DE1032370B - Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer Antrieb - Google Patents
Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer AntriebInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
- B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
- B66C13/24—Circuits for controlling the lowering of the load by DC motors
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung, betrifft den Antrieb, einer Arbeitsmaschine,
z. B. eines Kranes, mit Hilfe zweier Gleichstrommotoren. Die Motoren sind in der Drehzahl
und in ihrem Drehmoment so aufeinander abgestimmt, daß sie einen bestimmmten Arbeitsvorgang,
z. B. das Heben und Senken von Lasten, gemeinsam übernehmen.
Hierbei entsteht die Aufgabe, die Motoren, so auszulegen,
daß der eine Motor ein etwas größeres Drehmoment als der andere aufbringt. Dadurch soll sichergestellt
werden, daß keine Bewegung der Antriebsteile relativ zueinander erfolgt. Eine derartige Aufgabe
entsteht bei Anordnungen, in denen die Antriebsteile in der einen Bewegungsrichtung kraftschlüssig miteinander
verbunden sind, während sie in der anderen Richtung diese kraftschlüssige Verbindung nicht aufweisen.
Eine derartige Bedingung hat man z. B.. bei Kranen, bei denen durch die gemeinsame Bewegung
der beiden Antriebsmotoren das öffnen des Greifers verhindert werden soll.
Die Verhältnisse eines derartigen, aus zwei Leonardmotoren bestehenden Antriebes sind in der Zeichnung
(Fig. 1) wiedergegeben. Das Diagramm nach Fig. 1 gibt die Drehzahl beider Motoren in Abhängigkeit
von ihrem Drehmoment wieder. Die Drehzahl U1 des
einen Motors ist nach rechts (Kennlinie α·) und die
Drehzahl η.λ des zweiten Motors nach links (Kennlinie
V) aufgetragen. Da die zwei Motoren auf eine Maschine arbeiten, stellt sich die Drehzahl n0 ein, die
durch den Schnittpunkt P der Kurven A und B festgelegt ist. Die von den beiden Motoren zu liefernden
Drehmomente M1 und ü/,>
teilen sich entsprechend dem Schnittpunkt P so auf, daß Gleichgewicht besteht.
Durch eine Änderung der Spannung des einen Motors kann beispielsweise die Kennlinie b, wie Fig. 1 erkennen
läßt, nach oben verschoben werden. Hierbei wandert der Schnittpunkt der Kurven A und B in den
Punkt Q des Diagramms, der einen unsymmetrischen Belastungsfall charakterisiert. Eine derartige Betriebsweise
ist unter Umständen von Nachteil.
Um derartige unsymmetrische Betriebsfälle zu vermeiden,
hat man in bekannten Antrieben zwecks zusätzlicher Erregung starr miteinander gekuppelter
elektrischer Motoren in verschiedenem Sinne eine Hilfsmaschine vorgesehen, die durch die Differenz
der Motorströme erregt wird. Auch ist es bekannt, eine von der Differenz der Ströme der Antriebsmotoren erregte Hilfsmaschine vorzusehen, deren
Ausgangsspannung in den Erregerkreis einer der Antriebsmaschinen eingefügt wird. Diese bekannte An-Ordnung
hat grundsätzlich den Nachteil, daß eine zusätzliche Maschine verwendet werden muß, die einmal
die Einrichtung verteuert und außerdem eine gewisse Trägheit in die Anordnung bringt.
Aus zwei Gleichstrommotoren
bestehender elektrischer Antrieb
bestehender elektrischer Antrieb
Anmelder:
LICENTIA PatentΛ/erwaltwigs -G. m. b. H,,
Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Dipl.-Ing. Ott-Heinrich Blaum, Darmstadt,
ist als Erfinder; genannt
ist als Erfinder; genannt
Es ist weiterhin eine Anordnung zur Lastverteilung an zwei mechanisch gekuppelten Wechselstromkollektormaschinen
mit Seriencharakteristik bekanntgeworden, bei der beiden Motoren jeweils ein Zwischentransformator
zugeordnet ist. Auf beiden Zwischentransformatoren sind Hilfswicklungen angebracht,
die untereinander verbunden sind. Wird der eine Motor stärker belastet als der andere, dann sorgen
die Zusatzwicklungen für einen Ausgleich der Energie. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil,
daß Ausgleichsenergie von dem einen System in das andere System überführt werden muß.
Bei der Anordnung nach der Erfindung treten die vorstehend genannten Nachteile nicht auf. Bei dem
aus zwei Gleichstrommotoren bestehenden Antrieb, bei dem zur gewünschten Verteilung der Last auf die
Motoren mit Hilfe eines Magnetverstärkers ein Differenzstrom aus Strömen oder Spannungen gebildet
wird,, die vom Ankerstrom der Motoren abhängig sind. Erfindungsgemäß sind in dem Stromkreis der
Motoren als Magnetverstärker wirkende Gleichstromwandler
mit gegenemandergeschaltetar Sekundärspannung vorgesehen. Man kann den Differenzstrom
zur Speisung einer Hilfserregerwicklung eines Antriebsmotors benutzen. Wenn zum Antrieb zwei
Leonardsätze verwendet werden, so ist es möglich, an Stelle eines Motors einen Generator mit einer Hilfserregerwicklung
zu versehen, durch die der Differenzstrom geführt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung (Fig. 2) erläutert. In diesem
Ausführungsbeispiel wird der Differenzstrom mit Hilfe zweier Gleichstromwandler erzeugt und zur
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Speisung der Hilfserregerwicklung eines Antriebsmotors benutzt.
Die Motoren 1 und 2 werden von zwei in der Zeichnung nicht dargestellten Leonardgeneratoren
gespeist. Beide Motoren arbeiten gemeinsam auf eine Arbeitsmaschine. Der Ankerstrom J1 des Motors 1
wird durch den Gleichstromwandler W1 und der Ankerstrom J2 des Motors 2 durch den Gleichstromwandler
W2 gemessen. Die zwei Wandler werden von dem Transformator T gespeist. Die Sekundärspanmangen
der Wandler W1 und W2, die proportional
den Strömen in den Leonardkreisen und damit proportional den Belastungen in den Leonardkreisen sind,
werden durch die Gleichrichter G1 und G2 gleichgerichtet
und gegeneinandergeschaltet. Dadurch entsteht ein Differenzstrom, der zur Speisung einer
Hilfserregerwicklung H des Motors 2 dient.
Hat sich beispielsweise die Kennlinie b des Motors 2, wie Fig. 1 zeigt, verschoben, so bewirkt
der von den zwei Wandlern W1 und W2 erzeugte
Differenzstrom eine Verschiebung der Kennlinie b im rückläufigen Sinne.
Es ist möglich, eine Spannung des Gleichrichters G1
oder G2 an einen Spannungsteiler zu führen, der es
ermöglicht, den Arbeitspunkt P bzw. ein beliebiges Verhältnis der beiden Ankerströme J1 und J2 zueinander
einzustellen.
Die Verwendung der als Magnetverstärker wirkenden Gleichstromwandler gemäß der Erfindung ist
sehr vorteilhaft, da bei der Abbildung der Ankerströme der Motoren 1 und 2 gleichzeitig eine Verstärkung
erzielt wird. Hierbei wird der eigentliche Gleichstromkreis jedoch nicht belastet; die Energie
wird von einem zusätzlichen Wechselstromnetz übernommen. Der Wegfall der Belastung der Gleich-Stromkreise
ist von Bedeutung, da durch die Belastung ein Drehzahlabfall der Motoren herbeigeführt werden
könnte.
Claims (4)
1. Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer Antrieb, bei dem zur gewünschten
Verteilung der Last auf die Motoren mit Hilfe eines Magnetverstärkers ein Differenzstrom aus
Strömen oder Spannungen gebildet wird, die vom Ankerstrom der Motoren abhängig sind, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis der Motoren (I3 2) als Magnetverstärker wirkende
Gleichstromwandler (W1, W2) mit gegeneinandergeschalteten
Sekundärspannungen vorgesehen sind.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sekundärseite eines Wandlers (W1, W2), vorzugsweise hinter dem Gleichrichter
(G1 oder G2) ein Potentiometer vorgesehen
ist, das das Einstellen einer beliebigen Lastverteilung zwischen den Gleichstrommotoren (1/2)
ermöglicht.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzstrom zur Speisung
einer Hilfserregerwicklung (H) eines Motors (1 oder 2) benutzt wird.
4. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2 mit Leonardsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Differenzstrom
zur Speisung einer Hilfserregerwicklung eines Generators benutzt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 479 906, 587 962,
767;
österreichische Patentschriften Nr. 86 007, 117 379; britische Patentschrift Nr. 278 333.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
> 809 557/315 6.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL18690A DE1032370B (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL18690A DE1032370B (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032370B true DE1032370B (de) | 1958-06-19 |
Family
ID=7261168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL18690A Pending DE1032370B (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Aus zwei Gleichstrommotoren bestehender elektrischer Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032370B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1281716B (de) * | 1963-07-23 | 1968-10-31 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zur selbsttaetigen Nullpunktskorrektur der Laststeuerung bei Getriebepruefstaenden |
| DE2845952A1 (de) * | 1978-10-21 | 1980-04-30 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Elektrischer kettenantrieb, insbesondere fuer leistungsstarke bergbaumaschinen u.dgl. |
| DE3514429A1 (de) * | 1985-04-20 | 1986-10-23 | PS Förder- und Lagertechnik GmbH, 6800 Mannheim | Ueberwachung der motoren eines katzfahrdoppelantriebes fuer schwimmgreiferanlagen |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT86007B (de) * | 1918-07-20 | 1921-10-25 | Siemens Schuckertwerke Gmbh | Anordnung zum Parallelbetrieb von starr miteinander gekuppelten elektrischen Maschinen. |
| GB278333A (en) * | 1926-09-28 | 1927-10-27 | British Thomson Houston Co Ltd | Improvements in and relating to means for maintaining distribution of load between ward leonard drives |
| DE479906C (de) * | 1929-07-24 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Anordnung zur Lastverteilung an zwei mechanisch gekuppelten Wechselstromkollektormaschinen mit Seriencharakteristik und mit Zwischentransformator | |
| AT117379B (de) * | 1927-10-15 | 1930-04-25 | Siemens Ag | Antrieb von Maschinen, insbesondere Fördermaschinen, Walzenstraßen usw., durch zwei mechanisch gekuppelte asynchrone Drehstrommotoren. |
| DE587962C (de) * | 1926-07-09 | 1933-11-11 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Wechselstrom-Mehrmotorenantrieb fuer Arbeitsmaschinen |
| DE704767C (de) * | 1937-11-12 | 1941-04-07 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Regelanordnung fuer mechanisch gekuppelte elektrische Gleichstrommaschinen |
-
1954
- 1954-04-28 DE DEL18690A patent/DE1032370B/de active Pending
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| DE3514429A1 (de) * | 1985-04-20 | 1986-10-23 | PS Förder- und Lagertechnik GmbH, 6800 Mannheim | Ueberwachung der motoren eines katzfahrdoppelantriebes fuer schwimmgreiferanlagen |
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