DE10315991B3 - Polymerisationsreaktor - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Polymerisationsreaktor, bestehend aus einem mit seiner Längsachse horizontal orierntierten, außen beheizbaren, stationären Behälter (1) mit Produktzu- und -auslaßanschlüssen (2, 3) und Produktionsrückführanschlüssen (6, 7) für das zu polymisierende Produkt und aus einer drehbaren Welle (4), an der zum Umwälzen des Produktes im mit oberem Brüdenabzug (1') versehenden Behälter (1) mehrere ringförmige Produkt-Schleppscheiben (5) angeordnet sind. DOLLAR A Um einen solchen Reaktor sowohl diskontinuierlich als auch kontinuierlich betreiben zu können, ist im Innenraum des Behälters (1) durch zwei axial distanzierte, oberhalb der Welle (4) und über dem maximalen Füllstandsniveau (N) angeordnete Produktrückführöffnungen (6, 7) ein mit einer mittigen, einen unteren Durchlaß (23') aufweisenden Trennwand (23) versehenes Mittelteil (8) definiert, an das sich beidseitig zu den Behälterwänden (9, 10) hin ein Zulaufraum (11) mit dem Produktzulaufanschluß (2) und ein Auslaufraum (12) mit Produktauslaufanschluß (13) anschließen. Außerdem sind unten im Zulauf- und im Auslaufraum (11, 12) neben den Behälterendwänden (9, 10) zu je einer Pumpe (13, 14) führende Produktablaufanschlüsse (15, 16) angeordnet, wobei die Pumpen (13, 14) druckseitig sowohl mit den Produktrückführöffnungen (6, 7) als auch dem Auslaßanschluß (3) verbunden sind. Ferner sind die von den Pumpen (13, 14) zu den Produktrückführöffnungen (6, 7) führenden Leitungen (17, 18) zwecks wahlweiser ...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Polymerisationsreaktor, bestehend aus einem mit seiner Längsachse horizontal orientierten, außen beheizbaren, stationären Behälter mit Produktzu- und -auslaßanschlüssen und Produktrückführanschlüssen für das zu polymerisierende Produkt und aus einer drehbaren Welle, an der zum Umwälzen des Produktes im mit oberem Brüdenabzug versehenen Behälter mehrere ringförmige Produkt-Schleppscheiben angeordnet sind, wobei die Rückführanschlüsse über eine Rückführleitung mit einer pumpenbestückten, vom Auslaßanschluß abgehenden Leitung verbunden ist.
- Bezüglich dessen, was mit derartigen Reaktoren grundsätzlich bewirkt wird und wie dies im Prinzip vor sich geht, wird auf die
DE 100 41 741 C1 und dieDE 100 63 800 C1 verwiesen. Bei diesen Reaktoren handelt es sich um chargenweise beschickbare, mit ihrer Achse vertikal orientierte Apparate bzw. Autoklaven besonderer Bauart, was auch für den diskontinuierlich arbeitenden Reaktor nach derDE 100 01 477 A1 gilt, auf den im übrigen die einleitende Definition bezogen ist. - Um derartige Polymerisationsprozesse rationeller durchführen zu können, stehen seit langem auch kontinuierlich arbeitende Reaktoren der bspw. eingangs genannten Art zur Verfügung. Druckschriftlich kann hierzu nur auf einen Reaktor nach der noch nicht veröffentlichten Patentanmeldung 102 35 383.2 verwiesen werden, die sich mit bislang bestehenden Nachteilen solcher kontinuierlich arbeitenden Reaktoren auseinandersetzt.
- Egal ob diskontinuierlich oder kontinuierlich betrieben, handelt es sich bei solchen Reaktoren für den Benutzer um relativ hochinvestive Apparate bzw. Anlagen, für deren Betrieb Folgendes zu berücksichtigen ist:
Bezgl. der sofort weiterzuverarbeitenden, in solchen Reaktoren auf gewünschte Viskosität zu bringende Polymerisate bestehen in entsprechenden Produktionsstätten unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der zu verarbeitenden Mengen und auch der Arten, d.h., es ist zu entscheiden, ob man diese Mengen oder auch Arten durch diskontiniuierlich oder kontinuierlich arbeitende Reaktoren für die Weiterverarbeitung verfügbar macht. Man ist also gehalten, sowohl chargenweise als auch kontinuierlich arbeitende Reaktoren zur Verfügung zu haben, da, soweit bekannt, keine Reaktoren verfügbar sind, die sowohl chargenweise als auch kontinuierlich betrieben werden können. - Ausgehend vom diskontinuierlich arbeitenden Reaktor gemäß der
DE 100 01 477 A1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen solchen Reaktor dahingehend umzugestallten und damit zu verbessern, daß ein solcher Polymerisationsreaktor beides zu leisten in der Lage ist, verbunden mit der Maßgabe, für beide Betriebsweisen die zu fordernde Produktqualität zu gewährleisten, d.h., insbesondere eine weitestgehend gleichbleibende Homogenität des aus dem Reaktor abgezogenen Produktes. - Diese Aufgabe ist mit einem Reaktor der eingangs genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gelöst.
- Selbstverständlich weist dieser erfindungsgemäße Reaktor alle Merkmale auf, die einerseits für beide Betriebsarten notwendig sind, wobei es aber für den Wechsel der Betriebsarten nur einer Ventilumsteuerung bedarf, um eine andere Strömungsführung beim Wechsel von der einen in die andere Betriebsart zu bewirken, ohne daß sich dabei an der Gesamtkonzeption des Reaktors etwas ändert.
- Entscheidend ist beim Ganzen, daß in beiden Betriebsfällen im Reaktor gewissermaßen zwei Rotationsströmungen bewirkt werden, und zwar, von dessen Mitte ausgehend, zu den Reaktorendwänden hin, in deren beiden Bereichen Polymerisatmischung abgezogen und in den Mittelteil zurückgeführt wird. Beim kontinuierlichen Betrieb ist diese entgegengesetzte Doppelströmung gewissermaßen überlagert vom ständigen Teilabzug des Fertigpolymerisates aus dem hier sogenannten Auslaufraum, und beim diskontinuierlichen Betrieb wird am Ende des ganzen Misch- und Polymerisationsprozesses die Doppelrückführung unterbrochen und das Fertigpolymerisat an beiden Enden des Reaktors abgezogen, was im Einzelnen noch näher erläutert wird.
- Was dabei das Merkmal der mittigen Anordnung einer einen unteren Durchlaß aufweisenden Trennwand im Mitteilteil des Behälters betrifft, so ist diese Trennwand, deren Bedeutung noch näher erläutert wird einerseits für den kontinuirlichen Betrieb wichtig, andererseits stört diese aber nicht, wenn der Reaktor diskontinuierlich betrieben wird.
- Da der erfindungsgemäße Reaktor beides kann, besteht ein weiterer Vorteil auch darin, daß bei an sich vorgesehenem kontinuierlichen Betrieb die dabei unvermeidbare Startphase diskontinuierlich gefahren werden kann, um dann daran anschließend bei dann eingeschalteter permanenter Rohproduktzufuhr in den kontinuierlichen Betrieb überzugehen.
- In vorteilhafter und bevorzugter Ausführungsform sind die beiden Zulauf- und der Auslaufräume in Form sich an das zylindrische Mittelteil anschließender, zu den Behälterendwänden hin divergierender Kegelstümpfe ausgebildet, was für die Ausbildung der Rotations- bzw. Umwälzströmung und der Masseorientierung zu den Auslaufanschlüssen hin förderlich ist.
- Vorteilhaft sind ferner die Behälterendwände als zur Mantelheizung des Reaktorbehälters separate, thermostatgeregelt sequentiell beschickbare Heizmediumsführungen ausgebildet.
- Der erfindungsgemäße Polymerisiationsreaktor wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- Es zeigt schematisch
-
1 einen Längsschnitt durch den Reaktor mit den zugehörigen Leitungsführungen, Pumpen und Ventilen; -
2 einen Längsschnitt durch den Reaktorbehälter in bevorzugter Ausführungsform; -
3 den Reaktorbehälter nach2 mit Zubehör und geschaltet für den diskontinuierlichen Betrieb; -
4 den Reaktorbehälter gemäß5 geschaltet für den kontinuierlichen Betrieb und -
5 ,6 in Einzeldarstellung die mittig im Mittelteil des Reaktors angeordnete Trennwand. - Der Polymeristionsreaktor besteht nach wie vor aus einem mit seiner Längsachse horizontal orientierten, außen beheizbaren, stationären Behälter
1 mit Produktzu- und -auslaßanschlüssen2 ,3 und Produktrückführanschlüssen6 ,7 für das zu polymerisierende Produkt. Der Behälter1 ist von einer entsprechend an den Behälterendwänden9 ,10 gelagerten drehbaren Welle4 durchgriffen, an der zum Umwälzen des Produktes im mit oberem Brüdenabzug1' versehenen Behälter1 mehrere ringförmige Produkt-Schleppscheiben5 angeordnet sind. Die Rückführanschlüsse6 ,7 sind über eine Rückführleitung18 mit einer pumpenbestückten, vom Auslaßanschluß3 abgehenden Leitung16 verbunden. - Für einen solchen Polymerisationsreaktor sind nun unter Verweis auf
1 folgende Merkmale wesentlich:
Im Innenraum des Behälters1 durch zwei axial distanzierte, oberhalb der Welle4 und über dem maximalen Füllstandsniveau N angeordnete Produktrückführöffnungen6 ,7 ein mit einer mittigen, einen unteren Durchlaß23' aufweisenden Trennwand23 versehenes Mittelteil8 definiert, an das sich beidseitig zu den Behälterendwänden9 ,10 hin ein Zulaufraum11 mit dem Produktzulaufanschluß2 und ein Auslaufraum12 mit Produktauslaufanschluß13 anschließen. - Ferner sind unten im Zulauf- und im Auslaufraum
11 ,12 , und zwar neben den Behälterendwänden9 ,10 zu je einer Pumpe13 ,14 führende Produktablaufanschlüsse15 ,16 angeordnet. Diese Pumpen13 ,14 sind druckseitig sowohl mit den Produktrückführöffnungen6 ,7 als auch dem Auslaßanschluß3 verbunden. - Außerdem sind die von den Pumpen
13 ,14 zu den Produktrückführöffnungen6 ,7 führenden Leitungen17 ,18 zwecks wahlweiser Umschaltung des Reaktors auf kontinuierliche oder diskontinuierliche Betriebsweise jeweils mit einem Dreiwegeventil19 ,20 bestückt, wobei vom jeweils zweiten Abgang21 der Dreiwegeventile19 ,20 ein Leitungsstrang22 in die jeweils andere Leitung17 ,18 führt. - Schließlich ist im zum Produktauslaß
3 führenden Leitungsstrang24 vor und hinter dem druckseitigen Leitungsanschluß25 der auslaßseitigen Pumpe14 je ein Dreiwegeventil26 ,27 angeordnet. Der Behälter, sämtlich Ventile, Pumpen und Leitungsführungen sind dabei selbstverständlich beheizbar ausgebildet, was nicht besonders dargestellt ist. - Unter Bezug auf die in
2 dargestellte bevorzugte Ausführungsform des Behälters, bei der die Zu- und der Auslaufräume11 ,12 in Form sich an das zylindrische Mittelteil8 durchmessergleich anschließender, zu den Behälterendwänden9 ,10 hin divergierender Kegelstümpfe30 ausgebildet sind, wird unter Bezug auf3 der diskontinuierliche Betrieb erläutert, wobei die Masseströme strichpunktiert, strichdoppelpunktiert und gestrichelt veranschaulicht sind. - Wenn der auf Betriebstemperatur gebrachte Behälter
1 bei geschlossenen Dreiwegeventilen26 ,27 und Anschlüssen3' ,3'' via Zulaufanschluß2 bis auf Füllstandsniveau N gefüllt ist, werden die Anschlüsse3' ,3'' geöffnet und die Pumpen13 ,14 in Gang gesetzt, wobei die Ventile19 ,20 so eingestellt sind, daß die Masse aus dem Behälter1 in Umlauf gebracht wird, und zwar einerseits, dem strichpunktierten Weg folgend, vom Anschluß3' über die Pumpe13 zur Rückführöffnung7 am rechten Ende des Mittelteiles8 in den Raum11 und andererseits vom Anschluß3'' über die Pumpe14 , dem strichdoppelpunktierten Weg folgend, zur Rückführöffnung6 am linken Ende des Mittelteiles8 in den Raum12 . Die Gesamtmasse wird also bei ständiger Durchmischung und drehenden Schleppscheiben bzw. -ringen permanent von einem Raum in den jeweils anderen Raum transportiert bis der gewünschte homogene Viskositätsgrad erreicht ist. Um das Polymerisat abzuziehen, werden die Ventile26 ,27 so eingestellt, daß die Masse, dem gestrichelten Weg folgend, aus dem Innenraum bzw. den Räumen11 ,12 von den Pumpen13 ,14 abgezogen und zum Auslaufanschluß3 zur Weiterverarbeitung gefördert wird. - Für den kontinuierlichen Betrieb gemäß
4 sind ebenfalls für die Strömungsführungen entsprechende strichpunktierte und gestrichelte Linien benutzt. Hierbei wird zu polymerisierendes Produkt permanent über den Zulaufanschluß2 in den Behälter1 eingeführt und entsprechend fertig polymersiertes Produkt Masse durch den Ablaufanschluß permanent abgeführt. Hierbei erfolgt die Produktführung bzw. Produktumwälzung nicht, wie vorbeschrieben, über Kreuz von einem Raum11 in den anderen Raum12 und umgekehrt, sondern, partiell gesehen, werden die Massen bei entsprechender Einstellung der Zweiwegeventile19 ,20 in ihren jeweils gleichen Raum zurückgeführt, wobei jedoch der zwangsläufig notwendige kontinuierliche Weitertransport, was noch näher erläutert wird, durch die Durchlaßöffnung23' in der Trennwand23 erfolgt. Beim kontinuierlichen Betrieb ist das Ventil26 teilweise geschlossen und das Ventil27 ständig auf eine Druckregelungsöffnung so eingestellt, daß zum Einen die Bilanz zwischen zugeführtem und abgeführten (strichelierter Weg) Produkt gewahrt, zum Anderen aber die vorbeschriebene Produktumwälzung auf dem strichdoppelpunktierten Weg aufrechterhalten bleibt. - Wie einleitend vorerwähnt, kann dabei für die Startphase des kontinuierlichen Betriebes bei entsprechenden Ventiumstellungen der Reaktor diskontinuierlich gefahren werden, bis der gewünschte Viskositätsgrad erreicht ist, um dann einfach wiederum bei entsprechender Ventilumstellung in die kontinuierliche Betriebsweise überzugehen, für die dann die Trennwand
23 wieder funktionell wirksam wird, nämlich zum Einen dahingehend, daß es zu keinem oberflächlichen Überschießen zugeführten noch niedrigviskosem Produktes in den Raum12 kommen kann und zum Anderen zu einer Produktpassage durch den Durchlaß23' der Trennwand23 . - Bezüglich dieser Trennwand
23 wird auf die5 ,6 verwiesen.5 zeigt in Verbindung mit einem nur gestrichelt angedeutetem benachbarten Produktschleppring5 im Raum11 schematisch die Trennwand23 in axialer Ansicht mit ihrem Durchlaß23' und6 ebenfalls stark schematisiert im Schnitt und in Draufsicht die Trennwand23 mit dem benachbarten Schleppring5 , der rundum mit schräg gestellten Schiebern5' bestückt ist, die beim Vorbeistreichen am Durchlaß23' in gestrichelter Pfeilrichtung P die dort befindlichen Masseteile durch den Durchlaß23' in den Raum12 drücken. Es ist aber auch möglich, am Folgering im Raum12 entgegengesetzt orientierte Räumschieber anzuordnen oder beides in Kombination vorzusehen. - Um einer Verkohlungen des Produktes im Bereich der Behälterendwände
9 ,10 entgegenzuwirken, ist ferner eine Ausbildung des Reaktors dahingehend vorgesehen, daß die Behälterendwände9 ,10 als separate, thermostatgeregelt sequentiell beschickbare Heizmediumsführungen ausgebildet sind, was nicht besonders dargestellt ist, da ohne weiteres vorstellbar. Die hohl als Heizmediumsführungen ausgebildeten Wände9 ,10 stellen also von der Heizmediumsführung des Behältermantels getrennte Räume mit Vor- und Rücklaufanschlüssen dar, und werden, jeweils von einem Temperatursensor gesteuert, so sequenziell mit Heimedium versorgt, daß sich bezogen auf die Polymerisationstemperatur im Reaktor (bspw. 280°C) in diesem Bereich eine Temperaturabsenkung in der Größenordnung von 20 bis 30°C einstellt.
Claims (5)
- Polymerisationsreaktor, bestehend aus einem mit seiner Längsachse horizontal orientierten, außen beheizbaren, stationären Behälter (
1 ) mit Produktzu- und -auslaßanschlüssen (2 ,3 ) und Produktrückführanschlüssen (6 ,7 ) für das zu polymerisierende Produkt und aus einer drehbaren Welle (4 ), an der zum Umwälzen des Produktes im mit oberem Brüdenabzug (1' ) versehenen Behälter (1 ) mehrere ringförmige Produkt-Schleppscheiben (5 ) angeordnet sind, wobei die Rückführanschlüsse (6 ,7 ) über eine Rückführleitung (18 ) mit einer pumpenbestückten, vom Auslaßanschluß (3 ) abgehenden Leitung (16 ) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Behälters (1 ) durch zwei axial distanzierte, oberhalb der Welle (4 ) und über dem maximalen Füllstandsniveau (N) angeordnete Produktrückführöffnungen (6 ,7 ) ein mit einer mittigen, einen unteren Durchlaß (23' ) aufweisenden Trennwand (23 ) versehenes Mittelteil (8 ) definiert ist, an das sich beidseitig zu den Behälterendwänden (9 ,10 ) hin ein Zulaufraum (11 ) mit dem Produktzulaufanschluß (2 ) und ein Auslaufraum (12 ) mit Produktauslaufanschluß (13 ) anschließen, daß unten im Zulauf- und im Auslaufraum (11 ,12 ) neben den Behälterendwänden (9 ,10 ) zu je einer Pumpe (13 ,14 ) führende Produktablaufanschlüsse (15 ,16 ) angeordnet sind, welche Pumpen (13 ,14 ) druckseitig sowohl mit den Produktrückführöffnungen (6 ,7 ) als auch dem Auslaßanschluß (3 ) verbunden sind, daß die von den Pumpen (13 ,14 ) zu den Produktrückführöffnungen (6 ,7 ) führenden Leitungen (17 ,18 ) zwecks wahlweiser Umschaltung des Reaktors auf kontinuierliche oder diskontinuierliche Betriebsweise jeweils mit einem Dreiwegeventil (19 ,20 ) bestückt sind, wobei vom jeweils zweiten Abgang (21 ) der Ventile (19 ,20 ) ein Leitungsstrang (22 ) in die jeweils andere Leitung (17 ,18 ) führt und daß im zum Produktauslaß (3 ) führenden Leitungsstrang (24 ) vor und hinter dem druckseitigen Leitungsanschluß (25 ) der auslaßseitigen Pumpe (14 ) je ein Dreiwegeventil (26 ,27 ) angeordnet ist. - Reaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf- und der Auslaufraum (
11 ,12 ) in Form sich an das zylindrische Mittelteil (8 ) anschließender, zu den Behälterendwänden (9 ,10 ) hin divergierender Kegelstümpfe (30 ) ausgebildet sind. - Reaktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axialen Längen (L) des Mittelteiles (
8 ) und der Räume (11 ,12 ) sich im Wesentlichen entsprechend bemessen sind. - Reaktor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß die Behälterendwände (
9 ,10 ) als separate thermostatgeregelt sequentiell beschickbare Heizmediumsführungen ausgebildet sind. - Reaktor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens am der Trennwand (
23 ) im Raum (11 ) benachbarten Schleppring (5 ) ringsum schräg gestellte, zwecks Masseförderung vom Raum (11 ) in den Raum (12 ) Schieber (5' ) angeordnet sind.
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