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DE10322412A1 - Flugzeug - Google Patents

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Publication number
DE10322412A1
DE10322412A1 DE2003122412 DE10322412A DE10322412A1 DE 10322412 A1 DE10322412 A1 DE 10322412A1 DE 2003122412 DE2003122412 DE 2003122412 DE 10322412 A DE10322412 A DE 10322412A DE 10322412 A1 DE10322412 A1 DE 10322412A1
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DE
Germany
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aircraft
thrust device
fuselage
thrust
aircraft according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2003122412
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schreiber
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE10322412A1 publication Critical patent/DE10322412A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C39/00Aircraft not otherwise provided for
    • B64C39/10All-wing aircraft
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C15/00Attitude, flight direction, or altitude control by jet reaction
    • B64C15/02Attitude, flight direction, or altitude control by jet reaction the jets being propulsion jets
    • B64C15/12Attitude, flight direction, or altitude control by jet reaction the jets being propulsion jets the power plant being tiltable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64UUNMANNED AERIAL VEHICLES [UAV]; EQUIPMENT THEREFOR
    • B64U2201/00UAVs characterised by their flight controls
    • B64U2201/20Remote controls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Toys (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Flugzeug mit einem Rumpf (2), mindestens einem Tragflügel (3) am Rumpf (2) zum Erzeugen des Auftriebs sowie mit mindestens einer Schubeinrichtung (6) zur Erzeugung eines Schubstrahls, wobei die mindestens eine Schubeinrichtung (6) nicht an dem mindestens einen Tragflügel (2) angeordnet ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß kein Höhenruder und/oder Seitenruder vorgesehen ist und daß der Schubstrahl relativ zum Rumpf (2) lageveränderlich zur Steuerung des Flugzeugs (1) einstellbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein steuerbares Flugzeug mit einem Rumpf, mindestens einem Tragflügel am Rumpf zum Erzeugen des Auftriebs sowie mit mindestens einer Schubeinrichtung zur Erzeugung eines Schubstrahls, wobei die mindestens eine Schubeinrichtung nicht an dem mindestens einen Tragflügel angeordnet ist.
  • Auf der Suche nach leistungsfähigen Flugzeugen haben sich zwei Typen im allgemeinen Gebrauch bewährt. Zum einen sind dies die leitwerkgesteuerten Flugzeuge (auch Leitwerkler genannt) und zum anderen die gepfeilten Nurflügler (auch Schwanzlose genannt). Um einen geringen aerodynamischen Widerstand und damit eine hohe Leistungsfähigkeit von Flugzeugen zu realisieren, wird versucht, den durch den Auftrieb hervor gerufenen, sog. induzierten Widerstand gering zu halten. Dies wird durch eine nahezu elliptische Auftriebsverteilung am Flügel erreicht, die bei Leitwerklern relativ einfach erzielt werden kann. Hierzu wird der Flügel von einem Leitwerk mit einem Höhen- und Seitenruder in Position gehalten, welches es dem Flügel erlaubt, entkoppelt von Stabilisierungsmaßnahmen optimalen Auftrieb zu erzeugen.
  • Die schwanzlosen Flugzeuge haben gegenüber den Leitwerklern den Vorteil, daß sie aufgrund des fehlenden Leitwerks geringere Luftwiderstände aufweisen. Jedoch ist eine optimale Auftriebsverteilung aus Konstruktionsgründen kaum zu erreichen, da bei sämtlichen Steuervorgängen der Flügel als Steuerorgan fungieren muß. Das notwendige Verändern des Flügelprofils führt hierbei zu unvermeidlichen, nicht erwünschten Widerständen.
  • Nachteilig bei den genannten Flugzeugtypen ist, daß jede ihre eigenen aufgezeigten Schwächen besitzt.
  • Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Flugzeug der eingangs genannten Art vorzuschlagen, welches eine präzise Steuerung mit gleichzeitig geringen Luftwiderständen vereint.
  • Diese Aufgabe wird bei dem Flugzeug der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß kein Höhenruder und/oder Seitenruder vorgesehen ist und daß der Schubstrahl relativ zum Rumpf lageveränderlich zur Steuerung des Flugzeugs einstellbar ist.
  • Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß eine Schubstrahl- bzw. Schubvektorsteuerung mit Abstand vom mindestens einen Flügel realisiert wird. Der Schubstrahl kann auf diese Weise zur Steuerung des Flugzeugs verwendet werden und so das Höhenruder in seiner Steuerfunktion ersetzen. Der Antriebsstrahl, der von mindestens einem Propeller oder mindestens einer Düse erzeugt werden kann, dient also nicht nur zur Schuberzeugung, sondern auch zur Ausübung eines Steuermoments auf das Flugzeug, ohne daß hierfür ein Höhen- und/oder Seitenruder und/oder eine der Steueraufgabe jeweils angepaßte Profiländerung des Flügels notwendig wären.
  • Zwar sind Schubvektorsteuerungen beispielsweise von Kampfflugzeugen her schon bekannt, um eine größere Wendigkeit zu realisieren. Allerdings weisen diese Kampfjets alle ein Höhen- und ein Seitenruder zur Steuerung und Dämpfung auf. Demgegenüber kann bei der vorliegenden Erfindung auf das Höhen- und/uder das Seitenruder verzichtet werden. Wenn zudem kein Höhen- und/oder Seitenleitwerk (an dem überlicherweise das Höhenruder bzw. das Seitenruder angeordnet sind) vorgesehen ist, kann wegen der dann geringeren Luftwiderstände der Treibstoffverbrauch erheblich reduziert werden.
  • Somit können beispielsweise bei Passagierflugzeugen längere Flugstrecken geflogen werden.
  • Falls auf das Höhen- und/oder Seitenleitwerk gänzlich verzichtet wird, trägt die erfindungsgemäße Schubvektorsteuerung kaum zu einer Dämpfung bzw. Stabilisierung des Flugzeugs bei, die ansonsten von den Leitwerkflächen hervorgerufen wird. Eine Stabilisierung ist dann bevorzugt durch entsprechende Profilierung des Flügels (einschl. Schränkung) und/oder durch aktives Gegensteuern mittels der Schubvektorsteuerung zu realisieren.
  • Nach dem oben Gesagten kann ein Flugzeug mit der erfindungsgemäßen Schubvektorsteuerung prinzipiell mittels zweier Stabilisierungstechniken stabilisiert werden, wenn kein Leitwerk vorgesehen ist. Zum einen kann mittels entsprechender Formung und/oder Schränkung ein das Flugzeug stabilisierender Flügel verwendet werden, wobei die Steuerung durch den mindestens einen Schubvektor vorgenommen wird. Bei einer diesbezüglichen Variante kann alternativ oder zusätzlich eine Stabilisierung auch durch ein fest stehendes Höhenleitwerk (ohne Höhenruder) realisiert werden.
  • Zum anderen kann der Flügel instabil ausgelegt sein, wobei dann mittels des oder der Schubvektoren ständig Stabilisierungskorrekturen vorgenommen werden müssen (ähnlich wie beim Lenken eines Fahrrads). Auch sind Konstruktionen möglich, die einen Mittelweg zwischen diesen beiden Extremen einschlagen.
  • Je weiter sich der Schubstrahl vor oder hinter dem Flügel befindet, desto mehr wird die Steuerung von der Auftriebsleistung des Flügels entkoppelt und desto besser kann der Flügel die erwünschte Auftriebsverteilung erreichen.
  • Die mindestens eine zur Steuerung verwendbare Schubeinrichtung ist vorteilhafterweise im Bereich des Rumpfendes angeordnet, beispielsweise di rekt am Rumpfende. Eine weitere, diesbezügliche Möglichkeit ist, beispielsweise je einen Motor zu beiden Seiten des Rumpfendes anzuordnen. Bei einer Alternative ist die mindestens eine Schubeinrichtung im Bereich der Rumpfnase vorgesehen. Alternative Anordnungen – mit ebenfalls einer räumlichen Trennung von der mindestens einen Schubeinrichtung von dem mindestens einen Tragflügel – sind möglich.
  • Die besagte mindestens eine Schubeinrichtung ist bevorzugt um eine horizontale Achse verschwenkbar (bezogen auf den Geradeausflug des Flugzeugs). Bei einer derartigen Ausgestaltung übernimmt die mindestens eine Schubeinrichtung die Steuerfunktion des Höhenruders, das gemäß einer bevorzugten Variante der Erfindung nicht notwendig ist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann die Schubeinrichtung auch um eine Vertikalachse verschwenkbar ausgebildet sein, um zumindest teilweise die Funktion des Seitenruders zu übernehmen. Ist die mindestens eine Schubeinrichtung um zwei zueinander senkrechte Achsen – bevorzugt eine horizontale und eine vertikale Achse bezogen auf den Geradeausflug des Flugzeugs – verschwenkbar, können alle Steuerelemente eines Leitwerks ersetzt werden. Es bietet sich hierbei beispielsweise eine kardanische Aufhängung an.
  • Wenn außer der den Vortrieb als auch die (zumindest teilweise) Steuerung übernehmenden Schubeinrichtung keine weitere Schubeinrichtung vorgesehen ist, kann die Steuerung nur während des Antriebs gelingen. Sobald das Flugzeug ohne Antrieb fliegt, wird es bevorzugt wie ein konventioneller Nurflügler gesteuert.
  • Zur Umgehung dieses Problems kann bei einer vorteilhaften Ausführungsform mindestens eine weitere Schubeinrichtung vorgesehen sein, die lediglich zum Antrieb des Flugzeugs dient.
  • Um sehr enge Kurven zu fliegen (je enger die Kurve, desto größer muß der Auftrieb sein), reicht das Steuermoment der erfindungsgemäßen Schubvektorsteuerung ggf. nicht aus. Um den Flügel bzw. das Flugzeug dennoch eine sehr enge Kurve fliegen zu lassen, kann gemäß einer bevorzugten Variante das Stabilitätsmaß (d.h. der Abstand zwischen Schwerpunkt und dem dahinter liegenden Neutralpunkt des Flugzeugs) relativ gering gewählt werden. Auf diese Weise läßt sich das Flugzeug leichter in die Kurve steuern.
  • In einer besonders bevorzugten Weiterentwicklung ist das Stabilitätsmaß in Abhängigkeit vom Schubvektor lageveränderbar. Für den Kurvenflug kann das Stabilitätsmaß insbesondere verringert werden, während zur Gewährleistung eines ruhigen Geradeausflugs das Stabilitätsmaß erhöht wird. Eine derartige Schwerpunktverschiebung kann im Falle der Ausbildung des erfindungsgemäßen Flugzeugs als Elektromodellflugzeug beispielsweise durch Verschieben eines oder mehrerer Ladezellen (Akkus) entlang des Rumpfes realisiert werden. Prinzipiell kann auch der Rumpf gegenüber den Flügeln verschoben werden. Allgemein existieren verschiedenste Möglichkeiten zur dynamischen und reversiblen Veränderung des Stabilitätsmaßes während des Fluges. Angemerkt sei, daß durch Treibstoffverbrauch eine (nicht reversible) Schwerpunktverschiebung auftreten kann, die bei der dynamischen Einstellung des Stabilitätsmaßes vorteilhafterweise berücksichtigt werden kann.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche gekennzeichnet.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen:
  • 1a, 1b, 1c eine Aufsicht, eine Seitenansicht und eine Rückansicht eines erfindungsgemäßen Flugzeugs;
  • 2a, 2b eine Seitenansicht und eine Aufsicht eines verschwenkbaren Propellers am Rumpfende, und
  • 3 eine Aufsicht auf ein schematisch dargestelltes Flugzeug mit kurzem Rumpf.
  • In den 1a, 1b und 1c ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Flugzeugs 1 wiedergegeben. Das abgebildete Flugzeug 1 kann beispielsweise im Modellflug eingesetzt werden. An einem Rumpf 2 ist ein Tragflügel 3 mit Querrudern 4 angebracht. Im hinteren Rumpfbereich ist oberseitig ein Seitenleitwerk 5 vorgesehen, welches in dem dargestellten Ausführungsbeispiel keine Steuerfunktion übernimmt. Am Rumpfende 2a ist ein Propellermotor 6 mit Propellerkreis 7 (nur teilweise dargestellt) angeordnet, der um eine horizontale Achse 8 steuerbar verschwenkbar ist (s. Doppelpfeil f1 in 1c und 2a). In den 2a, 2b ist das sich gabelförmig aufspreizende Rumpfende 2a genauer dargestellt, wobei der Propellermotor 6 in der Gabelöffnung angeordnet ist.
  • Einerseits wird das Flugzeug 1 mittels des Propellermotors 6 angetrieben, andererseits dient der Motor 6 zur Steuerung des Flugzeugs 1 um die Querachse, übernimmt also die Funktion des nicht vorhandenen Höhenruders mittels des vom Propellermotor 6 erzeugten Schubvektors.
  • Die Flugstabilität des Flugzeugs 1 wird in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch den stabilisierend ausgebildeten Tragflügel 2 erreicht. Alternativ könnte der vom Motor 6 erzeugte Schubstrahl auch zur Stabilisierung des Flugzeugs 1 herangazogen werden. Bei einem entsprechend instabil ausgelegten Flügel 2 wäre dies sogar notwendig. In einer weiteren nicht dargestellten Alternative ist ein Höhenleitwerk (ohne Höhenruder) vorgesehen, welches zur Dämpfung bzw. Stabilisierung verwendet wird bzw. hierzu beiträgt.
  • Um eine große Kurvenwendigkeit des Flugzeugs 1 zu realisieren, ist sein Stabilitätsmaß gemäß dem Ausführungsbeispiel der 1 dynamisch verstellbar. Die hier gewählte Ausgestaltung erlaubt es, mittels eines nicht näher dargestellten Antriebs die Ladezellen 11 im vorderen Rumpfbereich in Richtung auf den durch einen kleinen Vollkreis angedeuteten Neutralpunkt 9 und von diesem weg zu verschieben (s. Doppelpfeil f2). Hiermit verschiebt sich auch der Schwerpunkt 10 relativ zum Neutralpunkt 9, allerdings in geringerem Maße (s. Doppelpfeil f3). Rückt der Schwerpunkt 10 näher zum Neutralpunkt 9 bedeutet dies ein geringeres Stabilitätsmaß, und das Flugzeug 1 kann engere Kurven fliegen. Bei Geradeausflug wird für eine stabilere Fluglage ein größeres Stabilitätsmaß benötigt, so daß die Ladezellen 11 wieder in Richtung der Rumpfnase verschoben werden. Andere Möglichkeiten zur dynamischen Stabilitätsmaßanpassung sind selbstverständlich möglich.
  • In einer nicht dargestellten Alternative kann auch das Seitenleitwerk 5 durch eine Schubeinrichtung wie den Motor 6 ersetzt werden. Hierbei ist der Motor 6 zusätzlich um eine vertikale Achse verschwenkbar anzuordnen, um das Flugzeug 1 um die Hochachse steuern zu können. Auch ist eine Ausführung möglich, bei der die Steuerung um die Hochachse mittels eines Schubvektors möglich ist, auch wenn ein Seitenleitwerk (ohne Seitenruder) vorhanden ist.
  • Bei dem Flugzeug 101 gemäß der 3 ist der Rumpf 102 sehr stark verkürzt, so daß das Flugzeug nahezu die Form eines Nurflüglers annimmt. Am Rumpfende 102 ist eine Schubeinrichtung 106 angeordnet, welche beispielsweise als Düsenantrieb ausgebildet ist.
  • Weiterhin sind Ausführungen möglich, bei denen mehrere Schubeinrichtungen zum Steuern eines Flugzeugs verwendet werden können, beispielsweise eine Schubeinrichtung links und eine rechts von der Rumpflängsachse.
  • Die Erfindung läßt sich bei den verschiedensten Flugzeugen einsetzen, so z.B. in bemannten Flugzeugen (Passagier-, Militärflugzeugen) und Modellflugzeugen (beispielsweise Elektroflugzeugen zum Einsatz in z.B. Pylon-Rennen). In einer besonders bevorzugten Ausführung wird auf das Leitwerk weitestgehend verzichtet, um den Luftwiderstand herabzusetzen und somit Treibstoffkosten zu senken.
  • Ist im Rahmen dieser Offenbarung von „mindestens einer Schubeinrichtung" die Rede, sind hiermit bei entsprechend ausgebildeten Ausführungsformen auch ggf. nur die den Schub erzeugenden Einzelelemente betroffen. Wenn beispielsweise vom Verschwenken der mindestens einen Schubeinrichtung die Rede ist, ist hiermit auch der Fall des Schwenkens lediglich des Propellerkreises bzw. – allgemein ausgedrückt – der den Trieb- bzw. Schubwerkstrahl erzeugenden kleinsten Einheit eingeschlossen. Hierbei umfaßt die Erfindung auch eine entsprechend ausgebildete Schubeinrichtung.

Claims (18)

  1. Flugzeug mit einem Rumpf (2), mindestens einem Tragflügel (3) am Rumpf (2) zum Erzeugen des Auftriebs sowie mit mindestens einer Schubeinrichtung (6) zur Erzeugung eines Schubstrahls, wobei die mindestens eine Schubeinrichtung (6) nicht an dem mindestens einen Tragflügel (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß kein Höhenruder und/oder Seitenruder vorgesehen ist und daß der Schubstrahl relativ zum Rumpf (2) lageveränderlich zur Steuerung des Flugzeugs (1) einstellbar ist.
  2. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) hinter oder vor dem mindestens einen Flügel (2) angeordnet ist.
  3. Flugzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) zur Erzeugung des Steuermoments um die Querachse ausgebildet ist.
  4. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) bei waagerechter Lage des Flugzeugs (1) um eine Horizontalachse (8) verschwenkbar ist.
  5. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß kein Höhenleitwerk vorgesehen ist.
  6. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) zur Erzeugung des Steuermoments um die Hochachse ausgebildet ist.
  7. Flugzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) bei waagerechter Lage des Flugzeugs um eine im wesentlichen vertikale Achse verschwenkbar ist.
  8. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß kein Seitenleitwerk vorgesehen ist.
  9. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) an zwei zueinander senkrechten Achsen aufgehängt ist.
  10. Flugzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) kardanisch aufgehängt ist.
  11. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) im Bereich des Rumpfendes (2a) angeordnet ist.
  12. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) im Bereich der Rumpfnase angeordnet ist.
  13. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) als Düsenantrieb ausgebildet ist.
  14. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Schubeinrichtung (6) als Propellerantrieb (6) ausgebildet ist.
  15. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines Propellerantriebs (6) lediglich der Propellerkreis (7) schwenkbar ausgebildet ist.
  16. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bewegungen bzw. Verschwenken der mindestens einen Schubeinrichtung (6) der Schwerpunkt (10) des Flugzeugs (1) in Abhängigkeit vom Schubvektor veränderbar ist.
  17. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches als Modellflugzeug ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere, im Rumpf des Flugzeug angeordnete Ladezellen (11) bei Kurvenflug zur Reduzierung des Stabilitätsmaßes näher an den Neutralpunkt (9) bewegbar ausgebildet ist.
  18. Flugzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es als bemanntes Flugzeug ausgebildet ist, beispielsweise als Passagierflugzeug oder Militärflugzeug.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008099192A1 (en) * 2007-02-17 2008-08-21 The University Of Sheffield Thrust vectoring in aerial vehicles
EP1970664A3 (de) * 2007-03-16 2010-04-14 LFK-Lenkflugkörpersysteme GmbH Steuerung für einen Kleinflugkörper

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