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DE10317985A1 - Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen - Google Patents

Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen Download PDF

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DE10317985A1
DE10317985A1 DE2003117985 DE10317985A DE10317985A1 DE 10317985 A1 DE10317985 A1 DE 10317985A1 DE 2003117985 DE2003117985 DE 2003117985 DE 10317985 A DE10317985 A DE 10317985A DE 10317985 A1 DE10317985 A1 DE 10317985A1
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DE
Germany
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component system
referenced
assembly
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subassembly
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Pending
Application number
DE2003117985
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English (en)
Inventor
Armin Thiemeier
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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    • G06F30/00Computer-aided design [CAD]
    • G06F30/10Geometric CAD
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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Abstract

Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und System zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen, durch das Baugruppen, Unterbaugruppen oder Einzelteile mit Hilfe einer Referenzfigur in ein Bauteilsystem parametrisch eingefügt, positioniert, in der Größe und Form angepasst und in der Bewegungsfunktion bestimmt werden. DOLLAR A Das Verfahren ermöglicht unterschiedlichste Bauteilsystemkomponenten in einem Bauteilsystem einzufügen bzw. zu kombinieren. Dabei werden die Bauteilsystemkomponenten den Größenverhältnissen im Bauteilsystem angepasst und parametrisch ins Bauteilsystem eingebunden. Für die Bauteilsystemkomponenten kann eine Bewegungsfunktion bestimmt werden, wobei das Bauteilsystem parametrisch bleibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen.
  • (Dieses Verfahren wurde bisher für die CAD-Software (CAD = Computer- Aided Design) SolidWorks realisiert.)
  • Rechnergestütztes Entwerfen und Konstruieren, wird aufgrund seiner bedeutenden wirtschaftlichen Vorteile in vielen Bereichen von Planung, Darstellung und Produktion eingesetzt. Baugruppen können virtuell erstellt und auf Funktion, Statik, Design usw. geprüft und optimiert werden, ohne zahlreiche reale Versuchsmodelle bauen zu müssen. Fertigungsmaschinen können mit den Daten von virtuellen Modellen gesteuert werden, sodass eine flexible automatische Fertigung möglich ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren hat zum Ziel, Teile, Baugruppen und Unterbaugruppen (im folgenden zusammenfassend als Bauteilsystemkomponenten bezeichnet) flexibler und zeitsparender zu konstruieren.
  • Das Verfahren sollte folgende Aufgaben erfüllen:
    • a) Bauteilsystemkomponenten sollen automatisch in ein Bauteilsystem einfügbar sein
    • b) Die eingefügten Bauteilsystemkomponenten sollen sich in ihrer Form und Größe automatisch einer vordefinierten Figur anpassen
    • c) Die eingefügten Bauteilsystemkomponenten sollen parametrisch ins Bauteilsystem eingebunden sein.
    • d) Bei den einzufügenden Bauteilsystemkomponenten soll die Anzahl der parametrisch einzubindenden geometrischen Elemente, die die Außenform der Bauteilsystemkomponenten bestimmen, variabel sein können.
    • e) Bei den einzufügenden Bauteilsystemkomponenten soll die Möglichkeit bestehen weitere Bauteilsystemkomponenten einzufügen.
    • f) Für die einzufügenden Bauteilsystemkomponenten soll nach Festlegung der Bewegungsfunktion (unbeweglich, dreh- oder schiebbar) die Verknüpfung automatisch erfolgen.
  • Der Aufbau von Bauteilsystemen erfolgt durch das Einfügen und Verknüpfen von Bauteilsystemkomponenten. Durch die Verknüpfung wird jeweils ein geometrisches Element (z.B. Fläche, Kante, Punkt) einer Bauteilsystemkomponente mit einem geometrischen Element einer anderen Bauteilsystemkomponente „verbunden". Zwischen beiden geometrischen Elementen wird eine Bedingung (z.B. deckungsgleich, parallel, Abstand) festgelegt. Die Zuordnung von Bedingungen zu den Elementen erfolgt solange, bis die gewünschte Zuordnung (fest, schwenk- oder schiebbar) zwischen den zwei zu verknüpfenden Bauteilsystemkomponenten erreicht ist.
  • Automatisch kann die Verknüpfung erfolgen , wenn die programminterne Benennung der geometrischen Elemente bekannt ist, wie in den folgenden beiden Fällen.
    • Fall 1) Eine bereits eingefügte Komponente wird durch eine Kopie von sich selbst ersetzt. Die Elemente der Kopie besitzen die gleichen programminternen Benennungen, die zugeordnet werden können. Die Kopie kann hierbei z.B. eine Variante mit zusätzlichen Merkmalen sein, soweit die zu verknüpfenden Elemente erhalten bleiben.
    • Fall 2) Die zu verknüpfenden Elemente erhalten vom Anwender eine Benennung. Dann dient die Benennung als Identifikationsmerkmal. Nach dieser Methode können beliebige Komponenten zugeordnet werden.
  • Der Nachteil im Fall 1: Die Verknüpfung von verschiedenartigen Bauteilsystemkomponenten ist nicht möglich, da sich die programminterne Benennung der geometrischen Elemente ändert.
  • Der Nachteil im Fall 2: Die Zuordnung erfolgt nur zwischen zwei Bauteilsystemkomponenten, sodass die Möglichkeit besteht, viele Bauteilsystemkomponenten mit einer Basiskomponente automatisch verknüpfbar zu machen Es besteht aber nicht die Möglichkeit, die Bauteilsystemkomponenten beliebig untereinander zu kombinieren.
  • Eine weitere Möglichkeit wird als Verfahren in der Offenlegungsschrift DE 101 17 380 A1 beschrieben. Die Bauteilsystemkomponenten sind nach diesem Verfahren kombinierbar und werden über die Elemente Ebene und Achse automatisch zugewiesen, wobei teilweise die Geometriedaten der Bauteilsystemkomponenten aus Templates übernommen werden und die abschließende Positionierung manuell über einen Distanzparameter erfolgt.
  • Nach diesem Verfahren erhalten alle möglichen einsetzbaren Bauteilsystemkomponenten zu ihrer Positionierung die gleichen Elemente (Ebene und Achse) und können damit über die Elementart und/oder deren Bezeichnung automatisch verknüpft werden.
  • Bei diesem Verfahren erfolgt die Verknüpfung aufgrund der zweidimensionalen Elemente Ebene und Achse und nicht wie im erfindungsgemäßen Verfahren aufgrund einer 3-dimensionalen Referenzfigur.
  • Es ist mit keinem der genannten Verfahren möglich,
    • – die Bauteilsystemkomponente automatisch parametrisch in das Bauteilsystem einzubinden
    • – die Größe der Bauteilsystemkomponente dem Bauteilsystem automatisch anzupassen
    • – die Bauteilsystemkomponente entsprechend ihrer Bewegungsfunktion automatisch zu verknüpfen
  • Dem im Patentanspruch 1 angegebenen Verfahren liegt die Aufgabenstellung zugrunde, verschiedenartigste Bauteilsystemkomponenten, die häufiger in Bauteilsystemen benötigt werden, und deren Größen variabel sein kann, möglichst zeitsparend und flexibel in Bauteilsysteme einzufügen. Dabei soll die Größe der Bauteilsystemkomponenten vom Bauteilsystem abhängig sein, das gesamte Bauteilsystem parametrisch bleiben und die Bauteilsystemkomponenten sollen je nach gewählter Bewegungsfunktion fest oder beweglich verknüpft werden.
  • Lösung:
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei einem Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Modellkomponenten mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und einem System mit den Merkmalen des Anspruchs 3 gelöst. Vorteilhafte Verfahrensvarianten sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Bei einem Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilsystemkomponenten gemäß der Erfindung werden die geometrischen Elemente der einzufügenden Bauteilsystemkomponenten auf Referenzfiguren referenziert, die die äußere Form der Bauteilsystemkomponenten bestimmen. Durch die Referenzierung wird die Größe der Bauteilsystemkomponenten durch die Referenzfigur „steuerbar". Im Bauteilsystem wird eine zweite Referenzfigur als „Platzhalter" eingesetzt und auf die Bauteilsystemgeometrie referenziert und parametrisch „eingebunden". Da alle typgleichen Referenzfiguren von einer Basis-Referenzfigur abstammen, sind die Benennungen der geometrischen Elemente in allen typgleichen Referenzfiguren gleich. Da die Benennungen dieser Elemente bekannt ist, kann die Größenanpassung, das parametrische Einbinden und eine wählbare Bewegungsfunktion zwischen zwei Referenzfiguren automatisch erfolgen.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens liegt in der überaus großen Flexibilität, mit der Bauteilsystemkomponenten automatisch eingefügt und kombiniert werden können, wobei das Bauteilsystem parametrisch bleibt.
  • Einzufügende Bauteilsystemkomponenten können ihrerseits weitere Referenzfiguren enthalten, sodass leicht sehr viele Varianten erzeugt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann leicht nachträglich auf bereits vorhandene Bauteilsystemkomponenten angewendet werden, sodass diese Bauteilsystemkomponenten ebenfalls flexibel und automatisch einfügbar werden.
  • Dies Verfahren ermöglicht die automatische Bauteilsystemerzeugung, wenn die Zuordnung gegebener Bauteilsystemkomponenten zur entsprechenden Referenzfigur im Bauteilsystem erfolgt ist.
  • Die genannten Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich, weil die Konstruktion einer Referenzfigur (neu) in die Konstruktionsarbeit eingeführt wird.
  • Die Referenzfigur ist gekennzeichnet durch die eine geometrische Figur bestimmenden geometrischen Elemente wie z.B. Linien bzw. Kanten, Punkte bzw. Eckpunkte, Ebenen bzw. Flächen.
  • Die Referenzfigur wird dabei als Verbindungselement zwischen Bauteilsystemkomponenten benutzt.
  • Die zu steuernden geometrischen Elemente der Bauteilsystemkomponente und die entsprechenden geometrischen Elemente des steuernden Bauteilsystems erhalten durch diese Konstruktion indirekt eine einheitliche Benennung der geometrischen Elemente, die für einen automatischen Ablauf wesentlich ist.
  • Im erfindungsgemäßen Verfahren wird nur ein Typ von Referenzfigur eingesetzt (siehe Zeichnung 1 1, 2, 3), grundsätzlich können aber verschiedene Typen von Referenzfiguren oder eine Kombination mehrerer Typen von Referenzfiguren eingesetzt werden. Wesentlich ist, dass beim automatischen Einfügen von Bauteilsystemkomponenten die Benennung der geometrischen Elemente der zu verknüpfenden Referenzfiguren bekannt ist und sich die Elementtypen miteinander verknüpfen und parametrisch aufeinander beziehen lassen.
  • Die Referenzfigur hat einen variablen Aufbau und kann (beliebig) erweitert werden, damit auch Bauteilsystemkomponenten mit unterschiedlich vielen zu steuernden geometrischen Elementen eingefügt werden können. Als Beispiel ist in Zeichnung 1 die Referenzfigur in verschiedenen Ausbaustufen dargestellt (1, 2, 3) und die darauf referenzierbaren Bauteilsystemkomponenten (übrige Abbildungen).
  • Die „steuernde" Referenzfigur von zwei miteinander zu verbindenden Referenzfiguren muss mindestens so viele geometrische Elemente besitzen wie in der „gesteuerten" Referenzfigur gesteuert werden sollen, kann aber mehr geometrische Elemente besitzen, wenn auch das Einfügen von Referenzfiguren mit mehreren zu steuernden geometrischen Elementen möglich sein soll.
  • Die „steuernde" Referenzfigur kann neben der Größe auch die Form der zu steuernden Referenzfigur und damit die Grundform der davon abhängigen Bauteilsystemkomponenten steuern. Dabei kann die Form der zu steuernden Referenzfigur nur in der Weise geändert werden, dass die Kantenlängen und die von den Kanten gebildeten Winkel veränderbar sind. Diese Möglichkeit besteht nur, wenn die von der gesteuerten Referenzfigur abhängige Bauteilsystemkomponente so flexibel aufgebaut ist, das sie auch in der Form veränderbar ist.
  • Für die Festlegung der Bewegungsfunktion (schieb- oder drehbar) einer Bauteilsystemkomponente enthalten die Referenzfiguren zusätzlich eine Ebene und einen funkt oder Linie. Die Ebene legt die Bewegungsebene fest, der Punkt den Drehpunkt bzw. die Linie die Schiebrichtung.
  • Werden Bauteilsysteme ausschließlich aus Referenzfiguren zusammengebaut, können diese mit jeder beliebigen zur Verfügung stehenden Bauteilsystemkomponente verbunden werden, so dass alte möglichen Kombinationen, nach der Zuordnung von Bauteilsystemkomponenten zur Referenzfigur, automatisch erzeugt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden weiter anhand eines Konstruktionsbeispiels und der zugehörigen Zeichnungen erläutert, wobei diese Darstellung lediglich der Veranschaulichung dient und die Erfindung hierauf nicht einschränken soll.
  • Das Konstruktionsbeispiel enthält folgende Teile:
    • – einen Schrankkorpus ohne Inneneinteilung
    • – zwei Schrankinneneinteilungen bestehend aus Referenzfiguren
    • – eine Auswahl an einfügbaren Bauteilsystemkompanenten, die bereits auf eine Referenzfigur referenziert sind
  • Zeichnung 1: Varianten eines Referenzfigurentyps (1, 2, 3) mit unterschiedlich vielen geometrischen Elementen (Erweiterungen) und die darauf referenzierbaren Bauteilsystemkomponenten (Schrankkomponenten)
  • Zeichnung 2: Zuordnung der Schrankinneneinteilung 1 (4 bis 4.3) und der Schrankinneneinteilung 2 (4.4 bis 4.6)
  • Zeichnung 3: Zuordnung der Schrankkomponenten zur Schrankinneneinteilung (5 bis 5.4) und Zuordnung der Türfüllung zur Schrankkomponente Rahmentür (6 bis 6.2)
  • Zeichnung 1:
  • Perspektivische Darstellung von Varianten eines Referenzfigurentyps (1, 2, 3). Die unterschiedlichen Erweiterungen einer Referenzfigur sind nötig, um die unterschiedlichen Schrankkomponenten darauf referenzieren zu können. Für Bauteilsystemkompanenten mit einfacher Grundform wie z.B. Einlegeböden (1.1) oder Türfüllungen (1.2) reicht in der Regel die Referenzierung auf den Basiskörper der Referenzfigur.
  • Der Schubkasten (2.1) benötigt dagegen für die separate „Steuerung" von Blendenteil und Kastenteil eine zusätzliche „Erweiterung".
  • Die Schrankinneneinteilung 1 (3.1) und die Schrankinneneinteilung 2 (3.2) besitzen zwei „Erweiterungen" damit alle dargestellten Bauteilsystemkomponenten darauf referenziert werden können.
  • Zeichnung 2 (oben):
  • Veranschaulichung der Verfahrensschritte in perspektivischer Darstellung. Der Schrankkorpus (4) ist in keine übergeordnete Referenzfigur eingebunden und ist das steuernde Bauteilsystem für alle einzufügenden Bauteilsystemkomponenten. Im Schrankinnenraum des Schrankkorpus ist eine Referenzfigur parametrisch „eingebunden" (nicht dargestellt), d.h. sie ist auf die Schrankinnenraumgeometrie referenziert, sodass eine Änderung in den Schrankabmessungen auch die Referenzfigur mit „anpassen" würde.
  • Dem Schrankkorpus wird als erstes die Bauteilsystemkomponente Schrankinneneinteilung 2 (4.1) zugeordnet (4.2) und in der Größe angepasst (4.3). Die Bauteilsystemkomponente Schrankinneneinteilung 2 besteht aus insgesamt sechs Referenzfiguren, eine rahmenbildende Referenzfigur (nicht dargestellt), Fach (a) oben links, Trennwand, Fach (b) oben rechts, Einlegeboden und Fach (c) unten. Die rahmenbildende Referenzfigur „steuert" bei einer Größenänderung alle übrigen Referenzfiguren.
  • Die Zuordnung von Schrankinneneinteilung 2 zum Schrankkorpus erfolgt, indem die rahmenbildende Referenzfigur der Schrankinneneinteilung 2 mit der Referenzfigur des Schrankinnenraums verknüpft wird (Bewegungsfunktion fest) und auf diese referenziert wird. Die Referenzierung bewirkt, dass alle Referenzfiguren, die auf der rahmenbildenden Referenzfigur der Schrankinneneinteilung referenziert sind, nun von der Geometrie des Schrankinnenraum abhängen.
  • Zeichnung 2 (unten):
  • Der angepassten Referenzfigur 4.3 (b), die das untere Fach der Schrankinneneinteilung 2 bildet, wird die rahmenbildende Referenzfigur (nicht dargestellt) von Imneneinteilung 1 zugeordnet (4.5) und in der Größe angepasst (4.6). Auch bei der Inneneinteilung 1 sind alle Referenzfiguren auf die rahmenbildende Referenzfigur referenziert, so dass auch hier bei einer Veränderung der rahmenbildenden Referenzfigur die nachgeordneten Referenzfiguren mit angepasst werden. Die Größenaufteilung der 3 Fächer und 2 Einlegeböden innerhalb der rahmenbildenden Referenzfigur wird über Parameter festgelegt.
  • Die Unterteilung der Schrankinneneinteilung kann solange fortgesetzt werden, bis die gewünschte Schrankinneneinteilung erreicht ist.
  • Zeichnung 3 (oben):
  • Im Schrankinnenraum (5) sind nun insgesamt 12 Referenzfiguren eingefügt, die lediglich der automatischen Steuerung dienen. Jeder dieser Referenzfiguren könnte eine Schrankkomponente zugeordnet werden. Da die Referenzfiguren teilweise ineinander liegen, erhalten nur die Referenzfiguren eine Schrankkomponente zugewiesen, die ein Fach oder einen Einlegeboden darstellen. In gleicher Weise, wie die Schrankinneneinteilungen zugeordnet wurden, werden die Schrankkomponenten Schubkasten (5.2), Tür (5.3), und der Einlegeboden (5.1) zugeordnet. 5.4 zeigt den Schrankkorpus mit den eingefügten Schrankkomponenten, die entsprechend ihrer Bewegungsfunktion eingefügt wurden. Die Schrankkomponenten können auch aus komplexeren Baugruppen bestehen.
  • Die eingefügten Bauteilsystemkomponenten können ihrerseits weitere Referenzfiguren enthalten.
  • Zeichnung 3 (unten):
  • Den Rahmentüren (6) wird eine bestimmte Türfüllung (6.1) zugewiesen, die ebenfalls nach der Positionierung in der Größe angepasst wird.
  • Das fertige Bauteilsystem (6.2) ist parametrisch, die Außenabmessungen des Bauteilsystems sowie alle in einer Referenzfigur festgelegten Parameter, die nicht über geometrische Beziehungen gesteuert werden, sind über Parameter veränderbar.
  • Bei der Änderung eines Parameters würden sich alle davon abhängigen Bauteilsystemkomponenten anpassen.

Claims (3)

  1. Verfahren zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen, bei dem Baugruppen, Unterbaugruppen oder Einzelteile in ein Bauteilsystem eingefügt werden, dadurch gekennzeichnet, dass 1.1 die Baugruppe, Unterbaugruppe oder das Einzelteil auf eine Referenzfigur referenziert (bezogen) ist, 1.2 diese Referenzfigur mit der darauf referenzierten Baugruppe, Unterbaugruppe oder dem Einzelteil in ein Bauteilsystem eingefügt ist 1.3 und auf eine Referenzfigur im Bauteilsystem referenziert ist, die 1.4 auf Elemente des Bauteilsystems referenziert ist
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass 2.1 die in den Verfahrensschritten 1.1 und 1.3 genannten Referenzfiguren Referenzkörper sind, die 2.1.1 zusätzlich durch Dimensionsparameter bestimmt sein können 2.1.2 für die Festlegung einer beweglichen Verbindung zu anderen Referenzfiguren weitere geometrische Referenzelemente und Dimensionsparameter enthalten können 2.2 die Referenzierung der Baugruppe, Unterbaugruppe oder des Einzelteils auf die Referenzfigur, gemäß Verfahrensschritt 1.1, in der Weise erfolgt, dass 2.2.1 die Lage der Baugruppe, Unterbaugruppe oder des Einzelteils der Lage der Referenzfigur entspricht 2.2.2 bei einer Größenänderung der Referenzfigur die auf ihre Elemente referenzierte Baugruppe, Unterbaugruppe aller Einzelteil im selben Verhältnis geändert wird, ohne die figurbestimmenden Winkel zu ändern 2.2.3 bei einer Formänderung der Referenzfigur die Form der Baugruppe, Unterbaugruppe oder des Einzelteils in gleicher Weise geändert wird 2.3 die Referenzierung der Referenzfigur auf Elemente des Bauteilsystems, gemäß Verfahrensschritt 1.4, in der Weise erfolgt, dass 2.3.1 die Lage der Referenzfigur im Bauteilsystem eindeutig bestimmt ist 2.3.2 bei einer Größenänderung der Elemente des Bauteilsystems, auf die die Referenzfigur referenziert ist, die Referenzfigur im selben Verhältnis geändert wird, ohne die figurbestimmenden Winkel zu ändern 2.3.3 bei einer Formänderung der Elemente des Bauteilsystems, auf die die Referenzfigur referenziert ist, die Referenzfigur in gleicher Weise geändert wird 2.4 die Referenzierung (der Bezug) der Referenzfigur der Baugruppe, Unterbaugruppe oder des Einzelteils auf die Referenzfigur des Bauteilsystems, gemäß Verfahrensschritt 1.3, in der Weise erfolgt, dass 2.4.1 bei der festen (unbeweglichen) Verbindung zwischen beiden Referenzfiguren die Lage der Referenzfigur der Baugruppe, Unterbaugruppe oder Einzelteils der Lage der Referenzfigur im Bauteilsystems entspricht 2.4.2 bei einer beweglichen Verbindung zwischen beiden Referenzfiguren die Lage der entsprechenden Referenzelemente fest (eindeutig) zueinander bestimmt ist 2.4.3 bei einer Größenänderung der Referenzfigur des Bauteilsystems die auf ihre Elemente referenzierte Referenzfigur mit der darauf referenzierten Baugruppe, Unterbaugruppe oder dem Einzelteil im selben Verhältnis geändert wird, ohne die figurbestimmenden Winkel zu ändern 2.4.4 bei Änderung der figurbestimmenden Winkel der Referenzfigur des Bauteilsystems die Figur der auf ihre Elemente referenzierten Referenzfigur mit der darauf referenzierten Baugruppe, Unterbaugruppe oder dem Einzelteil in gleicher Weise geändert wird.
  3. System zur rechnergestützten Konstruktion von Bauteilen und Bauteilsystemen, insbesondere zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei das System einen Rechner mit einer Speichereinrichtung und Peripheriegeräten aufweist, mit einer Einrichtung zur Bestimmung der Lage, der Form, der Größe und der Bewegungsfunktion von Baugruppen, Unterbaugruppen oder Einzelteilen, umfassend ein Mittel zur Festlegung der Referenzfigur ein Mittel zur Referenzierung von Referenzfiguren ein Mittel zur Festlegung von Dimensionsparametern.
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EP1204046A1 (de) * 1999-08-03 2002-05-08 Kenichi Ninomiya Entwurf unterstützendes system, entwurf unterstützendes verfahren und medium zur speicherung des entwurf unterstützendes programms
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Produktinformation PASCAM Wood Works, 2002, Kirchheim 2002 *

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