[go: up one dir, main page]

DE10323282A1 - Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen - Google Patents

Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen Download PDF

Info

Publication number
DE10323282A1
DE10323282A1 DE2003123282 DE10323282A DE10323282A1 DE 10323282 A1 DE10323282 A1 DE 10323282A1 DE 2003123282 DE2003123282 DE 2003123282 DE 10323282 A DE10323282 A DE 10323282A DE 10323282 A1 DE10323282 A1 DE 10323282A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring device
angle
plate
rotation
rotary table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003123282
Other languages
English (en)
Inventor
Thilo Schlicksbier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Johannes Heidenhain GmbH
Original Assignee
Dr Johannes Heidenhain GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Johannes Heidenhain GmbH filed Critical Dr Johannes Heidenhain GmbH
Priority to DE2003123282 priority Critical patent/DE10323282A1/de
Publication of DE10323282A1 publication Critical patent/DE10323282A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D5/00Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable
    • G01D5/12Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means
    • G01D5/244Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing characteristics of pulses or pulse trains; generating pulses or pulse trains
    • G01D5/245Mechanical means for transferring the output of a sensing member; Means for converting the output of a sensing member to another variable where the form or nature of the sensing member does not constrain the means for converting; Transducers not specially adapted for a specific variable using electric or magnetic means influencing characteristics of pulses or pulse trains; generating pulses or pulse trains using a variable number of pulses in a train
    • G01D5/2454Encoders incorporating incremental and absolute signals
    • G01D5/2455Encoders incorporating incremental and absolute signals with incremental and absolute tracks on the same encoder
    • G01D5/2457Incremental encoders having reference marks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Abstract

Es wird eine Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen, insbesondere für Rundtische, in Werkzeugmaschinen (1) angegeben, mit einem in einem Gehäuse (9) angeordneten Winkelmeßsystem (8), das über eine Welle (10) mit einem Teller (11) verbunden ist. Der Teller (11) ist dadurch relativ zum Gehäuse (9) drehbar gelagert und seine Winkelstellung relativ zum Gehäuse (9) vom Winkelmeßsystem (8) feststellbar. Der Teller (11) weist eine Teilungsstruktur (14) auf, die mit wenigstens zwei Abtastköpfen (13) abtastbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen. Solche Meßvorrichtungen dienen z.B. dazu, rotierende Achsen einer Werkzeugmaschine zu vermessen oder zu kalibrieren.
  • Um den immer weiter steigenden Anforderungen an numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen gerecht zu werden, ist eine Möglichkeit zum Überprüfen und Kalibrieren der Positioniergenauigkeit in den beweglichen Achsen einer solchen Werkzeugmaschine unerläßlich. Während lineare Achsen noch relativ einfach mittels am Maschinenbett der Werkzeugmaschine befestigten Vergleichsmeßsystemen zu überprüfen sind, ist diese Aufgabe für Winkelachsen deutlich schwieriger zu lösen. Die Drehachse eines mit dem Maschinenbett verbundenen Winkelmeßsystems muß nämlich zur Drehachse des untersuchten Freiheitsgrades der Werkzeugmaschine ausgerichtet werden, um Fehler z.B. durch Exzentrizität der Achsen zu vermeiden.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, die eine Vermessung von Dreh- oder Kippwinkeln ohne eine exakte Ausrichtung von Referenzmeßsystemen zu einer Drehachse erlauben.
  • Ein solches System ist in der GB 2 180 654 A , von der diese Erfindung ausgeht, beschrieben. Ein auf einem Teller montierter Neigungssensor sorgt hier dafür, daß der drehbar auf der Achse eines Referenzmeßsystems gelagerte Teller jederzeit in eine Referenzlage gedreht werden kann. In dieser Referenzlage (ein kleiner Winkelbereich, in dem der Neigungssensor einen genauen Wert der Verkippung gegenüber der Richtung der Schwerkraft ausgeben kann) läßt sich aus dem Positionswert des Referenzmeßsystems und dem Kippwinkel des Neigungssensors ein Kippwinkel der gesamten Anordnung berechnen und z.B. mit einem Kippwinkel vergleichen, der durch eine bewegliche Achse einer Werkzeugmaschine eingestellt wurde. Solche Anordnungen mit Neigungssensoren haben aber den Nachteil, daß sich horizontale Rundtische nicht kalibrieren lassen. Ein auf einem horizontalen Rundtisch mit vertikaler Drehachse befestigter Neigungssensor ändert seine Neigung relativ zur Schwerkraft nicht. Es kann daher keine Referenzlage des Tellers bestimmt werden.
  • Andere bekannte Meßeinrichtungen bestehen beispielsweise aus einem Rundtisch, der mittels einer Hirth-Verzahnung in genau definierten Winkelschritten verstellbar ist. Auf der Oberseite eines solchen Rundtisches, der mit seiner Unterseite mit einem drehbaren Teil einer Werkzeugmaschine verbunden wird, wird ein optisches Element angebracht, dessen Verdrehung um die Achse des Rundtisches relativ zum Maschinenbett der Werkzeugmaschine mittels eines Laserinterferometers gemessen werden kann. Aus der Summe der genau definierten Winkelschritte der Hirth-Verzahnung und der mit dem Laserinterferometer gemessenen Winkelstellung läßt sich ein Drehwinkel der Oberseite des Rundtisches relativ zum Maschinenbett berechnen. Dieser muß mit dem Drehwinkel übereinstimmen, der dem beweglichen Teil der Werkzeugmaschine vorgegeben wurde. Aus der Abweichung der beiden Drehwinkel lassen sich Kalibrierdaten für die Werkzeugmaschine gewinnen. Solche Anordnungen, wie sie z.B. in der US 5341702 beschrieben sind, erlauben wegen der nötigen Umsetzung der Hirth-Verzahnung keine schnellen Messungen über größere Winkelbereiche.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen zu schaffen, die für alle Drehachsrichtungen anwendbar ist und zudem schnelle Winkelmessungen über große Bereiche zuläßt.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Merkmalen, die in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen aufgeführt sind.
  • Es wird eine Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen beschrieben, mit einem in einem Gehäuse angeordneten Winkelmeßsystem, das über eine Welle mit einem Teller verbunden ist. Der Teller ist dadurch relativ zum Gehäuse drehbar gelagert und seine Winkelstellung relativ zum Gehäuse des Winkelmeßsystems feststellbar. Der Teller weist eine Teilungsstruktur auf, die mit wenigstens zwei Abtastköpfen abtastbar ist.
  • Mit einer solchen Anordnung lassen sich auch große Winkeländerungen der zu vermessenden Drehachse schnell erfassen und kalibrieren. Tastet man die Teilungsstruktur des Tellers mit wenigstens zwei starr mit dem Maschinenbett einer Werkzeugmaschine verbundenen Abtastköpfen ab, ist eine exakte Ausrichtung der zu vermessenden Drehachse der Werkzeugmaschine nicht notwendig, da sich Exzentrizitätsfehler durch die zweifache Abtastung eliminieren lassen. Durch zusätzliche Abtastköpfe lassen sich weitere Fehler in der Ausrichtung der beiden Drehachsen eliminieren.
  • Zur Bestimmung der Referenzlage des Tellers Teilungsstrukturen auf optischer, magnetischer, induktiver oder kapazitiver Basis abgetastet werden, sind auch Drehachsen beliebiger Ausrichtung zu vermessen.
  • Eine Beschränkung auf Verkippungen gegen die Richtung der Schwerkraft wie im Stand der Technik entfällt.
  • Weitere Vorteile sowie Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Figuren. Dabei zeigt
  • 1 eine Werkzeugmaschine mit einer Meßvorrichtung für Winkelstellungen,
  • 2 die Meßvorrichtung der 1 in der Draufsicht, und
  • 3a,3b verschiedene Teilungsstrukturen.
  • 1 zeigt eine Werkzeugmaschine 1 mit einem ortsfesten Maschinenbett 2. Zur Bearbeitung eines Werkstückes wird in einer Spindel 3 ein Werkzeug eingespannt, das ein auf einem Rundtisch 4 befestigtes Werkstück bearbeiten kann. Der Rundtisch 4 ist dabei mittels eines Antriebssystems bestehend u.a. aus einem Motor 5 mit Drehgeber 6 um die Drehachse C drehbar. So können bei der Bearbeitung des Werkstückes unterschiedliche Bereiche vom Werkzeug bearbeitet werden.
  • Zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Endprodukte ist es nun sehr wesentlich, daß ein von einer numerischen Steuerung vorgegebener Verdrehwinkel für den Rundtisch 4 möglichst exakt eingehalten wird. Zur Überprüfung oder Kalibrierung dieses Verdrehwinkels dient die hier beschriebene Meßvorrichtung.
  • Diese Meßvorrichtung besteht aus einem in einem Gehäuse 9 angeordneten hochgenauen Winkelmeßsystem 8, das über eine Welle 10 mit einem Teller 11 verbunden ist. Dieser Teller 11 ist dadurch gegenüber dem Winkelmeßsystem 8 bzw. dessen Gehäuse 9 drehbar gelagert. Die relative Winkelstellung zwischen Gehäuse 9 und Teller 11 ist dadurch sehr genau erfaßbar.
  • Das Gehäuse 9 ist so auf dem Rundtisch 4 befestigt, daß die Drehachse des Winkelmeßsystems 8 mit der Drehachse C des Rundtisches 4 ungefähr zusammenfällt. An horizontalen Rundtischen 4 mit vertikaler Drehachse C ist eine Befestigung unter Umständen gar nicht nötig, es kann hier bereits genügen, das Gehäuse 9 lediglich auf den Rundtisch 4 zu stellen.
  • Dreht man nun den Rundtisch 4, so dreht sich das Gehäuse 9 mit Winkelmeßsystem 8 und Teller 11 in gleichem Maße mit.
  • Um den Betrag des Verdrehwinkels unabhängig vom Meßsystem des Rundtisches, also hier unabhängig vom Drehgeber 6 messen zu können, wird zunächst eine Referenzlage des Tellers 11 bezüglich der Drehachse C des Rundtisches 4 erfaßt. Hierzu weist der Teller 11 wenigstens eine Teilungsstruktur 14 auf. Diese Teilungsstruktur 14 ist durch zwei um vorzugsweise 180 Grad versetzte Abtastköpfe 13 abtastbar, die über einen Halter 12 starr mit dem Maschinenbett 2 verbunden sind. In der gezeigten, typischen Anordnung gelingt dies in einfacher Weise, wenn der Halter 12 anstelle eines Werkzeuges in die Spindel 3 der Werkzeugmaschine 1 eingesetzt wird.
  • Die 2 verdeutlicht einen möglichen Ablauf einer Kontrollmessung. Zunächst wird die Lage des Tellers 11 relativ zum Maschinenbett 2 bzw. zu den Abtastköpfen 13 als Referenzlage R festgestellt. Der Rundtisch 4 wird dann um einen Verdrehwinkel α verdreht, wobei der Winkel α vom Antriebsystem 5, 6 des Rundtisches 4 eingestellt wird. Auch der Teller 11 dreht sich um diesen Winkel α mit. Vorzugsweise mittels eines weiteren, in das Gehäuse 9 integrierten Antriebs 16 wird nun der Teller 11 in seine Referenzlage R zurückgedreht. Dabei muß er um einen Rückstellwinkel β gedreht werden, der nun mit dem hochgenauen Winkelmeßsystem 8 festgestellt wird. Die Referenzlage R wird dabei wiederum mit den Abtastköpfen 13 erkannt.
  • Eine Auswerteeinheit 7, die als separate Einheit ausgeführt oder als Software in eine Numerische Steuerung integriert sein kann, hilft bei der Durchführung der Messung. So löst die Auswerteeinheit 7 zunächst die Feststellung der Referenzlage R aus, erledigt dann das Drehen des Rundtisches 4 um den Verdrehwinkel α, gefolgt vom Zurückdrehen des Tellers 11 mittels Antrieb 16, bis von den Abtastköpfen 13 erneut die Referenzlage R erkannt wird, und nimmt den vom Winkelmeßsystem 8 gemessenen Rückstellwinkel β entgegen, um den der Teller 11 zurück gedreht werden mußte, um erneut in die Referenzlage R zu kommen. Anschließend vergleicht die Auswerteeinheit 7 die beiden Winkel α und β. Im Idealfall wird also der vom Rundtisch geforderte Verdrehwinkel α mit dem Rückstellwinkel β, der dem tatsächlich eingestellten Verdrehwinkel des Rundtisches 4 entspricht, betragsmäßig übereinstimmen. Jede Abweichung bedeutet einen Fehler in der Positionierung des Rundtisches 4. Durch die Auswertung mit verschiedenen Ausgangsstellungen des Rundtisches 4 und verschiedenen Verdrehwinkeln α können von der Auswerteeinheit 7 Kalibrierdaten erzeugt werden, die später der Ansteuerung des Rundtisches 4 zugrunde gelegt werden können.
  • Die beschriebene Meßvorrichtung weist verschiedene Vorteile auf. Neben der bereits erwähnten Möglichkeit, Exzentrizitätsfehler und andere durch die nur grobe Ausrichtung der Drehachse C des Rundtisches und der Drehachse des Winkelmeßsystems 8 verursachte Fehler durch die mehrfache Abtastung der Teilungsstruktur 14 zu eliminieren und dadurch den Aufwand zum Anbau der Meßvorrichtung erheblich zu minimieren, arbeitet die entscheidende Winkelmessung, nämlich die Feststellung der Referenzlage R des Tellers 11 zum Maschinenbett 2, berührungslos und damit kräftefrei. Eine unmittelbare Befestigung der Welle 10 des Winkelmeßsystems 8 z.B. an der Spindel 3 würde zwar den Teller 11 und die Messung der Referenzlage R überflüssig machen, hätte aber die Übertragung einer Kraft zur Folge und würde damit über Elastizitäten oder Spiel Meßfehler im Winkelmeßsystem 8 verursachen. Der mit dem Winkelmeßsystem 8 gemessene Wert würde dann nicht exakt dem gesuchten wahren Verdrehwinkel des Rundtisches 4 relativ zum Maschinenbett 2 entsprechen.
  • Für die Ausbildung der Teilungsstruktur 14 gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Solche Teilungsstrukturen sind ausführlich im Buch "Digitale Längen- und Winkelmeßtechnik", Verlag moderne industrie, Landsberg 1989, auf den Seiten 27–33 beschrieben. Wesentlich ist, daß eine Referenzlage R des Tellers 11 mit den Abtastköpfen 13 möglichst exakt reproduzierbar ist.
  • Eine besonders einfache Ausführung für eine Teilungsstruktur 14 ist in 3a dargestellt. Am äußeren Umfang des Tellers 11 sind um 180 Grad gegeneinander versetzt zwei kurze Stücke Maßband befestigt, die jeweils eine von den Abtastköpfen 13 exakt detektierbare Referenzmarke 15 tragen. Beim Erkennen einer Referenzmarke 15 durch einen Abtastkopf 13 wird der aktuelle Wert des Winkelmeßsystems 8 in der Auswerteeinheit 7 erfaßt und verarbeitet.
  • Eine bessere Auswertung und Handhabung erlaubt eine Teilungsstruktur 14 nach 3b. Hier ist auf einem den Teller 11 vollständig umschließenden Maßband eine inkrementale Teilungsstruktur 14 aus regelmäßig angeordneten Strichen angebracht, die von den Abtastköpfen 13 detektiert und gezählt werden können. Die Stellung des Tellers 11 zu Beginn der Messung wird als Referenzlage R definiert. Ein Aufsuchen von Referenzmarken 15 nach 3a ist nicht unbedingt notwendig. Um bei einem Verlust des Positionssignals der Abtastköpfe 13, etwa verursacht durch eine Stoßstelle der umlaufenden Teilungsstruktur 14, Probleme zu vermeiden, können zusätzliche, vorteilhafterweise abstandscodierte Referenzmarken 15 vorgesehen werden. Solche zusätzlichen Referenzmarken ermöglichen eine Feststellung der absoluten Position innerhalb der Teilungsstruktur 14.
  • Auch eine absolute Kodierung der Teilungsstruktur in Form mehrspuriger Inkrementalteilungen oder einer Pseudo-Random-Code Spur ist möglich. Es erübrigt sich dann ein Zählen von Inkrementen, es genügt das Feststellen der Ausgangspositionen beider Abtastköpfe 13 auf der Teilungsstruktur 14 als Referenzlage R.
  • Die Teilungsstruktur 14 nach 3b eignet sich auch zum geregelten Zurückdrehen des Tellers 11 um den Rückstellwinkel β. Der Antrieb 16 kann hier anhand von Positionsinformationen der Teilungsstruktur 14 geregelt werden. Dies erlaubt ein schnelleres Anfahren der Referenzlage R. Mit einer solchen Teilungsstruktur 14 nach 3b ist es auch möglich, die Gegenbewegung des Tellers 11 mittels Antrieb 16 gleichzeitig mit der Verdrehung des Rundtisches 4 vorzunehmen, so daß der Teller 11 seine Referenzlage R im Rahmen der Regelgenauigkeit nicht verläßt. Trotzdem kann natürlich über das Winkelmeßsystem 8 der Rückstellwinkel β und damit der tatsächliche Verdrehwinkel des Rundtisches 4 erfaßt werden.
  • Mit geeigneten Befestigungsmitteln läßt sich die beschriebene Meßvorrichtungen für Winkelachsen aller Art einsetzen, bei denen die Einhaltung eines vorgegebenen Verdrehwinkels α eines Elementes einer Winkelachse gegenüber einer ortsfesten Basis wie einem Maschinenbett 2 überprüft bzw. kalibriert werden soll. In diesem Sinne ist der Begriff "Rundtisch" als ein Synonym für das verdrehbare Element zu verstehen, der Begriff "Maschinenbett" als Synonym für die ortsfeste Basis.

Claims (9)

  1. Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen, mit einem in einem Gehäuse (9) angeordneten Winkelmeßsystem (8), das über eine Welle (10) mit einem Teller (11) verbunden ist, so daß der Teller (11) relativ zum Gehäuse (9) drehbar gelagert ist und seine Winkelstellung relativ zum Gehäuse (9) vom Winkelmeßsystem (8) feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Teller (11) eine Teilungsstruktur (14) aufweist, die mit wenigstens zwei Abtastköpfen (13) abtastbar ist.
  2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) auf einem relativ zu einem Maschinenbett (2) drehbar gelagerten Rundtisch (4) angeordnet ist.
  3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastköpfe (13) mittels eines Halters (12) starr mit dem Maschinenbett (2) verbunden sind.
  4. Meßvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Abtastköpfe (13) und der Teilungsstruktur (14) eine Referenzlage (R) des Tellers (11) bezüglich einer Drehachse (C) des Rundtisches (4) relativ zum Maschinenbett (2) erfaßbar ist.
  5. Meßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Winkelmeßsystem (8) ein Rückstellwinkel (β) erfaßbar ist, um den der Teller (11) gedreht werden muß, um erneut seine Referenzlage (R) einzunehmen, nachdem der Teller (11) zusammen mit dem Gehäuse (9) und dem Rundtisch (4) um einen Verdrehwinkel (α) ausgelenkt wurde.
  6. Meßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Auswerteeinheit (7) der Verdrehwinkel (α) mit dem Rückstellwinkel (β) vergleichbar ist.
  7. Meßvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auswerteeinheit (7) Kalibrierdaten erzeugbar sind, mit denen ein Antriebsystem (5, 6) des Rundtisches (4) kalibrierbar ist.
  8. Meßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungsstruktur (14) den Teller (11) vollständig umschließt.
  9. Meßvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antrieb (16) für den Teller (11) mittels von den Abtastköpfen (13) gewonnener Positionsinformationen regelbar ist.
DE2003123282 2003-05-21 2003-05-21 Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen Withdrawn DE10323282A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003123282 DE10323282A1 (de) 2003-05-21 2003-05-21 Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003123282 DE10323282A1 (de) 2003-05-21 2003-05-21 Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10323282A1 true DE10323282A1 (de) 2004-12-16

Family

ID=33441183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003123282 Withdrawn DE10323282A1 (de) 2003-05-21 2003-05-21 Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10323282A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113544470A (zh) * 2019-03-19 2021-10-22 弗瑞柏私人有限公司 用于旋转角测量系统的校准装置
CN115971966A (zh) * 2022-11-03 2023-04-18 中国船舶集团有限公司第七〇七研究所 一种五轴机床旋转轴角度精度校准装置及校准方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113544470A (zh) * 2019-03-19 2021-10-22 弗瑞柏私人有限公司 用于旋转角测量系统的校准装置
CN115971966A (zh) * 2022-11-03 2023-04-18 中国船舶集团有限公司第七〇七研究所 一种五轴机床旋转轴角度精度校准装置及校准方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0779849B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur erfassung und kompensation von füge- und verschleissfehlern beim feinbohren
EP1923670B1 (de) Positionsmesseinrichtung
EP0418203A1 (de) Vertikal/Horizontalmessgerät und Verfahren zu dessen Betrieb
EP0819913A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Positionierung von nicht-geradlinigen bewegten insbesondere rotierenden Maschinenteilen
DE2364916A1 (de) Zahnflankenpruefgeraet
DE19537125C2 (de) Vorrichtung zum Durchführen von Drehkalibrierungen eines Werkzeugmaschinentischs
EP1322909B1 (de) Koordinatenmessgerät
EP1089053B1 (de) Winkelmesseinrichtung und Verwendung dieser Winkelmesseinrichtung in einer Spindelanordnung
DE102007019833B4 (de) Tastsystem zur Vermessung einer Oberfläche eines Werkstücks
DE3320983A1 (de) Transportables geraet zur pruefung des zahnflankenprofils und der zahnflankenlinien (zahnschraege) von zahnraedern auf verzahnmaschinen oder zahnflankenschleifmaschinen sowie zur positionierung dieses geraetes und zum orientieren des messtasters an der verzahnung fuer den messvorgang
EP0349792A1 (de) Positionslesesystem für über 360o verschwenkbare Werkzeugmaschinenteile
DE4432317A1 (de) Meßvorrichtung für Spanwerkzeuge
EP1452836B1 (de) Vorrichtung zum Messen des Drehwinkels
DE10323282A1 (de) Meßvorrichtung für Winkelstellungen von Drehachsen
DE10251829A1 (de) Messeinrichtung für thermische Drift
WO1989011079A1 (en) Position-coded goniometer
DE3512935C2 (de)
EP3760981A1 (de) Winkelmesseinrichtung und verfahren zum betrieb einer winkelmesseinrichtung
DE3510839A1 (de) Kegellehre
AT400688B (de) Manuell gesteuerte drehmaschine
DE3311203C2 (de)
DE19543483A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Winkeln
DE10131038A1 (de) Koordinatenmessgerät
EP3318840B1 (de) Teilungsmesseinrichtung und verfahren zur überprüfung der positioniergenauigkeit eines eine bewegungsbahn ausführenden maschinenteils
DE2935898C2 (de) Rotationstransduktor zur Positionsmessung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
R120 Application withdrawn or ip right abandoned
R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20141016