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DE1032671B - Kreiselpumpenanlage - Google Patents

Kreiselpumpenanlage

Info

Publication number
DE1032671B
DE1032671B DEL21955A DEL0021955A DE1032671B DE 1032671 B DE1032671 B DE 1032671B DE L21955 A DEL21955 A DE L21955A DE L0021955 A DEL0021955 A DE L0021955A DE 1032671 B DE1032671 B DE 1032671B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
line
injector
suction
degassing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL21955A
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Leduc
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1032671B publication Critical patent/DE1032671B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D1/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D1/006Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps double suction pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D9/00Priming; Preventing vapour lock
    • F04D9/04Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock
    • F04D9/06Priming; Preventing vapour lock using priming pumps; using booster pumps to prevent vapour-lock of jet type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kreiselpumpenanlage Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpenanlage. Ein besonderes, wenn auch nicht ausschließliches Anwendungsgebiet ist die Kraftstoffversorgung von Flugmotoren, wie Brennkraftmaschinen, Strahltriebwerken u. dgl.
  • In großer Fahrt oder Flughöhe besteht nur noch relativ geringer Luftdruck; bei bisher bekannten Kreiselpumpen und Kreiselpumpenanlagen zur Kraftstoffversorgung solcher Motoren tritt der Mißstand auf, daß ursprünglich im flüssigen Kraftstoff gelöste Gase sowie Kraftstoffdämpfe aus dem Kraftstoff austreten, was zum Aussetzen der Kraftstoffzufuhr führt. Ein weiterer Nachteil bekannter Kreiselpumpen besteht darin, daß sie beim Anlaufen zum Ansaugen gebracht werden müssen.
  • An eine Kreiselpumpenanlage wird auch die Forderung gestellt, daß sie sehr erhebliche Brennstoffmengen liefern muß, insbesondere dann, wenn Strahltriebwerke oder Propellerstrahltriebwerke versorgt werden müssen, welche beispielsweise Förderleistungen der Größenordnung von einigen Litern pro Sekunde erfordern.
  • Keiner der bisher bekanntgewordenen älteren Vorschläge kann dieForderung erfüllen, große spezifische Brennstoffmengen zu fördern, und zwar auch unter den erschwerenden Bedingungen geringen atmosphärischen Luftdruckes, ferner in unbedingter Funktionszuverlässigkeit bei allen vorkommenden Raumlagen der Anlage. Die älteren Konstruktionen enthalten zwar einzeln das eine bzw. andere von erfindungsgemäß vereinigten Einzelmerkmalen; keiner der älteren Vorschläge kann aber die Sicherung der Brennstoffzufuhr, die Gewährleistung des Nichtausfallens der Anlage unter allen praktisch vorkommendenBedingungen, insbesondere bei großenFörderleistungen erzielen.
  • Die Erfindung erzielt diesen Fortschritt in vollem Umfang durch eine Kreiselpumpenanlage, insbesondere für die Speisung von Brennkraftmaschinen, Strahltriebwerken u. dgl., mit einer die Druckseite der Pumpe mit der Saugleitung der Pumpe verbindenden Leitung, die in die Saugleitung vermittelst eines Injektors einmündet, so daß die Saugleitung zur Vermeidung von Gas- oder Dampfblasenbildung unter Druck gesetzt wird, wobei eine an sich bekannte, zur Separierung dienende und in der Saugleitung befindliche Kammer zwischen Injektor und Ansaugseite der Pumpe angeordnet ist und zur Entgasung der Pumpe selbst in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Entgasungsleitungen zwischen der zentralen Zone der Eintrittsöffnungen der Pumpe und einem Bereiche geringeren Drucks vorgesehen sind.
  • Die Erfindung schlägt auch vor, daß die zwischen den Injektor und die Pumpe eingeschaltete Kammer so angeordnet und ausgebildet ist, daß sich im oberen Teil der Kammer die Gase oder Dämpfe sammeln, wobei zu deren Ableitung am oberen Teil der Kammer eine Leitung angebracht ist, die zu einem Vorratsbehälter führt und mit einem Rückschlagventil versehen ist.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die der Entgasung des Pumpeninnern dienende Leitung mit einer vermittelst eines von der Druckleitung der Pumpe gespeisten Injektors erhaltenen Unterdruckzone verbunden ist, von der aus die Gase in den Behälter zurückgeführt werden, wobei in die Entgasungsleitung ein Rückschlagventil eingeschaltet ist.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann das erste Ansaugen der Pumpe durch die Speisung derselben mit Hilfe einer kleinen volumetrischen Pumpe bewirkt werden, welche die Flüssigkeit aus dem Behälter in einer Höhe entnimmt, die unter der Flüssigkeitshöhe im Behälter liegt, bei welcher die Hauptpumpe nicht mehr gespeist wird, so daß die volumetrische Pumpe durch das Einspritzen der Flüssigkeit in die sich drehende, nicht mehr gespeiste und daher leerlaurfende Hauptpumpe die Kühlung und Schmierung derselben bewirkt.
  • Die Erfindung umfaßt also nach Erkenntnis der einer Kreiselpumpenspeiseanlage der eingangs geschilderten Art innewohnenden Probleme die folgenden Gedanken und Lehren: Es ist notwendig, daß der Injektor sich in einer ausreichenden Entfernung stromaufwärts der Kreiselpumpe befindet, damit ein ausreichend stabiler Druck im Bereich stromaufwärts des Pumpeneinlasses, also in der Zuleitung, begründet wird. Außerdem muß die Durchgangs- und Separierkammer in der Leitung zwischen dem Injektor und der Pumpe angeordnet sein, damit diese Kammer unter Druck steht und dauernd im Sinne der ihr zugewiesenen Funktion wirksam bleibt. Ferner muß zur Erhaltung voller Funktion unter allen Bedingungen in allen vorkommenden- Raumlagen die Pumpe mit Absaugöffnungen und Entgasungsleitungen versehen sein.
  • Die Erfindung wird im nachstehenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. In dieser Zeichnung ist Fig. 1 ein Gesamtschema der Merkmale der Erfindung, Fig. 2 eine schematische Ansicht eines Schnittes durch die mit den folgenden Einrichtungen versehene Pumpe.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird gemäß der Erfindung bei 3 ein Teil der bei 1 von der Pumpe 2 geförderten Flüssigkeit entnommen und durch die Leitung 10 einem Inj ektor 4 zugeführt, welcher in die die Pumpe 2 mit dem Behälter 6 verbindende Saugleitung eingebaut ist. Der Injektor 4 ist schematisch als Düse 4a dargestellt, welche die Flüssigkeit unter Druck in ein -Venturi- oder Drosselrohr 4b der Leitung 5 spritzt. Natürlich kann an seiner Stelle auch irgendeine andere Art Injektor verwendet werden.
  • Diese Anordnung gestattet durch entsprechende Wahl der bei 3 entnommenen Fördermenge, die Saugleitung der Pumpe unter Druck zu setzen. Der Saugdruck kann übrigens schiwach sein. So gestattet z. B. bei einer für eine Fördermenge von etwa 201/sec--bei 45 kg pro Flächeneinheit Druck konstruierten Kreiselpumpe eine Entnahme von 10% der Fördermenge der Pumpe bei 3, einen Einlaßdruck von 700 g pro Flächeneinheit zu erzielen, wodurch die Arbeit und die Leistung der Pumpe wesentlich verbessert werden und so schwerwiegende Nachteile wie das Aussetzen derselben vermieden werden können.
  • Außerdem ist, wie dargestellt, in der Saugleitung 5 zwischen dem Injektor 4 und der Pumpe 2 eine Kammer 7 vorgesehen, welche höher als die Pumpe selbst angeordnet ist. Die Entgasungs- und Verdampfungsgase der Flüssigkeit sammeln sich im oberen Teil 8 dieser Kammer und werden über ein Rückschlagventil 11 durch die Leitung 9 in eine Zone abgeleitet, in welcher der herrschendeDruck niedriger als der Saugdruck ist, z. B. in den Behälter 6. Am Eintritt dieser Leitung ist zweckmäßig ein Rückschlagventil vorgesehen. Diese Anordnung gestattet, den größten Teil der Gase zu entfernen, welche sich trotz der in die Saugleitung eingebauten Entgasungsapparate beim Ansaugen der Flüssigkeit bilden.
  • Aus Fig. 2 ist zu ersehen, daß die Pumpe aus folgenden wesentlichen Teilen besteht: Den Eintrittsleitungen 12, dem feststehenden Teil (Stator) 13, dem auf der Welle 16 angebrachten Läufer 14 und der Austrittsschnecke 15. In der Zone 17, in welche die vom feststehenden Teil zum Läufer strömende Flüssigkeit bei den Eintrittsöffnungen 17 einmündet, zeigt dieErfahrung, daß sich dieGase ansammeln und nicht in den Läufer eindringen, so daß die Gefahr besteht, daß die Pumpe nach einiger Zeit aussetzt.
  • Gemäß der Erfindung werden die Öffnungen 17 durch den Sammelraum 18, welcher zweckmäßig die Form eines schmalen Ringraumes besitzt, dessen Durchmesser kleiner als derjenige der Öffnungen 17 ist, mit den Leitungen 19 in Verbindung gebracht, die in eine Zone münden, in welcher der herrschende Druck geringer ist als in den Öffnungen 17, z. B. in den Hals der Venturirohre 20, in welche durch die vermittelst der Leitung 22 mit der Druckleitung 1 oder 15 der Pumpe verbundenen Injektoren 21 Flüssigkeit unter Förderdruck eingespritzt wird. Wie dargestellt, kann der Injektor die auf solche Weise dem Behälter 6 entnommenen Gase mitreißen. Die Verbindungen sind in Fig. 2 schematisch dargestellt und auch in Fig. 1 veranschaulicht.
  • Bei 24 sind dieRückschlagventile dargestellt, welche zweckmäßig aus Sicherheitsgründen in die Leitungen 19 eingebaut sind.
  • Gemäß Fig. 1 ist bei der Erfindung außerdem vorgesehen, daß in die Pumpe Flüssigkeit vermittelst einer Hilfspumpe 23 eingespritzt wird, die mit Hilfe der Leitung 25 dem Behälter 6 Flüssigkeit entnimmt und dieselbe durch die Leitung 26 in die Eintrittsleitung 12 der Pumpe fördert. Die Pumpe 23 kann z. B. eine volumetrische Zahnradpumpe sein. Diese Anordnung gestattet es, das Einsetzen der Pumpe auf einfache Weise zu bewirken. Außerdem ist bei gewissen Flugzeugen vorgesehen, daß die Speisung der Pumpe 2 aufhört, wenn das Niveau im Behälter unter einen gewissen Wert gesunken ist. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel taucht die Saugleitung 5 nicht bis auf den Boden des Behälters 6, um diesen Punkt schematisch zu veranschaulichen. In diesem Fall wird die Pumpe, wenn das Niveau im Behälter 6 unter seinen Mindestwert gesunken ist, nicht mehr gespeist, und die Hilfspumpe23 versieht deren Schmierung und ermöglicht deren Leerlauf ohne Beschädigungsgefahr.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung in der Praxis auf verschiedene Arten ausgeführt werden kann und daß das dargestellteBeispiel nur einSchema des Prinzips bildet, welches dem Fachmann erlaubt, die Erfindung zu verstehen und sie mit allen bekannten, zu seiner Verfügung stehenden Mitteln und Apparaten auszuführen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kreiselpumpenanlage, insbesondere für die Speisung von Brennkraftmaschinen, Strahltriebwerken u. dgl., mit einer dieDruckseite der Pumpe mit der Saugleitung der Pumpe verbindenden Leitung, die in die Saugleitung vermittelst eines Injektors einmündet, so daß die Saugleitung zur Vermeidung von Gas- oder Dampfblasenbildung unterDruck gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte, zur Separierung dienende und in der Saugleitung befindliche Kammer zwischen Injektor und Ansaugseite der Pumpe angeordnet ist und zur Entgasung der Pumpe selbst in an sich bekannter Weise eine oder mehrere Entgasungsleitungen zwischen der zentralen Zone der Eintrittsöffnungen der Pumpe und einem Bereich geringeren Drucks vorgesehen sind.
  2. 2. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Injektor und die Pumpe eingeschaltete Kammer so angeordnet und ausgebildet ist, daß sich im oberen Teil der Kammer die Gase oder Dämpfe sammeln, wobei zu deren Ableitung am oberen Teil der Kammer eine Leitung angebracht ist, die zu einem Vorratsbehälter führt und mit einem Rückschlagventil versehen ist.
  3. 3. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Entgasung des Pumpeninnern dienende Leitung mit einer vermittelst eines von der Druckleitung der Pumpe gespeisten Injektors erhaltenen Unterdruckzone verbunden ist, von der aus die Gase in den Behälter zurückgeführt werden, wobei in die Entgasungsleitung ein Rückschlagventil eingeschaltet ist.
  4. 4. Kreiselpumpenanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ansaugen der Pumpe durch die Speisung derselben mit Hilfe einer kleinen volumetrischen Pumpe bewirkt wird, welche die Flüssigkeit aus dem Behälter in einer Höhe entnimmt, die unter der Flüssigkeitshöhe im Behälter liegt, bei welcher die Hauptpumpe nicht mehr gespeist wird, so daB die volumetrische Pumpe durch das Einspritzen der Flüssigkeit in die sich drehende, nicht mehr gespeiste und daher leerlaufendeHauptpumpe dieKühlung undSchmierung derselben bewirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8'70 495, 697 592, 682 281, 541691; britische Patentschrift Nr. 636 712; USA.-Patentschrift Nr. 2 461865.
DEL21955A 1954-05-17 1955-05-11 Kreiselpumpenanlage Pending DE1032671B (de)

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FR1032671X 1954-05-17

Publications (1)

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DE1032671B true DE1032671B (de) 1958-06-19

Family

ID=9583927

Family Applications (1)

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DEL21955A Pending DE1032671B (de) 1954-05-17 1955-05-11 Kreiselpumpenanlage

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DE (1) DE1032671B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0298637A3 (en) * 1987-06-25 1989-11-23 Plessey Overseas Limited Rotary pump system
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DE541691C (de) * 1929-10-27 1932-01-14 Carl Pfleiderer Dr Ing Kreiselpumpe mit einem vom Foerderdruck der Hauptpumpe betriebenen Hilfsstrahlapparat
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DE697592C (de) * 1937-11-23 1940-10-17 Klein Fliehkraftkreiselpumpe mit einer ringfoermig um die Saugoeffnung des Laufrades angeordneten Strahlpumpe
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