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DE10325684B4 - Schalteranordnung - Google Patents

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DE10325684B4 DE2003125684 DE10325684A DE10325684B4 DE 10325684 B4 DE10325684 B4 DE 10325684B4 DE 2003125684 DE2003125684 DE 2003125684 DE 10325684 A DE10325684 A DE 10325684A DE 10325684 B4 DE10325684 B4 DE 10325684B4
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    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment
    • H02B5/06Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment gas-insulated
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/003Earthing switches

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Abstract

Schalteranordnung (20) mit einer Unterbrechereinheit (3) mit auf einer Achse (4) einander gegenüberliegenden und längs der Achse (4) relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücken, die von einem Kapselungsgehäuse umgeben sind, welches sich im Wesentlichen rohrförmig längs der Achse (4) erstreckt und an welches eine erste Trenndurchführung (23) stirnseitig angeflanscht ist und eine zweite Trenndurchführung (24) mantelseitig angeflanscht ist, wobei im Betriebszustand der Schalteranordnung die Achse (4) eine von einer Vertikalen und einer Horizontalen verschiedene Lage aufweist, wobei ein Trennschalter (23a) in einer ersten Hauptstrombahn (11a) in der ersten Trenndurchführung (23) und ein Trennschalter (24a) in einer zweiten Hauptstrombahn (12a) in der zweiten Trenndurchführung (24) angeordnet sind, und die Trenndurchführungen (23, 24) im Anflanschbereich jeweils von Stromwandlern (30, 31) umgeben sind und wobei im Anflanschbereich jeweils Trennerantriebe (25) angeordnet sind, deren zur Übertragung einer Antriebsbewegung zu den Trennschaltern (23a, 24a) dienenden Antriebsgestänge die jeweiligen Stromwandler (30, 31) durchsetzen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schalteranordnung mit einer Unterbrechereinheit mit auf einer Achse einander gegenüberliegenden und längs der Achse relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücken, die von einem Kapselungsgehäuse umgeben sind, welches sich im wesentlichen rohrförmig längs der Achse erstreckt.
  • Eine derartige Schalteranordnung geht beispielsweise aus dem Patent US 4,434,334 hervor. Dort ist das Kapselungsgehäuse einer Schalteranordnung aus einer Vertikalen und einer Horizontalen ausgelenkt angeordnet. Dadurch entsteht eine schräge Anordnung. Zum Anschluss der Schalteranordnung an ein Elektroenergieübertragungsnetz sind Freiluftdurchführungen vorgesehen. Über die Freiluftdurchführungen wird ein elektrischer Leiter in das Innere des Kapselungsgehäuses eingeführt und ist dort mittels relativ zueinander bewegbarer Kontaktstücke schaltbar.
  • Aufgrund der schrägen Ausrichtung der bekannten Schalteranordnung wird eine verringerte Grundfläche gegenüber horizontal ausgerichteten Schalteranordnungen beansprucht. Aufgrund der aufrechten Ausrichtung der Schalteranordnung wird der Schwerpunkt von dem Fundament der Schalteranordnung fortbewegt. Dadurch wird die Lage des Schwerpunktes der Schalteranordnung nachteilig beeinflusst. Weitere Baugruppen, die zusätzliche Massen in die Schalteranordnung einbringen, können diesen Effekt verstärken.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schalteranordnung zu schaffen, die variabel einsetzbar ist und ei- ne geringe Grundfläche beansprucht.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe wird bei einer Schalteranordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass eine erste Trenndurchführung stirnseitig angeflanscht ist und eine zweite Trenndurchführung mantelseitig angeflanscht ist, wobei im Betriebszustand der Schalteranordnung die Achse eine von einer Vertikalen und einer Horizontalen verschiedene Lage aufweist, wobei ein Trennschalter in einer ersten Hauptstrombahn in der ersten Trenndurchführung und ein Trennschalter in einer zweiten Hauptstrombahn in der zweiten Trenndurchführung angeordnet sind, und die Trenndurchführungen im Anflanschbereich jeweils von Stromwandlern umgeben sind und wobei im Anflanschbereich jeweils Trennerantriebe angeordnet sind, deren zur Übertragung einer Antriebsbewegung zu den Trennschaltern dienenden Antriebsgestänge die jeweiligen Stromwandler durchsetzen.
  • Durch die schräge Lage des Kapselungsgehäuses wird der Schwerpunkt der Anordnung verlagert, so dass eine Abstützung der Schalteranordnung an einem der Enden des Kapselungsgehäuses ausreichend ist. Zusätzliche Abstützungen sind nicht notwendig, da durch die Schwerpunktverlagerung seitlich angreifende Umbruchkräfte vermieden sind. Bei einer günstigen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Achse mit der Hauptachse des Kapselungsgehäuses identisch ist, insbesondere bei einem rotationssymmetrischen Grundkörper, einem im Durchmesser runden Rohr, des Kapselungsgehäuses. Die Achsen können jedoch voneinander verschieden sein, so dass sie nur annähernd parallel zueinander liegen. Die tiefe Anordnung von Stromwandlern und Trennerantrieben verändert den Schwerpunkt der Gesamtanlage nur wenig. Die Verwendung von Trenndurchführungen lässt einen flexiblen Einsatz der Schalteranordnung zu. Die Trenndurchführungen benötigen keine zusätzliche Aufstellfläche. Es wird die durch die schräge Anordnung bereits verkleinerte Aufstellfläche besser ausgenutzt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung kann weiterhin vorsehen, dass zwischen der Horizontalen und der Achse ein Winkel von etwa 45 Grad gebildet ist.
  • Diese Schräglage gestattet es, die von der Schalteranordnung ausgehenden Kräfte gleichmäßig auf eine Trageinrichtung aufzuteilen. Weiterhin können Anbauteile relativ gleichmäßig am Umfang des Kapselungsgehäuses verteilt werden. Der Zugang zum Kapselungsgehäuse ist von allen Seiten möglich. Je nach Ausführung kann die Auslenkung aus der Vertikalen um bis zu ca. +/- 20 Grad von den 45 Grad abweichen.
  • Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass eine erste Hauptstrombahn stirnseitig aus dem im wesentlichen rohrförmigen Kapselungsgehäuse und eine zweite Hauptstrombahn mantelseitig aus dem im wesentlichen rohrförmigen Kapselungsgehäuse geführt ist.
  • Die Hauptstrombahnen der Schalteranordnung sind so unter einem vorgegebenen Winkel angeordnet. Dadurch kann die Schalteranordnung leicht in ein Energieübertragungssystem eingebunden werden. Umlenkelemente, Koppelstücke oder dergleichen sind nicht notwendig.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann weiterhin vorsehen, dass eine Längsachse der ersten Hauptstrombahn und eine Längsachse der zweiten Hauptstrombahn symmetrisch zu der Vertikalen angeordnet und jeweils aufwärts gerichtet sind.
  • Durch diese Anordnung ist der Raum unter der Schalteranordnung unverbaut und ist für Bedien- und Wartungsarbeiten frei zugänglich. Oberhalb der Bediengänge kann der Raum jedoch genutzt werden, um den Schalter beispielsweise an eine Freileitung anzuschließen.
  • Es kann weiterhin vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Schalteranordnung von einem Traggestell gehalten ist, welches eine Antriebseinrichtung zur Bewegung eines der Kontaktstücke trägt.
  • Zum Bewegung eines der Kontaktstücke ist ein Antrieb vorzusehen. Die Bewegung des Kontaktstückes kann schlagartig unter Freisetzung großer Energiemengen erfolgen. An dem Traggestell ist die Antriebseinrichtung sicher gehalten. Die Antriebseinrichtung kann sowohl unmittelbar an dem Traggestell befestigt sein als auch mittelbar über das Kapselungsgehäuse von dem Traggestell gehalten sein. Durch den tiefen Schwerpunkt des Schalterantriebes wird die Lage der Schalteranordnung stabilisiert.
  • Vorteilhaft kann weiter vorgesehen sein, dass ein Antriebselement zur Bewegung eines der Kontaktstücke mantelseitig durch das im wesentlichen rohrförmige Kapselungsgehäuse hindurchgreift.
  • Die mantelseitige Einkoppelung einer Antriebsbewegung gestattet es eine Stirnseite des Kapselungsgehäuses freizuhalten. Dadurch ergibt sich ein zusätzlicher Zugang ins Innere des Kapselungsgehäuses. Dies ist insbesondere für Wartungsarbeiten günstig. Bedarfsweise kann die Stirnseite genutzt werden um zusätzliche Einrichtungen wie beispielsweise Überdruckschutzeinrichtungen, Dichtesensoren oder ähnliches anzuordnen.
  • Ist es Vorteilhafterweise vorgesehen, ein Lager eines Antriebshebels in eine Wand des Kapselungsgehäuses zu integrieren, so kann diese Lager bereits im Herstellungsprozess des Kapselungsgehäuses eingefügt werden. Durch eine Lagerung eines Antriebshebels in dem Lager, das in eine Wand des Kapselungsgehäuses integriert ist, kann in einfacher Weise eine Drehbewegung in eine translatorische Bewegung umgewandelt werden.
  • Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Lager eine Welle lagert, die tangential oder parallel zu einer Tangentialen zur im wesentlichen rohrförmigen Oberfläche des Kapselungsgehäuses angeordnet ist.
  • Eine Welle ermöglicht eine einfach, auch gasdichte Hindurchführung einer Antriebsbewegung durch eine Wand des Kapselungsgehäuses. Zur Lagerung der Welle kann an dem Kapselungsgehäuse beispielsweise eine Anformung vorgesehen sein. Die Anformung stellt einen entsprechenden Bewegungsraum für einen Antriebshebel zur Verfügung. Die tangentiale Anordnung gestattet es die Antriebsbewegung leicht auf eines der Kontaktstücke zu übertragen.
  • Weiter kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zumindest eine der Hauptstrombahnen mittels einer Freiluftdurchführung durch eine Wand des Kapselungsgehäuses geführt ist.
  • Freiluftdurchführungen gestatten es das Kapselungsgehäuse zu verschließen und die Hauptstrombahnen durch das Kapselungsgehäuse hindurchzuführen. Das Kapselungsgehäuse ist beispielsweise metallisch und weist ein Erdpotential auf. An den freien Enden der Freiluftdurchführungen liegt ein Hochspannungspotential an. Im Zusammenwirken mit den aufwärts gerichteten Hauptstrombahnen wird eine ausreichende Schlagweite zwischen den freien Enden der Freiluftdurchführungen selbst sowie zu dem Kapselungsgehäuse und dem die Schalteranordnung tragenden Grund hergestellt.
  • Es kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zumindest an einer der Trenndurchführungen ein Erdungsschalter angeordnet ist.
  • Durch die Zuordnung von Trennschaltern und/ oder Erdungsschaltern ist insbesondere bei einem geerdeten Kapselungsgehäuse eine sehr kompakte Schalteranordnung ausgebildet. Bei einer Nutzung von Freiluftdurchführungen in welche Trennschalter bzw. Erdungsschalter integriert sind ist lediglich eine zu vernachlässigende Vergrößerung des Bauvolumens zu verzeichnen. Mit der Schalteranordnung sind vielfältige Schalthandlungen durchführbar. Damit ist die Schaltanordnung flexibel einsetzbar. Zur Erdung kann ein am Kapselungsgehäuse anliegendes Erdpotential genutzt werden.
  • Weiter kann vorgesehen sein die Freiluftdurchführungen bzw. die entsprechenden Stutzen am Kapselungsgehäuse mit Stromwandlern zu umgreifen. Sekundärseitig können deren Ausleitungen auf Erdpotential geführt sein.
  • Vorteilhaft kann weiter vorgesehen sein, dass eine die Kontaktstücke aufnehmende Unterbrechereinheit von quer zur Achse angeordneten Isolatoren gehalten ist.
  • Die Isolatoren sind vorzugsweise säulenförmig als Stützisolatoren ausgestaltet. Die Unterbrechereinheit umfasst das eigentliche Kontaktsystem, welches notwendig ist um einen Strompfad zu unterbrechen und einen Schaltlichtbogen zu löschen. Die Anordnung quer zu der Achse ist beispielsweise eine Anordnung der Längsachse eines säulenförmigen Isolators, die radial zu der Achse liegt oder schräg zu einer Radialen verkippt angeordnet ist. Diese Anordnung der Isolatoren gestattet eine vereinfachte Montage der Unterbrechereinheit.
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben und in 2 und 3 schematisch dargestellt.
  • Dabei zeigt die
  • 1 eine bekannte teilweise freigeschnittene erste Ausgestaltungsvariante einer Schalteranordnung,
  • 2 eine teilweise freigeschnittene zweite Ausgestaltungsvariante einer Schalteranordnung und die
  • 3 ein Detail einer Schalteranordnung.
  • Die 1 zeigt eine Schalteranordnung 1 in einer bekannten ersten Ausgestaltungsvariante. Die Schalteranordnung 1 weist ein Kapselungsgehäuse 2 auf. Das Kapselungsgehäuse 2 ist im we sentlichen rohrförmig ausgebildet. Der Querschnitt des Kapselungsgehäuses kann kreisförmig, oval, quadratisch, mehreckig oder in einer anderen geeigneten Form ausgestaltete sein. Das Innere des Kapselungsgehäuses 2 ist mit einem unter erhöhtem Druck stehenden Isoliergas befüllt. Im Innern des Kapselungsgehäuses 2 ist eine Unterbrechereinheit 3 angeordnet. Im vorliegenden Ausgestaltungsbeispiel ist die Schalteranordnung 1 einphasig gekapselt ausgeführt. Das heißt in der 1 ist ein Kapselungsgehäuse 2 dargestellt, in dessen Inneren eine Unterbrechereinheit für eine Phase angeordnet ist. So werden beispielsweise zur Schaltung einer Leitung in einem dreiphasiges Energieübertragungssystem drei der in der 1 dargestellten Anordnungen benötigt. Die Unterbrechereinheit 3 wird durch Isolatoren 5a, b gehalten. Die Isolatoren 5a, b sind säulenförmig ausgebildet. Die Längsachsen der säulenförmigen Isolatoren 5a, b sind radial zu der Achse 4 angeordnet. Die Lage der Isolatoren an der Unterbrechereinheit 3 kann nach bedarf gewählt werden.
  • Die Unterbrechereinheit 3 weist zwei relativ zueinander bewegbare Kontaktstücke auf. Die Kontaktstücke liegen einander auf einer Achse 4 gegenüber. Ein erstes Kontaktstück ist ortsfest gelagert. Ein zweites Kontaktstück ist längs der Achse 4 bewegbar. Die Unterbrechereinheit 3 ist mittels Isolatoren 5a, b an dem Kapselungsgehäuse 2 befestigt.
  • An einem ersten stirnseitigen Ende des Kapselungsgehäuses 2 ist ein erster Anschlussflansch 6 angeordnet. An einem zweiten stirnseitigen Ende ist ein zweiter Anschlussflansch 7 angeordnet. An dem Kapselungsgehäuse 2 ist mantelseitig ein dritter Anschlussflansch 8 angeordnet.
  • Der zweite Anschlussflansch 7 ist mit einem Blinddeckel 9 verschlossen. An dem Blinddeckel 9 ist eine Überdruckschutz einrichtung 10 angeordnet, die im Falle eines im Innern des Kapselungsgehäuses 2 auftretenden erhöhten Druckes einen Abbau des Überdruckes ermöglicht. An dem ersten Anschlussflansch 6 ist eine erste Freiluftdurchführung 11 angeflanscht. An dem dritten Anschlussflansch 8 ist eine zweite Freiluftdurchführung 12 angeflanscht. Eine Längsachse der ersten Freiluftdurchführung 11 liegt etwa parallel zur Achse 4. Eine Längsachse der zweiten Freiluftdurchführung 12 liegt etwa rechtwinkelig zur Achse 4. Eine erste Hauptstrombahn 11a ist stirnseitig unter Nutzung der ersten Freiluftdurchführung 11 durch eine Wand des Kapselungsgehäuses 2 hindurchgeführt. Eine zweite Hauptstrombahn 12a ist unter Nutzung der zweiten Freiluftdurchführung 12 durch eine Wand des Kapselungsgehäuses 2 hindurchgeführt.
  • Mantelseitig an dem Kapselungsgehäuse 2 in der Nähe des zweiten Endes des Kapselungsgehäuses 2 greift eine Welle 13 durch eine Wandlung des Kapselungsgehäuses 2 hindurch. Die Welle 13 ist Teil einer kinematischen Kette, welche das zweite Kontaktstück mit einer Antriebseinrichtung 14 verbindet. Über die Welle 13 ist ein Antriebshebel in einem in der Wand des Kapselungsgehäuses 2 integrierten Lager gelagert. Die Welle 13 ist tangential zur gewölbten Oberfläche des Kapselungsgehäuses angeordnet. Die Antriebseinrichtung 14 ist von einem Traggestell 15 gehalten. Die Antriebseinrichtung 15 kann dabei unmittelbar an dem Traggestell oder/ und an dem Kapselungsgehäuse 2 befestigt sein, welches ebenfalls von dem Traggestell 15 getragen ist.
  • Das Kapselungsgehäuse 2 ist derart an dem Traggestell 15 befestigt, dass die Achse 4 von einer Horizontalen und von einer Vertikalen verschieden ist. Die freien Enden der Freiluftdurchführung 11, 12 ragen von dem das Traggestell 15 hal tenden Fundament fort, so dass sowohl zwischen den freien Enden der Freiluftdurchführungen 11, 12 als auch zum Grund eine ausreichende Spannungsfestigkeit in atmosphärischer Luft gewährleistet ist. Durch die schräge Anordnung der Schalteranordnung 1 ist die zum Tragen des Schalters benötigte Fläche auf dem Grund klein. Das Traggestell 15 kann dabei so gestaltet sein, dass es einen Schrank ausbildet. Innerhalb dieses Schrankes, vor äußeren Einflüssen geschützt, können beispielsweise die Antriebseinrichtung 14 sowie andere Hilfseinrichtungen, wie beispielsweise Relais und Steuer- und Überwachungseinrichtungen angeordnet sein.
  • Die 2 zeigt eine zweite Variante einer Schalteranordnung 20. Es handelt sich dabei um eine Fortbildung der aus der 1 bekannten Schalteranordnung 1. Die gleichartig wirkenden Vorrichtungen der 1 und 2 sind mit den selben Bezugszeichen versehen.
  • Das aus der 1 bekannte Kapselungsgehäuse 2a ist mantelseitig um einen vierten Anschlussflansch 21 erweitert. An dem vierten Anschlussflansch 21 ist ein Spannungswandler 22 angeflanscht. Mittels des Spannungswandlers 22 ist eine Messung der an der Unterbrechereinheit 3 anliegenden Spannung möglich. Der Spannungswandler 22 befindet sich auf einer von dem dritten Anschlussflansch 8 gegenüberliegenden Seite des Mantels des Kapselungsgehäuses 2a.
  • Die aus der 1 bekannten Freiluftdurchführungen 11, 12 sind bei der in der 2 dargestellten Ausgestaltungsvariante durch eine erste Trenndurchführung 23 sowie durch eine zweite Trenndurchführung 24 ersetzt. Mittels eines ersten Trennerantriebes 25 ist der im Innern der ersten Trenndurchführung 23 befindliche Trennschalter 23a schaltbar. An der ersten Trenndurchführung 23 ist weiterhin ein erster Erdungsschalter 26 angeordnet, mittels welchem eine Erdung zumindest eines der Kontaktstücke der Unterbrechereinheit 3 sowie der ersten Hauptstrombahn 11a der Schalteranordnung 20 erfolgen kann.
  • Die zweite Trenndurchführung 24 weist einen zweiten Trennerantrieb 27 auf, mit welchem der in der zweiten Trenndurchführung 24 angeordnete Trennschalter 24a antreibbar ist. Die zweite Trenndurchführung 24 kann alternativ oder zusätzlich mit einem Erdungsschalter 32 ausgerüstet sein, wie von der ersten Trenndurchführung 23 bekannt.
  • Zwischen der ersten Trenndurchführung 23 und dem Kapselungsgehäuse 2a ist ein Scheibenisolator 28 angeordnet, welcher das Innere des Kapselungsgehäuses 2a von dem Innern der ersten Trenndurchführung 23 abschottet. Davon abweichend ist ein Leiterabschnitt der zweiten Trenndurchführung 24 von einem Säulenisolator 29 gehalten, so dass die Innenräume des Kapselungsgehäuses 2a und der zweiten Trenndurchführung 24 miteinander in Verbindung stehen.
  • Der ersten und der zweiten Trenndurchführung 23, 24 sind jeweils Stromwandler 30, 31 zugeordnet. Unter Nutzung der Stromwandler 30, 31 ist ein durch die Trenndurchführungen 23, 24 fließender Strom messbar.
  • Die 3 zeigt ein Detail des aus der 1 bekannten Kapselungsgehäuses 2. Im Innern des Kapselungsgehäuses 2 ist die Unterbrechereinheit 3 angeordnet. Das Kapselungsgehäuse 2 weist eine Anformung 40 auf. In der Anformung 40 ist die Welle 13 gelagert. Die Drehachse der Welle liegt tangential zu der gewölbten Mantelfläche des Kapselungsgehäuses 2. Über ei nen inneren und einen äußeren mit der Welle 13 verbundenen Hebel 41, 42 ist eine Antriebsbewegung in das Innere des Kapselungsgehäuses 2 übertragbar. Der innere Hebel 42 ist an eine axial verschiebbare Antriebsstange 43 angekoppelt. Mit der Antriebsstange 43 ist das bewegbare Kontaktstück bewegbar. Die Koppelstelle des inneren Hebels 42 und der Antriebsstange 43 ist mit einer Schirmblende 44 dielektrisch geschirmt. Die Schirmblende 44 ist im wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsachse der Antriebsstange 43 angeordnet und schirmt den Koppelbereich gegen die unter elektrischer Spannung stehende Unterbrechereinheit 3 ab. Die Schirmblende 44 kann mit dem inneren Hebel 42 oder der Antriebsstange 44 verbunden sein.
  • Die 1, 2 und 3 zeigen jeweils Ausgestaltungen, bei denen je Phase ein Kapselungsgehäuse zugeordnet ist. Das heißt ein 3-phasiges System weist drei gleichartige Schalteranordnungen auf. Es ist jedoch auch möglich eine erfindungsgemäße Ausgestaltung für eine mehrphasig gekapselte Schaltanordnung vorzusehen. In diesem Falle sind innerhalb eines Kapselungsgehäuses mehrere Unterbrechereinheiten anzuordnen. Weiterhin sind mehrere Freiluftdurchführungen jeweils im Bereich der ersten und der zweiten Freiluftdurchführungen bzw. der ersten und zweiten Trenndurchführung anzuordnen. Diese erstrecken sich dann jeweils fächerartig aufgespreizt von dem Kapselungsgehäuse weg. Dazu sind mehrere entsprechende Flansche am Kapselungsgehäuse anzuordnen oder ein Zwischenbaustein an einen Flansch am Kapselungsgehäuse anzuordnen, der den Flansch am Kapselungsgehäuse auf beispielsweise drei Flansche aufteilt, an welchen dann die entsprechenden Durchführungen anflanschbar sind.

Claims (9)

  1. Schalteranordnung (20) mit einer Unterbrechereinheit (3) mit auf einer Achse (4) einander gegenüberliegenden und längs der Achse (4) relativ zueinander bewegbaren Kontaktstücken, die von einem Kapselungsgehäuse umgeben sind, welches sich im Wesentlichen rohrförmig längs der Achse (4) erstreckt und an welches eine erste Trenndurchführung (23) stirnseitig angeflanscht ist und eine zweite Trenndurchführung (24) mantelseitig angeflanscht ist, wobei im Betriebszustand der Schalteranordnung die Achse (4) eine von einer Vertikalen und einer Horizontalen verschiedene Lage aufweist, wobei ein Trennschalter (23a) in einer ersten Hauptstrombahn (11a) in der ersten Trenndurchführung (23) und ein Trennschalter (24a) in einer zweiten Hauptstrombahn (12a) in der zweiten Trenndurchführung (24) angeordnet sind, und die Trenndurchführungen (23, 24) im Anflanschbereich jeweils von Stromwandlern (30, 31) umgeben sind und wobei im Anflanschbereich jeweils Trennerantriebe (25) angeordnet sind, deren zur Übertragung einer Antriebsbewegung zu den Trennschaltern (23a, 24a) dienenden Antriebsgestänge die jeweiligen Stromwandler (30, 31) durchsetzen.
  2. Schalteranordnung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Horizontalen und der Achse (4) ein Winkel von etwa 45 Grad gebildet ist.
  3. Schalteranordnung (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsachse der ersten Hauptstrombahn (11a) und eine Längsachse der zweiten Hauptstrombahn (12a) symmetrisch zu der Vertikalen angeordnet und jeweils aufwärts gerichtet sind.
  4. Schalteranordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteranordnung (20) von einem Traggestell (15) gehalten ist, welches eine Antriebseinrichtung (14) zur Bewegung eines der Kontaktstücke trägt.
  5. Schalteranordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Antriebselement zur Bewegung eines der Kontaktstücke mantelseitig durch das im wesentlichen rohrförmige Kapselungsgehäuse (2a) hindurchgreift.
  6. Schalteranordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lager eines Antriebshebels in eine Wand des Kapselungsgehäuses (2a) integriert ist.
  7. Schalteranordnung (20) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager eine Welle (13) lagert, die tangential oder parallel zu einer Tangentialen zur im wesentlichen rohrförmigen Oberfläche des Kapselungsgehäuses (2a) angeordnet ist.
  8. Schalteranordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest an einer der Trenndurchführungen (23, 24) ein Erdungsschalter (32) angeordnet ist.
  9. Schalteranordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Kontaktstücke aufnehmende Unterbrechereinheit (3) von quer zur Achse (4) angeordneten Isolatoren (5a, 5b) gehalten ist.
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