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DE10324940A1 - Verfahren und Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoffventilen einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Verfahren und Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoffventilen einer Brennkraftmaschine Download PDF

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DE10324940A1
DE10324940A1 DE2003124940 DE10324940A DE10324940A1 DE 10324940 A1 DE10324940 A1 DE 10324940A1 DE 2003124940 DE2003124940 DE 2003124940 DE 10324940 A DE10324940 A DE 10324940A DE 10324940 A1 DE10324940 A1 DE 10324940A1
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DE
Germany
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injection
control device
measured values
control
injection valves
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Sevan Tatiyosyan
Thomas Wenzler
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoff-Einspritzventilen (200...n) einer Brennkraftmaschine. Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass für derartige Ansteuerungen zunächst Einspritzzyklen für die einzelnen Einspritzventile vorgegeben werden und dass die Einspritzventile dann nach Maßgabe durch diese Einspritzzyklen mit Hilfe von Aktoren (210-n) angesteuert werden. Die erfolgte Ansteuerung der Einspritzventile wird anhand von gemessenen elektrischen Größen überwacht. Zur Vermeidung von Unsicherheiten bei der Zuordnung von Messwerten zu den einzelnen Einspritzventilen werden jeweils nur die Messwerte für ein ausgewähltes Einspritzventil selektiert und nachfolgend ausgewertet. Um darüber hinaus sicherzustellen, dass jeweils ein kompletter Einspritzzyklus für ein bestimmtes Einspritzventil erfasst beziehungsweise beobachtet wird, erfolgt die Selektion der entsprechenden Messwerte erfindungsgemäß ausschließlich während eines vorgegebenen Beobachtungszeitfensters (B).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und ein Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoffeinspritzventilen einer Brennkraftmaschine, wobei die Ventile mit Piezo-Aktoren angesteuert werden.
  • Stand der Technik
  • Aus dem Stand der Technik, insbesondere aus der europäischen Patentanmeldung EP 1 138 902 A1 ist ein derartiges Verfahren und Steuergerät bekannt. Gemäß dieser Anmeldung umfasst das Steuergerät eine Steuereinrichtung und eine Aktivierungseinrichtung, welche die Aktoren von den Einspritzventilen der Brennkraftmaschine im Ansprechen auf von der Steuereinrichtung vorgegebene Einspritzzyklen ansteuert. Die tatsächlich erfolgte Ansteuerung der Aktoren beziehungsweise der Einspritzventile wird mit Hilfe einer Messeinrichtung überwacht. Die Messeinrichtung liefert die Messwerte an einen Analog/Digital-Wandler, welcher die Messwerte im Ansprechen auf ein Triggersignal analog/digital wandelt. Um eine eindeutige Zuordnung der an dem Eingang des Analog/Digital-Wandlers anliegenden Messwerte zu ausgewählten Kraftstoffeinspritzventilen beziehungsweise Zylindern der Brennkraftmaschine zu gewährleisten, lehrt die besagte europäische Anmeldung, jeweils nur ein ausgewähltes Einspritzventil durch entsprechende Messwerterfassung zu beobachten beziehungsweise jeweils immer nur ein Triggersignal für den Aktor des ausgewählten Einspritzventils zu generieren, um dann nur die aktuellen Messwerte des ausgewählten Einspritzventils analog/digital zu wandeln und anschließend auszuwerten (siehe Absatz 0072 der englischen Fassung der Anmeldung).
  • Neben den genannten Vorteilen hat die in der besagten europäischen Anmeldung beschriebene Vorgehensweise jedoch den Nachteil, dass die Erfassung der Messwerte für das ausgewählte Kraftstoffeinspritzventil mit Unsicherheiten behaftet ist. So kann beispielsweise bei der beschriebenen Vorgehensweise nicht sichergestellt werden, dass ein Einspritzzyklus, der in der Regel mehrere Einspritzvorgänge umfasst, durch eine bestimmte Anzahl von Messwerten sicher vollständig repräsentiert wird.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es deshalb die Aufgabe der Erfindung, ein bekanntes Verfahren und Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Einspritzventilen einer Brennkraftmaschine derart weiterzubilden, dass bei der Selektion von Messwerten, welche eine erfolgte Ansteuerung eines ausgewählten Einspritzventils repräsentieren, sichergestellt ist, dass diese Messwerte einen vollständigen Einspritzzyklus repräsentieren.
  • Diese Aufgabe wird durch das im Patentanspruch 1 beanspruchte Verfahren gelöst. Genauer gesagt erfolgt die Lösung bei dem einleitend beschriebenen bekannten Verfahren dadurch, dass die Selektion der Messwerte während eines vorgegebenen Beobachtungszeitfensters erfolgt.
  • Die soeben beschriebene Lösung der oben genannten Aufgabe bezieht sich auf den Fall, dass tatsächlich ein Einspritzzyklus für die einzelnen Einspritzventile vorgegeben wird. Eine solche Vorgabe erfolgt jedoch nicht bei allen denkbaren Betriebszuständen der Brennkraftmaschine. Insbesondere erfolgt eine solche Vorgabe nicht im Falle einer Schubabschaltung. In diesem Fall wird ausdrücklich vorgegeben, dass keine Ansteuerung der Einspritzventile stattfinden soll. Wenn die Brennkraftmaschine beziehungsweise deren Ansteuerung dann fehlerfrei funktionieren, erfolgt aufgrund dieser speziellen Vorgabe auch keine Ansteuerung der Einspritzventile und dementsprechend werden auch keine Messwerte gemessen.
  • Allerdings findet dann trotzdem eine sogenannte Selektion von den dann nicht vorhandenen Messwerten statt. Der Begriff "Selektion" ist dann im Sinne einer Überprüfung zu verstehen, ob gemäß der Vorgabe tatsächlich keine Messwerte generiert worden sind. Diese Selektion beziehungsweise Überprüfung findet dann erfindungsgemäß auch nur während des vorgegebenen Beobachtungszeitfensters statt. Diese spezielle Lösung der oben genannten Aufgabe wird durch das in Patentanspruch 2 beanspruchte Verfahren repräsentiert.
  • Die elektrische Größe zur Ansteuerung der Aktoren der Einspritzventile kann eine elektrische Spannung oder ein elektrischer Strom, vorzugsweise jedoch eine elektrische Ladung sein.
  • Vorteile der Erfindung
  • Für beide bisher beschriebenen Lösungen gilt, dass durch geeignete Wahl des Anfangszeitpunktes und der Länge beziehungsweise der Dauer dieses Beobachtungszeitfensters sichergestellt wird, dass alle Messwerte erfasst werden, die einen vollständigen Einspritzzyklus repräsentieren. Das Beobachtungszeitfenster ermöglicht es, dass die Ressourcen zur Beobachtung und Auswertung der Messergebnisse für ein bestimmtes Kraftstoffeinspritzventil, das heißt die Ressourcen der Steuereinrichtung, auf einen minimalen Zeitaufwand beschränkt werden, so dass diese Ressourcen dann innerhalb kürzester Zeit für die Beobachtung zum Beispiel von Messwerten anderer Einspritzventile beziehungsweise Zylinder zur Verfügung stehen.
  • Um den Anfangs- und Endzeitpunkt beziehungsweise die Dauer des Beobachtungszeitfensters optimal festzulegen, ist es vorteilhaft, dieses Beobachtungszeitfenster in Abhängigkeit von der Position beziehungsweise dem Winkel der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine zu dimensionieren beziehungsweise zu positionieren.
  • Die oben genannte Aufgabe wird weiterhin durch zwei Steuergeräte gelöst, bei denen die Steuereinrichtungen jeweils ein Beobachtungszeitfenster vorgegeben, während dessen die Selektion der Messwerte für das ausgewählte Einspritzventil ausschließlich erfolgt. Die Vorteile der auf diese Weise ausgebildeten Steuergeräte entsprechen den oben mit Bezugnahme auf das beschriebene Verfahren erwähnten Vorteilen.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Zeichnungen
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten fünf Figuren näher beschrieben, wobei
  • 1 das Steuergerät und die daran angeschlossenen Einspritzventile;
  • 2 einen typischen Einspritzzyklus;
  • 3 eine Aktorschaltung mit einer Messeinrichtung;
  • 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
  • 5 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist zu erkennen, dass das Steuergerät 100 im Wesentlichen aus einer Steuereinrichtung 110 und einer Aktivierungseinrichtung 120 besteht. Die Steuereinrichtung 110 ist vorzugsweise als Mikrocontroller ausgebildet. Sie gibt die Einspritzzeiten für einzelne Einspritzzyklen für alle Kraftstoff-Einspritzventile 200-1...n einer Brennkraftmaschine vor.
  • Ein typischer Einspritzzyklus ist in 2 gezeigt. Er kann neben einem Haupthub H1 auch mehrere Nebenhübe H2 und H3 aufweisen. Zur Realisierung eines derartigen Einspritzzyklus gibt die Steuereinrichtung 110 beispielsweise vor, wann mit dem Aufbringen einer Ladung auf einen Aktor für ein bestimmtes Einspritzventil, zum Beispiel 200-1, begonnen werden muss, Zeitpunkt tAL, und wann das Laden beendet werden muss, in 2 zu dem Zeitpunkt tEL. Weiterhin gibt die Steuereinrichtung 110 vor, wie lange die aufgebrachte Ladung auf dem so erhaltenen Niveau gehalten werden soll, um dann zu einem Zeitpunkt tAE ein Entladen des Aktors einzuleiten, was zu einem Zeitpunkt tEE wieder zu beenden ist. Durch diese Vorgabe der Lade- und Entladezeitintervalle für einen Aktor wird in Abhängigkeit der pro Zeiteinheit auf den Aktor aufgebrachten Ladung auch der damit jeweils verbundene Nadelhub und damit die jeweilige während des Hubs einzuspritzende Kraftstoffmenge definiert. Zur Definition eines vollständigen Einspritzzyklus werden diese Angaben nicht nur für den Haupthub H1, sondern auch für alle Nebenhübe H2, H3 von der Steuereinrichtung 110 vorgegeben.
  • Weil die Steuereinrichtung 110 diese Vorgaben für den Einspritzzyklus nicht lediglich für ein, sondern für n Kraftstoffeinspritzventile 200-1...n vorgibt, wobei sich diese Einspritzzyklen zeitlich überlappen können, sind in 1 l parallele Leitungen vorgesehen, um diese Informationen zur Steuerung der Einspritzzyklen von der Steuereinrichtung 110 an die Aktivierungseinrichtung 120 zu übertragen. Die Aktivierungseinrichtung 120 setzt diese Vorgaben von der Steuereinrichtung 110 um in konkrete Befehle zur Ansteuerung der den jeweiligen Einspritzventilen 200-1...n zugeordneten Aktoren.
  • Der Parameter n repräsentiert einen bestimmten Zylinder der Brennkraftmaschine beziehungsweise ein diesem Zylinder zugeordnetes Einspritzventil beziehungsweise einen diesem Einspritzventil zugeordneten Aktor.
  • 3 zeigt, dass die Einspritzventile 200-n nicht direkt, sondern über ihnen jeweils zugeordnete Aktoren 210-n angesteuert werden. Die Ansteuerung erfolgt, wie bereits erwähnt, durch Aufbringen einer elektrischen Ladung auf diese Aktoren.
  • Die Ansteuerung eines Einspritzventils 200-n beziehungsweise von dessen Aktor 210-n wird durch Beobachtung geeigneter Messwerte überwacht. Als Messwerte eignen sich zum Beispiel die über dem jeweiligen Aktor 210-n abgegriffene Spannung Sn oder ein vordefinierter Teil davon oder aber der durch den jeweils aktivierten Aktor 210-n fließende Strom I, welcher über einen Messwiderstand 220-n abgegriffen werden kann. Der Strom gibt definitionsgemäß eine Auskunft über die Änderung der auf den Aktor aufgebrachten Ladungsmenge pro Zeiteinheit.
  • In der Praxis ist es üblich, wie in 2 zu erkennen, die am Ende eines Ladevorganges auf dem Aktor befindliche Ladung zum Beispiel durch Auswerten des besagten Stromes messen. Die entsprechenden Messzeitpunkte sind in 2 jeweils durch nach unten gerichtete Pfeile auf den Plateauebenen der Hübe angedeutet. Zu diesen Zeitpunkten werden dort jeweils die Ladungsmengen L1t3, L1t2 und L1t1 gemessen. In ähnlicher Weise ist es üblich, kurz vor Ende eines Endladevorganges bei jedem Hub eines Zyklus die über dem Aktor 210-n abfallende Spannung Sn zu messen. In 2 ergeben sich auf diese Weise die Messspannungen S1t3, S1t2 und S1t1.
  • 4 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung. In der Mitte von 4 ist zunächst zu erkennen, dass aufgrund eines von der Steuereinrichtung 110 generierten Auswahlsignals SA zunächst eine Auswahl eines bestimmten Einspritzventils 200-1, 200-2 oder 200-n mit Hufe eines dafür vorgesehenen Auswahlschalters 124 getroffen wird. Für das auf diese Weise ausgewählte Einspritzventil, bei dem in 4 gezeigten Beispiel, dem Einspritzventil 200-1 mit n = 1 erfolgt dann nachfolgend eine Auswahl gewünschter elektrischer Messgrößen. Die Auswahl der elektrischen Messgrößen, wie zum Beispiel der Ladung L oder der Spannung S oder einer anderen elektrischen Größe X erfolgt mit Hilfe eines Multiplexers 122, der genauso wie der Auswahlschalter 124 vorzugsweise der Aktivierungseinrichtung 120 zugeordnet ist. Im Ansprechen auf ein weiteres von der Steuereinrichtung 110 oder von der Aktivierungseinrichtung 120 selber generierten Steuersignal SB wählt dann der Multiplexer 122 für das zuvor ausgewählte Einspritzventil 200-1 in einer durch das zweite Steuersignal SB vorgegebenen Reihenfolge die an seinem Eingang anstehenden elektrischen Größen als Messwerte aus. Auf diese Weise ergibt sich am Ausgang des Multiplexers die ebenfalls in 4 gezeigte abwechselnde Reihenfolge von an dem Aktor des Einspritzventils 200-1 gemessenen Ladungen L1 und Spannungen S1. Diese Messwerte repräsentieren in ihrer zeitlichen Reihenfolge t1, t2, t3 die tatsächlich erfolgte Ansteuerung des ersten Einspritzventils 200-1 beziehungsweise den dafür tatsächlich realisierten Einspritzzyklus, wie er in 2 beispielhaft dargestellt ist. Dabei liegt der Zeitpunkt t1 zeitlich früher als der Zeitpunkt t2 und der Zeitpunkt t2 früher als t3.
  • Die beschrieben Messwerte werden über den lediglich einkanalig ausgebildeten Ausgang des Multiplexers 122 an einen Analog/Ditigal-Wandler 112 der Steuereinrichtung 110 übertragen. Von diesem werden sie im Ansprechen auf ein Triggersignal, welches nach Maßgabe durch die vorgegebenen Einspritzzyklen generiert wurde, analog/digital gewandelt. Das Triggersignal wird vorzugsweise am Ende eines durchgeführten Lade- beziehungsweise Entladevorganges, zum Beispiel im Ansprechen auf ein von der Aktivierungseinrichtung 120 erzeugtes Signal generiert. Das erfindungsgemäße Beobachtungszeitfenster B für die einzelnen Einspritzventile ist bei dem in 4 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung in den oben erwähnten Signalen SA und SB enthalten. Das Signal SA gibt den Zylinder vor, der beobachtet werden soll und wird von der Steuereinrichtung 110 vorgegeben. Das Signal SA definiert neben dem ausgewählten Einspritzventil/Zylinder auch den Beginn und das Ende des Beobachtungszeitfensters, das heißt den Zeitpunkt, ab wann überhaupt Messwerte zum Zwecke einer weiteren Auswertung durch die Steuereinrichtung 110 auf deren Analog/Digital-Wandler 112 geschaltet werden und wann nicht. Das Signal SB gibt die physikalische Messgröße, Ladung, Spannung für das zu beobachtende Einspritzventil vor.
  • Ein Beobachtungszeitfenster hat vorzugsweise eine Breite von 720 ° KW (Kurbelwellenwinkel); 720 ° KW entspricht zwei Kurbelwellenumdrehungen. Mit dieser Breite deckt es einen kompletten Einspritzzyklus des zuvor von der Steuereinrichtung 110 ausgewählten Einspritzventils ab. Das Beobachtungszeitfenster ist dabei von seiner Lage in Bezug auf den Einspritzzyklus so gewählt, dass zwischen dem Beginn des Beobachtungszeitfensters und dem ersten Einspritzvorgang des Zyklus sowie zwischen dem letzten Einspritzvorgang des Zyklus und dem Ende des Beobachtungszeitfensters jeweils noch eine gewisse Restzeit verbleibt. Auf diese Weise wird als Hauptvorteil der Erfindung sichergestellt, dass der komplette Einspritzzyklus innerhalb des Beobachtungszeitfensters und insbesondere der erste Einspritzvorgang dieses Zyklus auf jeden Fall innerhalb des Beobachtungszeitfensters liegt und deshalb erfasst werden kann. Zwischen zwei aufeinander folgenden Beobachtungszeitfenstern liegt vorzugsweise eine zeitliche Pause, welche ausgedrückt in Kurbelwellengraden Δφ = 720 °/KW Anzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine (1). beträgt.
  • Für eine 6-Zylinder-Brennkraftmaschine beträgt die Pause zwischen zwei aufeinander folgenden Beobachtungszeitfenstern daher 120 ° KW. Die nachfolgende Tabelle Tab. 1 zeigt beispielhaft, wie die Beobachtungszeitfenster, in denen jeweils genau ein Zylinder der Brennkraftmaschine ausgewertet wird, über die Kurbelwellenumdrehungen verteilt angeordnet sind.
  • Figure 00100001
  • Für das oben beschriebene erste Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es wichtig festzuhalten, dass die Selektion des zu beobachtenden Einspritzventils beziehungsweise des zu beobachtenden Zylinders sowie die Selektion der diesem Einspritzventil zugeordneten Messwerte bereits außerhalb der Steuereinrichtung 110 erfolgt.
  • Im Unterschied dazu erfolgt die Selektion der für das ausgewählte Einspritzventil relevanten Messdaten in dem nachfolgend beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung erst innerhalb der Steuereinrichtung 110.
  • 5 veranschaulicht dieses zweite Ausführungsbeispiel. Es ist zu erkennen, dass Messdaten von verschiedenen Einspritzventilen L1, S1 und S2 zu jedem Zeitpunkt an den parallelen Eingängen des Analog/Digital-Wandlers 112' an der Steuereinrichtung 110 anliegen. Im Ansprechen auf ein Triggersignal Tr, welches bei dem zweiten Ausführungsbeispiel genauso generiert wird wie bereits oben für das erste Ausführungsbeispiel beschrieben, werden die jeweils parallel an dem Eingang des Analog/Digital-Wandlers 112' anliegenden Messwerte in diesen eingelesen und von diesem in entsprechende digitale Messwerte L'1, S'1 und S'2 gewandelt. Erst nach dieser Analog/Digital-Wandlung erfolgt nach dem zweiten Ausführungsbeispiel die Selektion der jeweils gewünschten, das heißt für das ausgewählte Einspritzventil charakteristischen Messwerte, gemäß 5 die auf das erste Einspritzventil aufgebrachte Ladungsmenge L'1. Auch bei dem zweiten Ausführungsbeispiel erfolgt die Selektion ausschließlich innerhalb des oben unter Bezugnahme auf das erste Ausführungsbeispiel beschriebenen Beobachtungszeitfensters.
  • Wenn auch gemäß 5 die Triggerung, das heißt die Auslösung der Analog/Digital-Wandlung zeitlich vor der Selektion erfolgt, so ist dennoch davon auszugehen, dass auch die Triggerung innerhalb des Beobachtungszeitfensters erfolgt.
  • Unabhängig davon, ob die Selektion der Messwerte gemäß dem ersten oder dem zweiten Ausführungsbeispiel erfolgt, können die selektierten Messwerte nachfolgend ausgewertet werden.
  • Eine Auswertung der selektierten Messwerte erfolgt allerdings nur dann, wenn diese Messwerte zuvor eine Plausibilitätsprüfung erfolgreich durchlaufen haben. Im Rahmen dieser Plausibilitätsprüfung wird zunächst die Ist-Anzahl der tatsächlich während eines Beobachtungszeitfensters selektierten Messwerte ermittelt. Diese Ist-Anzahl wird nachfolgend mit einer vorgegebenen Soll-Anzahl von Messungen für dasselbe Beobachtungszeitfenster verglichen. Bei beiden vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Lösungen, das heißt für den Fall, dass eine Vorgabe zur Ansteuerung der Einspritzventile erfolgt, wie auch für den Fall, dass eine Vorgabe in dem Sinne erfolgt, dass keine Ansteuerung stattfinden soll, kennt die Steuereinrichtung 110 die zu erwartende Soll-Anzahl der Messwerte, bevor das jeweilige Beobachtungszeitfenster für einen bestimmten Zylinder aktiv wird; in letztgenanntem Fall, bei dem keine Ansteuerung erfolgen soll, ist die Soll-Anzahl natürlich null. In dem letztgenannten Fall dient der Soll-/Ist-Wertvergleich zur Bestätigung des Momentenabbaus bei der Brennkraftmaschine. Diese Information ist für Überwachungszwecke wichtig, die eine ungewollte Beschleunigung eines Fahrzeugs vermeiden möchten, in welches die Brennkraftmaschine eingebaut ist.
  • Durch den Soll-/Ist-Vergleich der Anzahl der Messwerte pro Beobachtungszeitfenster wird überprüft, ob alle Messwerte tatsächlich erfasst worden sind. Auf diese Weise können eventuelle Störungen, die während einer Messung auftreten, erkannt werden. Eine Verwendung der selektierten Messwerte für eine Auswertung erfolgt deshalb nur dann, wenn die durchgeführte Messung aufgrund des Soll-/Ist-Wertvergleiches als fehlerfrei erkannt wurde; im anderen Fall werden die selektierten Messwerte verworfen und es findet keine Auswertung statt.
  • Eine durchgeführte Auswertung dient primär dazu, eine zeitliche Veränderung im Ansteuerverhalten der jeweiligen Einspritzventile zu erkennen.
  • Derartige Veränderungen können insbesondere aus einer Veränderung der Kapazität der Aktoren der Einspritzventile resultieren, weil diese sich temperatur- und altersabhängig verändern kann. Erkenntnisse über derartige Veränderungen können zum Beispiel dafür verwendet werden, Ansteuerparameter, wie die auf die Aktoren aufzubringende Ladung an die veränderte Kapazität anzupassen, so dass nach wie vor beziehungsweise tatsächlich eine gewünschte Kraftstoffmenge von den Einspritzventilen eingespritzt wird.
  • Die Erfindung wird vorzugsweise durch ein Computerprogramm für das Steuergerät realisiert. Ein derartiges Computerprogramm kann gegebenenfalls zusammen mit weiteren Computerprogrammen zur Steuerung und/oder Regelung auch von anderen Steuergeräten auf einem computerlesbaren Datenträger abgespeichert werden. Bei dem Datenträger kann es sich um eine Diskette, eine Compact-Disc, einem sogenannten Flash-Memory oder dergleichen handeln. Das auf dem Datenträger abgespeicherte Computerprogramm kann dann als Produkt an einen Kunden verkauft werden.
  • Auch ist es möglich, dass das Computerprogramm gegebenenfalls zusammen mit weiteren Computerprogrammen – ohne die Zuhilfenahme eines Datenträgers – über ein elektronisches Kommunikationsnetzwerk, insbesondere das Internet, an einen Kunden übertragen und verkauft wird.

Claims (21)

  1. Verfahren zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoff-Einspritzventilen (200-1...n) einer Brennkraftmaschine, umfassend die Schritte: – Vorgeben von Einspritzzyklen mit jeweils mindestens einem Einspritzereignis für die einzelnen Einspritzventile (200-1...n); – Ansteuern von den Einspritzventilen (200-1...n) jeweils zugeordneten Aktoren (210-n) im Ansprechen auf die Vorgabe; – Messen von Werten mindestens einer elektrischen Größe (L1, S1), welche die erfolgte Ansteuerung der Aktoren (210-n) für die Kraftstoff-Einspritzventile (200- 1..n) repräsentiert; und – Selektieren derjenigen Messwerte, welche die erfolgte Ansteuerung eines aus der Mehrzahl ausgewählten Einspritzventils repräsentieren; dadurch gekennzeichnet, dass die Selektion während eines vorgegebenen Beobachtungszeitfensters erfolgt.
  2. Verfahren zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoff-Einspritzventilen (200-1...n) einer Brennkraftmaschine, umfassend die Schritte: – Vorgeben, dass keine Ansteuerung der Einspritzventile stattfinden soll; und – Selektieren von vorzugsweise keinem Messwert, was die nicht-erfolgte Ansteuerung eines aus der Mehrzahl ausgewählten Einspritzventils repräsentiert; dadurch gekennzeichnet, dass die Selektion während eines vorgegebenen Beobachtungszeitfensters erfolgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangszeitpunkt und der Endzeitpunkt beziehungsweise die Dauer des Beobachtungszeitfensters (8) in Abhängigkeit von der Position der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine festgelegt sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Beobachtungszeitfenster (B) eine Dauer beziehungsweise eine Winkelbreite von 720° Kurbelwellenumdrehungen KW hat.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei unmittelbar nacheinander folgenden Beobachtungszeitfenstern eine Pause, gemessen als Winkel von Kurbelwellenumdrehungen, von 720°/Anzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine liegt.
  6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangszeitpunkt des Beobachtungszeitfensters (B) um eine vorbestimmte Zeitdauer vor dem ersten Einspritzereignis des zu beobachtenden Einspritzzyklus liegt.
  7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Einspritzventile beziehungsweise Zylinder der Brennkraftmaschine der Reihe nach überwacht werden, indem sie jeweils einzeln ausgewählt und ihre jeweiligen Messwerte zyklisch oder in beliebiger anderer Reihenfolge selektiert werden.
  8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ende des Beobachtungszeitfensters die selektierten Messwerte einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden, wobei die Plausibilitätsprüfung folgende Schritte umfasst: – Ermitteln der Ist-Anzahl der tatsächlich während des Beobachtungszeitfensters selektierten Messwerte; – Vergleichen der Ist-Anzahl mit einer vorgegebenen Soll-Anzahl von Messungen für das Beobachtungszeitfenster; und – Auswerten der selektierten Messwerte, wenn die Ist-Anzahl gleich der Soll-Anzahl ist; oder – Verwerfen der selektierten Messwerte, wenn die Ist-Anzahl nicht mit der Soll-Anzahl übereinstimmt.
  9. Computerprogramm für ein Steuergerät zum Ansteuern einer Mehrzahl von Kraftstoff-Einspritzventilen (200-1...n) einer Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch Programmcode welcher geeignet ist, das Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1–8 durchzuführen, wenn er auf einem Rechengerät, insbesondere auf einem Mikroprozessor ausgeführt wird.
  10. Computerprogramm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Computerprogramm auf einem Datenträger abgespeichert ist.
  11. Steuergerät (100) zum Ansteuern einer Mehrzahl von Einspritzventilen (200-1...n) einer Brennkraftmaschine über den Einspritzventilen jeweils zugeordnete Aktoren (210-n), umfassend: – eine Steuereinrichtung (110) zum Vorgeben von Einspritzzyklen mit jeweils mindestens einem Einspritzereignis für die einzelnen Einspritzventile (200-1...n); – eine Aktivierungseinrichtung (120) zum Ansteuern der Einspritzventile über ihre Aktoren (210-n) im Ansprechen auf die vorgegebenen Einspritzzyklen; und – eine Messeinrichtung (220-n) zum Erfassen und Bereitstellen mindestens einer elektrischer Größe (L1, S1) als Messwert, welcher die erfolgte Ansteuerung der Aktoren (210-n) repräsentiert; wobei die Steuereinrichtung (110) ausgebildet ist, insbesondere im Zusammenwirken mit der Aktivierungseinrichtung (120), diejenigen Messwerte zu selektieren, welche die erfolgte Ansteuerung eines ausgewählten Einspritzventils repräsentieren, dadurch gekennzeichnet dass die Steuereinrichtung (110) ein Beobachtungszeitfenster (B) vorgibt, während dessen die Selektion der Messwerte für das ausgewählte Einspritzventil ausschließlich erfolgt.
  12. Steuergerät (100) zum Ansteuern einer Mehrzahl von Einspritzventilen (200-1...n) einer Brennkraftmaschine, umfassend – eine Steuereinrichtung (110) zum Vorgeben, dass keine Ansteuerung der Einspritzventile stattfinden soll, und in diesem Fall zum Selektieren von vorzugsweise keinem Messwert, was die nicht-erfolgte Ansteuerung der Einspritzventile repräsentiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (110) ausgebildet ist, ein Beobachtungszeitfenster (B) vorzugeben, während dessen die Selektion ausschließlich erfolgt.
  13. Steuergerät (100) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfangszeitpunkt und der Endzeitpunkt beziehungsweise die Dauer des Beobachtungszeitfensters (B) in Abhängigkeit von der Position der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine erfolgt.
  14. Steuergerät nach einem der Ansprüche 11–13, gekennzeichnet durch einen Multiplexer (122), welcher an seinen Signaleingängen zu gleicher Zeit jeweils mindestens einen von der Messeinrichtung (220-n) erfassten Messwert einer elektrischen Größe (L1, S1, X1) für mindestens ein. Einspritzventil (200-1...n) empfängt und welcher ausgebildet ist, jeweils einen dieser Messwerte im Ansprechen auf ein vorzugsweise von der Steuereinrichtung (110) generiertes Steuersignal zu selektieren, um den Messwert dann an seinem Ausgang auszugeben.
  15. Steuergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenn an den Signaleingängen des Multiplexers (122) zu gleicher Zeit mindestens ein Messwert für verschiedene Einspritzventile (200-1 ...) anliegt, das Steuersignal Informationen darüber umfasst, für welches der Einspritzventile die Messwerte in welchem Beobachtungszeitfenster (B) selektiert werden sollen.
  16. Steuergerät nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenn an den Signaleingängen des Multiplexers (122) zu gleicher Zeit verschiedene Messwerte, insbesondere Ladungs- oder Spannungswerte, für ein Einspritzventil anliegen, das Steuersignal Informationen darüber umfasst, welche der verschiedenen Messwerte jeweils in welchem Beobachtungszeitfenster (B) selektiert werden sollen.
  17. Steuergerät nach einem der Ansprüche 14–16, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des Multiplexers (122) mit einem der Steuereinrichtung (110) zugeordneten Analog/Digital-Wandler (122) verbunden ist, wobei der Analog/Digital-Wandler (122) die selektierten Messwerte im Ansprechen auf ein Triggersignal (Tr) analog/digital wandelt und wobei das Triggersignal (Tr) nach Maßgabe durch die vorgegebenen Einspritzzyklen generiert wird.
  18. Steuergerät nach einem der Ansprüche 11–13, gekennzeichnet durch einen der Steuereinrichtung (110) zugeordneten Mehrfach-Analog/Digital-Wandler (112') zum sequentiellen Wandeln von mehreren anliegenden, von der Messeinrichtung (220-n) bereitgestellten Messwerten im Ansprechen auf ein Triggersignal (Tr); – wobei jedem der n Eingänge des Analog/Digital-Wandlers (112') jeweils eine bestimmte elektrische Messgröße von einem zuvor bestimmten Einspritzventil fest zugeordnet ist; und – wobei die Steuereinrichtung (110) ausgebildet ist, aus den analog/digital gewandelten Messwerten während des von ihr selber vorgegebenen Beobachtungszeitfensters (B) diejenigen Messwerte zu selektieren, welche die erfolgte Ansteuerung des ausgewählten Einspritzventils repräsentieren.
  19. Steuergerät nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungseinrichtung (120) das Triggersignal (Tr) am Ende eines Ladevorganges oder eines Entladevorganges des Aktors (210-n) des ausgewählten Einspritzventils mit elektrischer Ladung erzeugt.
  20. Steuergerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (110) aufweist: – eine Zähleinrichtung zum Ermitteln der Ist-Anzahl der tatsächlich während des Beobachtungszeitfensters selektierten Werte; und – eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen der Ist-Anzahl mit einer vorgegebenen Soll-Anzahl von Messungen für das Beobachtungszeitfenster (B); wobei die Steuereinrichtung (110) ausgebildet ist, die selektierten Messwerte auszuwerten, wenn die Ist-Anzahl mit der Soll-Anzahl übereinstimmt und im anderen Fall zu verwerfen.
  21. Steuergerät nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (110) ausgebildet ist, die nicht-verworfenen Messwerte im Hinblick auf Veränderungen des Verhaltens der Einspritzventile auszuwerten und Sollwertangaben für die Ansteuerung der Aktoren (210-n) für die Einspritzzyklen nach Maßgabe durch diese festgestellten Veränderungen anzupassen.
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