. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn an dem Aufnehmer mindestens ein Zugseil angeordnet ist, das über eine am Mittelträger angebrachte Rolle läuft. Hierdurch sind bei allen Stellungen der Träger die verschiedensten Stellungen des Aufnehmers einstellbar.
  • Um beim Abwärtsgleiten des Unterträgers mit dem Aufnehmer an der Schiffswand eine abstandssichere Führung zu erreichen, ist es vorteilhaft, wenn an dem Aufnehmer vorzugsweise mit einem federnden Material belegte Rollen vorgesehen sind, die beispielsweise auf der Schiffsseitenwand abrollen.
  • Vorteilhaft kann es beim Betätigen der Einrichtung sein, wenn jeweils an einem Träger zwei Zylinder vorgesehen sind.
  • Um die Beweglichkeit des am Wagen angelenkten Oberträgers zu vergrößern, können Mittel zum Schwenken des Oberträgers vorgesehen sein. Diese können beispielsweise in einem am Wagen angelenkten Zylinder und einem in diesem gleitenden Kolben bestehen, der seinerseits am Oberträger angelenkt ist.
  • Die Einrichtung ist keineswegs auf das Aus- und Einsetzen von Booten beschränkt. Sie kann entsprechend als Hebezeug zum Aufnehmen von Gegenständen oder Personen dienen. Dabei kann die Einrichtung an Stelle einer Leiter, wie beispielsweise eines Fallreeps, verwendet werden.
  • In einer weiteren Anwendungsmöglichkeit kann vorgesehen sein, die Einrichtung auch zum Be- und Entladen nicht nur außenbords, sondern auch im Schiffsinnern zu verwenden, da der die Einrichtung tragende Wagen nach Bedarf verschoben werden kann. Dabei kann es günstig sein, wenn der Wagen um eine senkrechte Achse drehbar ist. Hierdurch kann der Aufnehmer mit auf ihm befindlichen Gegenständen nach dem Hochhieven diese Gegenstände an Deck absetzen bzw. in eine Ladeluke absenken. In entsprechender Abänderung kann die Einrichtung auch auf Kaianlagen mit Vorteil verwendet werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer Einrichtung gemäß der Erfindung zur Anwendung auf einem Schiff, wobei die ausgezogenen Linien die ausgefahrene Stellung und die gestrichelten Linien die zurückgezogene Stellung darstellen, Fig. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung gemäß Fig. 1, wobei einzelne Teile im Schnitt gezeichnet sind, Fig. 3 eine Draufsicht auf die in ausgezogenen Linien dargestellte Einrichtung nach Fig. 1, Fig. 4 ist eine Ansicht gemäß den ausgezogenen Linien der Fig. 1, wobei die Teile in der Stellung bei dem Aus- oder Einsetzen eines Bootes dargestellt sind, Fig. 5 ist ein Teilschnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1, Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • In der folgenden Beschreibung wird die Einrichtung in Verbindung mit ihrer Verwendung an Deck eines Schiffes beschrieben, doch sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sie auch in anderer Weise, beispielsweise auf einem Dock, auf einem Floß oder auch stationär angewendet werden kann.
  • Mit 1 ist ein im Wasser befindliches Schiff bezeichnet, das bis zu einem Wasserspiegel 3 ins Wasser eintaucht. Bei 5 ist das Deck des Schiffes erkennbar, auf dem quer liegende Führungsschienen 7 zur Führung von Rollen 9 eines Wagens 11 vorgesehen sind: Ferner sind Mittel vorhanden, um den Wagen 11 auf den Führungsschienen 7 zu bewegen und ihn in irgendeiner Stellung festzusetzen. Da diese Mittel an sich bekannt sind und keinen Teil der Erfindung bilden, sind sie weder dargestellt noch beschrieben. Beispielsweise kann der Wagen 11 aus einer Innenbordstellung, wie sie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist; in eine ausgezogen gezeichnete Außenbordstellung bewegt werden. Auf dem Wagen 11 ist ein Oberträger 13 angeordnet, der bei 15 an den Wagen angelenkt ist und mit Hilfe von zwei parallelen, hyraulisch betätigten und bei 25 an den Träger angelenkten Kolbenstangen 23 mit Kolben 21 geschwenkt werden kann, die in je einem am Wagen 11 bei 19 angelenkten Zylinder 17 unter der Wirkung eines Druckmediums beweglich angeordnet sind. Im Oberträger 13 ist ferner ein Paar von hydraulischen Zylindern 27 befestigt, die sich nach oben erstrecken und in denen Kolbenstangen 31 tragende Kolben 29 beweglich vorgesehen sind. An ihren unteren Enden sind die Kolbenstangen 31 mit einem Mittelträger 33 fest verbunden, der ein Paar von Zylindern 35 trägt, die in Löchern 37 des Oberträgers 13 gleiten können. Die Zylinder 35 weisen Kolben 39 auf, an denen Kolbenstangen 41 befestigt sind, die sich bis unterhalb des Mittelträgers 33 erstrecken.
  • An ihren unteren Enden sind die Kolbenstangen 41 mit einem Unterträger 43 verbunden, an den bei 47 ein Aufnehmer 45 angelenkt ist, der federnde an der Seite des Schiffes abrollende Rollen 49 trägt. Der Aufnehmer kann relativ zum Unterträger 43 mit Hilfe einer hydraulischen Einrichtung verschwenkt werden, die aus einem Zylinder 51 besteht, der am Unterträger bei 53 angelenkt ist und einen Kolben 55 aufweist. Mit dem Kolben 55 ist eine Kolbenstange 57 verbunden, die ihrerseits bei 59 an den Aufnehmer angelenkt ist. Zentrierfedern 61 (s. Fig. 5) sind im Zylinder 51' zu beiden Seiten des Kolbens 55 vorgesehen.
  • Zugseile 63 sind mit dem Aufnehmer 45 bei 65 verbunden und sind um Rollen 67 gelegt, wobei durch geeignete Mittel die Seile unter Spannung gehalten werden. Gegebenenfalls kann die über die Rolle 67 zur Spannung der Zugseile 63 ausgeübte Kraft konstant sein, oder es kann sich die Spannung bei Anheben des Aufnehmers 45 erhöhen. Abstützseile 69. die bei 71 am Aufnehmer 45 befestigt sind, führen zum Schiffsdeck und stehen unter einer geeigneten konstanten Spannung. Ferner sind eine Druckmediumquelle und Steuermittel vorgesehen, um ein Druckmedium den Zylindern 17, 27, 35 und 51 zuzuführen. Die Mittel zur Erzeugung der erforderlichen Seilspannung und des Druckmediums und ferner die Steuermittel sind weder dargestellt noch beschrieben, da diese an sich bekannt sind und keinen Teil der Erfindung bilden.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß der Mittelträger 33 in Bezug auf den Oberträger 13 unter der Wirkung der im Zylinder 27 beweglichen Kolben 29 abgesenkt oder angehoben werden kann. Bei einem solchen Absenken oder Anheben des Mittelträgers 33 werden die Zylinder 35 mitbewegt, die in jeder Winkelstellung im Oberträger 13 auf und ab gleiten und in ihm geführt sind. In Fig. 4 ist beispielsweise der Mittelträger 33 in Bezug auf den Oberträger 13 so angeordnet, daß Gegenstände aus dem Wasser in einem Abstand vom Schiff aufgenommen werden können. Ferner kann unter der Wirkung der in den Zylindern 35 bewegliche Kolben 39 der Unterträger 43 in Bezug auf den Mittelträger 33 angehoben und abgesenkt werden, und zwar ist dies in jeder angehobenen oder abgesenkten Stellung der Zylinder 35 möglich. Beispielsweise kann gemäß Fig. 1 der Mittelträger 33 in angehobener Stellung sein, und der Unterträger 43 erstreckt sich gerade nach unten, so daß sich der Aufnehmer 45 neben dem Schiff 1 senkrecht auf und nieder bewegen kann. Eine solche Bewegung könnte auch dadurch erreicht werden, daß der Unterträger 43 eine Stellung direkt unterhalb des Mittelträgers 33 einnimmt und daß letzterer durch die Kolben 39 bewegt würde. Damit können Vorräte, Personen, kleine Fahrzeuge od. dgl. senkrecht angehoben oder abgelassen werden, oder es kann der Aufnehmer 45 anstatt einer Fallreepstreppe oder als Stütze und Plattform für eine solche Fallreepstreppe vorgesehen werden.
  • Falls ein Rettungswerk durchgeführt oder ein kleines Fahrzeug, wie beispielsweise das bei 73 angedeutete, gemäß Fig. 4 aufgenommen werden soll, so wird der Oberträger 13 geschwenkt und der Mittelträger 33 nach unten bewegt, wobei die Zylinder 35 im Oberträger 13 gleiten. Gegebenenfalls kann der Unterträger 43 sich so weit nach unten bewegen, daß der Aufnehmer 45 unter den Wasserspiegel 3 in einem erheblichen Abstand vom Schiff abgesenkt wird. Nunmehr wird der Aufnehmer in eine geeignete Stellung gebracht und angehoben, so daß das Fahrzeug 73 auf ihm ruht. Anschließend wird es nach innen zu bis zur Seite des Schiffes bewegt und dann wie in Fig. 1 angegeben angehoben.
  • Wenn der Aufnehmer in die gehobene Stellung nach Fig. 1 angehoben ist, kann der Wagen 11 nach rechts auf dem Schiffsdeck in eine Stellung bewegt werden, die auf der rechten Seite des Schiffes 1 strichpunktiert angedeutet ist. Wenn Vorräte, Personen oder sonstiges auf dem Aufnehmer angeordnet sind, können diese nunmehr entladen werden bzw. aussteigen. Im Falle eines Bootes, wie dies bei 73 angedeutet ist, kann es erwünscht sein, Längsschienen 75 (s. Fig. 3) zu verwenden, auf denen ein Transportwagen 77 zum Transport parallel der Schiffslängsachse vorgesehen ist. Der Aufnehmer 45 kann aus Sicherheitsgründen und um Beschädigungen an einem Gegenstand, wie beispielsweise einem Boot 73, zu vermeiden, mit einer rauhen Oberfläche, beispielsweise aus Gummi oder Streckmetall versehen sein.
  • Ferner sind vorteilhaft Öffnungen 79 im Aufnehmer 45 vorgesehen, um beim Anheben des Aufnehmers einen raschen Wasserabfluß zu gestatten. Gegebenenfalls können geeignete lösbare Saugnäpfe, wie sie bei 81 angedeutet sind, vorgesehen sein, um ein Fahrzeug 73 auf dem Aufnehmer 45 festzuhalten.
  • Wie aus der Zeichnung hervorgeht, kann der Aufnehmer 45 beträchtlich unterhalb des Wasserspiegels 3 und gegebenenfalls bis zum Kiel des Schiffes abgelassen werden. Die Steuerung des Aufnehmers 45 ist auf offener See dadurch erleichtert, daß die Bedienungsperson der hydraulischen Steuermittel die Schwankungen des Schiffes ausgleichen kann, so daß der Aufnehmer 45 trotz der Schiffsschwankungen mehr oder weniger stationär ist.
  • Zwar sind in dem Ausführungsbeispiel nur ein Paar Zylinder 27 und 35 dargestellt, doch kann ihre Zahl beliebig vergrößert werden.
  • In Fig. 6 ist schematisch dargestellt, wie irgendeine Ladung od. dgl. von dem Aufnehmer 45 aufgenommen und in den Laderaum eines Schiffes über die Luke 87 eingeführt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß der Wagen 11 auf einer geeigneten, ausbalancierten Drehscheibe 83 angeordnet ist, die von den Rollen 9 getragen und mit ihrer Hilfe entlang der Schienen 7 bewegbar ist. Mit A ist eine Stellung einer solchen Drehscheibe an der Schiffsseite angedeutet, die zusammen mit der beschriebenen Einrichtung verwendet werden kann.
  • B deutet eine Stellung in der Nähe der Luke an, wobei die Drehscheibe 83 so gedreht ist, daß der Aufnehmer 45 durch die Luke abgelassen oder angehoben werden kann. Hieraus folgt, daß die erfindungsgemäße Einrichtung nicht nur zum Laden und Entladen auf See, sondern auch im Zusammenhang mit Laderäumen verwendet werden kann. Fig. 6 zeigt, wie mehrere Einrichtungen zu beiden Seiten des Schiffes auf den gleichen Schienen bewegt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung, insbesondere für Schiffe, zum Aus- und Einsetzen von Rettungsbooten usw. in' das Wasser mit einem quer zur Bordwand oder Kaikante beweglichen Wagen, an dem die das Boot aufnehmende Einrichtung beweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen (11) ein Oberträger (13) schwenkbar angeordnet ist, an dem mindestens ein sich nach oben erstreckender Obergliedzylinder (27) befestigt ist, in dem ein Obergliedkolben (29) bewegbar ist, daß ein Mittelträger (33) unterhalb des Oberträgers (13) vorgesehen ist, der mit dem Obergliedkolben (29) verbunden ist, daß am Mittelträger (33) mindestens ein sich nach oben erstreckender Mittelträgerzylinder (35) vorgesehen ist, in dem ein Mittelträgerkolben (39) bewegbar ist, und daß ein Unterträger (43) unterhalb des Mittelträgers (33) vorgesehen ist, der mit dem Mittelträgerkolben (39) verbunden ist und einen Aufnehmer (45) für (-las Boot (73) trägt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelträgerzylinder (35) im Oberträger (13) gleitbar angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer (45) schwenkbar am Unterträger (43) angeordnet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils an einem Träger zwei Zylinder vorgesehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Schwenken des Oberträgers (13) vorgesehen sind.
  6. 6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Aufnehmer (45) vorzugsweise mit einem federnden Material belegte Rollen (49) vorgesehen sind, die beispielsweise auf einer Schiffsseitenwand abrollen.
  7. 7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Aufnehmer (45) mindestens ein Zugseil angeordnet ist, das über eine am Mittelträger (33) angebrachte Rolle (67) läuft. B. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (11) um eine senkrechte Achse drehbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 91272; französische Patentschrift Nr. 749 585.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2559732A1 (fr) * 1984-02-17 1985-08-23 Zoonens Alain Dispositif bossoir pour bateaux notamment pour la mise a l'eau et le support d'un objet tel qu'une embarcation de sauvetage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE91272C (de) *
FR749585A (fr) * 1933-01-26 1933-07-26 Appareil de sauvetage pour naufragés

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EP0153248A1 (de) * 1984-02-17 1985-08-28 Alain Zoonens Davit für Schiffe, insbesondere für die Zuwasserlassung und die Handhabung von Gegenständen, etwa eines Rettungsbootes

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