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DE10318395A1 - Anordnung und Verfahren zur Justierung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung - Google Patents

Anordnung und Verfahren zur Justierung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung Download PDF

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DE10318395A1
DE10318395A1 DE2003118395 DE10318395A DE10318395A1 DE 10318395 A1 DE10318395 A1 DE 10318395A1 DE 2003118395 DE2003118395 DE 2003118395 DE 10318395 A DE10318395 A DE 10318395A DE 10318395 A1 DE10318395 A1 DE 10318395A1
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DE
Germany
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light
exit surface
semiconductor laser
laser unit
optical component
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DE2003118395
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Maxim Dr. Darscht
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Focuslight Germany GmbH
Original Assignee
Hentze Lissotschenko Patentverwaltungs GmbH and Co KG
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Abstract

Anordnung zur Justierung oder Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, umfassend eine Halbleiterlasereinheit (1) oder eine Leuchtdiode, mindestens ein optisches Bauteil, durch das im Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung das von mindestens einer Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode ausgehende Licht hindurchtreten kann, eine Lichtquelle für die Erzeugung von Licht (3) für die Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder für die Überprüfung der Halbleiterlasereinheit (1), Strahlführungsmittel, die das von der Lichtquelle erzeugte Licht (3) der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode zuführen können, wobei die Anordnung Detektionsmittel umfasst, die von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode ausgehendes Licht (5) derart erfassen können, dass das von den Detektionsmitteln erfasste Licht der Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder der Überprüfung der Halbleiterlasereinheit (1) dienen kann. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Justierung oder Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Justierung oder Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, umfassend eine Halbleiterlasereinheit oder eine Leuchtdiode, mindestens ein optisches Bauteil, durch das im Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung das von mindestens einer Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit oder der Leuchtdiode ausgehende Licht hindurchtreten kann, eine Lichtquelle für die Erzeugung von Licht für die Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder für die Überprüfung der Halbleiterlasereinheit sowie Strahlführungsmittel, die das von der Lichtquelle erzeugte Licht der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit oder der Leuchtdiode zuführen können. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Justierung mindestens einer optischen Komponente einer Halbleiterlaservorrichtung, insbesondere vermittels einer Anordnung der vorgenannten Art, bei der Licht auf mindestens eine Austrittsfläche einer Halbleiterlasereinheit der Halbleiterlaservorrichtung eingestrahlt wird. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, insbesondere vermittels einer Anordnung der vorgenannten Art, wobei die zu überprüfende Komponente als Halbleiterlasereinheit mit mindestens einer Austrittsfläche ausgebildet ist.
  • Eine lichterzeugende Vorrichtung kann insbesondere als Halbleiterlaservorrichtung ausgebildet sein. Eine Anordnung und ein Verfahren der vorgenannten Art sind aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 101 35 101 A1 bekannt. Bei der darin beschriebenen Anordnung wird das Licht eines Lasers durch eine Abbildungsoptik durch die zu justierende optische Komponente auf eine Austrittsfläche oder auf mehrere Austrittsflächen der Halbleiterlasereinheit abgebildet. Das Licht tritt durch die mindestens eine Austrittsfläche in die Halbleiterlasereinheit ein. Die Halbleiterlasereinheit ist als Diodenlaser ausgeführt und wird bei der aus dem Stand der Technik bekannten Anordnung als Fotodiode betrieben, so dass sie als Detektor benutzt werden kann. Die zu justierende optische Komponente wird dabei so justiert, dass das Fotosignal des als Fotodiode betriebenen Diodenlasers maximal ist.
  • Als nachteilig bei dieser Anordnung erweist sich zum einen, dass die Halbleiterlasereinheit bei einer derartigen Anordnung beziehungsweise bei einem derartigen Verfahren bereits verdrahtet sein muss. Zum anderen besteht die Gefahr, dass das maximale Fotosignal ein Nebenmaximum ist, so dass nicht wirklich auf die optimale Anordnung der optischen Komponente justiert wird. Insbesondere wird hier nur ein Intensitätswert für sämtliche Austrittsflächen ermittelt.
  • Weiterhin sind aus dem Stand der Technik Verfahren zur Überprüfung einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung bekannt, nämlich Verfahren zur Überprüfung der Funktionstauglichkeit einer Halbleiterlasereinheit. Zu diesem Zweck muss die Halbleiterlasereinheit verdrahtet und aktiv betrieben werden. Anhand dieses Testbetriebs kann eine Aussage darüber gemacht werden, ob die Halbleiterlasereinheit den vorgegebenen Anforderungen genügt.
  • Dass der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Problem ist die Schaffung einer Anordnung und zweier Verfahren der eingangs genannten Art, die effektiver sind.
  • Dies wird erfindungsgemäß hinsichtlich der Anordnung durch die Merkmale des Anspruchs 1 sowie hinsichtlich der Verfahren durch die Merkmale der Ansprüche 12 und 13 erreicht.
  • Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, dass die Anordnung Detektionsmittel umfasst, die von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit oder der Leuchtdiode ausgehendes Licht derart erfassen können, dass das von den Detektionsmitteln erfasste Licht der Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder der Überprüfung der Halbleiterlasereinheit dienen kann. Die Halbleiterlasereinheit oder Leuchtdiode wird somit nicht als Fotodiode betrieben, so dass sie auch nicht verdrahtet werden muss. Vielmehr kann das von der Halbleiterlasereinheit ausgehende Licht mit der gewünschten Genauigkeit von den Detektionsmitteln erfasst werden, wobei die optische Komponente entsprechend den erfassten Anteilen justiert werden kann. Durch die erfindungsgemäße Anordnung ergibt sich eine einfachere Justage, weil nicht wie aus dem Stand der Technik bekannt nur ein beispielsweise Intensitätswert für alle Austrittsflächen verwendet wird, sondern für jede Austrittsfläche einzeln eine Optimierung durchgeführt werden kann.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 12 ist durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet:
    • – Hindurchtritt des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit oder Leuchtdiode ausgehenden Lichtes durch das mindestens eine zu justierende optische Bauteil der lichterzeugenden Vorrichtung;
    • – Detektion der durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtretenden Anteile des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit oder der Leuchtdiode ausgehenden Lichtes;
    • – Justierung des mindestens einen optischen Bauteils in Abhängigkeit von den detektierten Anteilen des Lichtes.
  • Das von der mindestens einen Austrittsfläche ausgehende beziehungsweise zurücklaufende Licht tritt somit im wesentlichen durch das mindestens eine zu justierende optische Bauteil derart hindurch, wie es auch bei dem Betrieb der Halbleiterlaservorrichtung hindurchtritt. Auf diese Weise kann durch die Detektion der zurücklaufenden Anteile ein genaues Bild über die während des Betriebs der beispielsweise als Halbleiterlaservorrichtung ausgeführten lichterzeugenden Vorrichtung durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtretende Laserstrahlung gewonnen werden. Durch entsprechende Justierung des mindestens einen optischen Bauteils in Abhängigkeit von den detektierten Anteilen des zurücklaufenden Lichtes kann somit die Strahlqualität der Halbleiterlaservorrichtung für den späteren Betriebszustand optimiert werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 13 ist durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet:
    • – Einstrahlen von Licht auf die mindestens eine Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit;
    • – Detektion von Anteilen des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit ausgehenden Lichtes;
    • – Überprüfung der Halbleiterlasereinheit in Abhängigkeit von den detektierten Anteilen des von der Austrittsfläche ausgehenden Lichtes.
  • Insbesondere kann hierbei vorgesehen sein, dass das von der mindestens einen Austrittsfläche ausgehende Licht vor der Detektion durch mindestens ein optisches Bauteil hindurchtritt. Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Anspruch 13 stellt eine sehr einfache Möglichkeit zur Überprüfung der Qualität der Halbleiterlasereinheit dar. Insbesondere muss die Halbleiterlasereinheit nicht verdrahtet und betrieben werden, um zu überprüfen, ob sie den vorgegebenen Anforderungen genügt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das mindestens eine optische Bauteil als Fast-Axis-Kollimationslinse ausgebildet oder umfasst eine Fast-Axis-Kollimationslinse. Die Justierung einer derartigen Fast-Axis-Kollimationslinse ist vergleichsweise kompliziert, weil mit einer derartigen Fast-Axis-Kollimationslinse die von einem Halbleiterlaser ausgehende in der sogenannten Fast-Axis vergleichsweise stark divergente Laserstrahlung hinsichtlich der Fast-Axis kollimiert werden soll. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung beziehungsweise mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lässt sich eine derartige Fast-Axis-Kollimationslinse vergleichsweise problemlos justieren.
  • Vorzugsweise sind die Detektionsmittel als CCD-Element, insbesondere als CCD-Chip ausgebildet. Von diesem CCD-Chip können die detektierten Signale in einen Computer ausgelesen und auf einem entsprechenden Computerbildschirm angezeigt werden. Der Benutzer kann sich somit während der Justage die von der mindestens einen Austrittsfläche zurücklaufenden Anteile des Lichtes bildlich anzeigen lassen. Hier ergibt sich insbesondere deshalb eine einfache Justage, weil der Benutzer die einzelnen Austrittsflächen sehen kann.
  • Es besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, dass das von den Strahlführungsmitteln der mindestens einen Austrittsfläche zugeführte Licht von der mindestens einen Austrittsfläche zumindest teilweise zurückreflektiert werden kann, insbesondere besser oder schlechter oder anders polarisiert zurückreflektiert werden kann, als von der unmittelbaren Umgebung der mindestens einen Austrittsfläche. Alternativ oder zusätzlich dazu besteht die Möglichkeit, dass das von den Strahlführungsmitteln der Austrittsfläche zugeführte Licht durch die Austrittsfläche in die Halbleiterlasereinheit eintreten kann und dass aufgrund des in die Halbleiterlasereinheit eingetretenen Lichtes aus der Austrittsfläche Licht austreten kann, das ebenfalls von den Detektionsmitteln erfasst werden kann. In beiden Fällen kann das von der mindestens einen Austrittsfläche ausgehende Licht vor der Detektion durch die Detektionsmittel durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtreten. Weiterhin besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, dass das von der Lichtquelle ausgehende Licht vor dem Auftreffen auf die mindestens eine Austrittsfläche durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtreten kann. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird somit zum einen im Verlauf der erfindungsgemäßen Justage der Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung simuliert. Zum anderen ist die Genauigkeit, mit der das optische Bauteil justiert werden kann, größer, insbesondere etwa doppelt so groß wie bei der aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung, weil das von den Detektionsmitteln letztlich detektierte Licht unter Umständen zweimal durch das optische Bauteil hindurchgetreten ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Anordnung einen Strahlteiler, der das von den Detektionsmitteln zu erfassende Licht in Richtung auf die Detektionsmittel reflektieren kann. Dieser Strahlteiler kann beispielsweise unter einem Winkel von 45° in dem Strahlengang des auf die mindestens eine Austrittsfläche eingestrahlten zur Justage verwendeten Lichtes angeordnet sein, so dass das von der mindestens einen Austrittsfläche zurücklaufende Licht aus diesem Strahlengang unter einem Winkel von 90° herausreflektiert werden kann.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das von den Detektionsmitteln zu erfassende Licht durch ein Linsenmittel, insbesondere durch eine Zylinderlinse hindurchtreten kann, bevor es auf den Detektionsmitteln auftreffen. Vorzugsweise kann dabei die Brennweite der Fast-Axis-Kollimationslinse kleiner sein als die Brennweite der vor den Detektionsmitteln angeordneten Zylinderlinse, insbesondere kann die Brennweite der Fast-Axis-Kollimationslinse klein sein gegenüber der Brennweite der weiteren Zylinderlinse. Durch diese Dimensionierung von Fast-Axis-Kollimationslinse beziehungsweise weiterer Zylinderlinse kann erreicht werden, dass in einer der Fast-Axis entsprechenden Richtung die Abbildung auf die Detektionsmittel wesentlich stärker vergrößert ist als in einer dazu senkrechten Richtung, so dass insbesondere in der kritischen, der Fast-Axis entsprechenden Richtung mit hoher Genauigkeit die von den Detektionsmitteln erfasste Verteilung mit einer vorgegebenen Verteilung verglichen werden kann, um eine optimale Justierung zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das von der Halbleiterlasereinheit oder der Leuchtdiode im Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung erzeugte Licht etwa im gleichen Wellenlängenbereich liegt, insbesondere etwa die gleiche Wellenlänge aufweist, wie die Lichtquelle, deren Licht zur Justierung beziehungsweise Überprüfung genutzt wird. Durch die Verwendung Lichtes im gleichen Wellenlängenbereich oder insbesondere durch die Verwendung von Licht gleicher Wellenlänge bei der Justage oder Überprüfung der Komponente werden die späteren Betriebsbedingungen der lichterzeugenden Vorrichtung optimal simuliert, so dass mit der erfindungsgemäßen Anordnung eine Justage beziehungsweise Überprüfung mit hoher Genauigkeit und Verlässlichkeit vorgenommen werden können.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
  • 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anordnung;
  • 2 eine Ansicht gemäß dem Pfeil II in 1;
  • 3 eine Ansicht gemäß dem Pfeil III in 1;
  • 4 eine perspektivische Ansicht der Anordnung gemäß 1.
  • In den Figuren sind zur besseren Verdeutlichung Achsen eines kartesischen Koordinatensystems x, y, z eingezeichnet.
  • Die in den 1 bis 4 abgebildete Anordnung umfasst eine Halbleiterlaservorrichtung, die zumindest eine Halbleiterlasereinheit 1 und mindestens ein optisches Bauteil aufweist, durch die das von der Halbleiterlasereinheit 1 ausgehende Licht hindurchtreten kann. Dieses optische Bauteil ist im abgebildeten Ausführungsbeispiel als Fast-Axis-Kollimationslinse 2 ausgebildet. Eine derartige, insbesondere als Zylinderlinse ausgebildete Fast-Axis-Kollimationslinse 2 wird in der Regel bei als Halbleiterlaserdiodenbarren ausgeführten Halbleiterlasereinheiten 1 verwendet, um das von der Halbleiterlasereinheit 1 ausgehende Licht in einer ersten Richtung y, die der sogenannten Fast-Axis des Halbleiterlaserdiodenbarrens entspricht, weitestgehend zu kollimieren, so dass die Divergenz des von der Halbleiterlasereinheit 1 ausgehenden Lichtes nach Hindurchtritt durch die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 in y-Richtung im wesentlichen aufgehoben ist.
  • Die in den Figuren abgebildete erfindungsgemäße Anordnung umfasst weiterhin eine Lichtquelle, von der Licht zur Justierung des mindestens einen optischen Bauteils ausgehen kann. Dieses von der Lichtquelle ausgehende Licht ist in den Figuren mit dem Bezugszeichen 3 als abstrahierter Pfeil angedeutet und kann insbesondere kollimiertes Licht sein. Weiterhin können insbesondere hinter der nicht abgebildeten Lichtquelle ebenfalls nicht abgebildete als Strahlführungsmittel oder zur Kollimierung dienende optische Komponenten angeordnet sein. Die in den Figuren abgebildete erfindungsgemäße Anordnung umfasst weiterhin einen Strahlteiler 4, durch den das von der Lichtquelle ausgehende Licht 3 auf die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 und die Halbleiterlasereinheit 1 hindurchtreten kann.
  • Das durch den Strahlteiler 4 hindurchgetretene Licht 3 kann durch die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 auf die Halbleiterlasereinheit 1 und insbesondere auf mindestens eine Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit 1 auftreffen, wobei aus dieser mindestens einen Austrittsfläche im Betriebszustand der Halbleiterlasereinheit 1 das von dieser erzeugte Laserlicht hindurchtreten kann. In der Regel weist ein Halbleiterlaserdiodenbarren eine ganze Reihe von linienförmigen, in Linienrichtung beabstandet nebeneinander angeordneten Austrittsflächen auf.
  • Das auf diese mindestens eine Austrittsfläche auftreffende Licht 3 der zur Justierung verwendeten Lichtquelle kann unter Umständen von der Austrittsfläche zurückreflektiert werden. Weiterhin könnte die Möglichkeit bestehen, dass das Licht 3 durch die mindestens eine Austrittsfläche in die Halbleiterlasereinheit 1 eintritt und in dieser Fluoreszenz oder Lumineszenz anregt. Weiterhin könnte aufgrund eines Resonatoreffektes, beispielsweise eines Fabry-Perot-Effektes aufgrund des eingestrahlten Lichtes 3 Licht aus der mindestens einen Austrittsfläche austreten. Das während der Justierung aufgrund der Einstrahlung des Lichtes 3 der zur Justierung verwendeten Lichtquelle aus der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit 1 austretende Licht 5 oder das von der mindestens einen Austrittsfläche reflektierte Licht 5 tritt ähnlich der von der Halbleiterlasereinheit 1 erzeugbaren Laserstrahlung durch die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 hindurch und kann von dem Strahlteiler 4 nach oben in 1, das heißt in y-Richtung abgelenkt werden. Dieses von dem Strahlteiler 4 abgelenkte Licht 6 kann durch eine weitere Zylinderlinse 7 auf ein als Detektionsmittel dienendes CCD-Element 8 auftreffen. Bei geeigneter Wahl der Zylinderlinse 7 und des Abstands der Zylinderlinse 7 von dem CCD-Element 8 kann die mindestens eine Austrittsfläche auf das CCD-Element 8 abgebildet werden. Das CCD-Element 8 kann beispielsweise als CCD-Chip ausgeführt sein. In 1 bis 4 sind auf dem CCD-Element 8 Abbildungen 9 einer ganzen Reihe von Austrittsflächen dargestellt.
  • Es besteht die Möglichkeit, zwischen der mindestens einen Austrittsfläche und dem CCD-Element einen Polarisator und ggf. auch ein Viertelwellenlängenplättchen anzuordnen. Dadurch kann unter Umständen das von der mindesten einen Austrittsfläche ausgehende Licht 5 besser von dem Licht unterschieden werden, das von der Umgebung der mindestens einen Austrittsfläche kopiert wird. Hierbei kann unter Umständen sowohl das aus der mindestens einen Austrittsfläche austretende Licht 5 als auch das von der mindestens einen Austrittsfläche reflektierte Licht 5 eine andere Polarisation aufweisen als das von der Umgebung der mindestens einen Austrittsfläche reflektierte Licht. Hilfreich dabei ist sicherlich, wenn die Lichtquelle für die Justierung polarisiertes Licht 3 erzeugt und beispielsweise als Laser ausgebildet ist.
  • Die dargestellte Reihe von 9 der Austrittsflächen zeigt eine Biegung in der Mitte entsprechend einer typischen „Smile-Verzerrung". Eine derartige „Smile-Verzerrung" kann beispielsweise durch Aufbringen eines Halbleiterlaserchips auf einen Kühlkörper entstehen. Es besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, dass durch Aufbringen des Halbleiterchips auf den Kühlkörper während der Überwachung mit der in den Figuren abgebildeten Anordnung dieses Aufbringen derart kontrolliert werden kann, dass keine „Smile-Verzerrung" entsteht.
  • Weiterhin können die Anordnung und die Position der Fast-Axis-Kollimationslinse 2 derart verändert werden, dass das von dem CCD-Element 8 aufgenommene Signal einem vorgebbaren Signal beispielsweise hinsichtlich der angestrebten Strahlqualität entspricht. Kriterien können hier beispielsweise die Restdivergenz des Lichtes sowie die Ausrichtung der Linie von Austrittsflächen in einem vorgegebenen Bezugssystem sein.
  • Während der Justierung kann die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 um insbesondere drei zueinander senkrechte Achsen verkippt werden. Weiterhin kann die Fast-Axis-Kollimationslinse 2 insbesondere in drei zueinander senkrechten Richtungen, insbesondere den Richtungen entsprechend dem kartesischen Koordinatensystem x, y, z, verschoben werden, bis das von dem CCD-Element 8 detektierte Licht vorgebbaren Anforderung genügt.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass das von der Lichtquelle ausgehende Licht zwischen dem Strahlteiler 4 und der mindestens einen Austrittsfläche im wesentlichen den gleichen Verlauf nimmt wie das von der Austrittsfläche ausgehende Licht 5 zwischen dieser und dem Strahlteiler. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, dass das von der Lichtquelle ausgehende Licht 3 bis zur Austrittsfläche einen anderen Verlauf nimmt als das von der Austrittsfläche ausgehende Licht 5. Dies könnte beispielsweise durch ein zusätzliches Linsenmittel erreicht werden. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass das von der Lichtquelle ausgehende Licht 3 bis zur Austrittsfläche eine andere Divergenz aufweist als das von dieser ausgehende Licht 5.

Claims (14)

  1. Anordnung zur Justierung oder Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, umfassend – eine Halbleiterlasereinheit (1) oder eine Leuchtdiode; – mindestens ein optisches Bauteil, durch das im Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung das von mindestens einer Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode ausgehende Licht hindurchtreten kann; – eine Lichtquelle für die Erzeugung von Licht (3) für die Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder für die Überprüfung der Halbleiterlasereinheit (1 ); – Strahlführungsmittel, die das von der Lichtquelle erzeugte Licht (3) der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode zuführen können; dadurch gekennzeichnet, dass – die Anordnung Detektionsmittel umfasst, die von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode ausgehendes Licht (5) derart erfassen können, dass das von den Detektionsmitteln erfasste Licht der Justierung des mindestens einen optischen Bauteils oder der Überprüfung der Halbleiterlasereinheit (1) dienen kann.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine optische Bauteil als Fast-Axis-Kollimationslinse (2) ausgebildet ist oder eine Fast-Axis-Kollimationslinse (2) umfasst.
  3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionsmittel als CCD-Element (8) insbesondere als CCD-Chip ausgebildet sind.
  4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Strahlführungsmitteln der mindestens einen Austrittsfläche zugeführte Licht (3) von der mindestens einen Austrittsfläche zumindest teilweise zurückreflektiert werden kann, insbesondere besser oder schlechter oder anders polarisiert zurückreflektiert werden kann als von der unmittelbaren Umgebung der mindestens einen Austrittsfläche.
  5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Strahlführungsmitteln der Austrittsfläche zugeführte Licht (3) durch die Austrittsfläche in die Halbleiterlasereinheit (1) eintreten kann und dass aufgrund des in die Halbleiterlasereinheit (1) eingetretenen Lichtes (3) aus der Austrittsfläche Licht (5) austreten kann, das ebenfalls von den Detektionsmitteln erfasst werden kann.
  6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das von der mindestens einen Austrittsfläche ausgehende Licht (5) vor der Detektion durch die Detektionsmittel durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtreten kann.
  7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Lichtquelle ausgehende Licht vor dem Auftreffen auf die mindestens eine Austrittsfläche durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtreten kann.
  8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung einen Strahlteiler (4) umfasst, der das von den Detektionsmitteln zu erfassende Licht (5) in Richtung auf die Detektionsmittel reflektieren kann.
  9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das von den Detektionsmitteln zu erfassende Licht (5) durch ein Linsenmittel, insbesondere durch eine Zylinderlinse (7) hindurchtreten kann, bevor es auf den Detektionsmitteln auftreffen.
  10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennweite der Fast-Axis-Kollimationslinse (2) kleiner ist als die Brennweite der vor den Detektionsmitteln angeordneten Zylinderlinse (7), insbesondere dass die Brennweite der Fast-Axis-Kollimationslinse (2) klein ist gegenüber der Brennweite der weiteren Zylinderlinse (7).
  11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode im Betriebszustand der lichterzeugenden Vorrichtung erzeugte Licht etwa im gleichen Wellenlängenbereich liegt, insbesondere etwa die gleiche Wellenlänge aufweist, wie die Lichtquelle, deren Licht (3) zur Justierung beziehungsweise Überprüfung genutzt wird.
  12. Verfahren zur Justierung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, insbesondere vermittels einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei Licht (3) auf mindestens eine Austrittsfläche einer Halbleiterlasereinheit (1) oder Leuchtdiode der lichterzeugenden Vorrichtung eingestrahlt wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: – Hindurchtritt des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder Leuchtdiode ausgehenden Lichtes (5) durch das mindestens eine zu justierende optische Bauteil; – Detektion der durch das mindestens eine optische Bauteil hindurchtretenden Anteile des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) oder der Leuchtdiode ausgehenden Lichtes; – Justierung des mindestens einen optischen Bauteils in Abhängigkeit von den detektierten Anteilen des Lichtes (5).
  13. Verfahren zur Überprüfung mindestens einer Komponente einer lichterzeugenden Vorrichtung, insbesondere vermittels einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die zu überprüfende Komponente als Halbleiterlasereinheit mit mindestens einer Austrittsfläche ausgebildet ist, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: – Einstrahlen von Licht (3) auf die mindestens eine Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1); – Detektion von Anteilen des von der mindestens einen Austrittsfläche der Halbleiterlasereinheit (1) ausgehenden Lichtes (5); – Überprüfung der Halbleiterlasereinheit (1) in Abhängigkeit von den detektierten Anteilen des von der Austrittsfläche ausgehenden Lichtes (5).
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das von der mindestens einen Austrittsfläche ausgehende Licht vor der Detektion durch mindestens ein optisches Bauteil hindurchtritt.
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