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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für eine Linearführungsschiene,
die bei einem Bearbeitungszentrum oder einer Drehbank angewandt wird,
um ein Maschinen- oder Bearbeitungswerkzeug oder ähnliches
in der Längsrichtung
davon gleitend zu führen.
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Eine Linearführungsschiene R zum gleitenden
Führen
einer Maschine oder von Ähnlichem
in der Längsrichtung
davon, wie in der 19 gezeigt ist,
wird verbreitet als Maschinenelement verwendet. Wenn die Linearführung R
installiert ist, ist sie in Kontakt mit einer vertikalen Referenzfläche L positioniert, die
sich vertikal von einer Installationsoberfläche f erstreckt, und eine Mehrzahl
von Bolzen j sind in entsprechende Gewindelöcher i geschraubt, die in der Installationsoberfläche f durch
Löcher
h gebildet sind, die durch die Führungsschiene
R in spezifizierten Intervallen geführt sind und einen großen Durchmesser haben.
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Bei einer solchen Konfiguration kann
jedoch, selbst wenn die vertikale Referenzfläche L eine glatte und gleichmäßige Oberfläche hat,
aus den folgenden Gründen
die Führungsschiene
R nicht genau gegenüber
der Referenzfläche
L passen:
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- (1) inhärente
Abweichung der Linearführungsschiene
R von der Geradlinigkeit.
- (2) Gestaltungstoleranz der Gewindelöcher i.
- (3) Deformation der Bolzen j während des Festziehens.
- (4) Abweichung zwischen den Positionen der Löcher h und ihren entsprechenden
Gewindelöchern i.
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Dies führt zu geringer Genauigkeit
beim Positionieren der Linearführungsschiene
R und verursacht eine Abweichung bei der Bewegung der darauf montierten
Maschine. Speziell im Fall eines Maschinen- oder Bearbeitungswerkzeugs
zur Präzisionsbearbeitung
kann die geringe Positioniergenauigkeit der Linearführungsschiene
R das Ergebnis der Produkte verschlechtern und viele andere Nachteile
verursachen.
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Zusätzlich müssen die Löcher h durch die Linearführungsschiene
R mit hoher Genauigkeit an Positionen ausgebildet werden, die mit
ihren entsprechenden Gewindelöchern
i zusammenfallen, und eine solche Bearbeitung der Löcher h kostet
Zeit und Mühen.
Auch kann das Ersetzen oder Modifizieren der Linearführungsschiene
R wegen des Bearbeitungsprozesses nicht schnell ausgeführt werden. Ferner
werden beim Befestigen der Linearführungsschiene R die Löcher h mit
den entsprechenden Gewindelöchern
i ausgerichtet und werden die Bolzen j nachfolgend in die entsprechenden
Gewindelöcher
i von oben geschraubt. Dies erfordert ebenfalls Zeit und Mühen.
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Um die obigen Nachteile zu überwinden, wurde
die Verwendung von Andrückeinrichtungen vorgeschlagen.
Die Andrückeinrichtungen
enthalten einen Schraubenaufnahmevorsprung k (siehe 19),
der parallel zur vertikalen Referenzfläche L an der Installationsoberfläche f der
Basis ausgebildet ist und eine Mehrzahl von Gewindelöchern hat,
die dadurch hindurch in eine Richtung senkrecht zur Längsrichtung
davon ausgebildet sind, und eine Mehrzahl von Fixierbolzen. Wenn
die Fixierbolzen durch die Gewindelöcher geschraubt sind, drücken die
vorderen Enden der Fixierbolzen die Linearführungsschiene R gegen die vertikale
Referenzfläche
L und richten sie aus. Bei dieser Konfiguration muß jedoch
der Schraubenaufnahmevorsprung k an der Basis ausgebildet sein,
was eine spezielle Verarbeitungsarbeit erfordert. Auch müssen die
Fixierbolzen parallel zur horizontalen Oberfläche der Basis geschraubt werden.
In einigen Fällen
ist dies wegen der Anwesenheit anderer Maschinen- oder Bearbeitungselemente oder aus
anderen Gründen
unmöglich.
Somit sind die Einrichtungen nicht notwendigerweise geeignet zur
praktischen Anwendung.
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Als Einrichtungen zum Lösen der
Probleme wurde eine Haltevorrichtung zum Positionieren in dem japanischen
Patent Nr. 2709416 vorgeschlagen. Die Haltevorrichtung enthält eine
exzentrische Druckkontaktplatte, die mit einer Seite einer Linearführungsschiene
in Eingriff bringbar ist, um die andere Seite davon gegen eine vertikale
Referenzfläche
L zu drücken,
ein Drehwellenteil, welches ein Werkzeugloch, einen Vertikalschlitz
und ein weibliches Gewinde mit einem Druckoberflächenrand an seinem Bodenende
längs seiner
Zentralachse hat, und welches genau in ein Einsetzloch eingepaßt werden kann,
das in einer Installationsoberfläche
einer Basis ausgebildet ist, und eine Druckschraube, die eine Betätigungsnut
in einem Ende hat, um den Druckoberflächenrand des Drehwellenteils
abwärts
zu drücken, um
den Schlitzteil des Drehwellenteils herauszustrekken, wenn es abwärts geschraubt
wird.
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Bei dieser Konfiguration ist das
Drehwellenteil in das Einsetzloch eingepaßt, und ein Werkzeug, wie ein
Sechseck- oder Imbusschraubenschlüssel wird in das Werkzeugloch
in der Oberseite der exzentrischen Druckkontaktplatte eingeführt und
gedreht, um die exzentrische Druckkontaktplatte zu drehen. Dann
wird der Abstand von dem Drehwellenteil zu einer Position, wo die
Druckkontaktplatte mit der Linearführungsschiene zusammen kommt,
variiert, da die Druckkontaktplatte eine exzentrische Form hat.
Dadurch wird die Umfangsfläche
der exzentrischen Druckkontaktplatte gegen eine Seite der Linearführungsschiene
gedrückt.
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Die obige Konfiguration hat die folgenden Probleme.
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- 1) Das Schlitzteil des Drehwellenteils wird
auswärts
gestreckt und in Druckkontakt mit der Innenfläche des Einsatzlochs ge bracht,
wodurch die exzentrische Druckkontaktplatte gesichert oder befestigt
wird. Somit wird, wenn eine Kraft, die größer als die Andruckkraft ist,
auf die Druckkontaktplatte angewandt wird, die Mitte des Drehwellenteils
verschoben, und die Linearführungsschiene kann
nicht ausreichend gehalten werden.
- 2) Das weibliche Gewinde ist unter dem Werkzeugloch in dem Drehwellenteil
gebildet. Somit muß,
nachdem ein Werkzeug in das Werkzeugloch eingesetzt wurde und die
exzentrische Druckkontaktplatte in eine Druckkontaktposition gedreht
wurde, das Werkzeug entfernt werden und muß ein Schraubenzieher durch
das Werkzeugloch in die Betätigungsnut
eingeführt
werden, die in der Oberseite der Druckschraube ausgebildet ist,
um die Druckschraube zu drehen. Die exzentrische Druckkontaktplatte
kann leicht durch eine Reaktionskraft zurückgedreht werden, wenn das
Werkzeug entfernt ist. Wenn die exzentrische Druckplatte zurückgedreht
wird, muß die
Andrückbetätigung nochmals
ausgeführt
werden.
- 3) Der Schlitz, das Werkzeugloch und das weibliche Gewinde müssen in
dem Drehwellenteil hintereinander ausgebildet sein, und die Betätigungsnut
muß in
der Oberseite der Druckschraube ausgebildet sein. Es erfordert Zeit
und Mühen, diese
Teile herzustellen.
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Die vorliegende Erfindung entstand,
um die obigen Probleme zu lösen,
und es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Haltevorrichtung
zu schaffen, die zum Positionieren einer Linearführungsschiene geeignet ist.
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Gemäß einem Aspekt der vorliegenden
Erfindung wird geschaffen eine Linearführungsschienen-Haltevorrichtung
zum Halten einer Linearführungsschiene
längs einer
linear verlaufenden vertikalen Referenzfläche, die an einer Installationsoberfläche gebildet
ist, welche Linearführungsschiene
eine erste Seite und eine zweite Seite entgegengesetzt der ersten
Seite hat, welche Haltevorrichtung enthält:
eine Druckkontaktplatte,
die um eine Drehachse davon drehbar ist und eine untere Oberfläche, die
mit der Installationsoberfläche
in Eingriff bringbar ist, eine obere Oberfläche und eine Umfangsseitenoberfläche hat,
die zwischen den unteren und oberen Oberflächen ausgebildet ist, welche
Umfangsseitenfläche
eine Eingriffsfläche
hat, die druckmäßig mit der
ersten Seite der Linearführungsschiene
in Eingriff bringbar ist, um die zweite Seite davon gegen die vertikale
Referenzfläche
zu drükken,
welche
Druckkontaktplatte so geformt ist, daß der Abstand von der Drehachse
zu der Eingriffsfläche
in einer Umfangsrichtung der Eingriffsfläche graduell zunimmt,
einen
kreisartigen Buckel, der an der unteren Oberfläche der Druckkontaktplatte
ausgebildet ist und eine Mittelachse hat, die mit der Drehachse
zusammenfällt,
ein
Schraubeneinsatzloch, das längs
der Mittelachse des kreisartigen Buckels ausgebildet ist, und
eine
Schraube, die durch das Schraubeneinsatzloch einsetzbar ist,
welche
Installationsoberfläche
ein Paßloch
hat, das ein kreisartiges Buckelloch, in welches der kreisartige
Buckel passend in Eingriff bringbar ist, und ein weibliches Gewindeloch
enthält,
das koaxial mit dem Loch des kreisartigen Buckels gebildet ist und
mit dem die Schraube gewindemäßig in Eingriff
bringbar ist.
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Bei der obigen Konfiguration wird
der kreisartige Buckel der Druckkontaktplatte in das kreisartige Buckelloch,
das in der Installationsoberfläche
ausgebildet ist, eingepaßt,
und die Druckkontaktplatte wird in der Richtung gedreht, um den
Abstand von der Mitte des kreisartigen Buckels zu dem Punkt zu erhöhen, wo
die Eingriffsfläche
mit der Linearführungsschiene
zusammenkommt. Dadurch wird die Eingriffsfläche in Druckeingriff mit der
ersten Seite der Linearführungsschiene
gebracht, um die zweite Seite der Linearführungsschiene gegen die Referenzfläche zu drücken. Dann
wird die Paßschraube
durch die Spitzsenk- oder Gegenbohrung in das Schraubeneinsetzloch
ein gesetzt und mit einem Schraubenzieher angezogen, um den Kopf
der Schraube in Druckkontakt mit dem Boden der Spitzsenk- oder Gegenbohrung
zu bringen. Dadurch wird die Druckkontaktplatte fest durch die Schraube
an der Installationsoberfläche
mit der Eingriffsfläche
in Eingriff mit der ersten Seite der Linearführungsschiene befestigt. In
diesem Zustand wird eine Reaktionskraft konstant auf die Druckkontaktplatte
aufgebracht. Da jedoch der kreisartige Buckel genau in das kreisartige
Buckelloch paßt
und die Reaktionskraft unterstützt,
ist die Last, die auf die Schraube aufgebracht wird, gering, und
wird die Schraube daran gehindert, deformiert zu werden. Somit kann
die Linearführungsschiene
längs der
Referenzfläche
gerade gehalten werden.
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Bei einer vorzugsweisen Weiterbildung
der Linearführungsschienen-Haltevorrichtung
ist vorgesehen, daß die
Druckkontaktplatte zusätzlich
mit einem Paar von Werkzeugeingriffsflächen versehen ist, die parallel
zueinander ausgebildet und geformt sind, um zu einem Schraubenschlüssel zu
passen, so daß die
Druckkontaktplatte durch Betätigung
des Schraubenschlüssels,
der die Werkzeugeingriffsflächen
greift, gedreht wird. alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein,
daß ferner
ein Werkzeug enthalten ist, das ein Betätigungsglied mit einer polygonalen
Form hat, wobei die obere Oberfläche
der Druckkontaktplatte mit einem polygonalen Einsetzloch versehen
ist, in welches das Betätigungsglied passend
in Eingriff einsetzbar ist, so daß die Druckkontaktplatte durch
Betätigung
des Werkzeugs mit dem Betätigungsglied
in passendem Eingriff mit dem Einsetzloch gedreht wird.
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Eine andere bevorzugte Weiterbildung
besteht darin, daß ferner
enthalten ist ein Werkzeug, das wenigstens zwei Betätigungsglieder
hat, wobei die obere Oberfläche
der Druckkontaktplatte zusätzlich
mit wenigstens zwei Einsetzlöchern
versehen ist, die in Anzahl zu der Anzahl der Betätigungsglieder entspricht
und längs
eines Kreises koaxial zu der Drehachse angeordnet sind, so daß entsprechende Betätigungsglieder
passend in Ein griff einsetzbar sind in die entsprechenden Einsetzlöcher, so
daß die Druckkontaktplatte
durch Betätigung
des Werkzeuges mit den Betätigungsgliedern
passend in Eingriff eingesetzt in die Einsetzlöcher gedreht wird. Alternativ
oder zusätzlich
kann vorgesehen sein, daß ferner eine
Spitzsenk- oder Gegenbohrung koaxial zu dem Schraubeneinsetzloch
ausgebildet ist und Einen Durchmesser hat, der größer als
jener des Schraubeneinsetzloches ist, zum Aufnehmen eines Kopfes der
Paßschraube.
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Weiterhin kann mit Vorzug vorgesehen
sein, daß die
Schiene einen Schieber darauf montiert hat zum gleitenden Führen des
Schiebers in der Längsrichtung
davon, welcher Schieber konfiguriert ist, um ein Bearbeitungs- oder
Maschinenwerkzeug daran zu tragen.
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Bei einem weiteren Aspekt schafft
die vorliegende Erfindung eine Linearführungsschienen-Haltevorrichtung
zum Halten einer. Linearführungsschiene längs einer
linear verlaufenden vertikalen Referenzfläche, die an einer Installationsoberfläche ausgebildet
ist, welche Linearführungsschiene
eine erste Seite und eine zweite Seite entgegengesetzt zur ersten Seite
hat, wobei die Installationsoberfläche mit einer Anlagefläche versehen
ist, die parallel bezüglich
der Referenzfläche
verläuft,
um dazwischen einen Raum zu definieren, in welchem die Linearführungsschiene positionierbar
ist, welche Haltevorrichtung enthält:
ein Druckkontaktstück, das
um eine Drehachse davon drehbar ist und eine untere Oberfläche, die
mit der Installationsoberfläche
in Eingriff bringbar ist, eine obere Oberfläche und eine Umfangsseitenfläche hat,
die zwischen den unteren und oberen Oberflächen ausgebildet ist,
welche
Umfangsseitenfläche
eine erste Eingriffsfläche
und eine zweite Eingriffsfläche
entgegengesetzt zu der ersten Eingriffsfläche bezüglich der Drehachse hat, so
daß die
ersten und zweiten Eingriffsflächen druckmäßig mit
der ersten Seite der Linearführungsschiene
bzw. der Anlagefläche
in Eingriff bringbar sind, um die zweite Seite der Linearführungsschiene gegen
die vertikale Referenzfläche
zu drücken,
welches
Druckkontaktstück
so geformt ist, daß der Abstand
von der Drehachse zu wenigstens einer der ersten und zweiten Eingriffsflächen in
einer Umfangsrichtung davon graduell zunimmt, ein Schraubeneinsetzloch,
das in dem Druckkontaktstück
ausgebildet ist und mit der Drehachse zusammenfällt, und eine Schraube, die
durch das Schraubeneinsetzloch einsetzbar ist,
welche Installationsoberfläche zwischen
der vertikalen Referenzfläche
und der Anlagefläche
ein weibliches Gewindeloch hat, mit welchem die Schraube gewindemäßig in Eingriff
bringbar ist.
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Bei der obigen Konfiguration wird
eine Reaktionskraft nicht von einem kreisartigen Buckel unterstützt, wie
im Fall der Erfindung des ersten Aspektes der vorliegenden Erfindung,
sondern durch die Anlagefläche
in Eingriff mit der zweiten Eingriffsfläche des Druckkontaktstückes. Dadurch
wird die Linearführungsschiene
in Druckkontakt mit der vertikalen Referenzfläche gehalten.
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Eine vorzugsweise Weiterbildung dieser
Linearführungsschienen-Haltevorrichtung
besteht darin, daß ferner
ein Werkzeug enthalten ist, das wenigstens zwei Betätigungsglieder
hat, wobei die obere Oberfläche
des Druckkontaktstückes
zusätzlich mit
wenigstens zwei Einsetzlöchern
entsprechend in der Anzahl der Anzahl der Betätigungsglieder und angeordnet
längs eines
Kreises koaxial zu der Drehachse versehen ist, so daß jeweilige
Betätigungsglieder
passend in Eingriff einsetzbar sind in die. entsprechenden Einsetzlöcher, so
daß das
Druckkontaktstück
durch Betätigung
des Werkzeuges mit den Betätigungsgliedern
in passendem Eingriff eingesetzt in die Einsetzlöcher gedreht wird. Alternativ oder
zusätzlich
kann vorgesehen sein, daß ferner eine
Spitzsenk- oder Gegenbohrung enthalten ist, die koaxial zu dem Schraubeneinsetzloch
gebildet ist und einen Durchmesser hat, der größer als jener des Schraubeneinsetzloches
ist, zum Aufnehmen eines Kopfes der Paßschraube.
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Eine andere bevorzugte Weiterbildung
besteht darin, daß die
Schiene einen Schieber hat, der daran montiert ist, zum gleitenden
Führen
des Schiebers in der Längsrichtung
davon, welcher Schieber konfiguriert ist, um ein Maschinen- oder
Bearbeitungswerkzeug daran zu halten.
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Weitere Ziele, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden genauen Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung deutlich, wenn se im Licht der begleitenden Zeichnungen
betrachtet werden, in welchen:
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1 eine
Draufsicht einer Basis ist, an welcher Druckkontaktstücke 5a der
vorliegenden Erfindung angebracht sind,
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2 eine
vertikale Querschnittsseitenansicht der Basis ist, an welcher die
Druckkontaktstücke 5a der
vorliegenden Erfindung angebracht sind,
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3 eine
vertikale Querschnittsvorderansicht der Basis ist, an welcher die
Druckkontaktstücke 5a der
vorliegenden Erfindung angebracht sind,
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4(a) eine
Draufsicht des Druckkontaktstückes 5a ist,
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4(b) eine
Querschnittsansicht längs
der Linie A-A in der 4(a) ist,
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5 eine
vertikale Querschnittsseitenansicht ist, die den Zustand des Druckkontaktstückes 5a,
das an der Basis angebracht ist, darstellt,
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6(a) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5a in
einer Nicht-Druckkontaktposition davon darstellt,
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6(b) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5a in
einer Druckkontaktposition davon darstellt,
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7(a) eine
Draufsicht des Druckkontaktstückes 5b ist,
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7(b) eine
Querschnittsansicht längs
der Linie B-B in der 7(a) ist,
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8 eine
vertikale Querschnittsseitensansicht ist, die den Zustand des Druckkontaktstückes 5c,
das an der Basis angebracht ist, darstellt,
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9(a) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5c in
einer Nicht-Druckkontaktposition davon darstellt,
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9(b) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5c in
einer Druckkontaktposition davon darstellt,
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10(a) eine
Draufsicht des Druckkontaktstückes 5d ist,
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10(b) eine
Querschnittsansicht längs der
Linie C-C in der 10(a) ist,
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11 eine
vertikale Querschnittseitenansicht ist, die den Zustand des Druckkontaktstückes 5e,
das an der Basis angebracht ist, darstellt,
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12(a) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5e in
einer Nicht-Druckkontaktposition davon darstellt,
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12(b) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5e in
einer Druckkontaktposition davon darstellt,
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13 eine
Draufsicht einer Basis ist, an welcher Druckkontaktstücke 5f der
vorliegenden Erfindung angebracht sind,
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14 eine
vertikale Querschnittsvorderansicht der Basis ist, an welches Druckkontaktstücke 5f der
vorliegenden Erfindung angebracht sind,
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15 eine
vertikale Querschnittsseitenansicht ist, die den Zustand des Druckkontaktstückes 5f,
das an der Basis angebracht ist, darstellt,
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16(a) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5f in
einer Nicht-Druckkontaktposition davon darstellt,
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16(b) die
Betätigung
des Druckkontaktstückes 5f in
einer Druckkontaktposition davon darstellt,
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17(a) eine
Unteransicht eines Werkzeuges y ist,
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17(b) eine
Seitenansicht des Werkzeuges y ist,
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18(a) eine
Unteransicht eines Werkzeuges z ist,
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18(b) eine
Seitenansicht des Werkzeuges z ist, und
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19 eine
perspektivische Ansicht ist, die herkömmliche Einrichtungen zum Halten
einer Linearführungsschiene
R darstellt.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
DER ERFINDUNG
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Nachfolgend wird eine Beschreibung
der Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungen angegeben.
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Wie in der 1 bis zur 3 gezeigt
ist, verläuft
eine vertikale Referenzfläche
L vertikal von einer Basis 1 und ist eine Linearführungsschiene
R längs
der vertikalen Referenzfläche
L in Kontakt. Ein Linearschieber S zur Anbringung eines Maschinen- oder
Bearbeitungswerkzeuges T oder von Ähnlichem daran ist an der Linearführungsschiene
R zur linear gleitender. Bewegung längs der Linearführungsschiene
R angebracht. Der Linearschieber S hat eine Paßnut 40, die geformt
ist, um zur Querschnittsform der Linearführungsschiene R zu passen,
und eine Montagefläche 41 zur
Montage des Maschinen- und Bearbeitungswerkzeuges T daran. Paßschraubenlöcher 42 zum
Befestigen des Bearbeitungs- oder Maschinenwerkzeuges T sind vertikal
in der Montagefläche 41 längs entgegengesetzten
Rändern
davon (siehe 3) ausgebildet.
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Obwohl die Linearführungsschiene
R durch Befestigungsbolzen 2 befestigt ist, kann sie bezüglich der
Befestigungsbolzen 2 ein bißchen bewegt werden. Nach einem
Lösen der
Befestigungsbolzen 2 wird die Linearführungsschiene R durch die Haltevorrichtung
der vorliegenden Erfindung gegen die vertikale Referenzfläche L gedrückt. Dann
werden die Befestigungs- oder Sicherungsbolzen 2 angezogen,
um die Linearführungsschiene
R zu befestigen. Indem die Linearführungsschiene R gegen die vertikale
Referenzfläche
gedrückt
wird, wird sie in 0,01 mm Inkrementen begradigt. Somit kann der
Linearschieber S, der an der Führungsschiene
R montiert ist, einwandfrei linear verschoben werden.
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Die Haltevorrichtung der vorliegenden
Erfindung enthält
Druckkontaktstücke 5a bis 5f.
Nachfolgend wird eine Beschreibung jedes Ausführungsbeispiels angegeben.
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Wie durch die 1 bis zur 3 beschrieben
ist, hat die Basis 1 die vertikale Referenzfläche L, um
die Linearführungsschiene
R gerade zu halten, und eine Mehrzahl von Druckkontaktstücken 5a ist längs einer
Seite der Linearführungsschiene
R vorgesehen. Die nachfolgend beschriebenen Druckkontaktstücke
5b bis 5e können bei
der Konfiguration angewandt werden, die in der 1 bis zur 3 gezeigt
ist.
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Wie in der 4 gezeigt ist, enthält das Druckkontaktstück 5a eine
Druckkontaktplatte 6a, die eine Eingriffsfläche 7,
die mit einer Seite der Linearführungsschiene
R in Eingriff bringbar ist, um die andere Seite der Linearführungsschiene
R gegen die vertikale Referenzfläche
L zu drücken,
und einen kreisartigen Buckel 8 hat, der an einer unter
Oberfläche
der Druckkontaktplatte 6a ausgebildet ist. Die Druckkontaktplatte 6a ist
so geformt, daß der
Abstand von der Mitte o des kreisartigen Buckels 8 zur Eingriffsfläche 7 graduell
in der Gegenuhrzeigerrichtung zunimmt. Somit nimmt, wie das Druckkontaktstück 5a in
der Uhrzeigerrichtung (die Drehrichtung einer Paßschraube 50) gedreht
wird, der Abstand von der Mitte o des kreisartigen Buckels 8 zum
Punkt, in dem die Eingriffsfläche 7 mit
der Linearführungsschiene
R zusammenkommt, zu.
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Die Paßschraube 50 hat einen
Spitzsenkkopf 51. Das Druckkontaktstück 5a hat ein Schraubeneinsetzloch 12,
das längs
der Mittelachse des kreisartigen Buckels 8 ausgebildet
ist, und eine konisch verjüngte
Gegen- oder Spitzsenkbohrung 11, die koaxial zum Schraubeneinsetzloch 12 ausgebildet
ist, um den spitzgesenkten oder Spitzsenkkopf 51 der Paßschraube 50 aufzunehmen.
Da die Paßschraube 50 eine
Spitzsenkkopfschraube ist, kann die Höhe der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 niedrig
ausgeführt
sein, und die Druckkontaktplatte 6a kann dünn ausgeführt sein.
Das heißt,
daß, da
die Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 konisch abwärts verjüngt ist,
ein unterer Teil der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 in
dem kreisartigen Buckel 8 ausgebildet sein kann. Somit
kann die Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 ausgebildet sein,
selbst wenn die Druckkontaktplatte 6a so dünn ist wie
ungefähr
1 mm.
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In einigen Fällen ist der Abstand H zwischen dem
Linearschieber S und der Basis (siehe 3) ungefähr 5 mm
oder weniger. Somit ist die Druckkontaktplatte 6a des Druckkontaktstückes 5a vorzugsweise
so dünn
wie möglich.
Somit steht die Paßschraube 50 nicht
von der Druckkontaktplatte 6a vor, und sind die Paßschraube 50,
die einen Spitzsenkkopf hat, und die konisch verjüngte Spitzsenk-
oder Gegenbohrung 11 ausgelegt, damit die Druckkontaktplatte 6a dünn ist.
Selbst wenn die Druckkontaktplatte 6a eine Dicke von ungefähr 1 mm
(sie kann auf 0,7 mm dünn
gemacht werden) hat, kann die Haltestärke durch den kreisartigen
Buckel 8 sichergestellt werden, wie später beschrieben ist.
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Die Durckkontaktplatte 6a hat
auch ein Paar von Werkzeugeingriffsflächen 13 und 13,
die parallel zueinander ausgebildet und geformt sind, um zu einem
Schraubenschlüssel
x zu passen.
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Eine Mehrzahl von Paßlöchern 30 ist
in bestimmten Abständen
in der Installationsoberfläche
f der Basis 1 ausgebildet. Jedes der Paßlöcher 30 enthält ein kreisartiges
Buckelloch 31, das einen Innendurchmesser hat, um genau
zum kreisartigen Buckel 8 zu passen, und ein weibliches
Gewindeloch 32, das koaxial zum kreisartigen Buckelloch 31 ausgebildet ist
und in welches die Paßschraube 50 geschraubt
ist oder wird.
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Bei der obigen Konfiguration werden
die Befestigungs- oder Sicherungsbolzen 2 zum Befestigen der
Linearführungsschiene
R gelost und wird der kreisartige Buckel 8 des Druckkontaktstükkes 5a in das
kreisartige Buckelloch 31 des Paßlochs 30 eingeführt. Dann
wird die Paßschraube 50 lose
durch das Schraubeneinsetzloch 12 in das weibliche Gewindeloch 32 geschraubt.
In diesem Moment ist das Druckkontaktstück 5a in einer Nicht-Druckkontaktposition
positioniert, in der der Abstand der Mitte o des kreisartigen Buckels 8 zu
dem Punkt, in dem die Eingriffsfläche 7 mit der Linearführungsschiene
R zusammenkommt, am kleinsten ist, wie in der 6(a) gezeigt ist. Der Schraubenschlüssel x wird
dann passend zu den Werkzeugeingriffsflächen 13 und 13 aufgesetzt
und in der Uhrzeigerrichtung gedreht, um das Druckkontaktstück 5a in
eine Druckkontaktposition zu bringen, die in der 6(b) gezeigt ist.
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Dann wird die Paßschraube 50 angezogen, wobei
das Druckkontaktstück 5a mit
dem Schraubenschlüssel
x gehalten wird. Da die Festziehrichtung der Paßschraube 50 im Uhrzeigersinn
ist, das heißt eine
Richtung zum Erhöhen
des Abstandes von der Mitte o des kreisartigen Buckels 8 zu
dem Punkt, in dem die Eingriffsfläche 7 mit der Linearführungsschiene
R zusammenkommt, wird der Druck des Druckkontaktstückes 5a gegen
die Linearführungsschiene
R durch die Drehung der Paßschraube 50 nicht
verringert.
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Bei der obigen Konfiguration gibt
es, wenn der Schraubenschlüssel
x auf die Werkzeugeingriffsflächen 13 und 13 aufgepaßt ist,
nichts, was das Schrauben der Paßschraube 50 über der
Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 beeinträchtigt, so daß die Paßschraube 50 mit
dem Druckkontaktstück 5a,
das mit dem Schraubenschlüssel
x gehalten wird, festgezogen werden kann. Somit wird im Gegensatz
zu einer herkömmlichen
Konfiguration, bei welcher eine Paßschraube nach dem Entfernen
eines Druckpaßwerkzeuges
geschraubt wird, das Druckkontaktstück 5a nicht durch
eine Reaktionskraft zurückgedreht.
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Ferner wird, obwohl eine Reaktionskraft nach
dem Befestigen der Linearführungsschiene
R konstant auf das Druckkontaktstück 5a angewandt oder
aufgebracht wird, keine Last auf die Paßschraube 50 aufgebracht,
da der kreisartige Buckel 8 genau in das kreisartige Buckelloch 31 eingepaßt ist.
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Die Druckkontaktstücke 5b bis 5d sind
ebenfalls konfiguriert, um in die Paßlöcher 30 zu passen, die
in der Basis 1 ausgebildet sind, und die Konfigurationen
davon werden nachfolgend beschrieben.
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Die 7 zeigt
ein Druckkontaktstück 5b. Das
Druckkontaktstück 5b hat
eine Druckkontaktplatte 6b, die einen sechseckiges Einsteckloch 20 hat, das
zusätzlich
zu den Eingriffsflächen 13 und 13 geformt
ist, um zu einem Schraubenschlüssel
x zu passen. Somit kann das Druckkontaktstück 5b mit einem Sechseck-
oder Sechskantschraubenschlüssel
gedreht werden. Selbst wenn ein Sechskantschraubenschlüssel oder
Imbusschlüssel
in den Sechseckeinsteckloch 20 passend eingesetzt ist,
gibt es nichts, was mit das Schrauben der Paßschraube 50 über der Spitzsenk-
oder Gegenbohrung 11 beeinträchtigt. Somit kann die Paßschraube 50 mit
dem Druckkontaktstück 5b angezogen
werden, das mit dem Sechseckschraubenschlüssel gehalten wird, und wird
das Druckkontaktstück 5b nicht
durch eine Reaktionskraft zurückgedreht.
Auch bei dieser Konfiguration kann die Paßschraube 50 eine
Spitzsenkkopfschraube sein und kann die Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 konisch
verjüngt
sein (siehe die strichpunktierten Linien in der 7).
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Die 8 und
die 9 zeigen das Druckkontaktstück 5c.
Das Druckkontaktstück 5c kann
mit einem Werkzeug y gedreht werden, das in der 17 gezeigt ist, und hält eine Druckkontaktplatte 6c,
die zwei Betätigungslöcher 21 und 21 hat,
die in der Nähe
der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 ausgebildet sind. Die
Druckkontaktplatte 6c ist von allgemein fünfeckiger
Form, enthaltend Seiten 22a und 22b, und eine Eingriffsfläche 7 ist über die
Seiten 22a und 22b gebildet. Der Abstand von dem Drehmittelpunkt
des Druckkontaktstückes 5c zur
Seite 22b ist größer als
jener zur Seite 22a. Die Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 ist
konisch verjüngt,
um zum Spitzsenkkopf der Paßschraube 50 zu
passen.
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Das Werkzeug y enthält einen
Drehgriff 60 und Eingriffsvorsprünge 61 und 61,
die in die Betätigungslöcher 21 und 21 passend
eingesetzt werden können
und an einem Ende des Drehgriffs 60 ausgebildet sind. Das
Werkzeug y hat eine konkave Ausnehmung 62 an einem Ende,
so daß die
Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 nicht überdeckt wird. Die Eingriffsvorsprünge 61 und 61 werden
in die Betätigungslöcher 21 und 21 passend
eingesetzt, und der Drehgriff 60 wird betätigt, um
das Druckkontaktstück 5c in
der Uhrzeigerrichtung von einer Nicht-Druckkontaktposition, die
in der 9(a) gezeigt
ist, wo die Seite 22a im Wesentlichen längs einer Seite der Linearführungsschiene
R verläuft,
in eine Druckkontaktposition zu drehen, die in der 9(b) gezeigt ist, wo die Seite 22b in
Eingriff mit der Seite der Linearführungsschiene R ist. Dann wird
die Paßschraube 50 angezogen.
In diesem Moment kann, da es nichts gibt, was das Anziehen der Paßschraube über der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 1i wegen
der konkaven Ausnehmung 62 beeingträchtigt, die Paßschraube 50 mit
dem Druckstück 5c angezogen
werden, das mit dem Werkzeug y in der Druckkontaktposition gehalten
wird. Somit wird das Druckkontaktstück 5c nicht durch
eine Reaktionskraft in umgekehrter Richtung gedreht. Da die Paßschraube
einen Spitzsenkkopf hat, kann die Höhe der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 gering
ausgelegt sein und kann die Druckkontaktplatte 6c dünn ausgelegt
sein.
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Die 10 zeigt
das Druckkontaktstück 5d, das
eine Druckkontaktplatte 6d enthält, die halb- oder teilkreisartige
Betätigungsausnehmungen 23 und 23 hat,
in welche die Eingriffsvorsprünge 61 und 61 des Werkzeuges
y passend auf beiden Seiten davon eingesetzt werden können. Die
Betätigung
zum Drehen des Druckkontaktstückes 5d ist
dieselbe wie jene des Druckkontaktstückes 5c, das im Zusammenhang
mit der 9 beschrieben
wurde, und die Beschreibung davon wird weggelassen.
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Die 11 und 12 zeigen das Druckkontaktstück 5e.
Das Druckkontaktstück 5e kann
mit einem Werkzeug z gedreht werden, das in der 18 gezeigt ist und eine Druckkontaktplatte 6e enthält, die vier
Betätigungslöcher 24 hat,
die in gleich beabstandeten Winkelintervallen um die Spitzsenk-
oder Gegenbohrung 11 herum ausgebildet sind. Die Druckkontaktplatte 6e ist
von kreisartiger Form, deren Mitte gegenüber der Mitte der Spitzsenk-
oder Gegenbohrung 11 versetzt ist. Somit bildet der gesamte
Umfang des Druckkontaktstückes 5e eine
Eingriffsfläche 7.
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Das Werkzeug z enthält einen
Drehgriff 70 und einen Anschlußabschnitt 71. Der
Anschlußabschnitt 71 hat
ein Einsetzloch 72 in der Mitte davon und vier Eingriffsvorsprünge 73,
die pas send in die Betätigungslöcher 24 von
oben um das Einsetzloch 72 herum eingesetzt werden können.
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Die Eingriffsvorsprünge 73 werden
in die Betätigungslöcher 24 passend
eingesetzt, und der Drehgriff 70 wird betätigt, um
das Druckkontaktstück 5e in
der Uhrzeigerrichtung von einer Nicht-Druckkontaktposition, die in der 12(a) gezeigt ist, wo der
Abstand des Drehmittelpunktes des Druckkontaktstückes 5e zu dem Punkt,
in dem die Eingriffsfläche 7 mit
einer Seite der Linearführungsschiene
R zusammenkommt, am kleinsten ist, zu einer Druckkontaktposition
zu drehen, die in der 12(b) gezeigt
ist. Dann wird die Paßschraube 50 angezogen. In
diesem Moment kann, da es nichts gibt, was das Anziehen der Paßschraube 50 über der
Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 wegen des Einsetzloches 72 beeinträchtigt,
die Paßschraube 50 mit
dem Druckstück 5e angezogen
werden, das in der Druckkontaktposition mit dem Werkzeug z gehalten
wird. Somit wird das Druckkontaktstück 5e nicht durch
eine Reaktionskraft in umgekehrter Richtung gedreht.
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Das Druckkontaktstück 5e,
kann auch mit dem Werkzeug y gedreht werden, wenn die Eingriffsvorsprünge 61 und 61 des
Werkzeugs y passend in die zwei benachbarten Betätigungslöcher 24 eingesetzt
werden und der Betätigungsgriff 60 betätigt wird.
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Die 13 bis
zur 16 zeigen eine Ausführung, bei
welcher ein Druckkontaktstück 5f verwendet
wird und eine Anlagefläche
F, die sich vertikal von der Installationsoberfläche f der Basis 1 erstreckt,
parallel zu und in einem Abstand von der vertikalen Referenzfläche L ausgebildet
ist. Die Druckkontaktstücke 5f sind
angebracht an der Installationsoberfläche f zwischen der vertikalen
Referenzfläche
L und der Anlagefläche
F. Schraubenlöcher 35 sind
in der Installationsoberfläche
f ausgebildet.
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Wie in der 15 und der 16 gezeigt
ist, hat das Druckkontaktstück 5f eine
erste Eingriffsfläche 7,
die mit einer Seite der Linearführungsschiene R
in Eingriff bringbar ist, um die andere Seite der Linearführungsschiene
R gegen die vertikale Referenzfläche
L zu drücken,
hat aber nicht den kreisartigen Buckel 8 im Gegensatz zu den vorher
beschriebenen Ausführungsbeispielen.
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Das Druckkontaktstück 5f hat
ein Schraubeneinsetzloch 12, das durch die Mitte davon
ausgebildet ist, und eine konisch verjüngte Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11,
die koaxial zum Schraubeneinsetzloch 12 ausgebildet ist,
um den Spitzsenkkopf 51 der Paßschraube 50 aufzunehmen.
Das Druckkontaktstück 5f hat
keinen kreisartigen Buckel. Somit werden, um das Druckkonstaktstück 5f dünn zu machen
bis ungefähr
1 mm, die Paßschraube 50,
die einen Spitzsenkkopf hat, und die konisch verjüngte Spitzsenk-
oder Gegenbohrung 11 übernommen. Das
Druckkontaktstück 5f ist
von einer rhombischen Form mit Seiten 25a, 25b, 26a und 26b. Die
erste Eingriffsfläche 7 ist über die
Seiten 25a und 25b ausgebildet. Der Abstand von dem Drehmittelpunkt
des Druckkontaktstückes 5f zur
Seite 25b ist größer als jener
zur Seite 25a. Eine zweite Eingriffsfläche 7' ist über die Seiten 26a und 26b
ausgebildet. Der Abstand von dem Drehmittelpunkt des Druckkontaktstückes 5f zu
der Seite 26b ist größer als
jener zu der Seite 26a. Die ersten und zweiten Eingriffsflächen 7 und 7' sind symmetrisch
bezüglich
des Drehmittelpunktes des Druckkontaktstückes 5f. Somit verlaufen,
wie später
beschrieben ist, in einer Nicht-Druckkontaktposition, die in der 16(a) gezeigt ist, die Seiten
25a und 25b im Wesentlichen längs
einer Seite der Linearführungsschiene
R bzw. der Anlagefläche
F, und das Druckkontaktstück 5f ist
weder mit der Linearführungsschiene
R noch der Anlagefläche
F in Eingriff. Wenn das Druckkontaktstück 5f in die Uhrzeigerrichtung
gedreht wird, wird es in eine Druckkontaktposition gebracht, die
in der 16(b) gezeigt
ist. In der Druckkontaktposition sind die Seiten 25b und 26b in
Eingriff mit der Linearführungsschiene R
bzw. der Anlagefläche
F, und das Druckkontaktstück 5f drückt die
Linearführungsschiene
R gegen die Referenzfläche
L.
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Das Druckkontaktstück 5f hat
Betätigungslöcher 28 und 28,
die dadurch hindurch auf beiden Seiten der Spitzsenk- oder Gegenbohrung 11 ausgebildet
sind, so daß die
Eingriffsvosprünge 61 und 61 des
Werkzeuges y, das in der 17 gezeigt
ist, darin passend eingesetzt werden können.
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Bei der obigen Konfiguration werden
die Sicherungs- oder Befestigungsbolzen 2 für das Befestigen
der Linearführungsschiene
R gelöst
und wird das Druckkontaktstück 5f an
der Installationsoberfläche
f angeordnet, so daß das
Schraubeneinsetzloch 12 davon ausgerichtet ist mit dem
weiblichen Gewindeloch 35 und die Seiten 25a und 26a längs einer Seite
der Linearführungsschiene
R bzw. der Anlagefläche
F verlaufen. Dann werden die Eingriffsvorsprünge 61 und 61 des
Werkzeugs y passend in die Betätigungslöcher 28 und 28 eingesetzt
und in der Uhrzeigerrichtung gedreht, um das Stück 7 in die Druckkontaktposition,
die in der 16(b) gezeigt ist,
zu bringen, wo die ersten und zweiten Eingriffsflächen 7 und 7' in Eingriff
mit einer Seite der Linearführungsschiene
R bzw. der Anlagefläche
F sind. Dann wird die Paßschraube 50 angezogen,
wobei das Druckkontaktstück 5f mit
dem Werkzeug y gehalten wird. In diesem Moment ist die Anziehrichtung
der Paßschraube
im Uhrzeigersinn, das heißt
in der Richtung, um den Abstand von dem Drehmittelpunkt des Druckkontaktstückes 5f zu
den ersten und zweiten Eingriffsflächen 7 und 7' zu vergrößern. Somit wird
der Druck des Druckkontaktstückes 5f gegen
die Linearführungsschiene
R durch die Drehung der Paßschraube 50 nicht
verringert.
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Nach dem Befestigen oder Sichern
der Linearführungsschiene
R wird eine Reaktionskraft konstant auf das Druckkontaktstück 5f angewandt.
Da jedoch die Seite 26b des Druckkontaktstückes 5f in Eingriff
mit der Anlagefläche
F ist, wird keine Last auf die Paßschraube 50 ausgeübt.
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Bei der Erfindung des ersten Aspekts
enthält ein
Druckkontaktstück
eine Druckkontaktplatte, die eine Eingriffsfläche, die in Eingriff mit einer
Seite einer Linearführungsschiene
gebracht werden kann durch Drehung des Druckkontaktstückes, einen kreisartigen
Buckel, der an einer unteren Oberfläche der Druckkontaktplatte
ausgebildet ist, ein Schraubeneinsetzloch, das längs der Mittelachse des kreisartigen
Buckels ausgebildet ist, und eine Spitzsenk- oder Gegenbohrung hat,
die koaxial zum Schraubeneinsetzloch ausgebildet ist, um einen Kopf
einer Paßschraube
aufzunehmen, sowie ein Paßloch,
das in einer Installationsoberfläche
ausgebildet ist und ein kreisartiges Buckelloch, in welches der
kreisartige Buckel genau eingepaßt wird, und ein weibliches
Gewindeloch enthält,
welches koaxial zum kreisartigen Buckelloch ausgebildet ist und
in welches eine Paßschraube
geschraubt wird. Das Druckkontaktstück wird in das Paßloch passend
eingesetzt und mit einem Werkzeug gedreht, um die Eingriffsfläche in Eingriff
mit einer Seite der Linearführungsschiene
zu bringen. Dann wird die Paßschraube
durch die Spitzsenk- oder Gegenbohrung in das Paßloch eingeführt und
angezogen, um die Linearführungsschiene
zu befestigen. Somit wird nach dem Befestigen der Linearführungsschiene
eine Reaktionskraft konstant auf das Druckkontaktstück aufgebracht.
Jedoch ist der kreisartige Buckel genau eingepaßt in das kreisartige Buckelloch
und unterstützt
die Reaktionskraft, so daß die
Last, die auf die Paßschraube
ausgeübt
wird, gering ist, und die Paßschraube
daran gehindert wird, deformiert zu werden. Somit kann die Linearführungsschiene
mit Stabilität
gerade gehalten werden.
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Bei der Konfiguration, bei der die
Druckkontaktplatte des Druckkontaktstückes ein Paar von Werkzeugeingriffsflächen hat,
die parallel zueinander ausgebildet sind und geformt sind, um zu
einem Schraubenschlüssel
zu passen, kann der Schraubenschlüssel passend auf die Eingriffsflächen von
einer Seite des Druckkontaktstückes
gesetzt und gedreht werden, um das Druckkontaktstück in Eingriff mit
einer Seite der Linearführungsschiene
zu bringen. Somit kann das Druckkontaktstück gedreht werden, ohne ein
spezielles Werkzeug zu verwenden. Auch kann, da der Schraubenschlüssel nicht über dem
Druckkontaktstück
angeordnet ist, die Paßschraube
in das Schraubeneinsetzloch durch die Spitzsenk- oder Gegenbohrung
eingesetzt und angezogen werden mit einem Schraubenzieher, wobei das
Druckkontaktstück
mit dem Werkzeug gehalten wird. Somit wird das Druckkontaktstück nicht
durch eine Reaktionskraft umgekehrt gedreht.
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Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung
enthält
ein Druckkontaktstück
ein Druckkontaktstück,
das eine erste Eingriffsfläche,
welche in Eingriff mit einer Seite der Linearführungsschiene durch Drehung
des Druckkontaktstückes
gebracht werden kann, eine zweite Eingriffsfläche entgegengesetzt zur ersten
Eingriffsfläche,
ein Schraubeneinsetzloch, das durch die Mitte davon ausgebildet
ist, und eine Spitzsenk- oder Gegenbohrung hat, die koaxial zu dem
Schraubeneinsetzloch ausgebildet ist, sowie eine Anlagefläche, die
vertikal aufwärts
von einer Installationsoberfläche
und parallel zu der Referenzfläche
verläuft,
und ein weibliches Gewindeloch, welches in der Installationsoberfläche zwischen
der vertikalen Referenzfläche
und der Anlagefläche
ausgebildet ist und in welches eine Paßschraube geschraubt wird,
wodurch, wenn die erste Eingriffsfläche des Druckkontaktstückes in
Eingriff mit einer Seite der Linearführungsschiene gebracht ist,
die zweite Fläche
davon in Eingriff mit der Anlagefläche gebracht ist. Da die Reaktionskraft
von der Anlagefläche
in Eingriff mit der zweiten Eingriffsfläche des Druckkontaktstückes aufgenommen
wird, ist die Last, die auf die Paßschraube aufgebracht wird,
niedrig, und wird die Paßschraube
daran gehindert, deformiert zu werden. Somit kann die Linearführungsschiene
mit Stabilität
gerade gehalten werden.
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Bei der Konfiguaration, bei welcher
das Druckkontaktstück
ein vertikales Betätigungsloch
für ein
Drehwerkzeug in der Nähe
des Drehmittelpunktes davon hat, kann das Druckkontaktstück auf einer Basis
gedreht werden, die eine Anlagefläche hat, durch Verwendung eines
Werkzeuges, das einen Eingriffsvor sprung hat, welcher in das Betätigungsloch
von oben passend eingesetzt werden kann.
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Bei der Konfiguration, bei welcher
eine Schraube, die einen Spitzsenkkopf hat, verwendet wird, als
die Paßschraube,
und das Druckkontaktstück
ein Schraubeneinsetzloch und eine konisch verjüngte Spitzsenk- oder Gegenbohrung
hat, die koaxial zu dem Schraubeneinsetzloch ausgebildet ist, um
den Spitzsenkkopf der Paßschraube
aufzunehmen, kann die Druckkontaktplatte dünn ausgeführt werden. Somit kann die
Linearführungsschienen-Haltevorrichtung
der vorliegenden Erfindung in einer Maschine verwendet werden, in
welcher der Abstand H zwischen dem Linearschieber und der Basis
(siehe 3) klein ist.
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Zusammenfassend wird entsprechend
in Ausführungsbeispielen
der Erfindung geschaffen ein Druckkontaktstück, das eine Druckkontaktplatte
enthält,
die eine Eingriffsfläche,
die in Eingriff mit einer Seite einer Linearführungsschiene durch Drehung des
Druckkontaktstückes
in Eingriff bringbar ist, einen kreisartigen Buckel, der an einer
unteren Oberfläche
der Druckkontaktplatte ausgebildet ist, ein Schraubeneinsetzloch,
das längs
der Mittelachse des kreisartigen Buckels ausgebildet ist, und eine Spitzsenk-
oder Gegenbohrung hat, die koaxial zu dem Schraubeneinsetzloch ausgebildet
ist, sowie ein Paßloch,
das in einer Installationsoberfläche
ausgebildet ist, ein kreisartiges Buckelloch, in welches der kreisartige
Buckel genau passend eingesetzt ist, und ein weibliches Gewindeloch
enthält,
welches koaxial zu dem kreisartigen Buckelloch ausgebildet ist und
in welches eine Paßschraube
geschraubt ist. Das Druckkontaktstück wird mit einem Werkzeug
gedreht, um die Eingriffsfläche
in Eingriff mit einer Seite der Linearführungsschiene zu bringen, und
die Paßschraube
wird eingesetzt in das Paßloch
des Paßlochs
und angezogen, um die Linearführungsschiene
zu befestigen.
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Die Erfindung kann in anderen spezifischen Formen
ausgeführt
werden, ohne von der Idee oder wesentlichen Charakteristika davon
abzuweichen. Die vorliegenden Ausführungsbeispiele sind daher
in jeglicher Hinsicht als illustrativ und nicht beschränkend beabsichtigt,
der Umfang der Erfindung ist durch die angefügten Ansprüche angegeben statt durch die
vorangegangene Beschreibung, und alle Änderungen, die innerhalb der
Bedeutung und des Umfangs von Äquivalenzen
der Ansprüche
aufkommen, sind daher beabsichtigt, darin eingeschlossen zu sein.
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Die Lehren der japanischen Patentanmeldung
Nr. 2002-115795, angemeldet am 18. April 2002, einschließlich der
Beschreibung, Ansprüche und
Zeichnungen sind hiermit durch Bezugnahme hierin aufgenommen.