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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Wasserhahn, insbesondere auf einen
Wasserhahn, welcher manuell oder automatisch betätigbar ist.
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Um
die Anforderungen im Sanitärbereich und
beim Einsparen von Wasser zu erfüllen,
ist ein induktiver, automatischer Wasserhahn allmählich beliebt
geworden. Der elektrisch gesteuerte, induktive, automatische Wasserhahn
ist bequem handhabbar und steht in Übereinstimmung mit dem Umweltschutz.
Wenn jedoch ein Stromausfall eintritt oder die elektrische Energie
aufgebraucht ist, kann er nicht länger funktionieren. Außerdem ist
die Zeit voreingestellt, in der solch ein automatischer Wasserhahn
einen Wasserstrom bereitstellt; solch ein Wasserhahn kann daher
nicht kontinuierlich Wasser liefern, falls ein Benutzer dies wünscht. Mit
Blick auf die vorerwähnten
Nachteile wurde nach einem manuell und automatisch gesteuerten Wasserhahn
geforscht, und ein solcher Wasserhahn wurde entwickelt. Falls jedoch
eine solche Art von Doppelwirkung auf einen Hahn angewandt wird,
welcher in der Lage ist, den Strom von kaltem und warmem Wasser
zu steuern, wird es schwierig, dessen komplizierte Schalter und Griffe
miteinander zu kombinieren, was zu Schwierigkeiten beim Gebrauch
und zu erhöhten
Herstellungskosten führt.
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Aus
der
EP 0 245 577 A1 ist
ein Wasserhahn bekannt, der sowohl manuell als auch automatisch betätigt werden
kann. Mischventil und Ventil zur manuellen Betätigung sind jedoch getrennt
voneinander angeordnet. In der
DE 29 12 583 A1 ist ein automatisch betätigbarer
Wasserhahn beschrieben, bei dem das Mischungsverhältnis von
Warm- und Kaltwasser über
eine drehbare Spindel eingestellt wird. Ein Bypass zur manuellen
Entnahme von Mischwasser ist nicht vorgesehen. Aus der
GB 2 206 397 A ist ein Wasserhahn
bekannt, der über
zwei koaxiale Steuerspindeln verfügt. Bei manueller Entnahme
wird der Wasserstrom nicht durch die Ventilkammer des Magnetventils
geleitet.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen manuell automatisch
einsetzbaren Wasserhahn zu schaffen, welcher einfach aufgebaut und
handhabbar ist.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
Wasserhahn mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Der
erfindungsgemäße, manuell/automatisch
handhabbare Wasserhahn wird durch ein einziges Teil betätigt, welches
nicht nur den Strom von kaltem und warmem Wasser regeln, sondern
auch die manuell/automatische Umschaltung steuern kann. Der erfindungsgemäße Wasserhahn
ist einfach in der Handhabung und weist vereinfachte Komponenten
auf.
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Der
erfindungsgemäße, manuell/automatisch
betätigbare
Wasserhahn hat ein Gehäuse,
dessen unterer Abschnitt mit einem Hals ausgebildet ist, der sich
nach vorne und nach oben hin zwecks Ausbildung eines Kopfteils erstreckt,
wobei der Hals eine an seiner Unterseite ausgebildete Öffnung und
der Kopfteil eine Öffnung
zum Zuführen
von Wasser hat, welche unterhalb von dessen oberem Ende gebildet ist.
Ein Wassereinlass-Basisteil hat einen unteren Abschnitt, welcher
mit einem Wasser einleitenden Teil versehen ist, das in seinem Inneren
mit einem Durchgang für
kaltes und warmes Wasser versehen ist. An dem Wasser einleitenden
Teil ist ferner ein Wasser-Unterbrechungsteil angeordnet. Das Wasser-Unterbrechungsteil
hat eine horizontale Haupt-Durchgangsbohrung, die mit dem Durchgang für kaltes
und warmes Wasser kommuniziert. Die Haupt-Durchgangsbohrung hat
eine Rückseite,
die mit einer koaxialen Nebendurchgangsbohrung mit einem vergleichsweise
kleinen Durchmesser versehen ist, wobei ein Wassereinlassdurchgang
und ein Wasserauslassdurchgang vertikal an der Oberseite der Nebendurchgangsbohrung
gebildet sind. Ein Wasserauslassventil, welches an dem Wassereinlass-Basisteil
angeordnet ist, hat eine Ventilbasis und einen darin vorgesehenen
Ventilteller. Die Ventilbasis, welche mit dem Durchgang für kaltes
und warmes Wasser des Wassereinlass-Basisteils kommuniziert, ist an
der Unterseite mit einer Wasserfreigabebohrung versehen, die durch
den Ventilteller versperrt ist. Die Ventilbasis hat eine den Druck
freigebende Kammer, die oberhalb des Ventiltellers gebildet ist.
Die den Druck freigebende Kammer ist mit einem ersten Wasserauslassdurchgang
und mit einem zweiten Wasserauslassdurchgang verbunden. Der erste Wasserauslassdurchgang
hat ein weiteres Ende, welches mit der Wasserfreigabebohrung kommuniziert,
wohingegen der zweite Wasserauslassdurchgang ein weiteres Ende hat,
welches mit dem Wassereinlassdurchgang des Wassereinlass-Basisteils kommuniziert.
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Das
Wasserauslassventil ist ferner mit einem Haupt-Wasserauslass versehen,
welcher mit dem Wasserauslassdurchgang des Wassereinlass-Basisteils
und der Wasserfreigabebohrung in Verbindung steht. Ein Ende einer
Wasserleitung kommuniziert mit dem Haupt-Wasserauslass, wo hingegen
das andere Ende sich zu der Wasserzuführöffnung des Gehäuses erstreckt,
um kaltes und warmes Wasser so zu leiten, dass es aus der Wasserzuführöffnung strömt.
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Ein
Elektromagnetventil ist oberhalb des ersten Wasserauslassdurchgangs
der den Druck freigebenden Kammer angeordnet und steuert ein Öffnen und
Schließen
des ersten Wasserauslassdurchgangs.
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Eine
Induktionseinrichtung, welche elektrisch mit dem Elektromagnetventil
verbunden ist, hat ein "elektrisches
Auge", nachfolgend
Fotozelle genannt, das am vorderen Ende des Kopfteils des Gehäuses nach
außen
frei liegt, um das Elektromagnetventil so zu steuern, dass es durch
die fotoelektrische Induktion arbeitet, so dass schließlich das
Elektromagnetventil den ersten Wasserauslassdurchgang so steuert,
dass dieser sich öffnet
oder schließt.
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Eine
Steuereinrichtung weist eine Ventilstange, eine Spindel und einen
Drehknopf auf. Die Ventilstange, welche in der Haupt-Durchgangsbohrung des
Wassereinlass-Basisteils angeordnet ist, hat zwei bogenförmige Nuten,
die diametral an Stellen gebohrt sind, welche dem Durchgang für kaltes
und warmes Wasser des Wassereinlass-Basisteils entsprechen, um den Öffnungsgrad
des Durchgangs für kaltes
und warmes Wasser zu steuern, indem die Ventilstange um unterschiedliche
Winkel gedreht wird. Die Spindel ist drehbar in die Ventilstange
eingesetzt und kann sich darin in axialer Richtung bewegen. Sie
hat einen länglichen
Abschnitt, welcher der Größe der Nebendurchgangsbohrung
des Wassereinlass-Basisteils entspricht. Der längliche Abschnitt der Spindel
ist mit einer ringförmigen
Nut einer bestimmten Breite versehen, so dass bei einer Bewegung
der Spindel in axialer Richtung die ringförmige Nut zwischen dem Wassereinlassdurchgang
und dem Wasserauslassdurchgang angeordnet werden kann, wobei diese
beiden Wasserdurchgänge
miteinander kommunizieren und diese Wasserdurchgänge ansonsten voneinander getrennt
sind. Außerdem
hat die Spindel ein äußeres Ende,
das an dem Drehknopf fixiert ist, dessen anderes Ende sich aus dem
Gehäuse
heraus zum Betätigen
der Ventilstange zwecks deren Drehung oder zum Betätigen der
Spindel zwecks deren axialer Bewegung erstreckt. Wenn also der Drehknopf
die Ventilstange zu einer Drehung veranlasst, kann die Ventilstange
den Wasserdurchfluss durch den Durchgang für kaltes und warmes Wasser
steuern; und wenn der Drehknopf die Spindel zu einer axialen Bewegung
veranlasst, kann die Spindel den Wasserhahn so steuern, dass Wasser manuell
oder automatisch geliefert wird.
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Ein
Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert, wobei
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder
in beliebiger Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung
unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung
bilden. Es zeigen:
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1 eine auseinandergezogene,
perspektivische Ansicht eines manuell/automatisch betätigbaren
Wasserhahns;
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2 eine perspektivische Ansicht
des zusammengebauten, manuell/automatisch betätigbaren Wasserhahns;
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3 eine perspektivische,
teilweise geschnittene Ansicht des manuell/automatisch betätigbaren
Wasserhahns;
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4 einen Schnitt durch den
manuell/automatisch betätigbaren
Wasserhahn, in welchem ein Wassersperrzustand bei einer automatischen
Betriebsart zum Zuführen
von Wasser gezeigt ist;
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5 einen Schnitt durch den
manuell/automatisch betätigbaren
Wasserhahn, in welchem ein Wasser liefernder Zustand bei der automatischen
Betriebsart zum Zuführen
von Wasser gezeigt ist; und
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6 einen Schnitt durch den
manuell/automatisch betätigbaren
Wasserhahn, in dem ein Wasser liefernder Zustand bei einer manuellen
Betriebsart zum Zuführen
von Wasser gezeigt ist.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen, manuell/automatisch
betätigbaren
Wasserhahns ist in den 1, 2 und 3 gezeigt und weist ein Gehäuse 10,
ein Wassereinlass-Basisteil 20, ein Wasserauslassventil 30,
eine Wasserleitung 40, ein Elektromagnetventil 50,
eine Induktionseinrichtung 60 und eine Steuereinrichtung 70 als miteinander
verbundene Hauptkomponenten auf.
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Das
Gehäuse 10 mit
einem hohlen Innenraum hat einen unteren Abschnitt, welcher mit
einem Hals 11 versehen ist, welcher fest beispielsweise
an einem Waschbecken montiert werden kann. Der Hals 11 erstreckt
sich nach vorne und nach oben hin und bildet ein Kopfteil 12 mit
einer oberen Abdeckung 121. Außerdem hat der Hals 11 eine
auf seiner Unterseite ausgebildete Öffnung 111, und das
Kopfteil 12 hat eine Wasserzuführöffnung 122, welche
unten an dessen oberem Ende gebildet ist.
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Das
Wassereinlass-Basisteil 20, welches in dem Hals 11 des
Gehäuses 10 zu
positionieren ist, ist vertikal mit einem Kaltwasserdurchgang 21 und
einem Warmwasserdurchgang 22 versehen, deren untere Enden
sich von der Öffnung 111 des
Gehäuses 10 weg
nach unten erstrecken und jeweils mit einer Kaltwasser- bzw. einer
Warmwasserleitung verbunden sind. Ferner hat das Wassereinlass-Basisteil 20 einen
oberen Abschnitt, in den eine horizontale Haupt-Durchgangsbohrung 23 gebohrt
ist, die mit dem Durchgang 21, 22 für kaltes
bzw. warmes Wasser kommuniziert. Die Haupt-Durchgangsbohrung 23 hat
ein rückseitiges
Ende, das mit einer koaxialen Nebendurchgangsbohrung 24 mit
einem relativ kleinen Durchmesser versehen ist. Außerdem hat
die Nebendurchgangsbohrung 24 einen Wassereinlassdurchgang 25 und
einen Wasserauslassdurchgang 26, welche vertikal und im
Einzelnen an einer Stelle ungleichen Durchmessers vorgesehen sind.
Ferner hat das Wassereinlass-Basisteil 20 eine Schraube 27,
die vertikal in die Haupt-Durchgangsbohrung 23 durch eine
Oberseite nahe dem äußeren Ende
eingesetzt ist, sowie eine schwalbenschwanzförmige Nut 28, welche
am äußeren Ende
der Haupt-Durchgangsbohrung 23 ausgebildet ist.
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Das
Wasserauslassventil 30 ist auf dem Wassereinlass-Basisteil 20 angeordnet
und in seinem Inneren mit einer Ventilbasis 31 sowie einem Ventilteller 32 versehen.
Die Ventilbasis 31 steht mit dem Durchgang 21, 22 für kaltes
und warmes Wasser des Wassereinlass-Basisteils in Verbindung und hat
eine Wasserfreigabeöffnung 311,
welche durch den Ventilteller 32 versperrt ist. Der Ventilteller 32 ist mit
einer druckführenden
Bohrung 321 versehen, und die Ventilbasis 31 ist
oberhalb des Ventiltellers 32 mit einer Druckfreigabekammer 312 versehen,
die in ihrem Inneren eine Druckfreigabebohrung 313 hat.
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Außerdem ist
das Wasserauslassventil 30 mit einem ersten Wasseraustrittsdurchgang 33 und einem
zweiten Wasseraustrittsdurchgang 34 versehen. Ein Ende
des ersten Wasseraustrittsdurchgangs 33 steht mit der Druckfreigabebohrung 313 in
Verbindung, und das andere Ende steht mit der Wasserfreigabebohrung 311 in
Verbindung, damit die Druckfreigabekammer 312 den Druck
freigeben kann. Der zweite Wasseraustrittsdurchgang 34 hat
ein Ende, das mit der Druckfreigabebohrung 313 kommuniziert, und
ein anderes Ende, das mit dem Wassereinlassdurchgang 25 des
Wassereinlass-Basisteils 20 kommuniziert. Das Wasserauslassventil 30 ist
mit einem Haupt-Wasserauslass 35 versehen, welcher eine obere Öffnung hat
und mit dem Wasserauslassdurchgang 26 sowie der Wasserfreigabebohrung 311 in
Verbindung steht.
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Die
Wasserleitung 40 hat ein unteres Ende, das mit dem Haupt-Wasserauslass 35 verbunden
ist, und ein oberes Ende, das sich nach oben hin erstreckt und mit
der Wasserzuführöffnung 122 des
Gehäuses 10 verbunden
ist, um kaltes und warmes Wasser so zu führen, dass dieses durch die
Wasserzuführöffnung 122 abströmen kann.
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Das
Elektromagnetventil 50, welches auf dem Wasserventil 30 zu
positionieren ist, weist eine Induktionsspule 51 und einen
Eisenkern 52 auf, welcher in der Lage ist, sich in der
Induktionsspule 51 zu bewegen, um den ersten Wasseraustrittsdurchgang 33 so
zu steuern, dass dieser sich öffnet
und schließt.
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Die
Induktionseinrichtung 60 ist elektrisch mit der Induktionsspule 51 des
Elektromagnetventils 50 verbunden und hat eine Fotozelle 61,
die am vorderen Ende des Kopfteils 12 des Gehäuses 10 nach außen hin
freiliegt. Die fotoelektrische Induktion der Fotozelle 61 ist
in der Lage, das Elektromagnetventil 50 so zu steuern,
dass dieses den ersten Wasseraustrittsdurchgang 33 derart
betätigt
und steuert, dass letzterer sich öffnet und schließt.
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Die
Steuereinrichtung 70 weist eine Ventilstange 71,
eine Spindel 72 und einen Drehknopf 73 auf. Die
Ventilstange 71 ist in der Haupt-Durchgangsbohrung 23 des
Wassereinlass-Basisteils 20 angeordnet und hat zwei bogenförmige Nuten 711, 712, die
diametral und im Einzelnen an einer Stelle gebildet sind, welche
dem Durchgang 21, 22 für kaltes und warmes Wasser
des Wassereinlass-Basisteils 20 entspricht, um den Öffnungsgrad
des Durchgangs 21, 22 für kaltes und warmes Wasser
zu steuern, indem die Ventilstange 71 um einen bestimmten
Winkel gedreht wird. Die Spindel 72 ist drehbar in die Ventilstange 71 eingesetzt
und darin in axialer Richtung bewegbar. Sie hat einen verlängerten
Abschnitt 721, welcher mit der Große der Nebendurchgangsbohrung 24 des
Wassereinlass-Basisteils 20 zusammenpasst. Der verlängerte Abschnitt 721 der
Spindel 72 weist eine ringförmige Nut 722 bestimmter
Breite auf, so dass dann, wenn die Spindel 72 in axialer Richtung
verschoben wird, damit die ringförmige
Nut 722 zwischen dem Wassereinlassdurchgang 25 und dem
Wasserauslassdurchgang 26 angeordnet wird, diese zwei Wasserdurchgänge 25, 26 mit
Hilfe der Nebendurchgangsbohrung 24 miteinander kommunizieren
und diese zwei Wasserdurchgänge 25, 26 ansonsten
gegeneinander versperrt sind. Außerdem hat die Spindel 72 ein äußeres Ende,
das an einem Ende des Drehknopfes 73 befestigt ist, dessen
anderes Ende sich aus dem Gehäuse 10 zum
Betätigen der
Ventilstange 71 und zum Drehen oder Betätigen der Spindel 72 zwecks
deren axialer Hin- und Herbewegung heraus erstreckt.
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Wenn
der Drehknopf 73 daher die Ventilstange 71 in
eine Drehung versetzt, kann die Ventilstange 71 den Strom
von kaltem und warmem Wasser in dem Durchgang 21, 22 für kaltes
und warmes Wasser steuern. Wenn der Drehknopf 73 die Spindel 72 so
beaufschlagt, dass sie sich in axialer Richtung verschiebt, kann
die Spindel 72 den Wasserhahn so steuern, dass Wasser manuell
oder automatisch zur Verfügung
steht. Außerdem
ist eine Nut 713, welche eine bestimmte Breite hat und
zu der Schraube 27 des Wassereinlass-Basisteils 20 fluchtet,
an der oberen Seite der äußeren Kante
der Ventilstange 7l ausgebildet, so dass die Ven tilstange 71 durch
die Schraube 27 beschränkt
sich innerhalb der zurückspringenden
Nut 713 drehen kann. Außerdem ist die Steuereinrichtung 70 mit
einem Anschlagkörper 74 an
einer entsprechenden Stelle der schwalbenschwanzartigen Nut 28 des
Wasser-Basisteils 20 versehen, und die Spindel hat zwei
Flansche 723, welche im Einzelnen an den gegenüberliegenden
Seiten des Anschlagkörpers 74 vorgesehen
sind, so dass die Spindel 72 beschränkt durch die Anschlagkörper 74 in
axialer Richtung verschiebbar ist.
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Zum
Steuern der Wassertemperatur ist lediglich der Drehknopf 73 herumzudrehen,
um die Ventilstange 71 für eine Drehung zu beaufschlagen
und deren zwei bogenförmige
Nuten 711, 712, die im Einzelnen mit dem Kaltwasser-
sowie Warmwasserdurchgang 21, 22 fluchten, in
unterschiedlichen Maßen
zu öffnen
und einen Strom von kaltem und warmem Wasser zum Steuern der Wassertemperatur
zu erzeugen. Zum Steuern des Wasserhahns zum manuellen oder automatischen
Liefern von Wasser ist der Drehknopf 73 lediglich zu drücken oder
zu ziehen, um die Spindel 72 in axialer Richtung zu verschieben.
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Um
eine automatische Betriebsart zum Zuführen von Wasser einzustellen,
ist, wie in 4 gezeigt,
der Drehknopf 73 zusammen mit der Spindel 72 einfach
nach innen zu drücken,
um den Wassereinlassdurchgang 25 und den Wasserauslassdurchgang 26 durch
die Spindel 72 zu versperren. Zu diesem Zeitpunkt kann
kaltes und heißes
Wasser nicht aus dem zweiten Wasseraustrittsdurchgang 34,
sondern lediglich aus dem ersten Wasseraustrittsdurchgang 33 strömen, welcher
durch das Elektromagnetventil 50 zum Öffnen und Schließen gesteuert
wird. Falls somit die Induktionseinrichtung 60 durch die
Fotozelle 61 nicht ausgelöst wird, befindet sich der
erste Wasseraustrittsdurchgang 33 in einem blockierten Zustand,
das Wasser somit in einem abgeriegelten Zustand.
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Wenn
das Elektromagnetventil 50 durch die Fotozelle 61 ausgelöst wird
und die Induktionsspule 51 dadurch ein induziertes Magnetfeld
erzeugt und den Eisenkern 52 nach oben bewegt, wie dies
in 5 gezeigt ist, wird
der erste Wasseraustrittsdurchgang 33 in den kommunizierenden
Zustand eintreten, so dass die Druckfreigabekammer 312 den Druck
freigibt und der Ventilteller 32 durch eine große Menge
an kaltem und warmem Wasser in der Ventilbasis 31 nach
oben gedrückt
wird. Zu diesem Zeitpunkt wird die Wasserfreigabebohrung 311 der
Ventilbasis 31 in den kommunizierenden Zustand versetzt,
und eine große
Menge an kaltem und warmem Wasser fließt aus der Wasserzuführöffnung 122 des Hahns
durch die Wasserfreigabebohrung 311, den Haupt-Wasserauslass 35 und
die Wasserleitung 40. Wenn das Elektromagnetventil 50 durch
die Induktionseinrichtung 60 gesteuert wird und die Induktionsspule 51 nicht
länger
ein induziertes Magnetfeld erzeugt, wird der Wasseraustrittsdurchgang 33 wieder durch
den Eisenkern 52 versperrt, und die Druckfreigabekammer 312 wird
mit Wasser gefüllt,
so dass der Ven tilteller 32 nach unten gedrückt wird
und die Wasserfreigabebohrung 311 versperrt, wodurch die
Funktion eines automatischen Lieferns und Sperrens von Wasser erfüllt ist.
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Zum
Einstellen der manuellen Betriebsart zum Zuführen von Wasser ist, wie in 6 gezeigt, lediglich der
Drehknopf 73 zusammen mit der Spindel 72 nach
außen
zu ziehen, um die ringförmige
Nut 722 der Spindel 72 exakt zwischen dem Wassereinlassdurchgang 25 und
dem Wasserauslassdurchgang 26 anzuordnen und zu ermöglichen,
dass diese zwei Wasserdurchgänge 25, 26 miteinander
kommunizieren. Zu diesem Zeitpunkt gibt das Wasser in der Druckfreigabekammer 312 den
Druck durch den zweiten Wasseraustrittsdurchgang 34 frei,
und eine große
Menge an kaltem und warmem Wasser in der Ventilbasis 31 drückt den
Ventilteller 32 nach oben, um die Wasserfreigabebohrung 311 der
Ventilbasis 31 in den kommunizierenden Zustand zu versetzen, so
dass eine große
Menge an kaltem und warmem Wasser aus der Wasserzuführöffnung 122 des Hahns
durch die Wasserfreigabebohrung 311, den Haupt-Wasserauslass 35 und
die Wasserleitung 40 strömt. Der zweite Wasseraustrittsdurchgang 34 kann,
unbeeinflusst durch das Elektromagnetventil 50, die gesamte
Zeit im kommunizierenden Zustand verbleiben, so dass kaltes und
warmes Wasser kontinuierlich ausströmen kann. Um das Wasser an
einem Herausströmen
zu hindern, ist lediglich der Drehknopf 73 nach innen in
die vorgenannte Position zum automatischen Zuführen von Wasser zu drücken.
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Aus
der vorstehenden Beschreibung ergeben sich die folgenden Vorteile
der Erfindung:
- 1. Der Wasserhahn kann nicht
nur gleichzeitig kaltes und warmes Wasser liefern, sondern Wasser auch
manuell und automatisch liefern, was im Einsatz bequem ist.
- 2. Der Drehknopf 73 der Steuereinrichtung 70 kann
gleichzeitig den Strom von kaltem und warmem Wasser und die Umschaltung
von manueller und automatischer Wasserzufuhr steuern, wodurch die
Handhabung erleichtert und die Komponenten vereinfacht ausgebildet
sein können.
- 3. Der äußere Handhabungskörper ist
vereinfacht, so dass der Wasserhahn einfach, sauber und stromlinienförmig ausschaut
und dadurch ein ästhetisches
Aussehen mit einer einfachen Wartung verbindet.
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Vorstehend
wurde eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung näher
erläutert.
Es wird darauf hingewiesen, dass zahlreiche Abänderungen an dem Erfindungsgegenstand
vorgenommen werden können
und dass die beigefügten
Patentansprüche sämtliche
solcher Abänderungen
mit umfassen, welche in den Schutzumfang der Erfindung fallen.