DE1031984B - Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche Laufrolle - Google Patents
Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche LaufrolleInfo
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B15/00—Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
- G11B15/60—Guiding record carrier
Landscapes
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
einen Ausgleich zu erzielen. Dieser Ausgleich geht aber auf Kosten des Magnetbelages des Filmbandes
und zum Teil auch auf Kosten der Polschuhe selbst.
An Versuchen, solchen auftretenden Mangeln wirksam zu begegnen, hat es in der einschlägigen Praxis
naturgemäß nicht gefehlt. Eine bekannte Maßnahme ist die, bei dem Filmband im Wege einer stärkeren
Dehnung bzw. der Zuteilung einer Vorspannung eine neben den beiderseitigen Perforierungen eines 35 mm 25 gewisse geometrische Ebnung zu erreichen. Auf diese
breiten Normalfilms, wie für Stereophoniezwecke Weise war es zwar möglieh, in gewisser Beziehung
üblich, so bereitet es schon Schwierigkeiten, bei den
Polschuhen der beiden oder mehr Magnetköpfe, die
hierbei Verwendung finden müssen, die gleiche Anpressung des durchlaufenden Films herbeizuführen, 30 Durch die bei der stärkeren Dehnung, also bei dem weil der Magnettonträger an sich in gewissem Sinne Spannen des Films, gesteigerte Reibwirkung an den elastisch ist und deshalb kein geometrisch ebenes ge- Flächen der Polschuhe des Magnetbandes wird die rades Band darstellt. magnetisierbare Auflage des Filmbandes mehr und
Polschuhen der beiden oder mehr Magnetköpfe, die
hierbei Verwendung finden müssen, die gleiche Anpressung des durchlaufenden Films herbeizuführen, 30 Durch die bei der stärkeren Dehnung, also bei dem weil der Magnettonträger an sich in gewissem Sinne Spannen des Films, gesteigerte Reibwirkung an den elastisch ist und deshalb kein geometrisch ebenes ge- Flächen der Polschuhe des Magnetbandes wird die rades Band darstellt. magnetisierbare Auflage des Filmbandes mehr und
Schwierigkeiten ergeben sich besonders dann, wenn mehr abgescheuert, also mechanisch abgetragen. Die
ein solcher Magnettonträger, sobald er für die Wie- 35 verhältnismäßig rauhe Fläche des Belages übt aber
dergabe Verwendung finden soll, schon einige Male hierbei auch auf die Polschuhe selbst eine gesteigerte
in Gebrauch war. Es machen sich dann, besonders im mechanische Wirkung aus.
Bereich der Randzonen, wo sich die Perforierungen Bei Bildfilmen mit Lichttonaufzeichnungen hat man
befinden, Längenveränderungen bemerkbar, die an in solchen Fällen für die Führung des Films bereits
sich zwar nicht groß sind, aber dennoch groß genug 40 Rollen oder Trommeln in Anwendung gebracht, die
ausfallen, um an diesen Stellen Ausbauchungen her- vermöge besonderer Ausbildung ihrer Lagerung eine
vorzurufen. Solche Ausbauchungen wirken sich natur- gewisse Angleichung in der Längung des Films zulasgemäß
bei der Wiedergabe der Tonaufzeichnungen sen. Zu diesem Zweck ist z. B. bei einer bekannten
sehr störend aus, besonders bei der Stereophonie- Einrichtung die Anordnung getroffen, in einer Auswiedergabe,
denn hierbei verlangt z. B. die Einstel- 45 nehmung der Welle zwei nebeneinander angeordnete
lung der gleichen Klangfarbe ein und desselben Spre- Druckfedern quer zum Filmverlauf unterzubringen,
chers über die verschiedenen Tonspuren einen glei- die die Rolle zur Erzielung von Schwingbewegungen
chen Frequenzgang aller Tonkanäle. Der Frequenz- abstützen.
gang hängt aber in erster Linie von der Anpressung Bei einer anderen bekannten Einrichtung kommt
des Filmbandes auf den Polschuhen des jeweiligen 50 für ähnliche Zwecke eine Filmführungsbahn entweder
Sprechkopfes ab. Hier, also bei zwei Sprechköpfen übereinstimmende Anliege- bzw. Anpreßverhältnisse
zu schaffen, ist bei solcher Sachlage sehr schwierig und reine Gefühlsarbeit.
in Form eines Blockes oder einer Rolle in Anwendung, deren Gleit- oder Führungsfläche auf einer
nachgiebigen Unterlage sitzt. Dadurch soll ebenfalls erreicht werden, daß bei der Führung des Films in
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seiner Längung eine ausgleichende Wirkung zustande kommt.
Diese bekannten, für Lichttonbildfilme in Anwendung kommetiden Einrichtungen erfüllen wohl für
diese Art von Tonaufzeichnungen ihren Zweck, weil hi,er die Beschichtung des Filmbandes nicht besonderen
Beanspruchungen ausgesetzt ist.
Bei .Magnettonaufzeichnungen aber,, wo es darauf
ankommt, daß die auf den Film aufgebrachte magnetisierte Schicht nur mit einem,eingestellten optimalen
Anlagedruck über die PoTschuhe der Magnettonabtastung
geführt wird, sind diese bekannten Führungen völlig ungeeignet, weil die Beanspruchung der
magnetisierten Schicht zu stark werden würde. Bei solchen Magnetabtastungen muß, ohne daß die Schicht
irgendwie beansprucht wird, eine sehr weiche, aber trotzdem durchweg gleichmäßig anliegende Führung
gewährleistet sein, damit aber auch eine hinter der Tonabtastung nach allen Richtungen hin zu ermöglichende
Schwenkbarkeit der Führungsrolle. Vorgeschlagen wurde ferner eine allseitig bewegliche
!.aufrolle, die auf einen Pendelhebel mittels Pendel Wälzlagers
gelagert ist.
Nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag kann eine solche vorteilhafte Führung dadurch ermöglicht werden,
daß als Filmführung in der Nähe des bzw. der Magnetköpfe eine in sich pendelnde Filmumlenkrolle
Anwendung findet, die vorteilhaft derart ausgebildet ist, daß sie fliegend auf einem festen Zapfen sitzt, dessen
bis in die Mitte der Lagerbohrung der Rolle ragender Kopf kugelig ausgebildet ist und in entsprechenden
Lagerpfannen od. dgl. sitzt. Zusätzlich kann noch eine weitere Umlenkrolle vorgesehen sein,
die gegebenenfalls nachgiebig gelagert sein kann und die so angeordnet ist, daß der Umschlingungsbogen
des geführten Filmbandes auf der Pendelrolle annähernd 180° ist.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer beispielweisen Ausführungsform, und zwar
zeigt
Fig. 1 die grundsätzliche Anordnung der Führungsteile im Zusammenwirken mit dem Magnetkopf;
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die als Führungsrolle dienende Pendelrolle.
Nach dem gezeigten Beispiel läuft das Filmband 1 über die Rolle 2, die vorteilhaft mit der Schwungmasse
gekuppelt ist, gelangt in weiterem Verlauf unter dem Magnetkopf 3 hinweg auf die Umlenkrolle
4. Ebensogut kann es natürlich auch umgekehrt sein. Die Umlenkrolle 4. die in der Fig. 2 ausführlicher
dargestellt ist, besitzt die Bohrung 5, in welche der Zapfen 6 bis in die Mitte der Rolle ragt. Dieses
Ende des Zapfens 6 besitzt einen kugeligen Ansatz 7, der sich gegen die Flächen 8 bzw. 9 einer dort eingesetzten
Büchse 10 stützt Auf diese Weise besitzt die Filmumlenkrolle die Möglichkeit, sich eventuellen
Lageveränderungen oder Formveränderungen des Filmbandes 1 genau anzupassen. Damit die Rolle 4
den durch den Film vorgeschriebenen Bewegungen besser und sicherer folgen kann, ist eine zusätzliche
Filmumlenkrolle 11 vorgesehen, die dazu dient, den geführten Film in einem Schleifenbogen auf dem
Umfang der Umlenkrolle 4 zu halten, der etwa 180° beträgt.
Wie und in welcher Weise die Lagerung des an dem Bolzen 6 vorgesehenen kugelförmigen Ansatzes 7
bei der Führungsrolle bewirkt wird, richtet sich natürlich nach den gegebenen Betriebsverhältnissen
und kann in verschiedener Weise erfolgen.
Claims (2)
1. Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche Laufrolle zur Sicherung einer
ebenen Filmanlage an einen Magnettonkopf, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle fliegend auf
einem ortsfesten Zapfen sitzt, der einen bis in die Mitte der Lagerbohrung der Rolle ragenden kugeligen
Kopf als Schwenkpunkt für die Pendelbewegungen der Filmumlenkrolie besitzt.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlingungsbogen des geführten
Filmbandes auf ihr annähernd 180° ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 842 410. 679695.
Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 1004 039.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 530/153 6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14188A DE1031984B (de) | 1954-03-17 | 1954-03-17 | Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche Laufrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF14188A DE1031984B (de) | 1954-03-17 | 1954-03-17 | Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche Laufrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031984B true DE1031984B (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=7087516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF14188A Pending DE1031984B (de) | 1954-03-17 | 1954-03-17 | Im Filmlauf angeordnete, zur Filmebene allseitig bewegliche Laufrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031984B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2434454A1 (fr) * | 1978-08-23 | 1980-03-21 | Werbetronic Ag | Dispositif a galet presseur pour l'entrainement de la bande dans les magnetophones a cassette |
| WO1984002796A1 (fr) * | 1983-01-07 | 1984-07-19 | Thomson Brandt Gmbh | Mecanisme d'entrainement pour magnetoscope |
| EP0423883A3 (en) * | 1989-10-17 | 1991-07-31 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken | Tape apparatus and pinch roller arrangement for it |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679695C (de) * | 1935-03-07 | 1939-08-11 | Klangfilm G M B H | Vorrichtung zur Sicherung des gleichfoermigen Laufes bandfoermiger Tonaufzeichnungstraeger |
| DE842410C (de) * | 1942-07-15 | 1952-06-26 | Andre Victor Leon Cleme Debrie | Tonspurabtastvorrichtung mit Abtasttrommel |
| DE1004039B (de) | 1953-02-20 | 1957-03-07 | Siemens Ag | Allseitig bewegliche Laufrolle fuer Film- oder Bandlaufwerke |
-
1954
- 1954-03-17 DE DEF14188A patent/DE1031984B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679695C (de) * | 1935-03-07 | 1939-08-11 | Klangfilm G M B H | Vorrichtung zur Sicherung des gleichfoermigen Laufes bandfoermiger Tonaufzeichnungstraeger |
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| WO1984002796A1 (fr) * | 1983-01-07 | 1984-07-19 | Thomson Brandt Gmbh | Mecanisme d'entrainement pour magnetoscope |
| EP0115776A1 (de) * | 1983-01-07 | 1984-08-15 | Deutsche Thomson-Brandt GmbH | Laufwerk für einen Videorecorder |
| EP0423883A3 (en) * | 1989-10-17 | 1991-07-31 | N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken | Tape apparatus and pinch roller arrangement for it |
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