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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Automobilaußenbord-Airbagsystem zum Abfangen
eines auf ein Objekt ausgeübten
Aufpralls durch Aufblasen und Entfalten eines Airbags im Fall, dass
ein Fahrzeug mit dem Objekt kollidieren sollte.
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Die
mit "Säulenairbagsystem" betitelte JP-A-7-108903
schlägt
ein Automobilaußenbord-Airbagsystem
vor zum Abfangen eines auf ein Objekt ausgeübten Aufpralls durch Entfalten
eines Airbags außerhalb
des Fahrzeugs falls ein Fahrzeug mit dem Objekt kollidieren sollte.
Ein übliches
Beispiel eines Automobilaußenbord-Airbagsystems
dieses Typs wird in den folgenden Zeichnungen gezeigt.
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Die 7A bis 7C sind erläuternde Ansichten, die ein übliches
Beispiel eines herkömmlichen Automobilaußenbord-Airbagsystems
zeigen.
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In 7A wird für den Fall,
dass ein Fahrzeug 100 gegen ein Objekt stoßen sollte,
ein im Fahrzeug erzeugter Aufprall durch einen Aufprallerfassungssensor
(nicht gezeigt) erfasst. Basierend auf einem Erfassungssignal von
dem Aufprallerfassungssensor wird ein Aufpumpelement 101 betätigt.
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In 7B wird ein Gas durch das
Aufpumpelement 101 erzeugt und ein Airbag 102 wird
mit dem auf diese Weise erzeugten Gas gefüllt. Danach wird der Airbag 102 aufgeblasen
und der aufgeblasene Airbag 102 drückt gegen einen Deckel (nicht
gezeigt), der eine Öffnung über dem
Airbag 102 schließt.
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Der
Deckel wird an einem zerbrechlichen Abschnitt (im Folgenden: Sollbruchabschnitt)
durch die Wirkung der Aufblaskraft des Airbags 102 aufgebrochen,
welcher dann dazu gebracht wird, sich aufzublasen und sich entlang
einer Außenfläche einer Frontsäule (A-Säule) 103 nach
oben zu entfalten.
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In 7C ist die Außenfläche der
Frontsäule 103 mit
dem Airbag 102 abgedeckt, wenn der Airbag 102 sich
aufbläst
und nach oben zu einem oberen Ende 103a der Frontsäule 103 entfaltet,
wodurch der auf das kollidierende Objekt ausgeübte Aufprall durch den Airbag 102 absorbiert
wird.
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Um
es zu ermöglichen,
dass der auf das kollidierende Objekt ausgeübte Aufprall durch den Airbag 102 effizient
absorbiert wird, wird hierbei bevorzugt ermöglicht, dass der Airbag 102 sich
aufbläst und
entlang der Frontsäule 103 und
einer Windschutzscheibe entfaltet.
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Damit
ermöglicht
wird, dass der Airbag sich aufbläst
und entlang der Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe entfaltet, muss der Airbag 102 in der
Nähe der
Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe angeordnet sein.
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Für den Fall,
dass der Airbag 102 sich aufbläst und entfaltet, während er
nahe der Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe angeordnet ist, kann jedoch eine Möglichkeit
verursacht werden, dass z.B. der Airbag 102 in Kontakt
mit den Außenflächen der Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe im Verlauf des Aufblasens und Entfaltens des
Airbags kommt.
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Für den Fall,
dass der Airbag 102 in Kontakt mit den Außenfläche der
Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe kommt, während
der Airbag 102 aufgeblasen wird, um sich zu entfalten,
kann eine Möglichkeit
verursacht sein, dass der Airbag 102 nach vorne geneigt
wird, um sich dadurch von den Außenflächen der Frontsäule 103 und
der Windschutzscheibe zu entfernen.
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Daher
ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Automobilaußenbord-Airbagsystem bereitzustellen, das
es ermöglicht,
dass ein Airbag entlang der Außenfläche eines
Fahrzeugs aufgeblasen wird und sich entfaltet.
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Zur
Lösung
der Aufgabe ist gemäß einem Aspekt
der Erfindung ein Automobilaußenbord-Airbagsystem
vorgesehen, umfassend einen länglichen,
schlauchförmigen
Airbag, der derart betreibbar ist, dass er aufgeblasen wird, um
sich nach oben aus der Nähe
eines unteren Endabschnitts einer Frontsäule entlang einer Außenfläche der
Frontsäule
zu entfalten, und ein Band, das kürzer ist als die Gesamtlänge des
Airbags und das sich von einem oberen Ende zu einem unteren Ende
des Airbags in einer solchen Art und Weise erstreckt, dass es der
Außenfläche der
Frontsäule
zugewandt ist.
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Durch
Vorsehen des Bandes, das kürzer
ist als die Gesamtlänge
des Airbags, derart dass es sich vom oberen Ende bis zum unteren
Ende des Airbags erstreckt, soll dann, wenn der Airbag aufgeblasen wird
um sich zu entfalten, das Aufblasen und die Entfaltung des Airbags
durch das Band beschränkt
werden, so dass der Airbag in einer gebogenen Weise gekrümmt sein
kann.
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Zusätzlich kann
dadurch, dass das Band in einer solchen Weise vorgesehen ist, dass
es der Außenfläche der
Frontsäule
zugewandt ist, der Airbag derart gekrümmt sein, dass er sich der
Außenfläche der
Frontsäule
annähert.
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Der
Airbag und das Band können
innerhalb einer Windhaube aufgenommen sein, die in der Nähe des unteren
Endabschnitts der Frontsäule
bzw. einer Scheibenglas-Frontsäule
ausgebildet ist, und das Band kann bezüglich des Airbags in der Nähe der Frontsäule bzw.
der einer Scheibenglas-Frontsäule angeordnet
sein, und zwar insbesondere näher
an der Frontsäule
bzw. der Scheibenglas-Frontsäule
angeordnet sein als der Airbag.
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Die
Erfindung wird im Folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügten
Zeichnungen im Detail beschrieben. Es zeigt:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines mit einem Automobilaußenbord-Airbagsystem ausgestatteten
Fahrzeugs (eine erste Ausführungsform) gemäß der Erfindung,
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2 eine
Querschnittsansicht entlang der Linie 2-2 in 1,
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3 eine
perspektivische Ansicht, die das Automobilaußenbord-Airbagsystem (die erste Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
zeigt,
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4A und 4B erste
erläuternde
Ansichten, die eine Funktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems (der
ersten Ausführungsform) gemäß der Erfindung
erläutert,
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5 eine
zweite erläuternde
Ansicht, die eine andere Funktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems
(der ersten Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
erläutert,
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6A und 6B Seitenansichten,
die andere Ausführungsformen
von Automobilaußenbord-Airbagsystemen
gemäß der Erfindung
zeigen, und
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7A bis 7C erläuternde
Ansichten, die ein übliches
Beispiel eines herkömmlichen
Automobilaußenbord-Airbagsystems
zeigen.
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Im
Folgenden werden Ausführungsformen der
Erfindung aufgrund der begleitenden Zeichnungen beschrieben. Hier
bedeutet "front/vorder", "rück/heck", "links" und "rechts" jeweils diese Richtungen
aus der Sicht es Fahrers. Man beachte, dass die Zeichnungen in einer
Richtung betrachtet werden, in der die Bezugszahlen gezeigt sind.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht eines mit einem Automobilaußenbord-Airbagsystem
(einer ersten Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
ausgestatteten Fahrzeugs.
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Das
Fahrzeug 10 enthält
eine in der Nähe
eines hinteren Endes 11a einer Motorhaube 11 an
einer unteren Endabschnittsseite 12a einer Windschutzscheibe 12 vorgesehene
Windhaube, sowie ein linkes und ein rechtes Automobilaußenbord-Airbagsystem 30, 30,
die in der Nähe
von unteren Endabschnitten 18a, 18a jeweils der
linken und der rechten Frontsäule
im Inneren der Windhaube 13 vorgesehen sind.
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In
der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 21 einen linken
und einen rechten vorderen Kotflügel, das
Bezugszeichen 22 ein Dach, das Bezugszeichen 23 eine
vordere Stoßstange,
das Bezugszeichen 24 eine vordere Seitentür, das Bezugszeichen 25 ein Scheibenglas
der vorderen Seitentür,
das Bezugszeichen 26 ein Vorderrad und das Bezugszeichen 27 einen
Scheinwerfer.
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Man
beachte, dass, da das Automobilaußenbord-Airbagsystem 30 auf
der linken Seite ein identisches Element zu dem Automobilaußenbord-Airbagsystem 30 auf
der rechten Seite ist, die folgende Beschreibung lediglich bezüglich des
Automobilaußenbord-Airbagsystems 30 auf
der rechten Seite durchgeführt
wird und daher die Beschreibung des Automobilaußenbord-Airbagsystems 30 auf
der linken Seite weggelassen wird.
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2 ist
eine Querschnittsansicht entlang der Linie 2-2 in 1,
die einen Zustand zeigt, in dem das Automobilaußenbord-Airbagsystem im Inneren
der Windhaube aufgenommen ist.
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Das
Automobilaußenbord-Airbagsystem 30 ist
derart konstruiert, dass eine Basiseinheit 31 an einem
Bodenabschnitt 14 der Windhaube 13 vorgesehen
ist, ein Aufblaselement 32 an einem oberen Ende der Basiseinheit 31 angebracht
ist, ein Airbag 33 an dem Aufblaselement 32 angebracht
ist, ein unterer Endabschnitt 35a eines Bandes 35 an
dem Aufblaselement 32 angebracht ist, das an einer unteren
Endabschnittsseite 33a des Airbagsystems 33 über einen
Niet 39 angeordnet ist, ein oberer Endabschnitt 35b des
Bandes 35 mit einem oberen Endabschnitt 33b des
Airbags 33 verbunden ist, eine Öffnung 15 in der Windhaube 13 mit
einem Deckel 37 verschlossen ist und eine zerbrechliche
Nut 38 in dem Deckel 37 gebildet ist, derart,
dass der Deckel 37 an dieser Stelle gebrochen wird.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist der Deckel 37 ein im
Wesentlichen in einer rechteckigen Form ausgebildeter Deckelkörper, der
oberhalb des oberen Endabschnitts 33b des Airbags 33 angeordnet
ist und ist ein Element, das an ein oberes Ende einer Vorderwand 16 der
Windhaube 13 an ihrem vorderen Ende 37a mit einem
Dichtungsstoff 41 angebracht ist und an ein oberes Ende
einer Rückwand 17 der
Windhaube 13 an ihrem hinteren Ende 37b mit einem
Abdichtungsstoff 42 angebracht ist.
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Durch
Ausbilden der zerbrechlichen Nut (Sollbruchnut) 38 in dem
Deckel 37 im Wesentlichen in ihrer Mitte dann, wenn der
Airbag 33 zur Entfaltung aufgeblasen wird, wird der obere
Endabschnitt 33b des Airbags 33 gegen eine Rückseite
des Deckels 37 gedrückt.
Wenn der Airbag 33 aufgeblasen wird, um sich von diesem
Zustand aus weiter zu entfalten, wird ermöglicht, dass der Airbag 33 von
der Sollbruchnut 38 mit der Aufblas- und Entfaltungskraft
des Airbags 33 gebrochen wird.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht, die das Automobilaußenbord-Airbagsystem (die
erste Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
zeigt. Man beachte, dass das gezeigte Automobilaußenbord-Airbagsystem 30 ein übliches
System darstellt und daher die Konstruktion und Form des Automobilaußenbord-Airbagsystems
nicht auf das beschränkt ist,
was in der Figur gezeigt ist.
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Das
Band 35 des Automobilaußenbord-Airbagsystems 30 ist
ein flexibles, riemenartiges Band, das z.B. aus Hartgewebe/Gewebebasis
oder Gummi hergestellt ist, und ist derart festgelegt, dass es eine Bandbreite
W1 und eine Bandlänge
L1 (die in 4B gezeigt ist) aufweist.
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Die
Bandlänge
L1 des Bands 35 ist derart festgelegt, dass sie geringfügig kürzer ist
als die Gesamtlänge
L2 (die in 4B gezeigt ist) des Airbags 33,
wenn er aufgeblasen und entfaltet ist.
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Zusätzlich ist
das Band 35 derart angeordnet, dass es einer Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
einer Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 zugewandt ist, die in 1 gezeigt
sind, wenn der Airbag 33 zur Entfaltung aufgeblasen wird.
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In
dem Zustand, in dem der Airbag 33 innerhalb der Windhaube 13 wie
gezeigt aufgenommen ist, ist das Band 35 innerhalb der
Windhaube 13 in einem zusammengefalteten Zustand aufgenommen.
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Während die
in 3 gezeigte Ausführungsform als ein Beispiel
gezeigt ist, bei dem der Airbag 33 und das Band 35 zur
kompakten Anordnung getrennt gefaltet sind, so dass die einzelnen
Elemente 33, 35 innerhalb der Windhaube 13 aufgenommen sind,
ist es als ein anderes Aufnahmebeispiel möglich, den Airbag 33 und
das Band 35 zusammen zur kompakten Anordnung zur Aufnahme
derselben innerhalb der Windhaube 13 zu falten.
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Daher
kann durch Zusammenfalten des Airbags 33 und des Bands 35 der
Airbag 33 und das Band 35 derart angeordnet sein,
dass das Band 35 nicht von dem Airbag 33 getrennt
ist, wie in 3 gezeigt.
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Gemäß dieser
Konstruktion können
der Airbag 33 und das Band 35 kompakter angeordnet
sein, um dadurch zu versuchen, den Aufnahmeraum zu verringern.
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Man
beachte, dass der Grund dafür,
dass das Band 35, das kürzer
ist als die Gesamtlänge
L2 des Airbags 33, derart vorgesehen ist, dass es sich von
dem oberen Endabschnitt 33b zu einem unteren Endabschnitt 33a des
Airbags 33 erstreckt, so dass es der Außenfläche 18b der Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 zugewandt ist, im Detail in 5 beschrieben
wird.
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Im
Folgenden werden Funktionen des Automobilaußenbord-Airbagsystems 30 auf
Grundlage von 4a bis 5 erläutert.
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4A und 4B sind
erste erläuternde Ansichten,
die eine Funktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems (die
erste Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
erläutern.
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In 4A wird
in dem Fall, dass das Fahrzeug 10 gegen ein Objekt (nicht
gezeigt) stößt, ein
in dem Fahrzeug 10 erzeugter Aufprall durch einen Aufprallerfassungssensor
(nicht gezeigt) erfasst, und das Aufblaselement 32 wird
auf Grundlage eines Erfassungssignals von dem Aufprallerfassungssensor betätigt.
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Gas
wird in dem Aufblaselement 32 erzeugt, und das auf diese
Weise erzeugte Gas wird in den Airbag 33 geführt, um
den Airbag zu füllen.
Der Airbag 33 wird aufgeblasen, um sich zu entfalten, und wird
dann gegen den Deckel 37 gedrückt. Die zerbrechbare Sollbruchnut 38 im
Deckel 37 wird mittels der Aufblas- und Entfaltungskraft
des Airbags 33 gebrochen.
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Daher
wird der Deckel 37 von dessen Zentrum abgetrennt und danach
von der Öffnung 15 der Windhaube 13 wie
durch Pfeile angedeutet entfernt, wodurch ermöglicht wird, dass der Airbag
aufgeblasen wird, um sich nach oben von der Öffnung 15 der Windhaube 13 zu
entfalten.
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Da
ein oberer Endabschnitt 35b des Bands 35 nach
oben zusammen mit dem oberen Endabschnitt 33b des Airbags 33 vorsteht,
wird, sobald dies auftritt, ein Zustand erzeugt, in dem der gefaltete Abschnitt
des Bands 33 verlängert
wird.
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Wenn
das innerhalb des Aufblaselements 32 erzeugte Gas weiter
in den Airbag 33 geführt
wird, um so den Airbag zu füllen,
wird in 4B der Airbag 33 weiter
aufgeblasen, um sich bis zu einem oberen Endabschnitt 18c der
Frontsäule 18 (in 1 gezeigt)
und einem oberen Endabschnitt 12c der Windschutzscheibe 12 zu
entfalten.
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5 ist
eine zweite erläuternde
Ansicht, die eine andere Funktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems
(der ersten Ausführungsform)
gemäß der Erfindung
erläutert.
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Die
Gesamtlänge
L2 des Airbags 33 (in 4A gezeigt)
wird geringfügig
länger
als die Gesamtlänge
L1 des Bands 35 (in 4A gezeigt), wenn
der Airbag 33 sein Aufblasen und seine Entfaltung beendet,
wodurch das Aufblasen und die Entfaltung des Airbags durch das Band 35 zurückgehalten werden,
so dass der Airbag 33 in einer gekrümmten Weise gebogen werden
kann.
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Zusätzlich ist
das Band 35 an der Stelle angeordnet, die der Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe zugewandt ist, wodurch der Airbag in der gebogenen Weise
gekrümmt
sein kann, so dass er sich der Außenfläche 18b der Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 annähert.
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Demzufolge
kann der Airbag 33 aufgeblasen und entlang der Außenfläche des
Fahrzeugs 10 entfaltet werden, insbesondere der Außenfläche 18b der Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 (des Scheibenglases).
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Im
Folgenden werden eine zweite und eine dritte Ausführungsform
der Erfindung auf Grundlage von 6A und 6B beschrieben.
Man beachte, dass gleiche Bezugszeichen einigen der Komponenten
der zweiten und dritten Ausführungsform
zugeordnet sind, die denjenigen des Automobilaußenbord-Airbagsystems der ersten
Ausführungsform entsprechen,
und dass deren Beschreibung weggelassen wird.
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6A und 6B sind
Seitenansichten, die andere Ausführungsformen
des Automobilaußenbord-Airbagsystems
gemäß der Erfindung
zeigen. 6A zeigt die zweite Ausführungsform,
wohingegen 6B die dritte Ausführungsform
zeigt.
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Gleiche
Bezugszeichen werden Elementen der zweiten und dritten Ausführungsform
zugeordnet, die denjenigen der ersten Ausführungsform entsprechen, und
deren Beschreibung wird weggelassen.
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Ein
Automobilaußenbord-Airbagsystem 50 gemäß der zweiten
Ausführungsform,
das in 6A gezeigt ist, ist derart konstruiert,
dass zwei Bänder 55 hergestellt
werden. Untere Endabschnitte 55a, 55a der jeweiligen
Bänder 55, 55 sind
in einem bestimmten Intervall an einer unteren Endabschnittsseite 33a eines
Airbags 33, oder an einem linken und einem rechten Ende
des Aufblaselements 32 angeordnet. Die auf diese Weise
angeordneten unteren Endabschnitte 55a, 55a werden
danach an dem Aufblaselement 32 jeweils mit Nieten 56, 56 angebracht. Obere
Endabschnitte 55b, 55b des jeweiligen Bandes 55, 55 werden
zusammen an einem oberen Endabschnitt 33b des Airbags 55 zur
Anordnung daran überlappt
und die oberen Endabschnitte 55b, 55b werden zum
oberen Endabschnitt 33b des Airbags 33 vernäht, wobei
die übrige
Konstruktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems
gemäß der zweiten Ausführungsform
dieselbe ist wie diejenige der ersten Ausführungsform.
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Durch
weiter entfernteres Anordnen der unteren Endabschnitte 55a des
Paars von Bändern 55 voneinander
an dem bestimmten Intervall und Überlappen
der oberen Endabschnitte 55b derselben miteinander wird
das Paar von Bändern 55 derart
vorgesehen, dass es sich von dem oberen Endabschnitt 33b zum
unteren Endabschnitt 33a des Airbags 33 in einer
solchen Weise erstreckt, dass es im Wesentlichen in einer umgekehrten
V-Form angeordnet
ist.
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Das
Band 55 ist ein flexibles riemenartiges Band, das ähnlich zu
dem bei der ersten Ausführungsform
beschriebenen Band 35 ist, und ist derart festgelegt, dass
es eine Bandbreite W2 und eine Bandlänge L1 aufweist.
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Die
Bandbreite W2 des Bands 55 kann dieselbe sein wie die Bandbreite
W1 der ersten Ausführungsform
oder kann schmaler als die Bandbreite W1 sein.
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Wie
bei der ersten Ausführungsform
ist das Band 55 derart festgelegt, dass es kürzer ist
als die Gesamtlänge
L2 des Airbags 33 und ist derart angeordnet, dass es der
Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b (siehe 1)
der Windschutzscheibe 12 zugewandt ist.
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Gemäß der zweiten
Ausführungsform
kann durch Erstrecken/Verlängern
der Bänder 55, 55,
die kürzer
sind als die Gesamtlänge
L2 des Airbags 33, von dem oberen Endabschnitt 33b zu
dem unteren Endabschnitt 33a des Airbags 33 dann,
wenn der Airbag 33 aufgeblasen wird um sich zu entfalten,
das Aufblasen und die Entfaltung des Airbags 33 durch die
Bänder 55, 55 zurückgehalten
werden, wodurch es ermöglicht
wird, einen ähnlichen
Vorteil vorzusehen wie derjenige, der bei der ersten Ausführungsform
vorgesehen ist, und er darin besteht, dass der Airbag 33 in
einer gebogenen Weise gekrümmt
ist.
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Ferner
kann dadurch, dass die Bänder 55, 55 der
Außenfläche 18b (siehe 1)
der Frontsäule 18 zugewandt
sind, der Airbag 33 in einer gebogenen Weise gekrümmt sein,
so dass er sich der Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 annähert.
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Daher
kann ein ähnlicher
Vorteil erhalten werden wie derjenige der ersten Ausführungsform darin,
dass der Airbag 33 aufgeblasen wird, um sich entlang der
Außenfläche des
Fahrzeugs 10 (siehe 1) zu entfalten,
insbesondere entlang der Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12.
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Zusätzlich kann
durch Anordnen der unteren Endabschnitte 55a des Paars
von Bändern 55 voneinander
in einem Abstand mit dem bestimmten Intervall, so dass das Paar
von Bändern 55 im
Wesentlichen in der umgekehrten V-Form angeordnet werden kann, das
Zurückhalten
der unteren Endabschnitte 33a des Airbags 33 verstärkt werden.
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Daher
können
die Aufrechterhaltungseigenschaften zum Aufrechterhalten der Stellung
des Airbags 33 in einem regulären Zustand erhöht sein, wenn
der Airbag 33 aufgeblasen wird, um sich zu entfalten.
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Ein
Automobilaußenbord-Airbagsystem 60 gemäß der dritten
Ausführungsform,
das in 6B gezeigt ist, ist derart konstruiert,
dass ein Band 65 derart eingestellt ist, dass es eine Bandbreite
W3 aufweist, ein unterer Endabschnitt 65a des Bands 65 ist an
einer unteren Endabschnittseite 33a des Airbags 33 oder
eines Aufblaselements 32 mit Nieten 66, 66 angebracht,
und ein oberer Endabschnitt 65a des Bands 65 an
einen oberen Endabschnitt 33b des Airbags 33 angenäht ist,
wodurch ermöglicht
wird, dass das Band sich von dem oberen Endabschnitt 33b zu dem
unteren Endabschnitt 33a des Airbags 33 erstreckt,
wobei die übrige
Konstruktion des Automobilaußenbord-Airbagsystems
der dritten Ausführungsform
dieselbe ist wie diejenige der ersten Ausführungsform.
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Das
Band 65 ist z.B. ein flexibles, riemenartiges Band, das ähnlich dem
Band 35 ist, das bei der ersten Ausführungsform beschrieben worden
ist, und ist derart festgelegt, dass es die Bandbreite W3 und eine
Bandlänge
L1 aufweist.
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Die
Bandbreite W3 ist derart eingestellt, dass sie breit genug ist,
sich einer Airbagbreite W4 anzunähern,
die für
den Airbag 33 festgelegt ist.
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Ferner
ist wie bei der ersten Ausführungsform
das Band 65 derart festgelegt, dass es kürzer ist als
die Gesamtlänge
L2 des Airbags 33, und ist derart angeordnet, dass es der
Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 (siehe 1) zugewandt
ist.
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Gemäß der dritten
Ausführungsform
wird das Aufblasen und das Entfalten des Airbags 33 durch
das Band 65 zurückgehalten,
indem ermöglicht wird,
dass das Band 65, das kürzer
ist als die Gesamtlänge
L2 des Airbags 33, sich von dem oberen Endabschnitt 33b zu
dem unteren Endabschnitt 33a des Airbags 33 erstreckt,
wodurch ein ähnlicher
Vorteil erhalten werden kann, wie der, der bei der ersten Ausführungsform
vorgesehen ist, dass der Airbag 33 in einer gebogenen Weise
gekrümmt
sein kann.
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Weiterhin
kann durch Ermöglichen,
dass das Band 65 der Außenfläche 18b der Frontsäule 18 (siehe 1)
zugewandt ist, der Airbag 33 in der gebogenen Weise gekrümmt sein,
so dass er sich der Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12 annähert.
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Daher
kann ein ähnlicher
Vorteil erhalten werden, wie der, der bei der ersten Ausführungsform vorgesehen
ist, dass der Airbag 33 aufgeblasen wird, um sich entlang
der Außenfläche des
Fahrzeugs (siehe 1) zu entfalten, insbesondere
entlang der Außenfläche 18b der
Frontsäule 18 und
der Außenfläche 12b der
Windschutzscheibe 12.
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Zusätzlich können durch
Einstellen der Bandbreite W3 breit genug, um sich der Airbagbreite W4
anzunähern,
linke und rechte Seitenabschnitte des oberen Endabschnitts 33b des
Airbags 33 gleichmäßig erweitert
werden.
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Gemäß dieser
Konstruktion ist dann, wenn der Airbag 33 aufgeblasen wird,
um sich zu entfalten, ein Verdrehen des Airbags 33 verhindert,
wodurch die Aufrechterhaltungseigenschaften, dass die Stellung des
Airbags 33 im regulären
Zustand erhalten wird, weiter verbessert sein können.
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Man
beachte, dass, während
die erste Ausführungsform
als das Beispiel beschrieben ist, in dem der untere Endabschnitt 35a des
Bands 33 an dem Aufblaselement 32 über den
Niet 39 befestigt ist und der obere Endabschnitt 35b des
Bands 35 an dem oberen Endabschnitt 33b des Airbags 33 angenäht ist,
die Mittel zum Anbringen des Bands 35 an dem unteren Endabschnitt 33a und
dem oberen Endabschnitt 33b des Airbags 33 nicht
hierauf beschränkt
sind und daher jedes andere Verbindungs- und Anbringungsmittel verwendet
werden kann, um das Band 35 an der unteren Endabschnittseite 33a und
dem oberen Endabschnitt 33b des Airbags anzubringen.
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Obwohl
die erste Ausführungsform
als Beispiel beschrieben worden ist, in dem der untere Endabschnitt 35a des
Bands 35 an dem Aufblaselement 32 angebracht ist,
kann weiterhin als ein anderes Beispiel der untere Endabschnitt 35a des
Bands 35 an dem unteren Endabschnitt 33a des Airbags 33 angebracht
sein.
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Obwohl
nur bestimmte Ausführungsformen der
Erfindung hierin speziell beschrieben worden sind, versteht es sich,
dass verschiedene Modifikationen hieran durchgeführt werden können, ohne
von der Idee und dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
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Die
auf eine Weise wie hierin vorangehend beschrieben konstruierte Erfindung
kann die folgenden Vorteile bereitstellen.
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Da
ermöglicht
wird, dass das Band, das kürzer
ist als die Gesamtlänge
des Airbags, sich von dem oberen Ende zu dem unteren Ende des Airbags erstreckt,
wenn der Airbag aufgeblasen wird um sich zu entfalten, wird gemäß dem Aspekt
der Erfindung das Aufblasen und das Entfalten des Airbags durch das
Band zurückgehalten,
wodurch der Airbag in einer gebogenen Weise gekrümmt sein kann.
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Da
zusätzlich
ermöglicht
wird, dass das Band der Außenfläche der
Frontsäule
zugewandt ist, kann der Airbag in der gekrümmten Weise gebogen sein, so
dass er sich der Außenfläche der
Frontsäule annähert.
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Da
demzufolge der Airbag derart aufgeblasen werden kann, dass er sich
entlang der Frontsäule entfaltet,
kann ein auf ein kollidierendes Objekt ausgeübter Aufprall effektiv durch
den auf diese Weise aufgeblasenen und entfalteten Airbag absorbiert
werden.
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Ein
Automobilaußenbord-Airbagsystem
(30) ist vorgesehen, in dem ein länglicher, schlauchförmiger Airbag
(33) aufgeblasen wird, um sich nach oben aus der Nähe eines
unteren Endabschnitts (18a) einer Frontsäule zu entfalten,
wobei der auf diese Weise zum Entfalten aufgeblasene Airbag (33)
dazu gebracht wird, sich entlang einer Außenfläche (18b) einer Frontsäule (18)
zu erstrecken, und wobei ermöglicht
wird, dass ein Band (35), das kürzer ist als die Gesamtlänge (L2)
des Airbags (33), sich von einem oberen Ende (33b)
zu einem unteren Ende (33a) des Airbags (33) erstreckt,
so dass es der Außenfläche (18b)
der Frontsäule
(18) zugewandt ist.