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Hintergrund
der Erfindung Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Hydrauliksteuerung einer mit einem Hydraulikantrieb
betriebenen Baumaschine wie einem Hydraulikbagger, insbesondere
auf ein Hydrauliksteuersystem, welches die Systemeffizienz drastisch
verbessert, wodurch eine Betriebsleistung davon verbessert wird.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es gibt ein Steuersystem mit negativer
Rückkopplung
(negative feedback control System – nachfolgend als „Nega-con-System" bezeichnet), ein Steuersystem
mit positiver Kopplung (positive feedback control System – nachfolgend
als „Posicon-System" bezeichnet) und
ein Lastmesssystem, etc. als Hydrauliksteuersystem für Hydraulikbagger.
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Der betreffende Gegenstand der jeweiligen, oben
genannten herkömmlichen
Systeme wird nachfolgend beschrieben.
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Nega-con-System
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14 veranschaulicht
einen Hydraulikschaltplan des Nega-con-Systems. In dem System ist eine
druckerzeugende Einrichtung an einem Auslass eines zentralen Bypassdurchgangs in
einem Wegesteuerventil mit einem zentralen Bypassdurchgang vorgesehen.
Die druckerzeugende Einrichtung veranlasst den Druck auf Ihrer stromaufwärtsgelegenen
Seite, als Drucksignal auf einen Steuermechanismus der Pumpenausstoßrate zu
wirken. Der Steuermechanismus der Pumpenausstoßrate arbeitet, um die Ausstoßrate in Übereinstimmung
mit einem Absinken des Drucksignals zu erhöhen.
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Das System stellt eine vorteilhafte
Betriebsleistung für
den Hydraulikbagger bereit, den eine Bedienperson handhabt und der
daher in schwerem Gebrauch ist, da eine Signalrückkopplung zu der Pumpe von
dem Wegesteuerventil ein Niederdruck ist, und Drucköl wird zu
einem Aktor zugeführt,
wobei ein Teil des von der Pumpe ausgestoßenen Drucköls ausleckt. In diesem Falle
wird allerdings das zu dem Wegesteuerventil von der Pumpe zugeführte Drucköl in der
Form von Wärme
abgeführt,
da ein Teil des Öls durch
den zentralen Bypassdurchgang zu dem Tank ausgestoßen wird,
während
das Wegesteuerventil in einer neutralen Position oder auf dem Weg
des Betriebes ist. Insbesondere in dem Fall, dass ein mit dem Ventil
verbundener Hydraulikaktor vom Schwerlasttyp ist, d.h. ein großes Volumen
von Drucköl
benötigt,
um tatsächlich
anzufangen sich zu bewegen und daher die Betriebsmenge des Wegesteuerventils groß ist, gibt
es weiterhin ein Problem, dass das Drucköl während des Zeitintervals abgeführt wird
und als Ergebnis hieraus Energie nutzlos abgeführt wird, obwohl die Ausstoßrate der
Pumpe durch das Drucköl
niedrig gehalten wird.
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Andererseits ist es möglich, die
von dem zentralen Bypass ausgestoßene Druckölmenge relativ abzusenken,
beispielsweise durch Verengen des zentralen Bypassdurchgangs des
Wegesteuerventils. Allerdings ist es sehr schwierig, die Flächen und das
Timing zwischen dem Öffnen
des zentralen Bypassdurchgangs und des Öffnungsdurchgangs zu dem Zylinderanschluss
in dem Wegesteuerventil geeignet einzustellen.
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Ferner wird abhängig von der Bearbeitungsgenauigkeit
und dem Ventilbetrieb von der Pumpe ausgestoßenes Drucköl in einem Durchgang von Zufuhrleitungen
eingefangen, um eine unnormal hohe Druckerzeugung zu verursachen,
welche die Energieeffizienz eher verschlechtert.
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In dem für den Hydraulikbagger verwendeten
Hydrauliksteuersystem ist die Betriebsleistung unter der Bedingung,
dass eine Mehrzahl von Aktoren gleichzeitig betrieben wird, d.h.
die Eigenschaften der Strömungsverteilung
zu jedem Hydraulikaktor von der verstellbaren Hydraulikpumpe, sehr
wichtig. Im Allgemeinen werden diese Eigenschaften einzig durch
die Öffnungsflächen in
jedem Ventil und die Ausstoßströmungsrate
der Pumpe bei bestimmten Drehzahlen definiert. Dementsprechend gibt
es weiterhin ein Problem, dass eine vorteilhafte Betriebsleistung
nicht aufrechterhalten werden kann, wenn sich Drehzahlen eines Motors
oder ein Lastdruck ändern.
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Posi-con-System
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15 veranschaulicht
einen Hydraulikschaltplan für
das Posi-con-System. In dem System wird von einer verstellbaren
Hydraulikpumpe mit einem Steuermechanismus der Pumpenausstoßrate ausgestoßenes Drucköl zu Wegesteuerventilen
mit einem zentralen Bypassdurchgang zugeführt. Die Ausstoßrate der
Pumpe wird durch Betriebssignale zu den Ventilen derart gesteuert,
dass die Ausstoßströmungsrate
der Pumpe in Übereinstimmung
mit einem Anstieg der Betriebsmenge zu den Ventilen ansteigt.
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In dem Posi-con-System gibt es ein ähnliches
Problem wie in dem Nega-con-System hinsichtlich der Systemeffizienz
und der Betriebsleistung in kombinierten Betrieben trotz der vorteihaften
Betriebsleistung, da ein Teil des Drucköls durch den zentralen Bypassdurchgang
zu dem Tank ausgestoßen
wird, während
das Ventil in einer neutralen Position oder auf dem Weg des Betriebes
ist.
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Insbesondere ist die Ausstoßrate einzig
in Übereinstimmung
mit den Betriebsignalen zu den Ventilen definiert, ungeachtet des Öffnungsgrades
an dem zentralen Bypassdurchgang. Daher ist es sehr schwierig, Flächen und
ein Timing zwischen dem Öffnen
des zentralen Bypassdurchgangs und des Öffnungsdurchgangs zu dem Zylinderanschluss
einzustellen, sodass es weiterhin ein Problem gibt, dass eine unnormal
hohe Druckerzeugung und eine Verzögerung des Druckanstieges in
den Durchgängen der
Zufuhrleitungen von der Pumpe entstehen kann. Zusätzlich kann
gesagt werden, dass das Posi-con-System hinsichtlich dem Ansprechverhalten vorteilhaft
ist verglichen mit anderen Systemen, da die Ausstoßrate der
verstellbaren Hydraulikpumpe durch eine Signalausgabe parallel mit
Betriebssignalen zu den Wegesteuerventilen gesteuert wird.
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Lastmesssystem
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16 veranschaulicht
einen Hydraulikschaltplan des Lastmesssystems. In dem System wird
hinsichtlich der Ölmenge
für die
Zufuhr zu dem Hydraulikaktor die Ausstoßrate der verstellbaren Pumpe
derart gesteuert, dass ein Differenzialdruck auf der Eingangsseite
des betreffenden Wegesteuerventils konstant ist. Dementsprechend
gibt es keinen gedrosselten und abgeführten Öldruck wie in dem Nega-con-System und dem
Posi-con-System, und die Systemeffizienz wird um dieses Ausmaß verbessert.
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Allerdings muss der Differenzialdruck
auf der Eingangsseite auf einem gewissen Pegel aufrechterhalten
werden, beispielsweise mehr als 20 Bar, um die Pumpenausstoßrate geeignet
zu steuern, und als Ergebnis hieraus tritt ein Druckabfall in dem
Drucköl auf,
wenn es durch jedes der Ventile passiert, ungeachtet der Menge.
Somit gibt es weiterhin ein Problem hinsichtlich der Systemeffizienz.
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Ferner gibt es hinsichtlich der Steuerung
der Pumpenausstoßrate
ein weiteres Problem einer Verzögerung
des Ansprechverhaltens, da zuerst das Wegesteuerventil betrieben
wird, und dann als Ergebnis die Pumpenausstoßrate gesteuert wird.
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Darstellung der Erfindung
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Die Erfinder der vorliegenden Erfindung
haben sich mit einer Forschung und Untersuchung befasst, um die
oben genannten Probleme zu lösen, und
stellten fest, dass diese Probleme durch Aufbringen eines Differenzialdrucks
zwischen dem Druck auf der Ausstoßseite der verstellbaren Hydraulikpumpe
und dem Druck des zu dem Hydraulikaktor von dem Wegesteuerventil
zugeführten
Drucköls
zu dem durch eine Bedienperson vorgegebenen Betriebsbefehle gelöst werden
können.
Dementsprechend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Hydrauliksteuersystem bereitzustellen, das eine vorteilhafte Betriebsleistung,
Ansprechverhalten und Stabilität
besitzt und die Systemeffizienz drastisch verbessert. Um diese Aufgabe
zu lösen,
umfasst das Hydrauliksteuersystem gemäß der vorliegenden Erfindung
einen
Hydraulikaktor zum Durchführen
eines vorbestimmten Betriebes mittels einer Druckölzufuhr,
eine
Wegesteuerventileinheit mit einem Wegesteuerventil zum Zuführen von
Drucköl
zu dem Hydraulikaktor in Antwort auf ein von einer Betriebsbefehlseinheit gegebenes
Betriebssignal,
eine verstellbare Hydraulikpumpe zum Zuführen von Drucköl zu der
Wegesteuerventileinheit, deren Ausstoßrate sich auf ein von der
Betriebsbefehlseinheit gegebenes Betriebssignal ändert,
eine Differenzialdruckerzeugungseinheit
zum Erzeugen eines Differenzialdrucks zwischen einem Druck auf einer Ausstoßseite der
verstellbaren Hydraulikpumpe und einem Druck in einem zu dem Aktor
von dem Wegesteuerventil zugeführten
Drucköl,
eine
Steuermengenkorrektureinheit zum Korrigieren des Betriebssignals
von der Betriebsbefehlseinheit an die verstellbare Hydraulikpumpe
in Antwort auf eine Ausgabe der Differenzialdruckerzeugungseinheit,
und
eine Ausstoßratensteuereinheit
zum Steuern der Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe.
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Um die Aufgabe zu lösen, ist
das Hydrauliksteuersystem der vorliegenden Erfindung ferner derart
aufgebaut, dass ein Hydrauliksteuersystem bereitgestellt wird, das
ausgestattet ist mit
einer Mehrzahl von Wegesteuerventilen,
die parallel mit einer verstellbaren Hydraulikpumpe verbunden sind,
die mit einer Ausstoßratensteuereinrichtung ausgestattet
ist,
einem Hydraulikaktor, der mit jedem der Wegesteuerventile
verbunden ist,
einem Tank für
Rücköl von jedem
der Wegesteuerventile,
einem vorgesteuerten Ventil zum Betreiben
der Wegesteuerventile, um von der verstellbaren Hydraulikpumpe ausgestoßenes Drucköl zu veranlassen,
zu dem Hydraulikaktor zugeführt
zu werden, und um Rücköl von dem
Hydraulikaktor zu veranlassen, zu dem Tank ausgestoßen werden,
und
einem Strömungsteilungsausgleichsventil,
das zwischen jedem der Wegesteuerventile und dem Hydraulikaktor
gelegen ist,
wobei das Hydrauliksteuersystem ferner aufweist:
eine
erste steuersignalerzeugende Einrichtung zum Erzeugen eines Ausstoßratensteuersignals
X zum Steuern der Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe in Bezug auf ein Betriebssignal
zu dem Wegesteuerventil, eine erste druckerfassende Einrichtung
zum Erfassen eines Drucks Pd in Drucköl, das von der verstellbaren
Hydraulikpumpe ausgestoßen
ist,
eine zweite druckerfassende Einrichtung zum Erfassen eines
Drucks Pu stromaufwärts
des Strömungsteilungsausgleichsventils,
das stromabwärts
eines variablen Öffnungsabschnitts
gelegen ist, der zwischen einer Zufuhrleitung für das Drucköl und einem Zylinderanschluss
in dem Wegesteuerventil gebildet ist,
einen Hydraulikkreis
zum Aufbringen des durch die erste Druckerfassungseinrichtung erfassten
Drucks Pu auf das betreffende Strömungsteilungsausgleichsventil
derart, um es in Richtung des Öffnens zu
betätigen,
und zum Aufbringen eines maximalen Drucks Ps auf das betreffende
Strömungsteilungsausgleichsventil
derart, um es in Richtung des Schließens zu betätigen, wobei der maximale Druck
Ps ausgewählt
ist als höchster
Druck unter dem erfassten Druck Pu entsprechend jedem Wegesteuerventil, und
eine
zweite steuersignalerzeugende Einrichtung zum Erzeugen eines Ausstoßratensteuersignals
Y, um die Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe derart zu steuern, dass der Differenzialdruck
(Pd – Ps)
zwischen dem maximalen Druck Ps und dem Druck Pd innerhalb eines
vorbestimmten Werts gehalten ist,
wobei die Ausstoßratensteuereinrichtung
durch die Ausstoßratensteuersignale
X und Y gesteuert ist, wodurch die Ausstoßrate der verstellbaren Hydraulikpumpe
gesteuert ist.
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Dabei kann das Strömungsteilungsausgleichsventil
in einem Durchgang für
Rücköl von dem Wegesteuerventil
zu dem Tank gelegen sein.
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Auch können dabei eines oder mehrere
der Strömungsteilungsausgleichsventile
entsprechend jedem einer Mehrzahl der Wegesteuerventile in einem
Durchgang für
Rücköl zu dem
Tank gelegen sind, und andere sind in einem Durchgang zwischen dem
Wegesteuerventil und dem betreffenden Aktor gelegen sein.
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Ferner kann dabei dem Ausstoßratensteuersignal
X Priorität
gegeben sein gegenüber
dem Ausstoßratensteuersignal
Y, um es auf die Ausstoßratensteuereinrichtung
der verstellbaren Hydraulikpumpe aufzubringen, wenn ein spezifischer
Hydraulikaktor in Betrieb ist.
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Ferner kann dabei eine Verzögerungseinrichtung
vorgesehen sein zum Verzögern
einer Ausgabe des Ausstoßratensteuersignals
Y zu dem Ausstoßratensteuersignal
X in Bezug auf eine Fluktuation des Differenzialdrucks.
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Ferner kann dabei eine Blockiereinrichtung vorgesehen
sein zum Blockieren der Ausgabe des Ausstoßratensteuersignals Y zu dem
Ausstoßratensteuersignal
X.
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Ferner kann dabei eine Begrenzungseinrichtung
vorgesehen sein zum Begrenzen eines Bereichs der Ausgabe des Ausstoßratensteuersignals
Y zu dem Ausstoßratensteuersignal
X.
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Ferner kann dabei ein Zweigkreis
vorgesehen sein zum hydraulischen Verzweigen zwischen einem vorderen
Anschluss und einem hinteren Anschluss des Strömungsteilungsausgleichsventils durch
Entnehmen eines oder aller der Ausgleichventile in Bezug auf die
Wegesteuerventile.
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Auch kann dabei ein betrieblicher
Verstärker vorgesehen
sein zum Verstärken
zumindest von elektrischen Signalen basierend auf einer Betriebsmenge
des vorgesteuerten Ventils und elektrischer Signale basierend auf
den erfassten Drücken
Pd, Ps, wobei die elektrische Ausgabe des Verstärkers auf die Ausstoßratensteuereinrichtung
der verstellbaren Hydraulikpumpe aufgebracht wird.
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Ferner kann dabei die Ausstoßratensteuereinrichtung
durch ein solenoidbetriebenes Proportionalreduzierventil gebildet
sein, das als elektrohydraulischer Wandler arbeitet.
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Ferner kann dabei ein Servomotor
vorgesehen sein zum Steuern der Ausstoßrate der verstellbaren Hydraulikpumpe.
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Weiterhin kann dabei ein Paar der
Hydrauliksteuersysteme vorgesehen sein, wobei ein einzelner Aktor
mit jedem Wegesteuerventil in dem jeweiligen Hydrauliksteuersystem
verbunden sein kann.
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Um die Aufgabe zu lösen, ist
das Hydrauliksteuersystem der vorliegenden Erfindung ferner derart
aufgebaut, dass ein Hydrauliksystem bereitgestellt wird, das ausgestattet
ist mit
einer Mehrzahl von Wegesteuerventilen, die parallel mit
einer verstellbaren Hydraulikpumpe verbunden sind, die mit einer
Ausstoßratensteuereinrichtung ausgestattet
ist,
einem Hydraulikaktor, der mit jedem der Wegesteuerventile
verbunden ist,
einem Tank für
Rücköl von jedem
Wegesteuerventil,
einem vorgesteuerten Ventil zum Betreiben
der Wegesteuerventile derart, um von der verstellbaren Hydraulikpumpe
ausgestoßenes
Drucköl
zu veranlassen, zu dem Hydraulikaktor zugeführt zu werden, und um Rücköl von dem Hydraulikaktor
zu veranlassen, zu dem Tank ausgestoßen zu werden, und
einem
Strömungsteilungsausgleichsventil,
das zwischen jedem Wegesteuerventil und dem Hydraulikaktor gelegen
ist,
wobei das Hydrauliksteuersystem ferner aufweist:
eine
erste steuersignalerzeugende Einrichtung zum Erzeugen eines Ausstoßratensteuersignals
X zum Steuern der Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe in Bezug auf ein Betriebssignal
zu dem Wegesteuerventil,
eine zweite steuersignalerzeugende
Einrichtung zum Erzeugen eines Ausstoßratensteuersignals Y zum Steuern
der Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe derart, dass der Differenzialdruck
(Pd – Ps) zwischen
dem maximalen Druck Ps und dem Druck Pd innerhalb eines vorbestimmten
Werts gehalten ist, wobei die Ausstoßratensteuereinrichtung durch
die Ausstoßratensteuersignale
X und Y gesteuert ist, um die Ausstoßrate der verstellbaren Hydraulikpumpe
zu steuern,
eine erste druckerfassende Einrichtung zum Erfassen
eines Drucks Pd in von der verstellbaren Hydraulikpumpe ausgestoßenem Drucköl,
eine
zweite druckerfassende Einrichtung zum Erfassen eines Drucks Pu
stromaufwärts
des Strömungsteilungsausgleichsventils,
das stromabwärts
eines variablen Öffnungsabschnitts
gelegen ist, der zwischen einer Zuführleitung für das Drucköl und einem Zylinderanschluss
für jedes
Wegesteuerventil gebildet ist,
einen Hydraulikkreis zum Aufbringen
des durch die erste Druckerfassungseinrichtung erfassten Drucks Pu
auf das betreffende Strömungsteilungsausgleichsventil
derart, um es in Richtung des Öffnens zu
betätigen,
und zum Aufbringen eines maximalen Drucks Ps auf das betreffende
Strömungsteilungsausgleichsventil
derart, um es in Richtung des Schließens zu betätigen, wobei der maximale Druck
(Ps) als höchster
Druck unter den erfassten Drücken
Pu entsprechend jedem Wegesteuerventil ausgewählt ist,
ein Strömungssteuerventil
mit Druckausgleich, das in einer Bypassleitung gelegen ist, die
von einer Pumpenzufuhrleitung der verstellbaren Hydraulikpumpe abgezweigt
ist, zum Empfangen des erfassten Drucks Pd in der Richtung des Öffnens,
und zum Empfangen des erfassten maximalen Drucks Ps und einer Federkraft
in der Richtung des Schließens,
eine
Druckerzeugungseinrichtung, die in der Bypassleitung gelegen ist
und mit dem Strömungssteuerventil
mit Druckausgleich verbunden ist,
eine dritte Druckerfassungseinrichtung
zum Erfassen eines Drucks in einem Ort zwischen den Strömungssteuerventilen
mit Druckausgleich und der druckerzeugenden Einrichtung, und
ein
variables Reduzierventil, das seinen sekundären Druck in Übereinstimmung
mit einer Erhöhung
des durch die dritte Druckerfassungseinrichtung erfassten Drucks
vermindert,
wobei das Ausstoßratensteuersignal Y auf das
variable Reduzierventil aufgebracht wird, und das Ausstoßratensteuersignal
X wird als Primärdruck
auf das variable Reduzierventil aufgebracht.
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Dabei kann die Federkraft zum Einstellen des
Differenzialdrucks in dem Strömungssteuerventil mit
Druckausgleich durch ein externes Signal gesteuert sein.
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Auch kann dabei die Federkraft zum
Einstellen des Differenzialdrucks in dem Strömungssteuerventil mit Druckausgleich
vermindert sein, wenn eine spezifischer Aktor in Betrieb ist.
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Ferner kann dabei ein Öffnungsgrad
der Druckerzeugungseinrichtung, die an der Bypassleitung gelegen
ist, durch ein externes Signal gesteuert sein.
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Auch kann dabei das Ausstoßratensteuersignal
(X) in Übereinstimmung
mit einer Fluktuation der Umdrehung eines Motors oder der verstellbaren
Hydraulikpumpe durch Erfassen der Drehzahl gesteuert sein.
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Funktion der
vorliegenden Erfindung
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Wenn jedes Regelsteuerventil in der
neutralen Position ist, ist die Druckölzufuhr durch die Ausstoßleitung
der verstellbaren Hydraulikpumpe gestoppt. Ferner ist ein Druckölsignal
an der Ausgangsseite des Wegesteuerventils mit dem Tank durch ein Solenoid-betriebenes
Ein-/Aus-Ventil mit einem Drosselventil verbunden. Dementsprechend
ist das Druckölsignal
gering.
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Andererseits versorgt ein Druckölsignal
an der Ausstoßleitung
der verstellbaren Hydraulikpumpe das Strömungssteuerventil mit einem
Druckausgleich gegen eine Federkraft davon, und es wird durch die
druckerzeugende Einrichtung zu dem Tank ausgestoßen.
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Eine durch das Strömungssteuerventil
mit Druckausgleich passierende Ölmenge
wird minimal, da die Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe minimal gehalten wird, wenn ein
auf die Ausstoßratensteuereinrichtung
für die
verstellbare Hydraulikpumpe aufgebrachter Druck Po gering ist. Der Öffnungsgrad
der druckerzeugenden Einrichtung wird derart gesteuert, dass ein
vorbestimmter Druck durch die minimale Menge erzeugt wird.
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Wenn das Drucköl entsprechend der minimalen
Menge durch die druckerzeugende Einrichtung passiert, steigt der
Druck an der Signalleitung C aufgrund des Drosselventileffekts an,
so dass die Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe minimal gehalten wird, ungeachtet
des Druckölsignals
Pi.
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Diese minimale Ausstoßrate kann
sehr gering sein abhängig
von einem Mechanismus der druckerzeugenden Einrichtung und der Ausstoßrateneinrichtung.
Auf diese Weise können
Energieverluste auf ein minimales Niveau gesenkt werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Die obigen und weitere Ziele, Merkmale
und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen ersichtlich werden,
wobei:
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1 ist
ein Steuerblockdiagramm, das ein grundlegendes Konzept der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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2 ist
ein detaillierter Hydraulikschaltplan des Hydrauliksteuersystems,
auf welches die vorliegende Erfindung angewendet wird.
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3 veranschaulicht
eine Hydraulikkreisvorrichtung, die ein Druckölsignal Po auf einen Ausstoßratensteuermechanismus
B in 2 aufbringt.
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4 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Ausgangssignal und der
Betriebsmenge eines vorgesteuerten Ventils veranschaulicht.
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5 ist
ein Graph, der die Beziehung zwischen dem Druckölsignal Po, das auf den Ausstoßratensteuermechanismus
der verstellbaren Hydraulikpumpe aufgebracht wird, und der Ausstoßrate der Pumpe
veranschaulicht.
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6 ist
ein Graph, der die Eigenschaften des Ventils D. in 3 zeigt, wobei (a) eine Hubmenge veranschaulicht,
und (b) veranschaulicht eine Ausstoßströmungsrate.
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7 zeigt
eine Konstruktion eines Elements 56 in 2, wobei (a) ein Drosselventil veranschaulicht,
und (b) veranschaulicht ein Zweipunkt-Wegesteuerventil.
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8 ist
ein Hydraulikschaltplan, der das Wegesteuerventil 3 aus 2 in dem halbbetätigten Zustand
veranschaulicht.
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9 veranschaulicht
ein Strömungsteilungsausgleichsventil,
das an einer Ausstoßleitung zu
dem Tank von dem Wegesteuerventil gelegen ist.
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10 veranschaulicht
alle Strömungsteilungsausgleichsventile,
die an jeder Ausstoßleitung zu
dem Tank von dem Wegesteuerventil gelegen sind.
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11 veranschaulicht
ein elektrisches Erfassen der Drücke
Pd, Ps in 2.
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12 ist
ein elektrischer Steuerschaltplan zum Steuern der Ausstoßratensteuereinrichtung durch
elektrische Signale, wobei (a) veranschaulicht, dass das Ausgangssignal
eines betrieblichen Verstärkers
durch einen elektrohydraulischen Wandler auf die Ausstoßratensteuereinrichtung
aufgebracht wird, und (b) veranschaulicht, dass das Ausgangssignal
eines betrieblichen Verstärkers
auf die Ausstoßratensteuereinrichtung
aufgebracht wird, die mit einem eingebauten Servormotor ausgestattet
ist.
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13 zeigt
einen Abschnitt eines Hydraulikschaltplans, der veranschaulicht,
dass die Kraft einer Feder 55 zum Einstellen eines Differentialdrucks des
Strömungssteuerventils
mit Druckausgleich durch ein externes Signal gesteuert wird.
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14 ist
ein Hydraulikschaltplan, der den Aufbau eines herkömmlichen
Nega-con-Systems veranschaulicht.
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15 ist
ein Hydraulikschaltplan, der den Aufbau eines herkömmlichen
Posi-con-Systems veranschaulicht.
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16 ist
ein Hydraulikschaltplan, der den Aufbau eines herkömmlichen
Lastmesssystems veranschaulicht.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en)
Unter Bezugnahme auf 1 bis 13 werden nun bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 zeigt
ein konzeptionelles Steuerblockdiagramm der vorliegenden Erfindung.
In 1 wird die Ausstoßrate der
verstellbaren Hydraulikpumpe durch die Steuereinheit der Ausstoßrate gesteuert. Das
von der verstellbaren Hydraulikpumpe ausgestoßene Drucköl wird zu einem oder mehreren
Hydraulikaktoren durch die Wegesteuerventileinheit, die eine oder
mehrere Wegesteuerventile aufweist, und die periphären Hydraulikkreise
davon zugeführt.
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Die Betriebsbefehlseinheit gibt die
Richtung und die Menge zum Betreiben jedes Hydraulikaktors als vorgesteuertes
Druckölsignal
zu jedem Wegesteuerventil vor. Ferner gibt die Betriebsbefehlseinheit
ein Ausstoßratensteuersignal
X als Druckölsignal
an die Korrektureinheit der Steuermenge vor.
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Dieses Druckölsignal X ist als höchstes Druckölsignal
unter den vorgesteuerten Druckölsignalen
ausgewählt.
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Andererseits werden umgebend zu dem Wegesteuerventil,
d.h. stromaufwärts
und stromabwärts
des Ventils, der Druck Pd des von der verstellbaren Hydraulikpumpe
ausgestoßenen
Drucköls
und der Druck Ps des zu dem Hydraulikaktor zugeführten Drucköls erfasst. Der Differentialdruck
wird an der Erzeugungseinheit des Differentialdrucks (Pd-Ps) erzeugt.
Das Ausstoßratensteuersignal
Y, das von der Erzeugungseinheit des Differentialdrucks als Druckölsignal
ausgegeben ist, wird zu der Korrektureinheit der Steuermenge gegeben.
In der Korrektureinheit der Steuermenge wird das Ausstoßratensteuersignal
X durch Aufbringen des Ausstoßratensteuersignals
Y vermindert. Dann wird die Ausgabe der Korrektureinheit zu der
Steuereinheit der Ausstoßrate
gegeben. Genauer gesagt wird der maximale Druck in den Betriebssignalen
zu dem Wegesteuersignal in Übereinstimmung
mit dem Differentialdruck (Pd-Ps) korrigiert und zu der Steuereinheit
der Ausstoßrate
gegeben.
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2 zeigt
einen detaillierten Hydraulikschaltplan des Hydrauliksteuersystems,
in welchem die vorliegende Erfindung angewendet wird.
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In 2 ist
Bezugszeichen 1 eine verstellbare Hydraulikpumpe, die mit einem
Ausstoßratensteuermechanismus
B der Pumpe ausgestattet ist. Bezugszeichen 2 ist eine vorgesteuerte
Pumpe. Die verstellbare Hydraulikpumpe 1 ist mit einer
Zufuhrleitung 11 für
ausgestoßenes
Drucköl
verbunden. Es gibt Wegesteuerventile 3, 4 und 5,
die jeweils parallel mit der Zufuhrleitung 11 verbunden
sind.
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Das Drucköl wird zu jedem Wegesteuerventil 3, 4 und 5 durch
eine Zufuhrleitung 12, 13 bzw. 14 zugeführt, die
von der Zufuhrleitung 11 abgezweigt sind. Ebenso ist ein
Durchgang 28 von der Ausstoßleitung der verstellbaren
Hydraulikpumpe 1 abgezweigt. Der Durchgang 28
ist durch ein Strömungssteuerventil mit einem
Druckausgleich 29 und einer Druckerzeugungseinrichtung 31 zu
einem Tank 32 verbunden. Ferner wird der Öffnungsgrad
entsprechend der durch das Strömungssteuerventil
mit Druckausgleich 29 passierenden Ölmenge derart gesteuert, dass
die durch den Differentialdruck zwischen dem Durchgang 28 und
der Druckölsignalleitung 18 erzeugte
Kraft gleich derjenigen der Feder 55 wird. Zusätzlich ist
die Signalleitung 18 mit dem Tank 32 durch ein
Element 56, d.h. ein Drosselventil 56 oder ein
Solenoid-betriebenes Ein-/Aus-Ventil mit einem Drosselventil 56 wie
in 7 gezeigt verbunden.
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Von der vorgesteuerten Pumpe 2 ausgestoßenes Drucköl wird zu
den Vorsteuerventilen 9 und 10 zugeführt. Das
durch Betreiben der Vorsteuerventile 9, 10 erzeugte,
sekundäre
Drucköl
wird durch Vorsteuerleitungen a1, b1, a2, b2, a3 und b3 zu jedem
Betätigungsanschluss
der Wegesteuerventil 3, 4 und 5 aufgebracht,
um hierdurch die Ventile 3, 4 bzw. 5 zu
betätigen.
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Ferner wird jedes der Ventile 3, 4 und 5,
beispielsweise das Wegesteuerventil 3, in der Richtung nach
links in 2 durch Aufbringen
eines Vorsteuerdruckölsignals
von dem Vorsteuerventil 10, wenn dieses arbeitet, auf die
Vorsteuerleitung b1 betätigt. So
ist, wenn das Ventil 3 betätigt ist, eine Druckölzufuhrleitung 12 durch
einen Abschnitt J variabler Öffnung,
ein Sperrventil 37 und ein Strömungsteilungsausgleichsventil 22 mit
einer Leitung 43 für
einen Aktor 6 verbunden.
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Zusätzlich ist eine Signalleitung 15 von
einem Ort zwischen dem Sperrventil 37 und dem Wegesteuerventil 3 abgezweigt.
Der Druck an der Leitung 15 wird zusammen mit einer Feder 49 auf das
Strömungsteilungsausgleichsventil 22 in
einer Richtung des Öffnens
aufgebracht. Ebenso ist eine Signalleitung 25 durch ein
Rückschlagventil 40 von der
Signalleitung 15 abgezweigt und mit einer Signalleitung 18 verbunden.
Der Druck an der Leitung 18 wird auf das Strömungsteilungsausgleichsventil 22 in der
Richtung des Schließens
aufgebracht. Diese Konstruktionen des Hydraulikkreises sind dieselben in
den Wegesteuerventilen 4 und 5, und eine ausführliche
Erläuterung
wird weggelassen.
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Jedes der Wegesteuerventile 3, 4 und 5 ist durch
Leitungen 54, 53, 52 und eine Leitung 35 mit dem
Tank 32 verbunden.
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3 zeigt
eine Hydraulikkreisvorrichtung, die ein Druckölsignal Po erzeugt, das auf
den Ausstoßratensteuermechanismus
B in 2 aufgebracht wird.
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In 3 wird
jedes Druckölsignal
an den Vorsteuerleitungen a1, b1, a2, b2, a3 und b3 auf eine Auswahleinrichtung
für höheren Druck 101, 102, 103, 104 und 105 aufgebracht,
und als Ergebnis wird ein maximales Öldrucksignal unter diesen an
den Vorsteuerleitungen ausgewählt,
das durch eine Signalleitung 121 zu einem in einem Ventil
D gebildeten Öldurchgang 106 geführt wird.
Das Ventil D ist ein Reduzierventil des Typs, dessen Sekundärdruck variabel
ist. Daher arbeitet das Ventil D derart, dass es einen Zufuhrdruck,
d.h. seinen Primärdruck
Pi, von der Leitung 121 empfängt und seinen Sekundärdruck Po zu
der Leitung 117 ausgibt.
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Ein Körper 123 des Ventils
D besitzt konzentrische Bohrungen 120 und 119,
jeweils mit unterschiedlichem Durchmesser. Ein Kolben 107 ist
in der einen Bohrung 120 mit geringem Durchmesser verschiebbar
und hydraulisch abgedichtet montiert.
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Ferner ist ein Schulterkolben 112 in
einer Bohrung mit einer durch die Bohrungen 119 und 120 gebildeten
Stufen montiert. Der Schulterkolben 112 ist in den Bohrungen
verschiebbar und hydraulisch abgedichtet montiert.
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Eine Ölkammer 111 empfängt durch
eine Signalleitung C hydraulischen Druck eines Durchgangs 30 an
dem Zweigdurchgang 28, d.h. Druck stromaufwärts der
druckerzeugenden Einrichtung 31. Eine Feder 110 ist
zwischen dem Kolben 107 und dem Schulterkolben 112 montiert
und in Eingriff mit diesem.
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Zusätzlich empfängt der Schulterkolben 112 eine
Kraft durch die Feder 113 in der Richtung des Zusammendrückens der
Feder 110. Die Kraft schiebt den Schulterkolben 112 in
der Richtung nach links in 3,
wenn der Druck in der Kammer 111 abwesend ist.
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Eine Ölkammer 115 ist durch
einen inneren Durchgang 122 mit einer Ölkammer 114 verbunden, die
mit einem Tank 118 verbunden ist.
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In einer derartigen, in 3 gezeigten Hydraulikkreiskombination,
wenn das vorgesteuerte Druckölsignal
durch die Leitung C auf die Kammer 111 aufgebracht wird,
wirkt der Druck in der Kammer 111 auf den Schulterkolben 112,
um diesen gegen die Federkraft der Feder 113 zu bewegen.
Zusammen wird eine Montierlänge
der Feder 110 länger
als die Länge,
bevor sich der Schulterkolben 112 bewegt. Die Last auf
den Kolben 107 durch die Feder 110 in der Richtung
nach links wird nämlich
gering in Übereinstimmung
mit einem Ansteigen des auf die Kammer 111 aufgebrachten,
vorgesteuerten Druckölsignals.
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Übrigens
ist der Kolben 107 mit einer Nut 109 an seinem
Umfangsabschnitt ausgestattet, durch welche eine Ölkammer 116 mit
einem Durchgang 106 verbunden ist. Ebenso ist der Kolben 107 mit
einem Drosselventil 108 verbunden, durch welches die Kammer 116 mit
der Kammer 115 verbunden ist. Durch Ausbilden des Ventils
D wie oben erläutert,
wirkt das Ventil D als Reduzierventil, in welchem ein Sekundärdruck (Kammer 116)
in Übereinstimmung
mit einem Ansteigen des auf die Kammer 111 aufgebrachten
Drucks gering wird. 6(a) und (b) zeigen Eigenschaften des Ventils D.
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Zusätzlich besitzt der Ausstoßratensteuermechanismus
B für die
verstellbare Hydraulikpumpe die in 5 gezeigten
Eigenschaften. Diese in 5 gezeigte
Ausführungsform
ist ein sogenanntes Posi-con-System desjenigen Typs, dass die Ausstoßrate der
Pumpe (Vth) ansteigt, wenn der auf den Mechanismus B aufgebrachte
Druck Po ansteigt.
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Unter Bezugnahme auf 2 und 3 wird
der Betrieb des Systems nachfolgend erläutert.
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Die verstellbare Hydraulikpumpe 1 und
die vorgesteuerte Pumpe 2 werden durch einen Antrieb wie
einen Motor (nicht gezeigt) angetrieben. Falls jedes der Wegesteuerventile 3, 4 und 5 in
der neutralen Position ist, wie in 2 gezeigt,
ist die Druckölzufuhr
zu den Ventilen 3, 4 und 5 von der Ausstoßleitung 3 der
verstellbaren Hydraulikpumpe 1 gestoppt.
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Der Druck an der Signalleitung 18 ist
durch das Drosselventil 56 aus 7(a) oder
das Solenoid-betriebene Ein-/Aus-Ventil 56 mit
einem Drosselventil aus 7(b) mit dem
Tank 32 verbunden.
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Dementsprechend ist das Druckölsignal niedrig.
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Andererseits versorgt Drucköl an der
Ausstoßleitung 11 der
verstellbaren Hydraulikpumpe 1 das Strömungssteuerventil 29 mit
Druckausgleich gegen eine Federkraft davon, und wird durch die druckerzeugende
Einrichtung 31 zu dem Tank 32 ausgestoßen.
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In diesem Falle wird, wie oben beschrieben, die
durch das Strömungssteuerventil 29 mit
Druckausgleich passierende Ölmenge
minimal, da die Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe 1 auf einem Minimum gehalten
wird, wie in 5
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gezeigt, wenn auf den Ausstoßratensteuermechanismus
B für die
verstellbare Hydraulikpumpe 1 aufgebrachter Druck Po gering
ist.
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Der Öffnungsgrad der Druckerzeugungseinrichtung 31 wird
derart gesteuert, dass ein vorbestimmter Druck durch die minimale
Menge erzeugt wird.
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Wenn nämlich das Drucköl entsprechend
der minimalen Menge durch die druckerzeugende Einrichtung 31 passiert,
steigt ein Druck an einer Signalleitung C aufgrund des Drosseleffekts
an, wodurch die Ausstoßrate
der verstellbaren Hydraulikpumpe 1 minimal gehalten wird,
ungeachtet des Druckölsignals
Pi wie in 6(a) und (b) gezeigt.
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Die minimale Ausstoßrate kann
sehr gering sein, abhängig
von einem Mechanismus der verstellbaren Hydraulikpumpe 1,
die mit der druckerzeugenden Einrichtung 31 und dem Ausstoßratensteuermechanismus
B ausgestattet ist, wodurch unter der Bedingung, dass jedes der
Wegesteuerventile 3, 4 und 5 in der neutralen
Position ist, Energieverluste auf ein minimales Niveau gedrückt werden
können.
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Dann wird der Betrieb für den Fall
erläutert, dass
jedes der Wegesteuerventile, beispielsweise das Ventil 3,
ein vorgesteuertes Druckölsignal
durch die Betriebssignalleitung b1 empfängt und die Position in der
Richtung nach links bewegt wird.
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Wie in 8 gezeigt,
unter der Annahme, dass das Wegesteuerventil 3 in einem
Ort eines mittleren Punkts zwischen der neutralen Position und dem
Hubende ist, und die Drehzahl der verstellbaren Hydraulikpumpe 1 fest
ist, entspricht die Ausstoßrate der
Pumpe 1 dem Drucksignal Po in Übereinstimmung mit den in 5 gezeigten Eigenschaften.
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In diesem Falle wird die durch das
Drucksignal Po bestimmte Pumpenausstoßströmungsrate Q durch die Zufuhrleitung 12 zu dem
Ventil 3 zugeführt. Wenn
die Strömungsrate
Q durch einen Abschnitt J1 variabler Öffnung passiert, tritt ein
gewisser Druckabfall auf. Falls der Druckabfall geringer ist als
der durch die Feder 55 zum Einstellen des Differentialdrucks
des Strömungssteuerventils 29 mit
Druckausgleich bestimmte Differentialdruck, wird die zu dem Hydraulikaktor
zugeführte Ölmenge durch
das Drucksignal Po bestimmt.
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Im allgemeinen ist es allerdings
sehr schwierig, eine vorteilhafte Betriebsleistung des Wegesteuerventils
zu halten und eine Harmonisierung der Öffnung im vollen Bereich des
Hubes in dem Ventil geeignet einzustellen.
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In dem Posi-con-System des Standes
der Technik ist nämlich
in einem gegebenen Hubbereich die ausgestoßene Ölmenge entsprechend dem Drucksignal
Po überschüssig zu
dem Abschnitt J1 variabler Öffnung.
Als Ergebnis steigt der Druck an der Zufuhrleitung 12 unnötig an,
und dann steigt der Druckabfall an dem Abschnitt J1 an, wodurch
die Effizienz des Hydrauliksteuersystems extrem vermindert wird.
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Im Gegensatz hierzu steigt bei der
vorliegenden Erfindung, wenn Druck an der Zufuhrleitung 12 unnormal
ansteigt, der Differentialdruck an dem Abschnitt variabler Öffnung eher
an als der durch die Feder 55 zum Einstellen des Differentialdrucks
des Strömungssteuerventils 29 mit
Druckausgleich bestimmte Differentialdruck, was ein Ansteigen des
Differentialdrucks zwischen der Zufuhrleitung 12, d.h. der
Zufuhrleitung 28, und der Drucksignalleitung 18 bedeutet.
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Als Ergebnis wird das Strömungssteuerventil 29 mit
Druckausgleich geöffnet,
und ein Teil des Drucköls
an der Zufuhrleitung 28 wird ausgestoßen. Das ausgestoßene Drucköl verursacht
einen Anstieg des Drucks der Leitung 30, d.h. der Signalleitung
C, wenn das ausgestoßene
Drucköl
durch die druckerzeugende Einrichtung 31 passiert und Strömungswiderstand
erhält.
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Der Druck der Signalleitung C wird
auf die Kammer 111 des Ventils D aufgebracht. Wie beschrieben
nimmt mittels des Betriebes des Ventils D das Drucksignal Po als
Sekundärdruck
des Ventils D ab, bis der Differentialdruck an dem Abschnitt J1
variabler Öffnung
ein vorbestimmtes Niveau (durch die Feder 55 definierter
Differentialdruck) erreicht, selbst falls der Druck Pi des Betriebssignals
zu dem Wegesteuerventil hoch ist.
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Dementsprechend wird, falls dieser
Druckabfall an dem Abschnitt J1 variabler Öffnung geringer ist als ein
vorbestimmter Differentialdruck, die Ausstoßrate der Pumpe 1 durch
das Drucksignal Po gesteuert.
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Falls der Druckabfall an dem Abschnitt
J1 variabler Öffnung
größer ist
als ein vorbestimmter Differentialdruck, da die von der Pumpe 1 zugeführte Druckölmenge verglichen
mit der Öffnung
des Abschnitts J1 variabler Öffnung
bei einer gegebenen Hubposition überschüssig ist,
kann im Gegensatz hierzu der Differentialdruck an dem Abschnitt
J1 variabler Öffnung
geringer als ein vorbestimmter Wert durch Öffnen des Strömungssteuerventils 29 mit Druckausgleich
gehalten werden, wie oben beschrieben.
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Ferner werden in 2 die von den vorgesteuerten Ventilen 9 und 10 gegebenen
Druckölsignale
als Drucksignal Po unmittelbar zu dem Ausstoßratensteuermechanismus B der
Pumpe übertragen, und
daher kann eine vorteilhafte Leistung beim Ansprechverhalten erzielt
werden.
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Außerdem, da das Drucksignal
Po ausschließlich
durch die Betriebsmenge der vorgesteuerten Ventile 9 und/oder 10 definiert
ist, besitzt das Hydrauliksteuersystem der vorliegenden Erfindung eine
vorteilhafte Stabilität
unter der Bedingung, dass der Druckabfall an dem Abschnitt J1 variabler Öffnung geringer
ist als ein vorbestimmter Wert.
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Zusätzlich steigt, wie oben beschrieben,
der Druck an der Zufuhrleitung der Pumpe 1 nicht mehr als
ein vorbestimmter Wert in Bezug auf den Betriebsdruck für den Hydraulikaktor
an. Dementsprechend sind Energieverluste sehr gering verglichen mit
dem herkömmlichen
System unter der Bedingung, dass die Ausstoßrate der Pumpe 1 durch
das Drucksignal Po gesteuert ist.
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Übrigens,
in Bezug auf jeden Betätigungsanschluss
des Strömungsteilungsausgleichsventils 22, wenn
nur das Wegesteuerventil 3 in 2 betrieben wird, wird das Drucksignal
stromaufwärts
des Sperrventils 37 durch die Leitung 15 in der
Richtung des Öffnens
aufgebracht bzw. wird durch das Sperrventil 40 und Signalleitungen 25, 19 in
der Richtung des Schließens
aufgebracht. Ferner wird die Kraft der Feder 44 auf das
Ventil 22 in der Richtung des Öffnens aufgebracht. Daher wird
das Strömungsteilungsausgleichsventil 22 in
einer offenen Position gehalten, wodurch nutzlose Druckverluste
verhindert werden.
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Dann wird beispielsweise angenommen, dass
die Wegesteuerventile 3 und 4 von den Ventilen 3, 4 und 5 gleichzeitig
arbeiten.
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Jeder Betrieb der Ventile 3 und 4 ist
derselbe wie in dem Falle des Einzelbetriebes des Ventils 3 wie
oben beschrieben. Allerdings ist, wie für das auf den Ausstoßratensteuermechanismus
B der Pumpe 1 aufgebrachte Druckölsignal, das maximale Drucksignal
wie in 3 gezeigt, ausgewählt.
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Beispielsweise in dem Fall, dass
die Wegesteuerventile 3 und 4 aus 2 in der Richtung nach links durch Aufbringen
von vorgesteuerten Drucksignalen an den Signalleitungen b1 und b2
betrieben werden, wird das Drucksignal entsprechend der höheren Druckleitung
der Leitungen b1 und b2 auf den Ausstoßratensteuermechanismus B aufgebracht.
So fördert
die verstellbare Hydraulikpumpe 1 die Ausstoßrate der
Strömung
entsprechend des Drucksignals, und gleichzeitig wird dieses durch
die Pumpe 1 ausgestoßene
Drucköl
durch Zufuhrleitungen 12, 13 und 14 zu
den Wegesteuerventilen 3 bzw. 4 gegeben.
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Dann strömt das Drucköl durch
jeden Abschnitt J und K variabler Öffnung der Ventile 3 und 4 und
veranlasst die Sperrventile 37 und 38, zu öffnen. Ferner
passiert das Drucköl
durch die Strömungsteilungsausgleichsventile 22 und 23 und
wird dann zu den Hydraulikaktoren 6 und 7 zugeführt.
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Falls eine Mehrzahl hydraulischer
Aktoren, die in einer Baumaschine vorgesehen sind, gleichzeitig
arbeiten, sind übrigens
im allgemeinen unterschiedliche Betriebsdrücke erforderlich.
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Dementsprechend, unter der Annahme, dass
in der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung der Betriebsdruck für den mit dem Ventil 4 verbundenen
Hydraulikaktor 7 höher
ist als derjenige für den
mit dem Ventil 3 verbundenen Hydraulikaktor, wird das von
der Pumpe 1 ausgestoßene
Drucköl
zuerst zu dem Ventil 3 strömen. Jedoch verursacht diese
Strömung
einen Druckabfall an dem Abschnitt J variabler Öffnung des Ventils 3.
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Im Gegensatz hierzu sind in dem Ventil 4 die Drücke zwischen
der Vorderseite und der Rückseite des
Abschnitts K variabler Öffnung
näherungsweise gleich,
da kein Drucköl
an dem Abschnitt K strömt.
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Vergleicht man die Drücke jeweils
stromaufwärts
der Sperrventile 37 und 38, ist daher der Druck stromaufwärts des
Sperrventils 37 geringer als derjenige stromabwärts des
Sperrventils 38. Somit wird der Druck stromaufwärts des
Sperrventils 38 durch das Sperrventil 41 zu der
Drucksignalleitung 18 geführt. Als Ergebnis hieraus wird
derselbe Druck durch die jeweiligen Drucksignalleitungen 16 und
26 auf jeden Betätigungsanschluss
des Strömungsteilungsausgleichsventils 23 in
Bezug auf das Ventil 4 aufgebracht, und das Strömungsteilungsausgleichsventil 23 wird
in der gelieferten Position aus 2 durch die
Federkraft der Feder 50 gehalten.
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Andererseits wird wie für jeden
Betätigungsanschluss
der Strömungsteilungsausgleichsventils 22 in
Bezug auf das Ventil 3, das Drucksignal durch die Signalleitungen 25, 18 und 19,
das in der Richtung des Schließens
arbeitet, höher
als das der Signalleitung 15, das in der Richtung des Öffnens arbeitet,
wie oben beschrieben. Somit veranlasst der Differentialdruck das
Strömungsteilungsausgleichsventil 22,
sich in der Richtung des Schließens
gegen die Federkraft der Feder 49 zu bewegen.
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In diesem Falle, falls die Federkraft
der Feder 49 auf ein geringes Niveau eingestellt ist, nähert sich
der Druck stromaufwärts
des Sperrventils 37 annähernd
grenzenlos dem Druck an der Signalleitung 26, d.h. dem
Druck stromaufwärts
des Sperrventils 38 an, und daher steigt der Ausstoßdruck der
Pumpe 1 auf ein Niveau an, welches es dem Hydraulikaktor 7 ermöglicht,
zu arbeiten.
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Dementsprechend, selbst in dem Fall,
dass jeder Betriebsdruck der Hydraulikaktoren 6 und 7 unterschiedlich
ist, kann ein simultaner Betrieb sicher durchgeführt werden mittels des Ansteigens
des Betriebsdrucks bei leichter Last auf den Druck bei schwerer
Last.
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Übrigens
ist in dem Lastmesssystem die Pumpenausstoßrate derart gesteuert, dass
der Druckabfall an dem Abschnitt variabler Öffnung stets gleich einem vorbestimmten
Wert ist, und daher erfordert das System stets einen Druckabfall
am Einmessabschnitt des Wegesteuerventils, wodurch Energieverluste
erzeugt werden.
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Im Gegensatz hierzu ist es in der
vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, einen derartigen festen
Druckabfall am Einmessabschnitt des Ventils in die Ausstoßrate der
Pumpe einzustellen. Eher können
die Verluste beim Einmessen des Wegesteuerventils extrem gering
sein durch geeignetes Einstellen des Drucksignals Po für den Pumpenausstoß und der Öffnungen
in den Abschnitten variabler Öffnung J,
K und L des Ventils.
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9 und 10 zeigen modifizierte Anordnungen
des Strömungsteilungsausgleichsventils.
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9 zeigt
ein Strömungsteilungsausgleichventil,
das an einer Ausstoßleitung
zu dem Tank von dem Wegesteuerventil gelegen ist.
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10 zeigt
alle Strömungsteilungsausgleichsventile 22, 23 und 24,
die an jeder Ausstoßleitung
zu dem Tank von dem Wegesteuerventil gelegen sind.
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Wie in 9 und 10 gezeigt, können die Ventile 22 etc.
nicht nur an Leitungen zwischen dem Wegesteuerventil und dem Hydraulikaktor,
sondern auch an dem Weg zu dem Tank von den Wegesteuerventilen gelegen
sein, abhängig
von einer Vorrichtung oder einer Maschine, auf welche die vorliegende Erfindung
angewandt wird. Ebenso kann jede Lage des Strömungsteilungsausgleichsventils
geeignet in Übereinstimmung
mit den Eigenschaften jedes Hydraulikators in Bezug auf den gesamten
Hydrauliksteuersystemaufbau ausgewählt werden.
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11 veranschaulicht
ein elektrisches Erfassen der Drücke
Pd, Ps an den Drucksignalleitungen 18, 28 in 2 mit Sensoren Dd, Ds und
ein Aufbringen der erfassten Signale durch eine elektrische Steuereinrichtung
unter Einsatz eines betrieblichen Verstärkers E wie in 12(a), (b) gezeigt auf den Ausstoßratensteuermechanismus
B der verstellbaren Hydraulikpumpe.
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In der obigen Beschreibung für 2 und 3 werden Hydrauliksignale in der Ausführungsform
zur Steuerung verwendet. Stattdessen ist es allerdings möglich, den
ausgestoßenen Öldruck von den
vorgesteuerten Ventilen und der verstellbaren Hydraulikpumpe, und
den Öldruck
des Strömungsteilungsventils
mit Druckausgleich elektrisch zu betreiben, zu erfassen und betrieblich
zu verstärken,
und dann das verstärkte
Signal auf die Ausstoßratensteuerung
der Pumpe aufzubringen.
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Im Falle einer derartigen elektrischen
Verarbeitung könnte
ein Solenoid-betriebenes Proportionalreduzierventil als Ausstoßratensteuereinrichtung verwendet
werden. Ebenso könnte
ein elektrischer Servomotor verwendet werden, der mit einem hydraulischen
Servormechanismus durch Umwandeln seiner Rotation in eine Linearbewegung
kombiniert ist.
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Übrigens
ist es abhängig
von der Vorrichtung oder Maschine, auf welche die vorliegende Erfindung angewendet
wird, möglich,
eine besser für
das Steuerungsobjekt geeignete Betriebsleistung zu erhalten, durch
Begrenzen des Betriebsbereichs des Ausstoßratensteuersignals Y und durch
Ausweiten des Steuerbereichs der verstellbaren Hydraulikpumpe unter Einsatz
nur des Ausstoßratensteuersignals
X.
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Zusätzlich ist es möglich, den
Betriebsbereich des Ausstoßratensteuersignals
Y durch geeignetes Einstellen einer Montierlast der Feder 113 und einer
Bewegungslänge
des Schulterkolbens 112 in dem Ventil D aus 3 zu steuern. Die Bewegungslänge des
Schulterkolbens 112 kann beliebig mit einem Stopper für einen
mechanisch einstellbaren Schraubenmechanismus eingestellt werden.
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In dem Fall, dass die vorliegende
Erfindung auf eine mit einer Mehrzahl hydraulischer Aktoren ausgestattete
Maschine angewendet wird, und dass ein spezifischer Aktor von diesen
stets schwerer Last ausgesetzt wird, kann übrigens das Strömungsteilungsausgleichsventil
in Bezug auf das Wegesteuerventil zum Betreiben des betreffenden
Aktors weggelassen werden, ohne die Vorteile der vorliegenden Erfindung
zu verlieren.
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Ferner in dem Fall, dass die vorliegende
Erfindung auf einen Hydraulikbagger angewendet wird, und dass eine
Kranarbeit durch einen Auslegerbetrieb durchgeführt wird, ist es bevorzugt,
die Betriebsmenge für
das Wegensteuerventil festzuhalten, ungeachtet der Abmessungen der
Last.
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In diesem Fall ist es daher lediglich
notwendig, die Federkraft der Feder zum Einstellen des Differentialdrucks
des Strömungssteuerventils
mit Druckausgleich zu vermindern, und die Ausstoßrate der verstellbaren Hydraulikpumpe
derart zu steuern, um den Differentialdruck des Abschnitts variabler Öffnung an
der Einmessseite des Wegesteuerventils konstant zu halten.
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Auch in dem Fall, dass ein Hydraulikaktor
als optionale Vorrichtung hinzugefügt wird, deren maximale Strömungsrate
bevorzugt geringer ist als diejenige der Pumpe, und dass das Wegesteuerventil
für den
Aktuator arbeitet, ist es lediglich erforderlich, die Ausstoßrate der
Pumpe durch Einstellen der Federkraft der Feder 55 zum
Einstellen des Differentialdrucks des Strömungssteuerventils 29 mit
Druckausgleich unter Einsatz der externen Einstelleinrichtung 60 wie
in 13 zu steuern.
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Übrigens
ermöglicht
es das Hydrauliksteuersystem, die durch den Bypass passierende Strömungsrate
in Übereinstimmung
mit dem vorgesehenen Zweck des Hydrauliksteuersystems und den genauen
Arbeiten zu steuern, dass die Öffnung
der druckerzeugenden Einrichtung 31 derart gebildet ist,
um extern eingestellt zu werden, wodurch Energie eingespart wird
und die Betriebsleistung verbessert wird.
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Das Hydrauliksteuersystem gemäß der vorliegenden
Erfindung verbessert drastisch die Betriebsleistung, das Ansprechverhalten
im Betrieb, die Systemeffizienz, die komplexe Betriebsleistung,
die Vielseitigkeit vorgesehener Zwecke etc., und ermöglicht,
dass die Eigenschaften in dem Hydrauliksteuersystem für Baumaschinen
wie einem Hydraulikbagger kompatibel sind, in welchem eine Mehrzahl
von Hydraulikaktoren gleichzeitig arbeitet.
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Dementsprechend stellt das Hydrauliksteuersystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung einen großen
Beitrag zur Verbesserung der Produktivität, Sicherheit und Umweltschonung
bereit und bringt eine große
Verbesserung gegenüber
einem herkömmlichen
Hydrauliksteuersystem.
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Es ist selbstverständlich zu
beachten, dass sich die vorstehende Offenbarung nur auf bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung bezieht, und dass sie dazu vorgesehen ist, alle Veränderungen
und Modifikationen des hier zum Zwecke der Offenbarung gewählten Beispiels
der Erfindung abzudecken, die nicht eine Abweichung von dem Grundgedanken
und dem Schutzbereich der Erfindung darstellen, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert
sind.