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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen
Herstellung von Methylvinylether durch Umsetzung von Methanol mit
Ethin in der Flüssigphase
in Gegenwart einer basischen Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung
bei einer Temperatur von 40 bis 300°C und einem Druck von 0,1 bis
5 MPa abs.
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Vinylether
stellen eine wichtige Verbindungsklasse mit breitem Einsatzgebiet
dar. So finden sie unter anderem Verwendung als Monomerbausteine
in Polymeren und Copolymeren, in Beschichtungen, Klebstoffen, Druckfarben
sowie in strahlungshärtenden
Lacken. Weitere Anwendungsgebiete sind die Herstellung von Zwischenprodukten,
Geruchs- und Geschmacksstoffen sowie pharmazeutischen Produkten.
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Die
technische Herstellung von Vinylethern erfolgt in der Regel durch
Umsetzung der entsprechenden Alkohole mit Ethin in Gegenwart basischer
Katalysatoren (siehe Ullmann's
Encyclopedia of Industrial Chemistry, 6th edition,
2000 Electronic Release, Chapter "VINYLETHERS-Production" und W. Reppe et
al., Justus Liebigs Ann. Chem., 601 (1956), Seiten 135 bis 138).
Die Vinylierung kann sowohl in der Flüssigphase als auch in der Gasphase
durchgeführt
werden. Bei der Vinylierung in der Gasphase werden basische Heterogenkatalysatoren,
wie beispielsweise KOH auf Aktivkohle oder MgO oder CaO eingesetzt.
In der Flüssigphase
wird die stark exotherme Reaktion im Allgemeinen in Gegenwart von
Alkalimetallhydroxid- oder Alkalimetallalkoxid-Katalysatoren durchgeführt.
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DE-A 100 17 222 beschreibt
ein Verfahren zur Herstellung von N-Alkenylethern durch Umsetzung
eines Alkohols mit einem Alkin in Gegenwart einer basischen Alkalimetallverbindung
und eines Mono- oder Diethers des 1,4-Butandiols als Cokatalysator.
Die Vinylierung erfolgt diskontinuierlich, halbkontinuierlich oder
kontinuierlich bei einer Temperatur von 100 bis 200°C, einem
Ethin-Partialdruck von kleiner 5 MPa und einer Reaktionszeit von
mehreren Stunden. Die genannten Beispiele betreffen die halbkontinuierliche
Herstellung von tert.-Butyl-vinylether und Phenyl-vinylether in
einem Autoklaven enthaltend das flüssige Reaktionsgemisch und
eine darüberliegende
Gasphase. Nachteilig an dem beschriebenen Verfahren ist die Ausbildung
einer Gasphase, welche je nach Reaktionsführung eine entsprechend hohe
Konzentration an nicht-umgesetzten Ethin
enthalten kann und somit infolge der Zersetzungsneigung von Ethin
zu einem sicherheitstechnischen Problem führen könnte.
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SU 481 589 beschreibt ein
Verfahren zur Herstellung von N-C
1- bis
C
5-Alkyl-vinylethern durch Umsetzung des
entsprechenden Alkanols mit Ethin in Gegenwart einer basischen Alkalimetallverbindung
und des hochsiedenden Nebenprodukts der Vinylierungsreaktion als
Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 100 bis 154°C und einem Druck von 0,7 bis
1,3 Atmosphären
(etwa 0,07 bis 0,13 MPa abs). Nachteilig an dem beschriebenen Verfahren
ist der Einsatz eines Lösungsmittels,
welches eine weitere Komponente im Reaktionsgemisch darstellt und
infolge dessen Volumenbedarfs zu einer Verminderung der Raum-Zeit-Ausbeute
führt. Ferner
ist die erforderliche Menge des einzusetzenden Lösungsmittels erst durch eine
aufwändige
und etwa 6 bis 12 Tage dauernde Vinylierung zugänglich. Des Weiteren von Nachteil
ist die Ausbildung einer Gasphase, welche je nach Reaktionsführung eine
entsprechend hohe Konzentration an nicht-umgesetzten Ethin enthalten kann
und somit infolge der Zersetzungsneigung von Ethin zu einem sicherheitstechnischen
Problem führen könnte.
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DD-A 298 775 und
DD-A 298 776 lehren
Verfahren zur Herstellung von N-Alkyl-vinylethern durch Umsetzung eines Alkohols
mit Ethin in Gegenwart basischer Alkalimetallverbindungen, eines
Kronenethers beziehungsweise eines Polyethylenglykols als Cokatalysator
und eines Lösungsmittels
bei einer Temperatur von 20 bis 200°C und einem Druck von 0,05 bis
0,3 MPa abs, wobei das Ethin/Alkohol-Molverhältnis 1 bis 20 beträgt. Nach
der Lehre der genannten Schriften ist die Reaktion unter Aufrechterhaltung
einer geringen Alkoholkonzentration im Reaktionsgemisch zu führen, wobei
größere Mengen
an Alkohol im Reaktionsgemisch zu vermeiden sind. Bei der Herstellung
niedrigsiedender Vinylether, wie beispielsweise Methyl-vinylether,
werden diese zweckmäßigerweise
kontinuierlich aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert.
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US 3,370,095 offenbart ein
Verfahren zur kontinuierlichen oder batchweisen Herstellung niedermolekularer
N-Alkyl-vinylether durch Umsetzung eines niedermolekularen Alkanols
mit Ethin in Gegenwart einer basischen Alkalimetallverbindung und
eines C
10- bis C
22-Alkanols
oder dessen Vinylether als Lösunsgmittel
bei einer Temperatur von 160 bis 200°C und Atmosphärendruck,
wobei das molare Verhältnis
des niedermolekularen Alkanols zum Ethin 1 bis 2 beträgt. Unter
der genannten erhöhten
Temperatur und dem relativ niedrigen Druck wird der gebildete niedermolekularer
N-Alkyl-vinylether zusammen mit dem überschüssigen niedermolekularen Alkanol
und dem nicht-umgesetzten
Ethin kontinuierlich aus der Flüssigphase
verdampft und aus dem Reaktionsapparat ausgetragen.
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Nachteilig
an dem in
DD-A 298 775 und
DD-A 298 776 und
US 3,370,095 beschriebenen
Verfahren ist der Einsatz eines Lösungsmittels, welches eine
weitere Komponente im Reaktionsgemisch darstellt und infolge dessen
Volumenbedarfs zu einer Verminderung der Raum-Zeit-Ausbeute führt. Ferner
ist aufgrund der kontinuierlichen Abdestillation der niedrigsiedenden
Alkyl-vinylether aus dem Reaktionsgemisch nur ein relativ geringer
Reaktionsdruck möglich,
welcher zu einer geringen Löslichkeit
des Ethins in der Flüssigphase
und somit zu einer nur geringen Reaktionsgeschwindigkeit führt. Zudem
ist die Menge an zugeführten
Ethin niedrig zu halten, da ansonsten eine Ethin-haltige Gasphase
gebildet wird, welche infolge der Zersetzungsneigung von Ethin zu
einem sicherheitstechnischen Problem führen könnte. Des Weiteren erfordert
das in
US 3,370,095 beschriebene
Verfahren einen erhöhten
Bedarf an Ethin, da der als Lösungsmittel
einzusetzende C
10- bis C
22-Alkanol
im Laufe der Reaktion ebenfalls vinyliert wird.
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EP-A 0 733 401 lehrt
ein Verfahren zur diskontinuierlichen Umsetzung von Ethin mit einem
Alkohol zum entsprechenden Vinylether in Gegenwart basischer Alkalimetallverbindungen
in flüssiger
Phase bei einer Temperatur von 0 bis 300°C und einem Druck von 0,2 bis
3 MPa abs, bei dem man in Abwesenheit einer zusammenhängenden
Gasphase Acetylen isobar bis zu einem Sättigungsgrad von 5 bis 100%
in die flüssige Phase
einleitet.
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Nachteilig
an den oben genannten halbkontinuierlichen oder diskontinuierlichen
Verfahren sind die zeit-, arbeits- und energie-aufwendigen Arbeitsschritte
durch Befüllen,
Aufheizen, Aufpressen, Abkühlen,
Entspannen und Entleeren des Reaktionsapparates, insbesondere bei
der Herstellung von Mengen, welche mehrere Reaktionsansätze erfordern.
Des Weiteren werden während
der halbkontinuierlichen Synthesen ein großer Konzentrationsbereich bezüglich der
Edukte- und Produktkonzentrationen durchlaufen, welcher zu einer umsatzabhängigen Reaktionsgeschwindigkeit
führt und
die Bildung unerwünschter
Nebenprodukte fördern kann.
Als Folge der genannten Nachteile resultiert eine geringere Selektivität und unter
Berücksichtigung
der erforderlichen Rüstzeiten
auch eine deutlich geringere Raum/Zeit-Ausbeute als aufgrund der
chemischen Reaktionsgeschwindigkeit möglich wäre.
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DE-Az.
101 59 673.1 lehrt ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung
von Vinylethern durch Umsetzung des entsprechenden Alkohols mit
Ethin in der Flüssigphase
in Gegenwart einer basischen Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung
bei 40 bis 300°C
und 0,11 bis 5 MPa abs, bei dem man einen Alkohol-Umsatz von ≥ 90% einstellt
und in Abwesenheit einer zusammenhängenden Gasphase arbeitet.
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Erfindungsgemäß wurde
erkannt, dass die oben genannten Verfahren infolge des sehr niedrigen
Siedepunkts von Methylvinylether von etwa 6°C keine zufriedenstellende Lösung für ein sicherheitstechnisch
unproblematisches und zugleich wirtschaftliches Verfahren bieten.
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Demgemäß bestand
die Aufgabe, ein Verfahren zur Herstellung von Methylvinylether
durch Vinylierung von Methanol zu finden, was die oben genannten
Nachteile nicht besitzt, einfach durchzuführen ist, sicherheitstechnisch
insbesondere bezüglich
der Handhabung von gasförmigen
Ethin unproblematisch ist, eine hohe Selektivität zum Methylvinylether aufweist
und eine insgesamt hohe Ausbeute und hohe Raum-Zeit-Ausbeute an Methylvinylether
ermöglicht.
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Demgemäß wurde
ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Methylvinylether
durch Umsetzung von Methanol mit Ethin in der Flüssigphase in Gegenwart einer
basischen Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung bei einer Temperatur
von 40 bis 300°C
und einem Druck von 0,1 bis 5 MPa abs gefunden, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass man die Umsetzung in Abwesenheit einer zusammenhängenden
Gasphase und bei einer Methylvinylether-Konzentration in der gesamten
Flüssigphase
von ≤ 30
Gew.-% durchführt.
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Als
zusammenhängende
Gasphase sind dabei Gasräume
innerhalb des Reaktionsraums zu verstehen, deren Größe über einzelne
diskrete Blasen oder Bläschen
hinausgeht. Zur Vermeidung einer zusammenhängenden Gasphase ist es wesentlich,
die Umsetzung bei einer Methylvinylether-Konzentration in der gesamten
Flüssigphase
von ≤ 30
Gew.-% durchzuführen.
Durch die genannte, relativ niedrige Konzentration des leichtflüchtigen
Methylvinylethers wird der Dampfdruck des Gemisches deutlich erniedrigt,
so dass dies der Bildung einer Gasphase entscheidend entgegenwirkt.
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Bevorzugt
führt man
die Umsetzung bei einer Methylvinylether-Konzentration in der gesamten
Flüssigphase
von ≤ 25
Gew.-%, besonders bevorzugt ≤ 20
Gew.-%, ganz besonders bevorzugt ≤ 15
Gew.-% und insbesondere ≤ 10
Gew.-% durch. Die untere Grenze der Konzentration an Methylvinylether
beträgt
in der gesamten Flüssigphase
im Allgemeinen ≥ 1
Gew.-%, bevorzugt ≥ 2
Gew.-% und besonders bevorzugt ≥ 5 Gew.-%.
Der auf 100 Gew.-% fehlende Anteil in der Flüssigphase umfasst überschüssiges Methanol,
die basische Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung, gelöstes Ethin
und eventuell gebildete Nebenprodukte sowie eventuell zugesetztes
zusätzliches
Lösungsmittel.
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Als
weitere Maßnahmen,
welche neben des erfindungswesentlichen Merkmals der Methylvinylether-Konzentration
in der gesamten Flüssigphase
der Ausbildung einer zusammenhängenden
Gasphase ergänzend
entgegenwirken, sind eine gezielte Steuerung der Ethin-Konzentration
in der gesamten Flüssigphase im
Bereich der Ethin-Gaslöslichkeit
in der Flüssigphase,
eine intensive Durchmischung des Reaktionsgemisches und eine Entnahmemöglichkeit
im Kopfbereich der Apparate und Leitungen genannt.
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Im
Allgemeinen gibt man das Ethin in einer Menge ≤ 100%, bevorzugt ≤ 95%, besonders
bevorzugt ≤ 90%
und ganz besonders bevorzugt ≤ 80%
der maximalen Gaslöslichkeit
in der Flüssigphase
zu. Die untere Grenze der Ethin-Konzentration in der Flüssigphase
ist im Zusammenhang mit der Vermeidung einer zusammenhängenden
Gasphase unwesentlich.
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Als
Reaktoren können
beim erfindungsgemäßen Verfahren
prinzipiell die in der Fachliteratur beschriebenen Apparate für gas-flüssig-Umsetzungen
eingesetzt werden. Um der Ausbildung einer zusammenhängenden
Gasphase ergänzend
entgegenzuwirken ist es vorteilhaft, eine intensive Durchmischung
des Reaktionsgemisches zu bewirken. Diese kann beispielsweise durch
einen effizienten Eintrag des Ethins in die Flüssigphase und/oder durch weitere
Maßnahmen
zur Durchmischung des Reaktionsgemisches, wie etwa durch intensives
Rühren
oder Erzeugen intensiver Strömungen
erreicht werden. Eine intensive Durchmischung des Reaktionsgemisches
trägt des
Weiteren auch zu einer Erhöhung
der Raum/Zeit-Ausbeute bei.
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Die
Umsetzung kann beim erfindungsgemäßen Verfahren in einem einzigen
Reaktor oder in mehreren hintereinandergeschalteten Reaktoren, beispielsweise
einer Reaktorkaskade durchgeführt
werden. Als geeignete Reaktoren seien Rührkessel, Rührkesselkaskade, Strömungsrohre
(bevorzugt mit Einbauten), Blasensäulen und Schlaufenreaktoren
genannt. Um einen effizienten Eintrag zu erreichen, wird das Ethin
beim Einsatz von Rührkesseln
bevorzugt durch den Rührer
und beim Einsatz von Strömungsrohren,
Blasensäulen
und Schlaufenreaktoren bevorzugt durch Düsen eingebracht.
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Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
besonders bevorzugt ist der Einsatz eines Strahlschlaufenreaktors.
Durch das innere Einsteckrohr und die Zufuhr der Edukte und gegebenenfalls
eines externen Kreislaufstroms über
eine sogenannte Strahldüse
wird ein innerer Kreislaufstrom erzeugt, welcher eine besonders
intensive Durchmischung bewirkt. Um einen ausreichend großen Impulseintrag
durch die Strahldüse
zu gewährleisten
wird der Strahlschlaufenreaktor bevorzugt mit einem externen Kreislauf
betrieben. Hierbei wird kontinuierlich Reaktionsgemisch entnommen
und über
eine Pumpe und gegebenenfalls einem Wärmetauscher zur Strahldüse zurückgeführt. Die
Strahldüse
kann am Boden oder am Kopf des Reaktors angebracht sein, wobei sich
im letztgenannten Fall vorzugsweise ein konzentrisches Einsteckrohr
entlang der Strömungsrichtung
des eingebrachten Flüssigkeitsstroms
mittig im Reaktor befindet. Die Anordnung der Strahldüse im höchsten Punkt des
Reaktors besitzt den Vorteil, dass bei Stillstand der Flüssigkeitsumwälzung keine
Flüssigkeit
in den gasführenden
Teil der Strahldüse
zurücksteigen
kann. Entsprechend befindet sich beim Einsatz einer kopfseitigen Strahldüse die Entnahme
des Kreislaufstroms am Boden des Reaktors. Die Verwen dung einer
selbstansaugenden Strahldüse
stellt eine zusätzliche,
integrierte Sicherheitseinrichtung dar, da bei Ausfall der Umwälzpumpe
und damit des Flüssigkeitstreibstrahls
kein Gas mehr angesaugt werden kann.
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Um
eine theoretisch mögliche
Ansammlung von Gasblasen am Kopf des Reaktors sicher zu verhindern,
wird das für
die anschließende
Aufarbeitung und Isolierung des Methylvinylethers zu entnehmende
Reaktionsgemisch bevorzugt an der höchsten Stelle des Reaktors
entnommen.
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Um
das restliche, in Lösung
befindliche Ethin ebenfalls mit dem Methanol umzusetzen, ist ein
Verfahren bevorzugt, bei dem man die Umsetzung in einem Hauptreaktor
unter Zufuhr der Ausgangsverbindungen Methanol und Ethin und einem
oder mehreren Nachreaktoren ohne weitere Zufuhr der Ausgangsverbindungen durchführt. Als
Nachreaktoren können
beispielsweise Strömungsrohre
oder Verweilzeitbehälter
eingesetzt werden. Um eine Rückvermischung
zu vermeiden, werden bevorzugt kaskadierte Nachreaktoren eingesetzt. Im
Allgemeinen weisen die Nachreaktoren ein kleineres Volumen als der
Hauptreaktor auf. Zur Vervollständigung
der Reaktion im Nachreaktor beziehungsweise in den Nachreaktoren
genügt
im Allgemeinen eine Verweilzeit von 5 Minuten bis 1 Stunde. Somit
ist ein Ethin-Umsatz von bis zu 100% möglich.
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Die
Umsetzung wird beim erfindungsgemäßen Verfahren bei einer Temperatur
von 40 bis 300°C,
bevorzugt von 60 und 230°C,
besonders bevorzugt von 70 bis 200°C und ganz besonders bevorzugt
von 80 bis 150°C
durchgeführt.
Sie wird bei einem Druck von 0,1 bis 5 MPa abs, bevorzugt von 0,15
bis 3 MPa abs und besonders bevorzugt von 0,5 bis 3 MPa abs durchgeführt.
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Methanol
und Ethin werden im Allgemeinen entsprechend ihres Verbrauchs zugeführt. Die
zugeführten
Mengen entsprechen daher in etwa den stöchiometrisch erforderlichen
Mengen, korrigiert um mögliche Einflüsse wie
etwa durch Austrag nicht-umgesetzter Edukte oder durch Nebenproduktbildung.
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Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
setzt man die basische Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung im Allgemeinen
in einer Menge von 0,05 bis 15 Gew.-%, bevorzugt von 0,1 bis 10
Gew.-% und besonders bevorzugt von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf
das Reaktionsgemisch, ein.
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Als
basische Alkali- und Erdalkalimetallverbindungen setzt man beim
erfindungsgemäßen Verfahren im
Allgemeinen die Oxide, Hydroxide und Alkoholate, wie beispielsweise
die C1- bis C4-Alkanolate
wie Methanolat, Ethanolat, 1-Propanolat, 2-Propanolat, 1-Butanolat,
2-Butanolat, 2-Methyl-1-propanolat und 2-Methyl-2-propanolat des
Li thiums, Natriums, Kaliums, Cäsiums,
Magnesiums und Kalziums ein. Als Kationen bevorzugt sind Natrium
und Kalium, insbesondere Kalium. Als Anionen bevorzugt sind Hydroxid
und Alkoholate. Die Alkali- und Erdalkalimetallalkoholate sind beispielsweise
durch Umsetzung der Alkali- oder Erdalkalimetalle, deren Oxide oder
Hydroxide mit dem entsprechenden Alkohol unter Entfernung der gebildeten
Nebenprodukte Wasserstoff beziehungsweise Wasser erhältlich.
Beim Einsatz der Oxide und Hydroxide erhitzt man diese im Allgemeinen
zusammen dem entsprechenden Alkohol unter Verdampfung des gebildeten
Wassers. Auch der Einsatz von Mischungen verschiedener Alkali- und Erdalkalimetallverbindungen
ist möglich.
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Werden
die Oxide oder Hydroxide eingesetzt, so stehen diese mit dem Methanol
unter Bildung von Wasser und Methanolat im chemischen Gleichgewicht.
Dies führt,
bezogen auf die eingesetzte Menge an Oxid beziehungsweise Hydroxid
zu einem relativ geringen Anteil an chemisch wirksamen Methanolat,
was zum Ausgleich den Einsatz einer deutlich größeren Menge an Oxid beziehungsweise
Hydroxid bedarf.
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In
diesem Zusammenhang wurde ferner gefunden, dass beim Einsatz von
Alkoholaten eine geringere Nebenproduktbildung auftritt und eine
zusammenhängende
Gasphase erst bei noch größeren Methylvinylether-Konzentrationen
auftritt. Ersteres führt
zu einem Vorteil in der nachfolgenden Aufarbeitung, letzteres zu einer
höheren
Sicherheitsreserve.
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Besonders
bevorzugt ist daher der Einsatz von Alkoholaten, ganz besonders
bevorzugt von Methanolat und insbesondere von Kaliummethanolat.
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Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
ist es möglich
und gegebenenfalls vorteilhaft, sogenannte Cokatalysatoren einzusetzen.
Sie können
gegebenenfalls eine Verringerung der Nebenproduktbildung bewirken. Der
Einsatz von Cokatalysatoren ist allgemein bekannt und beispielsweise
in
DE-A 3 215 093 ,
US 5,665,889 ,
DE-A 100 17 222 , WO 01/46139
und WO 01/46141 beschrieben, worauf explizit Bezug genommen wird.
Als bevorzugte Beispiele möglicher
Cokatalysatoren seien Polyoxyalkylenverbindungen (z.B. Polyoxyethylen
oder Polyoxypropylen) oder Divinylverbindungen von Diolen (z.B.
1,2-Divinyloxyethan oder 1,4-Divinyloxybutan) genannt. Sie werden
in der Regel in einer Menge von 2 bis 30 Gew.-% eingesetzt. Je nach
Art und Menge des eingesetzten Cokatalysators kann dieser gegebenenfalls
auch als Lösungsmittel
angesehen werden.
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Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
ist es prinzipiell auch möglich
Lösungsmittel
einzusetzen. Geeignete Lösungsmittel
zeichnen sich dadurch aus, dass sich in ihnen sowohl Methylvinylether
als auch Methanol und die basische Alkali- und Erdalkalimetall verbindung
lösen,
sie chemisch nicht mit diesen Verbindungen reagieren, d.h. vor allem
keine aciden Zentren besitzen, welche die basische Gruppen abfangen
würden,
und sie sich vom gebildeten Methylvinylether ohne großen Aufwand,
bevorzugt destillativ, entfernen lassen. Als Beispiele geeigneter
Lösungsmittel
seien die dipolar aprotischen Lösungsmittel
N-Methylpyrrolidon, Tetrahydrofuran und die Dialkylether von Glykolen,
Di-, Oligo- oder Polyglykolen genannt. Das erfindungsgemäße Verfahren
wird bevorzugt ohne zusätzliches
Lösungsmittel
durchgeführt.
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Der
Methanol-Umsatz bei einem Reaktordurchgang, welcher definitionsgemäß auf die
dem Reaktor zugeführte
Menge an Methanol und auf die aus dem Reaktor abgeführte Menge
an Methanol bezogen wird, ist in erster Linie davon abhängig, ob
das Verfahren mit einem zusätzlichen
Lösungsmittel
durchgeführt
wird oder nicht. Wird das Verfahren mit einem zusätzlichen
Lösungsmittel
durchgeführt,
so kann dieses gegebenenfalls den Hauptteil des flüssigen Reaktionsgemisches
darstellen, um die erforderliche Konzentration an Methylvinylether
sicherzustellen. In diesem Fall kann der Methanol-Umsatz sogar bis
zu 100% betragen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
ohne Einsatz eines zusätzlichen
Lösungsmittels
besteht der Großteil
der Flüssigphase
aus nicht-umgesetzten Methanol. Daher ergibt sich rechnerisch ein
geringer Methanol-Umsatz bei einem Reaktordurchgang, welcher im
Allgemeinen im Bereich von etwa 5% bis etwa 25% liegt.
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Das
aus dem Reaktor entnommene und den Methylvinylether, Methanol, die
basische Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung, Ethin und gegebenenfalls
Nebenprodukte und ein eventuell zugesetztes Lösungsmittel enthaltende Reaktionsgemisch
wird im Allgemeinen anschließend
aufgearbeitet. Die Aufarbeitung erfolgt dabei in der Regel destillativ.
Aufgrund des relativ niedrigen Siedepunktes des Methylvinylethers
von etwa 6°C wird
dieser üblicherweise
in einer Kolonne und bevorzugt in einem Dünnschichtverdampfer über Kopf
abgetrennt und in einer nachgeschalteten Kolonne von Leichtsiedern
wie hauptsächlich
nicht-umgesetztem Ethin abgetrennt und daraus als Sumpfprodukt gewonnen.
Das Sumpfprodukt der ersten Kolonne enthält im Wesentlichen Methanol,
die basische Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung und gegebenenfalls
höher siedende Nebenprodukte
sowie eventuell zugesetztes Lösungsmittel
und wird bevorzugt zum Vinylierungsreaktor zurückgeführt. Um eine Aufpegelung an
Nebenprodukten zu vermeiden und eine gleichbleibend hohe Aktivität der basischen
Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung zu gewährleisten wird üblicherweise
ein kontinuierlicher Strom als Purge-Strom entnommen und eine frische
Lösung
der basischen Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung kontinuierlich
zugegeben.
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Besonders
bevorzugt ist ein erfindungsgemäßes Verfahren,
bei dem man
- (a) die Umsetzung unter Zufuhr
der Ausgangsverbindungen Methanol und Ethin in einem Reaktor durchführt,
- (b) das durch die Umsetzung erhaltene Reaktionsgemisch entspannt,
- (c) das entspannte Reaktionsgemisch in einem Dünnschichtverdampfer
in einen Methylvinylether enthaltenden Kopfstrom und einen Methanol
und die basische Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung enthaltenden
Sumpfstrom trennt, und
- (d) mindestens einen Teil des Alkali- oder Erdalkalimetallverbindung
enthaltenden Sumpfstroms zum Reaktor zurückführt.
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Die
bevorzugte Anlage zur Herstellung von Methylvinylether nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren umfasst
einen Strahlschlaufenreaktor mit externem Kreislauf, einen kaskadierten
Nachreaktor, einen Dünnschichtverdampfer
zur Abtrennung des gebildeten Methylvinylethers und eine Pumpe zur
Rückführung der
von Methylvinylether abgetrennten methanolischen Lösung. Beim
erfindungsgemäßen Verfahren
werden Methanol, Kaliummethanolat und Ethin dem Strahlschlaufenreaktor
kontinuierlich zugeführt.
Die Zufuhr erfolgt über eine
kopfseitige Strahldüse,
welche in Verbindung mit dem konzentrischen Einsteckrohr zu einer
intensiven Durchmischung des Reaktionsgemisches führt. Das
für den
externen Kreislauf zu entnehmende Reaktionsgemisch wird im unteren
Teil des Strahlschlaufenreaktors entnommen, über eine Kreislaufpumpe und
einen Wärmetauscher
geführt
und zur Strahldüse
geleitet. Das aufzuarbeitende Reaktionsgemisch wird am Kopf des Strahlschlaufenreaktors
entnommen und in den kaskadierten Nachreaktor geleitet. Das den
Nachreaktor verlassende Reaktionsgemisch wird auf etwa Atmosphärendruck
entspannt und abgekühlt
und dem Dünnschichtverdampfer
zur Auftrennung zugeführt.
Diesem wird über
Sumpf eine Lösung,
enthaltend das nicht-umgesetzte
Methanol und Kaliummethanolat, entnommen und über eine Rückführungspumpe zum externen Reaktorkreislauf
zurückgeführt. Um
eine Aufpegelung an Schwersiedern zu verhindern wurde ein kleiner
Strom als Purge-Strom ausgeschleust. Die über den Kopf des Dünnschichtverdampfers
entnommene Gasphase wird in einer weiteren Kolonne in Methylvinylether
und einen Ethin-haltigen Abgasstrom getrennt.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
ermöglicht
die kontinuierliche Herstellung von Methylvinylether durch Vinylierung
von Methanol, welche einfach durchzuführen ist, sicherheitstechnisch
insbesondere bezüglich
der Handhabung von gasförmigen
Ethin unproblematisch ist, eine hohe Selektivität zum Methylvinylether aufweist
und eine insgesamt hohe Ausbeute und hohe Raum-Zeit-Ausbeute an
Methylvinylether ermöglicht.
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Beispiele
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Definitionen
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Die
in den Beispielen angegebenen Werte für Ethin-Umsatz, Methanol-Umsatz
und Raum-Zeit-Ausbeute sind durch folgende Gleichungen definiert:
m ·
MVE Massenstrom
an produziertem Methylvinylether [g/h]
V
reactor Volumen
des Hauptreaktors [L]
n ·
C2H2,in Stoffmengenstrom
an Ethin, welcher in den ersten Reaktor geleitet wird, unabhängig von
dessen Herkunft, das heißt
inklusive Rückführung [mol/h]
n ·
C2H2,out Stoffmengenstrom an Ethin, welcher
aus dem letzten Reaktor ausgangsseitig entnommen wird [mol/h]
n ·
MeOH,in Stoffmengenstrom an Methanol, welcher
in den ersten Reaktor geleitet wird, unabhängig von dessen Herkunft, das
heißt
inklusive Rückführung [mol/h]
n ·
MeOH,out Stoffmengenstrom an Methanol, welcher
aus dem letzten Reaktor ausgangsseitig entnommen wird [mol/h]
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Versuchsanlage
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Das
vereinfachte Verfahrensfließbild
der kontinuierlich arbeitenden Versuchsanlage ist in 1 dargestellt. Methanol
(II) und eine Lösung
aus einer basischen Kaliumverbindung (Kaliumhydroxid in Beispiel
1 und Kaliummethylat in Beispiel 2) in Methanol (III) werden mit
dem Rückführungsaustrag
des Reaktors A und dem Rückführungsstrom
der basischen Kaliumverbindung in Methanol zusammengeführt und über die
Pumpe P1 und dem Wärmetauscher
W1 zum Kopf des Reaktors A geführt.
Dort wird in diesen Zufuhrstrom Ethin (I) eingespeist und dieser
durch eine Düse
in den Reaktor A eingeleitet. Als Reaktor A wurde ein mantelbeheizter Strahlschlaufenreaktor
mit einem Einsteckrohr und einem Gesamtvolumen von 1,6 L eingesetzt.
In diesem wird durch den Impuls des über die Düse eingeleiteten Zufuhrstroms
ein interner Kreislaufstrom erzeugt. Der Reaktor A ist während des
Betriebs soweit gefüllt,
dass sich keine zusammenhängende
Gasphase ausbilden kann. Über
die bereits beschriebene Pumpe P1 und den Wärmetauscher W1 wird zudem ein
externer Kreislaufstrom erzeugt. Die Entnahme des aufzuarbeitenden
Reaktionsgemisches erfolgt am Kopf des Reaktors A. Je nach Versuchsdurchführung war
es möglich,
das Reaktionsgemisch zur Erhöhung
des Ethin-Umsatzes, das heißt
zur Abreaktion des restlichen gelösten Ethins, durch einen Nachreaktor
B zu leiten. Bei diesem handelte es sich um einen kaskadierten Rohrreaktor
mit einem Volumen von 1,4 L, der zur Verhinderung einer Gasblasenbildung
mit Blenden versehen ist. Wurde das Reaktionsgemisch durch den Nachreaktor
B geleitet, so waren die Ventile V2 und V3 geöffnet und das Ventil V1 geschlossen.
Wurde der Nachreaktor B umgangen, so waren die Ventile V2 und V3
geschlossen und das Ventil V1 geöffnet.
Das Reaktionsgemisch wurde über
den Wärmetauscher
W2 gekühlt
und durch das Entspannungsventil V4 auf etwa Atmosphärendruck
entspannt. Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch in einem Quenschkreislauf, welcher einen
Behälter
C, einen Wärmetauscher
W3, eine Kreislaufpumpe P2 und einen weiteren Wärmetauscher W4 umfasste, weiter
abgekühlt. Das
abgekühlte
Reaktionsgemisch wurde aus dem Quenschkreislauf entnommen und zur
Abtrennung des nicht-umgesetzten
Methanols und der basischen Kaliumverbindung vom Methylvinylether
und gegebenenfalls vorhandenen Ethin in einen Dünnschichtverdampfer D geleitet.
Die über
Sumpf entnommene Lösung,
enthaltend das nicht-umgesetzte Methanol und die basische Kaliumverbindung,
wurde über
die Pumpe P3 zum externen Reaktorkreislauf zurückgeführt. Um eine Aufpegelung an
Schwersiedern zu verhindern wurde ein kleiner Strom als Purge-Strom
(VI) ausgeschleust. Die über
den Kopf des Dünnschichtverdampfers
D entnommene Gasphase wurde in einer weiteren Kolonne E in Methylvinylether
(IV) und einen Ethin-haltigen Abgasstrom (V) getrennt.
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Versuchsdurchführung
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Zum
Anfahren der Versuchsanlage wurde der Strahlschlaufenreaktor A mit
Methanol und der basischen Kaliumverbindung in entsprechender Menge
gefüllt,
der externe Kreislauf in Betrieb genommen und das System auf die
gewünschte
Temperatur gebracht. Anschließend
wurde auch der Nachreaktor B, sofern dieser in dem Versuchslauf
eingesetzt wurde, der Quenschkreislauf, der Dünnschichtverdampfer D und die
Rückführung des
Methanols und der basischen Kaliumverbindung in Betrieb genommen.
Durch Zufuhr von Ethin (I) und Methanol wurde anschließend mit
der Vinylierungsreaktion begonnen und die gewünschten Parameter, wie beispielsweise
Zulauf mengen, Druck, Temperatur, Kreislauf- und Rücklaufmengen,
in der Versuchsanlage eingestellt.
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Die
Versuchsparameter und Ergebnisse der Beispiele 1 und 2 sind in Tabelle
1 dargestellt.
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Die
Beispiele zeigen, dass nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auch bei einer
Methylvinylether-Konzentration von ≤ 30 Gew.-% und der Umsetzung
in Abwesenheit einer zusammenhängenden
Gasphase eine hohe Selektivität
zum Methylvinylether und eine hohe Ausbeute und hohe Raum-Zeit-Ausbeute
an Methylvinylether erreicht wird.
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