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DE1032414B - Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich von Ganzmetall-Festfrequenz-Magnetfeldroehren auf ihre Sollfrequenz - Google Patents

Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich von Ganzmetall-Festfrequenz-Magnetfeldroehren auf ihre Sollfrequenz

Info

Publication number
DE1032414B
DE1032414B DED23486A DED0023486A DE1032414B DE 1032414 B DE1032414 B DE 1032414B DE D23486 A DED23486 A DE D23486A DE D0023486 A DED0023486 A DE D0023486A DE 1032414 B DE1032414 B DE 1032414B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
cover
measuring
tubular vessel
cold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23486A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Manfred Schiekel
Josef Koehne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Elektronik GmbH
Original Assignee
Deutsche Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Elektronik GmbH filed Critical Deutsche Elektronik GmbH
Priority to DED23486A priority Critical patent/DE1032414B/de
Publication of DE1032414B publication Critical patent/DE1032414B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J23/00Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
    • H01J23/16Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
    • H01J23/18Resonators
    • H01J23/20Cavity resonators; Adjustment or tuning thereof
    • H01J23/213Simultaneous tuning of more than one resonator, e.g. resonant cavities of a magnetron

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es ist bekannt, daß die Schwingfrequenzen von Magnetfeld röhren durch unvermeidliche Fabrikationstolerainzen innerhalb eines gewissen Bereichs schwanken. Sollen Röhren einer bestimmten, sehr eng tolerierten Frequenz hergestellt werden, so sind Möglichkeiten des Frequenzabgleichs vorzusehen.
Bekanntlich unterscheidet man durchstimmbare und Festfrequenz-Magnetfeldröhren. Es ist bei durchstimmbaren Ganzmetallröhren bekannt, z. B. durch Bewegen einer kreisförmigen Platte, die nahe einer Stirnseite des Anodenzylinders konzentrisch zu diesem angeordnet ist, oder durch Einführen kreisförmiger Ringe in den Raum zwischen den (die A η öden segmente an den Stirnseiten verbindenden) Kurzschlußringen die Frequenz der Röhre einzustellen. Die Abstimmittel werden dabei entweder von außen mittels eines einen der Stirndeckel des Röhrengefäßes vakuumdicht durchdringenden Antriebs bewegt, oder der Stirndeckel ist ganz oder teilweise membranartig ausgebildet, durch Druck von außen kolbenartig verschiebbar, und seine dem Anodensystem zugekehrte Innenfläche Träger des Abstimmmittels. Mittels eines solchen Frequenzabgleichs lassen sich selbstverständlich auch Frequenzabweichungen infolge der Fertigungstoleranzen kompensieren.
Die Erfindung betrifft Magnetfeldröhren der anderen Gruppe, also Festfrequenz-Magnetfeldröhren. Es ist bereits bekannt, den Frequenzabgleich an der noch nicht gepumpten Röhre durch Verbiegen oder NachjuiStieren der Kurzschlußringe oder Variieren ihrer gegenseitigen Lage durchzuführen (Kaltfrequenzabgleich) .
Dieses Verfahren erfordert viel Geschick und zeigt eine Reihe fabrikatorischer Nachteile. Wird nämlich Z. B. im ersten Lötvorgang nur ein Ringpaar gelötet, damit durch Variieren der Lage des zweiten Ringpaares der Frequenzabgleich durchgeführt werden kann, so ist ein zusätzlicher Lötvorgang zur Fixierung des zweiten Ringpaares erforderlich, wobei die Einhaltung der genauen Löttemperatur Schwierigkeiten bereitet. Wird hingegen ein Kaltfrequenzabgleich durch Verbiegen der Kurzschlußringe durchgeführt, besteht die Gefahr nachträglicher Deformation bzw. des Kurzschlusses zwischen den beiden Ringen eines Paares bei starker Temperaturänderung während der Deckel lötung.
Die Erfindung sucht diese schwerwiegenden Nachteile zu vermeiden, indem sie ein Verfahren angibt, nach dem ein Kaltfrequenzabgleich durch \rerformen der seitlichen Röhrenverschlußdeckel durchgeführt werden kann.
Bekanntlich hängt die Resonanzfrequenz eines Magnetfeldröhrensystems außer von den geometrischen Daten der Einzelkreise und der Kurzschlußringe auch Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich
von Ganzmetall-Festfrequenz-Magnetfeldröhren auf ihre Sollfrequenz
Anmelder:
Deutsche Elektronik G.m.b.H.,
ίο Berlin-Wilmersdorf, Forckenbeckstr. 9-13
Dipl.-Phys. Manfred Schiekel, Darmstadt,
und Josef Köhne, Planegg bei München,
sind als Erfinder genannt worden
ao von der Ausbildung der Stirnräume ab. Davon wird bei den eingangs erwähnten Verfahren zur Durchstiimmung Gebrauch gemacht. Es ist an sich auch bekannt, daß je nach Gestaltung der Verschluß deckel die geometrische Form des Stirnraumes, und damit die Frequenz der Röhre, durch Eindrücken des Verschlußdeckels um einige Prozent geändert werden kann, da sowohl die Kapazität als auch zum Teil die Induktivität des Resonanzsystems beeinflußt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich von Ganzmetall-Festfrequenz-Magnetfeldröhren auf ihre Sollfrequenz (Betriebsfrequenz) besteht nun darin, daß mindestens die eine Stirnwand des Röhrengefäßes der hinsichtlich der frequenzbeistimmenden Elemente fertig montierten Röhre aus einem elastischen Deckel (Meßdeckel) besteht, dessen Mittelpartie so lange verformt wird, bis die nach einem der bekannten elektrischen Verfahren gemessene Resonanzfrequenz der Röhre gleich der mit einem vorgegebenen, von eins wenig verschiedenen Faktor multiplizierten Sollfrequenz ist, worauf dann die Verformung des Meßdeekels mittels eines Feinmeßwerkzeuges 1>estimmt wird und danach der serienmäßige Stirndeckel durch Prägen od. dgl. entsprechend dem Meßdeckel bleibend verforrat und an Stelle des Meßdeekels in die Stirnöffnung des Röhrengefäßes eingesetzt und in bekannter Weise vakuumdicht eingelötet wird. Der erwähnte, von eins wenig verschiedene Faktor berücksichtigt die bekannte Erscheinung, daß die im kalten Zustand gemessene Frequenz von der im warmen Zustand der Röhre herrschenden Betriebsfrequenz (Sollfrequenz) etwas abweicht. Dieses Verfahren ist sehr genau, dabei einfach und übersichtlich, so daß es auch von ungelernten Kräften gehandhabt werden kann; es besitzt nicht
809 557/339
die eingangs geschilderten Nachteile der bekannten Verfahren und benötigt andererseits, abgesehen von einer dem Prägevorgang Rechnung tragenden Stirndeckelform, keine vom normalen Typus abweichende Röhrenkonstruktion.
Fig. 1 zeigt im Schnitt den Aufbau einer gebräuchlichen Form einer Ganzmetall-Magnetfeldröhre mit Kathode 1, Anodensegmenten 2, Kurzschlußringen 8, Stirnräumen 3 und den das gesamte System abschließenden Stirndeckeln 4. Mit 10 ist die zur Auskopplung der Hochfrequenzenergie dienende Schleife bezeichnet. Erfindungsgemäß wird für den KaIt1-frequenzabgleich zunächst ein besonderer, mit »Meßdeckel« bezeichneter Verschluß für die eine Stirnseite des Röhrengefäßes 9 verwendet, der in Fig. 2 a bzw. 2b io zwei Ausführungsbeispielen im Schnitt schematisch dargestellt ist. Es handelt sich dabei um der endgültigen Stirndeckelform weitgehend gleiche Metallscheiben oder Deckel mit einer Vorrichtung, die es gestattet, diese Scheiben bzw. Deckel in genau meßbaren Beträgen einzuwölben.
Der Meßdeckel wird mittels einer Spannvorrichtung so am Gefäßmantel angebracht, wie später der eigentliche Sti.rndeckel sitzen soll. In bekannter Weise wird die Magnetfeldröhre mit einem Generator auf mit dem vorgegebenen Faktor multiplizierte Sollfrequenz fremderregt und z. B. die Lage des Spannungsminimums auf einer vorgeschalteten Meßleitung wie bekannt gemessen. Das Verfahren ist natürlich auch mit anderen Meßanordnungen' zur Bestimmung der Kaltfrequenz durchführbar. In der Regel hat man es mit nur einer Röhrentype je Prüfstand zu tun, so daß die Sonde der Meßleitung auf eine im Vorversuch bestimmte Stelle eingestellt werden kann, wo das Spannungsminimum zu liegen kommt, wenn die Magnetfeldröhre richtig abgestimmt ist. Der Abgleich geschieht nun sehr einfach durch Einwölben der mittleren Deckelpartie 5 (Fig. 2 a) mittels der Meßspindel 6, bis die Röhre in der Resonanzfrequenz schwingt. Die Einstellung ist sehr genau möglich, da die Meßlei'tung ein scharfes Minimum liefert. Am Mikrometer 7 kann der Grad der Wölbung genau abgelesen werden. Es kann dabei eine Kolbenwölbung (Fig. 2 a) oder eine Ringwölbung (Fig. 2b) verwendet werden; je nach Röhrenkonstruktion wird die eine oder andere Wölbungsart vorzuziehen sein. Als Material für den Meß deckel eignet sich besonders Tombak oder Federbronze.
Nach der wie vorstehend festgestellten Wölbungstiefe wird nun der eigentliche Stirndeckel auf einer Presse mit einstellbaren Anschlägen geprägt und anschließend in bekannter Weise mit der Röhre vakuumdicht verlötet (Fig. 3).
Bei bestimmter konstruktiver Ausbildung der Röhre ist es auch möglich·, den Frequenzabglekh durch unmittelbares Prägen mindestens eines Stirndeckels an der fertig gelöteten und abgezogenen Röhre unter gleichzeitiger laufender elektrischer Kontrolle' der Resonanzfrequenz vorzunehmen, wobei dann der Meßdeckel entbehrlich ist. Es ist auch möglich, z. B. bei größeren Abweichungen vom Sollwert, mit beiden Stirndeckeki nacheinander oder gleichzeitig in der ernndungsgemäßen Weise zu verfahren.
Die Erfindung ist nicht an die dargestellten Ausführungsbeispiele der Prägung gebunden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich von Ganzmetall - Festfrequenz - Magnetfeldröhren auf ihre Sollfrequenz (Betriebsfrequenz), dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die eine Stirnwand des Röhrengefäßes der hinsichtlich der frtqteerizbestimmenden Elemente fertig montierten Röhre aus einem elastischen Deckel (Meßdeckel) besteht; dessen Mittelpartie so lange verformt wird, bis die nach einem der bekannten elektrischen Verfahren gemessene Resonanzfrequenz der Röhre gleich der mit einem vorgegebenen, von eins wenig verschiedenen Faktor multiplizierten Sollfrequenz ist, d'aß dann die Verformung des Meßdeckels mittels eines Feinmeßwerkzeuges bestimmt wird und danach der serienmäßige Stirndeckel durch Prägen od. dgl. entsprechend dem Meß deckel bleibend ver formt und an Stelle des Meßdeckels in die StirnöfFnung des Röhrengefäßes eingesetzt und in bekannter Weise vakuumdicht eingelötet wird.
2. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verzicht auf den. Meßdeckel mindestens ein Stirndeckel an der fertig gelöteten und abgezogenen Röhre unter laufender elektrischer Kontrolle der Resonanzfrequenz bleibend verformt wird.
3. Meßvo<rrichtung für das Verfahren nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch einen mindestens in seiner Mittelpartie elastisch verformbaren Meßdeckel von gleicher Gestalt wie der spätere Stirndeckel des Röhrengefäßes, durch eine Spannvorrichtung zur Befestigung des Meßdeckels an der Stirnseite des Röhrengefäßes und durch eine Meßspindel zur Bestimmung des Grades der Deckelverformung.
4. Stirndeckel für das Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine solche Profilierung mindestens seiner Mittelpartie, daß diese durch Prägen od. dgl. gegenüber der Randpartie bleibend verformt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
.© 809 557/339 6.58
DED23486A 1956-08-03 1956-08-03 Verfahren zum Kaltfrequenzabgleich von Ganzmetall-Festfrequenz-Magnetfeldroehren auf ihre Sollfrequenz Pending DE1032414B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1177747B (de) 1961-05-06 1964-09-10 Mikrowellen Ges M B H Deutsche Magnetronroehre der Radbauart
DE1284491B (de) * 1967-06-27 1968-12-05 Telefunken Patent Hohlraumresonator und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2855721A1 (de) * 1978-12-22 1980-06-26 Siemens Ag Anordnung zum selbsttaetigen drahtlosen uebertragen von mehrstelligen numerischen informationen zwischen gegeneinander bewegbaren aktiven abfragegeraeten und passiven antwortgeraeten
DE3022524A1 (de) * 1980-06-16 1982-01-07 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Antwortgeraet fuer ein system zum selbsttaetigen drahtlosen uebertragen von mehrstelligen numerischen informationen zwischen gegeneinander bewegbaren aktiven abfragegeraeten und passiven antwortgeraeten

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DE3022524A1 (de) * 1980-06-16 1982-01-07 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Antwortgeraet fuer ein system zum selbsttaetigen drahtlosen uebertragen von mehrstelligen numerischen informationen zwischen gegeneinander bewegbaren aktiven abfragegeraeten und passiven antwortgeraeten

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