[go: up one dir, main page]

DE10326025A1 - Verfahren zur Definition einer Gerätevariante - Google Patents

Verfahren zur Definition einer Gerätevariante Download PDF

Info

Publication number
DE10326025A1
DE10326025A1 DE10326025A DE10326025A DE10326025A1 DE 10326025 A1 DE10326025 A1 DE 10326025A1 DE 10326025 A DE10326025 A DE 10326025A DE 10326025 A DE10326025 A DE 10326025A DE 10326025 A1 DE10326025 A1 DE 10326025A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
information
transmission
variant
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10326025A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Streifler
Ewald Bayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGO Control Systems GmbH and Co KG
Original Assignee
EGO Control Systems GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EGO Control Systems GmbH and Co KG filed Critical EGO Control Systems GmbH and Co KG
Priority to DE10326025A priority Critical patent/DE10326025A1/de
Priority to CNA2004800224168A priority patent/CN1842623A/zh
Priority to EP04732963A priority patent/EP1633918A1/de
Priority to PCT/EP2004/005161 priority patent/WO2004106613A1/de
Publication of DE10326025A1 publication Critical patent/DE10326025A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F33/00Control of operations performed in washing machines or washer-dryers 
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/04Signal transfer or data transmission arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/28Arrangements for program selection, e.g. control panels therefor; Arrangements for indicating program parameters, e.g. the selected program or its progress

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)
  • Cookers (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Abstract

Ein Elektrogerät, beispielsweise eine Waschmaschine (11), kann nach Herstellung über Informationsübertragung (35) sowie einen Speicher einer Steuerung (13) bezüglich seiner Funktionalität, ausgehend von einer Grundversion, definiert werden. Die Übertragung (35) der Signale (33) erfolgt beispielsweise durch die Blende (14) hindurch mittels Übertrager (39) und Empfänger (40) an eine dahinterliegende Steuerung (13). Die Signal-Übertragung (35a) kann beispielsweise über Funk erfolgen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Definition einer Gerätevariante eines elektrischen Geräts gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein elektrisches Gerät selber gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 16.
  • Aus der EP 024 000 53.1 ist es bekannt, ein elektrisches Haushaltsgerät, beispielsweise eine Waschmaschine, ausgehend von einer Grundversion nach der Fertigung als eine spezielle Funktionsvariante auszubilden bzw. zu definieren. Hierzu wird das elektrische Gerät an ein sogenanntes Einstellgerät angeschlossen, und zwar mittels des Netzkabels. Das Netzkabel wird auch zur Übertragung der notwendigen Informationen, welche die Gerätevariante enthalten, verwendet. In einem Speicher in dem Elektrogerät wird dann die Gerätevariante fest eingespeichert.
  • Aufgabe und Lösung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Verfahren und Elektrogerät derart weiterzubilden, dass zum einen Probleme des Standes der Technik vermieden werden können und zum anderen alternative Ausbildungen geschaffen werden können.
  • Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie ein elektrisches Gerät mit den Merkmalen des Anspruchs 16. Bevorzugte sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben und werden im folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die gewünschte Variante des Geräts durch entsprechende Signalübertragung von Informationen von einer externen Kommunikationseinrichtung, beispielsweise an einem sogenannten Einstellgerät oder damit verbunden, an eine Kommunikationseinrichtung in dem Gerät erfolgt. Dabei liegt das Gerät am Anfang in einer Grundversion vor und wird bezüglich seiner Funktionalität definiert, wie dies in der vorgenannten EP 0 24 000 53.1 beschrieben ist. Das Gerät weist neben der Kommunikationseinrichtung zum Empfang der Information ein Gerätegehäuse sowie vor allem eine Steuerung mit einem Speicher auf. In dem Speicher, der in der Steuerung oder separat ausgebildet sein kann, ist die Gerätevariante abgelegt, durch welche die Funktionalität des Geräts definiert ist. Die Übertragung der Signale bzw. der Information erfolgt erfindungsgemäß durch das Gehäuse mittels der Kommunikationseinrichtungen an einem Bereich des Gehäuses, der geschlossen ist.
  • Somit kann auf Durchbrüche oder dergleichen an dem Gehäuse verzichtet werden. Dies macht zum einen, abhängig von der speziellen Art des Geräts, dessen Herstellung einfacher, die Verwendung vorteilhafter oder das Aussehen ansprechender. Des weiteren liegt ein großer Vorteil darin, dass die in der Regel elektronischen Funktionseinheiten wie Steuerung und Speicher sowie interne Kommunikationseinrichtung räumlich sehr nahe beieinander vorgesehen sein können. So ist es beispielsweise möglich, die Kommunikationseinrichtung der Steuerung zuzuordnen. Befindet sich nun die Steuerung in einem Bereich des Gerätegehäuses, welcher einem Bediener zugewandt ist, unter anderem zur Bedienung, so kann hier die Kommunikationseinrichtung vorgesehen sein und das Gehäuse kann unverändert bleiben. Es ist nicht notwendig, mittels aufwendiger Verkabelung in dem Gerät die Kommunikationseinrichtung an eine andere geeignete Stelle des Gerätegehäuses zu führen.
  • Die Kommunikationseinrichtungen, welche eine Art Schnittstelle bilden können, können bidirektional ausgebildet sein. Das bedeutet, dass sie sowohl für Sendebetrieb als auch für Empfangsbetrieb ausgebildet sein können. Der Vorteil einer bidirektionalen Kommunikation liegt darin, dass von dem Gerät nach erfolgreicher Definition der Gerätevariante eine Rückmeldung an ein Einstellgerät gegeben werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der geschlossene Bereich des Gerätegehäuses, durch welchen hindurch die Schnittstelle gebildet werden kann, elektrisch isolierend sein. Dies bedeutet vor allem, dass er keinerlei elektrische Durchladung aufweist, also beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann.
  • Bei einer Ausführung der Erfindung ist es möglich, die Übertragung der Signale durch das Gehäuse berührungslos vorzunehmen. Dazu sind die Kommunikationseinrichtungen für eine entsprechende berührungslose Kommunikation ausgebildet. Möglichkeiten hierfür sind Schall-Übertragung, insbesondere Ultraschall-Übertragung, oder elektromagnetische, induktive, kapazitive oder optische Kopplung.
  • Das Gehäuse kann eine sogenannte Bedienblende oder Frontblende aufweisen. An dieser Blende können Bedienelemente oder Anzeigeelemente angeordnet sein, wie es beispielsweise von Waschmaschinen oder ähnlichen Geräten bekannt ist. Erfolgt eine Übertragung der Signale durch diese Bedienblende hindurch an einem entsprechend geschlossenen Bereich, so ist es möglich, dahinter Kommunikationseinrichtung und Steuerung des Geräts, welche vorteilhaft mit den Anzeigeelementen oder Bedienelementen verbunden ist, anzuordnen. Dies ermöglicht die vorgenannte vorteilhafte gemeinsame Anordnung.
  • Die Information, welche die gewünschte Gerätevariante enthält, kann codiert sein. So können spezielle oder kürzere Signale geschaffen werden, wodurch Dauer, Aufwand und Fehleranfälligkeit der Signalübertragung gesenkt werden können.
  • Möglichkeiten zur Codierung werden einerseits darin gesehen, dass die Information mit einer Frequenz codiert wird. Dabei kann eine bestimmte Frequenz einen bestimmten Code bedeuten und somit auch die Art der festgelegten Gerätevariante. Des weiteren ist es möglich, dass die Umsetzung der Information in die Signale durch Modulierung erfolgt. Hierzu können beispielsweise Signalpegel verändert werden.
  • Neben einer Rückmeldung des Geräts über einen Abschluss der Definition der Gerätevariante über die Kommunikationseinrichtungen kann bei einem Gerät mit einer Anzeige hier die Darstellung einer Zustandsanzeige erfolgen. Beispielsweise kann an einer entsprechend ausgebildeten Anzeige, beispielsweise einer 7-Segmente-Anzeige oder einer alpha-numerischen Anzeige, die eingestellte Gerätevariante mit einer Typenbezeichnung angezeigt werden.
  • Die Definition der Gerätevariante kann zum einen Änderungen der sogenannten innere Funktionalität des Geräts bewirken, also verschiedene überhaupt mögliche Funktionalitäten. Des weiteren kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass das Gerät verschiedene Bedienelemente aufweist, welche in Abhängigkeit von der übertragenen Information bzw. vor allem von der eingestellten Gerätevariante aktiviert, deaktiviert oder mit einer bestimmten zugeordneten Funktionalität versehen werden. Dieser Zustand der Bedienelemente kann an dem Gerät bzw. im Betrieb angezeigt werden, beispielsweise durch Beleuchtung oder sonstige Anzeigen. Hierfür eignen sich vor allem Bedienelemente, die nicht beweglich bzw. nicht mechanisch sind. Dies sind beispielsweise sogenannte Berührungsschalter mit Sensorelementen, insbesondere kapazitiver Art.
  • Einerseits kann vorgesehen sein, dass Informationen zur Definition einer Gerätevariante noch nicht in dem Gerät, beispielsweise in einem entsprechenden Speicher, vorhanden sind, sondern erst über die Kommunikationseinrichtungen eingespeist werden. Alternativ ist es auch möglich, in einem Speicher bereits sämtliche möglichen Gerätevarianten abzulegen. Es braucht dann lediglich noch eine davon ausgewählt und festgeschrieben zu werden.
  • Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
  • 1 eine Waschmaschine nach der Montage, welche mit einer Einstelleinrichtung signalübertragend verbunden ist,
  • 2 eine Darstellung einer Signalübertragung per Funk bzw. elektromagnetisch, und
  • 3 eine Abwandlung von 2 mit einer kapazitiven Datenübertragung.
  • Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • In 1 ist eine Waschmaschine 11 dargestellt. Diese Waschmaschine ist in einem Fertigungsvorgang gerade montiert worden. Sie weist eine Steuerung 13 auf, welche hinter einer Blende 14 angeordnet ist. Die Steuerung weist zusätzlich auch Speichermittel oder dergleichen auf, beispielsweise ein EEPROM. Des weiteren weist die Waschmaschine 11 Bedientasten 15 sowie eine Anzeige 17 auf, die mit der Steuerung 13 verbunden sind und an der Blende 14 angeordnet sind. Die Steuerung 13 ist mit einem Netzanschluss 19 versehen, der über ein Netzkabel 20 zu einem Netzstecker 21 führt und zur Stromversorgung dient.
  • An der Seite trägt die Waschmaschine 11 einen Barcode 23, beispielsweise auf einem Aufkleber. Dieser Barcode 23 enthält Informationen über die Waschmaschine 11 bzw. verschiedene vorgesehene Funktionalitäten. Hierzu wird ausdrücklich auf die EP 024 000 53.1 verwiesen.
  • Die Information des Barcodes 23 wird von einer Einstelleinrichtung 25 gelesen. Die Informationsübertragung 31 führt dazu, dass in der Einstell einrichtung 25, welche auch zum anschließenden Testen der Waschmaschine 11 verwendet werden kann, entsprechende Signale 33 erzeugt werden, wie schematisch angedeutet ist. Die Signale 33 werden über die Signal-Übertragung 35 an die Waschmaschine 11 übertragen. Sie dienen dazu, die Funktionalität der Waschmaschine zu definieren. Die Einstelleinrichtung 25 mit der Informationsübertragung 31 sowie der Signal-Übertragung 35 setzt somit die Information des Barcodes 23 um in der Form, wie sie von der Steuerung 13 der Waschmaschine 11 verarbeitet, abgespeichert und verwendet werden kann.
  • In der 2 ist eine erste Möglichkeit einer solchen Signal-Übertragung 35a dargestellt. Eine Sendeeinrichtung 37a weist einen Übertrager 39a auf. In diesem Fall ist die Signal-Übertragung 35a elektromagnetisch, also entweder über Funk oder induktiv. Auf der anderen Seite der Blende 14a ist ein Empfänger 40a vorgesehen. Wie in 2 zu erkennen ist, können Übertrager 39a, der als Sender funktionieren kann, und Empfänger 40a einen gewissen Abstand zu der Blende 14a aufweisen. Wegen Störeinflüssen oder dergleichen ist es aber in vielen Fällen empfehlenswert, den Abstand nicht zu groß zu gestalten.
  • Der Empfänger 40a ist mit weiterer Beschaltung versehen. Es sind dies ein Gleichrichter 42a und ein Filter 44a. Davon abgehend geht eine Datenleitung 46a zu der Steuerung 13 zur Weiterleitung der übertragenen und empfangenen Signale bzw. der in diesen Signalen enthaltenen Daten. Eine Datenübertragungsrate kann hier mindestens 9600 Baud betragen.
  • Eine alternative Ausgestaltung einer Signalübertragung 36b ist in 3 dargestellt, und zwar eine kapazitive Signal-Übertragung. Die Sendeeinrichtung 37b ist mit zwei kapazitiv arbeitenden Übertragern 39b verbunden. Diese sollten wegen der speziellen Art der Signal-Übertragung 35b direkt an die Blende 14b heranreichen. Ebenso reichen von der anderen Seite die Empfänger 40b, die ebenfalls für eine kapazitive Signalübertragung ausgebildet sind, möglichst nahe bzw. direkt an die Blende 14b heran. Alternativ zu dem unteren Übertrager 39b sowie dem unteren Empfänger 40b können die Anschlüsse auch mit Masse verbunden werden, wie gestrichelt dargestellt ist. Die Datenleitung 46b geht zur Steuerung 13.
  • Die Definition der Gerätvariante kann beispielsweise Funktionalitäten, wie diejenigen der Bedientasten 15 oder der Anzeige 17, beinhalten. Des weiteren kann die Anzeige 17 Informationsausgaben, in Symbolform oder als Buchstaben oder Worte, ausgeben. Dabei kann auch während des Einstellvorgangs mittels der Einstelleinrichtung 25 eine Ausgabe an der Anzeige 17 erfolgen, beispielsweise zur Kontrolle des Vorgangs.
  • Auch ein Testdurchlauf der Waschmaschine 11 kann durchgeführt werden, während die Signal-Übertragung 35 noch aktiv ist. So kann beispielsweise die Signal-Übertragung auch bidirektional erfolgen, also Rückmeldungen an die Einstelleinrichtung 25 zurückgeben.
  • Alternativ zu der Informationsübertragung 31 mittels eines Barcodes 23 kann eine sonstige Informationsübertragung stattfinden. Nach der Übertragung der Informationen werden diese in der Steuerung 13 gespeichert.
  • Der Hauptvorteil der Erfindung, nämlich mit der Signal-Übertragung 35 durch die Blende 14 der Waschmaschine 11 hindurch, liegt darin, dass keine externen Steckverbindungen oder sonstige Steckverbindungen benötigt werden. Diese stellen nämlich in der Praxis einen großen Aufwand dar. Steckverbindungen müssen in der Regel auch manuell vorgenommen werden oder von Automaten, welche wegen der hohen Anforderung an Präzision aufwendig sind. Ein Heranführen oder Ansetzen der Übertrager 39 an die Blende 14 muss nicht ganz so exakt vor sich gegen und kann deswegen leichter automatisch realisiert werden.
  • Ein weiterer Vorteil ist der, dass von außen zugängliche Steckverbindungen oder dergleichen fehleranfällig sind, beispielsweise auch gerade bei Elektrogeräten, welche mit Wasser zu tun haben, wie Waschmaschinen oder Geschirrspüler. Zwar können hierfür Klappen oder dergleichen zur Abdeckung vorgesehen sein. Dieses bedeutet jedoch wieder einen größeren Aufwand.
  • Des weiteren ist hier ein großer Vorteil dadurch erreichbar, dass der Empfang bzw. Eingang der Informationen oder Signale 33 in die Waschmaschine 11 an der Blende 14 nahe bei der Steuerung 13 liegt. Hier eine Steckverbindung vorzusehen, würde auch den optischen Eindruck stark beeinträchtigen. Lange Kabelwege zu einer Steckverbindung an einen entfernten Punkt der Waschmaschine 11, beispielsweise an der Rückseite, können eingespart werden. Dies senkt den Aufwand sowie die Fehleranfälligkeit.

Claims (18)

  1. Verfahren zur Definition einer Gerätevariante eines elektrischen Geräts (11), insbesondere eines Elektro-Haushaltsgeräts, wobei bzgl. der gewünschten Variante des Geräts dieses durch Übertragung (35) von Information mittels Signalen (33) mittels einer separaten externen Kommunikationseinrichtung (37) und einer in dem Gerät (11) angeordneten Kommunikationseinrichtung (40) von einer Grundversion ausgehend bezüglich seiner Funktionalität definiert wird, wobei das Gerät neben der Kommunikationseinrichtung (40) ein Gehäuse (12), eine Steuerung (13) und einen Speicher aufweist, wobei in dem Speicher die Gerätevariante zur Definition der Funktionalität gespeichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Signale (33) durch das Gehäuse (12) an einem geschlossenen Bereich (14) erfolgt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinrichtungen (37, 40) für Sendebetrieb und Empfangsbetrieb ausgebildet sind.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Bereich (14) elektrisch isolierend ist und keine elektrische Durchleitung aufweist.
  4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung (35) der Information bzw. Signale durch das Gehäuse (12) berührungslos erfolgt.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) einen Abschnitt nach Art einer Bedienblende (14), insbesondere eine Frontblende, auf weist, an welchem Bedienelemente (15) und/oder Anzeigeelemente (17) angeordnet sind, wobei die Übertragung (35) der Signale (33) durch die Bedienblende (14) an dem geschlossenen Bereich erfolgt und wobei hinter der Bedienblende die Kommunikationseinrichtung (40) des Geräts (12) angeordnet ist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Information codiert wird zur Übertragung (35) der Signale (33).
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Information mit einer Frequenz codiert wird, wobei eine bestimmte Frequenz einen bestimmten Code bedeutet und somit eine bestimmte Information einer festgelegten Gerätevariante.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Information durch Modulierung der Information in Signale (33) übertragen wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung (35a) der Signale (33) elektromagnetisch erfolgt.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung (35b) der Signale (33) kapazitiv erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Signale optisch erfolgt.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Signale akustisch erfolgt.
  13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückmeldung ausgegeben wird nach erfolgreicher Übertragung der Information an das Gerät (11) oder erfolgreichem Abschluss der Definition der Gerätevariante, wobei vorzugsweise die Rückmeldung von dem Gerät direkt kommt oder von einer der Kommunikationseinrichtungen (37, 40).
  14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät (11) eine Anzeige (17) aufweist und die Anzeige in Abhängigkeit von der übertragenen Information bzw. der gewünschten Gerätevariante eine festgelegte Zustandsanzeige darstellt.
  15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät (11) Bedienelemente (15) aufweist, insbesondere Berührungsschalter mit Sensorelementen, und die Bedienelemente in Abhängigkeit von der übertragenen Information bzw. der gewünschten Gerätevariante aktiviert oder deaktiviert sind, wobei vorzugsweise dieser Zustand an den Bedienelementen oder einer Anzeige (17) im Betrieb angezeigt wird.
  16. Elektrisches Gerät (11), insbesondere Elektro-Haushaltsgerät und vorzugsweise ausgebildet zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Gehäuse (12), einer Steuerung (13) und einer in dem Gehäuse an einem geschlossenen Bereich (14) angeordneten Kommunikationseinrichtung (40), wobei bzgl. der gewünschten Variante des Geräts dieses durch Übertragung (35) von Information mittels Signalen (33) mittels einer separaten externen Kommunikationseinrichtung (37) und der in dem Gerät (11) angeordneten Kommunikationseinrichtung (40) von einer Grundversion ausgehend bezüglich seiner Funktionalität definierbar ist, wobei das Gerät einen Speicher aufweist und in dem Speicher die Gerätevariante zur Definition der Funktionalität gespeichert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kommunikationseinrichtungen (37, 40) ausgebildet sind zur Übertragung (35) der Signale (33) durch das Gehäuse (12) an dem geschlossenen Bereich (14).
  17. Elektrisches Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Bereich (14) elektrisch isolierend ist und keine elektrische Durchleitung aufweist.
  18. Elektrisches Gerät nach Anspruch 16 oder 17, gekennzeichnet durch eine berührungslos Übertragung (35) der Signale (33) durch das Gehäuse (12) an dem geschlossenen Bereich (14).
DE10326025A 2003-06-02 2003-06-02 Verfahren zur Definition einer Gerätevariante Withdrawn DE10326025A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10326025A DE10326025A1 (de) 2003-06-02 2003-06-02 Verfahren zur Definition einer Gerätevariante
CNA2004800224168A CN1842623A (zh) 2003-06-02 2004-05-14 用于定义一种器具变型方案的方法
EP04732963A EP1633918A1 (de) 2003-06-02 2004-05-14 Verfahren zur definition einer gerätevariante
PCT/EP2004/005161 WO2004106613A1 (de) 2003-06-02 2004-05-14 Verfahren zur definition einer gerätevariante

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10326025A DE10326025A1 (de) 2003-06-02 2003-06-02 Verfahren zur Definition einer Gerätevariante

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10326025A1 true DE10326025A1 (de) 2004-12-23

Family

ID=33482727

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10326025A Withdrawn DE10326025A1 (de) 2003-06-02 2003-06-02 Verfahren zur Definition einer Gerätevariante

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP1633918A1 (de)
CN (1) CN1842623A (de)
DE (1) DE10326025A1 (de)
WO (1) WO2004106613A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010063948A1 (de) * 2010-12-22 2012-06-28 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Bereitstellung einer Variantencodierung
DE102012112160A1 (de) * 2012-12-12 2014-06-12 Endress + Hauser Wetzer Gmbh + Co. Kg Verfahren zur nicht-visuellen optischen Datenübertragung
DE102016108837A1 (de) * 2016-02-09 2017-08-10 Heinz Lackmann GmbH & Co. KG Verfahren zur Steuerung eines elektrischen Verbrauchszählers und zur Datenauslesung über eine optische Schnittstelle

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19615358A1 (de) * 1995-05-11 1996-11-14 Miele & Cie Haushaltgerät mit einer Anzeigevorrichtung
DE19615840A1 (de) * 1996-04-20 1997-10-30 Bosch Gmbh Robert Elektrisches Hausgerät
DE19810222A1 (de) * 1998-03-10 1999-09-16 Aeg Hausgeraete Gmbh Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgerätes, wie Wäschebehandlungs- oder Geschirrspülmaschine
DE10006240A1 (de) * 2000-02-11 2001-08-16 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrogerät mit Spracheingabeeinheit und Verfahren zur Spracheingabe
DE10058412A1 (de) * 2000-11-24 2002-06-13 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrischer Haushaltsgerät
DE10062671A1 (de) * 2000-12-15 2002-06-20 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Vorrichtung und Verfahren zur Eingabe von Informationen in eine Steuereinheit
DE10103302A1 (de) * 2001-01-25 2002-08-01 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrisches Haushaltsgerät mit Kommunikationsschnittstelle

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5295063A (en) * 1992-04-22 1994-03-15 Maytag Corporation Data acquisition system having setup duplication capability
US20040003631A1 (en) * 2000-08-05 2004-01-08 Hye-Yong Park Washing machine with device for data exchange to/from external device
JP2002085885A (ja) * 2000-09-11 2002-03-26 Toshiba Corp ランドリーシステム
DE10242144A1 (de) * 2002-09-04 2004-03-18 E.G.O. Control Systems Gmbh & Co. Kg Wäschetrockner mit Sensoreinrichtung
ATE302420T1 (de) * 2002-11-28 2005-09-15 Ego Control Systems Gmbh Verfahren zum definieren einer version für ein elektrisches gerät

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19615358A1 (de) * 1995-05-11 1996-11-14 Miele & Cie Haushaltgerät mit einer Anzeigevorrichtung
DE19615840A1 (de) * 1996-04-20 1997-10-30 Bosch Gmbh Robert Elektrisches Hausgerät
DE19810222A1 (de) * 1998-03-10 1999-09-16 Aeg Hausgeraete Gmbh Verfahren zum Betreiben eines Haushaltsgerätes, wie Wäschebehandlungs- oder Geschirrspülmaschine
DE10006240A1 (de) * 2000-02-11 2001-08-16 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrogerät mit Spracheingabeeinheit und Verfahren zur Spracheingabe
DE10058412A1 (de) * 2000-11-24 2002-06-13 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrischer Haushaltsgerät
DE10062671A1 (de) * 2000-12-15 2002-06-20 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Vorrichtung und Verfahren zur Eingabe von Informationen in eine Steuereinheit
DE10103302A1 (de) * 2001-01-25 2002-08-01 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Elektrisches Haushaltsgerät mit Kommunikationsschnittstelle

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010063948A1 (de) * 2010-12-22 2012-06-28 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Bereitstellung einer Variantencodierung
WO2012084664A1 (de) 2010-12-22 2012-06-28 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Bereitstellung einer variantencodierung
DE102012112160A1 (de) * 2012-12-12 2014-06-12 Endress + Hauser Wetzer Gmbh + Co. Kg Verfahren zur nicht-visuellen optischen Datenübertragung
DE102016108837A1 (de) * 2016-02-09 2017-08-10 Heinz Lackmann GmbH & Co. KG Verfahren zur Steuerung eines elektrischen Verbrauchszählers und zur Datenauslesung über eine optische Schnittstelle

Also Published As

Publication number Publication date
CN1842623A (zh) 2006-10-04
EP1633918A1 (de) 2006-03-15
WO2004106613A1 (de) 2004-12-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1427086B2 (de) Elektrisches Gerät und Verfahren zum Betreiben eines elektrischen Geräts
CH695720A5 (de) Kaffee-Brühvorrichtung.
DE10103302A1 (de) Elektrisches Haushaltsgerät mit Kommunikationsschnittstelle
DE102011082002A1 (de) Verfahren sowie System zur drahtlosen Datenübertragung
EP1664945A2 (de) Vorrichtung zur übertragung von daten sowie tragbares elektronisches gerät und feldgerät für eine derartige vorrichtung
DE102013103454A1 (de) Messumformerspeisegerät, System zum Einsatz in der Automatisierungstechnik, sowie Verfahren zum Bedienen eines solchen Systems
DE102012102516A1 (de) Verfahren zum Bedienen eines Feldgerätes
DE102017110597A1 (de) Feldgerät der Automatisierungstechnik
EP2306648B1 (de) Vollduplex Datenübertragung mittels eines tragbaren elektronischen Geräts und eines Feldgeräts
DE10326025A1 (de) Verfahren zur Definition einer Gerätevariante
DE102010030821A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Inbetriebnahme von Feldgeräten, insbesondere von HART-Feldgeräten im Multidrop-Betriebsmodus
DE3342301A1 (de) Haushaltgeraet wie wasch-, geschirrspuelmaschine o.dgl.
DE102018118872A1 (de) Verfahren zur Überprüfung der Datenübertragung eines elektronischen Schaltgerätes
EP3012698B1 (de) System und verfahren zur drahtlosen konfiguration und/oder parametrierung von kleinsteuergeräten
DE102016224302A1 (de) Haushaltsgerät, Bedienelement für ein Haushaltsgerät und Verfahren zum Steuern eines Haushaltsgeräts
DE10342014B4 (de) Verfahren zum Ansteuern einer Einheit einer technischen Vorrichtung
DE102009010339A1 (de) Proportionalregelventil für pneumatische Anwendungen
EP3355137A1 (de) Reiheneinbaugerät der elektroinstallation und anordnung
DE202014010265U1 (de) Waren- oder Dienstleistungsautomat sowie Baugruppe und Steuerung für einen solchen Automaten
DE10351751A1 (de) Einrichtung zum Parametrieren eines Feldgeräts
DE202015102332U1 (de) Elektrisches/elektronisches Installationsgerät
DE102019121814A1 (de) Komponente für eine Brandschutzeinrichtung, Brandschutzeinrichtung und Brandschutzsystem
DE102014113273A1 (de) System aus einem elektrischen Küchengerät und einem Zusatzmodul
DE102013106474B4 (de) Anordnung mit einem Vakuumgerät sowie Verfahren zur Erfassung von in einer Kommunikationsleitung zwischen einem Vakuumgerät und einer zentralen Steuereinrichtung kommunizierten Daten
DE19948272A1 (de) Automatisierungssystem mit Controller

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: E.G.O. CONTROL SYSTEMS GMBH, 72336 BALINGEN, DE

8141 Disposal/no request for examination