[go: up one dir, main page]

DE10325463A1 - Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler - Google Patents

Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler Download PDF

Info

Publication number
DE10325463A1
DE10325463A1 DE10325463A DE10325463A DE10325463A1 DE 10325463 A1 DE10325463 A1 DE 10325463A1 DE 10325463 A DE10325463 A DE 10325463A DE 10325463 A DE10325463 A DE 10325463A DE 10325463 A1 DE10325463 A1 DE 10325463A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ray source
exit window
source according
vacuum housing
wall thickness
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10325463A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Dr. Lenz
Peter Rother
Peter Dr. Schardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE10325463A priority Critical patent/DE10325463A1/de
Priority to US10/860,898 priority patent/US7103146B2/en
Publication of DE10325463A1 publication Critical patent/DE10325463A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/24Tubes wherein the point of impact of the cathode ray on the anode or anticathode is movable relative to the surface thereof
    • H01J35/30Tubes wherein the point of impact of the cathode ray on the anode or anticathode is movable relative to the surface thereof by deflection of the cathode ray
    • H01J35/305Tubes wherein the point of impact of the cathode ray on the anode or anticathode is movable relative to the surface thereof by deflection of the cathode ray by using a rotating X-ray tube in conjunction therewith
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/16Vessels; Containers; Shields associated therewith
    • H01J35/18Windows

Landscapes

  • X-Ray Techniques (AREA)

Abstract

Es wird eine Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler vorgestellt, bei der das eine Anode (5) und eine Kathode (4) aufnehmende, in Rotation versetzbare Vakuumgehäuse (2) ein 360°-Rundum-Strahlenaustrittsfenster (12) aufweist. Zur Optimierung des Strahlenaustrittsfensters (12) ist dieses aus einem der nachfolgend angeführten Werkstoffe ausgeführt:
- aus einem hochwarmfesten Stahl oder einer hochwarmfesten Chrom- und/oder Nickel-Legierung, aufgeführt in der Norm EN 10273 und EN 10302, in einer Wandstärke zwischen 0,1 bis 0,4 mm,
- aus einem Titanwerkstoff in einer Wandstärke zwischen 0,2 bis 2 mm,
- aus einem Keramikwerkstoff in einer Wandstärke zwischen 1 mm und 5 mm.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler, entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Röntgenstrahler die mit Drehkolbenröhren ausgestattet sind, weisen in der Regel ein im Strahlergehäuse rotierbar gelagertes Vakuumgehäuse auf, in welchem längs einer gemeinsamen Drehachse einerseits eine Kathodenanordnung und andererseits eine Anode angeordnet sind. Das Vakuumgehäuse ist bei den bekannten Drehkolbenröhren meist kolbenartig ausgebildet, mit einem zylindrischen und einen sich daran anschließenden, zur Anode hin sich erweiternden kegelstumpfförmigen Abschnitt. Um den zylindrischen Abschnitt herum befindet sich außerhalb des Vakuumgehäuses eine Einrichtung zur Ablenkung und Fokussierung des von der Kathode erzeugten Elektronenstrahles auf den Auftreffbereich der Anode. Die besagte Einrichtung ist bezüglich des rotierenden Vakuumgehäuses feststehend, so dass der Elektronenstrahl immer in die gleiche Richtung abgelenkt wird und so stets auf den Auftreffbereich der rotierenden Anode auftrifft. Mit Hilfe der Einrichtung lässt sich der Elektronenstrahl auf einen beispielsweise strichförmigen Brennfleck fokussierend einstellen.
  • Drehkolbenröhren dieser Gattung sind beispielsweise in DE 196 31 899 A1 , DE 197 41 750 A1 und DE 198 10 346 C1 beschrieben.
  • Damit ein gezielter Austritt der Röntgenstrahlen aus dem Strahlergehäuse bei Rotation des Vakuumgehäuses erzielt wird, muss bei solchen Drehkolbenröhren das Strahlenaustrittsfenster im Vakuumgehäuse zwangsläufig als 360°-Rundum-Fenster ausgebildet sein. Ferner muss, damit die Elektronenablenkung funktioniert, der Hauptteil des Vakuumgehäuses, also der ke gelstumpfförmige Abschnitt des Vakuumgehäuses, aus einem nicht magnetisierbaren Material bestehen.
  • Bei den bekannten Ausführungen hat man das Vakuumgehäuse aus einem nicht magnetisierbaren, vakuumfesten Stahlblech (z. B. aus einem Werkstoff mit der Werkstoff Norm Nr. WN 1.4301) gefertigt. Die Wandstärke des Vakuumgehäuses beträgt bei diesen Ausführungen etwa 2 mm, wobei man im Bereich des Austrittsfensters aus Gründen der Festigkeit meist die gleiche oder nur eine geringfügig geringere Wandstärke vorsieht. Das Austrittsfenster bei diesem Material wesentlich schwächer als 0,5 mm zu dimensionieren, um so die Strahlungsverluste reduzieren zu können, ist wegen der mechanischen Beanspruchung der Röhre (die Röhre rotiert mit bis zu ca. 9000 Upm im Betrieb) aus Gründen der Festigkeit und auch wegen der Gefahr eines Verzugs beim Ausheizen der Röhre bei den bisher verwendeten Materialien nicht möglich.
  • Des weiteren wurden bisher auch keine Maßnahmen zur besseren, d.h. fertigungstechnisch wie wartungstechnisch effizienteren Gestaltung des Strahlenaustrittsfensters getroffen, was letztlich bedeutete, dass bei einem durch den Elektronenbeschuss bedingten Verschleiß des Fensters die gesamte Röhre ausgewechselt werden musste.
  • Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine demgegenüber verbesserte Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler der eingangs genannten Art anzugeben. Die Drehkolbenröhre soll gegenüber den bekannten Ausführungen vornehmlich im Bereich des Strahlenaustritts am Vakuumgehäuse verbessert und dort hinsichtlich der Strahlungsverluste optimiert werden. Des weiteren soll hinsichtlich der Herstellung der Röhre und des Services im Falle eines Verschleißes des Strahlenaustrittsfensters eine Verbesserung geschaffen werden.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebene Auswahl von Materialien und Wandstärken zur Herstellung zumindest des Strahlenaustrittsfensters, in Weiterbildung auch des gesamten Vakuumgehäuses, gelöst.
  • Die in Frage kommenden Stähle und Chrom- (Cr) sowie Nickel- (Ni) Legierungen sind unter der Norm EN 10302 und EN 10273 aufgeführt und sind nach dem Stahlschlüssel mit einer Werkstoff Nummer (WN) gekennzeichnet.
  • Besonders geeignete und bevorzugt einsetzbare Werkstoffe sind beispielsweise die mit WN 1.4903, WN 1.4922, WN 1.4539, oder WN 1. 7701 gekennzeichneten Werkstoffe.
  • Bei Verwendung eines Stahles, z. B. eines Stahles mit der Werkstoff Nummer WN 1.4903, kann das Strahlenaustrittsfenster mit einer sehr dünnen Wandstärke von 0,2 mm gefertigt werden. Eine solche Ausführung kann als optimal und besonders vorteilhaft angesehen werden, weil mit dieser Konzeption unter der Belastung, der die Röhre im Betrieb ausgesetzt ist, ein noch akzeptabler Rundlauf der Röhre von 0,05 mm erzielt werden kann.
  • Bei Röhren, die erhöhten Belastungen ausgesetzt sind, ist es vorteilhaft, für den Fensterbereich und das Austrittsfenster hochwarmfeste Stähle wie z. B. WN 1.4922 oder 1.4903 zu verwenden.
  • Bei Verwendung von hochwarmfesten Stählen und hochwarmfesten Cr- und Ni-Legierungen, sowie bei Titan-Werkstoffen, soweit sie nicht magnetisierbar sind, kann man auch so vorgehen, dass Strahlenaustrittsfenster und Vakuumgehäuse einteilig ausgebildet werden. Die Verwendung eines austenitischen Edelstahles, vorzugsweise eines mit der Werkstoff Nummer WN 1.4539, hat sich für eine solche einteilige Version als besonders vorteilhaft gezeigt.
  • Neben reinem Titan (Ti) können mit Vorteil auch hochwarmfeste Ti-Legierungen, z.B. TiAlV64, eingesetzt werden. Mit solchen Materialien lassen sich ähnlich dünne Wandstärken für den Fensterbereich bzw. das Vakuumgehäuse erzielen, weil Titan an sich mechanisch ausreichend stabil ist, gewisse strahlungsschwächende Eigenschaften besitzt, keinen Restmagnetismus hat und eine relativ geringe elektrische Leitfähigkeit besitzt.
  • Bei Anwendung von Keramik Werkstoffen hat sich Al2O3 als besonders vorteilhaft gezeigt. Dieser Keramikwerkstoff hat ausreichende Festigkeit, ist vergleichsweise preiswert und einfach zu löten.
  • In Hinblick auf evtl. auftretende Reparaturen bei einem Verschleiß des Strahlenaustrittsfensters kann es vorteilhaft sein, das Strahlenaustrittsfenster als separates Bauteil in Form eines an das Vakuumgehäuse angeschweißten Ringes, in dem die Fensterkontur eingearbeitet ist, auszubilden. Bei einem Ausfall der Röhre braucht dann lediglich der Ring ausgetauscht zu werden. Das Bauteil kann als mit dem Vakuumgehäuse einerseits und mit dem Anodenteller andererseits verbindbares Fenstermodul ausgebildet sein, welches aus zwei ringförmigen Tragteilen aus unmagnetischem Edelstahl und einem dazwischen angeordneten Ring aus Titan besteht. Der Ring kann aus einem vorzugsweise im Zieh- oder Drückverfahren hergestelltes, mit den ringförmigen Tragteilen verschweißten oder verlöteten Titanblech gebildet werden. Alternativ kann der Ring auch aus einem entsprechend dimensionierten Rohr heraus gearbeitet sein.
  • Weitere Vorteile sind aus den Patentansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zu entnehmen. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Ausführung einer Drehkolbenröhre nach der Erfindung im Längsschnitt,
  • 2 einen Teil eines Fensterringes im Schnitt,
  • 3 einen Ausschnitt aus 2, vergrößert dargestellt, und
  • 4 den in 3 gezeigten Ring als Rohling.
  • Die 1 zeigt in einer vereinfachten Darstellung eine Ausführungsform einer Drehkolbenröhre nach der Erfindung im Längsschnitt.
  • Die Drehkolbenröhre ist in bekannter Weise in einem in der Figur nicht dargestellten Strahlergehäuse drehbar gelagert. Hierzu sind beidseitig der Drehkolbenröhre entsprechende Lager 1 vorhanden. Um die Drehkolbenröhre in Rotation zu versetzen, ist an geeigneter Stelle ein entsprechend ausgebildeter Antrieb vorhanden. Nachdem diese Teile aus dem Stand der Technik bekannt sind, wird davon abgesehen, diese darzustellen und näher zu beschreiben.
  • Die Drehkolbenröhre weist in der gezeigten Ausführungsform ein als Doppelkegel ausgebildetes Vakuumgehäuse 2 auf, in welchem längs einer gemeinsamen Drehachse 3 einerseits eine Kathodenanordnung 4 und andererseits eine Anode 5 angeordnet sind. Das Vakuumgehäuse 2 ist kolbenartig ausgebildet und weist etwa in der Mitte einen zylindrischen Abschnitt 6 und beidseitig sich daran anschließende kegelstumpfförmige Abschnitte 7, 8 auf. Am Ende des kegelstumpfförmigen Abschnittes 7 befindet sich die Kathodenanordnung 4 mit einem Flachemitter 9 und am Ende des anderen Abschnittes 8 die Anode 5 mit einem Anodenteller 10. Um den mittig gelegenen zylindrischen Abschnitt 6 befindet sich außerhalb des Vakuumgehäuses 2 eine Einrichtung 11 die dazu dient, den Elektronenstrahl abzulenken und auf den Auftreffbereich des Anodentellers 10 zu fokussieren (siehe Pfeil). Die genannte Einrichtung 11 ist bezüglich des rotierenden Vakuumgehäuses 2 feststehend, so dass der Elektronenstrahl immer in die gleiche Richtung abgelenkt und stets auf den Auftreffbereich des rotierenden Anodentellers 10 auftrifft. Mit der Einrichtung kann der Elektronenstrahl auf einen strichförmigen Brennfleck eingestellt werden.
  • Mit 12 ist das Strahlenaustrittsfenster bezeichnet, welches im folgenden noch näher erläutert wird. Das Strahlenaustrittsfenster 12 ist in der gezeigten Ausführung ein separates, ringförmig ausgebildetes Bauteil, welches einerseits mit dem kegelstumpfförmigen Abschnitt 8 des Vakuumgehäuses 2 und andererseits mit einem am Anodenteller 10 angelöteten Pufferteil 13 verbunden ist. Das Pufferteil 13 dient dazu, evtl., aufgrund der Wärmeentwicklung im Anodenbereich auftretende Dehnungen aufzufangen. Die Verbindung mit dem Strahlenaustrittsfenster 12 erfolgt durch Schweißen.
  • Das Strahlenaustrittsfenster 12 ist als 360°-Rundum-Teil ausgebildet und muss, da es Teil der Vakuumhülle ist, entsprechend stabil sein.
  • Wie aus 2 ersichtlich, besteht das Strahlenaustrittsfenster 12 aus einem ringförmigen Bauteil 14 mit eingearbeiteter Fensterkontur 15. Aus 3, die den in 2 strichpunktiert markierten Ausschnitt vergrößert wiedergibt, ist ersichtlich, dass die Fensterkontur 15 durch einen beidseitig von ringförmigen Tragteilen 16a, 16b, befestigten dünnen Ring 17 gebildet ist. 4 zeigt die Teile im Rohzustand. Der Ring 17 ist zwischen den beiden Tragteilen 16a, 16b eingelötet oder eingeschweißt. Zur Komplettierung wird der Rohling auf die entsprechend vorgesehenen Endmaße überdreht.
  • Der Ring 17 kann, bei Verwendung eines der eingangs genannten hochwarmfesten Materialien eine Wandstärke von vorzugsweise 0,2 mm aufweisen.
  • Als weitere Materialien für das Strahlenaustrittsfenster 12 kommen die bereits erwähnten, in EN 10273 und EN 10302 aufgeführten Chromstähle sowie Edelstähle und Cr- und Ni-Legierungen, sowie Titan und Titanlegierungen in Frage.
  • Der Ring kann vorteilhafterweise ein Tiefzieh- oder Drückteil aus geeignetem Material, z. B. aus einem dünnen Titanblech, sein, oder auch aus einem Rohr mit den entsprechenden Maßen erstellt werden.
  • Alternativ zu den beschriebenen Versionen kann das Strahlenaustrittsfenster 12 auch komplett einteilig ausgeführt sein. In diesem Fall kann das gesamte Fenster aus einem Tiefzieh- oder Drückteil gebildet werden, welches mit dem Vakuumgehäuse und dem Anodenteller bzw. dem dazwischen angeordneten Pufferteil verschweißt wird.
  • Das Strahlenaustrittsfenster 12 kann, als eine weitere Alternative zu den beschriebenen Versionen, auch als ein Teil zusammen mit den Teilen der Vakuumhülle 6, 7, 8 ausgeführt sein. Als Werkstoffe kommen die oben genannten Materialien in Frage, mit Ausnahme der ferritischen Stähle.

Claims (14)

  1. Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler mit einem in Rotation versetzbaren, eine Anode (5) und eine Kathode (4) aufnehmenden Vakuumgehäuse (2), welches zumindest zur Anode (5) hin kegelstumpfförmig sich erweiternd ausgebildet und am erweiterten Ende ein mit dem Anodenteller (10) der Anode (5) verbundenes, 360°-Rundum-Strahlenaustrittsfenster (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Strahlenaustrittsfenster (12) aus einem der nachfolgend angeführten Werkstoffe ausgeführt ist: – aus einem hochwarmfesten Stahl oder einer hochwarmfesten Chrom- und/oder Nickel-Legierung, aufgeführt in der Norm EN 10273 und EN 10302, in einer Wandstärke zwischen 0,1 bis 0, 4 mm, – aus einem Titanwerkstoff in einer Wandstärke zwischen 0,2 bis 2 mm, – aus einem Keramikwerkstoff in einer Wandstärke zwischen 1 mm und 5 mm.
  2. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung eines hochwarmfesten Stahles das Strahlenaustrittsfenster (12) mit einer Wandstärke von 0,2 mm ausgeführt ist.
  3. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1 oder 2, da durch gekennzeichnet, dass bei Anwendung eines hochwarmfesten Stahles das Strahlenaustrittsfenster (12) aus Chromstahl, aufgeführt in der Norm EN 10273, gefertigt ist.
  4. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung eines Titanwerkstoffes das Strahlenaustrittsfenster (12) mit einer Wandstärke von 0,6 mm ausgeführt ist.
  5. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anwendung eines Keramikwerkstoffes das Strahlenaustrittsfenster (12) mit einer Wandstärke von 3 mm ausgeführt ist.
  6. Röntgenstrahler nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenaustrittsfenster (12) als separates Teil ausgeführt und mit dem Vakuumgehäuse (2) mit Hilfe eines Vakuumhartlotes verbunden ist.
  7. Röntgenstrahler nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenaustrittsfenster (12) als separates Teil ausgeführt und mit dem Vakuumgehäuse (2) mit Hilfe eines dehn- bzw. verformbaren Aktivlotes verbunden ist.
  8. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines hochwarmfesten Stahles oder eines Titanwerkstoffes das Strahlenaustrittsfenster (12) und das Vakuumgehäuse (2) einteilig ausgebildet sind.
  9. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlenaustrittsfenster (12) als mit dem Vakuumgehäuse (2) einerseits und mit dem Anodenteller (10) andererseits verbindbares Fenstermodul ausgebildet ist.
  10. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Fenstermodul aus einem Ring (17) aus einem Titanwerkstoff und beidseitig des Ringes (17) angeordneten Tragteilen (16a, 16b) aus unmagnetischem Edelstahl besteht.
  11. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (17) aus einem im Zieh- oder Drückverfahren hergestellten, mit den Tragteilen (16a, 16b) durch Löten oder Schweißen verbundenen Blech aus Titan oder einer Titanlegierung gebildet ist.
  12. Röntgenstrahler nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (17) aus einem Rohr gebildet ist.
  13. Röntgenstrahler nach einem der Patentansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Strahlenaustrittsfenster (12) und Anodenteller (10) ein Dehnungskompensationselement (13) angeordnet ist.
  14. Röntgenstrahler nach einem der Patentansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Vakuumgehäuse (2) als Doppelkegel (6, 7, 8)) ausgebildet ist.
DE10325463A 2003-06-05 2003-06-05 Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler Withdrawn DE10325463A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10325463A DE10325463A1 (de) 2003-06-05 2003-06-05 Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler
US10/860,898 US7103146B2 (en) 2003-06-05 2004-06-04 Rotary piston tube for an X-ray radiator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10325463A DE10325463A1 (de) 2003-06-05 2003-06-05 Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10325463A1 true DE10325463A1 (de) 2005-01-05

Family

ID=33494846

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10325463A Withdrawn DE10325463A1 (de) 2003-06-05 2003-06-05 Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler

Country Status (2)

Country Link
US (1) US7103146B2 (de)
DE (1) DE10325463A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008052363A1 (de) 2008-10-20 2010-04-22 Siemens Aktiengesellschaft Anode

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004056110A1 (de) * 2004-11-19 2006-06-01 Siemens Ag Drehkolben-Röntgenstrahler
US7483518B2 (en) * 2006-09-12 2009-01-27 Siemens Medical Solutions Usa, Inc. Apparatus and method for rapidly switching the energy spectrum of diagnostic X-ray beams
CN105070625A (zh) * 2015-08-18 2015-11-18 上海宏精医疗器械有限公司 一种高效的x射线管装置
US11282668B2 (en) * 2016-03-31 2022-03-22 Nano-X Imaging Ltd. X-ray tube and a controller thereof

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD230110A1 (de) * 1984-12-20 1985-11-20 Hermsdorf Keramik Veb Bruchfestes roentgenroehrenaustrittsfenster
DE4204301A1 (de) * 1991-08-05 1993-02-11 Siemens Ag Roentgenroehre mit strahlenaustrittsfenster
DE19631899A1 (de) * 1996-08-07 1998-02-12 Siemens Ag Röntgenröhre
DE19741750A1 (de) * 1997-09-22 1999-03-25 Siemens Ag Röntgenstrahler mit zwangsgekühlter Drehanode
DE19810346C1 (de) * 1998-03-10 1999-10-07 Siemens Ag Röntgenröhre und deren Verwendung
DE19900467A1 (de) * 1999-01-08 2000-04-20 Siemens Ag Röntgenröhre mit Elektronenfänger

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE230110C (de)
DE2151079A1 (de) * 1971-10-13 1973-04-19 Siemens Ag Strahlendurchtrittsfenster
US4045699A (en) * 1973-06-19 1977-08-30 Siemens Aktiengesellschaft Use of light-metal panes as x-ray transmissive windows
DE2605376C3 (de) * 1976-02-11 1979-01-11 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Abdichtung für ein Röntgenstrahlendurchgangsfenster und Verfahren zur Herstellung der Abdichtung
FR2386109A1 (fr) * 1977-04-01 1978-10-27 Cgr Mev Tete d'irradiation a rayons g pour une irradiation panoramique et generateur de rayons g comportant une telle tete d'irradiation
US4993055A (en) * 1988-11-23 1991-02-12 Imatron, Inc. Rotating X-ray tube with external bearings
US5173931A (en) * 1991-11-04 1992-12-22 Norman Pond High-intensity x-ray source with variable cooling
DE19645053C2 (de) * 1996-10-31 1999-11-11 Siemens Ag Röntgenröhre
US6148061A (en) * 1997-04-28 2000-11-14 Newton Scientific, Inc. Miniature x-ray unit
US6118852A (en) * 1998-07-02 2000-09-12 General Electric Company Aluminum x-ray transmissive window for an x-ray tube vacuum vessel
DE19945416C1 (de) * 1999-09-22 2001-04-26 Siemens Ag Kühleinrichtung für einen Röntgenstrahler
US6459768B1 (en) * 1999-10-08 2002-10-01 Varian Medical Systems, Inc. X-ray tube window and frame

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD230110A1 (de) * 1984-12-20 1985-11-20 Hermsdorf Keramik Veb Bruchfestes roentgenroehrenaustrittsfenster
DE4204301A1 (de) * 1991-08-05 1993-02-11 Siemens Ag Roentgenroehre mit strahlenaustrittsfenster
DE19631899A1 (de) * 1996-08-07 1998-02-12 Siemens Ag Röntgenröhre
DE19741750A1 (de) * 1997-09-22 1999-03-25 Siemens Ag Röntgenstrahler mit zwangsgekühlter Drehanode
DE19810346C1 (de) * 1998-03-10 1999-10-07 Siemens Ag Röntgenröhre und deren Verwendung
DE19900467A1 (de) * 1999-01-08 2000-04-20 Siemens Ag Röntgenröhre mit Elektronenfänger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008052363A1 (de) 2008-10-20 2010-04-22 Siemens Aktiengesellschaft Anode

Also Published As

Publication number Publication date
US7103146B2 (en) 2006-09-05
US20040258208A1 (en) 2004-12-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19639918C2 (de) Röntgengerät mit einer Röntgenröhre mit Variofokus
EP2740142B1 (de) Anode mit linearer haupterstreckungsrichtung
WO2022248312A1 (de) Bipolarplatte für eine brennstoffzelle und verfahren zum schweissen einer bipolarplatte
DE949365C (de) Kathodenstrahlroehre mit einem Metallkolben und einem Glasfenster
EP0292055A2 (de) Strahlenquelle zur Erzeugung einer im wesentlichen monochromatischen Röntgenstrahlung
DE10325463A1 (de) Drehkolbenröhre für einen Röntgenstrahler
DE102011082767A1 (de) Absorberrohr
DE2747149B2 (de) Wärmefixierrolle für Tonerbilder
DE102008060577A1 (de) Stützplattenbefestigung mit doppelter Überlappung
DE3205477C2 (de) Uhrengehäuse mit einem Gehäuseband aus Hartmetall
DE10319549B3 (de) Drehanoden-Röntgenröhre
EP0093414B1 (de) Vakuumschaltröhre
DE646917C (de) Vakuumschalter
EP0139887B1 (de) Gaslaser mit einer federgestützten Kapillare
AT412687B (de) Verfahren zum herstellen eines kreisförmigen röntgenröhrentargets
EP0077058B1 (de) Kugelhahn
DE3103147A1 (de) "membrandaempferdose fuer leicht entzuendbare gasfoermige oder fluessige brennstoffe"
EP2140468B1 (de) Verfahren zur befestigung eines getters für eine vakuumschaltröhre sowie vakuumschaltröhre
DE10251676B4 (de) Fokussierte Unterwasserladung
DE2423935C3 (de) Elektronenoptischer Bildverstärker
DE743765C (de) Strahlenaustrittsfenster, insbesondere fuer Roentgenroehren
DE102008010736A1 (de) Metallkatalysator, insbesondere zur Verwendung in einer Abgasanlage eines Personenkraftwagens
DE102010010054A1 (de) Röntgenröhre
DE1916497A1 (de) Roentgenroehre
DE19736212C1 (de) Röntgenröhre mit variablem Fokus und Emitter-Redundanz

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
8139 Disposal/non-payment of the annual fee