DE10316325A1 - Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss - Google Patents
Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss Download PDFInfo
- Publication number
- DE10316325A1 DE10316325A1 DE2003116325 DE10316325A DE10316325A1 DE 10316325 A1 DE10316325 A1 DE 10316325A1 DE 2003116325 DE2003116325 DE 2003116325 DE 10316325 A DE10316325 A DE 10316325A DE 10316325 A1 DE10316325 A1 DE 10316325A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gear
- locking
- nut
- drifting
- locking device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 17
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 15
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 14
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/02—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
- E05C9/021—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/02—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
- E05C9/026—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening comprising key-operated locks, e.g. a lock cylinder to drive auxiliary deadbolts or latch bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/10—Actuating mechanisms for bars
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
- E05C9/1825—Fastening means
- E05C9/1833—Fastening means performing sliding movements
- E05C9/1841—Fastening means performing sliding movements perpendicular to actuating bar
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Abstract
Bei einer Verriegelungseinrichtung hat ein Treibstangenschloss (1) ein Zahnradgetriebe (9) zum Antrieb einer Treibstange (5) über eine schwenkbare Nuss (6). Das Zahnradgetriebe (9) steht mit einer Zahnstange (11) eines mit der Treibstange (5) verbundenen Schiebers (4) in Verbindung. Hierdurch lässt sich ein besonders großer Verschiebungsbereich der Treibstange (5) erzeugen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss zur Verriegelung eines Flügels, insbesondere einer Tür in einem Rahmen, mit einer von einer Handhabe in beide Drehsinne drehbaren, in einem Schlosskasten gelagerten Nuss, mit einer von einer Feder in Richtung eines Schließbleches vorgespannten Falle, mit einer längsbeweglichen Treibstange zur Bewegung zumindest einer Zusatzverriegelung, mit einer mit der Nuss verbundenen Antriebseinrichtung zur wahlweisen Verschiebung der Treibstange in eine Vetriegelungsstellung oder in eine Entriegelungsstellung, mit einem in Grundstellung einem Vorsprung der Falle gegenüberstehenden, mit der Nuss in Wirkverbindung stehenden Arm und mit einem mit der Treibstange verbundenen Schieber, wobei eine Drehung der Nuss von einer Mittelstellung aus gesehen in die eine Drehrichtung zur Bewegung der Treibstange in die Verriegelungsstellung und eine Drehung der Nuss von der Mittelstellung aus gesehen in die entgegengesetzte Drehrichtung zur Zurückziehung der Falle in den Schlosskasten und zur Bewegung der Treibstange in die Entriegelungsstellung vorgesehen ist.
- Verriegelungseinrichtungen mit solchen Treibstangenschlössern werden auch als griffbetätigt bezeichnet und ermöglichen die Übertragung hoher Kräfte von einer mit der Nuss verbundenen Handhabe auf die Treibstange. Ein in dem Treibstangenschloss angeordneter Schließzylinder dient bei solchen Schlössern dazu, die Betätigung der Treibstange zu blockieren oder freizugeben.
- Eine solche Verriegelungseinrichtung ist beispielsweise aus der
EP 0 359 284 b1 bekannt. Hierbei treibt die Nuss über eine nutartige Führung einen auf einer längsverschieblichen Trägerplatte angeordneten Lagerbolzen an. In der Trägerplatte ist eine Ausnehmung angeordnet, welche mit einem angeordneten Vorsprung eines schwenkbar gelagerten Übersetzungshebels zusammenwirkt. Auf seinem dem Vorsprung abgewandten Ende hat der Übersetzungshebel eine einen auf dem Träger angeordneten Bolzen umgreifende gabelförmige Führung. Damit lässt sich durch eine Verdrehung der Nuss zunächst die Trägerplatte verschieben und damit der Übersetzungshebel verschwenken. Durch die Verschwenkung des Übersetzungshebels wird der Schieber und damit die Treibstange verschoben. - Nachteilig bei der bekannten Verriegelungseinrichtung ist, dass das Treibstangenschloss sehr aufwändig aufgebaut ist und der Verschiebungsbereich der Treibstange zwischen ihren beiden Endstellungen durch die Abmessungen des Übersetzungshebels eng begrenzt ist. Ebenfalls ist der Schwenkbereich der Nuss auf etwa 45° von seiner Mittelstellung aus begrenzt. Ein möglichst großer Verschiebungsbereich der Treibstange ist jedoch insbesondere bei Garagentoren von Vorteil, da sich diese mit der Zeit setzen können. Ein solches Setzen führt im ungünstigsten Fall zu einer außer Kraft Setzung der Wirkung der Zusatzverriegelungen.
- Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Verriegelungseinrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass sie einen besonders großen Verschiebungsbereich der Treibstange ermöglicht.
- Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Antriebseinrichtung ein Zahnradgetriebe aufweist, dass die Nuss mit einem Zahnrad des Zahnradgetriebes verbunden ist und in zumindest ein weiteres Zahnrad eingreift, dass die in einer Reihe angeordneten Vorsprünge des Schiebers als Zähne einer Zahnstange ausgebildet sind und dass ein Zahnrad des Zahnradgetriebes in die Zahnstange des Schiebers eingreift.
- Durch diese Gestaltung lässt sich durch eine entsprechende Wahl von Durchmessern der Zahnräder ein nahezu beliebig großer Verschiebungsbereich der Treibstange erzeugen. Damit wird eine zuverlässige Wirkung der Zusatzverriegelungen auch bei Verzug von Flügeln oder sich setzenden Garagentoren gewährleistet. Da beim Kämmen der Zahnräder untereinander und mit der Zahnstange wesentlich weniger Reibung auftritt als in den Führungen des bekannten Treibstangenschlosses, gestaltet sich die erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung zudem besonders leichtgängig. Weiterhin wird der Schwenkbereich von dem Zahnradgetriebe nicht begrenzt, so dass sich zudem die erforderliche Kraft zum Verschieben der Treibstange bei vorgegebenem Verschiebungsbereich durch den Schwenkwinkel der Nuss einstellen lässt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Antriebseinrichtung bei einer nicht hemmenden Gestaltung des Zahnradgetriebes einen an der Treibstange angreifenden elektromotorischen Antrieb aufweisen kann.
- Die Antriebseinrichtung könnte beispielsweise einen Freilauf aufweisen, um zunächst ein Zurückziehen der Falle und erst anschließend eine Ansteuerung der Treibstange zu ermöglichen. Ein solcher Freilauf lässt sich jedoch häufig vermeiden. Die Antriebseinrichtung lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders kostengünstig fertigen, wenn die Nuss einstückig mit einem Zahnrad der Antriebseinrichtung gefertigt ist.
- Die Antriebseinrichtung gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders kompakt, wenn das von der Nuss unmittelbar antreibbare Zahnrad in eines von zwei übereinander angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Zahnrädern eines Zahnradpaares eingreift und wenn das andere Zahnrad des Zahnradpaares in ein die Zahnstange des Schiebers antreibendes Zahnrad eingreift. Durch diese Gestaltung lässt sich ein besonders großer Verschiebungsbereich der Treibstange bei besonders kleinen Abmessungen des Treibstangenschlosses erzeugen.
- Eine Verriegelung der erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung erfordert einen besonders geringen konstruktiven Aufwand, wenn ein von einem Schließzylinder ansteuerbares Sperrelement zwei Endpositionen hat, wobei eine der Endpositionen teilweise im Bewegungsbereich des Schiebers und die zweite Endposition außerhalb des Bewegungsbereichs des Schiebers angeordnet ist.
- Die erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung erfordert eine besonders geringe Anzahl von Bauteilen, wenn ein Federelement gegen das Sperrelement vorgespannt ist und wenn das Sperrelement einen Vorsprung oder eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Teilbereichs des Federelementes in seinen Endpositionen hat.
- Die Falle könnte beispielsweise wie bei der bekannten Verriegelungseinrichtung unmittelbar von der Nuss angesteuert werden. Die Bewegung der Falle über einen vorge sehenen Bereich bei einem besonders großen Schwenkbereich der Nuss erfordert jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn der einem Vorsprung der Falle gegenüberstehende Arm in den Bewegungsbereich eines Eingriffsgliedes des Schiebers hineinragt.
- Die Zusatzverriegelung könnte beispielsweise ebenfalls ein Zahnradgetriebe aufweisen, mit welchem ein Sperrriegel angetrieben wird. Die Zusatzverriegelung weist jedoch besonders wenige Bauteile auf, wenn die Zusatzverriegelung einen an der Treibstange angelenkten Schwenkhebel hat und wenn der Schwenkhebel an einem im Wesentlichen rechtwinklig zum Verschiebebereich der Treibstange axial verschieblichen Sperrriegel angelenkt ist. Durch entsprechende Abmessungen des Schwenkhebels und einem entsprechenden Verschiebungsbereich der Treibstange lässt sich der Sperrriegel besonders weit ausfahren und damit bei einem Setzen des Flügels oder des Garagentores eine zuverlässige Verriegelung sicherstellen.
- Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Diese zeigt in
-
1 ein Treibstangenschloss einer erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung im verriegelten Zustand, -
2 das Treibstangenschloss aus1 beim Betätigen einer Nuss, -
3 das Treibstangenschloss aus1 mit vollständig zurückgezogener Falle, -
4 eine Zusatzverriegelung der Verriegelungseinrichtung. -
1 zeigt ein Treibstangenschloss1 mit einer in einem Schlosskasten2 einziehbaren Falle3 und einer mit einem Schieber4 verbundenen Treibstange5 . Weiterhin hat der Schlosskasten2 eine schwenkbare Nuss6 und einen Schließzylinder7 . Mit der Nuss6 lässt sich eine nicht dargestellte Handhabe drehfest verbinden. Zwischen der Nuss6 und dem Schieber4 ist eine Antriebseinrichtung8 mit einem Zahnradgetriebe9 angeordnet. Die Antriebseinrichtung8 steht mit einer von einer Reihe Vorsprüngen10 gebildeten Zahnstange11 des Schiebers4 in Wirkverbindung. In der dargestellten Stellung ist die Bewegung des Schiebers4 von einem längsverschieblich geführten Sperrelement12 blockiert. - Die Falle
3 hat einen als Abwinklung ausgebildeten Vorsprung13 , an dem ein freies Ende eines schwenkbar gelagerten Arms14 anliegt. Der Arm14 weist einen in den Bewegungsbereich eines auf dem Schieber4 angeordneten Eingriffsgliedes15 hineinragenden Vorsprung16 auf. Bei einer Verschiebung des Schiebers4 bewegt sich das Eingriffsglied15 gegen den Vorsprung16 des Arms14 und verschwenkt dessen freies Ende gegen den Vorsprung13 der Falle3 . Bei einer Weiterbewegung des Schiebers4 wird der Arm14 weiter verschwenkt und damit die Falle3 in den Schlosskasten2 gegen die Kraft eines Federelementes17 zurückgezogen. - Das Sperrelement
12 hat eine mit einem Schließbart18 des Schließzylinders7 korrespondierende Ausnehmung19 und wird in der dargestellten Stellung von einem einen Vorsprung20 hintergreifenden Federelement21 gehalten. Bei einer Drehung des Schließbartes18 gegen den Uhrzeigersinn gelangt der Schließbart18 in die Ausnehmung19 des Sperrelementes12 und zieht dieses aus dem Bewegungsbereich des Schiebers4 . Dabei schnappt das Federelement21 über den Vorsprung20 und hält das Sperrelement12 in der die Bewegung des Schiebers4 freigebenden Stellung. Hierdurch wird die Bewegung der Treibstange5 freigegeben. - Eines der Zahnräder
22 des Zahnradgetriebes9 ist einstückig mit der Nuss6 gefertigt und treibt ein durchmessergroßes Zahnrad23 eines Zahnradpaares an. Ein durchmesserkleines Zahnrad24 des Zahnradpaares treibt ein mit der Zahnstange11 des Schiebers in Eingriff befindliches Zahnrad25 an. - Bei über den Schließzylinder
7 zurückgezogenem Sperrelement12 und damit freigegebener Bewegung des Schiebers4 lässt sich die Nuss6 im Uhrzeigersinn verschwenken und damit der Schieber4 in Richtung Falle3 verschieben. Dabei wird die Treibstange5 bewegt und treibt zumindest eine in4 dargestellte Zusatzverriegelung26 an. Zur Verdeutlichung ist die Stellung des Treibstangenschlosses1 nach einer teilweisen Verschiebung des Schiebers4 in2 dargestellt. Hierbei ist zu erkennen, dass das Eingriffsglied15 des Schiebers4 gegen den Vorsprung16 der Falle3 gelangt. - Wenn die Nuss
6 ausgehend von der Stellung aus2 weiter im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, drückt das Eingriffsglied15 des Schiebers4 gegen den Vorsprung16 des Arms14 , worauf dieser verschwenkt wird und die Falle3 in den Schlosskasten2 zurückzieht. Diese Stellung ist in3 dargestellt. Das Treibstangenschloss1 ist damit vollständig entriegelt. - Das in der Zeichnung dargestellte Zahnradgetriebe
9 ermöglicht, ausgehend von der Stellung aus1 , eine Verschwenkung der Nuss6 um 173° und damit einen sehr weiten Verschiebungsbereich der Treibstange5 bei geringen Stellkräften. Selbstverständlich kann durch eine entsprechende Gestaltung des Zahnradgetriebes9 ein größerer Verschwenkbereich der Nuss6 oder ein besonders weiter Verschiebungsbereich der Treibstange5 bei möglichst geringem Verschwenkbereich der Nuss6 ermöglicht werden. Weiterhin ist das Zahnradgetriebe9 nicht selbsthemmend gestaltet. Damit kann die Verriegelungseinrichtung einen nicht dargestellten Elektromotor zum Antrieb der Treibstange5 und damit der in4 dargestellten Zusatzverriegelung26 der Falle3 des Treibstangenschlosses1 aufweisen. -
4 zeigt die Zusatzverriegelung26 der Verriegelungseinrichtung in entriegelter und strichpunktiert in verriegelter Stellung. Die Zusatzverriegelung26 hat einen an der Treibstange5 und an einem Sperrriegel27 angelenkten Schwenkhebel28 . Der Sperrriegel27 ist in der Zusatzverriegelung26 rechtwinklig zum Bewegungsbereich der Treibstange5 verschiebbar geführt. Durch die Verschiebung der Treibstange5 durch die oben beschriebene Verschwenkung der Nuss6 des Treibstangenschlosses1 aus1 lässt sich der Sperrriegel27 von der zurückgezogenen Position, in der die Zusatzverriegelung26 entriegelt ist, in die strichpunktiert dargestellte, ausgefahrene Position, in der die Zusatzverriegelung26 verriegelt ist, bewegen. - Das Treibstangenschloss
1 aus den1 bis3 und die Zusatzverriegelung26 aus4 lassen sich beispielsweise an einem gegen einen Rahmen schwenkbaren Flügel eines Tores anordnen und über die Treibstange5 miteinander verbinden. Der Rahmen des Tores weist im Bereich der Falle3 und des Sperrriegels27 Schließbleche auf.
Claims (7)
- Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss zur Verriegelung eines Flügels, insbesondere einer Tür in einem Rahmen, mit einer von einer Handhabe in beide Drehsinne drehbaren, in einem Schlosskasten gelagerten Nuss, mit einer von einer Feder in Richtung eines Schließbleches vorgespannten Falle, mit einer längsbeweglichen Treibstange zur Bewegung zumindest einer Zusatzverriegelung, mit einer mit der Nuss verbundenen Antriebseinrichtung zur wahlweisen Verschiebung der Treibstange in eine Verriegelungsstellung oder in eine Entriegelungsstellung, mit einem in Grundstellung einem Vorsprung der Falle gegenüberstehenden, mit der Nuss in Wirkverbindung stehenden Arm, und mit einem mit der Treibstange verbundenen Schieber, wobei eine Drehung der Nuss von einer Mittelstellung aus gesehen in die eine Drehrichtung zur Bewegung der Treibstange in die Verriegelungsstellung und eine Drehung der Nuss von der Mittelstellung aus gesehen in die entgegengesetzte Drehrichtung zur Zurückziehung der Falle in den Schlosskasten und zur Bewegung der Treibstange in die Entriegelungsstellung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (
8 ) ein Zahnradgetriebe (9 ) aufweist, dass die Nuss (6 ) mit einem Zahnrad (22 ) des Zahnradgetriebes (9 ) verbunden ist und in zumindest ein weiteres Zahnrad (23 ) eingreift, dass mehrere in einer Reihe angeordnete Vorsprünge (10 ) des Schiebers (4 ) als Zähne einer Zahnstange (11 ) ausgebildet sind und dass ein Zahnrad (25 ) des Zahnradgetriebes (9 ) in die Zahnstange (11 ) des Schiebers (4 ) eingreift. - Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuss (
6 ) einstückig mit dem Zahnrad (22 ) der Antriebseinrichtung (8 ) gefertigt ist. - Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das von der Nuss (
6 ) unmittelbar antreibbare Zahnrad (22 ) in eines von zwei übereinander angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Zahnrädern (23 ,24 ) eines Zahnradpaares eingreift und dass das andere Zahnrad (24 ) des Zahnradpaares in ein die Zahnstange (11 ) des Schiebers (4 ) antreibendes Zahnrad (25 ) eingreift. - Verriegelungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einem Schließzylinder (
7 ) ansteuerbares Sperrelement (12 ) zwei Endpositionen hat, wobei eine der Endpositionen teilweise im Bewegungsbereich des Schiebers (4 ) und die zweite Endposition außerhalb des Bewegungsbereichs des Schiebers (4 ) angeordnet ist. - Verriegelungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (
21 ) gegen das Sperrelement (12 ) vorgespannt ist und dass das Sperrelement (12 ) einen Vorsprung (20 ) oder eine Ausnehmung zur Aufnahme eines Teilbereichs des Federelementes (21 ) in seinen Endpositionen hat. - Verriegelungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einem Vorsprung (
13 ) der Falle (3 ) gegenüberstehende Arm (14 ) in den Bewegungsbereich eines Eingriffsgliedes (15 ) des Schiebers (4 ) hineinragt. - Verriegelungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzverriegelung (
26 ) einen an der Treibstange (5 ) angelenkten Schwenkhebel (28 ) hat und dass der Schwenkhebel (28 ) an einem im Wesentlichen rechtwinklig zum Verschiebebereich der Treibstange (5 ) axial verschieblichen Sperrriegel (27 ) angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003116325 DE10316325A1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2003116325 DE10316325A1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10316325A1 true DE10316325A1 (de) | 2004-10-21 |
Family
ID=33016237
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2003116325 Withdrawn DE10316325A1 (de) | 2003-04-10 | 2003-04-10 | Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10316325A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010004686U1 (de) * | 2010-04-08 | 2011-09-02 | MACO Vermögensverwaltung GmbH | Beschlag für Fenster, Türen o.dgl. |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2725982A1 (de) * | 1976-06-29 | 1978-01-05 | Ferco Int Usine Ferrures | Verschlussgetriebe fuer fenster, tueren o.dgl. |
| DE3543050A1 (de) * | 1985-12-05 | 1987-06-11 | Fuhr Carl Gmbh & Co | Treibstangenschloss |
| DE9001276U1 (de) * | 1990-02-05 | 1991-06-27 | Ferco International Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Treibstangengetriebe |
| DE9104260U1 (de) * | 1991-04-09 | 1992-08-06 | Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG, 5620 Velbert | Stangenschloß |
| DE29616179U1 (de) * | 1996-09-17 | 1997-08-14 | Dorma Gmbh + Co. Kg, 58256 Ennepetal | Treibstangenumlenkschloß |
| DE29722665U1 (de) * | 1997-12-22 | 1998-03-05 | Hoppe Holding AG, Müstair | Antrieb für die Betätigung von Funktionselementen |
-
2003
- 2003-04-10 DE DE2003116325 patent/DE10316325A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2725982A1 (de) * | 1976-06-29 | 1978-01-05 | Ferco Int Usine Ferrures | Verschlussgetriebe fuer fenster, tueren o.dgl. |
| DE3543050A1 (de) * | 1985-12-05 | 1987-06-11 | Fuhr Carl Gmbh & Co | Treibstangenschloss |
| DE9001276U1 (de) * | 1990-02-05 | 1991-06-27 | Ferco International Usine de Ferrures de Bâtiment, Sarrebourg | Treibstangengetriebe |
| DE9104260U1 (de) * | 1991-04-09 | 1992-08-06 | Emka Beschlagteile GmbH & Co. KG, 5620 Velbert | Stangenschloß |
| DE29616179U1 (de) * | 1996-09-17 | 1997-08-14 | Dorma Gmbh + Co. Kg, 58256 Ennepetal | Treibstangenumlenkschloß |
| DE29722665U1 (de) * | 1997-12-22 | 1998-03-05 | Hoppe Holding AG, Müstair | Antrieb für die Betätigung von Funktionselementen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202010004686U1 (de) * | 2010-04-08 | 2011-09-02 | MACO Vermögensverwaltung GmbH | Beschlag für Fenster, Türen o.dgl. |
| EP2374972A3 (de) * | 2010-04-08 | 2013-09-04 | MACO Technologie GmbH | Beschlag für Fenster, Türen oder dergleichen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1932989B1 (de) | Schliessanlage für Türen, Fenster oder dergleichen, insbesondere Treibstangenschloss mit Panikfunktion und Mehrpunktverriegelung | |
| EP3372757B1 (de) | Verriegelungseinheit für eine schliessanlage einer tür | |
| DE4321099A1 (de) | Belüftungseinrichtung für Fenster oder Türen | |
| DE4222051C2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß mit spannbarem Öffnungshebel | |
| EP2146032A1 (de) | Vorrichtung zum Öffnen und/oder Schliessen sowie zum Verriegeln eines geschlossenen Zustandes einer Verschlusseinrichtung zum Verschliessen einer Raumöffnung sowie Verschlusseinrichtung mit einer solchen Vorrichtung | |
| EP0381820B1 (de) | Treibstangenverschluss | |
| EP2487311B1 (de) | Sicherheitsschloss | |
| DE10316325A1 (de) | Verriegelungseinrichtung mit einem Treibstangenschloss | |
| EP1672153B1 (de) | Schloss mit Riegel und Riegelantrieb | |
| DE102019118535A1 (de) | Verschluss für ein fenster, eine tür oder dergleichen | |
| EP3215696B1 (de) | Schloss | |
| EP0974721B1 (de) | Mehrriegelschloss | |
| EP3018273B1 (de) | Zusatzverriegelung | |
| EP4133152B1 (de) | Kraftfahrzeug-schloss | |
| DE102013212514A1 (de) | Türanlage | |
| EP3438384A1 (de) | Schloss | |
| EP2213818A2 (de) | Schloss, insbesondere Schubriegelschloss, mit erhöhter Schutzwirkung | |
| EP4116529A1 (de) | Verriegelungseinheit | |
| DE102005000078A1 (de) | Schloss | |
| EP1739258A1 (de) | Kraftfahrzeugschloss | |
| EP4390016B1 (de) | Verriegelungsvorrichtung mit einer tagesentriegelungsvorrichtung und tür- oder fensteranordnung mit einer solchen verriegelungsvorrichtung | |
| DE10341440A1 (de) | Treibstangenschloss | |
| EP1493890B1 (de) | Antrieb für einen Flügel eines Fensters oder einer Klappe | |
| EP3018270B1 (de) | Schloss | |
| EP4571019A1 (de) | Verschluss |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20111101 |