Verfahren zur Herstellung von Wickelkondensatoren mit schmalen Belegungen
Die Herstellung kleiner Wickelkondensatoren mit wenigstens einer von einer selbständigen
Folie gebildeten Belegung, die schmaler als etwa 10 mm, insbesondere schmaler als
6 min ist, stößt vor allem deshalb auf Schwierigkeiten, weil Metallfolien so geringer
Breite nicht oder nur sehr schwer zu Vorratsrollen aufgerollt und in dieser Form
gelagert bzw. verarbeitet werden können.Process for the production of wound capacitors with narrow assignments
The manufacture of small wound capacitors with at least one of a self-contained
Foil formed occupancy that is narrower than about 10 mm, in particular narrower than
6 min, runs into difficulties mainly because the metal foils are so lower
Not wide or very difficult to roll up into supply rolls and rolled up in this shape
can be stored or processed.
Diese Schwierigkeiten werden nun gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß die schmale Folie von einer auf einer Vorratsrolle gelagerten Metallfolie, diebreiter,
insbesondere wesentlich breiter als die gewünschte Belegungslänge ist, in der gewünschten
Breite schräg, vorzugsweise senkrecht zur Längsrichtung der breiten Metallfolie
abgeschnitten wird, daß die derart abgeschnittene Folie mit einer Kontaktfahne fest
verbunden, insbesondere verlötet oder verschweißt wird, daß sie dann in einem Behälter
aufbewahrt und aus ihm zur Verwendung als Kondensatorbelegung wieder entnommen wird,
durch welchen Arbeitsgang selbsttätig die Festigkeit der Verbindung zwischen Kontaktfahne
und Folie geprüft wird, und daß sie dann in den Wickel eingelegt und eingewickelt
wird.These difficulties are now solved according to the invention by
that the narrow foil from a metal foil stored on a supply roll, which is wider,
in particular is much wider than the desired occupancy length, in the desired
Width obliquely, preferably perpendicular to the longitudinal direction of the wide metal foil
is cut off that the thus cut film is fixed to a contact tab
connected, in particular soldered or welded, that they are then in a container
is stored and removed from it for use as a capacitor assignment,
by which operation automatically the strength of the connection between the contact lug
and foil is checked, and that it is then placed in the coil and wrapped
will.
Die erfindungsgemäße Folge der Arbeitsvorgänge bringt eine Reihe von
Vorteilen mit sich. So kann das Zuschneiden der schmalen Folie maschinell durchgeführt
und dadurch sehr beschleunigt werden. Das Anbringen der Kontaktfahnen an den Folien
wird wesentlich vereinfacht, und außerdem werden die in einem Behälter gelagerten
und mit der Kontaktfahne versehenen Folien beim Aufnehmen und Einlegen der Folie
einer gewissen mechanischen Belastungsprobe unterworfen. Durch diese Belastungsprobe
wird sichergestellt, daß nur solche Folien in den Kondensator eingelegt werden,
deren Kontaktfahnen genügend fest mit der Folie verbunden, insbesondere mit ihr
verschweißt sind, wodurch ein einwandfreier elektrischer Kontakt zwischen Fahne
und Folie im Kondensator gewährleistet ist. Schließlich wird durch das erfindungsgemäße
Verfahren der Wickelvorgang erheblich vereinfacht, weil der die Wickelmaschine bedienenden
Person zeitraubende Arbeitsvorgänge erspart werden und die hierdurch beim eigentlichen
Wickelvorgang an der Wickelmaschine ersparte Zeit wesentlich größer ist als die
Zeit, die notwendig ist, um die ersparten Arbeitsvorgänge in dem vom Wickelvorgang
getrennten Verfahren durchzuführen.The sequence of operations according to the invention brings about a number of
Advantages with itself. The narrow film can be cut to size by machine
and thus are very accelerated. Attaching the contact lugs to the foils
is greatly simplified, and also those stored in a container
and foils provided with the contact tab when the foil is picked up and inserted
subjected to a certain mechanical load test. Through this endurance test
it is ensured that only those foils are inserted into the capacitor,
whose contact lugs are sufficiently firmly connected to the film, in particular to her
are welded, creating a perfect electrical contact between the flag
and foil in the capacitor is guaranteed. Finally, by the invention
The process of the winding process is considerably simplified because of the operator who operates the winding machine
Person time-consuming work processes can be spared and the result of this in the actual
The time saved on the winding machine is much greater than that of the winding process
Time that is necessary for the saved operations in the winding process
to carry out separate procedures.
Da die im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens an einem Ende mit
der Kontaktfahne versehenen schmalen Folien mit diesem Ende in den Wickel eingelegt
werden, ist es der Wicklerin in einfacher Weise möglich, die Kontaktfahne in dem
Vorratsbehälter zu erfassen und die an ihr befestigte sehr dünne Folie mittels der
Kontaktfahne einzulegen; dies wäre jedoch praktisch nicht möglich, wenn die Kontaktfahne
nicht an einem Ende der Folie befestigt wäre oder die Folie nicht mit ihrem kontaktierten
Ende zuerst in den Wickel eingelegt würde.Since in the context of the method according to the invention at one end with
The narrow foils provided with the contact tab are inserted into the roll with this end
are, it is possible for the winder in a simple manner, the contact lug in the
To capture storage container and attached to it very thin film by means of
Insert contact tab; However, this would not be possible in practice if the contact tab
would not be attached to one end of the foil or the foil would not be in contact with it
End would be inserted into the wrap first.
Der Arbeitsvorgang beim Wickeln derartiger Kondensatoren spielt sich
also in folgender Weise ab: Nach dem Anwickeln der noch verhältnismäßig breiten
Dielektrikumlagen wird zunächst eine Folie an der Kontaktfahne ergriffen und mit
der Kontaktfahne zuerst in den Wickel eingelegt. Diese Folie bildet die sogenannte
Decklage des Kondensators und wird deshalb vielfach Deckfolie genannt. Nach Einwickeln
des Anfangs dieser Decklage, z. B. nach einer weiteren halben Windung, ergreift
dann die Wicklerin eine zweite Folie an der ihr angeschweißten Kontaktfahne und
legt sie wiederum mit dem kontaktierten Ende nach vorn, d. h. dem Wickel zugewandt
in diesen ein. Diese -zweite Folie bildet die Wertfolie des Kondensators, da sie
durch ihre Länge und Breite die Kapazität des Kondensators bestimmt. Danach wird
der Kondensator fertiggewickelt, wobei die Wertfolie von der entsprechend länger
bemessenen Deckfolie überragt und somit im Wickel nach außen abgeschirmt wird. Die
Handgriffe der Wicklerin zum Einlegen der im allgemeinen sehr dünnen, insbesondere
etwa 6 i. starken Folie werden somit wesentlich erleichtert, da die an die dünnen
Folien angeschweißten Kontaktfahnen wesentlich stärker sind und somit leichter gegriffen
werden können. Eine Verletzung der Folien oder ein Knicken ist vermieden.The process of winding such capacitors plays itself out
So in the following way: After winding the still relatively wide ones
Dielectric layers are first gripped a film on the contact tab and with
the contact lug is placed in the coil first. This film forms the so-called
Cover layer of the capacitor and is therefore often called cover film. After wrapping
the beginning of this top layer, e.g. B. after another half turn seizes
then the winder attaches a second film to the contact tab welded to her and
again puts it with the contacted end forward, d. H. facing the wrap
in this one. This second film forms the value film of the capacitor because it
the capacitance of the capacitor is determined by its length and width. After that, will
the capacitor is fully wound, with the value foil correspondingly longer
dimensioned cover film protrudes and is thus shielded from the outside in the roll. the
Handles of the curler for inserting the generally very thin, in particular
about 6 i. strong foil are thus made much easier, since the thin ones
Foils welded on contact lugs are much stronger and therefore easier to grip
can be. Damage to the film or kinking is avoided.
Im allgemeinen empfiehlt es sich nun, die Deckfolie breiter zu machen
als die Wertfolie. Zum Beispiel heträgt
die Breite der Wertfolie
bei- sehr -kleinen Kondensatoren nur 2 bis 3 mm, die der Deckfolie dagegen 4 oder
5 mm. Für diese Kondensatoren empfiehlt es sich weiterhin die Wertfolie undd'ie
Deckfolie j e in; einem besonderen Arbeitsvorgang von der brei!ten Folie abzuschneiden
und hierbei insbesondere für die beiden Arbeitsvorgänge breite Folien verschiedener
Breite zu verwenden, um auf diese Weise von vornherein die Deckfolie breiter und
länger als die Wertfolie zu machen. Eine bevorzugte Einrichtung zur Herstellung
derartiger Folien ist in Fig. 1 gezeigt. Von einer Vorratsrolle 1 einer breiten
Folie, deren Breite vorzugsweise der Länge der abzuschneidenden schmalen Folie entspricht,
wird die Folie 2 mittels einer Vorschubeinrichtung zu einer Stanzvorrichtung vorgeschoben.
Die Vorschubeinrichtung besteht aus der von einem Motor 3 angetriebenen Rolle 4
und der mit Druck aufliegenden Gegenrolle 5. Die Stanzvorrichtung, die in Pig. 1
vereinfacht dargestellt ist, besteht aus der Auflage 6 und dem Stempel 7, der beim
Niedergehen den schmalen Folienstreifen längs der gestrichelt gezeichneten Linie
8 abschneidet. Die Länge der so hergestellten schmalen Folie ist also durch die
Breite der Folie 2 gegeben und entspricht insbesondere der gewünschten Länge der
Folie in dem Kondensator. In Fig. 2 ist eine solche abgeschnittene schmale Folie
9 gezeigt, an der die aus einem flachgeschlagenen Draht bestehende Kontaktfahne
10 an den beiden Schweißstellen 11, 12 angeschweißt ist. Bei sehr schmalen
Folien 9, insbesondere unter 4 mm, z. B. von nur 2 mm, genügt es, die Kontaktfahne
10 mit nur einer Schweißstelle 11 an die Folie 9 zu befestigen. Fig. 3 zeigt einen
unter Verwendnug derartiger Folien hergestellten Kondensator in sehr stark vergrößertem
Maßstabe. Als Dielektrikum und zur Herstellung des Kerns wie auch der Umhüllung
dienen in diesem Falle gereckte Kunststoffolien., insbesondere Polystvrolfolien,
die zunächst mit mehreren Leerwindungen auf einen sehr kleinen Dorn aufgewickelt
werden und dadurch. den Kern 13 des Kondensators bilden. Die einzelnen Polystyrollagen
sind durch dünne Linien dargestellt. Nach Fertigstellung dieses Kerns auf dem Wickeldorn
wird zunächst die breite Deckfolie 14 eingelegt und angewickelt. Danach erfolgt
das Einlegen der schmalen Wertfolie 15. Beide Belegungen 14 und 15 sind durch dick
aufgezogene Linien in Fig.3 gezeichnet. Die an die beiden Belegungen angeschweißten
Kontaktfahnen 14' bzw. 15' ragen je auf einer Seite des Wickels heraus. Nach der
Fertigstellung des Wickels wird er vorteilhaft einer Wärmebehandlung unterworfen,
bei der die Polystyrollagen so stark erwärmt werden, daß sie bestrebt sind, sich
zusammenzuziehen und miteinander zu verbacken. Die außen um den Kondensatorwickel
herumgewickelten Leerwindungen 16 der Dielektrikumfolien bilden danach zusammen
mit den stark zusammengeschrumpften Stirnseiten des Kondensators einen dichten Abschluß
des Kondensators. Die Öffnung, die nach Abziehen des Wickels von dem Wickeldorn
übriggeblieben ist, verschwindet außerdem praktisch vollkommen, da die den Wickelkern
bildenden Lagen 13 sich ebenfalls stark zusammenziehen.In general, it is now advisable to make the cover sheet wider than the value sheet. For example, with very small capacitors, the width of the value foil is only 2 to 3 mm, whereas that of the cover foil is 4 or 5 mm. For these capacitors, it is also advisable to use the value foil and the cover foil in each case; cut off the wide film in a special operation and, in particular, use wide sheets of different widths for the two operations in order to make the cover sheet wider and longer than the value sheet from the outset. A preferred device for producing such films is shown in FIG. From a supply roll 1 of a wide film, the width of which preferably corresponds to the length of the narrow film to be cut, the film 2 is advanced to a punching device by means of a feed device. The feed device consists of the roller 4 driven by a motor 3 and the counter roller 5, which is placed under pressure. The punching device, which is described in Pig. 1 is shown in simplified form, consists of the support 6 and the stamp 7, which cuts off the narrow film strip along the dashed line 8 when going down. The length of the narrow film produced in this way is therefore given by the width of the film 2 and corresponds in particular to the desired length of the film in the capacitor. In FIG. 2, such a cut-off narrow film 9 is shown, to which the contact lug 10 consisting of a flattened wire is welded at the two welding points 11, 12. In the case of very narrow foils 9, in particular below 4 mm, e.g. B. of only 2 mm, it is sufficient to attach the contact lug 10 to the film 9 with only one welding point 11. 3 shows a capacitor produced using such foils on a very much enlarged scale. In this case, stretched plastic films, in particular polystyrene films, are used as the dielectric and for the production of the core as well as the sheathing, which are initially wound onto a very small mandrel with several empty turns and thereby. form the core 13 of the capacitor. The individual polystyrene layers are shown by thin lines. After completion of this core on the winding mandrel, the wide cover sheet 14 is first inserted and wrapped. The narrow value foil 15 is then inserted. Both coverings 14 and 15 are drawn in FIG. 3 by thick lines. The contact lugs 14 'and 15' welded to the two assignments each protrude on one side of the roll. After the winding has been completed, it is advantageously subjected to a heat treatment in which the polystyrene layers are heated to such an extent that they tend to contract and bake together. The empty turns 16 of the dielectric foils wound around the outside of the capacitor winding then form, together with the strongly shrunk end faces of the capacitor, a tight seal of the capacitor. The opening that remains after the winding is pulled off the winding mandrel also practically disappears completely, since the layers 13 forming the winding core also contract strongly.